Was bedeutet Cock-Tease

E
Benutzer119893  Verbringt hier viel Zeit
  • #1
Man liest im Internet oft über verschiedene Techniken und Begriffe, die zum Oberbegriff Orgasmuskontrolle gehören.
Bisher haben wir sowas einfach immer so gemacht, uns aber nie Gedanken darüber gemacht, wie man das eigentlich nennt, was wir da tun.
(was ja eigentlich auch unwichtig ist).

Auffällig finde ich, dass Begriffe wie Cock-Tease, Edging, Tease & Denial u.s.w. je nach Quelle unterschiedlich definiert werden.
Zum Beispiel der Begriff "Edging". Einige sagen, das sei ein Stop&Go-Handjob, bei dem man einfach vor dem Orgasmus aufhört,
und nach einer kleinen Pause weitermacht.
Andere sagen: Nein, man macht keine Pausen, sondern "regelt" die Reize so, dass man ständig direkt vor dem Orgasmus bleibt, aber einfach nicht "über den Berg" kommt.
Oder der Begriff "Tease&Denial": Einige sagen, man bricht mehrmals ab, und lässt den Orgasmus am Ende zu. Andere sagen: Nein, man bricht ab und lässt ihn am Ende nicht zu (sonst wäre es kein Denial = verweigern).
Da ich von Natur aus neugierig bin:
Was genau ist eigentlich Cock-Tease? Im Internet finde ich dazu nur Übersetzungen ins Deutsche, aber keine Erklärungen, was genau damit gemeint ist.
Was würdet ihr unter den Begriffen "Edging, Cocktease und Tease&Denial" genau verstehen?
Ich bin mal gespannt, ob es hier auch unterschiedliche Sichtweisen gibt.
 
A
Benutzer237803  Ist noch neu hier
  • #2
Bei dieser Spielerei gibt es tatsächlich mehrere Varianten. Du hast die wichtigsten bereits genannt: Durch andauernde Stimulation möglichst immer dicht vor dem PONR (Point of no return) zu halten oder kurz vor dem Orgasmus abbrechen, einige sekunden Pause, dann weitermachen usw. Man kann die Pause auch ausdehnen, bis die Erektion nachlässt, um dann erneut zu stimulieren usw.
Auch ein "ruinierter Orgasmus", also eine Ejakulation ohne Kontaktionen gehört zu T&D-Spielereien, vobei ein Finger einige Zentimeter tief in den Anus eingeführt wird und die Prostata stimuliert wird, bis der Samenfluss einsetzt. Dies kann auch durch Stimulation des Penis erzeugt werden, wenn man dann genau an dem Punkt, wo das "Ziehen" beginnt, abbricht und der Samen nur herausfließt und ohne Kontraktion herausgeschleudert wird. Das spiel kann so weit gehen, bis er um den erlösenden Orgasmus bettelt.
Kurz: Tease: Erregen. Edging: Immer an der Grenze vor dem Orgasmus halten, ohne ihn auszulösen. Denial: Orgasmus verweigern, auch mit Samenabfluss. Wenn der Samen ohne Kontraktionen nur herausfließt, ohne die entspannenden Kontraktionen, bleibt die Erregung erhalten.

Solche Spielchen müssen vorher ganz klar abgesprochen werden! Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen.
 
T
Benutzer167764  Meistens hier zu finden
  • #3
Meine Meinung:

Ein Cock-Tease ist eine Frau, die gezielt jemanden geil bzw. hart macht, ohne ihn ranzulassen. Das ist ein Spiel, was vornehmlich in der Öffentlichkeit gespielt wird.

Edging (selbst zugefügt oder durch eine andere Person) ist die Manipulation des Schwanzes bis vor den PONR, um die höchste Erregungsstufe über einen möglichst langen Zeitraum aufrechtzuerhalten. Es geht ja gerade darum, eine angenehme Sensation auszudehnen, deswegen kann es - versehentlich oder beabsichtigt - zum Orgasmus kommen, der aber vermutlich verblassen wird vor dem vorherigen Empfinden. Das Ideal ist mMn eine gleichmäßige Stimulation, Stops sollte es nur im Notfall geben, weil es bei zu vielen (oder zu langen) Stops abtörnend wäre. Aber natürlich kann man dabei den PONR überschreiten, denn der Kopf wird ja gleichzeitig auch stimuliert.

Bei T&D hatte ich bisher auch die größten Missverständnisse bzw. Meinungsverschiedenheiten. Meine Definition ist von einer Frau, die Keuschhaltungsratgeber verkauft hat. Der Tease muss demnach kein physischer Reiz sein und das Denial bezieht sich auf das psychologische Powerplay der Keuschhaltung. Es kann dabei aber durchaus zu einem ruinierten Orgasmus kommen, der ist dabei Teil des "D"s.
 
A
Benutzer237803  Ist noch neu hier
  • #4
Meine Meinung:

Ein Cock-Tease ist eine Frau, die gezielt jemanden geil bzw. hart macht, ohne ihn ranzulassen. Das ist ein Spiel, was vornehmlich in der Öffentlichkeit gespielt wird.

In der Öffentlichkeit? Das sehe ich anders. Zu dieser Spielart gibt es ja noch den "Chastity" bzw. "cage" Der Penis wird in deinen Käfig eingeschlossen, in welchem er nicht vollständig erigieren kann. Dann wird er ständig gereizt, bis er endlich doch kommen darf. So wird bei Spielen einer Domina, welche die vollständige Kontrolle übernimmt, gehandelt..
 
T
Benutzer167764  Meistens hier zu finden
  • #5
In der Öffentlichkeit? Das sehe ich anders. Zu dieser Spielart gibt es ja noch den "Chastity" bzw. "cage" Der Penis wird in deinen Käfig eingeschlossen, in welchem er nicht vollständig erigieren kann. Dann wird er ständig gereizt, bis er endlich doch kommen darf. So wird bei Spielen einer Domina, welche die vollständige Kontrolle übernimmt, gehandelt..
Ich kenne das Wort nicht im Fetisch-Zusammenhang.
 
A
Benutzer237803  Ist noch neu hier
  • #6
Ich denke, das Spielen und Kontrollieren des Mannes kann man durchaus als Fetisch bezeichnen, oder auch das Tragen einer Keuschheitseinrichtung.
 
VampireElf
Benutzer145740  (44) Verbringt hier viel Zeit
  • #7
Orgasmuskontrolle ist schon immer ein starker Teil meiner Sexualität und Beziehungen gewesen :smile: Aber ja, diese Begriffe sind alle sehr mehrdeutig.
  • Tease&Denial - Ja eigentlich sollte es ja teasen bedeuten, und am ende eben Denial. Für viele bedeutet es aber eher Tease&Delay, also immer wieder kurz davor bringen, und es irgendwann dann erlauben, nachdem man es mehrmals verweigert hat.
  • Edging - Also eigentlich geht es ja beim edging darum, immer wieder kurz davor zu sein, da sehe ich nun keine klare definition ob man entweder immer wieder kurz davor ist (mit pausen) oder ob man die stimulation so ändert, dass man sozusagen immer kurz davor ist. Eigentlich würde ich sagen, dass beides immer mal abwechselnd stattfindet und beides Edging ist.
  • Chastity - Das ist genau so ein Ding, viele reden ja von Chastity (Keuschheit) und für die einen bedeutet es eigentlich nur Errektionskontrolle durch Käfige, aber keine verweigerung des Orgasmus. Für andere bedeutet Keuschheit die verweigerung des Orgasmus, aber eben keine Käfige oder Errektionskontrolle. Für mich ist es auch eher zweiteres.
Also da gibt es viele unterschiedliche Interpretationen, und es wird auch total anders ausgelebt. Manche teasen jeden Tag etwas und erlauben am Ende des Tages einen Orgasmus, andere tragen einen Käfig und dürfen jeden Tag einmal auslaufen durch stimulation, andere haben monatelang keinen Orgasmus. So richtige gute Begrifflichkeiten gibt es da nicht :smile:
 
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