Was macht einen guten Frauenarzt aus?

Benutzer142764  (25)

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Hallo!

Ich bin momentan auf der Suche nach einem neuem Frauenarzt. Und die Suche gestaltet sich aus meiner Sicht schwierig bzw. frustriert mich sogar ziemlich.
Der frühste verfügbare Termine ist meistens Mitte August und es wird nichtmal gefragt worum es geht oder ob es ein "Notfall" ist oder ähnliches.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich noch nie einen festen Frauenarzt hatte und meistens nur in Spontan-"Notfällen" (Pille-danach, Pilz etc.) da war. Deswegen wäre meine Frage ob es normal ist, dass man 2Monate auf einen Termin Warten muss und was macht man dann wenn das Wehwehchen doch etwas akuter ist?
Und was sollte man sonst noch bei einem Frauenarzt beachten?
 

Benutzer150857 

Sehr bekannt hier
Ja, für einen stinknormalen Vorsorgetermin warte ich immer mindestens 2 Monate, eher mehr. Wenn du einen Notfall hast, erklärst du das der Arzthelferin und dann wird dir auch ein früherer Termin gegeben, dafür haben die ja einen Puffer und nur dadurch entstehen die langen Wartezeiten für Vorsorgeuntersuchungen.
Mir ist es wichtig, dass alle meine Fragen vernünftig beantwortet werden, ich mich also verstanden und Ernst genommen fühle, und mir nicht alle möglichen Zusatzleistungen aufgeschwatzt werden.
 
G

Benutzer

Gast
Du solltest dir evtl. mal einen festen Frauenarzt suchen. Dannn klappt es auch mit den Terminen.

Wichtig ist, dass du dich wohl fühlst. Ich bin seit über 10 Jahren bei der gleichen und habe nur gewechselt, wegen Umzug.
Ich habe noch nie gehört, dass man so lange warten muss, es sei denn man ist eben kein Patient in der Praxis.
 

Benutzer113048 

Sehr bekannt hier
Bei den meisten Gyns sind solche Wartezeiten normal. Ich zB mache meinen neuen Vorsorgetermin deshalb immer schon beim Termin selbst aus.
Für akute Probleme bekommt man immer einen zeitnahen Termin.

Für mich ist auch immer am wichtigsten, dass ich mich bei der Ärztin und in den Räumlichkeiten wohl fühle. Außerdem darf sie nicht grob sein und mir ist auch wichtig, dass sie auch nicht-hormoneller Verhütung gegenüber aufgeschlossen ist.
 

Benutzer165924  (24)

Ist noch neu hier
Das mit dem Warten kennen wir bei uns in der Stadt nur zu gut. Es ist nicht ungewöhnlich. Viele Arztpraxen sind eben überfüllt und man muss eben warten. Viele nehmen keine Patienten mehr auf. Bei schweren Beschwerden kann man am Telefon sagen, wie schlimm es ist und zur Not hat man noch das Krankenhaus. Eine gute Frauenärztin ist dann, wenn sie ihre Vorgehen bei den Untersuchungen beschreibt und auf alle deine Fragen eine Antwort hat und die die auch ehrlich antwortet, auch wenn sie dabei kein Bonus dabei bekommt. Wie gesagt, dass mit dem Warten ist nichts neues. Viele bekommen erst in 3 Monaten einen Termin beim Augenarzt, da die Praxen so voll sind.
 

Benutzer162879 

Sorgt für Gesprächsstoff
Also ich muss sagen bei meinem Frauenarzt geht der Termin eigentlich recht schnell, meistens so ca in 2 Wochen... Allerdings hab ich mir sagen lassen das sie sehr schrullig sei und auch angeblich nicht die beste...
Aber da ich mit ihr so ganz gut klar komme und nichts dagegen hab das sie etwas "kühler" ist, und ich auch noch nie so beschwerden einreichen konnte... bin ich zufrieden!

Ich hab aber auch schon an meinem alten Wohnort zu hören bekommen, nein wir nehmen keine Frauen mehr auf! Dann hab ich alle 4 Ärzte am Ort abgeklappert und dann ein paar Kilometer aushalb weiter gemacht, da wurde mir dann gesagt, nein sie nehmen nur im Umkreis von XX Kilometer auf, und ich sei schon außerhalb dieses Radius.... Da meinte ich dann, sie sind witzig, ich hab jetzt 5-7 Frauenärzte durch, wo soll ich denn bitte meine Vorsorge machen lassen? oder mein Notweniges Rezept der Pille holen??
Dann war sie erstmal still und meinte Ja also wenn das so ist, ich versuche sie mit rein zu nehmen!
 

Benutzer114808  (34)

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Wartezeiten für einen normalen Vorsorgetermin sind normal. Ob man ein oder zweimal im Jahr ein paar Wochen früher oder später aufschlägt, ist doch egal. Hauptsache man war da.

