Was ist euer Grund "am nächsten Morgen aufzustehen"?

Benutzer8402 

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Was ist euer Grund? Damit meine ich jetzt: was ist euer Gedanke, euer Glauben, eure Bereitschaft, euer innerster Wille den nächsten Tag noch zu erleben, egal wie Scheiße alles gerade sein mag?

Ich geh davon aus, dass jeder, der in einer Partnerschaft lebt, meinen würde: sein/ihr Partner! Gut...das ist nachvollziehbar. Unsere Gesellschaft zwängt uns das Bild einer glücklichen Familie, einer funktionierenden Partnerschaft geradezu auf. Ein schönes Ideal. Kinder, Partner, Familie - hat alles Zukunft!

Wenn nicht, was dann? Vielleicht der Job? Ich denke es gibt viele, die meinen, ihr Job sei ganz ok und bringe Geld. Weiters bin ich aber auch der Meinung, dass es viel weniger Leute gibt, die von sich behaupten können, ihre Arbeit (die ja unter anderem ein Grund fürs Leben sein mag, denn es ist nun mal eine Tatsache dass jeder Mensch seinen Beitrag leistet) sei erfüllend, selbstverwirklichend etc...unabhängig von der Kohle!

Wenn nicht...was ist mit dem Rest? Was mag es sein?

- Gewohnheit, weil es einfach irgendwie weitergeht? Weil man daran gewöhnt ist aufzustehen?
- Religiöser Glaube: Weil - so Gott will - man jeden Morgen erneut aufwacht?
- das Warten auf den Tod?
- Freude?
- Neugier?
- einfach Nichts?


Bitte dies soll jetz keine Diskussion über den Sinn des Lebens werden. :eek:

Ich möchte nur wissen, was euch die Kraft gibt, jeden noch so beschissenen Tag anzufangen?


greetz, der Scheich
 

Benutzer7907  (41)

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- mein schier grenzenloser Optimismus. Hoffe, den habe ich auch noch, wenn ich mal 50 oder älter bin. :zwinker:
 

Benutzer21039  (38)

Benutzer gesperrt
ich muss nur kurz daran denken wie gut es uns hier geht und welche möglichkeiten sich mir bieten... und welche abgründe sich mir auftun, wenn ich liegen bleibe und mein studium verbocke.

greetz
sin
 

Benutzer2073 

viele 1Satz Beiträge
im moment wohl doch am ehesten mein job... wie erbärmlich... :frown:
 

Benutzer15993 

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Was ist euer Grund? Damit meine ich jetzt: was ist euer Gedanke, euer Glauben, eure Bereitschaft, euer innerster Wille den nächsten Tag noch zu erleben, egal wie Scheiße alles gerade sein mag?

der hauptgrund weshalb es sich für mich zu leben lohnt sind die vielen träume, die ich noch verwirklichen möchte und die vielen schönen erlebnisse, die ich in meinem bisherigen leben erlebt habe.

dazu kommt noch, dass ich ein totaler optimist bin und in jedem neuen tag eine neue chance sehe.

gruss la vita ...
 

Benutzer13521  (40)

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Wenn ich liegenbleibe wirds nichts mit dem Studium, bzw. den derzeitigen Scheinen.

Und wenn ich keine Uni habe: Faule Hunde gibt es genug auf der Welt, raff dich auf...
 

Benutzer12616  (32)

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Das frage ich mich manchmal auch.

Ich lebe für meine Zukunft.
- Ich versuche mir einzureden, wenn ich mich jetzt bemühe, wird’s später schon werden.
Ich glaube daran, hoffentlich nen Ausbildungsplatz zu kriegen, in einem Job, der mir Spaß macht, mit meinem Freund zusammen zu ziehen und das Beste aus der ätzenden Situation in Deutschland zu machen.

Außerdem lebe ich für das, was mir Spaß macht.
- wenn ich mal 'ne Woche gar keinen Bock habe, denke ich an das Konzert in 2 Wochen (als Beispiel), daran, dass ich meinen Freund in ein paar Tagen wieder sehe, an meinen nächsten Urlaub usw. Dann habe ich solange wieder Lust weiterzumachen, da ich mich ja auf etwas freuen kann

Und wenn ich wirklich mal gar nichts finde, wofür ich noch lebe, rede ich mir mit aller Kraft ein, dass es doch auch mal wieder besser werden wird.
 

Benutzer27435  (46)

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Ganz klar, meine Tochter, auch wenn es mir noch so schlecht geht.
 

Benutzer4516 

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Ich bin getrieben von ehrgeiz und "unzufriedenheit".
ich möchte immer mehr erreichen als den tag zuvor.
Ist jetzt hauptsächlich auf den Beruf bezogen. Klar auch wegen meiner Familie und meiner Freundin, aber die Motivation aufzustehen und weiter zu machen resultiert daraus, dass ich immer weiter vorankommen will.
(Muss doch meinen Businessplan einhalten *g*)
 

Benutzer12012 

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krasse frage....

*grübel*

an fast jedem tag hab ich irgendwas schönes vor.
freunde treffen oderso. das is ein grund aufzustehen.

und ich bin wie ein pawlowscher hund, wenn der wecker klingelt, spring ich meist gleich auf, weil ich sonst wieder einschlafen würde. -> ich denk gar nicht dabei nach, dazu bin ich auch noch komatös :grin:
 

Benutzer16921 

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ich stehe aus gewohnheit, neugierde und weil ich sonst rückerschmerzen bekomme auf. :grin:

mal anderherum: warum sollte ich liegen bleiben?
das wäre ja wirklich ein verschenkter tag. dann lieber raus aus den federn und schauen was so alles passiert.

lg
kerl
 

Benutzer8402 

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Das ist interessant.
Es gibt bei euch sehr viele optimistische Aspekte (Träume, kl. Ziele, Wunschvorstellungen) und auch pessimistische (Angst vorm Leben und der Zukunft).

Auf die pessimistischen Aspekte möcht ich kurz eingehen. Gibt es hier Leute (oder kennt ihr welche), die meinen, sie leben nur damit sie nicht sterben müssen? Sie arbeiten nur, damit sie ihr Geld verdienen und somit am Leben bleiben? Sie lernen nur, damit sie später nicht ohne Job auf der Straße landen?

Sinalco schrieb:
und welche abgründe sich mir auftun, wenn ich liegen bleibe und mein studium verbocke.

Das ist doch quasi eine Art Zukunftsangst, die dich dazu treibt, das weiterzutun, was du angefangen hast oder etwas neues anzupacken.

Könnte ja Teil der Gründe von jedem von uns sein.



btw...Bei mir sind es eindeutig:

a) Freude auf zukünftige Ereignisse (Diotima hats schön gesagt), auch wenn sie noch so klein sind. Winzige Meilensteine im Leben (nächstes Konzert, nächste Ferien, Urlaub, Wochenende) Vorallem letztgenanntes während der Schulzeit. Das ist immer das, worauf man sich freut nicht wahr? Ich glaub es kann niemand sagen, dass er/sie sich nicht aufs Wochenende freut :zwinker:(vorausgesetzt er/sie arbeitet/studiert).
Kleine Belohnungen fürs weiterleben, könnte man meinen.

b) alls es oben genanntes nicht gibt: Optimismus auf irgendeine Art :zwinker: Das nächste positive Ereignis kommt bestimmt.



greetz, der Scheich
 
S

Benutzer

Gast
ich würd mal sagen das jeder mensch von haus aus einen natürlichen selbsterhaltungstrieb hat - so wie jedes lebewesen.

ich brauch keinen bestimmten grund um den nächsten tag erleben zu wollen - es is einfach so. ich mach mir darüber keine gedanken, auch wenn ich unglücklich bin. gehört halt dazu das man auch mal schlechte zeiten durchlebt... und außerdem sind's dann oft die kleinen dinge im leben die einen dazu bringen sich auf den nächsten tag oder auf die nächste woche oder das nächste monat zu freuen.
und manchmal tut man eben dinge aus druck oder weil man vor ev. konsequenzen angst hat.

und sicher fragt man sich dann auch mal wofür man eigentlich da is, wenn man das gefühl hat es pfeift sowieso ein jeder auf einen, aber in wahrheit isses doch so das die meisten leute doch irgendwen haben der für einen da is. nur will man grade diese(n) menschen dann nicht wahrhaben, weil man zu sehr damit beschäftigt is sich in seinem selbstmitleid zu suhlen.

und wenn ich mich mal einsam fühl oder sonst was, dann brauch ich mir nur vor augen führen das ich bei den menschen nur bemerkbar machen muss. wenn ich mich in mein winkerl verzieh und tote maus spiel brauch ich mich nicht wundern.
ich hab zumindest die erfahrung gemacht das ich gar nicht so einsam bin wie ich mal dachte. ich hab meine mutter die immer für mich da is - egal was is und wie's ihr selbst geht, ich hab meinen vater - auch wenn wir uns auch mal verbale schlammschlachten liefern, ich hab ein paar freundinnen die im ernstfall auch da sind - selbst wenn wir auch mal monatelang nix voneinander gehört haben und ich hab auch meine arbeitskolleginnen zu denen ich im notfall gehen kann bzw. würd ich sagen ich könnt ihnen jederzeit mein herz ausschütten wenn ich wen zum reden brauch.
und wenn gar nix mehr geholfen hat, weil ich grad eine phase hatte in der ich den direkten kontakt zu andren gemieden hab, dann hab ich gechattet oder mich im forum hier abgelenkt.

man findet möglichkeiten es sich zumindest seelisch leichter zu machen, man darf nur nicht vor lauter selbstmitleid die möglichkeiten übersehen. und es sind wirklich oft die kleinen dinge im leben die einen dann dazu bringen sich wieder auf den nächsten tag zu freuen, egal wie kitschig sich das anhört. :smile:
 

Benutzer8458 

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mein grund ist die hoffnung, dass es vielleicht doch noch einen grund für mich geben könnte.

auf den warte ich inzwischen so lange, dass ich ihn nicht verpassen möchte
 

Benutzer15118  (41)

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Gute Frage...

- Ich setzte mir gerne kurze Ziele, die ich erreichen möchte, um das zu erreichen muss ich aufstehen.

- ...muss zur Arbeit, kann auch mal vorkommen, hätte ein schlechtes Gewissen wenn ich es nicht machen würde - würde sowieso nur Ärger geben ;-)

- Der Instinkt, der sagt, "kannst nicht liegenbleiben und sterben, du MUSST weiterleben" ....hm, scheiße....

- Es ist Wochenende und kann einfach nicht mehr liegenbleiben weil ich schon unruhig werde da ich nicht mehr schlafen kann und vielleicht Hunger hab, also aufstehen, erstmal Rechner einschalten und Emails checken *g*

So, das waren die Hauptgründe.
 

Benutzer9422  (39)

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Im Zweifelsfall Hunger!
Anschließend kommt dann Ehrgeiz und mein Ziel, möglichst schnell reich zu werden. :grin:
 

Benutzer10697 

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- Kaffee Duft
- Hunger / Durst
- Pnkeldrang :grin:

- Die Liebe (die es noch nicht gibt, aber die Hoffnung da drauf)

-

-

-

-

- Arbeit und der Ehrgeiz ... :bier:
 

Benutzer12616  (32)

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Scheich Assis schrieb:
Das ist interessant.
Es gibt bei euch sehr viele optimistische Aspekte (Träume, kl. Ziele, Wunschvorstellungen) und auch pessimistische (Angst vorm Leben und der Zukunft).

Auf die pessimistischen Aspekte möcht ich kurz eingehen. Gibt es hier Leute (oder kennt ihr welche), die meinen, sie leben nur damit sie nicht sterben müssen? Sie arbeiten nur, damit sie ihr Geld verdienen und somit am Leben bleiben? Sie lernen nur, damit sie später nicht ohne Job auf der Straße landen?



Das ist doch quasi eine Art Zukunftsangst, die dich dazu treibt, das weiterzutun, was du angefangen hast oder etwas neues anzupacken.

Könnte ja Teil der Gründe von jedem von uns sein.



btw...Bei mir sind es eindeutig:

a) Freude auf zukünftige Ereignisse (Diotima hats schön gesagt), auch wenn sie noch so klein sind. Winzige Meilensteine im Leben (nächstes Konzert, nächste Ferien, Urlaub, Wochenende) Vorallem letztgenanntes während der Schulzeit. Das ist immer das, worauf man sich freut nicht wahr? Ich glaub es kann niemand sagen, dass er/sie sich nicht aufs Wochenende freut :zwinker:(vorausgesetzt er/sie arbeitet/studiert).
Kleine Belohnungen fürs weiterleben, könnte man meinen.

b) alls es oben genanntes nicht gibt: Optimismus auf irgendeine Art :zwinker: Das nächste positive Ereignis kommt bestimmt.



greetz, der Scheich

Neben dem Grund, mich auf Dinge zu freuen, lebe ich ihm Moment schon auch, um einen guten Schulabschluss zu erreichen, damit ich einen guten Job kriege, damit ich genug Geld verdiene, um mir dann ein hoffentlich angenehmes Leben finanzieren zu können.
 
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