Was passiert nach der Konisation?

Benutzer41093 

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Hallo, Ihr Lieben :smile:

seit der Geburt meines Sohnes vor etwas mehr als zwölf Jahren habe ich eine Zellveränderung am Gebärmutterhals, es war die ganze Zeit PAP 3D. Die letzten drei Abstriche ergaben auf einmal PAP 4a bzw. der letzte sogar PAP 4b. Also wurde vorgestern eine Konisation durchgeführt (die übrigens garnicht schlimm ist, muss man keine Angst vor haben :zwinker:). Am Dienstag kriege ich die Ergebnisse, auf meine Frage, was denn dann passiert, sagt meine Frauenärztin immer nur, daß bei über 90% der Frauen nach der Konisation alles gut ist. Ich denke, sie will mich nicht beunruhigen, aber mal ernsthaft: was, wenn es Gebärmutterhalskrebs war/ist? Muss dann doch nochmal operiert werden?
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Deine Ärztin hat nicht unrecht. Das ist ja auch der Sinn der Konisation und wenn damit eben der "geschädigte Bereich" entfernt wird, dann ist auch erstmal Schluss mit dem Krebs (wenns überhaupt einer war).
Natürlich muss man weiterhin regelmäßig zur Kontrolle, das ist klar. Aber die Chancen stehen durchaus gut, dass nie wieder was ist. :smile:
 

Benutzer1515  (41)

Previously MrX
Also ich verstehe nur "Bahnhof". Vielleicht ist das ja "Frauensprache" oder "Ärztesprache". Außerdem kann ich leider nur deutsch und englisch. Latein? Fehlanzeige.
Ich musste also erst mal googlen, damit ich überhaupt verstehe was jetzt gemeint ist:

Bei einer Konisation handelt es sich um einen zumeist ambulant durchführbaren operativen Eingriff am Muttermund einer erwachsenen Frau. Dabei wird mit einem Skalpell, mittels Laser oder einer elektrischen Schlinge ein Gewebekegel (Konus, daher der Name Konisation) aus der Zervix (Gebärmutterhals) entnommen, der einen Teil der Portiooberfläche (Muttermundoberfläche) und des Zervikalkanales enthalten sollte. Bei Frauen in der Geschlechtsreife wird eine flache Konisation angeraten, bei Frauen in der Postmenopause eine spitze Konisation. Grund der Konisation ist gewöhnlich ein auffälliger Befund im Pap-Test, der sich unbehandelt zu Gebärmutterhalskrebs entwickeln könnte. Die histologische Beurteilung des gewonnenen Präparats erfolgt nach der CIN-Einteilung.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Konisation
Der Pap-Test wurde 1928 von dem griechischen Arzt George Papanicolaou entwickelt. Er beruht auf der Beurteilung von gefärbten Zellabstrichen vom Muttermund der Frau und dient der Früherkennung eines Gebärmutterhalskrebses.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Pap-Test
Ich kann dir deine Frage leider nicht beantworten, aber es wäre schön, wenn du bei solchen Begriffen auch gleich erklären würdest, worum es eigentlich geht, damit man nicht erst alles recherchieren muss. Ich glaube dann bekommst du auch schnellere und mehr Antworten. :smile:
 

Benutzer32843 

Sehr bekannt hier
Es gibt tatsächlich Frauen, bei denen eine Konisation nicht den gewünschten Effekt bringt. Teilweise können dann Re-Konisationen durchgeführt werden. Ansonsten muss - bei weiter fortschreitenden Veränderungen hin zum Krebs - dann teilweise auch über eine grössere Operation, teilweise mit grösseren Gewebsentfernungen versucht werden dem entgegenzuwirken.

