Was passiert mit der Liebe, wenn der Mensch an unserer Seite zum Pflegefall wird?

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Was passiert mit der Liebe, wenn der Mensch an unserer Seite zum Pflegefall wird?
In guten wie in schlechten Zeiten, heißt es in der Liebe. Unsere Autorin hat einen Paarexperten gefragt, was sich in der Liebe verändert, wenn der*die Partner*in ernsthaft krank wird.

Habt ihr euch über so was schon mal Gedanken gemacht? Habt ihr mit eurem Partner über dieses Thema schon mal gesprochen? Oder wollt ihr euch über so was erst den Kopf zerbrechen, wenn es dann so weit ist?
 

Benutzer162226 

Verbringt hier viel Zeit
Ich sehe im direkten familiären Umfeld, was ein Schlaganfall bedeuten kann. Durch die Aufenthalte in diversen Kliniken kenne ich auch noch schwerere Fälle.

Meinen Partner könnte ich nicht aufgeben. Aber ich kann auch nicht garantieren, dass ich mich mein Leben lang um ihn als meinen Partner kümmern würde. Das ist auch ganz viel vom Zeitpunkt abhängig, an dem es passiert.

Ich hoffe einfach, dass wir nie in die Position kommen werden.
 

Benutzer158678 

Meistens hier zu finden
Das ist für Paare eine gute Frage. ! Ich kenne das nur von den Eltern. Vater war für Mutter immer da, bis er selbst nicht mehr konnte, da war er fast 88.
Wir als Kinder haben ihm da aber ständig zur Seite gestanden. Auch wenn nachts um 2 was war, gings aus dem Bette ab ins Auto und ab zu den Eltern .. Dann ins Bett und früh ab auf Arbeit. Irgendwann ist man als Abkömmling halt gefragt.
Die, die mit mir eigentlich alt werden wollte, hat sich anders entschieden und das Weite gesucht.
Heute stellt sich die Frage nun anders, wer kriegt es mit, wenn ich mal zu Hause abklappe......
Dann sollte es möglichst schnell zu Ende sein, denn nur Pferden gibt man den Gnadenschuß
 

Benutzer163510 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich bin mir sehr sicher, dass sich an meinen Gefühlen nichts ändern würde, wenn mein Mann ein Pflegefall werden würde oder umgekehrt.
Wir haben jedoch schon oft darüber gesprochen, was wir machen, wenn Fall X/Y/Z eintritt. Und es läuft immer aufs gleiche hinaus.
Wenn wir nicht mehr klar bei Verstand sind, unser Leben nicht mehr genießen können oder nur noch von Maschinen am Leben erhalten werden, dann werden wir alles dafür tun, dass der andere in Würde gehen kann.
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
Mein Ex hat mir nach Jahren der Beziehung gesagt als wir irgendwie zufällig auf das Thema kamen, dass er sich selbstverständlich um mich kümmern würde, wenn ich pflegebedürftig wäre. Ich konnte das leider nicht aus vollem Herzen erwidern. Das hat uns beiden weh getan und war natürlich auch ein Erkenntnismoment für mich.

Ich fand den Artikel sehr schön und auf den Punkt: Man kann es nie ganz versprechen, aber eine Beziehung ist eine "Absichtserklärung" - man sollte ganz grundsätzlich nach einer längeren Beziehungszeit auch dazu bereit sein.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer165615 

Öfters im Forum
Kommt auf den Schweregrad an. Ich finde es naiv anzunehmen Liebe würde über jeden Einwand hinwegtäuschen. Klar liebe ist ein sehr starkes Gefühl und lässt vieles rational nicht erklären. Anzunehmen der eigene Schutztrieb wäre niederer als die Liebe halte ich in meinen Augen für zu naiv.

Wenn der Partner durch einen Unfall so verunglückt das er nicht mehr am Leben teilnehmen kann, durch einen Schicksalsschlag depressiv so abrutscht das es am Ende nur noch zu einer Belastung für einen selber wird muss man sich auch Fragen ob die selbstkastei nicht ein Ende haben sollte. Ist natürlich nicht romantisch, sehr egoistisch und vermutlich nicht das was man hören will. Wäre ich an der Stelle und müsste mich Fragen was der Partner mir raten würde, dann denke ich dass er nicht wollte das ich mich in einem Gefängnis selbst aufgebe.

