Warum wollen alle immer nur so dünn sein ? O.o

Benutzer44072 

Sehr bekannt hier
Ich stehe in solchen Threads mit meiner Meinung ja immer recht alleine da. Trotzdem vertrete ich die Auffassung, dass immer schnell über die Medien geschimpft wird und die wirklichen Probleme gar nicht so sehr ins Blickfeld geraten.

Natürlich wird hier immer sehr viel über die Extreme diskutiert. (Was unterscheidet die Diskussion dann eigentlich von den Medien, die auch immer die spektakulären Dinge aufgreifen?) Aber man kann doch ganz deutlich sehen, dass es sich hier um eine Erscheinung handelt, die die ganze Gesellschaft betrifft.

Die die übergewichtig sind wollen abnehmen. Die die normalgewichtig sind wollen abnehmen. Und die die dünn sind … die wollen eigentlich am liebsten auch (weiter) abnehmen.

Eben, dass ist ein ganz wichtiger Punkt. Auch nach meiner Erfahrung gibt es null Zusammenhang zwischen tatsächlichem Gewicht und Diäten. Ein Großteil der weiblichen Bevölkerung aber auch viele Männer haben Diäten gemacht oder machen immer wieder welche. Und es handelt sich auch nicht um ein Problem das ausschließlich sehr junge Menschen betrifft, sondern das zieht sich offensichtlich durch alle Altersschichten.

Die Medien sollen angeblich das Idealbild der Schlankheit erfunden haben und der Gesellschaft gegen deren Willen aufzwängen. Ich glaube das nicht. Die Medien und auch die Modefirmen greifen auf, was in der Gesellschaft vorhanden ist und verstärken das allenfalls. Die Extreme sind eben Auswüchse, die aus diesem "Normalzustand" entstehen. Bei jeder Entwicklung gibt es immer auch Extreme, aber man sollte sich dabei auch ganz klar überlegen, ob nicht der "Normalzustand" das ist , was wir eigentlich kritisieren und ändern sollten.

Eins ist doch klar: Wenn der Verbraucher den "Schlankheitswahn" nicht mehr will und nicht durch seinen Konsum unterstützt, werden die Medien einen Teufel tun und Geld darin versenken, der Gesellschaft irgendetwas aufzuzwängen. Das sind Unternehmen der Privatwirtschaft, die nach marktwirtschaftlichen Überlegungen handeln und keine Propagandaapparate, wie man nach manchen Ausführungen hier glauben könnte.

Ich persönlich sehe das Problem in anderen Punkten der gesellschaftlichen Entwicklung.

Zum einen in dem enormen Leistungsdruck der allgegenwärtig ist und die Menschen heute seit dem Kleinkindalter begleitet. Ständig wird verglichen und ständig muss man "besser" sein. Wir unterliegen einem Rankingwahn.

Bei Essstörungen geht es doch gar nicht so sehr um vermeintliche Schönheitsideale, sondern der Wunsch nach Erfolg, Anerkennung und Liebe spielt eine große Rolle.

Das andere ist die Entfremdung vom Essen und auch von der Bewegung. Wenn wir das Problem betrachten, wäre es ein Fehler die ganzen Übergewichtigen außer acht zu lassen. Meiner Meinung nach sind Übergewicht und Schlankheitswahn zum Teil durch die selben Dinge verursacht. Unsere Kultur hat extrem den Bezug zum Essen verloren.

Mal ehrlich, wie sollte man einen normaldenkenden Menschen ohne Notsituation dazu bringen können, 3 Wochen lang ausschließlich Kohlsuppe zu sich zu nehmen? :kopfschue Sorry, aber das ist abartig und hat mit Essen nichts mehr zu tun. Nahrungsaufnahme und -zubereitung ist industrialisiert und rationalisiert worden. Das Essen hat Funktionen zu erfüllen, sei es schlank und gesund zu machen oder glücklich und auf den Kindergeschmack abgestimmt (auch für Erwachsene werden die Lebensmittel heute nach diesen Schemata zusammengestellt).

Jetzt könnte man entgegnen, aber es gibt doch z.B. einen Koch-Hype und einen Lauf-Hype. Aber wie sieht der aus? Ist das normales Interesse und spielerische Freude an diesen Dingen? Das perfekte Dinner präsentiert uns Kochen als Leistungssport und zum Zweck der Repräsentation und als Mittel um Anerkennung zu bekommen. Und wer beim Laufen nicht nach einem halben Jahr einen Marathon mit Bestzeit abliefert ist auch abgeschrieben. Auch hier zählt die Funktion und Leistung.

Für mich ist schon der scheinbare "Normalzustand" krank und die extremen Auswüchse sind zum Teil vielleicht bemerkenswert, aber sicher kein Wunder.
 

