Warum zieht ihr ein Top an?

K

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Ich versteh die Frage überhaupt nicht. Soll man denn als Frau etwa 'nen Winterpulli bei 30 Grad Hitze anziehen, nur weil man Brüste hat .. ? :eek:
 

Benutzer4590 

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Und als Beispiel funktioniert es unabhängig davon, ob heutzutage viele Frauen die Pille nehmen...

Tut es nicht so ganz, wenn es ein Beispiel ist, das auf einen großen Teil der im Jahr 2012 lebenden Frauen im gebärfähigen Alter gar nicht zutrifft. Und ich glaube, auch Gott hat inzwischen ein wenig die Nase voll von dem Trend, alles mit evolutionsbiologischem "wir funktionieren alle nach primitiven Urmechanismen"-Kram erklären zu wollen ... :zwinker:
 
V

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Gast
Mit einem Top ist man schon "weniger angezogen" als mit einem T-Shirt, es wird einfach mehr Haut gezeigt, der Ausschnitt ist meist großzügiger... Ich kann schon verstehen, dass man da als Hetero-Mann schon mal hinschaut.

Ich finde es allerdings nahezu größenwahnsinnig, wenn Männer glauben, Frauen würden Tops tragen, um damit irgendwas beim anderen Geschlecht auszulösen :grin:. Manche in bestimmten Situationen bestimmt, ich trage auch oft bewusst Sachen, von denen ich weiß, dass mein Mann sie mag. Aber ganz sicher haben die allermeisten Menschen (nicht nur Frauen) bei diesem Wetter einfach nur im Sinn, möglichst wenig Stoff zu tragen um möglichst wenig zu schwitzen.
Ein Baum ist manchmal auch einfach nur ein Baum.
 

Benutzer100352 

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:

Tut es nicht so ganz, wenn es ein Beispiel ist, das auf einen großen Teil der im Jahr 2012 lebenden Frauen im gebärfähigen Alter gar nicht zutrifft. Und ich glaube, auch Gott hat inzwischen ein wenig die Nase voll von dem Trend, alles mit evolutionsbiologischem "wir funktionieren alle nach primitiven Urmechanismen"-Kram erklären zu wollen ... :zwinker:

Wir funtionieren nicht alle nach primitiven Urmechanismen. Aber auch. Und allein die Tatsache, dass die meisten von uns bei der Partnerwahl sehr strikt auf ein Geschlecht festgelegt sind, ist ja etwas zutiefst biologisches. Wenn wirklich der geistig-kulturelle Austausch im Vordergrund stünde, könnte man ja auch mal Partnerschaften mit den Angehörigen des gleichen (oder des anderen, je nachdem) Geschlechts führen. Und was hier offensichtlich missverstanden wird: Ich behaupte nicht, dass die Wahl eines freizügigen Kleidungsstücks bedeutet, dass eine Frau sich an dem Tag bewusst entschieden hat an dem Tag unbedingt einen Mann aufzureißen. Das ist oft wohl eher ein unterschwelliger Wunsch, fürs andere Geschlecht attraktiv zu sein - ohne echte Absicht dahinter. Es geht doch gar nicht um das bescheuerte Top an einem bestimmten Tag von einer bestimmten Frau.

Aber wer glaubt, dass die Tatsachen, dass

1. Männer Brüste und Hintern geil finden

und

2. Frauen genau diese Körperteile recht konsequent (nicht jede 365 Tage im Jahr...) durch ihre Kleidung betonen,

in keinerlei Zusammenhang stehen, muss schon sehr naiv sein.
 