Ist denke ich auch eine Frage ob man das Lösen der Bindung mit Schuldgefühlen verbindet. Bei Eltern sieht es dann wieder anders aus. Da hat man in meinen Augen die Verpflichtung das zurück zu geben was man als Kind erhalten hat.
 

Benutzer140332  (33)

Planet-Liebe ist Startseite
Kann ich ehrlich gesagt nicht beantworten. Aber ein "in guten wie in schlechten Tagen" finde ich immer unglücklich formuliert.
Natürlich sollte man sich nicht bei jeder kleinen Schwierigkeit trennen, aber wenn ich oder mein Partner dauerhaft miteinander unglücklich sind, wieso sollten wir dann an uns festhalten?

Ich stelle es mir grausam vor, sich nicht trennen zu können, obwohl man sicher weiß, dass das Fortführen der Partnerschaft nur Leiden schaft. Das finde ich auch hochgradig unfair dem Partner gegenüber. Und sich selbst gegenüber auch. Ich persönlich könnte also nicht aus Mitleid mit meinem Partner zusammen bleiben - das ist für mich keine Basis.
 

Benutzer71335  (53)

Planet-Liebe ist Startseite
Na das Leben und die Beziehung ist eh im stetigen Wandel und mit dem Alter und Dauer der Beziehung tastet man sich da ran oder erlebt es in Ansätzen bereits bei schweren Krankheiten oder Verletzungen.
Um einen rum bekommt man es mehr und mehr mit, wie langjährige Beziehungen sich mit Krankheit und Tod verabschieden, man pflegt die eigenen Eltern und Schwiegereltern, der gesamte Part des Lebens wird einfach präsenter und schleicht sich so in den Alltag, klar trifft einen das irgendwann auch in der Beziehung, aber zumindest in meinem Alter hat man sich schon langsam dran gewöhnt.

Wie das im Alltag abläuft und finanziell oder selbst in Eigenleistung zu tragen ist, muss dann der Einzelfall und Art der Pflege entscheiden.
Durchziehen tut man das natürlich nach 30 Jahren Beziehung, dass ist klar, so wie man das auch für jedes seiner Kinder bedingungslos tun würde, die Frage ist bloß wie, man das stemmt und durchhält.
Aber man wächst mit seinen Aufgaben, dass erlebe ich grade Jahr um Jahr mehr bei mir und in meinem Umfeld, gehen tut alles und das Leben geht weiter.
Eigentlich ist das genau ja auch das Leben-Werden, Wachsen und Zerfall.
 

Benutzer96053 

Planet-Liebe Berühmtheit
Durchziehen tut man das natürlich nach 30 Jahren Beziehung, dass ist klar, so wie man das auch für jedes seiner Kinder bedingungslos tun würde, die Frage ist bloß wie, man das stemmt und durchhält.
:jaa:

Da ich auch bei einem Kind alles "durchziehen" würde, egal, wie krank oder behindert, würde ich dasselbe auch für meinen Mann tun.

Ich liebe ihn beinahe bedingungslos und kann mich immer auf ihn verlassen - diese Gewissheit erhält er auch zurück. Sollte ein Unglück eintreffen und er wäre schwerstkrank, wäre das absolut nicht schön und würde mich sicher aufzehren... aber ihn zu verlassen sehe ich nicht als Option. Schon allein wegen meines Gewissens nicht, welches mich auffressen würde, dann aber auch nicht, weil ich für ihn nur das Beste will - und das ist nunmal, eine geliebte Person an seiner Seite zu wissen.

Natürlich kommen mir manchmal diese Gedanken und ich wusste von Anfang an, welches Risiko wir haben, immerhin ist mein Partner viele Jahre älter als ich. Andererseits könnte ich morgen über die Straße gehen und durch einen Unfall gelähmt oder sonst irgendwie bettlägrig sein. Ich hatte einen Freund, der mit 30 an einem Schlaganfall gestorben ist - das kann also immer und in jedem Alter passieren.

