Warum wollen alle immer nur so dünn sein ? O.o

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Um das subjektive ein wenig herauszunehmen, ich fand eigentlich, dass der BMI im allgemeinen ein gutes Mittel ist um zu sehen, ob man zu viel oder zu wenig hat.
Das deckt sich bisher auch mit meinem eigenen Geschmack wieder. So finde ich mich selbst zu dünn (bin am unteren Ende des Normalgewichtes).
Bei Frauen passt es auch ziemlich. Hat jemand, laut BMI, Übergewicht, so finde ich schon, dass es hier und da eine Stelle gibt, an der ruhig etwas weniger sein könnte. ABER auch andersrum, bei einem BMI mit Untergewicht, sollte das arme Ding schon was essen. :smile:
 
S

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Der BMI berücksichtigt aber nicht die Muskelmasse. Deshalb sollte man auch dieses Maß nicht unkritisch betrachten, sondern lieber dem Blick in den Spiegel und der Diagnose des Arztes vertrauen. Jedenfalls dann, wenn es einem darum geht, gesund zu sein.
 

Benutzer12391  (40)

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Ich bin lieber nen Kuschelbärchen, als nen Hungerhaken und bei einer Frau möchte ich was zum anfassen haben und nicht, dass ich gleich die Rippen brechen. Ich glaube jedoch wer sich ständig in einem Trend von der Medienwelt beinflussen lässt neigt sehr schnell dazu falsch zu leben und egal ob männlich oder weiblich zu einem Püpchen zu werden. Mich haben Trends noch nie interessiert und keine Frage, ich würde meinem Körper sicher gutes Tun im Bereich vom optimal Gewicht zu liegen, aber ich werde von meiner Umwelt auch mit 10 kg zu viel gemocht, da meine Freunde keine Medienvertreter sind :tongue:
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Der BMI berücksichtigt aber nicht die Muskelmasse. Deshalb sollte man auch dieses Maß nicht unkritisch betrachten, sondern lieber dem Blick in den Spiegel und der Diagnose des Arztes vertrauen. Jedenfalls dann, wenn es einem darum geht, gesund zu sein.
Ich glaube wenn eine Frau so viele Muskeln hat, dass sich das merkbar äußert, dann ist sie eh so trainiert, dass sie da keine Probleme hat.
 

Benutzer79932 

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Und dann gibt es noch die Frauen, die einfach schlank sind und es schon immer waren, damit zufrieden sind, denen es aber tierisch auf den Sack geht, dass keiner das so einfach akzeptieren kann, dass sie sich dauernd rechtfertigen müssen, dass sie eben einfach schlank sind, sich immer wieder gegen irgendwelche lächerlichen Krankheitsunterstellungen wehren dürfen und dann auch noch angegriffen werden, weil sie es nunmal nicht angebracht finden, als "unweiblich", "mager" oder "dürres Knochengerüst" bezeichnet zu werden, weil offensichtlich keiner kapiert, dass zwischen "abgemagert" und "sehr schlank" noch ein himmelweiter Unterschied liegt. Denn Gott bewahre, "Dicke" angreifen ist natürlich politsch absolut inkorrekt, aber "Dünne" beleidigen ist in Ordnung. Schon klar. Mein Wort zum Donnerstag.

Und was das Kalorienzählen und Diäten halten anbelangt, habe ich genau eine Erfahrung gemacht: es sind nicht die, die sowieso schlank sind, die das tun, sondern die, die irgendwo ums Normalgewicht rumdackeln und sich jedes halbe Gurkenrädchen brav als Essen notieren. Von mir aus kann man mir übrigens noch 100mal das Gegenteil erzählen: Frauen sehen Schlanksein nunmal nach wie vor als Ideal und das wird in nächster Zeit auch so bleiben (Ausnahmen... blabla). Und schlank ist ungleich dünn und erst recht ungleich dürr.
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
Außerdem kommt es doch darauf an, wie man sich mit seinem Gewicht fühlt. Wenn man nunmal nicht zufrieden ist, obwohl man nicht dick ist, dann kann ich das schon nachvollziehen. Allerdings NUR, wenn es nicht auf das Gewicht, sondern verschiedene Körperpartien bezogen ist. Was sagt denn das Gewicht schon aus? So gut wie gar nichts.

Ich wiege auch nicht viel, fühle mich sehr wohl aber wäre noch zufriedener, wenn mein Bauch durchtrainiert wäre.
Man muss also schon unterscheiden, ob man sich von dieser Welle beeinflussen lässt, einfach nur mit bestimmten Körperpartien unzufrieden ist oder richtige krankhafte gedanken hat.
 

Benutzer10226 

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Nachdem ich mir hier die Diskussion durchgelesen hab, hab ich mich mal mit meinen 1.70 und 72 kg nackt von den Spiegel gestellt und bemerkt: Ich find meinen Körper ganz hübsch.
Klar, besser gehts immer, aber eigentlich ist das schon alles ganz ok. Und das, obwohl ich laut BMI leichtes Übergewicht hab, und meine Fettpolster ungleich verteilt sind (kleine Brüste, viiiel Hintern&Oberschenkel).

Naja, mein Freund steht drauf, vielleicht gibt mir das das Selbstbewusstsein, zu meinem Körper zu stehen. Oder ich hab das Glück, dass ich mir nie komische Frauenzeitschriften durchgelesen hab. Wer weiß. :smile:

Ich find jedenfalls kaum etwas peinlicher als Frauen, die nicht zu ihrem Körper stehen. Ich hab ne Bekannte, die weigert sich im Urlaub strikt, baden zu gehen, offensichtlich weil sie sich für ihren Körper schämt. Was ziemlich unsinnig ist, denn die Jungs, die dabei waren (außer ihr Freund) waren alle so dermaßen übergewichtig, dass es auch egal gewesen wäre.
Naja, mein Eindruck ist aber auch, dass Männer ihre Plautze eher stolz vor sich hertragen als Frauen (die natürlich keine Plautze haben, sondern eher dicke Oberschenkel oder so).
 

Benutzer74396 

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Und dann gibt es noch die Frauen, die einfach schlank sind und es schon immer waren, damit zufrieden sind, denen es aber tierisch auf den Sack geht, dass keiner das so einfach akzeptieren kann, dass sie sich dauernd rechtfertigen müssen, dass sie eben einfach schlank sind, sich immer wieder gegen irgendwelche lächerlichen Krankheitsunterstellungen wehren dürfen und dann auch noch angegriffen werden, weil sie es nunmal nicht angebracht finden, als "unweiblich", "mager" oder "dürres Knochengerüst" bezeichnet zu werden, weil offensichtlich keiner kapiert, dass zwischen "abgemagert" und "sehr schlank" noch ein himmelweiter Unterschied liegt. Denn Gott bewahre, "Dicke" angreifen ist natürlich politsch absolut inkorrekt, aber "Dünne" beleidigen ist in Ordnung. Schon klar. Mein Wort zum Donnerstag.

Und was das Kalorienzählen und Diäten halten anbelangt, habe ich genau eine Erfahrung gemacht: es sind nicht die, die sowieso schlank sind, die das tun, sondern die, die irgendwo ums Normalgewicht rumdackeln und sich jedes halbe Gurkenrädchen brav als Essen notieren. Von mir aus kann man mir übrigens noch 100mal das Gegenteil erzählen: Frauen sehen Schlanksein nunmal nach wie vor als Ideal und das wird in nächster Zeit auch so bleiben (Ausnahmen... blabla). Und schlank ist ungleich dünn und erst recht ungleich dürr.

das ist eben genau das: pauschal verurteilen und bewerten bringt es einfach nicht. aber es ist einfach. ist man dick, hat man damit enien grund, die dünnen anzugreifen und sein eigenes gewissen zu erleichtern. ist man dünn und greift man dicke an, ist es einfach umgekehrt. man hat dann auf jeden fall einen sündenbock, auf dem man seinen frust ablassen kann.
wichtiger fände ich halt dann doch, dass man hinterfragt in jedem einzelnen fall, warum es ist, wie es ist.

ich frage mich auch gerade, warum das gewicht so polarisiert...

anscheinend ist es doch eher so, dass schlanke und gutaussehende menschen mehr anerkennung von der gesellschaft erhalten. leute, die nicht perfekt sind, müssen das irgendwie kompensieren. sei es durch ihren charakter, ausstrahlung oder was auch immer.

