Was ich fühle bei Menschenbegegnung.

Benutzer151980  (31)

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Hallo miteinander!

Ich wollte mal ein Thema ansprechen, das mich sehr bewegt. Ich habe eine Eigenart an mir, die sagen wir mal "Schepp" aussieht und das ist mein Lächeln. Es sieht nicht aus wie das typische lächeln, sondern eine Seite verzieht sich. Und bis zuletzt hatte ich immer große Angst das Lächeln zu zeigen, weil ich empfunden habe, als wenn mich die Menschen deswegen als Behindert abstempeln weil es so anders aussieht oder das die Menschen mir deswegen was antun könnten wenn ich lächle. Deswegen habe ich immer vermieden positiv zu wirken und zu lächeln, weil ich mich dafür innerlich geschämt und abgelehnt habe. Ich habe mich gar selbst verletzt auf Gedankenebene.

Es hat mich immer tiefer und tiefer in den Sumpf der Emotionen gezogen, bis ich die Schere nahm und das Band durchgeschnitten habe. Jetzt fühle ich mich besser und den Strick nicht mehr so intensiv weil ich mich selbst wieder mehr spüren und wahr nehmen kann, ich wäre fast untergegangen, hätte ich mich und meine Gefühle weiter hin unterdrückt. Was ich an meinem Aussehen hasse , ist, dass die Menschen scheinbar Mitleid dafür verspüren, wenn ich lache. Dabei ist doch lächeln ein positiver Anlass im Leben, Freude auszustrahlen. Ich strahle halt ein wenig aussergewöhnlich, aber deswegen bin ich doch noch lange nicht negativ oder doch?

Nur weil ich etwas sonderlich aussehe stecken mich die Menschen schon in ihre Vorurteilsschubladen? Ich tue das nicht und finde es zum kotzen, wie die Menschen einen abstempeln, nur weil man eben ein gelbes Statt ein schwarzes Schaf in der Menge darstellt. Warum muss man dieses Schaf mehr bekämpfen als alle anderen???

Das ist was ich nicht begreife....
 

Benutzer151980  (31)

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Ein schiefes grinsen... kein schiefes gesicht. :zwinker:
 
Z

Benutzer

Gast
Ach so! ^^ Das andere kenne ich leider gut; ich hatte drei Schlaganfälle.
 
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