Benutzer74396 

Verbringt hier viel Zeit
Deiner Meinung nach gibt es also 2 Sorten von Menschen:
I. Schlank und gutaussehend
II. Nicht perfekt

Das heißt also ein übergewichtiger Mensch kann kein perfekter Mensch (was heißt überhaupt perfekt sein ?) sein ? Desweiteren behauptest du, dass perfekte Menschen so perfekt sind, dass sie nichts mit ihrem Charakter kompensieren. Aber sollte der Charakter einer solchen abstrakten Person wie der eines perfekten Menschen nicht auch Perfekt sein ? Und gut aussehen kann ein dicker Mensch dann wohl auch nicht?

perfekt definierte ich hier mit schlank und gutaussehend. und ich sagte, die gesellschaft anerkennt solche menschen mehr. das ist nicht meine eigene meinung, sondern meine meinung über die gesellschaft.

ich habe über den charakter der "perfekten" gar nichts gesagt, sondern nur, dass eben nicht so schöne menschen die anerkennung durch anderes als das nicht vorhandene erlangen müssen, also was bleibt übrig? kompensieren können sie es aus ihren verhaltensweisen, aus ihrem charakter.

dass die "perfekten" nichts kompensieren müssen, hab ich so nicht gesagt.

ich habe auch nichts darüber gesagt, dass ein dicker mensch nicht gut aussehen kann.

aber ich bin zur einsicht gekommen, dass unsere gesellschaft leute anerkennt, und erstmal nur deswegen, wenn sie schlank und schön sind.
sie anerkennt auch andere leute. aber diese müssen einfach ihre fehlende schönheit und schlankheit mit humor zb kompensieren.

für mich ist das eine frustrierende einsicht, aber leider ist es nun mal so.
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Huhu,

aber ich bin zur einsicht gekommen, dass unsere gesellschaft leute anerkennt, und erstmal nur deswegen, wenn sie schlank und schön sind.
sie anerkennt auch andere leute. aber diese müssen einfach ihre fehlende schönheit und schlankheit mit humor zb kompensieren.

für mich ist das eine frustrierende einsicht, aber leider ist es nun mal so.

Du pauschalisierst viel zu sehr. Es gibt doch keine "Gesellschaft" als abstrakte Masse, sondern es gibt Menschen, und die sind jeweils unterschiedlich. Sicherlich wollen viele Menschen gerne schlank und schön sein (eigentlich wahrscheinlich alle?), die die es nicht wollen, werden als "Lügner" abgestempelt (dieses "Ich wiege gerne 150 Kilo, die Männer stehen drauf" glaubt doch eigentlich keiner). Da muss nun jeder bei sich anfangen, ob das stimmt, ob er vielleicht geheimerweise auch so denkt - auch wenn natürlich angeblich immer nur innere Werte zählen.

Fakt ist, auch als schöner Mensch muss man sich beweisen, als Frau noch mehr, als als Mann. Möglicherweise sogar noch mehr, als eine "hässliche" Frau, weil man der eher glaubt, dass sie clever ist, eben weil sie es kompensieren muss. Bei schönen Menschen wird auch gerne mal unterstellt, sie würden sich ausruhen, weil "die Gesellschaft" ihnen ja eh schon am Meisten zutraut - bis dann irgendwann das Bild vorherrscht, man wäre zwar "dekorativ", hätte aber sonst nichts auf dem Kasten.

Wo sind denn die Leute, die dünne Mädchen als zu dick bezeichnen, wo sind die Lehrer und Ärzte, die ner 13-Jährigen einreden, dass ihr Hintern zu fett sind, obwohl sie normalgewichtig ist? Und wo sind die Eltern, die ihre Kinder fett mästen, und sich wundern - und dann auch die Eltern, die ihren Kindern Schlankheitswahn eintrichtern, der irgendwann vielleicht krankhaft wird?
Irgendwo müssen die Leute, die sowas hervorrufen, ja herkommen. Da kann man nicht immer nur rufen, "das ist die Gesellschaft", da ist man immerhin selber mit drin!

Und ich ertappe mich selber auch bei solchen Gedanken, dass ich bei einer dicken Frau vielleicht eher hingucke, wenn sie sich Cola und Burger nimmt, und bei einer zu dünnen vielleicht denke, das kotzt sie nachher wieder aus - und da liegt es an jedem selber, dass man sich da "umerzieht", solche Gedanken verbannt und ein gesundes Gefühl zu sich selbst und seiner Umwelt entwickelt.

Vielleicht ist es in vielen Fällen ja auch die Bewunderung, die dafür sorgt, dass dünne Menschen mehr Anerkennung erhalten, weil sich eben die anderen wünschen, auch diese Disziplin zu haben, selber so dünn zu sein und dem anderen dadurch auch andere positive Charaktereigenschaften zuschreiben. Und andersrum dann auch wieder der Neid, der dazu führt, dass man solche Leute gerne auch mal als "arrogant" wahrnimmt, als "Zicke" oder "eingebildeten Macho", nur weil man selber vielleicht neidisch ist, dann man selber in derartige Klamotten nie reinpassen wird.

Und dann vielleicht sagt, ich als hässliches Entlein hab da eh keine Chance, "die Gesellschaft" steht eben auf solche Leute.

Ich denke, da muss jeder bei sich selber anfangen und sein Denken überdenken.
Vielleicht denkt die ein oder andere magere Freundin ja über ihr Essverhalten nach, wenn ihr irgendwann immer mehr Leute sagen, dass sie zu dünn ist - und wenn keine Anerkennung mehr kommt, sondern Ablehnung, merken solche Leute vielleicht, dass sie da einer krankhaften Vorstellung erlegen sind.

Aber ich denke nicht, dass es was bringt, immer zu sagen "so ist es nunmal", zu resignieren und sich dann darüber aufzuregen, wie "krank" das alles läuft - denn wenn es danach ginge, dürfte es ja schon keine "Gesellschaft" mehr geben, die das gut findet - dann müsste ja ein ganz anderes Schönheitsideal geben, wenn man mal der Meinung vertraut, die "alle" zumindest öffentlich vertreten.

Viele Grüße
 

Benutzer80667 

Benutzer gesperrt
Mir fällt ganz stark auf, dass Meckern an der eigenen Figur als neuer Leistungssport entstanden ist.
Das Verwirrende daran ist, dass man aber nichts dagegen tut und trotzdem gerne isst.
Letztens auf dem Videoabend einer Freundin waren 4 Mädels, die wirkliuch sehr oft über ihre Figur meckern, aber gleichzeitig 4 Packungen Chips, 1 Packung Salzstangen und Gummibärchen vertilgt haben.

Was geht da falsch?

Außerdem verstehe ich nicht, warum stets über den Schlankheitswahn diskutiert wird, wenn nur etwa 5 % untergewichtig und mehr als 50% der Deutschen übergewichtig sind..
Ich finde es typisch!
 
D

Benutzer

Gast
Das Verwirrende daran ist, dass man aber nichts dagegen tut und trotzdem gerne isst.
Letztens auf dem Videoabend einer Freundin waren 4 Mädels, die wirkliuch sehr oft über ihre Figur meckern, aber gleichzeitig 4 Packungen Chips, 1 Packung Salzstangen und Gummibärchen vertilgt haben.

Was geht da falsch?

Ganz einfach: Große Klappe und nix dahinter. Wie es so schön heißt :zwinker:
Es sagen genug Leute, daß sie zu "fett" sind aber haben keinen Willen was zu ändern.

Ich wollte auch immer abnehmen. Bißchen hab ich's dann auch getan und meinen kleinen Bauchansatz behalt ich jetzt:grin:
 

Benutzer74396 

Verbringt hier viel Zeit
@hexe

mag sein, dass ich pauschalisiere.

ich sehe die individuen, aber ich sehe auch die gesellschaft, die strömungen.

da ich nicht den bildern der grossen masse entspreche (zumindest in gewissen bereichen) frage ich mich, wie ich sonst weiterkommen kann. und das tue ich, indem ich mich weiterentwickle. es wäre ja niemandem gedient, wenn ich nun dasitze und mich bemitleide, weil ich äusserlich nicht so bedacht worden bin wie andere. von dem her ist es für mich eine positive sache.

wie schon gesagt. es hat alles seine vor- und nachteile und das finde ich auch gut so.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Off-Topic:
perfekt definierte ich hier mit schlank und gutaussehend. und ich sagte, die gesellschaft anerkennt solche menschen mehr. das ist nicht meine eigene meinung, sondern meine meinung über die gesellschaft.

ich habe über den charakter der "perfekten" gar nichts gesagt, sondern nur, dass eben nicht so schöne menschen die anerkennung durch anderes als das nicht vorhandene erlangen müssen, also was bleibt übrig? kompensieren können sie es aus ihren verhaltensweisen, aus ihrem charakter.

dass die "perfekten" nichts kompensieren müssen, hab ich so nicht gesagt.

ich habe auch nichts darüber gesagt, dass ein dicker mensch nicht gut aussehen kann.

aber ich bin zur einsicht gekommen, dass unsere gesellschaft leute anerkennt, und erstmal nur deswegen, wenn sie schlank und schön sind.
sie anerkennt auch andere leute. aber diese müssen einfach ihre fehlende schönheit und schlankheit mit humor zb kompensieren.

für mich ist das eine frustrierende einsicht, aber leider ist es nun mal so.

Nochmal, du sagst:

I. Schlank und gutaussehend
II. Nicht perfekt = dick

III. Dicke können aber auch gutaussehend sein
Aus I. wird Schlank und dick ?!

Entweder deine Prämissen oder deine daraus folgende Konklusion ist logisch nicht schlüssig.

Natürlich hast du über einige Dinge nichts gesagt, aber aus einer Aussage kann man häufig auch die Negation schließen ?!
Und nicht jeder der schlank ist, ist automatisch schön. Es gibt auch schlanke – man verzeihe mir diesen Ausdruck – Gesichtsbaracken.
Wenn dicke ihre Figurprobleme zum Beispiel mit gutem Humor kompensieren, Dünne aber diese Probleme nicht haben – was müssen Dünne dann kompensieren ? Das ihr Charakter nicht so ausgereift ist wie der der Dicken ? Wäre das nicht ein total irrer Zirkelschluss ?
 

Benutzer74396 

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:


Nochmal, du sagst:

I. Schlank und gutaussehend
II. Nicht perfekt = dick

III. Dicke können aber auch gutaussehend sein
Aus I. wird Schlank und dick ?!

Entweder deine Prämissen oder deine daraus folgende Konklusion ist logisch nicht schlüssig.

Natürlich hast du über einige Dinge nichts gesagt, aber aus einer Aussage kann man häufig auch die Negation schließen ?!
Und nicht jeder der schlank ist, ist automatisch schön. Es gibt auch schlanke – man verzeihe mir diesen Ausdruck – Gesichtsbaracken.
Wenn dicke ihre Figurprobleme zum Beispiel mit gutem Humor kompensieren, Dünne aber diese Probleme nicht haben – was müssen Dünne dann kompensieren ? Das ihr Charakter nicht so ausgereift ist wie der der Dicken ? Wäre das nicht ein total irrer Zirkelschluss ?


Off-Topic:
sorry, das ist mir jetzt zu hoch. ich versuchs nochmal, im bewusstsein, dass es pauschalisierung ist. aber ich begreife dein problem nicht ganz.

perfekt: schlank und schön. sind zwei attribute.

es gibt leute, die sind eines oder das andere. oder beides

schlanke, schöne menschen brauchen nichts zu kompensieren, da sie anerkennung von der gesellschaft nur aufgrund dieser zwei attribute erhalten.

dicke, unschöne menschen (wiederum zwei attribute) müssen diesen "mangel" durch andere kompensieren.

das ist meine meinung über die gesellschaft. nicht abschliessend, zu wenig detailliert und auch zu pauschalisierend. man kann sich auch fragen, anerkennung wofür, wie lange, wie stark, wie wertvoll etc...also das ganze konstrukt ist wirklich sehr oberflächlich.

meine eigene meinung ist: es gibt hässliche schlanke, es gibt dicke schöne, es gibt jede kombination und eigentlich sollte man sich ja nicht so sehr über das äussere leiten lassen. doch tun wir es. auf jeden fall sollte ein mensch nicht über sein äusseres gewertet werden.

also wenn es jetzt in die formale logik gehen soll, kann ich nicht mehr mithalten. das ist bei mir schon ein paar jahre zu lange her.

und wenn es darum geht, mich blöd dastehen zu lassen, auch geschafft. es fällt mir nicht so leicht, das alles in die richtigen worte zu bringen und darum lasse ich es wohl lieber...
 

Benutzer15352 

Beiträge füllen Bücher
Und dann gibt es noch die Frauen, die einfach schlank sind und es schon immer waren, damit zufrieden sind, denen es aber tierisch auf den Sack geht, dass keiner das so einfach akzeptieren kann, dass sie sich dauernd rechtfertigen müssen, dass sie eben einfach schlank sind, sich immer wieder gegen irgendwelche lächerlichen Krankheitsunterstellungen wehren dürfen und dann auch noch angegriffen werden, weil sie es nunmal nicht angebracht finden, als "unweiblich", "mager" oder "dürres Knochengerüst" bezeichnet zu werden, weil offensichtlich keiner kapiert, dass zwischen "abgemagert" und "sehr schlank" noch ein himmelweiter Unterschied liegt. Denn Gott bewahre, "Dicke" angreifen ist natürlich politsch absolut inkorrekt, aber "Dünne" beleidigen ist in Ordnung. Schon klar. Mein Wort zum Donnerstag.

Und was das Kalorienzählen und Diäten halten anbelangt, habe ich genau eine Erfahrung gemacht: es sind nicht die, die sowieso schlank sind, die das tun, sondern die, die irgendwo ums Normalgewicht rumdackeln und sich jedes halbe Gurkenrädchen brav als Essen notieren. Von mir aus kann man mir übrigens noch 100mal das Gegenteil erzählen: Frauen sehen Schlanksein nunmal nach wie vor als Ideal und das wird in nächster Zeit auch so bleiben (Ausnahmen... blabla). Und schlank ist ungleich dünn und erst recht ungleich dürr.
Genau das!!!

Und ich bin es wirklich langsam leid, ständig irgendwelche angeekelten/besorgten Blicke kassieren zu müssen, nur, weil ich von Natur aus sehr schlank bin. Schließlich rufe ich auch nicht bei jeder übergewichtigen Person: "Boah, ist die fett! Die isst bestimmt total viel!". Aber umgekehrt muss ich mir ständig "Ihhh, bist Du dünn! Isst Du auch genug?" anhören :rolleyes:. Und wenn die Leute dann sehen, was ich alles in mich hineinschaufle, heißt es wieder: "Du isst aber viel..." -Hauptsache kommentiert! Wirklich grandios :ratlos: ...

Und dass man als gutaussehender, schlanker Mensch mehr Erfolg bei seinen Mitmenschen hat, sehe ich auch nirgends. Entweder wird man neidisch und missgünstig beäugt oder aber komplett aufs Äußere reduziert und für eine hohle Nuss gehalten -na Danke aber auch...


Aber damit mich hier keiner missversteht: Ich bin auch absolut gegen diesen Schlankheitswahn und das Herumgehungere. Ich sehe schon bei meiner 11-jährigen Schwester, dass dieses Thema bei den Jugendlichen omnipräsent ist: Sie findet sich auch viel zu dick (obwohl sie eine tolle Figur hat) und will ständig Diät halten :kopfschue . Und das ist einfach nur traurig, denn Essen ist doch so etwas Schönes und Sinnliches!

Man müsste die Menschen also vielmehr nach ihrem Essverhalten "beurteilen" und nicht nach ihrer Figur: Schließlich gibt viele Bulimiker, die die hier so gepriesene "kurvige, weibliche Figur" aufweisen und im Gegensatz dazu auch so manchen schlanken Menschen, der essen kann, was er will und trotzdem nicht zunimmt. Mann könnte sagen: Solange jemand ein normales, genussvolles Essverhalten aufweist und sich nicht irgendwelchen Idealen unterwirft, ist es doch vollkommen gleich, ob derjenige 50 oder 100 Kilo wiegt...
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Huhu,

Man könnte sagen: Solange jemand ein normales, genussvolles Essverhalten aufweist und sich nicht irgendwelchen Idealen unterwirft, ist es doch vollkommen gleich, ob derjenige 50 oder 100 Kilo wiegt...

Finde ich auch. Aber dann sieht man Länder, wo man ab einem bestimmten Bauchumfang nicht mehr einwandern kann, die Mode in den Läden, die Blicke von Ärzten, wenn jemand zuviel wiegt.

Beispiele: Eine Freundin meiner Mutter, die starke Beschwerden hatte (weiß nicht mehr was, aber nichts gewichtsbezogenes). Der Arzt: "Nehmen sie erstmal ab, dann sehen wir weiter!) Meine Oma auf Kur, sie kann essen, was sie will, wiegt seit Jahren gleich viel - und trotzdem wird ihr unterstellt, dass sie heimlich futtert, wenn sie 2 Kilo abnimmt, wo andere 12 Kilo abnehmen.

Andersrum stand ich mit 46 Kilo beim Arzt, weil ich mich zu mager fand, und mich jeder darauf ansprach. Er fragte, ob ich normal esse oder mich nach dem Essen übergebe. Als ich das verneinte, fragte er mich, wo mein Problem sei.

Das lässt sich endlos fortführen.

Leute, die mit Normalgewicht angegriffen werden, als zu dick gelten. Ein BMI, der es nicht unbedingt besser macht, wenn jemand Sport macht und aufgrund von Muskelmasse rein rechnerisch als übergewichtig gilt.

Die Leute, die essen können, was sie wollen und trotzdem dünn sind, werden daher beneidet. Für "normalsterbliche", die vom Schokoladeangucken schon einen dicken Hintern bekommen, ist das dann natürlich Jammern auf hohem Niveau, besonders Mißgünstige versuchen dann, sich Dinge "auszudenken", dass derjenige krank sein muss, eine Essstörung hat etc. Fair ist das noch lange nicht, aber die Tendenz geht dahin.

Letztens auf dem Videoabend einer Freundin waren 4 Mädels, die wirkliuch sehr oft über ihre Figur meckern, aber gleichzeitig 4 Packungen Chips, 1 Packung Salzstangen und Gummibärchen vertilgt haben.

Die Frage ist dann halt, sieht man es eben als "normal" an, dass man auf einem Videoabend Chips, Salzstangen und Gummibärchen isst (ich finde das jedenfalls normal!!) oder zeigt man mit dem Zeigefinger drauf und macht sich drüber lustig? Die Frage ist ja dabei, ob die Mädels berechtigt meckern, oder ihre Figur normal ist. Wenn sie normal ist, gibt es keinen Grund, wieso sie nicht naschen sollten - und das ist ja oft der Regelfall.
Vielleicht auch eben nur der Wunsch, dass ihnen jemand bestätigt, dass sie eben NICHT zu dick sind - denn was man sich als normalgewichtiger Mensch zum Teil anhören muss, verunsichert doch enorm - erst recht junge Leute, die noch nicht so gefestigt sind!

Viele Grüße
 
M

Benutzer

Gast
Und dann gibt es noch die Frauen, die einfach schlank sind und es schon immer waren, damit zufrieden sind, denen es aber tierisch auf den Sack geht, dass keiner das so einfach akzeptieren kann, dass sie sich dauernd rechtfertigen müssen, dass sie eben einfach schlank sind, sich immer wieder gegen irgendwelche lächerlichen Krankheitsunterstellungen wehren dürfen und dann auch noch angegriffen werden, weil sie es nunmal nicht angebracht finden, als "unweiblich", "mager" oder "dürres Knochengerüst" bezeichnet zu werden, weil offensichtlich keiner kapiert, dass zwischen "abgemagert" und "sehr schlank" noch ein himmelweiter Unterschied liegt. Denn Gott bewahre, "Dicke" angreifen ist natürlich politsch absolut inkorrekt, aber "Dünne" beleidigen ist in Ordnung. Schon klar. Mein Wort zum Donnerstag.

Huhu,

danke, dass das auch mal gesagt wurde. Ich werde nämlich auch dauernd von jedem Arzt auf eine Essstörung angesprochen und Ruhe ist erst, wenn meine Blutwerte vorliegen und die top in Ordnung sind. :kopfschue Wie oft ich mich schon rechtfertigen musste, weil ich bei meiner Größe (176cm) nur 53 kg wiege.
Das jede weibliche Person in meiner Familie so aussieht wird da dann mal schön ausser Betracht gelassen, ist ja viel einfacher, mir einfach eine Essstörung anzudichten :mad:

Hingegen beobachte ich diesen Schlanktrend leider auch zusehends, da mache ich mir schon Sorgen, wenn ich von einer meiner Schülerinnen, aus der siebten Klasse höre, sie müsse jetzt aufpassen, was sie esse, da sie sonst zunehmen könnte. :eek:
 

Benutzer79932 

Verbringt hier viel Zeit
Huhu,

danke, dass das auch mal gesagt wurde. Ich werde nämlich auch dauernd von jedem Arzt auf eine Essstörung angesprochen und Ruhe ist erst, wenn meine Blutwerte vorliegen und die top in Ordnung sind. :kopfschue Wie oft ich mich schon rechtfertigen musste, weil ich bei meiner Größe (176cm) nur 53 kg wiege.
Das jede weibliche Person in meiner Familie so aussieht wird da dann mal schön ausser Betracht gelassen, ist ja viel einfacher, mir einfach eine Essstörung anzudichten :mad:

:smile: Word... Lustigerweise hat noch nie ein Arzt mich gefragt, ob ich richtig esse. Meine Ärzte kennen nämlich meine Eltern und wenn man die anguckt, dann weiss man, warum ich so schmal bin :grin:

Ansonsten möchte ich übrigens noch darauf hinweisen (hab ich vorhin vergessen): ich finde den SCHLANKtrend in Ordnung (und auch nachvollziehbar und ja, zu dieser Aussage stehe ich), selbstverständlich aber nicht die Esstörungen. ABER: das sind zwei verschiedene Sachen. Ich finde es immer wieder unfassbar, dass jemand, der ein bisschen abnehmen will, sofort in denselben Topf wie Magersüchtige oder Bulimiker geworfen wird. Das sind und bleiben zwei verschiedene Paar Schuhe. Richtige Esstörungen sind psychische Erkrankungen, deren eigentlicher Ursprung notabene nur in Ausnahmefällen im Wunsch nach Dünnsein liegt. Das heisst nicht, dass dauernde Diäterei gut sei - aber es ist nunmal was anderes.

Nicht zuletzt deshalb stimme ich auch meta zu (nö, du stehst also heute nicht allein da): mit Mediengehetze hat das für mich imho wenig zu tun, zumindest nicht ursächlich. Vielleicht ist es bis zu einem gewissen Grad ein Teufelskreis, aber der eigentliche Grund für Esstörungen und (angeblichen) Schlankheitswahn liegt in einem selbst (obwohl ich mich sowieso manchmal frage, wo eigentlich der Schlankheitswahn immer sein soll, wird doch die Gesellschaft eher zusehends dicker...)

Frauen definieren sich seit langem stark über ihr Aussehen. Da liegt das Problem. Nicht in den bösen Medien. Und auch nicht bei den bösen Männern.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich halte absolut nichts von diesem Schlankheitswahn.
Dass die mediale Präsenz von "Magermodels" da auch einen Teil dazu beiträgt ist natürlich klar.

Ich muss zwar zugeben, dass mir persönlich richtig dicke Leute überhaupt nicht gefallen, aber alles was auch nur annähernd nach Normalgewicht aussieht, ist doch wirklich OK.


Allerdings sollte man vor lauter "Verurteilung" von Magersucht, Essstörungen, etc. auch einen anderen Aspekt betrachten:
Es gibt Leute, die einfach dünn sind und so gut wie nicht zunehmen können (so wie es auch dicke Leute gibt, die einfach nicht wirklich abnehmen können).
Wenn solche Leute dann immer Sätze wie "Ess doch mal mehr!"; "Iiih, der/die ist ja magersüchtig"; "Bekommt der/die nicht genügend zu essen?"; etc. zu hören bekommt, ist das auch sehr deprimierend.
Insbesondere wenn einem dann niemand glaubt, dass man ganz normal isst und einem weiterhin vorwirft, man stecke sich nach jeder Mahlzeit den Finger in den Hals, o.ä.
Ich bin selbst ziemlich dünn und nehme einfach nicht zu (56kg bei 175cm Größe), aber immerhin wirke ich durch meine sportliche Figur nicht so extrem dürr, so dass ich solche Sprüche eher selten höre.
Allerdings kenne ich auch eine Person, die das gleiche Problem hat wie ich (und bei der es evtl. etwas extremer aussieht), die andauernd solche Sprüche hören muss und unter darunter schon ziemlich leidet.

Im ganzen (durchaus guten) Kampf gegen Essstörungen, Magersucht, etc. sollte man einfach nicht vergessen, dass es Leute gibt, die zwar "magersüchtig" aussehen, es aber trotzdem überhaupt nicht sind!
(Wobei ich selbst den Eindruck habe, dass nicht-Magersüchtige, die trotzdem sehr dünn sind, oftmals deutlich gesünder aussehen, als sehr dünne Leute, die unter einer Essstörung leiden.)
 

Benutzer58449  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Allerdings sollte man vor lauter "Verurteilung" von Magersucht, Essstörungen, etc. auch einen anderen Aspekt betrachten:
Es gibt Leute, die einfach dünn sind und so gut wie nicht zunehmen können (so wie es auch dicke Leute gibt, die einfach nicht wirklich abnehmen können).

Das wollte ich damit auch nicht sagen. Es ging mir nur darum das Mädels die sowieso schon schlank und schön sind ,sich nicht noch weiter runterhungern müssen nur weil es der Trend vorschreibt und weil sie denken schlank ist auch immer gleich schön.

Ich habe selber einen sehr guten Freund der auch einfach nicht zu nimmt und den es auch gründlich ankotzt. Er hat manchmal einfach nicht den Appetit und ist sogar nach kleinen Portionen schon satt.
Den Leuten will ich da nicht auf die Füße treten :smile:

Es freut mich aber das mein thread so rege Disskusionen entfacht.
 

Benutzer79932 

Verbringt hier viel Zeit
(Wobei ich selbst den Eindruck habe, dass nicht-Magersüchtige, die trotzdem sehr dünn sind, oftmals deutlich gesünder aussehen, als sehr dünne Leute, die unter einer Essstörung leiden.)

Natürlich tun sie das. Umso mehr nervt es. Ich würde hier gern mal ein Bild reinstellen, wie +/- 50kg auf über 1.70m aussehen und bin fast sicher, das keine Sau sagen würde, das sei "magersüchtig". Und wenn, dann haben sie ein grob verzerrtes Bild.

Ich mag die Magersuchts-Unterstellungen insbesondere von den Menschen, die selbst während des Mittagessens in einem Salätchen ohne Sauce stochern. Oder von denen, die sich grade ein XXL-Maci-Menu reinschieben, gleichzeitig über ihr leichtes Übergewicht motzen, mich angreifen, weil ich dasselbe XXL-Maci-Menu esse, aber dünn bleibe (weil das ist natürlich nur so, weil ich es nachher wieder rauskotze, ist doch klar :rolleyes: ) - denen würde ich dann gerne meine Cola (nö, nicht Zero :grin:) über den Kopf leeren :tongue:

Generell liebe ich dieses "Iss mal mehr, du bist ja viel zu dünn". Jo, alles klar. Ich ess jetzt einfach 20 Döner pro Tag, damit ich dann in einem Jahr vielleicht 5kg zunehme und alle zufrieden sind. Wie lächerlich. Ich gehe auch nicht zu meinen rundlicheren Kollegen und sage: "friss mal weniger, du muss fressüchtig sein, so fett wie du bist"....
 

Benutzer38203 

Verbringt hier viel Zeit
Natürlich tun sie das. Umso mehr nervt es. Ich würde hier gern mal ein Bild reinstellen, wie +/- 50kg auf über 1.70m aussehen und bin fast sicher, das keine Sau sagen würde, das sei "magersüchtig". Und wenn, dann haben sie ein grob verzerrtes Bild..
Dann stell doch mal eins rein!
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Huhu,

Generell liebe ich dieses "Iss mal mehr, du bist ja viel zu dünn". Jo, alles klar. Ich ess jetzt einfach 20 Döner pro Tag, damit ich dann in einem Jahr vielleicht 5kg zunehme und alle zufrieden sind. Wie lächerlich.

Wenns klappen würde. Ein Freund von mir macht das, und nimmt nicht zu :zwinker: Und als ich noch 46 Kilo hatte (bei mir hat sich das über die Jahre und auch durch die Pille geändert) habe ich 3 Mahlzeiten am Tag gegessen, mir es regelrecht reingezwungen, Pommes, Chips und Schokolade gegessen, Limo getrunken wie doof.

Trotzdem waren alle am nörgeln, wie schlimm ich aussehe. Dann kam ich auf Normalgewicht, und alle meinten, ich solle "aufpassen" - ja doll, was denn nun? Die meisten haben mit 16 nen anderen Hintern als mit 22 - zumindest bei mir hat sich da allein knochentechnisch ne Menge getan.

Mittlerweile schwanke ich zwischen 52-62 Kilo, nicht, dass es jemand sehen würde :zwinker: Das zeigt ja, dass das Ganze sehr subjektiv sein muss - mein Ex wog an die 130 Kilo, und hatte bis auf einen kleinen Bauch überhaupt kein Übergewicht - andere Leute können mit dem Gewicht kaum noch laufen. Aber ich denke, darum ging es in dem Thread auch nicht:

Sondern um Leute, die sich trotz Normalfigur runterhungern, und anderen damit ein schlechtes Gewissen machen. Und es stimmt: Die sehen krank und übel aus, altern rapide, schöner macht es nicht. Wie immer im Leben: Allzuviel ist ungesund - von allem.

Viele Grüße
 

Benutzer48909 

Meistens hier zu finden
Sondern um Leute, die sich trotz Normalfigur runterhungern, und anderen damit ein schlechtes Gewissen machen.

Daran sind dann diejenigen, die ein schlechtes Gewissen bekommen meiner Meinung nach selber Schuld.
Wenn sich jemand runterhungern möchte, dann ist das ganz allein seine Sache. Wenn ich mir davon ein schlechtes Gewissen machen lasse, dann ist das mein Problem und nicht desjenigen, der abnimmt.

Ich entscheide, was für mich schön ist. Und solange es nicht in eine Essstörung ausartet, solange kann ich machen, was ich will. Ob andere dabei ein schlechtes Gewissen bekommen wäre mir persönlich völlig egal.
 

Benutzer44072 

Sehr bekannt hier
und bin fast sicher, das keine Sau sagen würde, das sei "magersüchtig".

Wie soll man auf einem Bild Anorexia erkennen können? Ist doch sowieso unsinnig. Ich sehe ja auch nicht ob jemand eine Angststörung hat.

Das einzige was man vielleicht, je nach Bild erkennen kann, ist ein relativ starkes Untergewicht. Nicht mehr und nicht weniger.

Die Diagnose von psychischen Störungen sollte man Fachleuten überlassen, das im vorbeigehen oder anhand von Fotos beurteilen zu wollen ist unsinnig.
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Daran sind dann diejenigen, die ein schlechtes Gewissen bekommen meiner Meinung nach selber Schuld.
Wenn sich jemand runterhungern möchte, dann ist das ganz allein seine Sache. Wenn ich mir davon ein schlechtes Gewissen machen lasse, dann ist das mein Problem und nicht desjenigen, der abnimmt.

Wenn du dich aber den kompletten Tag unter Leuten befindest, die dich anstarren wie ein Alien, weil du Cola mit Zucker trinkst, die dich mit "seit wann isst du denn Salat" begrüßen, wenn man mit zur Salatbar kommt, die einen ansonsten abwertend angucken, wenn man "richtiges" Essen zu sicht nimmt - dann wird es irgendwann schwierig. Sicherlich kann man das Problem erledigen, in dem man solche Kontakte einfach meidet. Tue ich ja auch. Trotzdem stellt sich die Frage, wo das herkommt - die haben ja nicht alle eine Essstörung?

Mir ging es ja - wie schon oben in einem Posting erläutert - dann um diejenigen, die noch nicht so gefestigt sind, die aus Gruppenzwang mitmachen, eben um 13-Jährige, die das eingetrichtert bekommen und meinen, schon eine Diät machen zu müssen.

Gleichzeitig schreien alle, weil die Bevölkerung übergewichtig ist - irgendwo ist doch da der Wurm drin?

Ich weiß auch nicht, wieso man sich als schlanker Mensch - zu dem ich ja nun auch gehöre - irgendwie derart "angegriffen" fühlt, sobald es in einem Thread darum geht, dass sich Leute mit Idealgewicht auf Diät setzen, weil sie ein verzerrtes Bild mitbekommen haben, was ihnen Untergewicht als "schön" darstellt. Das spricht ja nicht den dünnen Menschen ihre Existenzberechtigung ab oder zwingt diese, mehr zu essen. :zwinker:
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren