Was sind Eure Ziele (körperlich/sportlich)?

Benutzer164174  (43)

Öfters im Forum
Hi zusammen,

ich denke die meisten, die irgendwie Sport treiben, haben irgendein Ziel oder Vorbild, das sie anstreben. Sei es dünn und schlank zu sein, Muskelmasse aufzubauen oder einfach erfolgreich im Wettkampf sein. Mich würde interessieren, was ihr so anstrebt und wo ihr da steht auf dem Weg dahin.

Dann lass ich mal die Hosen runter:

Ziel
Mein Ziel ist einerseits, einen Marathon unter 4h zu laufen bevor ich 40 bin, das scheint auch realistisch zu sein mit etwa 40-60km Trainingsleistung pro Woche derzeit. Körperlich schrecken mich die ganzen Marathonis aber ab, das sind meist so dünne, hagere Männchen mit dünnen Ärmchen und Beinchen. Optisch gefällt mir das gar nicht.:what:

Vorbild
Körperlich habe ich eher die Triathleten als Vorbild. Also ein komplett durchtrainierter, definierter Körper mit geringem Körperfettanteil.
Ich bin derzeit ganz gut auf dem Weg dahin, 77kg mit 15% KFA bei 184cm.

Das gefällt mir an mir
Glücklicherweise hab ich ganz gute Gene. Ich hab noch alle Haare auf dem Kopf und ein sehr symmetrisches Gesicht. Untersuchungen sagen ja, dass das die Symmetrie die Attraktivität von Menschen ausmacht. Auch meine Schultern sind recht gelungen.

Das gefällt mir nicht
Mein Bauch. Da hängt noch zu viel von meinem alten Leben. Es gibt zwar Anzeichen eines Sixpacks, doch schwabbeln und wabbeln noch genügend leere Fettzellen und Haut. Bin auch skeptisch, ob das jemals besser wird.

Das mache ich dafür

Klar, einerseits Lauftraining. Letztes Jahr bin ich etwa 2.500km gelaufen, dieses Jahr wirds nicht viel weniger,
Dazu mache ich regelmäßig klassisches Krafttraining mit der Kurz- und Langhantel, sowie Bodyweight Zirkeltraining in der Gruppe. Ab und an gehe ich auch gerne mit der Familie zum Klettern. Insgesamt etwa 8h Sport pro Woche zusammen. Dazu habe ich meine Ernährung angepasst. Nur noch wenige, gute Kohlenhydrate passend zum Training, kein Süßkram und hochverarbeitete Lebensmittel mehr. Auch auf den Kantinenfraß und Junk Food verzichte ich seit gut 2 Jahren.

Warum ich das mache
In meiner Jugend war ich eigentlich recht aktiv und sportlich. Dann kam Beruf, Familie, Kinder. Da hab ich mich gehen lassen und bin auf über 100 Kilos angeschwollen. Mit 38 Jahren dann erste ernste gesundheitlichen Probleme, und die ersten Vorboten einer Midlife-Crisis. Ich wollte mit 40 nicht gegen die Wand fahren und habe dann vor etwa 2 Jahren entschieden, nicht zu jammern, sondern etwas dagegen zu unternehmen. Und natürlich leugne ich nicht: ich genieße es, wenn ich einen Raum betrete und die Blicke der Damen auf mich ziehe, mir wildfremde Leute irgendwelche Nachrichten schicke. Ein Freund hat mir vor kurzem gesagt, "ich gleiche mich jetzt optisch wieder meiner Frau an". :love:
 

Benutzer161456 

Sehr bekannt hier
Ich bin das Gegenteil von dir.
Ich gehe 1-2 die Woche Bahnen schwimmen, jeweils ne halbe Stunde am Stück.
Dabei ist es mir wichtig, meine Pumpe anzuschmeissen und für etwas Ausgleich zum Bürojob zu bekommen.
Zeiten, Rekorde oder Geschwindigkeit ist mir dabei egal. Das juckt mich überhaupt nicht.

Hin und wieder habe ich mich auch schon bei einem guten meditative ausgerichteten Jogakurs angemeldet.

Mein wichtigstes Ziel:
Normalgewicht und nicht wie mein Vater mit Mitte 50 schwer Herzkrank zu werden.
Ausserdem ist es mir wichtig ein Mindestmass an Attraktivität zu besitzen,
Es macht das Leben leichter und schöner.
...vor allem aber auch, um weiterhin Spass am Sex zu haben.:zwinker:
Das Auge und die Selbstwahrnehmung spielt ja immer auch mit rein...

Wie ich das erreiche?
Bei der Ernährung habe ich mich auch inzwischen dem Ziel angepasst.
- Wenig Fleisch, eigentlich nur noch am WE
- Wenig Kohlenhydrate

Wobei hier auch die ein oder andere Ausnahmen die Regel bestätigt.

Was mit an mir nicht gefällt?
1-2 kg zu viel auf dem Bäuchlein. ...die sollen dauerhaft runter.
Aber gerade die haben es leider in sich.

Was mir gefällt?
eigentlich bin ich mit dem Rest zufrieden...
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer155480 

Sehr bekannt hier
Normalgewicht erreichen und halten. Viele Jahre gesund leben. Und regelmäßig Laufen und Tanzen gehen. :smile:
 

Benutzer140332  (33)

Planet-Liebe ist Startseite
Oh, der Thread ist interessant. :smile:

Vorbild:

Bruce Lee - okay, wird schwierig. :grin:
Der typische Kampfsportler ist mein Vorbild: wendig, schnell, kräftig, proportional.

Ich finde Sportler, die nur einseitig trainieren nicht ansprechend. Für mich macht Fitness aus, dass man nicht nur kräftig, sondern auch ausdauernd und gelenkig ist.

Das gefällt mir an mir:
Das ich sehr kräftig und gelenkig bin. :whoot:
Körperteile mag ich gerne:
- Schultern/Hals
- Oberschenkel
- Po
- Bauch (ist aber noch ausbaufähig)
- meine Taille

Das gefällt mir nicht:
Meine Arme und meine Hüfte. Das Fett hält sich wirklich hartnäckig. Und am Bauch könnte auch noch was weg. :tongue:

Das mache ich dafür:
Ich mache im Durchschnitt 5x die Woche Sport, mindestens 1.5h. Also 7.5h die Woche.
Darunter fallen Krafttraining mind. 2x die Woche und der Rest ist Kraftausdauer/Ausdauertraining - Kampfsport eigentlich auch mind. 2x die Woche.

Warum ich das mache:
Weil ich den Sport brauche, um zufrieden zu sein. Es ist mein Ausgleich zum Alltag.
Zusätzlich bin ich sehr eitel und möchte natürlich gut aussehen.

Fit zu sein ist mir sehr wichtig, gerade wenn ich älter werde. Ich möchte so mobil wie möglich bleiben. :zwinker:

Wettkampforientiert bin ich nicht - Nach 10 Jahren Wettkampf reizt mich das auch nicht mehr. Das Kapitel ist soweit abgeschlossen. :smile:
 
G

Benutzer

Gast
Ziel
Mein Ziel ist es athletisch auszusehen und meine PRs (Personal Records) immer wieder von zeit zu Zeit zu übertreffen. Schreibe mir alles auf und kann so sehen, wo ich mich verbessert habe.

Vorbild
Habe ich keine. Liegt wohl daran, dass es wenige gibt, die so in der Mitte sind und von denen man war erfährt. Ich finde Cassandra Martin ganz gut, aber für meinen persönlichen Geschmack ist das viel zu viel.

Das gefällt mir an mir
Eigentlich alles. Mag meinen Po und meinen Rücken sehr.

Das gefällt mir nicht
Meine Beine könnten definierter sein, aber es ist nicht so, dass sie mir nicht gefallen. Ist einfach meine größte Baustelle bei der man noch viel optimieren kann.

Das mache ich dafür

Auf die Ernährung achten, sich ab und an was gönnen. Ich mache Kraftsport, Crossfit und werde mir jetzt mal Strongman-Traning ansehen. Bei Ausdauer bin ich max. für Kraftaufdauer zu haben. Beim CF muss ich ab und an mal viel laufen oder Rudern, aber das ist dann ok, da beiße ich mich durch.

Warum ich das mache
Weil ich schon immer Sport gemacht habe, es gerne mache und weil ich nackt gut aussehe - angezogen natürlich auch :smile:
 

Benutzer152150 

Sehr bekannt hier
Es gibt nur einen "sportlichen" Wettkampf, der mich persönlich interessiert, das ist der Privatindustrie-Teil der jährlichen Warrior Competition, die Anfang Mai wieder stattfindet.
Darauf trainiere ich momentan verstärkt hin, um einen Teil (den wichtigeren) meiner wenigen Vorbilder...meine Kollegen....nicht hängenlassen zu müssen...oder gar schlecht aussehen zu lassen.
Ziel ist "operational Athlete"-Form.

Wenn das heißt, daß ich mir nicht nur Bauchmuskeln antrainieren muss, um nen 70kg-Dummy (der in Wirklichkeit 80kg wiegt) im Fireman's Carry im Laufschritt zu schleppen...dann halt "so shall it be".

Glücklicherweise macht man so nen Sch... nur einmal im Jahr.....oder wenn es ernst wird:cool:.
 

Benutzer36171 

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Ziel
Normalgewicht bzw. Wunschgewicht (BMI 21-22) erreichen und halten. Fit sein - was für mich bedeutet, eine gewisse Ausdauer zu haben (zum Beispiel 10 km in 60 Minuten laufen) und einigermaßen Muskeln (zum Beispiel Klimmzüge schaffen :grin:) zu haben.

Das mache ich dafür
Gesund ernähren, Kalorien zählen, auf genug Eiweißzufuhr achten, Ausdauersport und Krafttraining (fällt jetzt erst einmal unfallbedingt aus).

Warum ich das mache
Ich möchte gesund und fit sein, jetzt und wenn ich älter werde, und ich möchte mir gefallen. Außerdem macht's Spaß.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer121281  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Mich im Körper wohlfühlen und Spass am Sport beibehalten.

Dafür betreibe ich vor allem Krafttraining und Yoga. Ab und an laufe ich auch. Letzteres soll wieder mehr zunehmen, jetzt wo ich medikamentös gut eingestellt bin.
 

Benutzer18889 

Beiträge füllen Bücher
Ich bin zum Glück mit einem, zumindest optisch, ganz netten Körper gesegnet, sodass ich Sport rein für die Optik nicht wirklich bräuchte. Sichtbare Muskeln finde ich besonders an Frauen unschön, also die sind nicht mein Ziel. Allerdings finde ich es gut, dass ich seit einem halben Jahr laufen gehe und damit endlich einen anstrengenden Sport betreibe. Das, was ich beim Reiten so mache, ist körperlich nicht wirklich fordernd, weil ich z.B. längeren Galopp von den Reitkünsten her nicht durchhalten würde. :grin:

Beim Joggen bin ich nicht ambitioniert genug, um mich zeitlich groß zu verbessern. Ist mir aber auch nicht so wichtig. Letztens habe ich 15 km am Stück geschafft, fand ich schon toll. Toll wäre, wenn ich den Halbmarathon Sonntag schaffe. Dafür lege ich meine Hand aber nicht ins Feuer. :zwinker: Für einen ganzen Marathon fehlt es mir an der nötigen Disziplin. Ich will nicht trainieren müssen, sondern dann laufen, wenn ich Lust habe.

Hätte mir, die seit ihrem 12. Lebensjahr keinen Sport außer Schulsport mehr betrieben hat, jemand vor einem Jahr gesagt, dass ich freiwillig zu laufen anfangen und einen Halbmarathon anmelden würde, hätte ich ihm einen Vogel gezeigt. Entsprechend bin ich stolz auf das, was ich aktuell schaffe. Die positiven Effekte sind natürlich, dass das Gewicht ein bisschen einfacher runter geht und ich nur noch die Hälfte der Menge an Betablocker einnehmen muss. :smile:
 
G

Benutzer

Gast
Kann Spaß ein Ziel sein oder schließt sich das nicht gegenseitig aus? :unsure:

Mir reichts, wenn meine Freundin findet, dass ich einen Knackarsch hab :ninja:
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ziel
Die Deutsche Meisterschaft dieses oder nächstes Jahr zu gewinnen bzw. zumindest in der 1. Mannschaft zu spielen und nackt sportlicher auszusehen. :engel:

Vorbild

Hab ich so konkret keins.

Das gefällt mir an mir
Eigentlich alles, aber ist auch alles besser, wenn ich regelmäßig Sport mache.

Das gefällt mir nicht
Ich hab' echt keine muskulösen Arme. :hmpf:

Das mache ich dafür
Pizza zum Frühstück essen, wie gerade... Der Plan ist, 2-3 Mal die Woche zum Training zu gehen und jeden Tag ein paar Übungen zu machen. Besser ernähren wäre dann auch mal 'ne Idee.

