Was ist Euer Lebens-Antrieb, Euer "Motor"?

Benutzer6874  (35)

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Ich wache am Morgen auf, meistens nicht mal spontan sondern dank dem Wecker. Dann merke ich dass ich da bin, und aufstehen kann, und schon ruft die Pflicht. Mit der Dusche (warm, dann kalt) und der kalten Ovo ist mein Motor gestartet:grin: .
Das genügt mir als Antrieb.Ich bin in diesem Punkt ziemlich unphilosophisch. Neugier, Liebe, die Mitmenschen und Freude am Leben: das wäre dann schon die Frage nach dem Sinn des Lebens, und die habe ich an einem andern Ort schon beantwortet.....

Die Frage müsste man mir eher dann stellen, wenn ich alt und vielleicht krank und hilflos sein würde.:zwinker:
 

Benutzer131834 

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Ich habe nichts konkretes, was mich antreibt. Ich freue mich einfach auf die Zukunft, auf meinen Job, auf meine Freunde, auf eine vielleicht irgendwann zukünftige Frau, einfach auf alles. Ich möchte noch so viel erleben, entdecken, ausprobieren, investieren, ... Das alles ist schon Antrieb genug.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Derzeit treibt mich vor allem mein Lebenstraum an: Eine wundervolle Partnerin finden und mit ihr eine Familie gründen.
Sollte ich das bis in ca. 11 Jahren nicht geschafft haben, und mich bis dahin dann sicherlich zu alt für die Gründung einer Familie fühlen, weiß ich beim besten Willen nicht, was mich noch antreiben könnte.
 

Benutzer111415  (28)

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banane0815 banane0815 Ich glaube, du würdest in dem Fall einen anderen Antrieb finden :jaa: Eine Freundin meiner Mutter wollte immer unbedingt Kinder haben, nun ist sie über 50 und hat keine und geht auch nicht davon aus, dass es noch klappen wird. Bei ihr war das Problem, dass sie keinen passenden Partner hatte.
Zunächst hat sie das wohl schon mitgenommen, nun hat sie aber andere Lebensinhalte und ist soweit ich das einschätzen kann sehr glücklich :jaa:
Sie hat auch so eine Art "Ersatzfamilie". Eine Gruppe von Leuten, welche auch größtenteils ohne Kinder und Partner sind, die treffen sich immer mal wieder und nach ihrem Ruhestand will sie mit ihnen zusammen ziehen.
Zudem bekommt sie bei ihrer Schwester auch mit, dass eine Familie nicht zwingend glücklich macht.
Es gibt noch so viel mehr als Partnerschaft und Kinder, finde ich. Klar, wenn man das gerne möchte, dann ist es schön, wenn es klappt, aber es ist auch schön, wenn es nicht klappt, dann findet man anderes, was einen glücklich macht :smile:

Mal ganz abgesehen davon, dass ich nicht glaube, dass du dauerhaft ohne Partnerin bleiben wirst :jaa:


Ich weiß gar nicht so genau, was mein Antrieb ist. Ich denke, es setzt sich aus vielem zusammen. Und ist manchmal auch weniger stark ausgeprägt. Manchmal aber auch sehr stark.
Ich denke, es ist eine Mischung aus Familie, Freunden, sonstigen sozialen Kontakten, meinem Studium, meinen Tieren, dem Drang, was zu verändern, und dieser diffusen Überzeugung, dass es einen Sinn hat, dass ich ständig fast vor ein Auto komme o.ä. aber nie tatsächlich und ich hier noch was zu erledigen hab :grin:
Dann auch noch einfach andere Dinge, über die ich mich bisweilen sehr freue: Meine Wohnung, das Wetter, der Himmel, die Umgebung, eine Blume oder so :grin:, das Betreten eines Krankenhauses (mag seltsam klingen, da meine Eltern aber beide Ärzte sind, ist das quasi wie ein Zuhause für mich :grin:), ein gutes Buch, eine gute Serie/ ein guter Film, leckeres Essen, der Blick auf die Sofaecke, irgendwas, was ich geschafft hab, die Freude über etwas, was ich noch lernen kann/will, das Herleiten einer Formel, das Kaufen eines Gegenstands, den ich schon lange haben wollte (letzthin war es ein Whiteboard^^), eine Wiese, ein vorbeilaufendes Eichhörnchen, ein nettes Gespräch,...

