Was macht für euch eure Männlichkeit/Weiblichkeit aus?

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Für mich gibt es eigentlich nur noch die Biologische Trennlinie diese auch ganz verschwommen ist .Ich kann das ganz ehrlich nicht heraus analysieren . Mich ziehen auch ehr kumpelhafte Frauen .
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Ist es wirklich verwunderlich dass es dieser Mann anmaßend findet, wenn ihm andere Menschen so etwas, wie "Dein rein männliches Verhalten ist Scheiße! Verhalte dich doch bitte weiblicher." zu ihm sagen?

Wer sagt das denn wo? Wenn man sagt, dass man sich wünscht, dass eine Gesellschaft ihre Weiblichkeit mehr embracen soll, dann heißt das nicht, dass jeder einzelne sich verändern muss und weiblicher werden muss. Es heißt doch nur, dass man die Weiblichkeit mehr wertschätzen soll, und die Leute, die diese Seite vorher unterdrückt haben, diese Seite freier ausleben können, wenn sie denn möchten.

Da sollte es schon eine gute Mischung aus beidem geben und beides sollte gleichermaßen akzeptiert werden. Aber trotzdem ist es völlig in Ordnung, wenn es einzelne Menschen gibt, die ausschließlich oder überwiegend eine der beiden Orientierungen besitzen. - Und zwar unabhängig davon, ob sie das Geschlecht haben, dem die jeweilige Orientierung zugeschrieben wird, oder nicht.

Keiner behauptet irgendwo etwas anderes. Diese Unterstellungen sind langsam tatsächlich ermüdend.

Ich halte es für ziemlich einseitig, all diese weiblichen Besonderheiten als Schwäche zu werten.

Es ist physiologisch gesehen, wenn es um die Stärke und Widerstandsfähigkeit geht, nun mal eine Schwäche, funktional natürlich nicht. Ich meine das auch nicht negativ. Für mich sind diese Worte nicht konnotiert. Ich muss aber diese Worte verwenden, um darüber reden zu können. Das heißt nicht, dass ich die Gebärfähigkeit verteufle oder ein Problem mit meinem Geschlecht oder meiner Weiblichkeit habe. Biologisch gesehen ist die Frau aber einfach dem Manne körperlich unterlegen. Da hilft auch die ganze Gleichstellung nichts.

Letztendlich sitzen wir (auch im ganz archaischen Sinne) doch alle in einem Boot und müssen unsere ungleich verteilten Fähigkeiten möglichst sinnvoll für das Wohlergehen und die Erhaltung unserer Gruppe einsetzen. (Egal, ob man nun die Familie, oder die gesamte Menschheit als die entsprechende Gruppe betrachtet.)

Mhm, ja, schön wär's, wenn die Menschheit das so sehen würde. Aber schau dich mal um. Sie tut's nicht. Und wenn du dir einredest, es wär so, und deswegen geht's den Frauen auf der Welt so gut, dann liegst du damit einfach ziemlich daneben. Und ja, klar, jetzt kannst du sofort die Schublade "Ja, in Absurdistan ist das ja was anderes, aber HIER ist es nicht so." aufmachen. Aber man sollte nicht vergessen, die Errungenschaften der Emanzipation, die gab es nicht, weil die Gesellschaft sich im Westen von alleine so entwickelt hat. Sondern die gab es, weil Leute sehr hart und sehr lange dafür gekämpft haben. Das war nicht einfach selbstverständlich, dass Frauen ihr eigenes Geld verwalten durften. Oder wählen durften. Oder stigmalos kinderlos sein durften. Stigmalos unverheiratet bleiben durften. Stigmalos promiskuitiv sein durften. Ach, und stimmt. Tw. ist das heutzutage auch im Westen immer noch nicht so. PL ist diesbezüglich nach wie vor eine Insel der Seligen, die NICHT repräsentativ ist.

Da ich über dieses Thema eigentlich NICHT diskutieren wollte, wie in meinem ersten Post hier auch angemerkt, und diese Diskussion auch erfahrungsgemäß fruchtlos verläuft, beende ich das hier von meiner Seite aus. Sorry BrooklynBridge BrooklynBridge , für dieses ausgeuferte OT :rose:
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Im Prinzip bestimmt ja die Gesellschaft was eine Stärke und eine Schwäche ist und Kinder zu kriegen wird definitiv als Schwäche gewertet. Ich hab bereits in zwei Firmen gearbeitet, in denen prinzipiell keine Frauen zwischen 25 und 35 eingestellt werden. Da bist du quasi wertlos.
Ja. Für Arbeitgeber ist das Risiko, dass Frauen im gebärfähigen Alter durch Schwangerschaft, Mutterschutz, usw. ausfallen, sicherlich ein erheblicher Nachteil. Aber das ist doch nicht die Gesellschaft, bzw. allerhöchstens ein kleiner Teil davon. Und abseits der Arbeitswelt kann es schon wieder ganz anders aussehen.