Warum ich das mache

Einerseits möchte ich für mein Team eine Unterstützung sein und auf Turnieren Spaß haben können, weil ich gut bin bzw. besser werde und zufrieden mit mir bin. Andererseits finde ich, dass mir ein bisschen sichtbare seitliche Bauchmuskeln richtig gut stehen würden und Cellulite am Popo möchte ich auch vorbeugen. :whistle:
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Ziel: Mal paar überhebliche Jungs im Sport zu schlagen und dann hinterher feixen zu können.
Vorbild: Das Lachen einer bösen Hexe.
Das gefällt mir an mir: Dass ich glaube, dass ich mein Ziel auch erreichen kann.
Das gefällt mir nicht: Klein und schwach zu sein.
Das mache ich dafür: Ein Pep-Talk mit meinem Spiegelbild vor dem Spiel. Tröstende Worte hinterher.
Warum ich das mache: Offensichtlich bin ich masochistisch veranlagt.
 
G

Benutzer

Gast
Off-Topic:
Oh und meine Vorbilder sind natürlich Billy Herrington und Van Darkholme. Googlen auf eigene Gefahr :ninja:
 

Benutzer56180 

Verbringt hier viel Zeit
Meine Meinung ist, wenn man lange genug (einen) Sport betreibt, dann hat man keine "Ziele" in dem Sinne mehr, sondern Sport/Bewegung ist einfach Teil des Lebens geworden. Klar, setzt man sich auch mal kurzzeitige Ziele, aber das Ziel des Sporttreibens an sich gibts nicht mehr. Dann kann man einfach nicht mehr ohne.
 
G

Benutzer

Gast
Das schliesst sich meiner Meinung nach absolut nicht aus.

Naja, mit einem Ziel assoziiere ich, dass man eine Leistung erbringen will und dass das Erreichen des Ziels das wichtigste ist. Mit Spaß assoziiere ich, dass es die Aktivität selbst ist und nicht das Ergebnis selbst. Ich weiß nicht, ob ich an Sport Spaß hätte, wenn es mir hauptsächlich um das Sixpack geht und nicht die Aktivität selbst. Zu großer Leistungsgedanke schwächt das Spaßerlebnis zumindest bei mir.
 

Benutzer133456  (49)

Beiträge füllen Bücher
Ich moechte einfach nur wieder runter auf 90 kg. Ist auch nicht weit, oder schwer, bis dahin. Mit dem Rest bin ich zufrieden.
 

Benutzer164174  (43)

Öfters im Forum
Naja, mit einem Ziel assoziiere ich, dass man eine Leistung erbringen will und dass das Erreichen des Ziels das wichtigste ist. Mit Spaß assoziiere ich, dass es die Aktivität selbst ist und nicht das Ergebnis selbst. Ich weiß nicht, ob ich an Sport Spaß hätte, wenn es mir hauptsächlich um das Sixpack geht und nicht die Aktivität selbst. Zu großer Leistungsgedanke schwächt das Spaßerlebnis zumindest bei mir.
Ja und Nein, das Erreichen des Ziels ist wünschenswert, aber sicher nicht das Wichtigste. Und ohne Spaß gehts (bei mir) sicher auch nicht. Ich finde da die ganzen Sport/Fitnesstracker super geeignet für weitere Motivation, man sieht sehr schön abseits eines Wettkampfes, wie sich die Leistung positiv verändert und wie sich auch mal eine faule Woche darauf auswirkt. Für mich ist Sport auch ein Stück weit Kompensation eines eher ereignisarmen, zielfreien Berufalltags.
 
G

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Gast
Ja und Nein, das Erreichen des Ziels ist wünschenswert, aber sicher nicht das Wichtigste. Und ohne Spaß gehts (bei mir) sicher auch nicht. Ich finde da die ganzen Sport/Fitnesstracker super geeignet für weitere Motivation, man sieht sehr schön abseits eines Wettkampfes, wie sich die Leistung positiv verändert und wie sich auch mal eine faule Woche darauf auswirkt. Für mich ist Sport auch ein Stück weit Kompensation eines eher ereignisarmen, zielfreien Berufalltags.

Die Mischung macht es eben. Wenn ich aber für ´nen Marathon trainiere und mich die ersten 3 Wochen täglich übergebe und Krämpfe hab, ist das nicht ganz so spaßig. Selbst wenn ich dann den Marathon schaffe, wäre es mir dieses Training nicht wert :zwinker:

Etwas Anstrengung, ohne den Druck eine Leistung zu erbringen, finde ich am besten :zwinker:
 
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