Was haltet ihr von einer Abtreibung?

Benutzer67480  (34)

Verbringt hier viel Zeit
Ich machs natürlich nicht nur am Geld abhängig ob man ein Kind abtreiben sollte oder nicht, aber mich regt der Satz einfach auf das es finanzielle Gründe in Deutschland nicht gibt weil es ja Hilfen gibt. Ich mein damit nur die ganz extremen fälle!!! Ich kenne viele Frauen die unter dem Motto ein Kind bekommen weils der Staat bezahlt.

Ich meinte das der staat hilft uns sehr vor allem Menschen die kein Geld haben, denn viele nennen es als Grund das ich habe nicht genug Geld um für ein Kind zusorgen. Das kann nicht der Fall sein. Und das es Mütter gibt die meinen unter dem Motto ein Kind bekommen weils der Staat bezahlt, ich könnt mir so was nicht vorstellen. Denn in der zukunft reicht es sicher nicht aus was der staat bezahlt und man müsste schon selber dem Kind was bieten.
Und eine gute Arbeit haben

Na toll man setzt also ein Kind in die Welt weil man in Deutschland genug geld bekommt um zu ÜBERLEBEN. Ich will meinem Kind aber mehr geben wie ÜBERLEBEN.
Ich finds so furchtbar das paare die beide lange Arbeitslos sind und grade so klar kommen auch noch ein Kind bekommen. Oder Leute die mit einem Kind grade so klar kommen, das Geld reicht so schon nicht und noch ein Kind bekommen. Ist wird alles teurer, finde schon das es finanzielle Gründe gibt.

So lange das Kind noch klein ist reicht es völlig aus und glaub mir es ist kein Grund wegen finazen ein kind, ein teil von dir das grade anfängt sich zuentwickeln umzubringen nur weil man nicht genug Geld hat. Du kannst ja Arbeiten gehen. Wenn das Kind noch 3 jahre alt ist dann reicht es völlig aus was der staat bezahlt und später musst du selber klar kommen. mir hilft im moment der staat und ich fange grade zuarbeiten als Dollmetscherin und planiere in ca. einem jahr selbst ständig zuwerden.
 

Benutzer67252 

Benutzer gesperrt
Glaub mir es wird niemals zuwenig Kinder zum Adoptieren geben.
Die gibts doch zum Teil jetzt schon. Kleine Babys landen zu ungefähr 0,x% im Kinderheim, es gibt superviele Paare die adoptieren wollen. Vor allem weil die Leute heutzutage immer "unfruchtbarer" werden, insbesondere wenn sich Frauen erst spät zum Kinderkriegen entschliessen.
 

Benutzer37900 

Teammitglied im Ruhestand
Ich persönlich würde auf keinen Fall abtreiben, aber ich finde das soll bitte schön jede so handhaben, wie sie es für richtig hält. Ich habe sicherlich nicht die Berechtigung über das Handeln und die Intentionen einer Abtreibung anderer zu urteilen.
 

Benutzer67480  (34)

Verbringt hier viel Zeit
Das Thema habe ich angefangen weil vor genau einem Jahr sich ein Junge das Leben nam er wurde auch mit 7 Monaten Adoptiert und hatte nichts als Pech mit der Familie. Sie haben ihn geschlagen und immer wieder dran errinnert das er so ein Pechskind war das ihn niemand haben wollte. Sie haben ihm immer wieder gesagt das er nichts ausser Unglück bringen würde.Das alles hatte seine Seele bereits damals getötet.Wörter können oftmals schmerzhafter werden als ein Messer stich. Dann lief er mit 5 jahren weg.
Er hatte nichts ausser Leid erlebt.
Sein Leben war voller wut und Hass.
Er wollte niemals Kinder haben weil er Angst hatte das er für sie nicht da sein kann und sie dann auch später wie er ins Heim müssen.Er hatte mir oft gesagt das er lieber noch im Leibe seiner Mutter sterben würde damit er das alles nicht erleben müsste. Er war so voller hass das er sich mit 14 jahren das Leben nam.