Benutzer37188 

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Anders als Männer sind Frauen aber auch vemehrt der Bewertung ihrer Körper ausgesetzt und das tendenziell nicht nur durch Männer, sondern auch durch andere Frauen. Ob das jetzt pfeifende Bauarbeiter sind oder Männer, die Grabschbewegungen mit den Händen machen, wenn sie im Auto vorbeifahren oder auch die Gruppe im Freibad, die ausgiebig kommentiert, ob das gewählte Schwimm-Kleidungsstück auf der Decke nebenan passend und der Körper überhaupt vorzeigbar genug ist, um in der Öffentlichkeit gezeigt werden zu dürfen (und ja, für all diese Situationen kenne ich nicht nur selbst, sondern auch aus meinem Umkreis genug entsprechende Beispiele und Kommentare, die da schon gefallen sind!).
Und manchmal habe ich das Gefühl, durch die Kleidung bleibt einem auch kaum etwas übrig.
Beim Großteil der H&M-Werbung beispielsweise wird mir echt schlecht. Das allermeiste, was ich an Kleidung finde, ist entweder funktional ODER hübsch (vermutlich fehlt in den Läden bei uns auch einfach die Varianz, ich will nicht sagen, dass das überall so ist). Ich habe meistens die Wahl zwischen einem Hauch von Nichts, Tops, die auf jede Figur Speckrollen zu zaubern scheinen oder Kleidungsstücken, bei denen mir nur noch ein leises "Dafuq?!" über die Lippen kommt. Frauen, die fülliger sind, dürfen sich dann in buntgemusterte Säcke, die man modisch-großzügig "Tunika" nennt, hüllen, um ihren Körper genügend zu verstecken, dass er gesellschaftsfähig wird. Und ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass viele Modestücke für Frauen von Männern gemacht werden.
Dieser Comic drückt übrigens perfekt aus, was ich dabei empfinde: http://chaoslife.findchaos.com/clothes-shopping/

Nach meinen Erfahrungen ist es meistens so - wie man's macht, macht man's falsch. Schon als Jugendliche wurde ich verpönt, wenn ich eben NICHT körperbetonte Kleidung angezogen habe und auch heute noch fallen mir da Kommentare zu oder man vermutet, ich wäre lesbisch, respektive "so'n Mannsweib", weil ich gern T-Shirts in XS aus der Männerabteilung anziehe und auch noch einen Kurzhaarschnitt trage. Gern auch kombiniert mit der Bemerkung, dass ich doch schlank sei und mir das "leisten" könne, enge Kleidung zu tragen.
Ziehe ich dann mal körperbetonte Kleidung an, mache ich mich je nach Umgebung zu einem Stück "Fleisch", das nach Herzenlust begutachtet und kommentiert werden darf, indem man mir hinterherruft - gern auch in Form von Forumsmenschen, die fragen, ob das Zeigen der BH-Träger absichtlich aufreizend gemeint ist oder dass Frauen sich doch absichtlich für Männer herrichten, indem sie Busen und Hinten zeigen.
Dass das gar nicht meine Intention ist, spielt dabei gar keine Rolle. Und gerade in Punkto Tops geht es um wenig Stoff, weil es warm ist und nicht, damit Männer auch ja gucken!Es kann -oh Wunder!- auch mal verdammt lästig sein, wenn haufenweise Männer um mich herum eben annehmen, dass ich mich jetzt nur für sie so hübsch gemacht habe und damit eigentlich (unterschwellig, ganz sicher) doch nur demonstrieren will, dass ich die Aufmerksamkeit des anderen Geschlechts will und "verfügbar bin".
Dazu gibt es auch einen passenden Beitrag bei high on clichés über street harassment http://highoncliches.wordpress.com/2012/05/12/die-strase-gehort-den-anderen/.

Sorry, aber bei so viel sexistischem Bullshit wie von Granola, da rollen sich mir einfach die Fußnägel hoch.
 
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Benutzer100352 

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Du wirst in meinen Beiträgen überhaupt gar keine Aussage finden, die beinhaltet, dass Frauen sich meiner Ansicht nach so oder so kleiden müssten. Ich beschreibe nur das, was ich sehe. Und da drängt sich nunmal die Schlussfolgerung überdeutlich auf, dass das Erscheinungsbild von Frauen und die Wünsche von Männern diesbezüglich in einem starken Zusammenhang stehen. Was an dieser reinen Feststellung sexistisch sein soll, erschließt sich mir nicht...
 

Benutzer37188 

Meistens hier zu finden
Das wundert mich gar nicht, dass sich dir das nicht erschließt.

Ich beschreibe nur das, was ich sehe. Und da drängt sich nunmal die Schlussfolgerung überdeutlich auf, dass das Erscheinungsbild von Frauen und die Wünsche von Männern diesbezüglich in einem starken Zusammenhang stehen.

Mit dieser Aussage reproduzierst du perfekt genau dieses Schema, nur dass du es direkt auf Frauen ausrichtest, die den Männern ja mehr gefallen wollen, als umgekehrt. Schließlich richten sich die Frauen ja nach den Wünschen der Männer, laut deiner Aussage.

Und natürlich wollen Frauen durch freizügige Kleidung die Aufmerksamkeit von Männern erlangen (nicht alle immer und bewusst intendiert! bevor das Geschrei losgeht).
Ich greife mir nur mal diesen Satz von dir heraus. Der besagt:
Frauen wollen Aufmerksamkeit von Männern (durch ihre Kleidung). Das stimmt so schlichtweg einfach nicht. Das wird zwar gern so interpretiert und vermutlich teilweise auch gern gewollt ("Denn warum ziehen die sich sonst so an?"), ist aber Bullshit und eine Unterstellung. Zudem wertet diese Aussage Frauen generell ab, weil es suggeriert, dass sie das entweder nötig haben (weil sie Frauen sind und Männer gefallen sollen) oder gar nicht so weit denken (können) und damit nicht so klar denken, wie Männer ("das tun sie ja nicht bewusst intendiert").

Das ist sexistisch, ob du das nachvollziehen kannst oder nicht.
 

Benutzer10802 

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:
@ Granola:
A) Könnte es sein, dass - natürlich komplett unwichtige - Faktoren wie die Umgebungstemperatur die Klamottenwahl auch ein klitzekleines bißchen beeinflussen? Oder wäre das dann unnatürlich? :hmm: Wiegt das dann weniger als der von Dir übermäßig betonte mehr oder weniger unterbewusste Wunsch, attraktiv zu wirken (übrigens so oder so nicht gleichbedeutend mit aufreizend!!!).

B) Könnte es sein, dass die sekundären Geschlechtsmerkmale einer Frau aufgrund anatomischer Gegebenheiten auch verdeckt schlicht sichtbarer sind, als die eines Mannes? :hmm: Ist das dann Absicht der Frau? :hmm:

C) Betont ein Top die Brüste einer Frau mehr, als z.B. ein Anzug die starken Schultern des Mannes betont (Herrje, da waren auch mal Polster "IN"...)? Oder das enger geschnittene Shirt seinen muskulösen Oberkörper? Oder die von many genannte mittelalterliche Schamkapsel sein Gemächt? :hmm:

D) Wollen Männer optisch nicht attraktiv wirken?

E) Könnte es sein, dass sich Mensch in Gesellschaft besser fühlt, wenn beim Klamottencheck vor dem Verlassen des Hauses der Spiegel nicht splittert, er sich selbst gefällt und sein Anblick nicht in den Augen schmerzt? Dass Mensch sich vielleicht sogar in gewissen Maßen auch den Kleidungs-Konventionen seiner Umgebung oder einer Gesellschaft anpasst? Dass Männlein wie Weiblein nicht optisch abschreckend wirken wollen und trotzdem nicht 24/7 alles aufreizen wollen, was ihnen so über den Weg läuft?

Fragen über Fragen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer100352 

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Das wundert mich gar nicht, dass sich dir das nicht erschließt.

Danke für die Blumen.


Mit dieser Aussage reproduzierst du perfekt genau dieses Schema, nur dass du es direkt auf Frauen ausrichtest, die den Männern ja mehr gefallen wollen, als umgekehrt. Schließlich richten sich die Frauen ja nach den Wünschen der Männer, laut deiner Aussage.

Nein. Da hast du mich falsch verstanden. Männern ist es genauso wichtig, dass sie Frauen gefallen, wie umgekehrt. Mit dem Unterschied, dass das "Gefallen" nicht so sehr über das Aussehen definiert wird wie bei Frauen.

Ich greife mir nur mal diesen Satz von dir heraus. Der besagt:
Frauen wollen Aufmerksamkeit von Männern (durch ihre Kleidung). Das stimmt so schlichtweg einfach nicht. Das wird zwar gern so interpretiert und vermutlich teilweise auch gern gewollt ("Denn warum ziehen die sich sonst so an?"), ist aber Bullshit und eine Unterstellung. Zudem wertet diese Aussage Frauen generell ab, weil es suggeriert, dass sie das entweder nötig haben (weil sie Frauen sind und Männer gefallen sollen) oder gar nicht so weit denken (können) und damit nicht so klar denken, wie Männer ("das tun sie ja nicht bewusst intendiert").

Was heißt nötig haben ? Sofern eine heterosexuelle Frau nicht allein bleiben möchte, hat sie es natürlich nötig, zumindest einem Mann in einem gewissen Maße zu gefallen. Wie umgekehrt ebenso.

@ Granola:
A) Könnte es sein, dass - natürlich komplett unwichtige - Faktoren wie die Umgebungstemperatur die Klamottenwahl auch ein klitzekleines bißchen beeinflussen? Oder wäre das dann unnatürlich? :hmm: Wiegt das dann weniger als der von Dir übermäßig betonte mehr oder weniger unterbewusste Wunsch, attraktiv zu wirken (übrigens so oder so nicht gleichbedeutend mit aufreizend!!!).
Klar beeinflusst die Umgebungstemperatur auch die Klamottenwahl. Ist eben ein anderer Faktor. Das eine schließt das andere ja nicht aus.
B) Könnte es sein, dass die sekundären Geschlechtsmerkmale einer Frau aufgrund anatomischer Gegebenheiten auch verdeckt schlicht sichtbarer sind, als die eines Mannes? :hmm:
Klar ist das so. Nichts desto trotz betonen viele Frauen sie noch sehr stark zusätzlich. Glaubst du Wonderbras werden aus Witterungsgründen getragen ? :smile:

C) Betont ein Top die Brüste einer Frau mehr, als z.B. ein Anzug die starken Schultern des Mannes betont (Herrje, da waren auch mal Polster "IN"...)? Oder das enger geschnittene Shirt seinen muskulösen Oberkörper? Oder die von many genannte mittelalterliche Schamkapsel sein Gemächt? :hmm:
Im Allgemeinen tragen Frauen Kleidung, die viel enger anliegt als die der Männer und somit die eigenen Körperformen auch mehr betont. Ausnahmen gibt es überall.

D) Wollen Männer optisch nicht attraktiv wirken?
Doch, in gewissem Maße schon. Alles in allem verwenden Frauen aber deutlich mehr Zeit, Energie und Geld darauf, optisch attraktiv zu wirken.


E) Dass Mensch sich vielleicht sogar in gewissen Maßen auch den Kleidungs-Konventionen seiner Umgebung oder einer Gesellschaft anpasst?
Doch, ist auch ein Faktor.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Klar ist das so. Nichts desto trotz betonen viele Frauen sie noch sehr stark zusätzlich. Glaubst du Wonderbras werden aus Witterungsgründen getragen ? :smile:

Im Allgemeinen tragen Frauen Kleidung, die viel enger anliegt als die der Männer und somit die eigenen Körperformen auch mehr betont. Ausnahmen gibt es überall.

Doch, in gewissem Maße schon. Alles in allem verwenden Frauen aber deutlich mehr Zeit, Energie und Geld darauf, optisch attraktiv zu wirken.

Hey,

Frauen machen sich tatsächlich eher selten Gedanken darüber, ob sie für Männer aufreizend angezogen sind oder nicht. DASS sie es oft sind, mag wohl sein, aber es ist tatsächlich wenig Absicht dahinter. Fakt ist: Frauen haben Brüste, manche größere, manche kleinere. Fakt ist auch: Den meisten Frauen sind Brüste, Haare, Beine und Arsch wichtig, vor allem für sich selbst. Da kann der Freund sagen, dass es ihm egal ist, ob wir Cellulite haben oder nicht. Wir finden's trotzdem scheiße, weil WIR es nicht schön finden. Wir finden unser Aussehen wichtig und wir wollen gut aussehen. Nicht wegen Männern, sondern für uns selbst. Frauen haben möglicherweise auch ein stärkeres Modebewusstsein als Männer, "dürfen" modisch gesehen aber auch viel mehr machen (haben kleidungsmäßig mehr Auswahl, dürfen uns schminken, dürfen jeden Haarstil tragen, etc.), deswegen ist wohl das Bewusstsein auch stärker. Deswegen orientieren Frauen sich oft an der Mode, die von Modeschöpfern und -schöpferinnen vorgeschrieben wird. Deswegen tragen Frauen auch oft Dinge, die Männer tendenziell ätzend finden (Keilabsätze, Ballerinas, Leggings, kurze Haare, Flipflops, Hippie-figurlose Oberteile, Chinos etc.). Würden wir Männern gefallen wollen, würden wir uns anders anziehen. Denn wir wissen ja, was wir tragen müssen, um Männern zu gefallen. So isses ja nicht. Tun wir aber nicht. Wir tragen alles mögliche, wollen Abwechslung, wollen uns gut fühlen, und das tun wir u.a. dann, wenn wir Kleidung tragen, die uns gefällt, Kleidung tragen, die von anderen Frauen als schick empfunden wird. Brüste sind ein Teil von Frauen. Deswegen werden sie in der Mode berücksichtigt. Ich bin mir sicher, auch wenn Männer aussterben, Frauen würden immer noch mit kurzen Röcken, knackige Jeanshosen und Push-up-BHs rumlaufen. Und auch mit burschikosen Blazern, Boyfriend-Jeans & DocMartens. Wir fühlen uns wohl, wenn wir gut gekleidet sind. Und zwar von den Socken bis zur Haarnadel. Deswegen wird's auch ein guter Tag, wenn wir morgens mal Unterwäsche erwischen, die farblich zusammenpasst *yeah* Und die sieht in der Regel kein Mensch/Mann.
 

Benutzer100352 

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Wir finden unser Aussehen wichtig und wir wollen gut aussehen. Nicht wegen Männern, sondern für uns selbst.

Genau. Deshalb macht ihr euch auch immer dann besonders hübsch, wenn ihr alleine zu Hause seid und nicht etwa wenn ihr abends weggeht und euch viele andere Menschen (Männer) sehen können. Du hast mich restlos überzeugt :smile:
 

Benutzer114771 

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Genau. Deshalb macht ihr euch auch immer dann besonders hübsch, wenn ihr alleine zu Hause seid und nicht etwa wenn ihr abends weggeht und euch viele andere Menschen (Männer) sehen können. Du hast mich restlos überzeugt :smile:

Du kleidest dich doch bestimmt auch anders, als wenn du vor die Tür gehst, oder?
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Genau. Deshalb macht ihr euch auch immer dann besonders hübsch, wenn ihr alleine zu Hause seid und nicht etwa wenn ihr abends weggeht und euch viele andere Menschen (Männer) sehen können. Du hast mich restlos überzeugt :smile:

Reden wir jetzt vom Alltag oder vom Fortgehen? Beim Fortgehen ist die Komponente "sexy" natürlich durchaus nicht zu vernachlässigen. Ist aber in der Tat nicht hauptausschlaggebend.

Das Fortgehritual (Duschen, Schminken, Haare machen, Kleidung anziehen, Gesamtbild betrachten, Kleidung ausziehen, andere Kleidung suchen, Kleidung anziehen, Ohrringe anlegen, Gesamtbild betrachten, Schuhe anziehen, posieren vor dem Spiegel, Schuhe ausziehen, andere Schuhe suchen, posieren, Tasche auswählen, verzweifelt andere Tasche suchen, dabei bessere Schuhe finden, Rock gegen Jeans austauschen, und so weiter) ist für die Frau Teil des Fortgehens. Wir machen das mit allergrößter Freude und nehmen uns Zeit dafür. Wir schauen gerne gut aus, wir kleiden uns gerne aufwändig und das Fortgehen ist ein Umstand, bei dem wir das dürfen, ohne overdressed zu sein. Und wir geben uns Mühe dabei. Viiiiel mehr Mühe, als wenn im Vordergrund wäre, es einfach nur dem Mann recht machen zu wollen. Würden wir es für die Männer machen, könnten wir uns jedes Wochenende gleich anziehen. Wir hätten ein einziges kurzes, körperbetontes Kleidchen, ein einziges Paar Highheels und unsere Standard-Vamp-Frisur. Stattdessen haben wir knapp 20 Kleider, 10 Hosen, 12 Paar Highheels, 17 Taschen und so weiter. Natürlich nicht jede Frau. Aber die Frauen, die im Club auffallen, die haben zu Hause eine breite Auswahl. Wir Frauen sind gerne hübsch und attraktiv. Wir finden uns auch gern selbst geil. Beim Fortgehen wissen wir auch, dass Männer uns geil finden. Blöd sind wir ja nicht. Trotzdem, wenn das das einzige bzw. wichtigste Kriterium wäre, dann würden wir viel weniger Aufwand haben.
 

