Was hat sich charakterlich in den letzten Jahren bei euch geändert?

Benutzer99742 

Öfters im Forum
Habt ihr in den letzten Jahren eigentlich bemerkt, dass ihr euch, von eurer Persönlichkeit her, geändert habt?

Wie ist das bei euch? Mich interessieren sowohl Positive, als auch 'Negative(vl empfindet ihr ja eine Änderung als eher negativ?) und vielleicht auch was ausschlaggebend war, sofern etwas dazu beigetragen hat. :grin:


Bei mir ist es so, dass ich die letzten 2 Jahre deutlich selbstbewusster geworden bin und mich selbst mehr wertschätze. Damals hab ich mich für alles und jeden bis zum geht nicht mehr geopfert und immer nur das getan was die anderen wollten. Jetzt achte ich mehr darauf was ich eigentlich will(Was nicht heißt, dass mir die anderen vollkommen egal sind, nur empfinde ich das nicht mehr als sooo wichtig :grin:)

Ansonsten denke ich bin ich liebestechnisch etwas vorsichtiger und vl auch verschlossener geworden. Aber zugleich geh ich offener auf fremde Menschen zu. Die Selbstständigkeit hat sich auch etwas gebessert.
 
R

Benutzer

Gast
Ich bin auch selbstbewusster geworden, extrem ausgeglichen, einfach zufrieden mit mir selbst. Außerdem bin ich offener geworden und probiere jetzt gerne neue Sachen aus.

Negativ ist vielleicht, dass ich mittlerweile etwas zu direkt geworden bin und immer alles anspreche, was mich stört oder wenn ich Bedenken habe, damit stehe ich mir auch mal selbst im Weg.

Ansonsten bin ich natürlich selbstständiger geworden, schon bedingt durch meine Lebensumstände. Und ich habe extrem viel über mich selbst, über Beziehungen und wie ich sie mir vorstelle gelernt.
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Tja, gerade in den letzten 2 Jahren bin ich noch misstrauischer andern Menschen gegenüber geworden. Eine Entwicklung dir ihre Gründe hat, und der entgegen zu wirken im Moment zu anstregend ist. Obwohl ich es nicht als positiv empfinde, weil ich jahrelang geübt hab, offener zu sein.
Außerdem ist mir einiges an mühsam antrainiertem Selbstvertrauen flöten gegangen, und ich rappel mich erst langsam wieder auf.

Alles in allem waren es keine sonderlich guten Jahre.
Allerdings hab ich gelernt, dass es durchaus stimmt, was nicht tötet härtet ab. Was positive oder negative Schlußfolgerungen haben kann. Härter werden vergrößert die Distanz, aber gleichzeitig sieht man, was man alles überlebt, wenn man nicht aufgibt.

Mein Weitblick und meine Analysefähigkeit haben sich geschult, mein Vertrauen hat gelitten.
Ich kenn mich besser - vielleicht das Wertvollste, was man aus blöden Zeiten mitnehmen kann.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Dieses Jahr ging es drunter und drüber. Eine Beziehung ging zu Ende, mehrere Romanzen und Affären und der Wechsel in eine andere Lebensphase. Also, einiges los und so entwickelt man sich mMn nach auch schneller, weil man sich intensiver mit sich selbst und anderen beschäftigt und häufiger auf Konfrontation trifft.

Ich bin bescheidener geworden, differenzierter in meinen Meinungen, ehrlicher zu mir selbst, ehrlicher zu anderen Menschen. Ich spiele weniger mit ihnen.

Ansonsten habe ich meine impulsive, leidenschaftliche Seite entdeckt und ausgelebt.