Ich bin allerdings tatsächlich eher ein Morgenmuffel, bevor ich ausgeschlafen aufgestanden bin.
Wenn ich unausgeschlafen bin, bin ich auch nach dem Aufstehen oft noch ne Weile unmotiviert.
Wenn ich ausgeschlafen bin, bin ich meistens recht motiviert, sobald ich es aus dem Bett geschafft hab :grin: Was nicht immer einfach ist, da ich gerne unter der warmen Decke liegen bleibe und vor mich hin träume :whoot: Das mag ich auch abends so gerne, man kann einfach gemütlich im warmen liegen und seinen Gedanken freien Lauf lassen (hab aber meistens Zettel und Stift neben dem Bett, erfahrungsgemäß fällt mir dann ganz viel ein, was ich unbedingt aufschreiben muss (Ideen für das Lösen einer Aufgabe, was ich unbedingt einkaufen muss, ...).

Dafür mag ich abends meist nicht so recht ins Bett gehen, weil ich noch so viel anderes tun könnte/ es so gemütlich ist :ashamed:
Das Problem hab ich jetzt auch wieder, ich sitz mit Wärmflasche, Decke und Notebook aufm Sofa und will hier gar nicht mehr weg :grin: Sollte ich aber mal...^^
Das ist allerdings auch schon wieder was, woran ich mich erfreue, einfach gemütlich auf dem Sofa sitzen :jaa:


Und ich lächle meistens viel, ich glaube, das wirkt auch als Antrieb :grin:
Zum Einen stimmt einen das ja laut irgendwelcher Studien tatsächlich positiver (ich habe auch den Eindruck, da ist was dran).
Zum Anderen lächeln mich die Leute dann (zumindest meinem Eindruck nach) auch öfter an und sind insgesamt netter zu mir. Und dann bin ich ja auch schon wieder erfreut und motiviert und grinse noch mehr als vorher :whoot:
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Trotz, Genusssucht und Begeisterungsfähigkeit. Würde ich jetzt mal spontan nennen - Erfüllung und Anerkennung von Leistungen natürlich auch.
Und die To Do Liste, die ich auch einfach mal frech und ohne schlechtes Gewissen für etwas absolut unnötiges und kindisches unterbrechen kann.
Und dass ich mich mit schönen Dingen umgeben kann.
Wie gut es mir geht, gespannte Neugierde, gepaart mit leiser Furcht was noch alles für Dinge da harren auf ihre richtige Zeit.
Mein Streben nach Gelassenheit - nicht ohne die Kraft und die Weisheit :zwinker: und all die Dinge die ich noch tun und erleben will, für die ich offen und empfänglich sein will.

Denn für mich gilt bei dem meisten, nichts ist so schlecht, dass es nicht für etwas gut wäre - und ich brenne darauf, rauszufinden was das Gute ist :smile:
Und wenn es schief läuft, mich alles überrennt und der Boden wegbricht - dann ist es der pure Trotz, der mich weitermachen lässt. Weil ich mich verflixt nochmal nicht geschlagen gebe - komme was da wolle.

Außerdem bin ich gut darin, Auszeiten und Alltagsfluchten zu leben. Und ich kann mich ganz hervorragend arrangieren. Glücksmomente findet man überall, man muss sie nur erkennen.

Mein Antrieb ist also, dass mein Leben schön ist. So richtig schön. Wieso sollte ich auch nur ein bisschen davon verpassen wollen?
 

Benutzer28811  (32)

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Ksatomueaksaschji Ksatomueaksaschji danke dass du so ehrlich geantwortet hast!

Es tut mir leid, was du durchgemacht hast. Verletzungen sind schlimm und manche heilen nie ganz. Aber ich wünsche dir, dass du wieder mehr Freude im Leben findest und dir selbst gestattest mehr zu fühlen..du weißt ja kein Licht ohne Schatten.

Liebe Grüße Blondi
 

Benutzer121182  (35)

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Mein Antrieb ist im Augenblick definitiv meine Tochter. Und sie war es auch, als mich ihr Vater vor knapp 2 Jahren hängen ließ. Ich konnte sie zwar noch nicht sehen und spüren, aber ich wusste, sie ist da und bald wird sie ganz da sein.