Off-Topic:
MrX: wenn man ja nicht weiss, wovon die TS spricht, ist die Chance, dass man eine vernünftige Antwort geben kann wahrscheinlich relativ tief, daher ist es wohl nicht unbedingt von Nöten, jeden Begriff aufzuschlüsseln...
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Off-Topic:
Ich kann dir deine Frage leider nicht beantworten, aber es wäre schön, wenn du bei solchen Begriffen auch gleich erklären würdest, worum es eigentlich geht, damit man nicht erst alles recherchieren muss. Ich glaube dann bekommst du auch schnellere und mehr Antworten.
Seltsame Sichtweise und seltsames Posting, ehrlich. Die TE möchte ja offensichtlich Erfahrungen von Leuten, die sich mit dem Thema auskennen - nicht von Leuten, die sowas mal kurz googeln, sowas kann sie mit Sicherheit selbst. Wenn man am Threadtitel sieht, dass man davon keine Ahnung hat, dann kann man sich doch auch einfach die Antwort sparen. Mehr ist bei medizinischen Fragen nicht unbedingt besser. Zu erwarten, dass einem der Threadersteller ein medizinisches Problem völlig aufdröselt, finde ich schon ziemlich skurril. Naheliegender finde ich es, dann einfach nicht zu antworten - man muss ja nicht zu allem was posten.


@TE: Ich würde mal nicht unterstellen, dass die Ärztin dich "nur" beruhigen möchte. Vermutlich sind es einfach ihre Erfahrungen. Davon abgesehen sollte man nicht unterschätzen, dass auch die Psyche des Patienten eine Rolle spielt - und ich bin mir sicher, dass es deinem Körper nur zuträglich ist, wenn du positiv an die Sache herangehst und nicht glaubst, dass es wiederkommt.

Meine Erfahrung im Bekanntenkreis zeigt jedenfalls, dass bei einigen Leuten nach derartigen Behandlungen tatsächliche "Ruhe" war. Und wenn es doch nicht so ist, kannst du das dann entscheiden, wenn es soweit ist.
 

Benutzer41093 

Meistens hier zu finden
Entschuldigt die vielen Fachbegriffe - ich hatte tatsächlich damit gerechnet, daß nur Leute antworten, die sich mit dem Thema auskennen.

Ja, die Psyche spielt eine sehr große Rolle - das merke ich ja jetzt schon. Ich hab im August erfahren, daß eine Konisation sein muss, musste den OP Termin zweimal verschieben (einmal hat die Ärztin abgesagt, einmal hatte ich eine Angina + Blasenentzündung, das war zu gefährlich) und bin nun wirklich froh, daß ich es endlich hinter mich gebracht habe. Ich hab gestern und heute Nacht so gut geschlafen wie lange nicht mehr :smile:

Wahrscheinlich ist es wirklich am besten, wenn ich den histologischen Befund abwarte und dann wird mir meine Ärztin schon sagen, was wir machen :zwinker:
 

Benutzer32843 

Sehr bekannt hier
Eben :smile: Mein Gynäkologie-Lehrbuch meint sogar, dass nur in 1-2% der Fälle erneut Veränderungen auftreten nach erfolgreicher Konisation, also würde ich tatsächlich erst einmal nicht allzu sehr darüber nachdenken! Du wurdest ja offensichtlich in den letzten Jahren recht eng überwacht, ich schätze, die Operation wäre früher angesetzt worden wenn deine FA stark besorgt gewesen wäre.

Für den Fall dass ein Krebs festgestellt wird, wird im Allgemeinen versucht, Gewebe möglichst weiträumig abzutragen, um einzelne verbleibende Zellen zu entfernen. Je nach Histologie müssen dann weiterführende Untersuchungen gemacht werden um eventuelle Streuungen festzustellen. Da du aber ja immer in Behandlung warst, würde ich mir darüber jetzt keine grossen Gedanken machen!
 

Benutzer1515  (41)

Previously MrX
Off-Topic:
@ Proxima
Ja, ich bin ja schon still. Ich merke schon ist ein "Frauenthema". :tongue:
 
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