Das Thema habe ich angefangen weil ich eure Meinung hören wollte nicht weil ich selber kurz dafor bin oder so was in der Art. Ich war einmal kurz davor und habe mich für das Leben meines Kindes entschieden weil ich nicht stark genug war ihr das Leben weg zunehmen. Aber ich war stark genug und bereit genug eine Mutter zu sein. Und ich bin ihr eine sehr gute Mutter. Aber es ist wirklich nicht einfach eine Mutter zu sein.
Deshalb verurteile ich nicht die Menschen die nicht bereit dazu sind Eltern zu werden und bin in sollch einem Fall für die Abtreibung. Jeder Mensch muss es für sich Entscheiden ob er nun bereit ist oder nicht. Es muss nicht immer der Grund sein kein Geld, Vergewaltigungskind, schwerbihindertes Kind, zu jung oder zualt man ist nie zujung oder zualt man muss einfach nur bereit sein das ist sehr wichtig.
 

Benutzer35742  (41)

Verbringt hier viel Zeit
Das Thema habe ich angefangen weil vor genau einem Jahr sich ein Junge das Leben nam er wurde auch mit 7 Monaten Adoptiert und hatte nichts als Pech mit der Familie. Sie haben ihn geschlagen und immer wieder dran errinnert das er so ein Pechskind war das ihn niemand haben wollte. Sie haben ihm immer wieder gesagt das er nichts ausser Unglück bringen würde.Das alles hatte seine Seele bereits damals getötet.Wörter können oftmals schmerzhafter werden als ein Messer stich. Dann lief er mit 5 jahren weg.
Er hatte nichts ausser Leid erlebt.
Sein Leben war voller wut und Hass.
Er wollte niemals Kinder haben weil er Angst hatte das er für sie nicht da sein kann und sie dann auch später wie er ins Heim müssen.Er hatte mir oft gesagt das er lieber noch im Leibe seiner Mutter sterben würde damit er das alles nicht erleben müsste. Er war so voller hass das er sich mit 14 jahren das Leben nam.

Das Thema habe ich angefangen weil ich eure Meinung hören wollte nicht weil ich selber kurz dafor bin oder so was in der Art. Ich war einmal kurz davor und habe mich für das Leben meines Kindes entschieden weil ich nicht stark genug war ihr das Leben weg zunehmen. Aber ich war stark genug und bereit genug eine Mutter zu sein. Und ich bin ihr eine sehr gute Mutter. Aber es ist wirklich nicht einfach eine Mutter zu sein.
Deshalb verurteile ich nicht die Menschen die nicht bereit dazu sind Eltern zu werden und bin in sollch einem Fall für die Abtreibung. Jeder Mensch muss es für sich Entscheiden ob er nun bereit ist oder nicht. Es muss nicht immer der Grund sein kein Geld, Vergewaltigungskind, schwerbihindertes Kind, zu jung oder zualt man ist nie zujung oder zualt man muss einfach nur bereit sein das ist sehr wichtig.

Sehr schön gesagt und Hut ab, dass Du dich für dein Kind entschieden hast!
 
P

Benutzer

Gast
Ich bin der Meinung, dass jede Person, die Sex hat, auch damit rechnen muss, dass es, egal wie verhütet wird, zu einer Schwangerschaft kommen KANN. Und mögliche Konsequenzen müssen dann auch getragen werden. Es gibt 2 Ausnahmen, bei der ich eine Abtreibung verstehen kann: 1. nach einer Vergewaltigung, und 2. wenn das Kind schwere Behinderungen aufweist.
Finanzielle Gründe sind absolut inakzeptabel. Und wenn man eben das Kind nicht will, muss man wenigstens mit der Schwangerschaft zurechtkommen. Danach kann man es ja zur Adoption freigeben oder in eine Baby-Klappe legen.
 

Benutzer37  (36)

im Ruhestand
Erstmal: Von der Anti-Abtreibungs-Argumentation "Wer Sex haben kann, muss auch die Konsequenzen tragen können" halte ich in dem Rahmen gar nichts. Klar ist das so - aber wir leben im einundzwanzigsten Jahrhundert und müssen akzeptieren, dass es heute nunmal auch andere Konsequenzen als Schwangerschaft und Kindergroßziehen gibt. Als wäre Abtreibung keine Konsequenz, die sich aus Sex ergeben kann...

Ich persönlich finde es gut, dass es die Möglichkeit zur Abtreibung gibt, aber ich finde es scheinheilig, Abtreibung auf Basis des Kindeswohls zu begründen ("Ich treibe ab, weil es besser für das Kind ist..."). Leben ist besser als kein Leben, und ich würde niemals wagen, etwas anderes zu behaupten, weil ich damit automatisch sagen würde, dass das Leben bestimmter Menschen einfach nicht lebenswert ist. Worum es letztendlich geht, ist die Mutter. Wenn ich abtreiben würde, dann deshalb, weil ich und nur ich nicht mit der Situation klarkommen würde, aber nicht deshalb, weil ich moralischerweise nur an mein armes Kind denke, dem ich kein vernünftiges Leben bieten könnte. Den Schuh müsste ich mir anziehen.
Zum Glück haben Frauen das Recht auf Abtreibung. Zum Glück ist keine Frau gezwungen, ihr ganzes Leben durch ein Kind zu zerstören, dem sie sich einfach nicht gewachsen fühlt. Zum Glück besteht die Möglichkeit, das Leben eines Zellhaufens auslöschen zu können, der einmal ein Mensch hätte werden können, anstatt das Leben der Mutter auszulöschen. Aber ich finde, das ist auch genau das, wozu man stehen sollte: Wer eine Abneigung vornehmen lässt, entscheidet gegen das Leben des Kindes und für das eigene Leben - und nicht immer nur im Sinne des ungeborenen Kindes.
 

Benutzer67252 

Benutzer gesperrt
Erstmal: Von der Anti-Abtreibungs-Argumentation "Wer Sex haben kann, muss auch die Konsequenzen tragen können" halte ich in dem Rahmen gar nichts. Klar ist das so - aber wir leben im einundzwanzigsten Jahrhundert und müssen akzeptieren, dass es heute nunmal auch andere Konsequenzen als Schwangerschaft und Kindergroßziehen gibt. Als wäre Abtreibung keine Konsequenz, die sich aus Sex ergeben kann...

Ich persönlich finde es gut, dass es die Möglichkeit zur Abtreibung gibt, aber ich finde es scheinheilig, Abtreibung auf Basis des Kindeswohls zu begründen ("Ich treibe ab, weil es besser für das Kind ist..."). Leben ist besser als kein Leben, und ich würde niemals wagen, etwas anderes zu behaupten, weil ich damit automatisch sagen würde, dass das Leben bestimmter Menschen einfach nicht lebenswert ist. Worum es letztendlich geht, ist die Mutter. Wenn ich abtreiben würde, dann deshalb, weil ich und nur ich nicht mit der Situation klarkommen würde, aber nicht deshalb, weil ich moralischerweise nur an mein armes Kind denke, dem ich kein vernünftiges Leben bieten könnte. Den Schuh müsste ich mir anziehen.
Zum Glück haben Frauen das Recht auf Abtreibung. Zum Glück ist keine Frau gezwungen, ihr ganzes Leben durch ein Kind zu zerstören, dem sie sich einfach nicht gewachsen fühlt. Zum Glück besteht die Möglichkeit, das Leben eines Zellhaufens auslöschen zu können, der einmal ein Mensch hätte werden können, anstatt das Leben der Mutter auszulöschen. Aber ich finde, das ist auch genau das, wozu man stehen sollte: Wer eine Abneigung vornehmen lässt, entscheidet gegen das Leben des Kindes und für das eigene Leben - und nicht immer nur im Sinne des ungeborenen Kindes.

Kann ich nur so teilweise namchvollziehen. Im Normalfall entscheidet man sich halt für ein Kind und gegen das eigene Leben sondern für beides. Normalerweise zerstört man sein Leben ja nicht durch ein Kind ->Adoption.
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
Ich verstehe es irgendwie nicht, dass viele Abtreibungsgegner es nachvollziehen können, dass man ein behindertes kind abtreibt! Wieso hat dieses kind denn in euren Augen kein recht auf leben?? Wenn ihr schon so argumentiert, dann müsste doch die Gruppe der behinderten Kinder da miteinbezogen werden.

Ich denke auch, dass das jeder für sich selbst entscheiden sollte und die meisten einfach auch nicht wissen wie es ist, in solch einer Situation zu sein. Ich habe das auch noch nicht erlebt aber stelle mir das gerade in jungem Alter sehr schwierig vor!
 

Benutzer48572 

Verbringt hier viel Zeit
Zum Glück besteht die Möglichkeit, das Leben eines Zellhaufens auslöschen zu können, der einmal ein Mensch hätte werden können, anstatt das Leben der Mutter auszulöschen.

Das sind schon 2 sehr verschiedene Formen von "auslöschen", die du da gleichsetzt, oder?
 

Benutzer29410 

Beiträge füllen Bücher
Und wenn man eben das Kind nicht will, muss man wenigstens mit der Schwangerschaft zurechtkommen. Danach kann man es ja zur Adoption freigeben oder in eine Baby-Klappe legen.

Kein Wunder, dass sowas von nem Mann kommt. :grin:

Die Frau hat bitteschön mit den monatelangen Beschwerden und riesigen gesundheitlichen und sozialen und psychologischen Konsequenzen einer ungewollten Schwangerschaft klarzukommen, danach kann sie ja, sobald sie das Kleine in stundenlangen schmerzhaften Wehen auf die Welt gebracht hat, es ja fremden Menschen einfach mal so überlassen oder in eine Klappe legen.

Noch später kann sie ja einfach eine Therapie gegen ihre mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit eintretenden Depressionen und Schuldgefühle machen, bis sie wieder hergestellt ist.

Ist ja auch alles easy und entspannt! Hauptsache das Kind wird geboren!

Und was macht Vattern so lang? Nüx.

:ratlos:

Also ganz ehrlich....ich glaub an dem Spruch: "Wenn Männer Kinder kriegen könnten wäre Abtreibung längst Grundrecht" ist bestimmt ein Korn Wahrheit.

Oder wie es in dem Film "Sugar and Spice" heißt (da wird eine 16jährige Cheerleaderin schwanger und ihre superchristliche Freundin rät ihr)

"Meine Kirche kann dir eine Pflegestelle auf dem Land vermitteln und du bringst dein Kind dort heimlich zur Welt, und dann wird es von einem Ehepaar adoptiert! Du wirst zwar mollig und geistig derangiert zurückkommen, aber werde doch nicht noch eine Mörderin zusätzlich zur Hure!" *würg*
 

Benutzer45015 

Verbringt hier viel Zeit
Ich bin dagegen. Selbst wenn die Mutter das Kind nicht behalten will, sollte sie es zur Welt bringen und zur Adoption frei geben.
Dann hat das Kind die Chance auf ein gutes Elternhaus.
Wäre mit meinem Gewissen absolut nicht zu vereinbaren.
 

Benutzer35742  (41)

Verbringt hier viel Zeit
Den Beitrag von Liza kann ich absolut so unterschreiben wie er ist und den von Piratin auch!
 

Benutzer34056  (34)

Verbringt hier viel Zeit
Ich persönlich finde es gut, dass es die Möglichkeit zur Abtreibung gibt, aber ich finde es scheinheilig, Abtreibung auf Basis des Kindeswohls zu begründen ("Ich treibe ab, weil es besser für das Kind ist..."). Leben ist besser als kein Leben, und ich würde niemals wagen, etwas anderes zu behaupten, weil ich damit automatisch sagen würde, dass das Leben bestimmter Menschen einfach nicht lebenswert ist. Worum es letztendlich geht, ist die Mutter. Wenn ich abtreiben würde, dann deshalb, weil ich und nur ich nicht mit der Situation klarkommen würde, aber nicht deshalb, weil ich moralischerweise nur an mein armes Kind denke, dem ich kein vernünftiges Leben bieten könnte. Den Schuh müsste ich mir anziehen.
Zum Glück haben Frauen das Recht auf Abtreibung. Zum Glück ist keine Frau gezwungen, ihr ganzes Leben durch ein Kind zu zerstören, dem sie sich einfach nicht gewachsen fühlt.

