Was haltet ihr von diesen "Frauen-Verstehen" Büchern ?

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich habe bisher nur Auszüge aus LdS gelesen und fand diese amüsant. Ähnlich wie auch "Der Aufreißer" oder "Asshole" ist das nette Trivialliteratur für zwischendurch, über die ich grinsen und ggf. mit Freunden ein bisschen quatschen kann.

Als Hilfe beim Verführen oder zum Verständnis "der Frauen" halte ich o.g. Bücher für vollkommen ungeeignet. Der beste Ratgeber ist meines Erachtens das Leben selbst.
 

Benutzer113076 

Verbringt hier viel Zeit
"Lob des Sexismus" habe ich selbst gelesen. Teilweise ist es mir wirklich sauer aufgestoßen, weil man wirklich das Gefühl hatte, der Autor sieht Frauen eher als naive Dummchen, die geil aussehen müssen und machen müssen, was der Mann sagt. Und wenn sie nicht nach seiner Pfeife tanzen, sucht er sich eben ein neues Chick.
Das ist genau das Gegenteil von meinem Empfinden darüber, er sieht gute Beziehungen als Ziel an, keine kurzen Vögeleien, darin besteht nämlich keine Kunst.

Für mich (als Frau) ist LdS die Bibel!
 

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Das ist genau das Gegenteil von meinem Empfinden darüber, er sieht gute Beziehungen als Ziel an, keine kurzen Vögeleien, darin besteht nämlich keine Kunst.

Für mich (als Frau) ist LdS die Bibel!

Na ja, aber ist es nicht so:
Der Typ schreibt, dass man als alpha-Männchen, wenn man merkt, dass die Freundin sich falsch verhält, zickt, Spielchen spielt, etc., sie einfach links liegen lassen und andere Frauen anquatschen soll. Das sei durchaus legitim.
Jetzt ist es aber so: Wenn der Typ mit seiner Freundin unterwegs ist, und sie versucht, ihn eifersüchtig zu machen, was in seinen Augen blödes Getue ist, sollte er auf das Spielchen nicht eingehen, sondern sie einfach wieder links liegen lassen und Kontakt zu anderen suchen.
Seine Aussage ist doch: Wenn der Mann die eigene Freundin ignoriert und einfach Kontakt zu anderen Frauen sucht, ist es das Verhalten eines alpha-Mannes und legitim.
Wenn jedoch die Frau Kontakt zu anderen Männern sucht, ist es lediglich Gespiele und darf nicht beachtet werden, bzw. dem muss entgegen gesteuert werden.
(Ich hab' das mal aus einer Nachricht kopiert, die ich hier mal an jemanden geschickt hatte.)

Und das ist doch beknackt!
 

Benutzer109402 

Meistens hier zu finden
chelle;6566096 schrieb:
Erlaube mir, meine Ansicht zu diesen Büchern, wie allen Ratgebern, und besonders "Lob des Sexismus" in einem Smiley auszudrücken, den ich zu Ehren dieses """"Buches"""" Lob des Sexismus getauft habe:

Bild wurde entfernt​

Ganz genau! Davon halte ich überhaupt nichts, weil das sexistischer und verallgemeinernder Mist ist. Als ob das irgendeiner intelligenten menschlichen Beziehung weiterhilft! Der Mensch ist nun mal in seinen Handlungen, Gefühlen etc. zu komplex, als dass er in ein paar billigen Redewendungen und Klischees zu erklären wäre.
 
S

Benutzer

Gast
Sorry, wer noch nie eins dieser Bücher auch nur gelesen hat, finde ich es massiv anmaßend, eine solche Quintessenz daraus schließen zu wollen.

Ich schließe nichts daraus, ich sage meine Meinung. Ob sie dir passt oder nicht :grin:

Es ist ebenso oberflächlich, wie man es dem Buch selbst zuzuschreiben versucht. Im Vorwort selbst sagt dieses Buch nämlich: "Ein endloses Enigma wartet darauf, von dir entdeckt und erfahren zu werden. Hoffe nicht, es jemals vollständig lösen zu können!".

Ich kann dir nur mit Oberflächlichkeit dienen, alles andere würde dazu führen das ich es lesen müsste. Das muss ich gott sei dank nicht, weil schon der Titel unsagbar schlecht ist und der ganze Anhang ebenfalls.

Zumal du die Aspekte des Buches selbst ansprichst, was wiederum darauf schließen lässt, dass du nicht den blassesten Schimmer hast, was da überhaupt drin steht.

Naja ich sagte ja auch, das ich es nicht gelesen hab :zwinker: Vielleicht solltest du mich auch mal richtig zitieren, damit man auch mal drauf eingehen kann. Und nicht erst, das man Textpassagen eines Postings lesen muss.

Aber es ist immer wieder bemerkenswert, dass Leute sich allein vom Thema und Überschrift an sich abschrecken lassen. Denn dort fängt das Buch nämlich an und zwar Arbeit an seiner eigenen Persönlichkeit.

Wie kann ein Buch meine Individualität ansprechen, wenn es für eine große Zielgruppe rausgebracht wird? Oder denkst du der Autor hat es nur mir zur liebe geschrieben und mich heimlich in allen Lagen analysiert? Das Buch als Grund zu nehmen an seiner Persönlichkeit zu arbeiten halte ich für sowas von.... aber gut ich bin wohl einfach nur abgeschreckt.

Es könnte etwas in diesem Buch stehen, was mein Ego verletzt.

Das bezweifel ich aber ganz stark. Mein Ego lässt sich nicht von Binsenweißheiten an der Nase herumführen. Es wird mir höchstwahrscheinlich keinerlei neue Sichtweise geben, denn die brauch ich auch garnicht.