Mich treibt auch an, dass ich meinen Lebenstraum (den Richtigen finden, mit ihm eine Familie gründen und glücklich werden bis ans Lebensende) noch erreichen möchte, irgendwann. Ich möchte diesen ganzen Kitsch mit Hochzeit und allem drum und dran. Vielleicht auch oder gerade weil es schon einmal gescheitert ist.
 
K

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Gast
Derzeit treibt mich vor allem mein Lebenstraum an: Eine wundervolle Partnerin finden und mit ihr eine Familie gründen.
Sollte ich das bis in ca. 11 Jahren nicht geschafft haben, und mich bis dahin dann sicherlich zu alt für die Gründung einer Familie fühlen, weiß ich beim besten Willen nicht, was mich noch antreiben könnte.
das wäre aber sehr schade wenn du dann keinen weiteren Antrieb mehr für dein Leben siehst
 
B

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Gast
Hm, also ich habe keinen "Plan", in dem Sinn, dass ich mein Leben aktiv in eine bestimmte Bahn lenken möchte und daraus Erfüllung schöpfe. Es gibt aber Dinge, die mir Antrieb geben und die suche ich aktiv (umgekehrt meide ich Dinge, die mir Antrieb nehmen).

Die Liste ist hierbei ähnlich wie bei blondi445 blondi445 , vor allem gibt mir Sex mit neuen Menschen auch einen riesigen Kick und macht die Welt schöner. Nicht ONS, aber wenn man jemanden, den man mag, näher kommt und diesen Hormonrausch hat; darauf habe ich schon Nächte durchgemacht und es macht mich sehr produktiv :love:

Und überhaupt das Leben so zu leben, dass es für mich stimmt. Das klingt banal, aber ich glaube, dass trotzdem zu viele Menschen nur in einem konventionellem Rahmen selbstbestimmt leben - leider.
 

Benutzer151786 

Sehr bekannt hier
Wenn gerade alles gut läuft, treibt mich das Leben selbst an, weil ich dann einfach gerne dieses Leben lebe.

In weniger guten Zeiten treibt mich die Hoffnung oder Zuversicht an. Und auch die Neugier, weil man ja nie wissen kann, was noch kommt. Stetig bergab kann es ja nur gehen, wenn man den Endpunkt ganz unten selbst wählt. Ansonsten geht es immer irgendwann auch wieder bergauf oder zumindest verändert sich was.

Ich hab so eine Vorstellung von meinem Leben, wie es sein und werden soll und was ich noch alles erleben will - diese innereren Bilder treiben mich in solchen Momenten dann an. Ansonsten würde ich das alles schließlich verpassen und das wäre ja schade. Man kann immer erst hinterher wissen, ob es sich gelohnt hat. :zwinker:

Off-Topic:
banane0815 banane0815 - Ich hab dir das schon gefühlte tausendmal gesagt, aber mit 40 ist dein Leben nicht schlagartig vorbei. Deine Aussage finde ich schon sehr bedenklich... Mein Papa war mit 40 frisch geschieden, hat er sich bestimmt auch anders vorgestellt. Mit 47 war er wieder verheiratet und Vater zweiter Töchter. Das Leben hat manchmal seine eigenen Pläne. Mit deiner Einstellung verbaust du es dir leider selbst.
 

Benutzer161456 

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Die Lust Neues zu entdecken, zu gestalten.

Die Möglichkeit die Chancen des Tages zu nutzen,
die Umwelt und das eigene Umfeld zu beackern und dadurch eventuell die Welt ein kleines bisschen lebenswerter zu gestalten.
 

Benutzer101504 

Benutzer gesperrt
Familie
Freunde
Sex
Hobby
Job
Und jetzt auch ganz besonders die Liebe, die die anderen Gründe auch wieder was entlastet.
Denn ohne die Liebe muss ich zugeben, dass der Antrieb eher kleiner wurde und man nur noch nach einem Schema vor sich hin lebte ohne richtigen Antrieb.
 

Benutzer142299 

Verbringt hier viel Zeit
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was mich antreibt. Ich glaube ich will einfach nur meine ganze Geschichte erleben und entsprechend auch das Ende dieser Geschichte mitbekommen. Ansonsten habe ich nicht wirklich etwas, auf das ich vorausschauen kann. Vielleicht einen guten Beruf, aber mit einem möglichen MA in Geschichte ist er ja nicht selbstverständlich. Aber sonst? Nichts. Eigentlich hält mich meine Familie überhaupt noch am Leben. Ohne sie sähe ich gar keinen Sinn mehr, hier zu sein.
 
M

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Gast
Wieder schöne Beiträge, ich glaube ich habe nach der Neugier einen neuen Favoriten: Trotz!
Vor allem weil man sich selbst zur Neugier schlecht überreden kann, entweder man ist neugierig oder nicht.
Trotz könnte da schon deutlich besser klappen :grin: bei mir.

Schön, dass sich auch ein paar getraut haben unpopuläre Meinungen zu vertreten, eine davon war sogar verantwortlich für das Thema, nämlich die 0815banane.
In sehr vielen Beiträgen finde ich mich wieder, ich kenne das Ansammeln von lebenswerten Kleinigkeiten, das aus allem das Beste zu machen, das "einfach weitermachen", der Wecker klingelt mich raus und das durch den Alltag getrieben werden und vieles mehr.
Sicher war Anfang 20 mein Akku auch seltener leer und leichter wieder aufzufüllen als heute.

Dann hatte die banane0815 in einem anderen Thema das so ähnlich wie hier geschrieben und so bin ich ins Grübeln verfallen.

Reicht mir das heute noch als Antrieb, was ich habe oder ist Gewohnheit und Getriebensein und Weitermachen und Immerdasbestedraus machen zu wenig? Oder ist das nicht schrecklich undankbar gegenüber den vielen guten Dingen, die man hat?

Ich meinte ja explizit nicht den Sinn des Lebens, den kann ich für mich extrem leicht definieren, sondern den Antrieb.
Übrigens wirklich toll, dass dieser Unterschied hier so perfekt erfasst wurde, ich hatte es anders befürchtet.

Zur banane0815 möchte ich noch sagen, dass ich Dich schon sehr gut verstehen kann, so ein Kind sollte ja auch nicht nur gezeugt, sondern auch erzogen werden. Nur Deine strikte deadline würde ich wirklich mal überdenken. Du weißt doch gar nicht, wie Du Dich mit 40 fühlst. Vielleicht kannst Du dann immer noch Bäume ausreissen oder noch besser, pflanzen. Lass das doch erst mal auf Dich zukommen.
Allerdings finde ich es auch i.O. einen Durchhänger zu haben, auch mal einen langen oder sehr langen.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
banane0815 banane0815 Ich glaube, du würdest in dem Fall einen anderen Antrieb finden :jaa: Eine Freundin meiner Mutter wollte immer unbedingt Kinder haben, nun ist sie über 50 und hat keine und geht auch nicht davon aus, dass es noch klappen wird. Bei ihr war das Problem, dass sie keinen passenden Partner hatte.
Zunächst hat sie das wohl schon mitgenommen, nun hat sie aber andere Lebensinhalte und ist soweit ich das einschätzen kann sehr glücklich :jaa:
Sie hat auch so eine Art "Ersatzfamilie". Eine Gruppe von Leuten, welche auch größtenteils ohne Kinder und Partner sind, die treffen sich immer mal wieder und nach ihrem Ruhestand will sie mit ihnen zusammen ziehen.
Zudem bekommt sie bei ihrer Schwester auch mit, dass eine Familie nicht zwingend glücklich macht.
Es gibt noch so viel mehr als Partnerschaft und Kinder, finde ich. Klar, wenn man das gerne möchte, dann ist es schön, wenn es klappt, aber es ist auch schön, wenn es nicht klappt, dann findet man anderes, was einen glücklich macht :smile:
Hm... irgendwie bezweifle ich es doch stark, dass mich ein Leben ohne Partnerin und ohne Kinder tatsächlich glücklich machen kann und ich bezweifle es noch viel mehr, dass ich solche Leute finden werde, wie die Freundin deiner Mutter. - In meinem Umfeld gibt es solche Leute nämlich einfach nicht. Da ist fast jeder vergeben, es wird geheiratet und gebastelt, es werden gemeinsam Häuser gekauft, usw.

Mal ganz abgesehen davon, dass ich nicht glaube, dass du dauerhaft ohne Partnerin bleiben wirst :jaa:
Diese Hoffnung habe ich ja auch noch.... aber so wirklich optimistisch bin ich nicht.

