Was ist 2007 NICHT teurer geworden?

Benutzer29290 

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Ich war diesen Sommer überrascht wie billig bei euch (also in Deutschland, ich wohn ja in Ungarn:grin: ) die ganzen Lindt Tafeln sind! Hab dann in den 2 Wochen in denen ich da war fast jeden Tag eine gekauft:schuechte
Ich kaufe auch immer Lindt Schokolade, wenn ich in Deutschland bin.:grin: Die kostet hier mindestens 3x so viel und fast alles andere ist in Grossbritannien auch teurer als in Deutschland. Ich bin immer ueberrascht wie billig man in Deutschland einkaufen kann.
 
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Gast
Stimmt - die macht man aber nur einmal. Wenn man sie nicht zwingend befristet, wird aus der Investition ein den Wettbewerb behinderndes Faß ohne Boden. Aktuelles Beispiel hier

Was heißt, Investitionen mache man "nur einmal"? Daß man Investitionsbeträge immer auf einen Schlag auszahlt? Wenn ja, dann liegst du falsch.

Und was das von dir genannte Beispiel angeht, so ist dieses kein Beispiel für eine Investition, die nicht zwingend befristet wurde. Die Befristung liegt hier bei jeweils 20 Jahren und was eine zweckmäßigere Anpassung der Einspeisevergütung angeht, so kann ich keine Scheu erkennen, die ggf. auch vorzunehmen.

Du hast Dir die Liste der Bundesbehörden und -ämter angesehen und Dir sind keine aufgefallen, die ein ähnliches Wirkungsfeld hätten?

Doch, diese Liste habe ich aber erst Stunden später gesehen. Ich verweise dazu auf meinen Beitrag direkt über dir. Das, was ich dort gesagt habe, würde ich im Augenblick immer noch sagen.

Von Aufhebung war keine Rede - eingegangene Verpflichtungen hat der Staat selbstverständlich einzuhalten. Es geht darum, zukünftige Verpflichtungen aufs Nötigste zu begrenzen.

Ok, du meinst also, bei Leuten, die zukünftig Aufgaben im Auftrag des Staates übernehmen, soll möglicherweise von einer Verbeamtung abgesehen werden.

So, daß du das bei Lehrern und Polizisten nicht machen möchtest, habe ich vorhin zum Teil übersehen. Rein aus Interesse: Bei welchen größeren Berufsgruppen wäre deiner Meinung nach denn eine Verbeamtung entbehrlich?

Das zweite ist, was genau sparst du denn, wenn du jemanden nicht verbeamtest? Der einzige Vorteil, der mir einfällt, ist ein Flexibilitätsbonus: Du kannst nun die Leute nach Bedarf einstellen und entlassen. Was noch?
 

Benutzer24257 

Verbringt hier viel Zeit
Dieser ganze Aufriß, der auch bei Leitzinsentscheidungen gemacht wird, ist auch mehr psychologisch-politische Show. Dir wird z. B. keiner vernünftig begründen können, warum die Staffelung der Leitzinsstufen in Viertel- und nicht in Zehntelprozentpunkten erfolgt. Wenn es hier schon nicht auf Zehntelprozente ankommt, warum sollte es das bei irgendeiner Inflationsdefinition?

Aber dummerweise wird es so gemacht und die MArktteilnehmer richten sich danach. Ich will nicht bestreiten, daß man da viel argumenteiren könnte, aber das ist vollkommen irrelevant, eben weil es so gemacht wird, wie es gemacht wird. Und hier kommen dann auch Handlungsentscheidungen dazu, nämlich bei alem, wo es auf eine Zinsbetrachtung ankommt.

Wie gesagt, es könnte vollkommen anders sein, aber das ist es nicht. (Wobei ich jetzt großzügig außer acht lasse, daß es natürlich auch weitere Faktoren für Zinsentscheidungen gibt, die Preisstabilität ist jedoch immer noch das oberste Ziel der EZB)
 

Benutzer24257 

Verbringt hier viel Zeit
Ich will ja niemanden nerven, aber wo denn z. B.?

Naja, bei allen Investitionen, wo eine Zinsänderung Probleme verursachen könnte. Z.B. mache ich variable Verzinsung, oder eine zinsbindung auf xx Jahre. Und/Oder kfr. vs. lfr. Refinanzierung. Dann noch Spekulation auf Zinsänderungen (wird viel Geld mit verdient). Und das ganze dann noch eine Stufe weiter: Kaufe ich Aktien einer Firma, der bei Zinsänderungen ihre Kapitalstruktur um die Ohren fliegt.

Guck dir mal an, wie die Aktienmärkte bei Zinsänderungen reagieren. Das ist meistens sehr heftig (bei den letzten Malen jedoch eher weniger, weil das Vertrauen erstmal weg ist)
 
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Benutzer

Gast
Naja, bei allen Investitionen, wo eine Zinsänderung Probleme verursachen könnte. Z.B. mache ich variable Verzinsung, oder eine zinsbindung auf xx Jahre. Und/Oder kfr. vs. lfr. Refinanzierung. Dann noch Spekulation auf Zinsänderungen (wird viel Geld mit verdient). Und das ganze dann noch eine Stufe weiter: Kaufe ich Aktien einer Firma, der bei Zinsänderungen ihre Kapitalstruktur um die Ohren fliegt.

Guck dir mal an, wie die Aktienmärkte bei Zinsänderungen reagieren. Das ist meistens sehr heftig (bei den letzten Malen jedoch eher weniger, weil das Vertrauen erstmal weg ist)

Na dann haben wir aber aneinander vorbeigeredet. Sicher, Leitzinsänderungen sind für Unternehmen mit komplexer Kapitalstruktur eine wichtige, zu berücksichtigende Größe. Aber mit der Inflation selbst, kann ein Unternehmen nichts anfangen. Weder kann es erraten, wie sich die Zentralbank demnächst verhalten wird, noch benötigt es diese Kennzahl bei irgendwelchen Renditevergleichen. Ob jetzt die Inflation 2%, oder 2,3% oder 1,7% beträgt, nützt dem Unternehmen als Information rein gar nichts.
 

Benutzer24257 

Verbringt hier viel Zeit
Na dann haben wir aber aneinander vorbeigeredet. Sicher, Leitzinsänderungen sind für Unternehmen mit komplexer Kapitalstruktur eine wichtige, zu berücksichtigende Größe. Aber mit der Inflation selbst, kann ein Unternehmen nichts anfangen. Weder kann es erraten, wie sich die Zentralbank demnächst verhalten wird, noch benötigt es diese Kennzahl bei irgendwelchen Renditevergleichen. Ob jetzt die Inflation 2%, oder 2,3% oder 1,7% beträgt, nützt dem Unternehmen als Information rein gar nichts.

Doch. Für die Glaskugel. Wenn die Inflation 2,3% beträgt und eine positive Konjunktursituation herrscht, ist nunmal eine gewisse Wahrscheinlichkeit für Zinserhöhungen gegeben. (Natürlich hat das nicht mehr viel mit dem ursprünglichen Problem der Unterschätzung der Inflationsrate zu tun, da die gleich bleiben wird)
 
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