da braucht es von männlicher wie auch weiblicher seite schon sehr viel stärke, wenn man sich selber sein will, gegen den strom schwimmen will, den eigenen weg finden will.
ein mann bekommt doch automatisch anerkennung, hat er eine schlanke, schöne, passende freundin mit gutem charakter. das wird anstandslos akzeptiert.
hat er aber andere präferenzen, dann braucht es glaube ich einiges an stärke, damit er diese auch entgegen dem möglichen denken der anderen auslebt.

bei den frauen geht es in dieselbe richtung. ist es mir egal, was andere denken könnten, habe ich nur mich als massstab und das vereinfacht die sache ziemlich (ausser ich habe ein krankhaftes problem, aber davon gehe ich jetzt nicht aus). kriterien sind das gefühl und die eigene wahrnehmung, von der ich mal hoffe, dass sie sich im normalen rahmen bewegt.

es ist sicher schwierig, sich nicht von den medien beeinflussen zu lassen und sich dies auch bewusst zu machen. perfekt ist leider niemand.

mir stellt sich dann auch die frage: ist das aussehen der frau einzigstes kapital? könnte man ja auf die idee kommen, wenn soviel energie darauf verschwendet wird. klar, dies ist auch etwas einfacher, als reelles selbstbewusstsein aufzubauen...

ich glaube, gesellschaftliche trends kann man nicht einfach wegdenken. sie sind da und es ist jeder selber dafür verantwortlich, ob er diese als massstab für das eigene glück nehmen will oder seinen weg selber suchen will.
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Huhu,

und ich dachte schon, ich bin die einzige, die das verunsichert... https://www.planet-liebe.com/threads/213703/ - mein Thread dazu, ich kam mir ja auch schon langsam dick vor, weil keine meiner Freundinnen mehr als 55 Kilo wiegt, bei Größen bis 1,75 und ich mit 1,60 62 Kilo habe - und mir passt trotzdem S und Größe 34!

Also irgendwas wird doch da gepredigt, was nicht stimmen kann - wenn ich schon auf Röllchensuche gehe, weil das Gewicht ja irgendwie "nicht stimmen" kann und keine Frau offiziell über 55 Kilo wiegt, und man bei jeder höheren Gewichtsangabe davon ausgeht, jemand sei "Pummelig"? Bei mir ist das jedenfalls schon völlig drin, muss mir jeden Tag einreden, dass es nicht so ist, um es übertrieben zu sagen.

Hinzu kommt, dass ich einen Studiengang habe, wo die meisten auf Äußerlichkeiten total viel Wert legen, die dich nicht grüßen, wenn du die falschen Klamotten trägst. Da sieht ein Tagesablauf auch schonmal wie folgt aus: 7 Uhr aufstehen, joggen, Bibliothek, lernen bis Mittags, Salatbar, Bibliothek, abends weggehen. Und das schaffen solche Leute wochenlang!

Nur mit Salatbar und Cola zero könnte ich mein Studium nicht bestreiten. Und beglotzt wird man wie ein Alien, wenn man mit "richtigem Essen" und "echter Cola" am gleichen Tisch sitzt! Und diese Leute sind in einem halben Jahr rapide gealtert, durch Sonnenstudio und Schlankheitswahn, ich finde, die Gesichter gehen auf die 30 zu, mit gerade Anfang 20 :frown:

Schön ist das doch nicht?

Allerdings konnte ich mir auch schon genügend anhören, von wegen, mein Hintern würde die Hälfte meines Körpergewichts ausmachen (mit 18 und 46 Kilo !!!), mein Krankengymnast nannte mich Specki (mit 13 und 40 Kilo ^^) und wollte an meinen Ellenbogen ablesen können, wie dick ich mal werde.

Im Kleiderschrank habe ich alles von Größe 34/36 ("normale" Läden wie Esprit oder s.oliver) - 40 (kranke Läden :zwinker:), z.T. geht mir mit 75 A ne Bluse in 38 nicht mehr überm Busen zu! Da stimmt doch was ganz gewaltig nicht!

Und in Läden wie P&C oder Sinn ist mir dann in der Erwachsenenabteilung S zu groß!

Das Gefälle ist einfach so groß geworden, ich bin froh, wenn ich Klamotten bekomme. Von meiner Mutter mit ihrem großen Busen und relativ kleiner Körpergröße mal ganz zu schweigen - sie hat noch Klamotten in 36 von früher, und passt heute manchmal in 46 nicht rein. :kopfschue

Ich meine, ich hatte auch mit 16 noch ein anderes Becken als heute, aber wieso will man sich so runterhungern? Weil es ein Zeichen von Erfolg und Willensstärke ist? Wieso vermutet man bei weiblichen Figuren oder pummeligen Menschen gleich, dass sie undiszipliniert und faul sind?

Viele Grüße
 

Benutzer79932 

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anscheinend ist es doch eher so, dass schlanke und gutaussehende menschen mehr anerkennung von der gesellschaft erhalten. leute, die nicht perfekt sind, müssen das irgendwie kompensieren. sei es durch ihren charakter, ausstrahlung oder was auch immer.

Ist denn schlank oder dünn automatisch gleich perfekt? Ich kenne auch viele schlanke Frauen, die trotzdem hässlich wie die Nacht (sorry) sind.

Ansonsten allerdings ja, natürlich ist es das, aber...

Amian schrieb:
mir stellt sich dann auch die frage: ist das aussehen der frau einzigstes kapital? könnte man ja auf die idee kommen, wenn soviel energie darauf verschwendet wird. klar, dies ist auch etwas einfacher, als reelles selbstbewusstsein aufzubauen...

Ich bin sicher keine Riesenschönheit, aber ja, ich sehe (anscheinend) gut aus (boah wie arrogant). Plus ich muss nix dafür tun. Eine schlechte Kombi. Ich HASSE es aber, auf mein Aussehen reduziert zu werden und ironischerweise passiert trotzdem immer und immer wieder genau das, egal wo und egal wie sehr ich mich dagegen wehre. So lustig ist das auch nicht. Denn ich selber definiere mich überhaupt nicht über's Aussehen, sondern über alles andere. Ich will auch keine Komplimente zu meinem Aussehen kriegen. Wahrscheinlich eben genau deshalb, weil ich eigentlich nichts dafür "getan" habe. Sich aber übers Aussehen definieren, das tun imho genau die, die andere angreifen und sich dauernd mit ihrem Gewicht (und eben auch dem Gewicht anderer) beschäftigen und das sind eben nunmal nur in Ausnahmefällen die, die sowieso schlank sind. Es sind selten die ohnehin Schlanken, die im Salätchen rumstochern und nur Wasser trinken. Es sind auch nicht die ohnehin Schlanken, die sich dauernd über das Gewicht anderer aufregen oder glauben, jeden kommentieren zu müssen. Eigentlich wirklich eine Riesenironie. Diese Fixierung aufs Gewicht und Aussehen, die sieht man auch daran, dass JEDE, die ein bisschen "mehr" (was auch immer das heisst) wiegt, das wie folgt kommentiert: "ich wiege xy auf xy m, bin aber zufrieden, und ich habe Kurven und mein Freund findet das auch super bzw. ich kriege immer wieder von Männern bestätigt, wie toll ich bin". Ich käme nie auf die Idee, meine Grösse und mein Gewicht mit einem Kommentar zu meinem Erfolg oder Misserfolg bei Männern zu ergänzen. Aber eben, genau da sieht man: alles eine Frage der Perspektive, und wer sich selbst übers Aussehen definieren will, der soll das tun, aber der muss sich dann nicht wundern oder - noch besser - darüber aufregen, dass andere das ebenfalls machen.

Und ich würde gerne mal wissen, wie ich hier angegriffen würde, wenn ich jemandem, der 70kg auf 1.65m wiegt, sagen würde, dass er ne fette Sau sei. Aber jemanden, der 50kg auf 1.70m wiegt, den darf man ja natürlich als Magersüchtige, die nur noch aus Haut und Knochen besteht, bezeichnen. Das finde ich absolut daneben.
 

Benutzer74396 

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Natürlich ist es das, aber...



Ich bin sicher keine Riesenschönheit, aber ja, ich sehe (anscheinend) gut aus (boah wie arrogant). Plus ich muss nix dafür tun. Eine schlechte Kombi. Ich HASSE es aber, auf mein Aussehen reduziert zu werden und ironischerweise passiert trotzdem immer und immer wieder genau das, egal wo und egal wie sehr ich mich dagegen wehre. So lustig ist das auch nicht. Denn ich selber definiere mich überhaupt nicht über's Aussehen, sondern über alles andere. Ich will auch keine Komplimente zu meinem Aussehen kriegen. Wahrscheinlich eben schon, weil ich eigentlich nichts dafür "getan" habe. Sich aber übers Aussehen definieren, das tun imho genau die, die andere angreifen und sich dauernd mit ihrem Gewicht beschäftigen und das sind eben nunmal nur in Ausnahmefällen die, die sowieso schlank sind. Eigentlich wirklich eine Riesenironie.

Und ich würde gerne mal wissen, wie ich hier angegriffen würde, wenn ich jemandem, der 70kg auf 1.65m wiegt, sagen würde, dass er ne fette Sau wäre. Aber jemanden, der 50kg auf 1.70m wiegt, den darf man ja natürlich als magersüchtige Bohnenstange bezeichnen. Das finde ich absolut daneben.


ich finde eben beides nicht in ordnung.

ich finde es sehr schade, wenn man schlank und gutaussehend ist und dann gleich darauf reduziert wird. vielleicht ist es oftmals der neid, weil man selber nicht gut aussieht und sehr viel für die figur tun muss. man ist eifersüchtig darauf, dass andere es leichter haben...

ich ertappe mich oft selber dabei. gerade für mich, die etwas zu mollig ist und keine schönheit, ist es manchmal sehr, sehr schwer zu akzeptieren, dass schöne menschen in unserer gesellschaft einfach mehr anerkennung bekommen. alleine nur aufgrund der tatsache, dass sie eben gut aussehen. aber ich sollte mir wohl bewusst machen, dass es solche gibt, die es einfach sind und andere, die viel dafür tun. und ich habe die fähigkeit ja nicht, hellzusehen, was nun auf wen zutrifft.


das versuche ich mir bewusst zu machen und daneben versuche ich auch, meinen wert als menschen nicht am äusseren festzumachen. nicht so einfach, wenn es von aussen anders gewertet wird. aber ich habe keine andere wahl. ausser verbittert, neidisch und unzufrieden durchs leben zu wandeln. das ist für mich dann keine wirkliche alternative.

ausserdem macht eine positive lebenseinstellung auch sehr attraktiv, zum guten glück auch. so habe ich auch eine klitzekleine chance, trotz allem negativen von meiner umwelt positiv wahrgenommen zu werden:smile:
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
Nur mit Salatbar und Cola zero könnte ich mein Studium nicht bestreiten. Und beglotzt wird man wie ein Alien, wenn man mit "richtigem Essen" und "echter Cola" am gleichen Tisch sitzt! Und diese Leute sind in einem halben Jahr rapide gealtert, durch Sonnenstudio und Schlankheitswahn, ich finde, die Gesichter gehen auf die 30 zu, mit gerade Anfang 20 :frown:

Erinnert mich an meine zwei Spanienurlaube mit ner Jugendgruppe. Ich habe es mir tatsächlich erlaubt, ein zweites Mal zum Essen zu gehen und mir etwas auf den Teller zu schöpfen. Wie oft haben meinen Freundinnen gesagt "oah hyper... du isst aber viel :eek: ", dabei hatte ich nach dem zweiten Teller noch Hunger..
 

Benutzer79932 

Verbringt hier viel Zeit
ich finde eben beides nicht in ordnung.

ich finde es sehr schade, wenn man schlank und gutaussehend ist und dann gleich darauf reduziert wird. vielleicht ist es oftmals der neid, weil man selber nicht gut aussieht und sehr viel für die figur tun muss. man ist eifersüchtig darauf, dass andere es leichter haben...

ich ertappe mich oft selber dabei. gerade für mich, die etwas zu mollig ist und keine schönheit, ist es manchmal sehr, sehr schwer zu akzeptieren, dass schöne menschen in unserer gesellschaft einfach mehr anerkennung bekommen. alleine nur aufgrund der tatsache, dass sie eben gut aussehen. aber ich sollte mir wohl bewusst machen, dass es solche gibt, die es einfach sind und andere, die viel dafür tun. und ich habe die fähigkeit ja nicht, hellzusehen, was nun auf wen zutrifft.


das versuche ich mir bewusst zu machen und daneben versuche ich auch, meinen wert als menschen nicht am äusseren festzumachen. nicht so einfach, wenn es von aussen anders gewertet wird. aber ich habe keine andere wahl. ausser verbittert, neidisch und unzufrieden durchs leben zu wandeln. das ist für mich dann keine wirkliche alternative.

ausserdem macht eine positive lebenseinstellung auch sehr attraktiv, zum guten glück auch. so habe ich auch eine klitzekleine chance, trotz allem negativen von meiner umwelt positiv wahrgenommen zu werden:smile:

So gibt es eben immer zwei Seiten zu diesem (oder jedem) Thema.

Ich verstehe viele meiner Freundinnen nicht, die sich tagtäglich mit ihrem Gewicht und ihrem Aussehen beschäftigen. Und ich habe Freundinnen, die sind intelligent, erfolgreich, beliebt und clever UND dazu hübsch (aber halt nicht oerfekt, was auch immer das heisst) und trotzdem ist das einzige, womit sie sich beschäftigen, ihr Aussehen oder "Fehler" am Aussehen. Ich verstehe das einfach nicht. Wie kann man sich selbst auf Aussehen reduzieren und alle anderen Qualitäten ausblenden?

Ich möchte nicht hässlicher sein :grin:, aber ich will nicht auf mein Äusseres reduziert werden. Gerade im beruflichen Umfeld habe ich damit Probleme, was bei mir zu einer starken Defensivhaltung führt, die dann wiederum nicht sehr förderlich für Kundenbeziehungen ist. Aber ich habe herzlich wenig Bock, von irgendwelchen Kunden in Meetings plump angemacht und angeflirtet zu werden oder E-Mails von Kunden zu erhalten, bei denen im P.S. noch steht, wie schade es doch sei, dass auf unserer HP mein Foto nicht drauf sei, dann würden wir bestimmt noch mehr Aufträge kriegen. Ist wirklich schon öfters vorgekommen *schwör* Bei so was kriege ich das kalte :wuerg: :wuerg:

Und das wird mir jetzt garantiert hier gleich so ausgelegt, als sei ich die Arroganz in Person, weil man darf ja heute auch nicht mehr sagen, dass man weiss, dass man akzeptabel aussieht :tongue:
 

Benutzer20579  (37)

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Off-Topic:
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Und das wird mir jetzt garantiert hier gleich so ausgelegt, als sei ich die Arroganz in Person, weil man darf ja heute auch nicht mehr sagen, dass man weiss, dass man akzeptabel aussieht, die, die weniger gut aussehen, könnten ja ob so viel Arroganz grenzenlos erschüttert sein...

Ich denke, das kommt halt auch drauf an, wie man es rüberbringt. Ich habe kein Problem damit, zu sagen, dass ich ein prima Gesicht habe, schöne Haare, und eine durchaus hübsche Figur. Ist halt so :zwinker: Wenn man allerdings den ganzen Tag einen auf "Hach Mist, ich bin zu schön, das ist so anstrengend" macht, dann kommt es vielleicht auch irgendwann albern und arrogant rüber. Abstrakt gesehen, jetzt nicht auf dich bezogen :smile:

Allerdings weiß ich, was du meinst: Man muss eben viel mehr achtgeben, wie man sich gibt, was man tut, wie man sich kleidet, und zurecht macht. Wenn du hässlich wie die Nacht bist, kannst du dir die Haare aufdrehen, dir Tonnen von Schminke ins Gesicht tun, halb nackt rumlaufen, und kommst trotzdem noch heil zur Party - ich muss jedes Mal, wenn ich mich hübsch mache, aufpassen, dass ich nicht gleich overdressed aussehe - auch in Praktika, dass man nicht zu "tussig" rüberkommt, dass die Leute denken, man hätte nichts im Kopf.
Andere Leute laufen vielleicht täglich in Röcken und hohen Schuhen rum, ich komm so nichtmals heil zum Bus :zwinker: Das kann auch richtig nervig sein.

Wo man als nicht so attraktiver Mensch vielleicht beweisen muss, dass man DAFÜR charakterlich toll ist oder extremst clever, muss man als "schöner'" Mensch das ERST RECHT beweisen, eben damit man nicht in der Schublade der "dekorativen Kleiderstangen" landet und als "schönes Dummchen" oder "arrogante Ziege" abgestempelt wird - dazwischen gibts ja leider oft nicht viel in den Vorstellungen anderer Leute. d.h. gerade als schöne Frau muss man sich noch 100mal mehr beweisen, denke ich manchmal! Ich bin dazu noch relativ klein, so dass eh schon viele glauben, man wäre "niedlich" und einem darüberhinaus wenig zutrauen.

Aber das ist jetzt natürlich auch ein kleiner Exkurs zur allgemeinen Schlankheitsproblematik.
 

Benutzer74396 

Verbringt hier viel Zeit
So gibt es eben immer zwei Seiten zu diesem (oder jedem) Thema.

Ich möchte nicht hässlicher sein :grin:, aber ich will nicht auf mein Äusseres reduziert werden. Gerade im beruflichen Umfeld habe ich damit Probleme, was bei mir zu einer starken Defensivhaltung führt, die dann wiederum nicht sehr förderlich für Kundenbeziehungen ist. Aber ich habe herzlich wenig Bock, von irgendwelchen Kunden in Meetings plump angemacht und angeflirtet zu werden oder E-Mails von Kunden zu erhalten, bei denen im P.S. noch steht, wie schade es doch sei, dass wir auf unserer HP keine Fotos drauf hätten, dann würden wir bestimmt noch mehr Aufträge kriegen. Ist wirklich schon öfters vorgekommen *schwör* Bei so was kriege ich das kalte :wuerg: :wuerg:

Und das wird mir jetzt garantiert hier gleich so ausgelegt, als sei ich die Arroganz in Person, weil man darf ja heute auch nicht mehr sagen, dass man weiss, dass man akzeptabel aussieht :tongue:

ja, es gibt wohl bei allem auch die kehrseite der medaille. damit muss man leben. du hast das privileg, das ist dann wohl die negative seite davon.

ich meine, wenns realistisch ist, warum auch nicht? ich finde eine realistische selbsteinschätzung eine tolle sache. ich wollte, ich hätte sie...
kommt vielleicht auch drauf an, wie man es vermittelt, ob es nun arrogant wirkt oder nicht. durch reaktionen deiner umwelt bist du zu der erkenntnis gekommen, dann meine ich auch, dass man das sagen dürfen soll.

aber eben, die wahrheit ist nicht immer nett. und führt anderen vor augen, was sie nicht haben. und dann fängts an mit dem neid etc...
 

Benutzer11128 

Beiträge füllen Bücher
Off-Topic:
Erinnert mich an meine zwei Spanienurlaube mit ner Jugendgruppe. Ich habe es mir tatsächlich erlaubt, ein zweites Mal zum Essen zu gehen und mir etwas auf den Teller zu schöpfen. Wie oft haben meinen Freundinnen gesagt "oah hyper... du isst aber viel :eek: ", dabei hatte ich nach dem zweiten Teller noch Hunger..

Und ich hätte dir sogar noch einen dritten Teller gebracht, wenn du noch Hunger gehabt hättest ...


Zur Ausgangsfrage:

Frauen sind überwiegend viel empfänglicher für körperliche "Vergleiche".

Das zeigt der temporäre Körperkult und die sogenannten "Modeerscheinungen".

Die weibliche Fraktion macht sich untereinander das Leben schwer.
Das ist meine Erfahrung.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
anscheinend ist es doch eher so, dass schlanke und gutaussehende menschen mehr anerkennung von der gesellschaft erhalten.
leute, die nicht perfekt sind, müssen das irgendwie kompensieren. sei es durch ihren charakter, ausstrahlung oder was auch immer.

Deiner Meinung nach gibt es also 2 Sorten von Menschen:
I. Schlank und gutaussehend
II. Nicht perfekt

Das heißt also ein übergewichtiger Mensch kann kein perfekter Mensch (was heißt überhaupt perfekt sein ?) sein ? Desweiteren behauptest du, dass perfekte Menschen so perfekt sind, dass sie nichts mit ihrem Charakter kompensieren. Aber sollte der Charakter einer solchen abstrakten Person wie der eines perfekten Menschen nicht auch Perfekt sein ? Und gut aussehen kann ein dicker Mensch dann wohl auch nicht ?

Off-Topic:
Und das wird mir jetzt garantiert hier gleich so ausgelegt, als sei ich die Arroganz in Person, weil man darf ja heute auch nicht mehr sagen, dass man weiss, dass man akzeptabel aussieht :tongue:

Och, sagen darf man das schon ... nur brauch man sich nichts darauf einbilden, wenn man glaubt gut auszusehen, da das alles eben bloß relativ ist.
 

Benutzer31418 

Sehr bekannt hier
Ja, ich war auch mal sehr aufs Dünnsein fixiert und bin es ein wenig auch heute noch, auch wenns nicht mehr so extrem ist. Es ging damals sicher nicht nur um meine Figur, sondern auch um das Gefühl der Kontrolle, die Bestätigung, dass ich auf dem Gebiet der Gewichtsabnahme ständig neue Erfolge sah, was mir in den jahren früher nie geglückt war - fühlte mich dadurch endlich stärker und konsequenter. Natürlich ist es besser, wenn man diese "Disziplin" auf anderen Gebieten beweist, ich klammerte mich eben an dieses Gebiet.
Allerdings wurde ich von meiner Umwelt auch fast ausschließelich unterstützt. Zwar wussten die allermeisten nicht, dass ich wirklich ungesund wenig aß, aber meine dünne Figur wurde fast nur gelobt. Mit 47 kg wurde ich auch noch als sehr weiblich und kurvig bezeichnet. Mit viel früher 60 kg war ich überall "die Dicke". Nachbarn, der Sportlehrer, Mitschüler usw bezeichnen mich, als ich offiziell Normalgewicht hatte, oft als pummelig etc. Schwer, sich dann noch hübsch zu fühlen. :kopfschue
Ging schon los in der Grundschule. Ich war leicht untergewichtig und eine Mitschülerin sagte, ich sei ziemlich dick (nicht im Scherz). Irgendwie hatte ich immer in meinem Leben das Gefühl, eine schlehcte Figur zu haben. Bis ich es eben übertrieb und wirklich dünn wurde.
 

Benutzer79932 

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:


Wo man als nicht so attraktiver Mensch vielleicht beweisen muss, dass man DAFÜR charakterlich toll ist oder extremst clever, muss man als "schöner'" Mensch das ERST RECHT beweisen, eben damit man nicht in der Schublade der "dekorativen Kleiderstangen" landet und als "schönes Dummchen" oder "arrogante Ziege" abgestempelt wird - dazwischen gibts ja leider oft nicht viel in den Vorstellungen anderer Leute. d.h. gerade als schöne Frau muss man sich noch 100mal mehr beweisen, denke ich manchmal! Ich bin dazu noch relativ klein, so dass eh schon viele glauben, man wäre "niedlich" und einem darüberhinaus wenig zutrauen.

Off-Topic:
Genau das ist es. Sei mal ne Frau, halbwegs intelligent und halbwegs gutaussehend und du wirst es nicht leicht haben. Eben, zumindest vorausgesetzt, man will sich über Können und Wissen beweisen und nicht über die Figur oder die hübschen Haare. Versteht mich nicht falsch, ich will hier nicht klagen, aber ich fühle mich enorm schnell degradiert - eben, siehe mein Beispiel mit den Kunden - und das macht mich ehrlich und wirklich traurig. Was schade ist: diese Defensiv-/Abwehrhaltung, von der ich gesprochen habe, die ist eine direkte Reaktion auf die Reduktion auf mein Äusseres und sie wird von Tag zu Tag oder von Zwischenfall zu Zwischenfall stärker - dadurch wirke ich aber dann gerne mal arrogant und giftig, was ich eigentlich überhaupt nicht bin und was überhaupt nicht die ursprüngliche "Absicht" hinter meinem Verhalten ist. Auch eher ungünstig ;-) Aber eben, wenn man das jemandem sagt, dann kommt als Reaktion immer nur "deine Probleme möchte ich haben", aber keiner kann sich vorstellen, dass das WIRKLICH unangehem ist
 
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