Ich bin in der ersten Jahreshälfte lockerer, offener, naiver, vertrauensvoller auf Leute zugegangen, weil ich es mir explizit vorgenommen hatte. In der zweiten Jahreshälfte hat sich das wieder gelegt (zu viele Enttäuschungen :tongue: ) und ich bin wieder vorsichtiger geworden, lasse wieder weniger jemanden an mich ran, erzähle weniger von mir und bin verschlossener. Eine Sache, die sich noch verändert hat, ist, dass ich Menschen mehr Chancen gebe. Früher war's vorbei, wenn mich wer enttäuscht hat. Aber ich habe erkannt, dass so etwas oft auf Missverständnissen beruht. Ich spreche die Dinge dann an und thematisiere, wo's schief gelaufen ist. Ich habe gemerkt, dass ich es mir nicht leisten kann, einem guten alten Freund die Absage zu erteilen, bloß weil ich denke, er hätte sich mal daneben benommen.

Ja, einige andere Veränderungen gibt es auch noch, die ich aber noch nicht ganz verstanden habe. Da muss ich noch mehr drüber reflektieren. Alles in allem habe ich das Gefühl, dass ich in den paar Monaten um Jahre gereift bin. Fühlt sich irgendwie schrecklich an :grin:
 

Benutzer111034 

Meistens hier zu finden
Ich bin selbstbewusster, energischer geworden. Ich sage, was ich will und lasse mir nichts mehr bieten. Ich verbiege mich für niemanden mehr. Ich bin zufriedener mit mir selbst und meine (zeitweise ziemlich dollen) Agressionen haben sich gelegt. Ich lasse mich einfach nicht mehr so leicht aus der Bahn werfen wie früher.

Ich bin aber auch misstrauischer, ernster geworden und habe einen Teil meiner Unbeschwertheit verloren, die ich mir über viele harte Jahre bewahrt hatte. Ich bin härter geworden, was ich nicht als unbedingt positiv erachte.

Ich habe im Großen und Ganzen das Gefühl, dass ich erwachsen werde und geworden bin. Ich habe furchtbare Jahre hinter mir. Mein 20. Geburtstag steht in einigen Monaten bevor und ich kann es kaum erwarten, denn er hat großen Symbolcharakter für mich. Ich bin dabei, die Vergangenheit endlich hinter mir zu lassen. :smile:
 

Benutzer84387  (33)

Verbringt hier viel Zeit
Ich habe dieses Jahr gelernt mit Stress umzugehen. Eigentlich dachte ich, das hätte ich schon länger, nachdem ich ein duales Studium mache. Allerdings hatten wir in diesem Jahr teilweise so viel zu tun auf Arbeit dass ich ein paar Mal wirklich heulend oder kurz davor nach Hause gekommen bin weil ich nicht wusste wie ich das alles schaffen soll.
Die Arbeit ist zwar nicht weniger geworden aber mittlerweile behalte ich auch dann die Ruhe wenn meine Kollegen krank sind und ich alles alleine machen muss :smile:
 

Benutzer111729 

Verbringt hier viel Zeit
Ich denke und hoffe, dass ich geistig einfach reifer geworden bin. Vorallem habe ich das gemerkt nachdem ich meine Ausbildung letztes Jahr angefangen habe das hat echt viel bewirkt auf einmal neuer Wohnort, neue Schule, neue Lehrer, neue Klasse....
Gerade meine neue Klasse hat da viel dazu beigetragen. Die Mädels (12 Frauen zwischen 17 und 24+ mich:grin:) haben mich fast komplett verändert und ich habe sie auch wirklich liebgewonnen, ich glaube ich hatte noch nie eine so gute Beziehung zu Menschen außer natürlich meiner Familie.
Aber trotzdem habe ich heute noch massive Probleme mit (mir unbekannten) Menschen umzugehen. Das behindert mich stark und raubt mir die Hoffnung irgendwann mal mit einem Mädchen zusammen glücklich zu werden weil es einfach schon an der Kontaktaufnahme scheitert. Ich fühle mich einfach verdammt einsam das halte ich so langsam nicht mehr aus :cry:, ein hoffnungsloser Fall eben.
 
S

Benutzer

Gast
Oh einiges... vor allem bin ich selbstbewusster geworden und lasse mich auch von Führungspersonen nicht so schnell einschüchtern. Einen großen Anteil hat daran mein Idiot von Chef, aber trotzdem bin ich ihm für sein Fehlverhalten auch dankbar. Das hat mir persönlich in den Jahren meiner Berugsausbildung sehr viel gebracht.

Selbstständiger bin ich durch den Auszug bei meinen Eltern geworden. Sie haben mir damals doch sehr viel abgenommen, aber mit meinem Auszug auch gesagt, dass ich mein Leben jetzt allein organisieren muss. (Zwar sind sie für mich da, wenn es Probleme gibt, aber sie drängen sich nicht gleich in den Vordergrund, sobald es mal irgendwie zwickt und zwackt.)

Eine wesentliche Charakteränderung vollzog sich dieses Jahr im Zuge einer größeren Krise innerhalb meiner Beziehung - meine teilweise schon krankhafte Eifersucht. Ich habe gelernt zu vertrauen und auch mal was aus den Händen zu geben. Ich hab gelernt, Liebe anzunehmen, die mir entgegen gebracht wird und sie nicht zu hinterfragen.

Das führte zu einer starken Ausgeglichenheit innerhalb meiner Beziehung und irgendwie meiner gesamten Lebenseinstellung. Ich genieße mein ganzes Leben derzeit einfach sehr und bin nur noch mit Dauergrinsen anzutreffen. :grin:
 

Benutzer110486 

Sorgt für Gesprächsstoff
ich hab mich in den letzten zwei jahren total zurückgezogen und seit etwa 3 monaten wieder total anderen menschen gegenüber geöffnet.
ich habe etwa 500% mehr selbstbewusstsein bekommen, kann super gut auf andere Menschen zugehen und habe spaß dran neue leute kennen zu lernen.
ich habe die fähigkeit in allem das gute zu sehen und bin dementsprechend fast schon dauerglücklich.
ein negativer punkt ist, dass ich soz. zu träge bin mit anderen leuten etwas zu unternehmen oder in diesem punkt auf sie zuzugehen und fühle mich deswegen auch manchmal etwas einsam.

jedoch bin ich mir durchaus bewusst, dass ich ein starken schub an reife und selbstbewusstsein innerhalb kürzester zeit bekommen habe und möchte mich deswegen auch nicht zwanghaft 180° umklempeln da ein freund von mir wegen einer ähnlichen entwicklung selber kaputt gemacht hat. er hat falsche freunde gefunden die ihn auf die schiefe bahn gebracht haben und jetzt hat er depressionen (mit 17!!!)

im großen und ganzen bin ich ziemlich zufrieden mit meiner entwicklung und blicke freudig in die zukunft
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Gar nicht so viel, es kommt darauf an, wie man 'in den letzten Jahren' definiert. Wenn man das auf die letzten 5 Jahre bezieht, dann definitiv sehr viel: ich bin vollends selbständig geworden, emotional unabhängiger, verantwortungsbewusster, einfach erwachsener.
Auch ich hatte grosse Probleme mit Eifersucht, das bin ich aber gottseidank schon vor Jahren losgeworden.

Wenn man es allerdings nur auf die letzten 2 Jahre bezieht, dann bin ich lediglich zielstrebiger und ruhiger geworden, habe gelernt, meine Fähigkeiten nicht selber unter den Scheffel zu stellen und bin definitiv auch an meiner aktuellen Beziehung gewachsen.
Ausserdem bin ich familienorientierter und freue mich sehr, sehr, sehr auf die eigene Familie.

Life is grand.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Die eine oder andere Einstellung habe ich ein klein wenig verändert, in einigen Situationen konnte ich durch wachsende Erfahrung eine gewisse Routine entwickeln und damit auch sicherer werden und ich habe natürlich auch die eine oder andere neue Erfahrung gemacht.

Aber eigentlich bin ich im Großen und Ganzen noch immer der gleiche Typ, der ich auch schon vor 5 Jahren war.
Da gab es eigentlich nur eine gewisse, langsame Weiterentwicklung, bzw. Evolution und keine großartige Revolution.
 

Benutzer78109 

Sehr bekannt hier
Mir fallen irgendwie überwiegend negative Sachen ein. Seit der Trennung von meinem Exfreund bin ich viel verschlossener geworden, nicht mehr so frühlich und offen, lache überhaupt nicht mehr so viel, wie früher und habe auch kaum noch Lust, neue Leute kennenzulernen. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich einfach erwachsener geworden bin, oder echt daran, dass mein Leben einen krassen Bruch erfahren hat durch die Trennung damals.

Zum Positiven hat sich eigentlich mein Selbstbewusstsein verändert. Außerdem bin ich eigenständiger geworden und denke mehr über meine Zukunft nach. Und ich bringe Dinge zuende, die ich angefangen habe. Da war ich früher viel sprunghafter.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Ich war schon immer aufgeschlossen, belesen, egoistisch, kommunikativ, offen für Neues, selbstbewusst und zielstrebig. Jetzt bin ich einfach noch aufgeschlossener, belesener, egoistischer, ...
 
D

Benutzer

Gast
Ich bin selbstbewusster geworden, aber das ist denke ich eine halbwegs normale Entwicklung in unserem Alter. Dzu bin ich wesentlich entspannter geworden. Ich seh die Dinge nicht mehr so eng, kann mehr tolerieren.
Ich denke auch, dass ich psychisch stabiler geworden bin. Momentan hab ich zwar ein kleineres Tief, aber eigentlich bin ich beständiger, hab weniger Ängste bzw. kann diese besser kontrollieren.

Gleichzeitig bin ich aber auch fauler geworden (zu entspannt). Das liegt aber wohl mehr an der Uni und das ich da Dinge machen muss, die ich unglaublich langweilig finde und die mich rein gar nicht motivieren können. Da muss ich jetzt halt durch. Ich hoffe stark, dass ich da wieder raus komme, wenn die Uni beendet ist.
 

Benutzer101478  (29)

Meistens hier zu finden
Ich bin ein wenig selbstbewusster geworden, hab gelernt mit trennungen besser umzugehen und sehe die welt mit anderen augen... sie ist blutsaugend. :frown:
 

Benutzer50283 

Sehr bekannt hier
Im Großen und Ganzen bin ich wohl nur älter geworden. Meine Werte und Normen haben sich nicht weitreichend verändert, deshalb ist mein Verhalten auch nicht deutlich anders geworden. Die gravierendste Veränderunsphase hatte ich zwischen 18 und 20, glaube ich. Ich vermute, dass um 24 herum noch mal was kommt und dann mit dem Eintritt in eine "neue Lebensphase" (Arbeitsleben) mit 26 und dann noch mal nach dem Ref mit 28, aber nicht mehr so stark wie mit 26. Mal sehen, wie der Hase dann wirklich läuft :grin:.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich bin fckn gelassen, selbstironisch und selbstbewusst geworden. So mit ~18 war ich noch eher so der schüchterne Nerd und ziemlich unsicher meiner selbst.
 

Benutzer96776 

Beiträge füllen Bücher
Hab mich total geändert.
Ich habe in vielen Bereich umgedacht wie z.B. was Beziehungen und Zwischenmenschliches angeht.
Nur leider großteils zum Negativen -.-
So wie ich jetzt bin fühle ich mich nicht wirklich wohl.
Man merkt einfach, dass ich älter geworden bin und die Denkweise von "älteren" Menschen (wie z.B. meinen Eltern) eher teile als früher...
 

Benutzer100660 

Öfters im Forum
das einzige was sich bei mir verändert hat ist das ich nun gefühle zulasse. also ich bin nicht mehr so gefühlskalt. ob das nun positiv oder negativ ist, das sei dahingestellt.
 
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