Was wünscht ihr euch von einer Hebamme?

Benutzer27762  (33)

Verbringt hier viel Zeit
hi!

ich hab mich au zwei FHs beworben, weil ich gerne Hebamme werden möchte :smile:

In der einen hab ich den Test schon bestanden und bin zu einem persönlichen Gespräch eingeladen, in der zweiten müsste der Test eigentlich auch gut gelaufen sein :smile:

Da ich für das persönliche Gespräch gut gewappnet sein möchte- und es mich auch persönlich interessiert-

was ist euch wichtig bei einer hebamme?
wie soll sie sein?
was soll/darf sie tun, was auf keinen fall?

vielen dank :smile:
 

Benutzer39246 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo!

Wir haben uns von Anfang an für eine Beleghebamme entschieden. Beleghebamme deswegen, weil ich jemanden vertrautes in meiner Umgebung wissen möchte, wenn wir im Kreissaal sind. Mitunter verbringt man ja viele Stunden im Kreissaal und da wollten wir vermeiden, dass die Hebamme ständig wechselt. So bin ich von Anfang an gut betreut und kann sie anrufen, wenn ich meine, dass es losgeht, dann kommt sie zu uns nach Hause und entscheidet dann, wie es weiter geht... Auch wenn diese Leistung mehr als günstig ist.

Was war uns wichtig? Schwer zu sagen. Sie wurde uns empfohlen und ich glaube, man muss sich erstmal einen gewissen Namen machen. Bei der Hebammensuche habe ich viel im Internet nachgelesen und geguckt, wie zufrieden die Schwangeren mit ihrer Wahl waren. Durch Empfehlung von Freunden habe ich mir dann 2 angeschaut und mich dann entschieden. Mir war sehr wichtig, dass die Sympathie stimmt. Ich muss ihr vertrauen. Schließlich führen Hebammen auch Untersuchungen durch. Ich will ernst genommen werden! Dann brauche ich jemanden, der keinen "Sonnentanz" mit mir tanzt, gerade unter der Geburt brauche ich jemanden, der auch mal durchgreift und sagt, wo es langgeht. Jemanden, der zwar da ist, aber mir die Angst nehmen kann. Jemanden, der mit mir fühlt und auf mich eingeht. Was auf keinen Fall geht ist Gleichgültigkeit. Klar, Hebammen haben viele Erfahrungen auf den Gebiet, aber gerade bei der ersten Schwangerschaft ist man selbst so sensibel bei manchen Sachen, da muss ich auch 3 Mal die gleiche Frage stellen können / dürfen.

Das Gefühl muss einfach stimmen. Sie muss wie eine Freundin sein, bei der ich immer das Gefühl habe, dass ich bei Problemen Tag und Nacht anrufen kann. Wir müssen lachen können und das Vertrauen muss da sein. Es ist zwar ihr Job-ganz klar-aber im Grunde ist es sowas Intimes, so nah lässt man im Grunde nicht mal seine beste Freundin.

Lieben Gruß
 

Benutzer29410 

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Ich hab meine Hebamme als Beleghebamme nun schon das 2. Mal, weil ich sehr glücklich mit meiner Wahl gewesen bin. Ich hatte den GVK, die Geburt, die Wochenbettbetreuung und den Rückbildungskurs bei ihr belegt, also das komplette Paket,. und diesmal auch wieder. ;-)

Zum einen ist sie sehr professionell, dabei menschlich einfach warm und sympathisch, klug, unaufdringlich und ausserdem gefällt sie mir von ihrer persönlichen Art einfach sehr gut. Sie ist zudem noch relativ jung, kein übertriebener "Öko" und wie Lysanne schrieb, fast wie eine Freundin.

Auf gemeinsames Meditieren kann auch ich verzichten, ich habe mich stattdessen über umfassende und anschauliche Informationen über den Ablauf und Tipps zu der Geburt gefreut und über praktisches und einfühlsames Bekanntmachen mit der Säuglingspflege, wie man mit weinenden Babys umgeht, Hilfe bei Stillunsicherheiten etc. pp.
 

Benutzer107115 

Verbringt hier viel Zeit
Ich habe erst beim 4ten Kind eine Hebamme zur Nachbetreuung gehabt. Meine Hebamme war Humorvoll, fürsorglich, aber nicht aufdringlich. Kompetent aber nicht überheblich.
Generell kann ich keine Hebamme gebrauchen die die ganze Zeit auf mich einquatscht, oder versucht mir ihrer Meinung nach den perfekten Geburtsablauf aufzudrängen.
Sie sollte mir alle möglichkeiten offen halten, aber ruhig und besonnen reagieren wenn mal etwas nicht zu 100% glatt geht.
Ich erwarte das auch eine Hebamme sich weiter bildet, genauso wie Ärzte und jegliches Pflegepersonal.
Und ich finde es nicht schlecht wenn die Hebamme selber auch schon ein Kind/Kinder hat. Nachfühlen ist ganz anders als "nur" begleiten. Gerade auch in der Nachsorge, da kann man aus seiner eigenen Zeit mit einem Baby zu Hause auch die persönlichen Erfahrungen und Tipps mit einfließen lassen. Ich denke halt in einer Ausbildung lernt man auch nicht alles.

Wirklich ganz wichtig ist Sympathie. Bei meinem 4ten Kind ist am Schluss ziemlich viel schief gelaufen udn sie wäre fast gestorben. Aber durch die lockere Atmosphäre und die wirklich wirklich tollen Hebammen im Kreissaal ist es uns viel einfacher gefallen da durch zugehen.

Da ich eine Stillmama bin, für die eine Flasche wirklich nur in Betracht kommen würde wenn ich nicht stillen dürfte, wobei es dafür eigentlich auch nicht wirklich einen Grund gibt, finde ich es gut wenn eine Hebamme gleichzeitig eine Laktasionsberaterin ist. Gerade das erste Kind stillen ist leider oft schwieriger als gedacht.
 

Benutzer69081  (35)

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Die Hebamme muss Sicherheit ausstrahlen und bei der Geburt die Gebärende an die Hand nehmen und sie führen, wenn sie Führung braucht. Muss aber auch wissen, wo sie die Gebärende lieber in Ruhe lässt um sie nicht unter Druck zu setzen. Sie darf kein hektisches Huhn sein und sie muss wissen, wann man besser die Klappe hält bzw wann man was sagen muss.

Sie sollte für mich nicht zu esoterisch sein, Homöopathie und Co ist nix für jede werdende Mutter. Sie kann es anbieten, muss aber respektieren, dass das nicht jederfraus Sache ist.
 

Benutzer111004 

Sorgt für Gesprächsstoff
Eine Hebamme sollte sein:
- liebevoll,
- sanft,
- verständnisvoll,
- auf Fragen eingehen,
- Gefühl von Sicherheit vermitteln!

Ich habe im GH einige Hebammen kennengelernt.
Was mir nicht gefiel war, wenn die Hebamme:
- verplant war/ selbst etwas unsicher schien,
- mit einem gesprochen hat wie im Kindergarten!

Was ich an meiner Hebamme sehr schätze, ist dass sie auf einer freundschaftlichen Ebene rüberkommt und sich viel Zeit nimmt. Außerdem gibt sie einem super Tipps, was alternative Medizin wie Homöopathie angeht.
Dadurch habe ich auch gelernt lieber erst mal in der Naturheilkunde ein paar Sachen auszuprobieren, anstatt immer gleich die Chemiekeulen zu verwenden! :smile:
 
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