Warum wollen alle immer nur so dünn sein ? O.o

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Dann hat mir der Oberarzt in der Berliner Charitè in der ich wegen schwerer Bulimie eingewiesen war, wohl Scheiße erzählt, dieser Holzkopf. :grin:
Solang die Scheisse funktioniert, ist sein Ding getan...


Übrigens gibts Leute die sowas auch bewusst machen und eine Reaktion hervorbringen möchten.

Aber das passt nicht zum Thema, wollte das nur mal so anmerken :tongue:
 
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Gast
Dann hat mir der Oberarzt in der Berliner Charitè in der ich wegen schwerer Bulimie eingewiesen war, wohl Scheiße erzählt, dieser Holzkopf. :grin:

Sieht ganz so aus. Es kann aber auch sein, daß dir dieser Oberarzt einfach etwas in einem anderen Zusammenhang erzählt hat, als du es jetzt hier wiedergibst.

Fakt ist, daß die Phrase "Iss doch ein bisschen mehr du siehst so dünn aus" bei von Natur aus dünnen und gesunden Menschen einfach völlig fehl am Platze ist. Diese Phrase bringt diesen Menschen keinerlei Mehr an Liebe entgegen sondern nervt tödlichst, weil es stets den Eindruck vermittelt, daß man dem Menschen die Fähigkeit abspricht, sich selbständig vernünftig zu ernähren.
 

Benutzer29410 

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Schmusekatze, du bist gar nicht auf meine Fragen bvezüglich des Essens auf deiner Hochzeit eingegangen. Gab es wirklich nur Butterstullen?

Übrigens, Bulimiekranke fressen und kotzen, Magersüchtige essen wenig bis gar nichts.

Fakt ist, daß die Phrase "Iss doch ein bisschen mehr du siehst so dünn aus" bei von Natur aus dünnen und gesunden Menschen einfach völlig fehl am Platze ist. Diese Phrase bringt diesen Menschen keinerlei Mehr an Liebe entgegen sondern nervt tödlichst, weil es stets den Eindruck vermittelt, daß man dem Menschen die Fähigkeit abspricht, sich selbständig vernünftig zu ernähren.

Darüber bin ich mir im klaren, aber es kommt bei Dicken anders an. Das sind wiueder die unterschiedlichen Kommunikationsebenen. Dicke und Dünne hören solche Sprüche an Dünne "Iss doch mal was!" mit unterschiedlichen Ohren. Ich wollte hier nur mal das Ohr der Dicken aufzeigen.
 

Benutzer48909 

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Schmusekatze, du bist gar nicht auf meine Fragen bvezüglich des Essens auf deiner Hochzeit eingegangen. Gab es wirklich nur Butterstullen?
Ich weiß nicht, was das zur Sache tut, da das halt gesellschaftlich gefordert wird, dass man ein Menü auffährt.
Wo ist das Problem. Das ich das nicht haben muss heißt ja nicht, dass ich das den anderen aufzwinge. Ich habe durchaus genug Benehmen mitbekommen bis zum Ende des Essens am Tisch sitzen zu bleiben, auch wenn ich nach 5-10 Minuten fertig bin.
 

Benutzer29410 

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Ist mir klar, dass du das nicht verstehst, du argumentierst schon im ganzen Thread ausschließlich aus deiner eigenen Perspektive.

Warum wird das denn gesellschaftlich "gefordert" dass man zu einem schönen Fest schönes Essen bereithält? Hey, es ist deine Hochzeit, dein Brautkleid hast du dir doch auch nach deinem eigenem Geschmack ausgesucht und nicht an gesellschaftlichen Forderungen, mit denen du selber gar nichts anfangen kannst, orientiert.

Ich verrat`s dir: weil gutes Essen Spaß macht, den Leuten Wohlbefinden verschafft, weil es eine Form der Sozialisierung und auch der Interagierung bedeutet. Wenn du das verstehst, dass Essen den meisten Leuten mehr bedeutet als bloße Nahrungsaufnahme um zu überleben, dann wirst du auch die Dicken besser verstehen, denen es etwas ausmacht wenn sie das nicht dürfen und andere schon.
 