Wer sagt das denn wo? Wenn man sagt, dass man sich wünscht, dass eine Gesellschaft ihre Weiblichkeit mehr embracen soll, dann heißt das nicht, dass jeder einzelne sich verändern muss und weiblicher werden muss. Es heißt doch nur, dass man die Weiblichkeit mehr wertschätzen soll, und die Leute, die diese Seite vorher unterdrückt haben, diese Seite freier ausleben können, wenn sie denn möchten.
Ich stimme dir in sofern zu, dass die Zuschreibung einer Eigenschaft zu einem bestimmten Geschlecht die Wertschätzung nicht beeinflussen sollte. Diese Forderung unterstütze ich sehr gerne, obwohl ich es noch deutlich besser fände, gleich die mehr oder weniger willkürliche Verbindung von Charaktereigenschaften mit dem Geschlecht zu bekämpfen.

Aber ich habe z.B. schon oft genug mitbekommen, dass einem Mann unterstellt wird, er würde seine emotionale / weiche / weibliche Seite unterdrücken, wenn er in irgendwelchen Situationen kalt, emotionslos und sachlich bleibt - oft zusammen mit dem Hinweis, er müsse doch nicht den starken Mann spielen und dürfe auch gerne diese weiche Seite zeigen. Da wird dann nicht mal im Entferntesten daran gedacht, dass der jeweilige Mann vielleicht einfach überhaupt nichts unterdrückt und in der jeweiligen Situation absolut authentisch ist.

Aber das ist noch die harmlose Seite, wenn man ich an das ganze Geschwätz um "toxic masculinity" denke, oder Zeitungsartikel im Kontext der ganzen #MeToo-Geschichte und lese, in denen alle Männer pauschal zu potentiellen Tätern erklärt werden, die sich aktiv darum bemühen müssten, nicht wirklich zum Täter zu werden.

Oder wie sieht es mit der Benachteiligung von Jungen in der Schule aus?

Es ist physiologisch gesehen, wenn es um die Stärke und Widerstandsfähigkeit geht, nun mal eine Schwäche, funktional natürlich nicht. Ich meine das auch nicht negativ. Für mich sind diese Worte nicht konnotiert. Ich muss aber diese Worte verwenden, um darüber reden zu können. Das heißt nicht, dass ich die Gebärfähigkeit verteufle oder ein Problem mit meinem Geschlecht oder meiner Weiblichkeit habe. Biologisch gesehen ist die Frau aber einfach dem Manne körperlich unterlegen. Da hilft auch die ganze Gleichstellung nichts.
Wenn man Stärke als Kampfeskraft und Widerstandskraft gegen widrige äußere Umstände definiert, ist das natürlich der Fall. Aber ich habe nicht den Eindruck, dass diese Eigenschaften und Fähigkeiten in der heutigen Zeit in unserer westeuropäischen Gesellschaft noch sonderlich wichtig wären, so dass die aktuelle gesellschaftliche Relevanz dieser Schwäche doch ziemlich überschaubar ist.

Mhm, ja, schön wär's, wenn die Menschheit das so sehen würde. Aber schau dich mal um. Sie tut's nicht. Und wenn du dir einredest, es wär so, und deswegen geht's den Frauen auf der Welt so gut, dann liegst du damit einfach ziemlich daneben. Und ja, klar, jetzt kannst du sofort die Schublade "Ja, in Absurdistan ist das ja was anderes, aber HIER ist es nicht so." aufmachen. Aber man sollte nicht vergessen, die Errungenschaften der Emanzipation, die gab es nicht, weil die Gesellschaft sich im Westen von alleine so entwickelt hat. Sondern die gab es, weil Leute sehr hart und sehr lange dafür gekämpft haben. Das war nicht einfach selbstverständlich, dass Frauen ihr eigenes Geld verwalten durften. Oder wählen durften. Oder stigmalos kinderlos sein durften. Stigmalos unverheiratet bleiben durften. Stigmalos promiskuitiv sein durften. Ach, und stimmt. Tw. ist das heutzutage auch im Westen immer noch nicht so. PL ist diesbezüglich nach wie vor eine Insel der Seligen, die NICHT repräsentativ ist.
Weltweit gibt es in diesem Bereich sicherlich noch sehr viel Nachholbedarf und Verbesserungspotential.
Aber hier in unserer weitestgehend zivilisierten und emanzipierten westeuropäischen Gesellschaft hat die Frauenbewegung bereits sehr viele äußerst wichtige und sinnvolle Dinge erreicht. Natürlich ist noch nicht alles super und nicht alle Errungenschaften sind schon bis in die letzten Winkel der Gesellschaft vorgedrungen.
Aber eben im Kontext dieser Gesellschaft habe ich den Eindruck, dass diese Sache inzwischen in manchen Bereichen versucht, über das sinnvolle Ziel hinauszuschießen:
Statt vermeintlich typisch männlichen und typisch weiblichen Dingen mit der gleichen Wertschätzung zu begegnen, werden vermeintlich männliche Dinge abgelehnt.
Anstatt alle Lebensentrüfe möglichst mit der gleichen Wertschätzung zu begegnen, werden nun diejenigen belächelt oder verurteilt, die heute aus freien Stücken und persönlicher Überzeugung heraus so leben, wie es früher allen von der Gesellschaft aufgezwungen wurde.
usw.