Eine Situation wird dort vielleicht beschrieben, die ich auch mal erlebt habe und das Buch sagt mir, ich hab mich wie der erste Mensch dort verhalten. Naja, vielleicht ist dieses Buch dann wirklich zu harter Tobak und sie sollten eher "Who moved my Cheese" lesen.

Hast du dir den Text eigentlich mal auf der Zunge zergehen lassen? Das mag für Leute brauchbar sein die händeringend nach einer Lösung suchen und sich an irgendwas klammern wollen damit es einfach wird. Aber sicherlich nicht für Jemand der weiß was er will und ich will keinesfalls auch nur ansatzweise die Dame verstehen wollen. Warum also sollten sich Ratgeber die genau das behandeln, für mich hilfreich sein?


Trotzdem...

Ich möchte die Einleitung des Buches hier mal zum Besten geben:

Ich werde dir nun die gefallen tun und mir die Einleitung durchlesen und stellenweise mein Kommentar dazu abgeben.

Vorwort
Die größte Unbekannte eines Buches bist du, der Leser. Darf ich Vermutungen äußern?
Erstens: Du bist jung. Jung wie in „Was zum Teufel fange ich mit meinem Leben an?“ oder „Wer um alles in der Welt war Sid Vicious?“ (Und nicht wie in „Was siehst du mich so an? Das ist wie Billard spielen mit einem Seil, Schätzchen!“ oder „Noch zwei, drei Mal das Pensi-onsalter erhöhen und ich kann wieder in die Dorfdisko.“) Das ist fast ein wenig schade. Von dieser Lektüre würden auch Männer profitieren, die dem Leben auf Erden schon weitaus länger dienen. Denn die Erfahrung zeigt, dass die Altersweisheiten der Männer über das andere Geschlecht einen enttäuschend resignativen Charakter haben.

Bedeutet das die einzige Wahrheit in diesem Buch steht? Und alle Männer die auch im gehobenen Alter das nicht lesen resignativ sind? Also bitte....

Zweitens: Du bist ein Mann. Dies ist schließlich keins der Bücher, die Tante Edeltraut ihren Cousinen bei Kaffee und Kuchen empfehlen würde. Auch die Möglichkeit, dass dir mein Werk als Klassenlektüre in einem Mädcheninternat oder als Gratisbroschüre im Warteraum einer Gynäkologenpraxis unterkommt, halte ich für vernachlässigbar.

Perfektes Beispiel. Der Satz endet im Grunde nach "Du bist ein Mann" alles weitere ist nur schischi, völlig uninteressant und zeigt nur mit welcher Wort und Tonwahl im folgenden weiter "praktiziert" wird.


Und drittens: Du hast, mehr oder weniger und im weitesten Sinne, Probleme mit Frauen. Probleme mit Frauen wie in „Für eine überschüssige Libido bräuchte ich von Rechts wegen einen Waffenschein“ oder „Schwanzfutter gibt’s nicht in der Tierhandlung“. Was, und davon wird noch die Rede sein, soviel bedeutet wie: Du hast Probleme mit dir selbst.

Scheiße der Autor weiß ja richtig viel von mir. Ich hab Probleme mit mir selber, was es besser macht, wenn das Buch einem das auch noch einredet. Leute die sich auf sowas einlassen haben kein Problem mit sich selber, die wissen nicht mal wer sie sind. Zur gewählten Argumentation muss ich nicht viel sagen. Traurig... soll das irgendwie Dominanz versprühen und dem Leser zeigen das der Autor voll der richtige Kerl ist.

Gut getroffen? Nein? So ging es jedenfalls dem Autor vor einigen Jahren, der sich deshalb einen weiteren gewagten Schluss zutraut: Du, lieber Leser, möchtest ebenso wie ich damals und heute die schönsten, klügsten, zärtlichsten, zartesten, einfühlsamsten und humorvollsten Frauen (sowie viele, auf die das nicht unbedingt zutrifft) kennen lernen, verführen und schließlich mit deinem dritten Fuß bekannt machen, woraufhin du sie so lange behältst, wie du es Kraft deines Körpers und Geistes kannst beziehungsweise willst.

Spricht der Autor gerade von sich in der dritten Person? Der wird ja immer besser. Schön das er seine Argumentation beschwichtigt in dem er noch etwas mit Klammern zu fügt.... Mein Schwanz ist also ausschlaggebender Grund wie lange die Dame bei mir bleibt? Kann man das nicht auch im stilvollen dem Kosumenten beibringen? Muss es mit "mein dritter Fuß" sein?


Mit großer Wahrscheinlichkeit aber willst du vor allem dieses eine Mädchen, diese eine Lichtgestalt, diese eine Göttin endlich besitzen, deren Traumbilder dir in den schlaflosen Nächten deiner Jugend wohltuend grausam den Hals und anderes gewürgt haben. (Falls nur den Hals, bitte sofort in Kapitel 3 über den Madonna-Hure-Komplex weiter lesen!) Jawohl, die Rede ist von dem Mädchen, das du liebst, seit Onkel Robert damals den Terrier seiner kessen Nachbarin Rosalie vergiftete und du gemeinsam mit Rosalies Tochter (Oh Göttin!) im Kindergarten den Leichenzug organisieren musstest. Oder zumindest ihre Nachfolgerin. Weißt du, wen ich meine? Hast du ihr Gesicht vor dir?

Blabla. Nicht mehr als coole Phrasen ohne jeglichen Inhalt.