Ich sehe das so: wir sammeln jetzt Erinnerungen an all das Tolle, was wir zusammen erleben - schaffen diese Verbindung zueinander und lernen uns immer besser kennen - so dass wir in solch schweren Tagen davon zehren können und uns nicht im Stich lassen.
 

Benutzer109783 

Beiträge füllen Bücher
Wir machen uns da keine Sorgen. Ein Unfall o.Ä. kann natürlich zu jeder Zeit passieren, daher genießen und schätzen wir jeden Moment miteinander. Aber vor den erwähnten Lifestyle-Krankheiten haben wir so gar keine Angst. Letztendlich ist unsere Liebe aber einfach sehr stark und tief und verschwindet nicht einfach so. Liebe ist halt nicht nur das Kribbeln, das ich bekomme, wenn ich mit ihr zusammen bin oder an sie denke. Es sind auch die Herausforderungen, die Rückschläge, die Probleme, der Streit und das Scheitern, das wir gemeinsam überstanden haben und überstehen werden. So werden wir auch füreinander da sein, sollte einer von uns ein Pflegefall werden. Natürlich kann man sich dann auch Pflegepersonal suchen, und dennoch füreinander da sein. :zwinker:
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
diese frage ist aufgrund meines lebens- und beziehungsstils keine,die ich mir stellen muss.da ich mit partnern nie zusammenleben möchte und auch niemandem verspreche,dass das mit uns auf dauer hält (bin ja kein hellseher),sondern meine liebschaften ohne verbindlichkeiten genieße,teile ich ja sowieso keinen alltag mit einem mann und werd das auch künftig nicht.
also ist für mich von vornherein klar,dass wenn so etwas eintritt,ich sowieso nicht pflegen werde-und andersrum auch nicht von einem partner gepflegt werden wollen würde.aufgrund meiner eigenen krankheiten weiß ich,wie schwierig das schon für das eigene umfeld (und natürlich einen selber) ist-eine steigerung davon brauche ich nun wirklich nicht.außerdem wäre sowieso nicht dazu geeignet,zu pflegen-mir gehts oft genug selber schlecht aufgrund von beschwerden.
außerdem weiß ich,wie belastend es für angehörige ist,familienmitglieder oder partner zu pflegen und wie oft darunter auch das verhältnis dieser menschen darunter leidet,wie nahe die,die angehörige pflegen,oft dem burnout sind.daher bin ich der ansicht,dass das generell die aufgabe von fachpersonal sein sollte.
versteht mich nicht falsch:natürlich bin ich für die menschen da,die ich liebe,so gut ich kann.ich würde niemanden fallenlassen und aus meinem leben streichen,nur weil derjenige zum pflegefall wird.aber ich fühle mich 1.nicht im geringsten verpflichtet,eine beziehung um jeden preis aufrecht zu erhalten und 2.kann und will ich nicht mein leben von grund auf ändern,weil es jemandem noch schlechter geht als mir.man müsste dann eben sehen,wie sich die beziehung weiterhin entwickelt,ob man sich überhaupt noch treffen kann etc pp.kommt ja auch immer auf die jeweilige krankheit und ihre symptome an.wenn ein partner zb von jetzt auf gleich geistig schwerbehindert würde,wie sollte man da noch eine beziehung auf augenhöhe führen können?!man muss da mMn immer schauen,wo man steht und was überhaupt noch möglich ist...
 

Benutzer64981  (33)

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Wir haben so einen Fall gerade in der Familie und ich bewundere die Partnerin der betroffenen Person so sehr, dass sie die Kraft aufbringt, mit der Situation umzugehen. In dem Fall ist es (noch) kein Pflegefall, aber ein andauernder Krankenhausaufenthalt mit Bewusstseinsstörungen. Das zehrt bei Beiden ordentlich an den Kräften...
Ich weiß nicht, ob ich die Kraft hätte. Ich wünsche es mir sehr. Ebenso für meinen Partner. Aber ich verstehe auch jeden, der sagt, dass er die Kraft nicht hat und das nicht kann und/oder Unterstützung holt.
 