Und ich persönlich bin eben überzeugt davon, dass es in dieser Hinsicht das beste wäre, das Geschlecht nur als biologische Zustandsbeschreibung zu betrachten, die es uns ermöglicht, nahezu alle Menschen in zwei klar definierte Kategorien einzuordnen. - Nicht mehr und nicht weniger.
Durch diese ganze Gefühlsduselei und all die Geschlechter-Klischees und -Rollenbilder erschweren wir es uns doch nur, unser Leben ganz frei und unbefangen so zu gestalten, dass wir uns darin möglichst wohlfühlen.

Und genau deshalb fände ich es eben auch total befremdlich, meine Männlichkeit mit irgendetwas anderem in Verbindung zu bringen, als mit meinen Genitalien und mich dann durch diese konstruierte Verbindung möglicherweise sogar "weniger männlich" zu fühlen und mir damit völlig unnötigen Stress zu machen.
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Und ich persönlich bin eben überzeugt davon, dass es in dieser Hinsicht das beste wäre, das Geschlecht nur als biologische Zustandsbeschreibung zu betrachten, die es uns ermöglicht, nahezu alle Menschen in zwei klar definierte Kategorien einzuordnen. - Nicht mehr und nicht weniger.
Durch diese ganze Gefühlsduselei und all die Geschlechter-Klischees und -Rollenbilder erschweren wir es uns doch nur, unser Leben ganz frei und unbefangen so zu gestalten, dass wir uns darin möglichst wohlfühlen.

Und genau deshalb fände ich es eben auch total befremdlich, meine Männlichkeit mit irgendetwas anderem in Verbindung zu bringen, als mit meinen Genitalien und mich dann durch diese konstruierte Verbindung möglicherweise sogar "weniger männlich" zu fühlen und mir damit völlig unnötigen Stress zu machen.
Vielleicht verstehst du da den Hintergedanken falsch, den ich mit diesem Thread hatte, oder ich habe ihn unklar dargestellt. Für mich sind "männlich/weiblich" zum einen die Adjektive zu den entsprechenden Geschlechtern. Zum anderen sind es Klischeebilder, die man mit diesen Geschlechtern verknüpft. Eigentlich zwei verschiedene Dinge, die aber gleich heißen. Das mag man unglücklich finden, aber ich kenne keine bessere Benennung. Seine Geschlechtszugehörigkeit an solche Klischeebilder zu hängen erscheint mir aber ebenfalls nicht als sinnvoll. Von daher ändert weder der Grad deiner Übereinstimmung mit selbst empfundenen Männlichkeitsidealen (oder deren Fehlen) noch derjenige mit fremdzugeschriebenen etwas daran, welches Geschlecht du hast. Ich finde, dass Rollenvorbilder teilweise etwas hilfreiches sind (z.B. dass es für junge Frauen auch wichtig ist, erfolgreiche Frauen als Vorbild zu haben), und ich halte deine Ablehnung von "Gefühlsduselei" für falsch, weil es zu nichts Gutem führt Gefühle zu ignorieren. Davon abgesehen stimme ich mit dir überein, dass jeder Mensch einfach seinen Weg gehen sollte ohne Rücksicht darauf, dass das irgendwer für sein Geschlecht als unpassend empfindet. Was irgendwer "männlich" oder "weiblich" im Sinne eines Rollenbildes empfindet hat im Zweifel für niemanden anders als diesen einen Menschen eine Gültigkeit. Und wenn jemand diese Gültigkeit anderen aufzwingen will, ist das abzulehnen.