Ja, in diesem Buch geht es um Frauen und wie man sie verführt. Nein, dieses Buch alleine kann aus dir keinen neuen Casanova machen.

Wat eine Einsicht, ist es nicht ein Ratgeber? Logisch oder?

Ohne dein Zutun bringt es dich genauer gesagt keinen einzigen Schritt weiter. Du kannst hunderte Bücher kaufen und dir von ihnen den richtigen Umgang mit Frauen dozieren lassen – wenn du hinterher bloß zum Wichsen unter die Dusche gehst, ist nichts gewonnen.

Bis auf den Ausdruck kann man das ja mal als "brauchbar" tetulieren.

Entscheidend ist also, was du draus machst (du weißt schon, so wie beim LSD, dem Kommunismus und beim Hartweizengrieß). Und was bedeutet das, etwas daraus zu machen?
Es heißt, dass du deinen Arsch hochkriegst. Es heißt, dass du rausgehst und genau das tust, wovor du dich am meisten fürchtest. Es bedeutet, deine Masken abzulegen und gegen die Sonne anzublinzeln, auch wenn es anfangs brennt wie die Hölle. Das alles kann ich nicht für dich tun.

Brauchbar.

Das kann, genauer gesagt, niemand jemals für dich tun. Frauen zu verführen schei-tert daran, woran auch ein glückliches Leben scheitert: An der Angst.
Worum geht’s hier also wirklich? Um Aufmunterung und Mutmache. Um einen dezenten Tritt in den Arsch. Um die Hoffnung, dass ich dir, lieber Leser, ein selbstbestimmtes Leben schmackhaft machen kann. Ich habe dafür den denkbar verführerischsten Köder an den Ha-ken genommen. Jetzt musst du nur noch anbeißen. Die Kunst der Verführung verweist wie unzählige andere Disziplinen am Ende auf eine Kunst der Lebensführung selbst, und die Welt braucht Männer von der Art, wie du einer werden könntest (und Frauen, wie du sie wirst haben können).
Obwohl es für das Verständnis des Buches irrelevant ist (eine Handvoll nützlicher Fachaus-drücke habe ich verwendet, sie werden im Glossar am Ende des Buches und im Text an pas-sender Stelle erklärt) und keine Vorkenntnisse erforderlich sind, möchte ich darauf hinwei-sen, dass ich dieses Buch als Mitglied der PickUp&Seduction-Community schreibe, die gegen Ende der Neunziger Jahre in den USA entstand und sich vorwiegend per Internet austauschte. Erst vor kurzer Zeit gelangte die Kunde von den selbsternannten Profi-Aufreißern durch Neil Strauss‘ Bestseller The Game (deutsch: Die perfekte Masche) nach Mitteleuropa. Die hiesigen Internet-Foren, denen die wenigen deutschsprachigen Eingeweihten bis dato den Charakter einer schmalen Untergrundszene verliehen hatten, begannen sich plötzlich zu fül-len. Viele der interessierten Neuankömmlinge machten mit der Hilfe alteingesessener PUAs (Pick Up Artists, zu deutsch etwa: Verführungskünstler) die ersten Schritte auf dem Weg zum Erfolg mit Frauen. Doch die unzähligen frei zugänglichen Techniken, die gedruckt mittlerwei-le Bibliotheken füllen würden, konnten viele angehende PUAs nicht zufrieden stellen. Was sie zu hören bekamen, waren bloße Anleitungen zum Sex, und sobald sie dieses Ziel erreicht hatten, waren sie im Umgang mit Frauen auf sich alleine gestellt und wurden dabei häufig von einer bitteren Wirklichkeit eingeholt. Denn zentrale Aspekte des (Zusammen-)Lebens mit Frauen, wie etwa Liebe, Treue, Verlustangst oder Eifersucht, bleiben in der Lehre der Verführungskünstler häufig außen vor; bisweilen hat es sogar den Anschein, dass eine unausgesprochene Regel sie zum Tabu macht. Andere sehen die Verführungskunst sogar als eine Art Rache an den Frauen. Es steht kein Denkmodell zur Verfügung, dass die Bedeutung dieser starken und elementaren Gefühle erklären kann. Immer öfter fragen sich Mitglieder der Community: Wozu das alles, letzten Endes? Diese Frage ist nicht zufällig kennzeichnend für Tätigkeiten, die uns langweilig sind, keine starken Gefühle auslösen oder uns sogar ab-stoßen. Nur einige wenige scheinen einen Weg gefunden zu haben, dauerhaft mit Frauen glücklich zu werden. Leider gehören sie nicht zu den lautesten Stimmen an den mittlerweile weitgehend von kommerziellen Interessen durchdrungenen Treffpunkten der PUAs.
Die Community ist auf einem Auge blind. Sie abstrahiert von Gefühlen oder ist bestrebt, sie zu unterdrücken oder zu verdrängen, um das erreichen zu können, was sie Erfolg bei Frauen nennt. Die Folge ist, dass sich irgendwo zwischen phase shift und kiss close, zwischen limiting belief und pattern blindness plötzlich eine bedrückende Orientierungslosigkeit breit macht.
Ich weiß nicht, wie du das siehst, lieber Leser. Aber sind Gefühle nicht der eigentliche Grund, warum wir mit Frauen Umgang haben wollen? Ich für meinen Teil möchte mich nicht emoti-onal kastrieren, wenn ich zum Weibe gehe. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die An-häufung möglichst vieler Vollzüge der finale Zweck jener Kraft sein soll, die Menschen zu den großartigsten Kunstwerken inspiriert hat, Königreiche gestürzt hat und über die schönsten Geschichten erzählt werden, die es gibt. Ein endloses Enigma wartet darauf, von dir entdeckt und erfahren zu werden. Hoffe nicht, es jemals vollständig lösen zu können!