Off-Topic:
banane0815 banane0815 - Ich hab dir das schon gefühlte tausendmal gesagt, aber mit 40 ist dein Leben nicht schlagartig vorbei. Deine Aussage finde ich schon sehr bedenklich... Mein Papa war mit 40 frisch geschieden, hat er sich bestimmt auch anders vorgestellt. Mit 47 war er wieder verheiratet und Vater zweiter Töchter. Das Leben hat manchmal seine eigenen Pläne. Mit deiner Einstellung verbaust du es dir leider selbst.
Natürlich gibt es an meinem 40. Geburtstag keine schlagartige Verändrung, durch die ich mich plötzlich uralt fühle. Aber irgendwann wird sich bei mir so langsam, aber sicher der Gedanke breit machen, dass ich mich zu alt fühle, um noch Kinder in die Welt zu setzen und dass ich es auch meinen potentiellen Kindern nicht zumuten möchte, einen so alten Vater zu haben. Derzeit halte ich es für wahrscheinlich, dass das spätestens mit Anfang 40 passieren wird. Viel später jedenfalls nicht.
 

Benutzer160278  (25)

Öfters im Forum
Das man solange man lebt sich weiterentwickelt und immer etwas neues, unvorhersehbares kommt und es weiter geht.

Also auch Neugier :zwinker:
 

Benutzer135968 

Sehr bekannt hier
Haben Deine Eltern ein Lebenswerk, dass Du weiterführen kannst? Vielleicht bist Du ihr Lebenswerk, dass Du weiterführen kannst?
ich denke nicht, dass ich ihr lebenswerk bin. ich würde es jedenfalls nicht so nennen. sie hätten gar gewollt, dass ich anders werde, wie so viele eltern, die sich wünschen das ihr kind erfolgreich wird und viel geld verdient. eher mache ich ihnen sorgen, schon als kleinkind tat ich dies unbewusst mit meiner chronischen angina, ich soll so gehustet haben, als ob ich daran ersticken würde. was heute irgendwie einfach weg ist und ich bin halt nicht erfolgreich. ich bin dabei eher wie ein gegenstand, den man schon lange hatte, sich gewünscht hat, aber dann doch nicht das erfüllt hat, was man sich erhoffte, aber man auch nicht wegwerfen kann, weil man ihn liebt. in so einer situation, darf man doch nicht einfach verschwinden.

danke dass du so ehrlich geantwortet hast! Es tut mir leid, was du durchgemacht hast. Verletzungen sind schlimm und manche heilen nie ganz. Aber ich wünsche dir, dass du wieder mehr Freude im Leben findest und dir selbst gestattest mehr zu fühlen..du weißt ja kein Licht ohne Schatten. Liebe Grüße Blondi
dankeschön. :smile:

statt gedanken daran zu haben, zu verschwinden, wäre ich derzeit lieber unsterblich und ewig jung und gesund.
 
M

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Gast
banane0815 banane0815 habe das mit dem @ erst jetzt begriffen. Hatte Dir auch schon etwas geschrieben (etwas weiter oben), nichts weltbewegendes, aber wenn Du schon verantwortlich für das Thema bist, darfst Du das auch lesen :grin:

Ksatomueaksaschji Ksatomueaksaschji es bleibt dabei, ich finde es gut, dass Du Dich mit einer unpopulären Meinung äußerst. Da ich ja selbst eine Suchende und Fragende bin, werde und kann ich Dir auch keine guten Ratschläge geben. Dennoch soviel: dass sich Eltern wünschen, dass ihre Kinder erfolgreich sind, hat ja in aller Regel den Hintergrund, dass sie sich wünschen, dass es ihrem Kind gut geht. Das ist nichts Schlechtes. Wenn es Dir unabhängig von Erfolg gut gehen wird, werden sie vielleicht lernen zu akzeptieren, dass Du eben auf andere Art erfolgreich bist, als beruflich. Schließlich kann man auf viele Weisen erfolgreich sein.
Es ist sicher gut zu lernen die eigene Situation weitgehend getrennt von anderen zu sehen. Du kannst Menschen sehen, denen es gesundheitlich besser geht, jedoch auch viele, denen es schlechter geht. Beides ändert an Deiner Situation nichts. Vergleiche nützen meist wenig, das Leben ist ja keine Olympiade :grin:
 
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