Benutzer27300  (44)

Meistens hier zu finden
Will mir diese Situation gar nicht vorstellen, aber je älter man wird, desto näher rücken auch solche Themen an einen heran. Auch wenn das natürlich keine Thema ist, was auschliesslich "ältere" Paare oder Paare 60+ betrifft. Wie schnell passiert ein Unfall oder wird eine Krankheit diagnostiziert, die das ganze Leben auf den Kopf stellen kann. Das kann im Zweifelsfall genauso mit Mitte 20 geschehen...

Ich kann hier nicht für mich sprechen, da ich derzeit keinen festen Partner habe und glücklicherweise auch im engsten Familienkreis in den letzten Jahren keine solchen Schicksalsschläge erleben musste. Aber eine Geschichte aus meinem nahen Freundeskreis geht mir da doch immer wieder sehr ans Herz und macht nachdenklich:

Der Vater meines besten Freundes ist Witwer, Alter bin ich mir nicht ganz sicher, aber er dürfte heute auf die 70 zugehen. Die Mutter ist vor über 20 Jahren an Krebs gestorben. Vor ca. 11 Jahren hat er wieder eine Frau kennegelernt und dann auch sehr schnell (innerhalb 1 Jahres oder so) geheiratet. Dann, einige Monate nach der Hochzeit, plötzlich und ohne Vorwarnung eine Hirnblutung. Seither schwerster Pflegefall, lebt im Heim. Bettlägrig, organisch weitestgehend fit, geistig & motorisch aber schwerst geschädigt. Praktisch keine Körperkontrolle, Sprache, usw. mehr möglich. Kommunikation seinerseits nur noch durch einfachste Gesten, Zwingern, Blicke möglich.

Die Frau, etwa sein Alter, steht an seiner Seite. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie schwer das für sie sein muss. Und ich will mir die Frage gar nicht beantworten müssen, ob ich ihn ihrer Situation diese Kraft hätte.
 

Benutzer163532  (37)

Verbringt hier viel Zeit
Ich habe versprochen, in guten wie in schlechten Tagen, in Gesundheit und Krankheit bei ihm zu bleiben. Und das habe ich vor, solange er mich an seiner Seite sein lässt.
Er ist ein Teil von mir, gehört also zu mir und meinem Leben. Bis zum Ende.

Erlebt habe ich in unseren Familien mehrfach, was das bedeutet. Es war für alle Beteiligten schwierig. Meine Schwiegeroma sagte mal: "Das ist nicht mehr mein Wilhelm." (Name geändert) Das hat sich bei mir sehr stark eingeprägt und ich habe schon etwas Angst davor, in genau diese Situation zu kommen. Demenzerkrankungen liegen bei meinem Mann beidseitig in der Familie.
Ich hoffe insgeheim, vor ihm zu sterben und einen kurzen Leidensweg zu haben, damit er nicht lange wegen seiner kranken Frau leiden muss. Aber so richtig ernsthaft denke ich nicht darüber nach. Es gibt ja auch keinen Grund dazu.
 

Benutzer165615 

Öfters im Forum
Und wenn man da nichts nennenswertes erhalten hat?

Was soll dann sein? Dann hast Du doppelt die A-Karte. Weil es der Pflegeversicherung grundsätzlich egal ist wie dein Verhältnis zu den Eltern ist. Zahlen wirst du im Zweifel immer.

Sollte man zu einem Part der Eltern oder beiden eine emotionale Bindung haben die sich mit Fußpilz umschreiben lässt. Dann sollte man zusehen am Ende nicht den Zahlemann machen zu müssen. Die Verpflichtung definiert doch jeder für sich selber.
[doublepost=1495996560,1495996267][/doublepost]
Ich hoffe insgeheim, vor ihm zu sterben und einen kurzen Leidensweg zu haben, damit er nicht lange wegen seiner kranken Frau leiden muss.