Benutzer48909 

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Ist mir klar, dass du das nicht verstehst, du argumentierst schon im ganzen Thread ausschließlich aus deiner eigenen Perspektive.
Natürlich argumentiere ich aus meiner Perspektive. Aus wessen Perspektive denn wohl sonst?

Warum wird das denn gesellschaftlich "gefordert" dass man zu einem schönen Fest schönes Essen bereithält? Hey, es ist deine Hochzeit, dein Brautkleid hast du dir doch auch nach deinem eigenem Geschmack ausgesucht und nicht an gesellschaftlichen Forderungen, mit denen du selber gar nichts anfangen kannst, orientiert.
Weil zu einer Hochzeit 2 Menschen gehören und nicht nur ich alleine. Sowas nennt man Kompromiss, wenn man dem Partner entgegenkommt.

Ich verrat`s dir: weil gutes Essen Spaß macht, den Leuten Wohlbefinden verschafft.

ist doch schön für die, solange die sich dabei wohlfühlen hab ich ja gar nichts dagegen. Deswegen muss ich das aber doch nicht toll finden...

Wenn du das verstehst, dass Essen den meisten Leuten mehr bedeutet alks bloße Nahrungsaufnahme, dann wirst du auch die Dicken besser verstehen, denen es etwas ausmacht wenn sie das nicht dürfen und andere schon.

Ich versteh das schon auf irgendeine Weise. Solange die dann nicht jammern dürfen die ja auch essen so viel und so oft die Wollen. Mich kotzt es nur echt an, wenn diejenigen, die das so handhaben dann sagen: Die dünnen Menschen sind Schuld, dass ich mich so schlecht fühle, weil die mit allein durch ihre Anwesenheit ein schlechtes Gefühl machen *jammer, jammer, jammer*
 
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Piratin;4413894 schrieb:
Darüber bin ich mir im klaren, aber es kommt bei Dicken anders an. Das sind wiueder die unterschiedlichen Kommunikationsebenen. Dicke und Dünne hören solche Sprüche an Dünne "Iss doch mal was!" mit unterschiedlichen Ohren. Ich wollte hier nur mal das Ohr der Dicken aufzeigen.

Ah ja? In Beitrag #134 steht aber nichts davon, daß sich deine Erläuterungen zu "Iss doch ein bisschen mehr du siehst so dünn aus" und "Iss weniger, du bist fett" lediglich auf "das Ohr der Dicken" beziehen.

Formuliert hast du den Absatz doch so, als müßte das selbstverständlich in jedermans Ohr so klingen, daß es sich bei einem "Iss doch ein bisschen mehr..." nur um "liebevolle Besorgnis" handeln kann.

Aber wenn du deine Ausführungen tatsächlich nur auf "die Ohren der Dicken" bezogen haben willst, dann lasse ich das an dieser Stelle so stehen.
 

Benutzer29410 

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Natürlich argumentiere ich aus meiner Perspektive. Aus wessen Perspektive denn wohl sonst?

hm, also ich versuche grade, wechselseitig die Perspektive dünner und dicker Menschen einzunehmen, um alle Seiten zu verstehen und mein Verständnis zu erweitern.

Formuliert hast du den Absatz doch so, als müßte das selbstverständlich in jedermans Ohr so klingen, daß es sich bei einem "Iss doch ein bisschen mehr..." nur um "liebevolle Besorgnis" handeln kann.

Dann habe ich das an dieser Stelle unzureichend ausgedrückt.

Solange die dann nicht jammern dürfen die ja auch essen so viel und so oft die Wollen. Mich kotzt es nur echt an, wenn diejenigen, die das so handhaben dann sagen: Die dünnen Menschen sind Schuld, dass ich mich so schlecht fühle, weil die mit allein durch ihre Anwesenheit ein schlechtes Gefühl machen *jammer, jammer, jammer*

Das ist schon verdammt garstig, was du da von dir gibst. Ich glaube mein "Verständnisfenster" hat sich grade geschlossen, und zwar mit nem lauten Knall.
 

Benutzer48909 

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Das ist schon verdammt garstig, was du da von dir gibst.

Das mag sein, aber ich lass mir nicht von anderen Leuten die Schuld für sowas in die Schuhe schieben.

Wie gesagt, ich kann die Seite der Dicken so lange verstehen, wie sie nicht jammern. Wen jemand nicht jammert und sich wohlfühlt. Meine Güte, mir doch egal, ob der dick ist. Ich bin es ja nicht. Und wie andere sind ist mir schnurzegal.

Sobald jemand anfängt rumzujammern die Schuld dafür, dass er sich nicht wohlfühlt an andere abzuschieben habe ich keinerlei Verständnis mehr dafür. Jeder ist für sich selbst verantwortlich.

Ich glaube mein "Verständnisfenster" hat sich grade geschlossen, und zwar mit nem lauten Knall.

Ich erwarte von dir kein Verständnis, keine Sorge.
 

Benutzer29410 

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Ich erwarte von dir kein Verständnis, keine Sorge

Nun, was hast du dir dann von diesem Thread erwartet, bzw. von deiner Beteiligung erhofft? Einfach mal Dampf ablassen, den anderen die Meinung geigen, mal so richtig loszulegen?

Nun gut, ist auch eine Möglichkeit der Kommunikation, ich werrde das bei weiteren Kommentaren deinerseits bedenken.
 

Benutzer48909 

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Nun, was hast du dir dann von diesem Thread erwartet, bzw. von deiner Beteiligung erhofft? Einfach mal Dampf ablassen, den anderen die Meinung geigen, mal so richtig loszulegen?
Meinungsaustausch, aber sicher kein Verständnis...
Warum auch. Ich hab ne Meinung und du hast ne Meinung. Die kann man akzeptieren oder auch eben nicht. Aber ich erwarte nicht, dass jemand Verständnis für mich aufbringt.

Verständnis hat für mich sowas von, ach ja... du bist im Unrecht, aber ich lass dir deine Meinung mal, weil du so klein und dumm bist *tätschel*
 

Benutzer29410 

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Komisch, ich versteh unter Verständnis, dass man mal versucht im Geiste in den Schuhen des anderen zu laufen und seine Empfindungen nachempfindet. Den anderen halt zu "verstehen".
 

Benutzer48909 

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Komisch, ich versteh unter Verständnis, dass man mal versucht im Geiste in den Schuhen des anderen zu laufen.

Okay, sind wir uns wenigstens einmal einig, dass wir darunter was Verschiedenes verstehen.


Ich denke auch nicht, dass wir bei diesem Thema grundsätzlich auf einen Nenner kommen werden. Ich denke, dass sich zumindest das inzwischen sehr deutlich abgezeichnet hat. Muss aber ja auch nicht.

Von meiner Seite ist zu dem Thema alles gesagt, was ich dazu denke. Ich zieh mich jetzt hier raus, da wir uns sonst eh nur im Kreis drehen werden.
 

Benutzer79932 

Verbringt hier viel Zeit
Nun, hier im Forum tust du es und wirst auch so verstanden.

Ich weiss leider beim besten Willen absolut nicht, wo ich dich auch nur im Entferntesten angegriffen hätte, aber wie du ja selbst sagst, hört - respektive in diesem Fall liest - jeder das, was er hören resp. lesen möchte und jeder empfängt Nachrichten anders. Du weisst ja anscheinend sogar, warum bei dir was wie ankommt, deshalb suche ich jetzt bei mir keinen Fehler und daher fange ich auch gar nicht erst an, mich zu verteidigen, weil ich imho hier fair und objektiv diskutiert und absolut gar niemanden, dich aber erst recht nicht, angegriffen habe.

:smile:
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Hier im Thread sieht man auch mal wieder, dass es viele Leute (wie z.B. Piratin) einfach nicht nachvollziehen können, dass auch sehr dünne Leute nicht unbedingt mit ihrem Körper zufrieden sind und dass es ihnen nicht gefällt, dass sie nicht in der Lage sind, zuzunehmen.
Dumme Sprüche, wie "Ess doch mal mehr!" sind da mit Sicherheit nicht hilfreich, wenn die dünne Person schon immer so viel isst, biss sie pappsatt ist und trotzdem kein Gramm zunimmt.

Ich hätte gerne ca. 10kg mehr, aber es funktioniert einfach nicht!
Von daher ärgern mich auch die Kommentare zu meinem Gewicht.

Fast jeder weiß, dass die meisten dicken Leute mit ihrem Gewicht unzufrieden sind. Dass aber auch dünne Leute damit unzufrieden sein können, kapieren viele Leute überhaupt nicht.

Auch wenn Essen zweifellos für mich eine gewisse Form von Genuss sein kann (normales, alltägliches Essen ist wirklich hauptächlich Nahrungsaufnahme, aber ich gehe auch gerne mal gut essen oder genieße ein 3-Gänge-Menü), muss man einfach verstehen, dass es auch ein Problem sein kann, wenn man immer dran denken muss, nicht zu wenig zu essen.
Es macht nicht unbedingt Spaß, weiter zu essen, wenn das Sättigungsgefühl schon anfängt, zu signalisieren, dass es genug ist.
Natürlich ist es auch unangenehm, sich beim Essen einzuschränken... das möchte ich ja überhaupt nicht leugnen. Aber das Gegentil macht auch keinen Spaß!

Wenn ich jemandem erzähle, dass ich ein Problem damit habe, zuzunehmen und darauf nur die Antwort bekomme, dass das ja so toll wäre und er es auch gerne so gut hätte, finde ich das ziemlich daneben.
Wer würde denn einem dicken Menschen, der darüber klagt, dass er sich beim Essen immer zurückhalten muss ins Gesicht sagen, dass man ihn um die Fähigkeit, zuzunehmen, beneidet?!? - Und wäre irgend jemand überrascht, wen ihm diese Antwort üerhaupt nicht gefällt?!?
Also. Warum wird dann das gegenteilige Problem (Untergewicht) oft so heruntergespielt? :kopfschue
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Danke banane, genau so geht es mir auch... kann ich zu 100% unterschreiben :smile:
 
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Mir wird das auch immer gesagt...und ist mir doch egal?

Also bitte, was interessieren euch andere Meinung, ihr solltet da bisschen resistenter sein.

Ich bin auch sehr leicht gewesen, und mir wurde es immer gesagt, mir war das immer egal was die gesagt haben, auch wenn ich mich zu dünn fand.

Was ist schlimm daran? Andere sagen ja auch nur was man selber denkt!
Wer sich da beleidigt fühlt will die Wahrheit nicht hören.

Man sollte über sowas stehen.
 

Benutzer58944 

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hmm ich fi nde die viele gehen hier zu einseitig ran. Ich meine, es gibt durchaus viele Frauen, die sich etwas schlanker auch gesünder, fitter und einfach glücklicher fühlen, als mit 10 Kilo mehr. Warum dürfen die eurer Meinung nach nicht abnehmen und werden sogar von euch als "krank" tituliert?

Ich sehs ja an meiner Ex, sie erzählte mir die Woche auch so, das sie ca 8 Kilo abnehmen will. Ich hab natürlich gleich gesagt, dass sie das nicht brauch usw, weil sie ja schon schlank ist, (1.73, 62kg ) allerdings hab ich mir auch dabei gedacht, das ein paar Kilo weniger ihr sicher nicht schaden würden!

Es gibt sicher viele, die bloß abnehmen wollen, weil ihnen von den Medien usw ein "ideal" aufgezeigt wird, aber ich glaube die meisten wollen dies immer noch, weil sie sich selber dadurch einfach besser fühlen! Ich finde es schade, das viele von euch sie so denunzieren und über einen Kamm scheeren.

Ich werde/wurde übrigens au ch imemr gefragt, ob ich denn was zu essen bekommen würde zu hause, dass ich doch total ein dürres Gerippe sei, und ob ich mich draue, bei Wind rauszugehen, weil ich ja wegfliegen würde. Meistens waren das dicke und "normalgewichtige" Leute, die sowas gesagt haben. Dabei hab ich immer gefressen wie ein Viech. Find ich viel schlimmer, als wenn jemand mal sagt, der oder die wäre zu dick (was ja oftmals auch der Falll ist ..)!
Ich wiege etzt ca 84kg bei 1.90.... immer noch zu wenig um wohl als richtiger Mann wargenommen zu werden. ( merkt man au ch an Kommentaren einiger Userinnen hier im Forum ..)
Also ein wenig differenzieren wäre nicht schlecht!
 