Als meine Freunde und Kollegen aus der Community begannen, mich mit ihren Beiträgen und Fragen zu einer umfassenderen Darstellung meiner Ansichten anzuregen, dachte ich noch daran, einen „Beziehungsratgeber“ zu schreiben, ohne zu erkennen, dass es sich bei dem Wort Beziehung nur um ein erlerntes und damit schwer bedeutungs- und zwangsbelas-tetes soziales Konstrukt handelt, das einem tieferen Verständnis dessen, was zwischen Mann und Frau wirkt, im Wege steht. Erst während der Arbeit an Lob des Sexismus wurde mir voll-ständig klar, dass die scharfe Unterscheidung von Verführung und anschließender glücklicher Partnerschaft nicht zu rechtfertigen ist. Beides gelingt mit denselben Techniken, folgt den-selben Gesetzen. Verführung ist das gekonnte Spiel mit einer Magie der Natur, die von all den mühsam gezimmerten Begriffen von Partnerschaft bis Seitensprung nichts weiß. Es spielt somit eine erstaunlich geringe Rolle, ob du diesen Text als langjähriger Ehemann und Vater liest, der nichts weiter will, als mit seiner Frau bis ans Ende seiner Tage in Glück zu leben, oder als junger Aufreißer, der das kleine Gretchen von nebenan nach Hause geleiten will. Beziehungen sind bloß Verführungen, denen wir ab einem gewissen Zeitpunkt einen anderen Namen geben. Der Verführer behält seine Partnerin, wenn er es auch nach langen Jahren noch versteht, sie zu verführen. Das mag für erfahrene PUAs sogar die wichtigste Information dieses Buches sein.
Nun aber Schluss mit dem Expertentalk für Eingeweihte. Es soll in diesem Buch der Versuch unternommen werden, zu einem umfassenden Verständnis der Verführungskunst in Theorie und Praxis zu gelangen. Das Ziel ist ein Modell, das nichts mehr ausklammern und fürchten muss, und das den grundsätzlichen Mechanismen der Anziehung und der Liebe Rechnung trägt – ohne zu verhehlen, dass wir sie niemals vollständig werden ergründen können und ohne zu leugnen, dass der richtige Umgang mit Frauen nur ein (wenn auch häufig schreiend neonfarbener) Pinselstrich in jenem tragischen Gemälde unserer Existenz ist, das wir uns entweder demütig von anderen hinkritzeln lassen oder das wir selbst malen können, wenn wir den Mut dazu haben.
Also. Lies dieses Buch, denk ein bisschen drüber nach und wirf es dann von mir aus ins Feuer, ehe du in Zentralasien beim Wiederaufbau der Opium-Wirtschaft hilfst.
Bleibt noch etwas zu sagen, ehe wir ins Detail gehen? Ach ja, die obligatorische Warnung für Schnellerschrockene. Vieles, was du hier lesen wirst, wird dich überraschen. Vieles wirst du kaum glauben können. Und vieles wird deiner sozialen Programmierung ein paar veritable blue screens of death bescheren. Vorsicht ist geboten. Die harten Fakten über Männer und Frauen lesen sich nicht so stromlinienförmig wie der aktuelle Knigge. Was würde der Stein-adler sagen, den du neulich im Fernsehen dieses süße Häschen hast zerfleischen sehen? Er würde sagen: Ich habe die Regeln nicht gemacht. Mache ich mich schuldig, bloß weil ich sie genieße?
Wenn du in dieser Hinsicht übersensibel bist und obendrein zu übereilten Schlüssen neigst, solltest du dieses Buch beiseite legen und über einen anderen Verwendungszweck dafür nachdenken. Ich darf an dieser Stelle auf den verblüffend hohen Brennwert von Papier hin-weisen. Durch die geringe Dichte des Buchblocks scheint auch ein Einsatz als Isoliermaterial nicht völlig ausgeschlossen. Hör dich ein bisschen um. Irgendjemand baut immer.
Der Sexismus, den ich lobe, ist unpolitisch und unmoralisch. Er steht nicht im Widerspruch zu Gleichbehandlung und –berechtigung in der Rechtsprechung oder am Arbeitsmarkt. Er taugt nicht zur Rechtfertigung von Unterdrückung, Ausbeutung oder Gewalt gegen Frauen. Er ist die mythische Kraft hinter der Liebe. Er ist primär, natürlich und unausrottbar, eignet sich zur Ekstase wie zum Selbstmord. Du kannst ihn fühlen, wenn du einer Frau, die du begehrst, in die Augen siehst. Dieses Buch lehrt nichts weiter, als seine Gesetze zu verstehen und sich seine besten Seiten zu Nutze zu machen.
Es gibt einen fundamentalen Unterschied zwischen Männern und Frauen. Ihn verdrängen, heißt leiden. Ihn spüren, heißt lieben. In verstehen, heißt verführen. Denn nirgendwo fällt dieser Unterschied so schwer ins Gewicht wie dort, wo sich die Geschlechter am nächsten kommen: In der Liebe, in Beziehungen und beim Sex.

Sorry aber es fällt mir unglaublich schwer, seinen Schreibstil auch nur irgendetwas abzugewinnen. Vielleicht überredet ich bei Zeiten noch mal weiter zu lesen.....
 

Benutzer113076 

Verbringt hier viel Zeit
!