Aber ist das nicht eigentlich absolut egoistisch? "Partner du hast es mir vor dem Altar versprochen als bitte leide und bleibe bei mir". Wäre es nicht viel partnerschaftlicher zu sagen "lass los" und genieße noch die Zeit die dir bleibt?

Auch wenn es sich krass anhören mag aber welche Basis ist denn bei einem an Demenz erkranktem Partner noch, wenn er dich nicht mal mehr erkennt?
 

Benutzer163532  (37)

Verbringt hier viel Zeit
Aber ist das nicht eigentlich absolut egoistisch? "Partner du hast es mir vor dem Altar versprochen als bitte leide und bleibe bei mir". Wäre es nicht viel partnerschaftlicher zu sagen "lass los" und genieße noch die Zeit die dir bleibt?
Ist es, natürlich. Und für mich völlig legitim.
 

Benutzer71335  (53)

Planet-Liebe ist Startseite
Was soll dann sein? Dann hast Du doppelt die A-Karte. Weil es der Pflegeversicherung grundsätzlich egal ist wie dein Verhältnis zu den Eltern ist. Zahlen wirst du im Zweifel immer.

Sollte man zu einem Part der Eltern oder beiden eine emotionale Bindung haben die sich mit Fußpilz umschreiben lässt. Dann sollte man zusehen am Ende nicht den Zahlemann machen zu müssen. Die Verpflichtung definiert doch jeder für sich selber.
[doublepost=1495996560,1495996267][/doublepost]

Aber ist das nicht eigentlich absolut egoistisch? "Partner du hast es mir vor dem Altar versprochen als bitte leide und bleibe bei mir". Wäre es nicht viel partnerschaftlicher zu sagen "lass los" und genieße noch die Zeit die dir bleibt?

Auch wenn es sich krass anhören mag aber welche Basis ist denn bei einem an Demenz erkranktem Partner noch, wenn er dich nicht mal mehr erkennt?

Zumal Demenzkranke ja eben solche sozialen Bindungen sehr früh vergessen (auch wenn sie den Partner noch gut erkennen) , die werden ja nicht zuletzt sexuell und moralisch enthemmt, die orientieren sich von selbst sehr offen anderen Partnern zu, da ist es an dem gesunden Partner gelegen, dass er damit umgehen lernt und loslässt.
Gerade bei Demenzkranke ist es ja dann auch eine Frage der Entwicklung, wie lange man das selber übernehmen kann und eben auch darf.:zwinker:
Sobald Fremd-und Eigengefährdung vorliegt, führt das automatisch zur Zwangsbetreuung und das kann man auch nicht lang vertuschen als Partner, die werden ja auch oft gewalttätig in der Nacht, ohne das sie am Morgen davon wissen und das überlebt man nicht unbedingt lange.

Ich hab das ja jetzt grade mit meinen Eltern erlebt und das hat dramatische, wie auch sehr erheiternde Seiten.
Ich muss das meiner Mutter auch immer wieder neu klar machen, das ihre Ehe, so wie sie sie kennt nun nach 54 Jahren nicht mehr so vorhanden ist. Mein Vater als Mensch aber schon. Sie leben halt zwangsweise getrennt.:zwinker:
Damit kommt meine Mutter aber echt nicht klar, wenn er uns sehr höflich seine neue Freundin vorstellt. :zwinker::grin::tongue:
Ist ja auch sicher schwer zu begreifen für sie.
 

Benutzer2610 

Meistens hier zu finden
Absoluter Sicherheit gibt es natürlich nicht, aber aus meiner bisherigen Erfahrung heraus denke ich dass ich meine Partnerin selbstverständlich pflegen würde - wäre das nicht der Fall würde ich eine Ehe gar nicht erst eingehen.
Denn für mich ist "in guten wie in schlechten Zeiten" nicht nur eine Absichtserklärung sondern ein bindendes Versprechen das ich einhalten würde.
Wobei diese Überlegungen ohnehin theoretischer Natur sind, denn ich werde wohl eher nicht mehr in eine solche Situation kommen.
 
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