warum werden heutzutage so viele ehen gescheiden?

Benutzer50513  (37)

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ich frage mich das eientlich andauernd. sind die frauen von heute einfach zu karrieregeil und raffgierig oder achten bzw. schätzen männer die arbeit von frauen nicht genug? (provokativ gefragt !)


über zahlreiche antworten würde ich mich freuen. :bier:
 

Benutzer34934  (49)

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Meine Ehe wurde jetzt im Dezember geschieden. Ich hatte mich von meiner Frau getrennt als ich begriffen habe das ich in meinem / unserem Leben nicht mehr da war.
Ich habe eine Tür aufgestossen und habe begonnen mich wiederzufinden.
Ist immernoch ein sehr schmerzhafter Prozess, aber die Resultate sind immer wieder überraschend schön.
Meine EX-Frau ist jetzt viel glücklicher, also habe ich alles erfüllt was ich Ihr versprach -> Sie Glücklich zu machen
 

Benutzer38297 

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Da spielen viele Faktoren mit.

1. Die Frau ist unabhängiger als früher, auch finanziell.
2. Scheidungen werden nicht mehr so geächtet wie früher (Wegfall der Einbindung in die Kirche, Lockerung von Normen, aber auch das was unter dem Schlagwort "Anonymität der Großstadt" bekannt ist ... keiner zeigt mehr mit dem Finger auf dich, wenn du geschieden bist. Wenn das alles vor 50 Jahren schon so gewesen wäre, hätten sich damals viel mehr Leute scheiden lassen).
3. Vereinfachung des Scheidungsrechts.
4. Ehen sind keine Zweckbündnisse mehr, sondern werden meistens aus Liebe eingegangen, und die ist ja bekanntlich vergänglich.
 

Benutzer39246 

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Ich glaube das hat damit zutun, dass die Menschen heute viel zu schnell aufgeben. Obgleich ein kleines Problem im Wege steht, es wird hochgespielt und schluss gemacht. Früher (im Vergleich-meine Großeltern) waren immer füreinander da, jedes Problem wurde gemeistert. Heutzutage sagt man viel zu schnell :"Wir haben uns auseinander gelebt!" oder "Wir passen einfach nicht mehr zusammen." Damals hat man noch gekämpft. Heute wird schlussgemacht und von heute auf morgen (übertrieben) hat man einfach einen neuen Partner. Sogar noch in Beziehungen wird heute viel häufiger nach einem "Besseren " gesucht (á la Prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht ein Besserer findet. :angryfire ), um dann nicht lange allein zu bleiben.

Außerdem setzt man sich viel weniger zusammen und redet über seine Probleme. Im Grunde stauen wir alles auf und irgendwann platzt die große Bombe, und meistens ist es dann zu spät die Beziehung zu retten.

Wer ist in der heutigen Gesellschaft nicht nachtragend? Versucht den anderen zu übertrumpfen? ("Der hat das gemacht, deswegen mache ich das..."-lese ich oft im Forum). Dinge werden nicht akzeptiert und wir sind heute weniger kompromissbereit. :geknickt:

Allein wenn man jemanden Neues kennenlernen, überlegen wir uns, ob es Sinn macht, länger mit ihm zusammen zu bleiben? Lohnt es sich Kinder mit diesem Menschen zu haben? Kann er uns finanziell absichern, wenn ich arbeitslos bin? Hat er genügend Zeit für mich (unser Kind)? Das sind alles Fragen, die sich vorher gestellt werden, was im Grunde ein klein bissel oberflächlich wirkt. Früher hat man den Menschen ansich genommen und wenn man sich liebte, dann funktionierte alles.

Dann die Schwiegereltern in Spee. Heute viel kritischer, sagen dem Sohn/der Tochter gerade raus, dass der Partner nicht zu einem passe? Das war früher egal, man musste ja nciht mit diesem Menschen zusammen sein. Heute fragen einen die Schwiegereltern aus und fragen nach dem Polizeilichen Führungszeugnis (kein Scherz! :mad: )

Früher war beziehungstechnisch wohl alles ein bissel einfacher....

LG
 

Benutzer36962 

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Weil, eine Frau nicht mehr mit Unterdrückung Leben muß, vielleicht??!!

Weil, es gleichberechtigung gibt.

Weil, Man(n) nicht mehr "nur wegen Kinder" zusammen Lebt.
 

Benutzer11128 

Beiträge füllen Bücher
Der Grund der Scheidung ist wie vor 50 Jahren gleich:
Es passt einfach (nicht) mehr.

Nur heutzutage sind Frau (und Kinder) nicht mehr so absolut abhängig vom Mann und können deshalb den "Mut" aufbringen, sich zu trennen.
(Die meisten Scheidungen in D werden von Frauen eingereicht)
Der Status "geschieden" ist kein gesellschaftlicher Makel mehr und die Wahrscheinlichkeit, auch "jenseits der 30" nochmals einen neuen Partner zu finden, erheblich gestiegen.

Das hat nichts mit der Bewertung der "Leistung" eines Geschlechtes zu tun, sondern mit den besseren Möglichkeiten, die man heute hat.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
es ist eben viel einfacher, sich heutzutage scheiden zu lassen
früher hatte man dann kein sogutes ansehen mehr
heute gilt es als "normal"
berühmte frauen und männer haben sich schon scheiden lassen
dienen als vorbilder...
 

Benutzer50513  (37)

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@all

außer ich bins nur hat sich keiner so wirklich mühe gegeben. eure antworten sind immer der gleiche einheitsbrei.


z.b. iwarum wollen so viele männer keine kinder mehr? haben sie angst als zahlväter ausgenommen zu werden?


oder warum verhalten sich frauen wie die letzten furien bei scheidungen?

also bitte antwortet nicht immer, "weil man sich nicht mehr mag."


thx
 

Benutzer11634  (44)

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ichbins'snur schrieb:
Ich glaube das hat damit zutun, dass die Menschen heute viel zu schnell aufgeben. Obgleich ein kleines Problem im Wege steht, es wird hochgespielt und schluss gemacht. Früher (im Vergleich-meine Großeltern) waren immer füreinander da, jedes Problem wurde gemeistert. Heutzutage sagt man viel zu schnell :"Wir haben uns auseinander gelebt!" oder "Wir passen einfach nicht mehr zusammen." Damals hat man noch gekämpft. Heute wird schlussgemacht und von heute auf morgen (übertrieben) hat man einfach einen neuen Partner. Sogar noch in Beziehungen wird heute viel häufiger nach einem "Besseren " gesucht (á la Prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht ein Besserer findet. :angryfire ), um dann nicht lange allein zu bleiben.

/signed
 

Benutzer22358  (33)

Meistens hier zu finden
ich denke auch, dass da verschiedene Faktoren eine Rolle spielen. Zum einen siend da die Frauen, die Karriere machen können und das dem hinterm-herd-stehen vorziehen. Nun stellt sich aber die Frage, wer putzt und kocht dann. Nur wenige Männer wollen sich mit der Rolle des Hausmanns anfreunden und lassen ihre Frau Karriere machen. Da gibt es schon den ersten Streit.

Normale Durchschnittsverdiener müssen beide arbeiten, damit man leben kann. Dazu muss noch geputzt und eingekauft werden und der übliche stress kommt ja auch noch hinzu. da bleibt nicht viel zeit für einander und man kann sich schnell auseinander leben.

Außerdem spielt die unabhängigeit der Frau eine Rolle. Die Frau braucht sich nicht mehr unterordnen, der mann hat nicht mehr das sagen. damit müssen beide zurecht kommen und einen Weg finden, Kompromisse einzugehen und gemeinsam zu entscheiden. Im übrigen muss man das auch nicht, weil es einfachere Wege gibt. Die Frau kann sich scheiden lassen und ihr eigenes Geld verdienen, und auch die Suche eines neuen Partners ist erfolgreich weil es ganug geschiedene Leute gibt.

Dazu kommt, dass sich immer weniger Paare Kinder anschaffen. Kinder sind immernoch eine Gemeinsamkeit, diezusammenschweißt. ich halte nichts davon, wenn man nur wegen der kinder zusammen bleibt, aber sie sind doch ein Grund, warum man noch mehr versucht um die ehe zu retten.
 

Benutzer50513  (37)

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aber es kann doch nicht alles sein, dass die frauen nur so freiheitsliebend sind! was wäre denn für euch die grundlage einer guten ehe?


gemeinsam durch gewspräche konflikte lösen?
 

Benutzer23225  (48)

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in zeiten wo jede/r einen handyvertrag im sekundentakt abschließen kann, bleibt ein versprechen für die dauer eines lebens auf der strecke. außerdem denke ich, sind viele zu verwöhnt und egoistisch ein leben zu teilen, auch und insbesondere wenn es mal schwer wird
 

Benutzer34934  (49)

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Bin etwas spät. Warum geben sich die Poster hier keine Mühe ?
Ich denke das die Frage nach dem Warum einer Scheidung nur von jemanden beantwortet werden kann der verheiratet ist / war.
Einfach ist es nicht sich scheiden zu lassen.
Ich hatte eine Frau die Erfolg in ihrem Job hatte. ich finde das gut und wichtig. Das Problem war eine Fixierung auf mich. Ich wollte auf kein Podest gestellt werden.
Ich wollte auch keine Kinder. Ich habe nicht das Gefühl reif genug zu sein. Ich habe meinen eigenen Weg noch nicht weit genug beschritten.
Die Gründe warum man sich scheiden lässt sind mannigfalltig. Ich denke man kann es nicht auf emanzipation o. ä. schieben. Es ist eine Entwicklung der Gesellschaft. Werte verändern sich, Grundsätze verändern sich.
 

Benutzer41534 

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Ich glaube was vielen fehlt in einer Ehe/Beziehung ist RESPEKT und ACHTUNG vor dem Partner! Auch ich merke immer wieder wie schwer das ist. Früher wurde viel respektvoller mit den Frauen umgegangen. Die Rollen waren auch klar verteilt.

Von Freunden hab ich auch schon oft gehört, dass es ja einfach wäre, sich scheiden zu lassen (was ich als Rechtsanwaltsgehilfin nur bestätigen kann, wenn beide sich einig sind geht´s schnell). Viele heiraten ja garnicht mehr. Ich denke wer Hochzeit und Scheidung in einem Satz nennt, der sollte es gleich lassen.

Ich denke auch, dass einfach die Grundwerte von früher fehlen. Auch wenn einige jetzt vielleicht rummurren, aber früher waren die Leute noch gläubig und da wurde die Ehe höher geachtet. Nur Gott konnte eine Ehe scheiden. WEnn du heute sagst, dass du verheiratet bist, was zählt das denn??? Man kann ja auch so zusammenleben. Wenn´s nicht passt, dann trennt man sich. Das hab ich ganz oft gehört von Freunden.

Ich habe mich das auch oft gefragt, bevor ich geheiratet habe. Und ich merke, dass es bei weitem nicht immer einfach ist. Aber ich will an meiner Ehe festhalten! Das hab ich so gesagt zur Hochzeit und das will ich auch einhalten. Bis das der Tod und scheidet!!
 

Benutzer30076 

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Zeichen der Zeit!

Frauen sind nicht mehr so an Männer gebunden wie früher.

Ehen sind nicht mehr heilig. In den 60er war eine Scheidung unmöglich, allein des Ansehens wegen. Wer weiß vllt ändert sich das wieder in 30 Jahren...
 
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