Na ja, aber ist es nicht so:
Der Typ schreibt, dass man als alpha-Männchen, wenn man merkt, dass die Freundin sich falsch verhält, zickt, Spielchen spielt, etc., sie einfach links liegen lassen und andere Frauen anquatschen soll. Das sei durchaus legitim.
Jetzt ist es aber so: Wenn der Typ mit seiner Freundin unterwegs ist, und sie versucht, ihn eifersüchtig zu machen, was in seinen Augen blödes Getue ist, sollte er auf das Spielchen nicht eingehen, sondern sie einfach wieder links liegen lassen und Kontakt zu anderen suchen.
Seine Aussage ist doch: Wenn der Mann die eigene Freundin ignoriert und einfach Kontakt zu anderen Frauen sucht, ist es das Verhalten eines alpha-Mannes und legitim.
Wenn jedoch die Frau Kontakt zu anderen Männern sucht, ist es lediglich Gespiele und darf nicht beachtet werden, bzw. dem muss entgegen gesteuert werden.
(Ich hab' das mal aus einer Nachricht kopiert, die ich hier mal an jemanden geschickt hatte.)

Und das ist doch beknackt!
Er beschreibt aber auch, dass man von LSE Frauen die Finger lassen soll und HSE Frauen werden keine Spielchen in die Richtung spielen!

Abgesehen davon, wenn Frauen Spielchen spielen hilft nur noch ignorieren, da hat er total recht. Heißt ja nicht, dass er die nächste nimmt. Ich habe da auch nirgendwo was von "um andere Frauen kümmern, wenn sie Eifersuchts-attacken kriegt" gelesen, das wäre kontraproduktiv und nicht in seinem Sinne. Schlicht ignorieren wird er geraten haben.
 
S

Benutzer

Gast
Von diesen Büchern halte ich genauso wenig wie vom aktuellen Wasserpegel der Elbe.
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
Für mich (als Frau) ist LdS die Bibel!

Ist ein recht adäquater Vergleich. Ich muss wirklich mal längere Zeit darüber nachdenken, welches dieser beiden Bücher den größeren Blödsinn enthält? Aber mal im ernst: ist das nicht ein wenig unklug, als Frau dieses Buch zu propagieren? Ich meine im ernst: beim Pokern lasse ich mir doch auch nicht in die Karten schauen, oder? Immerhin steht doch da genau das drin, was Generationen von biergestärkten Kneipenmännern schon immer proklamierten:

Seite 28 schrieb:
Frauen trachten danach, ihre Männer zu
unterwerfen (der bessere Terminus lautet betaisieren), hoffen aber gleichzeitig, das niemals vollständig zustande zu bringen.

Hast du das bedacht? Aber um ehrlich zu sein, ist mir vollkommen egal, was du dazu denkst, da:

Seite 74 schrieb:
Männer tun gut daran, ihren Frauen nicht zuzuhören!
Männer tun gut daran, das Verhalten ihrer Frauen nicht interpretieren
zu wollen!

Also nichts für ungut. Ich kann noch mehr zum besten geben (allerdings nur für Männer - für Frauen ist das hier gerade wirklich zu rational alles), falls jemand wirklich an diesem gequirlten Mist interessiert ist? Eigentlich muss man nur eine zufällige Seite aufschlagen, wenn man schon lange nicht mehr den Kopf geschüttelt hat.

Für mich steht fest, dass explizit dieses Buch die Kluft zwischen den Geschlechtern noch weiter auseinanderdrückt und keinesfalls besseres Verstehen von Frauen/Männer oder Beziehungsdynamiken lehrt. Ich rate allerdings gerne dazu, es als Negativbeispiel zu konsumieren, sollte man sich tiefer für derlei Themen interessieren. Sozusagen als Abgrenzung dazu, wie man sich verhalten sollte. Alternativ hilft es auch, wenn der Tisch wackelt.
 

Benutzer113076 

Verbringt hier viel Zeit
Frauen trachten danach, ihre Männer zu
unterwerfen (der bessere Terminus lautet betaisieren), hoffen aber gleichzeitig, das niemals vollständig zustande zu bringen.
Das ist einer der intelligentesten Sätze im ganzen Buch, ich hatte mir den auch rausgeschrieben. Viele meiner Beziehungen sind genau deswegen kaputt gegangen, ich habe die Männer "betaisiert". Insofern hoffe ich an jemanden zu geraten, bei dem ich es nicht schaffe und das ging bisher auch ganz gut...

Männer tun gut daran, ihren Frauen nicht zuzuhören!
Männer tun gut daran, das Verhalten ihrer Frauen nicht interpretieren
zu wollen!
Das heißt nicht prinzipiell nicht zuhören sondern das heißt "nicht in den Pussy - Diagnose - Modus" zu verfallen. Frau macht irgendetwas, Mann rätselt herum, was sie damit gemeint haben könnte, das schlimmste was man(n) machen kann. Gilt ebenso genau andersherum, nicht heruminterpretieren sondern die Dinge anpacken...

Mir wurden beim Lesen des Buches so viele Dinge klar und ich verstehe manche Zusammenhänge nun um einiges mehr (nicht nur durch das Buch sondern auch durch den Kontakt mit vielen Leuten aus der Szene).

Momentan habe ich es nicht hier um nachzusehen, es ist derzeit bei einer Freundin um deren Beziehung wieder zum Laufen zu kriegen, sie dachte sie liebt ihren Freund nicht mehr, weil er "irgendwie zu lieb" war (nach 10 Jahren).
Einige kluge Zitate habe ich aber wie gesagt rausgeschrieben:
"Eine Frau will einen
attraktiven Mann unterwerfen, doch gleichzeitig hofft sie im Interesse
ihrer Lust darauf, dass ihr dies niemals gelingen wird."
"Hör auf, das Verhalten
von Frauen nach männlich-logischen Standards zu interpretieren, hör
am besten auf, es überhaupt zu interpretieren! Das ist ein sicherer Quell
des Kummers und der Missverständnisse!"
"Das Gefühl der eigenen Minderwertigkeit,
das Gefühl der Abhängigkeit und das Gefühl der Verlustangst. Diese drei Eckpunkte,
die miteinander in engem Zusammenhang stehen, sind die Grundpfeiler
jedes Beziehungsproblems"
"Wer sich minderwertig
fühlt, abhängig geworden ist und um seine Partnerschaft fürchtet, wird vor
die Tür gesetzt wie ein stinkender Kater."
 

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Er beschreibt aber auch, dass man von LSE Frauen die Finger lassen soll und HSE Frauen werden keine Spielchen in die Richtung spielen!

Abgesehen davon, wenn Frauen Spielchen spielen hilft nur noch ignorieren, da hat er total recht. Heißt ja nicht, dass er die nächste nimmt. Ich habe da auch nirgendwo was von "um andere Frauen kümmern, wenn sie Eifersuchts-attacken kriegt" gelesen, das wäre kontraproduktiv und nicht in seinem Sinne. Schlicht ignorieren wird er geraten haben.

Er sagt aber ganz klar, dass ER mit anderen Frauen flirten darf. Wenn sie das tut, ist das reine Provokation. Und das ist für mich auch das Zeichen eines low self esteem Mannes.
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
Lob des Sexismus ist genau das, was drauf steht: ein Lob auf den Sexismus, die Ungleichheit zwischen Männern und Frauen. Bevor man mir wieder "Gleichmacherei" vorwirft: Nein, ich plädiere nicht dafür, alle Unterschiede plattzuwalzen und der Geschlechter ihrer Identität zu berauben. Aber: was da in LdS steht ist ganz eindeutig: du als Alphamann hast die Frau zu dominieren (=beherrschen)! Permanent. Von der ersten Sekunde, den ersten Flirt bis zur Anbahnung einer Beziehung und auch noch während der Beziehung. Denn tust du es nicht, wird sie dich unterwerfen. Das ist Geschlechterkampf der übelsten Sorte und tut - meiner Meinung nach - keinem Verhältnis gut.

Wenn dir - meinetwegen durch das Buch - aufgefallen ist, dass du deine bisherigen Partner betaisieren (=unterwerfen) wolltest und nun an dir selbst arbeitest, um ein gesünderes Verhältnis zum anderen Geschlecht zu etablieren, ist das sehr lobenswert und sicherlich der richtige Weg. Dann hast du erkannt, dass diese Form der Manipulation genau das kaputt macht, was du eigentlich willst. Wenn du aber stattdessen hoffst, jetzt an jemanden zu geraten, wo deine Manipulationen nicht funktioniert, liegst du falsch. Die männliche Alphadominanz auf der anderen Seite ist nicht das Heilmittel, denn das ist genauso verkehrt, wenn nicht noch viel verkehrter! Man muss mit seinen Partner ein Team bilden, anstatt ihn permanent auf einen Level zu halten, dass er [strike]um[/strike] gegen einen zu kämpfen hat. Gefühle in wahrer Liebe beruhen auf Freiwilligkeit und sind nicht durch Manipulation des Partner zu bekommen. So zementiert man nur ein Machtgefälle und nutzt den emotionalen Zustand des anderen aus oder wird ausgenutzt, wenn man Pech hat.

Ich glaube fest daran, dass dieses Machtgefälle Beziehungen schädigt und ich wünsche niemanden ein Verhältnis, das nach den Mechaniken funktioniert, welche dieses Buch predigt!
 

Benutzer113076 

Verbringt hier viel Zeit
Er sagt aber ganz klar, dass ER mit anderen Frauen flirten darf. Wenn sie das tut, ist das reine Provokation. Und das ist für mich auch das Zeichen eines low self esteem Mannes.
Jeder darf flirten, ein Mann, der damit nicht klar kommt, dass die Frau auch mal mit anderen flirtet ist als lächerlich anzusehen, nichts anderes sagt er auch. Er rät dazu Flirtereien von ihr zu ignorieren, der einzige gekonnte Umgang mit dieser Situation.

Denn tust du es nicht, wird sie dich unterwerfen. Das ist Geschlechterkampf der übelsten Sorte und tut - meiner Meinung nach - keinem Verhältnis gut.
Unsere Natur nicht zu ignorieren sondern darin aufzugehen ist genau der Faktor, der die Anziehung bestehen lässt.
Wer lieber ewige Ehen mag, die mehr Freundschaft sind, weil es nicht mehr knistert und die Parteien zu einem geschlechtslosen Einheitsbrei verkommen sind, bitte. Mein Lebensziel ist das sicher nicht.

Wenn dir - meinetwegen durch das Buch - aufgefallen ist, dass du deine bisherigen Partner betaisieren (=unterwerfen) wolltest und nun an dir selbst arbeitest, um ein gesünderes Verhältnis zum anderen Geschlecht zu etablieren, ist das sehr lobenswert und sicherlich der richtige Weg. Dann hast du erkannt, dass diese Form der Manipulation genau das kaputt macht, was du eigentlich willst.
Falsch, durch das Buch habe ich gelernt Männer auszuwählen, die besser zu mir passen in diesem Punkt.
Das ist keine Manipulation, die Frauen absichtlich machen, das kann man nicht abstellen, das passiert einfach.

Wenn du aber stattdessen hoffst, jetzt an jemanden zu geraten, wo deine Manipulationen nicht funktioniert, liegst du falsch. Die männliche Alphadominanz auf der anderen Seite ist nicht das Heilmittel, denn das ist genauso verkehrt, wenn nicht noch viel verkehrter! Man muss mit seinen Partner ein Team bilden, anstatt ihn permanent auf einen Level zu halten, dass er [strike]um[/strike] gegen einen zu kämpfen hat. Gefühle in wahrer Liebe beruhen auf Freiwilligkeit und sind nicht durch Manipulation des Partner zu bekommen. So zementiert man nur ein Machtgefälle und nutzt den emotionalen Zustand des anderen aus oder wird ausgenutzt, wenn man Pech hat.
Einen Mann zu suchen, bei denen diese unabsichtlichen Manipulationen nicht funktionieren ist genau das richtige. Man kann trotzdem ein Team bilden und einander aufrichtig lieben, das hat absolut nichts miteinander zu tun, das sind zwei komplett verschiedene Dinge.
Man muss auch nicht dauernd kämpfen oder sich mit Manipulationen übertrumpfen, das hast du komplett falsch gelesen.
Ziel ist es an sich selbst zu arbeiten, so dass der andere einen auch nach vielen Jahren noch anziehend findet.

Der Mann muss an sich arbeiten um nicht betaisiert zu werden und die Frau muss an sich arbeiten um beispielsweise Drama des Dramas wegen zu unterbinden. Das ist eine der negativen weiblichen Angewohnheiten, die sich durchaus abstellen lassen.

Beide Partner sind absolut gleichberechtigt.
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
Unsere Natur nicht zu ignorieren sondern darin aufzugehen ist genau der Faktor, der die Anziehung bestehen lässt.
Die Natur einer Frau besteht also darin, Männer zu betaisieren und die Natur der Männer besteht darin, Frauen zu dominieren? Alles klar. Ab diesen Punkt erübrigt sich eigentlich schon jegliche Diskussion, denn ich teile diese Ansicht nicht, da ich kein Sexist bin. :zwinker:

Off-Topic:
Zudem kann ich diesem "es liegt in der Natur"-scheinargumenten nicht mal mehr ein müdes Lächeln abgewinnen. Warum? Fürchte, das liegt in meiner Natur... :zwinker:


Wer lieber ewige Ehen mag, die mehr Freundschaft sind, weil es nicht mehr knistert und die Parteien zu einem geschlechtslosen Einheitsbrei verkommen sind, bitte. Mein Lebensziel ist das sicher nicht.
Wie ich bereits vorbeugend geschrieben habe: Ich propagiere keine Gleichmacherei von Geschlechtern, aber ich bevorzuge Verhältnisse, die sowohl knistern als auch freundschaftlich sind. Ich wünsche eine Partnerin, die mit mir kollaboriert, anstatt gegen mich zu intrigieren. Das ist einfach klug und sexy zugleich! Jegliche Spielchen oder künstliche Versuche, mich stärker an sie zu binden, kann sie sich sparen: wenn sie mich einmal hat, muss sie mich auch nicht weiter an sich binden! Ich bleibe bei ihr - das ist der Deal. Meine Beziehungen sind kein Kampfgebiet.

Einen Mann zu suchen, bei denen diese unabsichtlichen Manipulationen nicht funktionieren ist genau das richtige. Man kann trotzdem ein Team bilden und einander aufrichtig lieben, das hat absolut nichts miteinander zu tun, das sind zwei komplett verschiedene Dinge.

Dazu:

Seite 198 schrieb:
Du bist der Mann. Du führst, triffst die Entscheidungen, legst die Regeln und Ziele für eure Beziehung fest und weist der Frau die Rolle zu, die sie in deinem Leben einnehmen soll.
Tolles Team ist das, wo der Mann die Regeln und Entscheidungen festlegt! Das ist in etwa so wie die Demokratie in Russland.

Man muss auch nicht dauernd kämpfen oder sich mit Manipulationen übertrumpfen, das hast du komplett falsch gelesen.
Nein, das habe ich genau richtig verstanden... :zwinker:

Ziel ist es an sich selbst zu arbeiten, so dass der andere einen auch nach vielen Jahren noch anziehend findet.
Das lese ich aus diesem Buch nicht als zentrale Botschaft heraus.

Der Mann muss an sich arbeiten um nicht betaisiert zu werden und die Frau muss an sich arbeiten um beispielsweise Drama des Dramas wegen zu unterbinden. Das ist eine der negativen weiblichen Angewohnheiten, die sich durchaus abstellen lassen.

Beide Partner sind absolut gleichberechtigt.
Sexismus bedeutet gerade das Gegenteil! Wenn du meinst, dass du dann in einer gleichberechtigten Beziehung mit einen Mann lebst, wenn der sich nicht trotz vehementer Versuche deinerseits manipulieren lässt und dich stattdessen emotional an der langen Leine hält, hast du wirklich seltsame Vorstellungen von Beziehungen.
 

Benutzer36171 

Beiträge füllen Bücher
Wer lieber ewige Ehen mag, die mehr Freundschaft sind, weil es nicht mehr knistert und die Parteien zu einem geschlechtslosen Einheitsbrei verkommen sind, bitte. Mein Lebensziel ist das sicher nicht.

Stimmt, denn wenn ein Mann "betaisiert" ist, kommt es natürlich unweigerlich genau hierzu. :rolleyes:

Mein Lebensziel ist eine spannende, bereichernde, gleichberechtigte Beziehung. Komisch, dass ich genau das derzeit habe, obwohl mein Freund sich oft minderwertig fühlt und ein sehr lieber Kerl ist. Wie unmännlich von ihm!

