Was soll ich bloß tun?

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Benutzer149206  (33)

Ist noch neu hier
Hallo ihr lieben! Ich bin noch relativ neu hier und versuche eventuell einen Rat oder eine ähnliche Erfahrung von euch zu Kriegen... Ich versuche es mal kurz zu halten..
Mein Freund wurde vor einigen Monaten dreißig und hatte danach eine ganz kurze Krise. Als er sich wieder gefangen hat, kam zwei Wochen später die nächste Krise.. Plötzlich war er sich der Gefühle nicht mehr sicher, die er zu mir empfindet. Nach einer qualvollen Woche, wo er relativ kalt zu mir war, bin ich zu meinen Eltern gezogen. Als ich nich bei uns in der Wohnung war, müsste ich oft weinen oder wollte mit ihm darüber reden, weil ich es verstehen wollte... Es kam so unerwartet... Aber durch diese Gespräche fühlten er sich von mir unter Druck gesetzt.. Naja der einzige Ausweg war dann die räumliche Trennung :frown: ich versuche mich auch nicht bei ihm zu melden... Aber ich weiß Nicht, ob ich ihm dadurch nicht signalisiere, dass für mich diese Trennung in Ordnung ist und ich darüber hinwegkomme....
Als ich ausgezogen bin müsste ich weinen und er selbst hatte auch tränen in den Augen... Aber andererseits war er auch so kalt und distanziert zu mir. Mit jedem Tag der verging als ich noch bei uns zu Hause war, hatte ich immer weniger Hoffnung, dass alles gut wird.... Mit diesem Gefühle bin ich auch ausgezogen...
Seine Mutter rief mich jedoch an und sagte mir, dass mein noch freund sie angerufen hat und einfach geweint hat. Er hat lange gebraucht, bis er sich gefangen hat... Sie sagte mir auch, dass er angst hat einen Fehler zu machen und er weiß, dass er nie wieder eine Frau wie mich findet...
Wir sind übrigens seit 4,5 Jahren zusammen und leben seit 4 zusammen. Er ist 30 und ich 26... Beide studieren wir der Zeit... Was noch zu wissen ist, dass wir gerade finanzielle Probleme haben, weil das Bafög Amt nicht zahlt und er mit seinem Job völlig unterfordert ist... Ich weiß Nicht, ob das alles zusammen hängt oder ob er wirklich so unzufrieden ist.... Aber wir haben vor kurzem noch über die Hochzeit gesprochen, die wir so in zwei Jahren , sprich nach dem Studium eingeplant haben... Klar hatten wir unsere Streitereien, aber im großen und ganzen waren wir schon so ein vorzeige Pärchen...
Auch wenn wir viel mit Routine zu kämpfen haben.. Hatten wir versucht es zu vermeiden den Alltag zwischen uns zu bringen... Aber wenn man finanziell so eingebunden ist, ist es manchmal echt schwer was völlig anderes zu machen, als Kino oder mal ne Cocktail happy Hour....
Ich bin am verzweifeln und bin im Zwiespalt meiner Gefühle.,, auf der einen Seite schien es mir immer so, dass er seine Entscheidung schon getroffen hat, obwohl der beteuerte dem sei nicht so und andererseits ist er so extrem emotional, als es um den Abschied ging... Ich weiß nicht, ob er weinen müsste, weil er weiß, dass er mir wehgetan hat oder weil er angst hat....
Ich habe schon einige Threads gelesen, wo der Partner keine Emotionen mehr hatte, aber meistens gab es noch mehr Probleme.,, und bei uns? Ich will ja auch eine ehrlich Meinung von euch haben, dazu muss ich ja auch ehrlich sei ... Aber je mehr ich darüber nachdenke, desto weniger ergibt alles Sinn....
Er hat tierische angst mal vor einer Scheidung... Er muss seine 110% haben! dass er das richtige tut... Aber das kann er doch nie sein! Er sagt auch, wenn er bei mir schon zweifelt, dann wird er wohl ewig alleine bleiben....

Hat jemand einen Rat für Mich oder hat schon mal was ähnliches durchlebt?

Liebe Grüße
 
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