Benutzer44072 

Sehr bekannt hier
Mit Übergewicht kann ich nicht dienen und werde ich voraussichtlich auch nie können. Das liegt bei uns in der Familie, dass alle schlank bis mager sind.

Aber ich verstehe, was du meinst. Damit kannst du Recht haben.
Andererseits sehe ich eine "Gefahr", wenn Leuten Nahrungsaufnahme wirklich mehr als Genuß bringt und sie damit Liebe, Wärme und Zuneigung verbinden und dann eben essen um sich geliebt zu fühlen. Das fände ich auch extrem bedenklich...

Nur, kann auch das alles nicht das Problem von Menschen sein, die schlank sind. Das ist es, worauf ich ich eigentlich hinaus will. Menschen, die mollig/ dick sind, oder sich auch nur so fühlen, die schieben immer gerne schlanken Menschen die Schuld in die Schuhe. Da wird dann angeblich schief geschaut, wenn die sich was richtiges zu esse holen, oder es werden komische Bemerkungen an der Kasse gemacht. Ich glaube, dass vieles davon Einbildung (gerade die angeblichen Blicke) und das eigene schlechte Gewissen sind. Wr kennt das nicht, wenn man z. B. was anhat, mit dem man sich unwohl fühlt. Plötzlich hat man das Gefühl, dass einen alle anstarren, obwohl das objektiv betrachtet gar keiner tut. Das ist mit dickeren Leuten oft dasselbe.

Ich hab sehr stark das Gefühl, dass Du hier nicht zwischen den beiden Dimensionen unterscheidest, die eine solche Diskussion hat. So etwas hat ja eine persönliche Komponente und eine gesellschaftliche Komponente.

Kann gut sein, dass das von Dir geäußerte Desinteresse an Esskultur für Dich persönlich keine Probleme mit sich bringt. Darum geht es hier doch meiner Meinung nach gar nicht. Denn wir diskutieren hier das Thema doch als gesellschaftliches Problem und da zeichnet sich eben ab, dass diese Ansichtsweise schlechte Folgen hat.

Klar braucht Dich das dann eigentlich nicht zu interessieren, aber Du bist ja nicht nur eine Einzelperson sondern eben auch Teil dieser Gesellschaft. Mir kann ja im Prinzip natürlich auch egal sein, ob Teenager ungewollt schwanger werden und woran das liegt. Ich bin kein Teenager und ich werde mit Sicherheit auch nicht schwanger. Aber als gesellschaftliches Problem interessiert es mich eben doch.

Ich versuche mich gesund zu ernähren, da ich einen gesunden Körper möchte und schon zu faul für Sport bin. Man muss halt Kompromisse finden. Aber, das mache ich wie gesagt für meinen Körper, nicht weil ich essen nun so toll finde.

Klar kann das jeder halten wie er will. Ich persönlich finde das furchtbar schade, denn Essen ist ein toller Teil unserer Kultur und ein hochinteressantes Thema. Leider verschwindet das Wissen um Nahrungsmittel, Zubereitung, Küchentechniken und Genuss immer mehr. Die Zahl der ernährungsbedingten Erkrankungen steigt gleichzeitig rapide.

Das einzelne Personen kein Interesse mehr für Esskultur aufbringen ist dabei selbstverständlich überhaupt kein Problem, aber es ist eben eine Entwicklung die die gesamte Gesellschaft bis auf Ausnahmen erfasst hat. Ernährung wird in Zukunft immer mehr eine technisch und industrialisiert zu lösende Aufgabe sein, die eher lästig ist nur unter dem Hauptgesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit und Effizienz abgehandelt wird. Für ernährungsbedingte Krankheiten ist dann wiederum das Gesundheitssystem zuständig und sollte natürlich am besten pharmakologische Lösungen dafür bereitstellen.

Was Du damit meinst, Übergewichtige würden schlanken Menschen die "Schuld" für irgendetwas geben, kann ich jetzt gerade nicht nachvollziehen. Meinst Du das Ernst? Hat jemand Dir schon mal gesagt, dass Du Schuld an dessen Übergewicht bist? Eine merkwürdige Vorstellung, aber es gibt ja fast nichts was es nicht gibt. Das könnte dann aber höchstens eine Einzelerscheinung sein und ist ja auch so absurd, dass man darüber nicht zu diskutieren braucht.
 
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