Bei Beschwerden sollte man kurzfristig einen Termin bekommen, bei meinem wird man mit Wartezeit dazwischen geschoben, ggfs. beim Kollegen (sind 3 Ärzte). Man braucht nur beim Termin ausmachen einen langen Atem, da ist ständig besetzt. Vor allem Montag morgen.

Erklärungen bei den Untersuchungen, eine gute und neue technische Ausstattung, nicht nur hormonelle Verhütung befürworten und sich wohlfühlen sind so meine Kriterien. Für die Schwangerschaft fand ich es gut, dass ich weder für eine 3D-Ultraschalluntersuchung, Feindiagnostik noch den Doppler woanders hin musste. Die sind da echt fit.
 

Benutzer15352 

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Zwei Monate sind ja noch human, in vielen Städten herrscht Patientenaufnahmestopp oder man wartet sechs Monate...
Da ich gefühlt schon 30 FAs durch habe, ist mir Folgendes wichtig:

- keine grobe Behandlung bei der Untersuchung (oh ja, sehr oft erlebt. Mindestens in 80 Prozent der Fälle. Ich bin aber auch ziemlich empfindlich und blute schnell)
- Diskretion und Bewahrung meiner Intimsphäre (vorherige Ankündigung der Untersuchungsschritte, kein Reinplatzen der Arzthelferin, keine Kommentare zu meinem Intimbereich o.ä.)
- kein Aufschwatzen von hormoneller Verhütung
- Ernstnehmen bei Problemen oder Kummer
 
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Benutzer15352 

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ernsthaft? das kam tatsächlich vor? :eek: vom arzt selber?
Japp. Zur Intimfrisur. Dabei streichelte er mir den Oberschenkel :sick:. Wäre ich nicht so aufgelöst wegen was anderem gewesen, hätte ich souveräner reagiert...

Ich hab auch noch genug andere Stories in petto: Eine Ärztin roch bevorzugt am Intimbereich, um Infektionen auszuschließen :schuettel:, eine andere wollte mich ungefragt rektal untersuchen und als ich dies verweigerte, meinte sie, ich solle mich nicht so anstellen - oder wäre ich mal sexuell missbraucht worden? :what:, usw.
 

Benutzer122781 

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Daylight Daylight woah, das ist ja echt unglaublich :schuettel: denen sollte man eigentlich die zulassung entziehen :cautious: unprofessioneller geht ja kaum.
 

Benutzer85763 

Sehr bekannt hier
Bei meinem sind aktuell Wartezeiten von 4-5 Monaten für die normale Vorsorge, neue Patienten werden gar nicht mehr aufgenommen.

Mir gefällt an meinem besonders gut, dass er sich viel Zeit nimmt und auf mich eingeht (trotz vieler Patienten weiß er bei der Vorsorge bis ins Detail meine Geschichte/Befunde etc). Er stellt sein medizinisches Fachwissen nicht über meine eigene Wahrnehmung (hatte mal eine Pille nicht vertragen und schlimm trockene Haut, mein Hautarzt sagte nur, dass es unmöglich sein könnte, dass das von der Pille kommt).

Außerdem ist sein Personal freundlich, ist ja bei Arzthelferinnen manchmal auch anders.
 

Benutzer81418 

Benutzer gesperrt
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Japp. Zur Intimfrisur. Dabei streichelte er mir den Oberschenkel :sick:. Wäre ich nicht so aufgelöst wegen was anderem gewesen, hätte ich souveräner reagiert...

Ich hab auch noch genug andere Stories in petto: Eine Ärztin roch bevorzugt am Intimbereich, um Infektionen auszuschließen :schuettel:, eine andere wollte mich ungefragt rektal untersuchen und als ich dies verweigerte, meinte sie, ich solle mich nicht so anstellen - oder wäre ich mal sexuell missbraucht worden? :what:, usw.
Das habe ich bei meinem ersten Frauenarzt auch erlebt, jedenfalls die unpassenden Bemerkungen.
Jetzt bin ich bei einer Frauenärztin, die zwar leicht ins Pferdehafte spielt (in ihrer rubusten Art, nicht im Aussehen), der ich aber auch Operationen zutraue.

Mit dem Geschlecht hat meine Wahl nichts zu tun. Was ich von einer Frauenarztperson erwarte, ist ein wissenschaftlich fundiertes Weltbild und nüchterne Professionalität.
 

Benutzer165986  (24)

Ist noch neu hier
Nun ich bin noch nicht lange dabei, allerdings hatte ich bisher nur zwei FrauenÄRZTE weshalb ich nur davon sprechen kann:
Mir war es dabei wichtig, dass ich keinen alten Frauenarzt hatte, denn ich hatte aus irgendeinem grund immer das Bild eines Opas vor Augen-das klingt banal und abgespeckt-aber mir war das auch rech unangenehm.-Deswegen bin ich zu einem jüngeren Arzt, aber überlege auch, ob ich mal zu ner Ärztin gehen sollte, ich bin sehr für etwas lang anhaltendes, selbst bei der Wahl der Frauenärzte, selbst wenn ich dafür erst einmal verschiedene auf ihre Professionalitat und ihren Charakter teste. Denn das persönliche Gespräch muss sein, sie sollten dabei den Kauderwelsch von Medizin sein lassen und einem auf gleiche Augenhöhe begegnen, mal mit Empathie und mal mit Strenge reagieren, denn Vertrauen gehört zu einer gesunden Patient-Arzt-Beziehung dazu.
Und er/sie sollte meiner Meinung nach die tausend Fragen, die ich oft habe, mit Geduld und Ausführlichkeit beantworten können, denn es nützt mir nix, wenn ich nach vielem Gerede irgendwann ein Rezept für eine Pille in die Hand gedrückt bekomme, bei dem mir keine Information über den Preis oder die Länge einer Packung gegeben wird, wenn ihr versteht, was ich meine.
Lg Laureadra
 

Benutzer153302 

Meistens hier zu finden
Ich glaube ich habe bisher einfach Glück gehabt:
Bei meinem ersten FA fühlte ich mich gut aufgehoben, aber ich hatte auch noch keine Ansprüche, in erster Linie wollte ich die Pille haben. Rückblickend könnte ich vielleicht mangelnde Aufklärung kritisieren, aber genausogut kann ich die auch einfach vergessen haben. Alternative Verhütungsmöglichkeiten wurden nicht diskutiert.

Die zweite FÄ war sehr einfühlsam und was ich besonders gut fand, war ihre abschließende Frage nach dem allgemeinen Befinden, auch bezogen aufs Studium. Ich hatte das Gefühl, dass ich auch mit nicht-medizinischen Problemen zu ihr kommen kann. Aber auch hier wieder: kein Aufzeigen von alternativen Verhütungsmethoden.

Bei meinem jetzigen FA war ich erst einmal, trotzdem fühle ich mich hier bisher mit am Besten aufgehoben. Ich hatte erst Bedenken, dass er mir die Pille aufschwatzen will oder irgendwelche kostenpflichtigen Zusatzuntersuchungen (ist ja irgendwie auch nachvollziehbar, daran kann man einfach mehr verdienen), dem war aber nicht so. Insgesamt war ich aber auch besser auf diesen Termin vorbereitet, da ich diesen Termin nicht einfach nur als Mittel zum Zweck gesehen habe.

Zu den Wartezeiten: Mag an der Größe der Städte liegen, in denen ich bisher unterwegs war, aber ich habe meistens nicht länger als 1-2 Wochen auf einen Termin warten müssen als "Neupatient".
 

Benutzer154173  (24)

Sorgt für Gesprächsstoff
Also m.E. ist diese Wartezeit für Fachärzte generell ziemlich üblich, bzw. haste sogar noch Glück gehabt, aber hängt natürlich auch von der Versorgungslage bei euch ab. Wie pipilotta schon schrieb, ist das bisschen was anderes, wenn du'n festen hast, man dich da überhaupt mal kennt und nat. auch eher bereit ist, mal irgendwo was einzuschieben, insofern zu empfehlen. Ist aber wiederum ne Frage des Bedarfs und wie ortsfest man überhaupt ist. Dürfte aber alles bekannt sein, mein ich. Nicht ganz verstanden hab ich, wieso die zwei Monate nun genau ein Problem sein sollen, wenn's (scheinbar) eh nicht eilt - andere müssen auch warten? :cautious: Wenn's dagegen akut ist, sollte man es so vermitteln.

Ich mach mir über Ärzte allgemein nich den Kopf, bis zur Oma ist es noch was hin und ich bin zum Glück nur selten krank; noch würde es beim Gynäkologen da auf andere Aspekte ankommen als bei x-beliebigen andern. "Gut" ist es schon mal, wenn man aus den Warterzimmer gerufen wird, bevor die Sonne untergegangen ist. :zwinker:
 
K

Benutzer

Gast
Längere Wartezeiten halte ich auch eher für normal (vorallem jetzt Richtung Sommer, mein Frauenarzt ist einfach den kompletten August im Urlaub :grin: ), länger als 4 Monate musste ich allerdings bisher nirgends auf einen Termin warten. Positives Anzeichen für mich ist wenn die ArzthelferInnen einen darauf aufmerksam machen dass man sich im Notfall immer melden kann und einen schnellen Termin/Rezept bekommt.
 
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