Tl,dr: Rollenbilder ≠ Geschlecht
 

Benutzer156506 

Meistens hier zu finden
Die Conclusio des Vortrages ist doch, dass beide gemeinsam walten müssen, sowie Yin und Yang eben. Ich merke aber schon, dass ich ein "progressiveres" (nicht wertend gemeint) Verständnis von Männlichkeit und Weiblichkeit habe als diverse Diskutanten hier, denn ich sehe es nicht so, dass die Vortragende das, was sie mit Männlichkeit assoziiert, als Außenstehende kritisiert, sondern als eine, die sich eben sehr stark selbst mit diesen Eigenschaften identifiziert, und quasi eine Kritik auch an sich selbst übt, und überhaupt nicht darüber redet, wie doof doch Männlichkeit nicht ist und dass Weiblichkeit viel viel geiler wär. Ich persönlich würde mich ähnlich einschätzen wie die Lady.
Ja, dem stimm ich ja auch grundsätzlich zu. Nur halte ich die doch recht willkürliche Einteilung dieser Dinge in "männlich" und "weiblich" für kontraproduktiv, eben weil sie polarisiert und spaltet. Mal abgesehen von dem doch recht deutlichen Widerspruch, den das hier ausgelöst hat, läuft das für mich im Wesentlichen auf die Frage hinaus, ob man wirklich jenseits der Biologie alles eindeutig in diese Kategorien einteilen kann und sollte. Ich für meinen Teil denke, dass wir das längst hinter uns haben sollten, und weise es deshalb zurück.

Selbst wenn man in der statistischen Verteilung von Interessen, Verhaltensweisen, Berufswahl, Charaktereigenschaften, Weltanschauungen etc. in Bezug auf die Geschlechter Unterschiede findet, bezweifle ich, dass sich darin wirklich Dinge finden, die genuin männlich oder weiblich sind. Jede willkürliche Einteilung dieser Art erzeugt dann wiederum Einschränkungen und Begrenzungen für diejenigen, die von dieser Einteilung abweichen.

Ich bin eine Frau, aber ich habe sehr viele klassisch "männliche" Eigenschaften, ohne dass mir das aber je etwas von meiner Weiblichkeit weggenommen hätte. Ich verstehe das Problem daher überhaupt nicht, was man als männlicher Mann haben kann, wenn man seine "weiblichen" Eigenschaften auslebt. Aber gut, wenn jemand damit ein Problem hat, dann ist das eben so. Das respektiere ich. Wenn du ein Problem mit der Terminologie hast, ist das dein gutes Recht.
Der Punkt ist für mich halt, dass ich bei nüchterner Betrachtung keine "weiblichen" Eigenschaften habe. Wenn man es genau nimmt hab ich auch keine "männlichen" Eigenschaften. Das ist für mich auch eine Frage der Emanzipation von den Vorstellungen, die andere davon haben wie ich als Mann gefälligst zu sein habe. Ich glaub ja, in der Hinsicht sind wir uns inhaltlich durchaus einig.

Oder anders formuliert: wenn mir jemand sagt, es sei (un)männlich, X zu tu oder zu lassen, dann weise ich von mir, dass meine Männlichkeit abhängig davon ist, X zu tun oder zu lassen. X zu tun oder zu lassen ist keine Frage von männlich oder weiblich.
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Selbst wenn man in der statistischen Verteilung von Interessen, Verhaltensweisen, Berufswahl, Charaktereigenschaften, Weltanschauungen etc. in Bezug auf die Geschlechter Unterschiede findet, bezweifle ich, dass sich darin wirklich Dinge finden, die genuin männlich oder weiblich sind. Jede willkürliche Einteilung dieser Art erzeugt dann wiederum Einschränkungen und Begrenzungen für diejenigen, die von dieser Einteilung abweichen.
Ich finde ebenfalls, dass jede Abweichung vom Usus (sofern moralisch vertretbar) respektiert werden sollte, und Konformitätsdruck für den Allerwertesten ist.

Trotzdem (das richtet sich jetzt nicht nur an dich, Woody) ist es nun mal eine gesellschaftliche Tatsache, dass sehr viele nicht zwingend mit der Biologie verknüpfte Merkmale SEHR viel häufiger beim einen als beim anderen Geschlecht anzutreffen sind. Wie viele Männer tragen Nagellack und Schminke? Röcke und Kleider? Spitzenunterwäsche und Feinstrumpfhosen? Hochhackige Schuhe? Verspielte Kettchen oder Ohrringe? Bling-Bling oder rosa Einhorn-Gimmick? Gibt es alles, ohne Frage - und ich finde es verdammt wichtig dafür Akzeptanz zu zeigen. Aber es ist doch insgesamt sehr selten.

Wie kommt es? Natürlich kann man im Einzelfall antworten: "Passt nicht zum männlichen Körperbau", "Finde ich auch an Frauen albern", "Ist einfach unpraktisch" etc. Aber alles in allem wird es in den meisten Fällen so sein, dass es für die betreffenden Herren der Schöpfung niemals ernsthaft zur Debatte stand. Ist das etwas Böses, Schlimmes? Ist es schlecht, dass Frauen verstärkt solche äußerlichen Details wählen, oder ist es schlecht dass Männer das nicht tun? Ist es verwerflich, dass sich die meisten Menschen beim anderen Geschlecht zum entsprechenden Schönheitsideal hingezogen fühlen? Oder ist es nicht eher etwas, was man einfach mal so akzeptieren sollte wie es ist, ohne Wertung?