Benutzer120657 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich hätte ja nicht gedacht, dass so ein Thema zu einer solchen Diskussion führt.
Aber man lernt ja nie aus.
Das viele von euch behaupten ein Top im Sommer zu tragen wegen der Hitze kann ich ja noch verstehen.
Aber seit doch mal ehrlich, es gibt ja auch einen Herbst/Winter. Schaut euch doch mal in den Bars, Clubs, Discos um.
Man sieht da doch auch überwiegend leicht bekleidete Mädchen/Frauen in Tops, durchsichtigen Blusen, Minis.
Zieht ihr das dann auch an um nur euch zu gefallen? Bestimmt nicht. Ihr wollt doch auch uns männlichen Wesen
mit eurem Aussehen beeindrucken oder nicht?
 
M

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Gast
Ich habe zwar keine riesigen Brüste, aber eben auch keine kleinen. Alles, was nicht ein schlabbernder Rollkragenpulli ist, betont daher mehr oder weniger meine Brüste. Sie sind da. Ich kann sie nicht "wegzaubern", nur weil Männer glauben, ich betone meine Titten extra, damit sie was zum Glotzen haben.
Und so geht es vielen Damen in meinem Bekanntenkreis.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Ich hätte ja nicht gedacht, dass so ein Thema zu einer solchen Diskussion führt.
Aber man lernt ja nie aus.
Das viele von euch behaupten ein Top im Sommer zu tragen wegen der Hitze kann ich ja noch verstehen.
Aber seit doch mal ehrlich, es gibt ja auch einen Herbst/Winter. Schaut euch doch mal in den Bars, Clubs, Discos um.
Man sieht da doch auch überwiegend leicht bekleidete Mädchen/Frauen in Tops, durchsichtigen Blusen, Minis.
Zieht ihr das dann auch an um nur euch zu gefallen? Bestimmt nicht. Ihr wollt doch auch uns männlichen Wesen
mit eurem Aussehen beeindrucken oder nicht?

Ich weiß ja nicht, in was für Clubs/Discos/Bars du gehst. Dort, wo ich mich aufhalte, sind die Frauen sehr wohl gut, aber nicht leicht im Sinne von "billig" gekleidet.
 

Benutzer100352 

Verbringt hier viel Zeit
Reden wir jetzt vom Alltag oder vom Fortgehen? Beim Fortgehen ist die Komponente "sexy" natürlich durchaus nicht zu vernachlässigen. Ist aber in der Tat nicht hauptausschlaggebend.

Naja, wir reden auch vom Fortgehen, aber nicht nur. In die Uni ziehen sich die meisten auch schon mehr in Richtung sexy an als an einem Sonntag vormittag vor dem eigenen Fernseher. Und dass man sich dann für einen flirtiven Anlass wie einen Clubbesuch etwa nochmal ne Stufe mehr herausputzt, bestätigt meine These doch auch nur...
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Naja, wir reden auch vom Fortgehen, aber nicht nur. In die Uni ziehen sich die meisten auch schon mehr in Richtung sexy an als an einem Sonntag vormittag vor dem eigenen Fernseher. Und dass man sich dann für einen flirtiven Anlass wie einen Clubbesuch etwa nochmal ne Stufe mehr herausputzt, bestätigt meine These doch auch nur...

Welche These? Dass Frauen auf der Suche nach Sex sind, wenn sie fortgehen?
 

Benutzer88899 

Verbringt hier viel Zeit
Naja, wir reden auch vom Fortgehen, aber nicht nur. In die Uni ziehen sich die meisten auch schon mehr in Richtung sexy an als an einem Sonntag vormittag vor dem eigenen Fernseher. Und dass man sich dann für einen flirtiven Anlass wie einen Clubbesuch etwa nochmal ne Stufe mehr herausputzt, bestätigt meine These doch auch nur...
Naja, weißt du denn von allen Frauen, wie sie Sonntagnachmittag vorm fernseher aussehen? ;-) ich selbst mach mich auch zuhause hübsch,. ich schminke mich auch jeden Tag, egal ob ich in den Garten gehe oder in die Stadt fahre. Wie sehr ich mich style ist eher abhängig von meiner Laune. Es gibt sogar ein paar aufreizende Klamotten, die ich lieber in heimischen Wänden trage, z. B. für meinen Freund, weil ich verhindenr will, dass ich von fremden Männern zu sehr angestarrt werde (und ich rede jetzt nicht von obszönen Klamotten, die komplett durchsichtig sind oder so). Manchmal, wenn ich mich besonders zurechtmache, bin ich einfach auf dem Weg zu meinem Freund, aber ich kanns halt nicht verhindern, dass mich unterwegs dann auch andere Männer sehen.
 
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