Sorry, aber ich glaube ja, deine Beziehungen haben aus ganz anderen Gründen nicht funktioniert, und zwar aus den Gründen, aus denen die meisten Beziehungen nicht funktionieren: ungleiche Lebenseinstellung, fehlende Liebe und mangelnde Kommunikation. Alles andere ist Beiwerk. Wenn du persönlich einen "starken" Gegenpart brauchst und dir das Buch hilft, bitteschön. Mag ja sein. Aber das hat mit mir und vielen anderen Frauen (und Männern) und deren angeblicher Natur nichts zu tun.

Ich zitiere da gerne nochmal casanis: "Es sollte sich außerdem doch inzwischen rumgesprochen haben, dass in praktisch allen psychologischen Variablen die Varianz INNERHALB der Geschlechter größer ist als ZWISCHEN den Geschlechtern." Dito.
 

Benutzer29410 

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Off-Topic:
Du bist der Mann. Du führst, triffst die Entscheidungen, legst die Regeln und Ziele für eure Beziehung fest und weist der Frau die Rolle zu, die sie in deinem Leben einnehmen soll.

*sichdielachtränenwegwisch*

Kinder, ist das nicht herrlich?
Ich muss da grade an den Eddie Murphy Film "Der Prinz von Zamunda" denken, wo er die wunderschöne und perfekte Frau begutachtet, die seine Eltern für ihn ausgesucht haben.

er: Was ist dein Lieblingsessen?
sie: Alles, was Ihr gern esst, mein Gebieter!
er: Und deine Lieblingsmusik?
sie: Alles, was Ihr gern hört, mein Gebieter!
er: Belle wie ein Hund!
sie:Wau,wau,wau!
er: Nein wie ein großer Hund!
sie: "WAU WAU WAU"
er:Und jetzt hüpf beim Bellen auf einem Bein!
sie:*hüpfend* WAUWAUWAU
Er geht kopfschüttelnd weg, sie hüpft und bellt weiter...

*löl*



Frauen trachten danach, ihre Männer zu
unterwerfen (der bessere Terminus lautet betaisieren), hoffen aber gleichzeitig, das niemals vollständig zustande zu bringen.

Wenn "Frauen" alle nach sowas trachten, dann bin ich keine Frau....einen Hund hab ich auch schon, da brauch ich keinen zweiten von....
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Tolles Team ist das, wo der Mann die Regeln und Entscheidungen festlegt! Das ist in etwa so wie die Demokratie in Russland.
:totlach:
Wie wahr, wie wahr! :grin:

Abseits der - auf jeden Fall sehr unterhaltsamen - Diskussion hier finde ich es überdies rein rational und logisch betrachtet (ich danke meinem kühlen Informatiker-Verstand) höchst bemerkenswert, Sexismus und Gleichberechtigung in einen Topf zu werfen.

Denn anhand der wertungsfreien Definition von Sexismus hier
Wikipedia schrieb:
Der Sexismus unterteilt alle Menschen [...], unterstellt ihnen damit eine grundlegende Unterschiedlichkeit und weist ihnen auf dieser Basis unterschiedliche Rechte und Pflichten zu.
ergibt sich ja bereits eine spezifische Rollenverteilung (wie auch immer diese geartet ist). Natürlich ist es korrekt, geschlechterspezifisch zu unterscheiden. Wer jedoch gewisse Merkmale unreflektiert dem Mann (allein) oder eben der Frau zuschreibt, misst mit zweierlei Maß, wenn dann von Gleichberechtigung, Teamplay oder Beziehung auf Augenhöhe gesprochen wird.

Und insbesondere gilt dies dann, wenn ein so deutliches Ungleichgewicht beim Teilen und Herrschen :zwinker: erzeugt wird, wie dies der Verfasser von LdS tut.

Wie ich bereits sagte: nette Trivialliteratur, aber für glaubwürdigere Ansätze sollte man sich lieber den Verfassern soziologischer oder psychologischer Schriften widmen, anstatt Popkultur zu konsumieren.

Oder aber man verzichtet gänzlich darauf und nutzt die frei gewordenen Kapazitäten des Verstandes für sinnvollere Unternehmungen und Planungen und genießt währenddessen einfach das Leben und dass man Männer und Frauen eben nicht einheitlich stumpf durchanalysieren kann. :zwinker:

So kann man dann auch lernen Frauen zu "verstehen": indem man ihnen fortan das Label "Mensch" zuteilt und sie individuell betrachtet und anhört.

Off-Topic:
@Piratin: Ja, diese Szene ist herrlich! :grin:
 

Benutzer119496 

Sorgt für Gesprächsstoff
Frauen Bücher

Hallo salexi,

Wie immer im Leben will jeder Schreiberling mit seinen Büchern nur Geld verdienen.

Frauen versteht man als Mensch und wenn nicht sucht man die passende Frau, oder wird gefunden.
Recht machen in jeder Beziehung kann man es sowieso niemanden.

Das sieht man am besten an unserer Kanzlerin, die gerne fremdes Geld (das der Steuerzahler) verschenkt und jetzt viele Anfeindungen aus den eigenen Reihen zu ertragen hat.
Den Griechen fehlt seit 30 Jahren der Wille und das Pflichtbewusstsein um sich zu ändern, vor fünf Jahren waren die Deutschen ja auch noch nicht besser.
Eigenartig das Alle immer bei den Armen anfangen zu sparen und die Griechen noch nicht mal Steuern von den 100 Milliarden Euro in der Schweiz anfordern?

Gruß Sachralei:ratlos:
 
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