*zustimm*
 

Benutzer56969  (33)

Verbringt hier viel Zeit
Ich bin für Abtreibungen. Ich finde, jede Frau sollte das Recht haben, zu entscheiden, ob sie aus dem Zellhaufen ein Kind werden lassen will oder ihn zu entfernen, Für mich ist dieser Haufen noch kein Kind, kein Lebewesen. Neben mir hat eine zeitlang ein 18jähriges Mädchen mit ihrem kleinen Sohn gewohnt, den sie jeden Tag angeschrieen hat, ihn irgendwo stehen ließ und der ständig sie und ihren Freund beim Sex hören musste. (Ebenso wie ich übrigens :wuerg: ) Ich habe mir oft überlegt, ob es nicht vielleicht besser für das Kind gewesen wäre und auch besser für die Mutter, wenn sie es hätte abtreiben lassen. Wenn man sein Kind behält, muss man auch bereit dafür sein und es nicht aus Pflichtgefühl bekommen. Viele sagen hier "Wer rumvögeln kann, soll auch Kinder haben können", aber das entspricht nunmal nicht der Wahrheit. Nicht in jeder Frau ist dieser Mutterinstinkt, den viele sogar sofort bekommen, wenn sie einen Säugling nur sehen. Nein, es gibt Frauen, die können sich mit diesem Kind nicht auseinandersetzen oder sind schlicht zu jung, um sich darum zu kümmern. Natürlich muss diese Entscheidung gut durchdacht werden, bevor man sich zu einer Abtreibung entschließt, aber generell bin ich auf jeden Fall dafür.
 

Benutzer37  (36)

im Ruhestand
Das sind schon 2 sehr verschiedene Formen von "auslöschen", die du da gleichsetzt, oder?
Klar sind das zwei sehr verschieden Arten von Auslöschen, es lag auch nie in meiner Absicht, das gleichzusetzen. Auslöschen ist in gewisser Weise trotzdem beides, und ich maße mir nicht an, darüber zu entscheiden, welche Art von Auslöschen schlimmer ist. Es ist gut, dass das den betroffenen Frauen überlassen ist.

Und vielen Dank, Piratin. Ich selbst empfinde es als eine ziemliche Unverschämtheit, wenn Männer meinen, über Frauen urteilen zu können, in deren Situation sie nicht sind, nie waren und auch nie sein werden. Ich will bestimmt keinem Mann verbieten, generelle Überlegungen zum Thema Abtreibung zu äußern. Aber Sätze wie "Frauen, die abtreiben, sind Mörderinnen und sollten stattdessen einfach das und das machen!" sind so oder so schon anmaßend, aber noch um einiges anmaßender, wenn sie von Männern kommen.
 

Benutzer37411 

Verbringt hier viel Zeit
Ich seh das auch so, manchmal wird einfach das leben der Mutter ausgelöscht. Ich kenne Alleinerziehende junge Mütter denen nie jemand das Kind abnimmt weil keiner da ist und das Jahrelang, ganz ehrlich das würde ich nicht aushalten.

Ich finde es sehr gut das jede Frau die wahl hat.

Finde außerdem das man bei dem Thema nur richtig mitreden kann wenn man selber ein Kind hat. Wenn man es selber erlebt hat wie es ist auf einmal einen 24 Stundenjob zu haben und das über Monate hinweg, denn das ist es im ersten Jahr. Besonders wenn man ein Kind hat das die ganze Nacht schreit, das zehrt ganz schön an den nerven auf dauer
 
G

Benutzer

Gast
Irgendwie finde ich es doof, dass hier von so vielen kommt: "Ja, dann kann man es ja zur Adoption freigeben."
Das ist doch keine Sache, die man als einfache Alternativlösung einfach mal so anbietet, weil dadurch ja niemand einen Schaden hat.
Mutter ist Kind los, Kind wird adoptiert, alles ist gut?

So ist das ganz bestimmt nicht. Aber es ist ja immer leicht, dass mal so in den Raum zu werfen, wenn man nicht drinsteckt. :kopfschue
 

Benutzer67480  (34)

Verbringt hier viel Zeit
Erstmal: Von der Anti-Abtreibungs-Argumentation "Wer Sex haben kann, muss auch die Konsequenzen tragen können" halte ich in dem Rahmen gar nichts. Klar ist das so - aber wir leben im einundzwanzigsten Jahrhundert und müssen akzeptieren, dass es heute nunmal auch andere Konsequenzen als Schwangerschaft und Kindergroßziehen gibt. Als wäre Abtreibung keine Konsequenz, die sich aus Sex ergeben kann...

Ich persönlich finde es gut, dass es die Möglichkeit zur Abtreibung gibt, aber ich finde es scheinheilig, Abtreibung auf Basis des Kindeswohls zu begründen ("Ich treibe ab, weil es besser für das Kind ist..."). Leben ist besser als kein Leben, und ich würde niemals wagen, etwas anderes zu behaupten, weil ich damit automatisch sagen würde, dass das Leben bestimmter Menschen einfach nicht lebenswert ist. Worum es letztendlich geht, ist die Mutter. Wenn ich abtreiben würde, dann deshalb, weil ich und nur ich nicht mit der Situation klarkommen würde, aber nicht deshalb, weil ich moralischerweise nur an mein armes Kind denke, dem ich kein vernünftiges Leben bieten könnte. Den Schuh müsste ich mir anziehen.
Zum Glück haben Frauen das Recht auf Abtreibung. Zum Glück ist keine Frau gezwungen, ihr ganzes Leben durch ein Kind zu zerstören, dem sie sich einfach nicht gewachsen fühlt. Zum Glück besteht die Möglichkeit, das Leben eines Zellhaufens auslöschen zu können, der einmal ein Mensch hätte werden können, anstatt das Leben der Mutter auszulöschen. Aber ich finde, das ist auch genau das, wozu man stehen sollte: Wer eine Abneigung vornehmen lässt, entscheidet gegen das Leben des Kindes und für das eigene Leben - und nicht immer nur im Sinne des ungeborenen Kindes.

Sorry das ich das so sage und nimm es bitte nicht persönlich aber wer der Meinung ist das er sein Leben durch ein Kind zerstört und meint das er nicht an das Kind sondern an sich denkt dann ist dieser Mensch für mich, mit einem Wort genannt EGOISTISCH.
Man kann doch nicht immer nur an sich selbst denken.
Nur damit ich meinen Spass noch im Leben habe heisst es ja nicht das ich dafür ein Leben opfern muss.Man kann auch mutter sein und noch sehr viel spass im Leben haben.
 

Benutzer34056  (34)

Verbringt hier viel Zeit
Sorry das ich das so sage und nimm es bitte nicht persönlich aber wer der Meinung ist das er sein Leben durch ein Kind zerstört und meint das er nicht an das Kind sondern an sich denkt dann ist dieser Mensch für mich, mit einem Wort genannt EGOISTISCH.
Man kann doch nicht immer nur an sich selbst denken.
Nur damit ich meinen Spass noch im Leben habe heisst es ja nicht das ich dafür ein Leben opfern muss.Man kann auch mutter sein und noch sehr viel spass im Leben haben.

ja der mensch ist EGOIST. und das leben bzw. die zukunft kann wirklich von einem kind zerstört werden. es geht hier nicht um spaß im leben. es geht hier um die allgemeine zukunftssituation und die entscheidet jeder individuell und nunmal EGOISTISCH. aufopferung schön und gut, aber was hat man davon, wenn man ein kind nicht haben möchte, es aber austrägt? nur damit das kind dann in ein heim kommt bzw. zu pflegeeltern? ist das der sinn der sache? ich würde sagen nein. heimkinder gibt es so viele, das müssen dann nicht noch mehr werden. und ich würde es meinem kind zb. nicht zumuten wollen, in einem heim groß zu werden, nur weil einem früher dazu geraten wurde, doch das kind nicht abtreiben zu lassen. das ist falsche aufopferung.
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren