Was haltet ihr von einer Abtreibung?

G

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Gast
Soll jeder so machen wie er meint. Ich finde es gut, dass Frauen die Wahl haben, ob sie abtreiben möchten oder das Kind austragen möchten.


Wenn ich schwanger würde, würd ichs bekommen. Denke ich bin in einem Alter in dem man sich den Konsequenzen dann auch stellen kann, ohne das alles den Bach runtergeht.
 

Benutzer67252 

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naja, aber irgendwie wäre das ja wirklich alles ne endlos Diskussion! Denn meistens sind ja Leute die gegen Abtreibung sind der Ansicht, dass jedes Kind ein Recht auf Leben hat (bin ich auch, aber nur in gewisser Weise), also sollten doch behinderte Kinder, oder welche die aus einer Vergewaltigung entstanden, auch dieses Recht haben. Oder wieso bist du denn gegen eine Abtreibung?

natürlich hat man die Verantwortung wenn man Sex hat und sollte auch reif genug sein und die konsequenzen tragen können, es gibt aber auch sowas wie pillenkinder und und und...

Mit Verantwortung meine ich, das man auch in der Lage sein sollte, ein Kind auszutragen, wenn halt mal doch was schiefgeht. Ist ja nicht so dass man das Kind behalten sollte.
Bei einer Vergewaltigung ist das halt eine ganz andere Situation, ich denke mal hier geht die seelische Belastung der Mutter doch vor. Ich vertrete nicht die Meinung, das jeder noch so kleine Embryo ein Recht auf Leben hat, allerdings sollte man sich es mit Abtreibung aus Bequemlichkeit auch nicht zu einfach machen(Gibt ja durchaus Abtreibungen aus Angst um die eigene Figur).
Bei behinderten Kindern sehe ich das Problem, was später mit dem Kind passiert, mit Adoption wird es da schwer, viele werden so ein Kind weggeben, so das es letztlich in ein Heim abgeschoben wird.
 

Benutzer67480  (34)

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Ich bin prinzipell gegen Abtreibungen, das Stichwort für mich ist Adoption. Gibt genug Eltern die gerne ein Baby adoptieren würden. Wenn man reif genug für Sex ist, sollte man auch die Konsequenzen tragen können. Einzige Ausnahmen für mich wären Vergewaltigung oder wenn man sicher ist dass das Kind schwer behindert zur Welt kommen wird. Wobei man hier auch schon wieder eine eigene moralische Diskussion draus machen könnte.

Ja aber es gibt genug Kinder für die Eltern die keine Kinder haben.
Die Heime sind schrecklich denn ich kenne das sehr gut. Dort wird kein Kind was gutes lernen. Wenn man dem Kind das Leben schenkt dann muss es auch richtig machen. Wenn du dich dafür Entscheidest das es zu adoption gegeben wird, dann lebt er immer mit der Frage WIESO
War ich so schrecklich?
War ich so ein Problem Kind?
War ich ein Unfallkind?
Oder hatten meine Eltern kein bog auf mich????
Man muss bereit sein Mutter oder Vater zusein.
Es sterben so viele Kinder in Deutschland und es tut mir persönlich sehr weh und das alles nur weil die Eltern nicht bereit dazu waren Eltern zu werden. IST DAS EURER MEINUNG NACH RICHTIG
 

Benutzer55230 

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Zellhaufen haben keine Wahrnehmung, also hab ich nix gegen Abtreibung.
Allerdings würde ich die Entscheidung eh immer der Frau überlassen, von daher...
 

Benutzer4018  (35)

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es stimmt nicht, dass man das leben des Kindes gegenüber des der Mutter abwägt! Hier geht es grundsätzlich nur um das leben des Kindes und man sollte abwägen, was denn besser wäre:

Ein Leben, bei dem das Kind wohl nicht bei seiner Mutter aufwachsen kann, verwahrlost und dann im heim landet oder kein Leben?! Sicherlich hat jedes Kind ein Recht auf Leben aber dennoch sollte man also Mutter entscheiden können, ob es denn sinnvoll ist, dem Kind dieses Recht immer zu geben.

Das ist ja interessant. Denn wenn du nicht das Leben der Mutter in deine Abtreibungs-"Überlegung" einbeziehst, dann bedeutet das ganz klar:
Du wägst dann ein "schlechtes" Leben (nicht bei seiner Mutter, Heim, die 16-Jährige Mutter usw.) gegen ein "gutes" Leben
ab.
Aber wenn die Mutter VOR der Geburt entscheiden darf, ob ein Leben lebenswert ist - denn nichts anderes tut sie in diesem Fall (!) -, dann greift die These "Recht auf Leben" nicht mehr, denn dann hat nicht jedes Kind mehr ein Recht auf Leben.
Wenn du schon dieses absolute Recht des Kindes als disponibel erklären willst, dann erklär mir bitte, WO GENAU die Grenze zwischen "unwerten" und "werten" Leben gezogen wird!?

Ist übrigens nicht als Angriff gemeint. Ich bin nur gegen diese Unterteilung in die Bereiche "hier darf abgetrieben werden" und "hier darf nicht abgetrieben werden". Im Endeffekt sollte die Entscheidung nach einer längeren Überlegung beider Elternteile erfolgen. Wenn BEIDE Elternteile das Kind bekommen möchten, dann - und nur dann - sollte das Kind nicht abgetrieben werden.
 

Benutzer67480  (34)

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Ich bin auch gegen Abtreibungen... einizge Ausnahme wäre vllt Vergewaltigung oder wenn das Kind so schwere Behidnerungen hat, das es kurz nach der Geburt sterben würde.. aber auch bei Vergewaltigung würd ich mir das gut überlegen.. generell find ich es echt besser wenn man es eben in ein Heim gibt oder zur Adoption freigibt wenn man kein Kind möchte...


Meinst du wirklich das es dem Kind im Heim besser geht.
Es ist schon so oft so gewesen das die Kinder die Adoptiert wurden oft Pech hatten und das ist schon schrecklich genug für sie zu wissen das sie niemand haben wollte und dann auch noch stress mit den Adoptiveltern.
Das Kind wird sich doch immer nur die Frage stellen
WIESO ICH
War ich so schrecklich als ich zuwelt kam das man mich nicht haben wollte?
War ich so eine große last das man mich nicht haben wollte?
War ich ein unfallkind?
Oder hatten meine Eltern einfach nur kein bock auf mich.

Glaubt ihr wirklich das leben im Heim sei besser?Nein das ist es nicht denn ich weis wo von ich rede.
Ich bin immer noch für eine Abtreibung als das Leben eines Kindes kaputt zu zerstören.
Finanzielle Gründe kann es nicht geben denn wir Leben hier in Deutschland und jedes Kind kriegt genug Geld um zu überleben.
Es geht mehr darum bin ich bereit Mutter oder Vater zuwerden
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Ich bin fuer Abtreibung. Einfach weil ein Kind manchmal nicht zu den Lebensplaenen eines Menschen passt. Ich koennte zum Beispiel jetzt durch ein Kind meinen Job verlieren. Letztenendes muesste ich aber wohl selber in der Situation stecken, dann denkt man ganz anders darueber.
 
V

Benutzer

Gast
Meinst du wirklich das es dem Kind im Heim besser geht.

ich bin kein experte was adoption angeht, aber ich glaube kaum, dass in deutschland ein baby lange zeit im heim verbringen wuerde - gerade babies und kleinkinder sind doch bei potenziellen adoptiveltern sehr begehrt.

fuer mich persoenlich kaeme abtreibung nicht in frage - einzige ausnahme waere wahrscheinlich eine sehr schwere behinderung des kindes. wo ein wille ist, ist auch fast immer ein weg. falls noetig kann gerade in deutschland jeder ausreichend unterstuetzung vom staat bekommen.
ich war allerdings gott sei dank noch nicht in der situation und wuerde auch niemanden verurteilen der sich fuer eine abtreibung entscheidet.
 

Benutzer63579 

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ich würd mal sagen es kommt ganz auf die situation an, wobei man in einer ehe wohl weniger an abtreibung denkt...:ratlos:
man redet einem immer ein es ist was schlechtes, du bringst einen menschen um. mal brutal gesagt: wenn du einen 35 jährigen vater umbringst, fehlt der familie was...aber in dem fall hast du das kind noch nicht mal strampeln gefühlt, ich weiss nicht ob man da schon eine beziehung zu dem kind aufbauen konnte. aber bei dem vater wird das kind vll auch probleme bekommen oder da kommen die gedanken "er würde des jetzt sagen", "genau so hat er auch immer gelacht"....versteht ihr, was ich damit sagen will??
und ich mein, bevor man sich selber und dem kind das leben ein stück weit "versaut" sollte man es abtreiben lassen...
eine klassenkameradin hat mit 15 auch ein kind bekommen, sie liebte ballet seit sie 4 is, wollte trainerin werden, kann sie nun wegen dem kind nicht, sie kann nicht was-weiss-ich-wo eine ausbildung machen...und dazu wollte sies nich wahrhaben, liebte es nicht --> getrunken und geraucht bis zum geht nicht mehr, geburt ohne hilfe...das kind ist zwar körperlich gesund, aber ob es wirklich keine schäden hat...ich weiss es nich...weil ganz ehrlich: die mutter is iwo ein schlechtes beispiel und schafft wenn sie glück hat die realschule, der vater hat en schlechten hauptschulabschluss, alkohol und nikotin während der schwangerschaft...bringt es das kind mal zu irgendwas?? klar, es kann auch anders sein, aber so wie die situation aussieht...
 

Benutzer48572 

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Meinst du wirklich das es dem Kind im Heim besser geht.
Es ist schon so oft so gewesen das die Kinder die Adoptiert wurden oft Pech hatten und das ist schon schrecklich genug für sie zu wissen das sie niemand haben wollte und dann auch noch stress mit den Adoptiveltern.
Das Kind wird sich doch immer nur die Frage stellen
WIESO ICH
War ich so schrecklich als ich zuwelt kam das man mich nicht haben wollte?
War ich so eine große last das man mich nicht haben wollte?
War ich ein unfallkind?
Oder hatten meine Eltern einfach nur kein bock auf mich.

Glaubt ihr wirklich das leben im Heim sei besser?Nein das ist es nicht denn ich weis wo von ich rede.
Ich bin immer noch für eine Abtreibung als das Leben eines Kindes kaputt zu zerstören.

Immerhin kann das Kind das denken....

Finanzielle Gründe kann es nicht geben denn wir Leben hier in Deutschland und jedes Kind kriegt genug Geld um zu überleben.
Es geht mehr darum bin ich bereit Mutter oder Vater zuwerden

Und das ungeborene Kind der Eltern, die noch nicht bereit sind, hat dann weniger Rechte, als das ungeborene Kind der Eltern, die ein Wunschkind haben wollen?
 

Benutzer53748 

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Meinst du wirklich das es dem Kind im Heim besser geht.
Es ist schon so oft so gewesen das die Kinder die Adoptiert wurden oft Pech hatten und das ist schon schrecklich genug für sie zu wissen das sie niemand haben wollte und dann auch noch stress mit den Adoptiveltern.
Das Kind wird sich doch immer nur die Frage stellen
WIESO ICH
War ich so schrecklich als ich zuwelt kam das man mich nicht haben wollte?
War ich so eine große last das man mich nicht haben wollte?
War ich ein unfallkind?
Oder hatten meine Eltern einfach nur kein bock auf mich.

Glaubt ihr wirklich das leben im Heim sei besser?Nein das ist es nicht denn ich weis wo von ich rede.
Ich bin immer noch für eine Abtreibung als das Leben eines Kindes kaputt zu zerstören.
Finanzielle Gründe kann es nicht geben denn wir Leben hier in Deutschland und jedes Kind kriegt genug Geld um zu überleben.
Es geht mehr darum bin ich bereit Mutter oder Vater zuwerden

Ich schließe mich den beiden die dich jetzt hier vor mir zitiert haben an und möchte noch folgendes hinzufügen: Ja, das Kind kann denken, vielleicht fragt es sich auch mal, ob den Eltern wenigstens das Leben des Kindes viel wert war, mehr als der Tod. Und irgendwann ist so ein Kind auch volljährig, unabhängig, kann sich ein Leben aufbauen. Ich will nicht sagen das es nicht hart ist, aber besser als nicht zu leben, weil es den Eltern gerade nicht in den Kram passte... ich meine dann muss man auch immer bedenken warum man schwanger wurde. Nicht verhütet, unzulänglich verhütet, Vergewaltigung, ... usw. Jeder Mensch ist doch individuell verschieden, es gibt bestimmt zwei, drei gute Gründe für Abtreibung, wie die, die ich schon genannt habe. Aber allgemein ist das Leben auf jeden Fall mehr wert als die harten Zeiten, die jeder Mensch nun mal durchmacht. Den einen wollten die Eltern vllt nicht, bei den anderen sind Eltern Alkoholiker oder drogenabhängig usw OBWOHL sie Wunschkinder waren. Ist das besser? Oder sollten die auch am besten nie zur Welt gekommen sein?? ..
 

Benutzer37411 

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Finanzielle Gründe kann es nicht geben denn wir Leben hier in Deutschland und jedes Kind kriegt genug Geld um zu überleben.
Es geht mehr darum bin ich bereit Mutter oder Vater zuwerden

Na toll man setzt also ein Kind in die Welt weil man in Deutschland genug geld bekommt um zu ÜBERLEBEN. Ich will meinem Kind aber mehr geben wie ÜBERLEBEN.
Ich finds so furchtbar das paare die beide lange Arbeitslos sind und grade so klar kommen auch noch ein Kind bekommen. Oder Leute die mit einem Kind grade so klar kommen, das Geld reicht so schon nicht und noch ein Kind bekommen. Ist wird alles teurer, finde schon das es finanzielle Gründe gibt.
 

Benutzer11686 

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Na toll man setzt also ein Kind in die Welt weil man in Deutschland genug geld bekommt um zu ÜBERLEBEN. Ich will meinem Kind aber mehr geben wie ÜBERLEBEN.
Ich finds so furchtbar das paare die beide lange Arbeitslos sind und grade so klar kommen auch noch ein Kind bekommen. Oder Leute die mit einem Kind grade so klar kommen, das Geld reicht so schon nicht und noch ein Kind bekommen. Ist wird alles teurer, finde schon das es finanzielle Gründe gibt.

DAS halte ich für Schwachsinn. Das ist ja, als würde man ein Kinderleben mit Geld aufwiegen! :eek: Ab wo wäre dann die "Grenze", ab der man eins kriegen darf? Und wenn man weniger verdient / zur Verfügung hat, muss man kinderlos bleiben? Und bei einem Unfall wird das Kind halt "weggemacht"???

Also, ich war 17, als ich schwanger wurde. Ich komme aus einer kinderreichen Familie, mein Vater war Alleinverdiener. Es war klar, dass ich von dort kein Geld / keine Unterstützung kriegen konnte. Und ich selbst hatte ja nichtmal meine Schule beendet. Ich hab dann 3 Jahre vom Staat gelebt (erst Sozialhilfe, dann Bafög). Dann hab ich 3 Jahre studiert und mir das Geld selbst verdient, was ich brauchte. Jetzt bin ich leider arbeitslos und "darf" wieder vom Staat leben, aber das krieg ich auch noch hin! Knapp ist das Geld bei uns aber und viel leisten können wir uns definitiv nicht.

Hätte ich meinen Sohn jetzt nicht kriegen dürfen, nur weil wir jahrelang nicht viel Geld haben? Er lebt aber gerne. Er ist vergnügt und fröhlich und munter und gut gelaunt. Er liebt das Leben und ist absolut lebensbejahend. :jaa:

Ich bin Abtreibungsgegnerin. Ich akzeptiere zwar andere Frauen, besonders sehr junge Mädels, die sich hoffnungslos überfordert fühlen und sich gegen ihr Baby entscheiden - aber ja, für mich ist das sowas wie "Mord". Wobei ich es nie jemandem vorwerfen würde, der sich in einer "verzweifelten" Situation sieht. Wo meine Toleranz aufhört, sind ERWACHSENE Frauen, die aus Unachtsamkeit oder was auch immer schwanger werden, das Kind eigentlich leicht großziehen könnten und es (in meinen Augen) der Einfachheit halber abtreiben. Das finde ich unmöglich. Wer Rumvögeln kann, sollte auch Verantwortung fürs eigene Tun übernehmen, und FÜR MICH gehört dazu, dass man dann dazu steht. Wer ein Kind nicht großziehen möchte, kann es immer noch zur Adoption freigeben. Aber wenigstens darf es leben.

Und ich für MEINEN Teil würde nie abtreiben. Nicht mal nach einer Vergewaltigung, wo ich ungewollt schwanger würde, da bin ich mir ziemlich sicher.
 

Benutzer37411 

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Ich machs natürlich nicht nur am Geld abhängig ob man ein Kind abtreiben sollte oder nicht, aber mich regt der Satz einfach auf das es finanzielle Gründe in Deutschland nicht gibt weil es ja Hilfen gibt. Ich mein damit nur die ganz extremen fälle!!! Ich kenne viele Frauen die unter dem Motto ein Kind bekommen weils der Staat bezahlt.
 

Benutzer11686 

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Ich machs natürlich nicht nur am Geld abhängig ob man ein Kind abtreiben sollte oder nicht, aber mich regt der Satz einfach auf das es finanzielle Gründe in Deutschland nicht gibt weil es ja Hilfen gibt.

Ich finde aber auch, dass es finanzielle Gründe in Deutschland nicht gibt. Natürlich sollte man es nicht provozieren, aber hier gehts ja wohl um Frauen, die UNGEWOLLT schwanger werden (denn sonst würden sie ja nicht abtreiben!). Und für ne Abtreibung ist für mich definitiv KEIN Grund, dass man kein Geld hat. Das gibts in Deutschland nicht. Man kann von den Hilfen schon leben - zwar nicht unbedingt supergut, aber es geht doch relativ problemlos. Und wem das zu wenig ist, der kann ja MIT Kind arbeiten!

Also Geldmangel ist für mich kein Grund, aus dem ich ne Abtreibung akzeptieren würde (befürworten ja eh nie, wie oben schon geschrieben).
 

Benutzer35742  (41)

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Für die, die strikt und absolut gegen eine Abtreibung sind wird man hier sowieso keine Gründe nennen können, da das für sie alles nicht ok ist.

Der einzige Grund bei dem man meines Erachtens eine Abtreibung "verbieten" sollte ist, wenn die Frau es nur deswegen macht weil sie Angst hat dick zu werden (dieser Grund wurde hier auch schon irgendwo angeführt).

Ich will meinem Kind, das ich irgendwann mal haben werde, ein anständiges abgesichertes Leben bieten. Dazu war ich vor vielen Jahren, als ich mich für eine Abtreibung entschieden habe, nicht in der Lage. Ich hatte nicht den passenden Partner, wäre also mit dem Kind alleine gewesen und hätte dann womöglich von Hartz 4 leben müssen. Da wächst das Kind gleich bei einer arbeitslosen, mittellosen Mutter auf. Und was dabei rauskommen kann, das kann man ja oft genug sehen.

Für mich persönlich war das damals Grund genug. Es gibt sicher Mütter die sowas ausgezeichnet meistern, nur ich fühlte mich dazu nicht in der Lage und ich stehe zu meiner Entscheidung.
 

Benutzer11686 

Sehr bekannt hier
Für mich persönlich war das damals Grund genug. Es gibt sicher Mütter die sowas ausgezeichnet meistern, nur ich fühlte mich dazu nicht in der Lage und ich stehe zu meiner Entscheidung.

Der Geldgrund zählt ja für mich nicht, aber DAS zählt schon. Es tut mir sehr leid und ein ungeborenes Kind, was nicht leben durfte, aber mit einer überforderten, ständig gereizten und genervten Mutter wäre es wohl auch nicht sehr glücklich geworden... Und wie oben geschrieben - sich-überfordert-fühlen find ich einen guten Grund (vor allem, damals warst ja wohl auch noch net so arg alt, immerhin bist Du ja auch "erst" 26).
 

Benutzer67480  (34)

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Immerhin kann das Kind das denken....



Und das ungeborene Kind der Eltern, die noch nicht bereit sind, hat dann weniger Rechte, als das ungeborene Kind der Eltern, die ein Wunschkind haben wollen?

Glaub mir es wird niemals zuwenig Kinder zum Adoptieren geben.
Aber es wird oft schlechte Eltern geben, und dann wird das Kind sich die Frage stellen wenn ihr mich nicht haben wolltet dann wieso lebe ich noch. Um zu erfahren wie grausam die Menschen sind.Die Adoptiveltern sind nicht immer gut.
 

Benutzer35742  (41)

Verbringt hier viel Zeit
Der Geldgrund zählt ja für mich nicht, aber DAS zählt schon. Es tut mir sehr leid und ein ungeborenes Kind, was nicht leben durfte, aber mit einer überforderten, ständig gereizten und genervten Mutter wäre es wohl auch nicht sehr glücklich geworden... Und wie oben geschrieben - sich-überfordert-fühlen find ich einen guten Grund (vor allem, damals warst ja wohl auch noch net so arg alt, immerhin bist Du ja auch "erst" 26).

Wie gesagt, das ist schon ein paar Jahre her. Würde ich heute schwanger werden, würde es auch nicht unbedingt in meinen Zeitplan passen, aber ich würde es bekommen und fühle mich heute auch in der Lage es hinzukriegen.

Ich bin aber auch der Meinung, dass man damit nicht leichtfertig umgehen sollte. Was hier noch gar nicht angesprochen wurde ist, wie eine Frau sich danach fühlt. Es ist nämlich nicht so, dass man abtreibt und danach alles in Butter ist. Man braucht danach in jedem Fall psychologische Betreuung und vergessen wird man es nie. Von daher sollte man für sich selber schon sehr genau abwägen ob man es wirklich tun will.
 
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