Und wenn man es akzeptiert, wie benennt man das Ganze dann? Ich nenne es "maskulin"/"feminin", was sich nicht auf das Geschlecht des Trägers bezieht, sondern einfach auf üblicherweise mit dem jeweiligen Geschlecht verknüpfte Rollenvorstellungen. Hat jemand da einen besseren Begriff anzubieten? Oder ist es ein Tabu, sowas überhaupt zu thematisieren?

Ich finde, jeder Mensch hat das Recht die Gültigkeit solcher Bilder für sich selbst zurückzuweisen. Kein Mensch muss sich selbst feminin finden nur weil er in Merkmal X dem weiblichen Bild entspricht (zumal sich die Zuordnung dieses Merkmals vielleicht in 5 Jahren bereits verändert hat). Trotzdem sollte man denke ich die Kirche im Dorf lassen, wenn solche Begriffe fallen, das ist nicht immer etwas schlechtes. Wer das anders sieht darf gerne Alternativen benennen.
 

Benutzer164526 

Verbringt hier viel Zeit
Feinstrumpfhosen? Hochhackige Schuhe? Verspielte Kettchen oder Ohrringe? Bling-Bling oder rosa Einhorn-Gimmick? Gibt es alles, ohne Frage - und ich finde es verdammt wichtig dafür Akzeptanz zu zeigen. Aber es ist doch insgesamt sehr selten.

Wie kommt es? Natürlich kann man im Einzelfall antworten: "Passt nicht zum männlichen Körperbau", "Finde ich auch an Frauen albern", "Ist einfach unpraktisch" etc. Aber alles in allem wird es in den meisten Fällen so sein, dass es für die betreffenden Herren der Schöpfung niemals ernsthaft zur Debatte stand.
Wenn das Tragen von Feinstrumpfhosen oder Spitzenunterwäsche dazu führte, dass ich mich begehrter fühlte, dann würde ich das sofort machen.
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Habe noch keine derartigen Frauen getroffen.
Und für meine Gattin gilt das definitiv nicht.
Wundert mich jetzt nicht.

Wie würdest du einen solchen Kleidungsstil beim Mann denn nennen? Für mich ist das "feminin", aber ich würde es ohne mit der Wimper zu zucken akzeptieren wenn der Mann das nicht feminin, oder sogar als Ausdruck von Männlichkeit, interpretiert. Ich bin aber für alternative Sichtweisen offen.
 

Benutzer164526 

Verbringt hier viel Zeit
Wie würdest du einen solchen Kleidungsstil beim Mann denn nennen? Für mich ist das "feminin", aber ich würde es ohne mit der Wimper zu zucken akzeptieren wenn der Mann das nicht feminin, oder sogar als Ausdruck von Männlichkeit, interpretiert. Ich bin aber für alternative Sichtweisen offen.
Es gab bislang nur zwei Frauen, die sich wirklich gerne und oft extrem "feminin" gekleidet haben, und mit denen ich darüber gesprochen habe, *warum* sie das tun, und beide sagten, dass sie das tun, weil Männer darauf stehen und sie es mögen, sich begehrt zu fühlen.

Also die taten das ganz klar in erster Linie wegen dem Ego-Push.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Vielleicht verstehst du da den Hintergedanken falsch, den ich mit diesem Thread hatte, oder ich habe ihn unklar dargestellt. Für mich sind "männlich/weiblich" zum einen die Adjektive zu den entsprechenden Geschlechtern. Zum anderen sind es Klischeebilder, die man mit diesen Geschlechtern verknüpft. Eigentlich zwei verschiedene Dinge, die aber gleich heißen. Das mag man unglücklich finden, aber ich kenne keine bessere Benennung. Seine Geschlechtszugehörigkeit an solche Klischeebilder zu hängen erscheint mir aber ebenfalls nicht als sinnvoll. Von daher ändert weder der Grad deiner Übereinstimmung mit selbst empfundenen Männlichkeitsidealen (oder deren Fehlen) noch derjenige mit fremdzugeschriebenen etwas daran, welches Geschlecht du hast. Ich finde, dass Rollenvorbilder teilweise etwas hilfreiches sind (z.B. dass es für junge Frauen auch wichtig ist, erfolgreiche Frauen als Vorbild zu haben), und ich halte deine Ablehnung von "Gefühlsduselei" für falsch, weil es zu nichts Gutem führt Gefühle zu ignorieren. Davon abgesehen stimme ich mit dir überein, dass jeder Mensch einfach seinen Weg gehen sollte ohne Rücksicht darauf, dass das irgendwer für sein Geschlecht als unpassend empfindet. Was irgendwer "männlich" oder "weiblich" im Sinne eines Rollenbildes empfindet hat im Zweifel für niemanden anders als diesen einen Menschen eine Gültigkeit. Und wenn jemand diese Gültigkeit anderen aufzwingen will, ist das abzulehnen.
Wenn man natürlich so etwas, wie den Grad der Übereinstimmung mit dem jeweiligen Geschlecht zugeschriebenen Klischees und Rollenbildern als Zweitbedeutung von Männlichkeit und Weiblichkeit betrachtet, ergibt die Frage schon irgendwie einen gewissen Sinn.
Diese Sache könnte ich sicherlich auch irgendwie analysieren und schauen, wie groß diese Übereinstimmung bei mir ist. Aber da mich dieser Grad der Übereinstiummung höchstens peripher tangiert, und ich überhaupt nicht den Anspruch habe, im Sinne dieser Definition besonders "männlich" zu sein, wäre das für mich persönlich eben auch nicht mehr, als eine nüchterne Feststellung ohne nennenswerte emotionale Komponente.

Ähnlich, wie Woodstock~81 Woodstock~81 halte ich diese ganze Einteilung von Eigenschaften, die nichts oder kaum etwas mit den biologischen Gegebenheiten zu tun haben, in männlich und weiblich für überholt, weshalb ich mich auch nicht um die Übereinstimmung meiner person mit diesen überholten Vorurteilen schere.

Aber vielleicht fällt mir das ja auch besonders leicht, weil ich einige ziemlich wichtige und prominente Eigenschaften habe, die als typisch männlich gelten (meine Berufs- und Studienwahl, mein Interesse an naturwissenschaftlichen, technischen und handwerklichen Dingen und meine sachliche, wenig emotionale Art), während man meine "unmännlichen" (und damit teilweise "weiblichen") Eigenschaften vielleicht eher erst auf den zweiten Blick sieht. (Ich habe z.B. kein Interesse an Fußball, aber dafür einen starken Kinderwunsch.)
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Ähnlich, wie Woodstock~81 Woodstock~81 halte ich diese ganze Einteilung von Eigenschaften, die nichts oder kaum etwas mit den biologischen Gegebenheiten zu tun haben, in männlich und weiblich für überholt, weshalb ich mich auch nicht um die Übereinstimmung meiner person mit diesen überholten Vorurteilen schere.
So sehe ich das auch. Aber es ist ein grosses Privileg sich einen Teufel um festgefahrene Vorurteile und Gebräuche zu scheren. Darum ist es wichtig für Toleranz für alle zu sorgen, auch wenn man für sich die Lösung gefunden hat. Ich frage mich in diesem Zusammenhang manchmal, ob ich nicht mehr provozieren sollte.

Wir dürfen auch nicht vergessen dass diese dem Geschlecht zugeordneten Merkmale besonders die Frauen benachteiligen. Besonders in der Politik. Daran sind auch die Medien beteiligt, in denen die Frauen in den "harten" Ressorts wenig vertreten sind (in der viel berühmten NZZ ist keine einzige Frau in der Chefredaktion). Es ist nachweisbar dass Frauen strenger beurteilt werden, auch ihr Privatleben. Auch werde wichtige Eigenschaften bei Politikerinnen gern umbenannt:
->Männer sind "zielstrebig", Frauen sind "verbissen"
->Mann: "Einer von uns", Frau: "Intellektuelle um Volkspelz"
usw.

(Ich habe z.B. kein Interesse an Fußball, aber dafür einen starken Kinderwunsch.)
Off-Topic:
....um für Fussballspieler-Nachwuchs zu sorgen. Mit diesem Argument konnte ich meine Partnerin leicht von meinem Kinderwunsch überzeugen, sie hätte ganz gern noch ein paar Jahre länger in der Fussballmannschaft gespielt :grin:
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer133456  (49)

Beiträge füllen Bücher
Ich habe jetzt nochmal drueber nachgedacht, und dabei fiel mir auf, dass es Dinge gibt, die ich nur deshalb anfing, weil sie mir "männlich erstrebenswert" vorkamen. Manche davon wurden mir zu lebenslangen Begleitern, obwohl sie mit mir selbst seelisch eigentlich nichts zu tun haben. Es ist auch aus diesem Grunde, dass ich erwäge, mit ihnen in Revision zu gehen, da ich finde, es ist erstrebenswerter, man selbst zu sein, als einem geschlechterspezifischen Image zu huldigen.

Diese Dinge sind fuer mich bisher gewesen:
  • Fleisch zu essen (eigentlich wäre ich tendenziell aber eher Uvo-Lacto-Vegetarier)
  • Whisky zu trinken (wo mir aber eigentlich Mangojoghurt genau so grosse Freude bereitet)
  • Wein zu trinken (genau so gerne esse ich Obst... wozu also weiterhin dieses pestizidschwere Industriezeug?)
  • dicke Autos fahren, mit V8 Motor (ich hätte aber genau so viel Spass an einem elektrischen Renault Zoe)
  • Jacketts und dreiteilige Tweed-Outfits zu tragen (wo ich doch schon als kleiner Junge eigentlich immer daran dachte, als Erwachsener bequeme Star Trek-artige Strampelanzuege zu tragen)
  • einen Bart zu haben (ich bin sicher, Madame Tahini wuerde mehr mit mir knutschen, wenn der ab waere).
 

Benutzer156506 

Meistens hier zu finden
Trotzdem (das richtet sich jetzt nicht nur an dich, Woody) ist es nun mal eine gesellschaftliche Tatsache, dass sehr viele nicht zwingend mit der Biologie verknüpfte Merkmale SEHR viel häufiger beim einen als beim anderen Geschlecht anzutreffen sind. Wie viele Männer tragen Nagellack und Schminke? Röcke und Kleider? Spitzenunterwäsche und Feinstrumpfhosen? Hochhackige Schuhe? Verspielte Kettchen oder Ohrringe? Bling-Bling oder rosa Einhorn-Gimmick? Gibt es alles, ohne Frage - und ich finde es verdammt wichtig dafür Akzeptanz zu zeigen. Aber es ist doch insgesamt sehr selten.

Wie kommt es? Natürlich kann man im Einzelfall antworten: "Passt nicht zum männlichen Körperbau", "Finde ich auch an Frauen albern", "Ist einfach unpraktisch" etc. Aber alles in allem wird es in den meisten Fällen so sein, dass es für die betreffenden Herren der Schöpfung niemals ernsthaft zur Debatte stand. Ist das etwas Böses, Schlimmes? Ist es schlecht, dass Frauen verstärkt solche äußerlichen Details wählen, oder ist es schlecht dass Männer das nicht tun? Ist es verwerflich, dass sich die meisten Menschen beim anderen Geschlecht zum entsprechenden Schönheitsideal hingezogen fühlen? Oder ist es nicht eher etwas, was man einfach mal so akzeptieren sollte wie es ist, ohne Wertung?
Das meiste von dem ist aber auch ziemlich abhängig von der Kultur und der Zeit. Aber klar, hier und jetzt assoziert man das eher mit Weiblichkeit (bzw. mit Kindlichkeit). Nun sind das aber alles Dinge, mit denen man seinen Körper behängt, bekleidet, schmückt usw., was zumindest für mich nicht das gleiche wie Charaktereigenschaften oder die Frage ist, ob ich meinen Kaffee nun wegen des Koffeins oder wegen des Genusses trinke. Das ist halt einfach Mode, und darauf laufen wohl auch deine Fragen hinaus: Wie ist es zu bewerten, wenn sich Menschen bewusst gegen die Mode und gegen die damit verbundenen Erwartungen ihrer Mitmenschen entscheiden? Oder bewusst dafür? Und wie sind diese Erwartungen der Gesellschaft zu bewerten?

Und wenn man es akzeptiert, wie benennt man das Ganze dann? Ich nenne es "maskulin"/"feminin", was sich nicht auf das Geschlecht des Trägers bezieht, sondern einfach auf üblicherweise mit dem jeweiligen Geschlecht verknüpfte Rollenvorstellungen. Hat jemand da einen besseren Begriff anzubieten? Oder ist es ein Tabu, sowas überhaupt zu thematisieren?

Ich finde, jeder Mensch hat das Recht die Gültigkeit solcher Bilder für sich selbst zurückzuweisen. Kein Mensch muss sich selbst feminin finden nur weil er in Merkmal X dem weiblichen Bild entspricht (zumal sich die Zuordnung dieses Merkmals vielleicht in 5 Jahren bereits verändert hat). Trotzdem sollte man denke ich die Kirche im Dorf lassen, wenn solche Begriffe fallen, das ist nicht immer etwas schlechtes. Wer das anders sieht darf gerne Alternativen benennen.
In diesem Zusammenhang find ich das durchaus akzeptabel (wenn auch nicht gänzlich unproblematisch). Zumindest bei Kleidung ist ja oft so, dass sie für ein bestimmtes Geschlecht und eine bestimmte Körperform geschnitten wird, und spätestens bei Material- und Farbauswahl Geschlechterklischees zum tragen kommen. Aber auch da ist es ja so, dass das Angebot die Nachfrage bestimmt, und das wiederrum die Sehgewohnheiten und Erwartungen beeinflusst. Hat man hier ja neulich sehr schön bei der Frage nach Skinny-Jeans für Männer gesehen :smile:

Um mal zum Thema zurückzukommen:
Hängt meine Männlichkeit nun davon ab, ob ich männlich aussehe und mich so kleide, wie es die Mode vom Mann erwartet? Das ist gar nicht so einfach. Ich fühl mich nicht weniger männlich, wenn ich davon abweiche, ich kenn aber ziemlich gut die Sorge, dann nicht mehr "als Mann" ernstgenommen zu werden.
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Das meiste von dem ist aber auch ziemlich abhängig von der Kultur und der Zeit. Aber klar, hier und jetzt assoziert man das eher mit Weiblichkeit (bzw. mit Kindlichkeit). Nun sind das aber alles Dinge, mit denen man seinen Körper behängt, bekleidet, schmückt usw., was zumindest für mich nicht das gleiche wie Charaktereigenschaften oder die Frage ist, ob ich meinen Kaffee nun wegen des Koffeins oder wegen des Genusses trinke. Das ist halt einfach Mode, und darauf laufen wohl auch deine Fragen hinaus: Wie ist es zu bewerten, wenn sich Menschen bewusst gegen die Mode und gegen die damit verbundenen Erwartungen ihrer Mitmenschen entscheiden? Oder bewusst dafür? Und wie sind diese Erwartungen der Gesellschaft zu bewerten?
Mode ist aber eben Teil auch ein Teil der Geschlechterrolle. Und in einem gewissen Maße eben auch Teil des Charakters, bzw. spielt in den Charakter mit hinein.

Ich würde sagen wenn dann laufen meine Fragen nicht darauf hinaus, wie Verweigerung modischer Vorstellungen zu bewerten ist, sondern wie es zu bewerten ist wenn man sich ihnen fügt.

Um mal zum Thema zurückzukommen:
Hängt meine Männlichkeit nun davon ab, ob ich männlich aussehe und mich so kleide, wie es die Mode vom Mann erwartet? Das ist gar nicht so einfach. Ich fühl mich nicht weniger männlich, wenn ich davon abweiche, ich kenn aber ziemlich gut die Sorge, dann nicht mehr "als Mann" ernstgenommen zu werden.
Die Sorge ist ja auch nicht ganz unbegründet. Je nach Kleidungsstil kann dir die Männlichkeit halt doch von vielen abgesprochen werden. Ob deine Männlichkeit nun davon abhängt, kann man nicht objektiv beantworten, da Männlichkeit keine allgemeingültige Definition hat.
 

Benutzer121281  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Inzwischen habe ich zu meinem Geschlecht ein recht entspanntes Verhältnis. Das war nicht immer so.

In der Kindheit war ich nie klassisch Mädchen. Klar, ich sah herzig aus und war rein optisch als Mädchen zu erkennen. Aber rosa, Glitzer und andere Klischees lagen mir fern. Nachtangeln mit Papa war eben cooler als Baby-Puppen zu "füttern" :grin:
Das manifestierte sich dann immer mehr. Ich hasste es, wenn Menschen meinen richtigen Namen benutzten und bestand auf Verwendung meines Spitznamens, der "burschikoser" war und nicht so schrecklich mädchenhaft.

Als ich in die Pubertät kam, versuchte ich kurzzeitig als weiblich zu agieren. Das scheiterte allerdings an mehreren Punkten. Zum einen an meinen Brüsten. Die waren von Natur nie wunderschön, straff oder jugendlich-feminin. Das limitierte die Kleidungswahl massiv. Dazu gesellte sich ein Unwille, diverse Hobbies (zB Games) aufzugeben und andere anzunehmen um weiblicher zu wirken. Nach kurzer Zeit erklärte ich das Experiment als gescheitert und war dann quasi Tomboy - nur ab und an im Rock. Meine Beine fand ich nämlich immer äusserst weiblich und schön :grin:

Erst mit 20 fing ich an immer entspannter zu werden und mich nicht mehr quer zu stellen gegen mein Geburtsgeschlecht. Das lag sicher an sozialen Kontakten als auch an genereller Reife. Erwachsen muss man sich nicht nach Standards in Klassen etc richten sondern ist deutlich freier in der Wahl der Kontakte - ein Glück für mich.
Dadurch wurde mir bewusst, dass ich beim Mario Kart zocken fluchen kann wie ein Bauer, 2h später aber trotzdem mit rotem Lippenstift und High Heels bei einem Konzert auftauchen. :zwinker:

Endgültig konnte ich mich und meine Weiblichkeit allerdings erst mit meiner Brust-OP akzeptieren. Das ist auch der Punkt, den ich retrospektiv bedauere: das hätte ich deutlich früher machen sollen.

Mein Geschlecht wird für mich einfach biologisch bestimmt. Dahingehend bin ich eben weiblich. Das hat Vorteile (Boobs!) und Nachteile (Periode!). Hätte ich es mir völlig frei aussuchen können, hätte ich mich wohl für das männliche Geschlecht entschieden. Nicht nur wegen dem Penisneid, den ich zweifelsohne hege, sondern weil ich der Meinung bin, dass es in vielerlei Hinsicht als Mann einfacher ist.
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren