Warum verstehen viele meine Sehnsucht nach einer Freundin nicht?

Benutzer102211 

Öfters im Forum
All dies sind Fähigkeiten, die sich nur im Umgang mit den Frauen
entwickeln können.

Meine Hypothese dazu ist, daß die Serie von Mißerfolgserlebnissen
durch ein einziges Erfolgserlebnis abgebrochen werden kann.
In jungen Jahren geschieht dies einfach spontan, oft wohl unter
Alkoholeinfluß.
Nachfolgend entwickeln sich die notwendigen Fähigkeiten ganz von
selbst.

Wenn man über die 20 hinaus ist, sinkt die Wahrscheinlichkeit
günstiger Gelegenheiten sehr stark ab und mangelhaft ausgeprägte
Fähigkeiten verstärken dies noch ( die meisten Trends in Natur
und Gesellschaft verlaufen nicht linear, sondern exponeziell ).

Was folgt daraus nach einfacher Hausfrauenlogik ? :
- entweder man schlägt sich ab einem bestimmten Alter jegliche Gedanken
an eine Beziehung aus dem Kopf,
- oder man organisiert sich das erste Erfolgserlebnis mitsamst
nachfolgenden Änderungen der eigenen Persönlichkeit kurzerhand selbst.

Ein Philosoph würde als weitere Option anfügen,
daß es auch mit Anfang 20 möglich sein sollte, den ganz normalen
Lauf der Entwicklung ca. ab dem 16. Lebensjahr nachzuholen.
Wie könnte so etwas aussehen ?
1.) Studium abbrechen,
2.) bei Muttern wieder einziehen,
3.) eine Lehre in einem typischen Frauenberuf beginnen.
Wenn man dabei jegliche Ernsthaftigkeit konsequent abgelegt hat,
sollte sich von ganz allein etwas ergeben.
Die Erfolgswahrscheinlichkeit ist allein deswegen schon höher, da die
18-jährigen Mädchen noch nicht die volle Professionalität des Mannes
kennen und erwarten.

Das Faultier
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Jetzt red ihm doch nicht dauernd ein, er sei unnormal, Mensch!

"den ganz normalen Lauf der Entwicklung ab ca 16" so was Pauschales kann man doch gar nicht sagen! Er mact sich eh schon unnötig fertig, weil er mal andere Prioritäten als Weiber und Saufen hatte, was zum Geier soll denn daran nun so schlimm sein, dass man mit anfang 20 sich auf Grund des "nötigen Nachholens" auf den gesitigen und sozialen Stand eines 17 Jährigen begeben muss. DAS ist wirklich erbärmlich.

Meine Güte, ich hab auch die ganzen Teenie Dramen Beziehungen übersprungen, weil mir das schon mit 15 zu blöd war. Ich bemerke keinerlei Defizite^^ meine Beziehungsfeindlichkeit war mit 15 schon so und ist darauf wirklich nicht zurückführbar.

Es ist NICHT schlimm, nicht immer mit dem Strom zu schwimmen und das zu tun was alle andern tun, selbst wenn mans dumm findet - nur damit man nicht "nachholen" muss.
Ich hab mich mit 18 nicht wild durch die Gegend gevögelt, wie es da grade "in" war, um cool zu sein und dazu zu gehören. Statt immer das zu tun was man glaubt tun zu sollen, und so dann total selbstbewust sein zu können, sollte man sich lieber ein Selbstbewusstsein aufbauen, das einem ein gutes Gefühl dann vermittelt wenn man der ist, der man eben ist. Und lernen, gern man selbst zu sein und sich nicht dauernd für irgendwelche Schwächen zu hassen ist viel wichtiger als diese Schwächen um jeden Preis ausmerzen zu wollen.

Wenn ich die Beiträge von Faultier lese, dann könnte man meinen, wer Mitte 20 noch keine Beziehung hatte, ist sozial abnormal und ein Fall für den Therapeuten. Genau DIESE Haltung baut den Druck dann auf, der jegliche Beziehungsanbahnung unendlich verkompliziert.

Selbstbewusstsein das nicht aus oberflächlichen Erfolgen, die man andern zeigen kann, sondern aus sich selbst, weil man sich MAG resultiert hat ein ganz andres Fundament und damit eine ganz andre Ausstrahlung.

So.
 

Benutzer116701 

Sorgt für Gesprächsstoff
Wulfric, dank deinem Beitrag musste ich mich zwangsläufig hier anmelden. Die Nummer, die du und gewisse andere User abziehen, ist schlicht traurig.

Deine Haltung gegenüber DIR selbst ist blanker Hohn! Du verfügst über kein Selbstwertgefühl - von Selbstbewusstsein möchte ich erst gar nicht sprechen. Du bist massiv verklemmt - daher auch deine illusorische Vorstellung von Partnerschaft und Sex. Jeder halbwegs normale, psychisch gesunde Mensch, der im Einklang mit sich und seiner Umwelt steht, wird ob deiner Worte die Hände verwerfen. Du nimmst das alles schlichtweg zu ernst. Sex ist KEINE ernsthafte Sache. Die schönste Sache der Welt, ja, umwerfend in Kombination mit der Liebe.

Komm erstmal klar mit dir, bevor du auch nur an eine Beziehung zu denken wagst. In deiner jetzigen Verfassung würdest du in eine zutiefst ungesunde Abhängigkeit geraten. Und das willst du dir nicht antun.

Kurz zu mir: auch ich musste Dreck fressen. Und ich tat's (im Nachhinein) nur zu gerne. Erst wenn du die für dich gewohnte und sichere Komfortzone verlassen musst, wirst du dich weiterentwickeln. Und damit sind keineswegs das Philosophieren über Liebe und die damit verbundenen, unnötig in die länge gezogenen Beiträge gemeint. Versteh mich nicht falsch - ich liebe die Liebe, ich liebe die Frauen, ich könnte stundenlang darüber sprechen. Aber für deine ganz persönliche Entwicklung sind sie nicht dienlich. Für die Katz!

Warum ziehst du dich zurück? Warum ziehst du nicht in eine WG? Du verspürst Angst bei dem Gedanken? Gut so! Du sollst sie auch spüren. Du verlässt deinen Panzer und gehst raus, fällst auf die Schnauze, musst Unanehmlichkeiten einstecken. Aber du würdest lernen, lernen, lernen. Auf sozialer Ebene besteht bei dir enormes Potenzial nach oben - und daran musst du primär arbeiten. Denk nicht an eine Beziehung. Übe dich im Umgang mit Menschen, ganz besonders mit fremden. Du brauchst keine Frau, um der zu werden, der du sein könntest, der du so gern wärst. Erst wenn du spürst, wie einfach, ja nahezu lächerlich trivial es sein kann, man selbst zu sein, kommst du deinem Ziel näher. Und dazu gehören deine Stärken und - noch wichtiger - deine Schwächen. Sie sind ein Teil dessen was du bist, nie ein Grund sich zu schämen, denn sie gehören zu dir. Aber sie werden langfristig in den Hintergrund treten, dich nicht mehr beherrschen.

Noch kurz was zur Aussehensthematik: So lange du keine körperlichen Behinderungen mit dir trägst, keine ausserordentlichen Abweichungen der Norm aufweist, bleibt das Aussehen nur ein maximal sekundärer Bestandteil von deinem Gesamtauftreten. Pflege dich, kaufe dir schöne Klamotten. Attraktiv wirst du aber erst durch ein stabiles Selbstwertgefühl. Selbst ein Brad Pitt würde mit einem solchen Selbstbild, wie du es mit dir rumträgst, keinerlei Anziehungskraft versprühen.

Als kleiner Tipp (der Titel des Buches ist übrigens absichtlich - wohl aus Marketinggründen - so überspitzt formuliert): Der perfekte Eroberer von Maximilian Pütz.

Alles Gute.
 

Benutzer102211 

Öfters im Forum
caotica :
... Wenn ich die Beiträge von Faultier lese, dann könnte man meinen, wer Mitte 20 noch keine Beziehung hatte, ist sozial abnormal und ein Fall für den Therapeuten. Genau DIESE Haltung baut den Druck dann auf, der jegliche Beziehungsanbahnung unendlich verkompliziert. ...

Vielleicht übertreibe ich gern etwas, aber wenn jemand einen
Zustand als Defizit empfindet und darunter leidet, dann braucht
er Hilfe oder gute Ideen.
Nach meinem Empfinden wäre ein Therapeut derzeit die beste hier
geäußerte Idee.
( leider können die Freunde nicht helfen, Selbsthilfe funktioniert
nicht, warten bis Ende 20 wurde verworfen, das Bordell ebenso )

Vergilian :
... Deine Haltung gegenüber DIR selbst ist blanker Hohn! Du verfügst über kein Selbstwertgefühl - von Selbstbewusstsein möchte ich erst gar nicht sprechen...
Bleib locker, er ist zumindest gewillt, etwas an seiner Lage zu ändern.
Es ist die Frage, wie genau die Hindernisse beschaffen sind, die er zu
überwinden hat. Das haben wir bisher noch gar nicht erörtert.

Vergilian :
... Kurz zu mir: auch ich musste Dreck fressen. Und ich tat's (im Nachhinein) nur zu gerne. Erst wenn du die für dich gewohnte und sichere Komfortzone verlassen musst, wirst du dich weiterentwickeln ...
Drum behaupte ich ja auch, daß jeder junge Mann irgendwie da durch gegangen ist.
Einige machen das mit 17, andere mit 20 oder eben auch wesentlich später.
Je später, um so schwieriger wird es aber - und genau das ist das Problem,
wie ganz am Beginn dieses Themas schon angedeutet.

Ich selbst hatte mit 18 auch nur großes Glück. Ich bin durch eine Projektarbeit
an drei reifere Frauen geraten. Die wußten, was sie wollten, nämlich meinen
göttlichen Körper. Wir hatten großen Spaß zusammen, ich lernte die
Funktionsweise und die Gedankenwelt der Frauen kennen, und plötzlich
war ich alle meine Hemmungen los, die sich auf Grundlage der mittelalterlichen
Prinzipien meiner Mutter und der pädagogischen Kontrollwut meiner Schwester
aufgebaut hatten.

Ähnliche Dinge vermute ich in der Vergangenheit aller Betroffenen User.
Darum finde ich die Ansage von Vergilian hier nicht hilfreich.
Es ist zwar im Grunde schon richtig, aber nur als relativ harte Wertung
formuliert. Dies polarisiert nur, schafft möglicherweise Fronten,
bringt aber keine Fortschritte bezüglich der Kernfragen.

1.) Welche Ideen für spontane kleine weiterführende Schritte können
wir noch anbieten ? Dazu wurde schon viel gesagt, aber es funktioniert
offensichtlich nicht.

2.) Wie kann man das kleine zerstörerische Programm im Unterbewußtsein
neutralisieren ? - nur so wird Kommunikation erfolgreich und eine
mögliche Beziehung auch dauerhaft möglich.

Das Faultier
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
1.) Welche Ideen für spontane kleine weiterführende Schritte können
wir noch anbieten ? Dazu wurde schon viel gesagt, aber es funktioniert
offensichtlich nicht.

2.) Wie kann man das kleine zerstörerische Programm im Unterbewußtsein
neutralisieren ? - nur so wird Kommunikation erfolgreich und eine
mögliche Beziehung auch dauerhaft möglich.

Ich find's echt bewunderswert, dass du hier in dem ganzen Wirrwarr probierst, Anleitungen für de TS zu erstellen. Ich würde dir auch dabei zustimmen, dass solche Erfahrungen je später desto schlechter sind (aber nicht unbedingt je früher desto besser). Ich persönlich denke, dass es mit 23 noch nicht zu spät ist. Allerdings ist der TS tatsächlich selbst am Zug. Wenn er nur da sitzt und grübelt, sich wundert, aber weitermacht wie bisher, dann wird das einfach nichts. Ich finde, wir haben hier genügend Tipps und Ratschläge gegeben, die alle mehr oder weniger ausgeschlagen wurden. Oder aber der TS setzt die anderen Sachen gerade um, die er nicht sofort abgelehnt hat. Ich würde es ihm wünschen.

Ich finde tatsächlich, dass man hier nicht mehr tun kann, sofern der TS nicht selbst "den Arsch hochkriegt" und einfach mal ein paar Sachen ausprobiert. Sei's nun, dass er mit seinen Freunden drüber redet, dass er in eine WG zieht, dass er sich zu einem Lindy-Hop-Kurs anmeldet, dass er eine Kommilitonin nach einem Date fragt, dass er einen Therapeuten für seine Phobienbekämpung heraussucht. Ich sage nicht, dass diese Sachen leicht umzusetzen sind, aber sie sind definitiv nicht unmöglich. Wenn's nicht geht, dann steht sich der TS selbst im Weg. Wir können da leider nicht mehr tun, fürchte ich.
 

Benutzer102211 

Öfters im Forum
Wir können und müssen noch sehr viel tun

Dazu werfe ich mal zwei Begriffe ein:

Problem und Strategie


Leider befinden wir uns noch ganz am Beginn dieses Problemlösungsprozesses.
Wir haben bisher nur die naheliegenden, d.h. bekannten Optionen diskutiert,
mehr nicht.
WulfricD hat einige Eingrenzungen vorgenommen, die nochmals zu hinterfragen
sind. Danach wäre eine Erweiterung des Betrachtungsraumes erforderlich.
Erst danach ist die ursprüngliche Umschreibung des Problems neu zu definieren,
sie auf einen Kern ( Fragestellung ) zu bringen und eine mögliche Lösungsstrategie
zu entwickeln.

Was muß herauskommen?:
- eine Zielstellung, die zeitlich, quantitativ und qualitativ fixiert ist
( dafür gibt es auch Kriterien: Erfüllbarkeit, Abrechenbarkeit, Transparenz ... ),
- mögliche Zwischenetappen müssen ebenfalls fixiert werden,
- Wissen und das sogenannte Handwerkszeug muß bereitgestellt sein,
- die wichtigsten Umgebungsbedingungen müssen definiert sein.

Diese Strategie muß einfach verständlich und kurz in Text gebracht werden.

Erst danach ist es sinnvoll, mit vollem Einsatz zu handeln.
Alles, was jetzt aufgrund der vielfältigen Ideen probiert wird, ist nur
dazu geeignet, den Betroffenen etwas in Aktionismus zu versetzen.
Es ist risikobehaftet und völlig ineffizient.

Das Faultier
 
2 Woche(n) später

Benutzer114418 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo euch allen,

lange habe ich mich hier nicht mehr gemeldet! Ich habe einfach eine kleine Auszeit gebraucht, weil mich die intensive Beschäftigung mit meiner Unzufriedenheit nur noch mehr deprimiert hat, als ich es eh schon war. Natürlich ist es wichtig, sich seinen Problemen zu stellen und alles daran zu setzen, sie zu lösen, und ich habe auch nicht vor, den Kampf einfach aufzugeben (zumindest jetzt noch nicht), aber eine zu starke Fokussierung auf sie führt irgendwann dazu, dass man nichts mehr anderes sieht, dass man das Leben und seinen glücklichen Momente überhaupt nicht mehr genießen kann. Und schlimmer noch: Es macht einen vollkommen unfähig, vernünftig zu handeln. Insofern hat mir diese kurze Auszeit wirklich gut getan, auch wenn ich immer wieder auf schmerzhafte Weise an meine Unzufriedenheit erinnert wurde, beispielswiese wenn ich glücklichen Liebespaaren begegnet bin oder wenn mir Andere von ihren Plänen mit ihrem Partner erzählt haben. Das ist insofern positiv, als es verhindert hat, dass ich meine Probleme einfach verdränge und weiterhin so lebe, wie bisher, ohne irgendetwas zu verändern. So viel zu meiner Auszeit!

Und nun zur Beantwortung eurer zahlreichen Beiträge!

Sorry das mal sagen zu müssen, aber in einer "sicheren" Umgebung ist so ziemlich jeder locker. Das heisst einfach nichts.

Grundsätzlich hast du schon Recht, aber wenn du wüsstest, wie lange ich brauche, um mich sicher zu fühlen und um demzufolge locker zu werden, würdest vielleicht ein wenig anders reagieren. Für mich ist das schon ein großer Sieg, wenn ich endlich locker werde. Wobei es nicht mehr so lange dauert, wie noch vor wenigen Jahren. Und das ist schon ein gewaltiger Fortschritt.

Gerade im Unibereich gibts da doch wirklich tausend Dinge:
-Unisport
-Einfach ein bißchen in der Bib, im Gang, im Aufzug flirten
-Öfters mal ein Ründchen mit richtig guter Laune über den Campus schlendern oder eine Runde mit dem Fahrrad drehen, sich im Sommer mal irgendwo mit Decke auf die Wiese hauen
-Supermarkt und Co. in Uninähe, da hat man doch oft genug schon nette Mädels an der Kasse vor sich

Gibt doch wirklich tausend Gelegenheiten für einen kleinen Flirt und ab und zu wird da dann auch mal ein Kaffee daraus oder mehr.

Es ist leichter gesagt, als getan. Und es handelt sich jetzt nicht bloß um eine Ausrede meinerseits. Es ist nämlich so: Wenn man etwas kann, gut kann, kann man sich oft nicht mehr vorstellen, wie schwierig es für Leute ist, die es eben nicht können, weil sie a) die Technik nicht beherrschen und b) keine Erfahrung haben. Beides kann man natürlich lernen, wie man auch Schwimmen oder Radfahren lernen kann. Der Unterschied ist aber, dass man es bei Flirten stets mit Menschen zu tun hat, da kann man nicht einfach ohne Weiteres Sachen ausprobieren, um zu schauen, ob es funktioniert oder nicht, weil man dabei die Gefahr eingeht, den Anderen zu verletzen. Nur an sich und an seine eigenen Fortschritte zu denken, wäre egoistisch und würde einen sofort zum Arschloch machen. Das ist der erste Punkt.

Hinzu kommt, dass nicht jeder gut flirten kann. Was ich damit meine, ist dass Leute, die unter mangelndem Selbstbewusstsein leiden, bei Flirtversuchen oft einfach nur lächerlich erscheinen, eben weil es bemüht, total unnatürlich wirkt. Und das kommt bei Frauen garantiert nicht gut an. Zumindest habe ich das von mehreren Frauen gehört.

Aber vielleicht kannst du mir mal kurz erklären, wie man überhaupt flirtet, sprich: wie man sich da verhalten und was man sagen soll.

Wenn du dich zu den Männchen zählst die für eine Frau bis zur kompletten Selbstaufgabe alles stehen und liegen lassen, ihren Stolz über Bord werfen um einzig und allein in ihrer Gunst zu existieren - Ja.
Dann landest du allerhöchstens in einem Abhängigkeitsverhältnis.




Stören? Keinesfalls!
Als beste Freundin mit Penis, Seelenmülleimer und Ego-pusher seid ihr einsame Spitze!
Nur als Partner - dafür kommt ihr leider nicht in Frage, Sorry.

Tut mir Leid, dass ich das sagen muss, aber genau wegen solchen Aussagen entwickeln manche Männer einen Frauenhass!

Nein, ich bin kein Mann, der „für eine Frau bis zur kompletten Selbstaufgabe alles stehen und liegen lassen, ihren Stolz über Bord werfen um einzig und allein in ihrer Gunst zu existieren“. Aber zu sagen, dass Männer, die keinen arroganten Arschlöcher und ein bisschen sensibler sind, höchstens als „beste Freundin mit Penis, Seelenmülleimer und Ego-pusher“ taugen, finde ich einfach zum Kotzen! Warum sagst du nicht gleich, dass solche Männer wie ich als reines „Unglück der Natur“ zu betrachten sind und sich lieber schnellstmöglich umbringen sollten, weil sie den Anderen nur die Luft zum Atmen wegnehmen? Vielleicht war es von dir nicht so gemeint, aber zumindest vermittelt es diesen Eindruck.

Einer Sache bin ich mir jedenfalls sicher: Nicht alle Frauen stehen auf Arschlöcher. In meinem Freundeskreis gibt es genug Beweise dafür.

Und da du Beziehungsvorraussetzungen ähnlich eng siehst wie ich, nämlich dass Aussehen, Charakter, Verstand und Gefühl stimmen müssen, und auch noch auf Gegenseitigkeit schränkt das die Auswahl natürlich ein, im Vergleich zu denen die sich a) einfach leicht verlieben und b) es einfach mal versuchen und sich auf etwas mit ein wenig Kribbeln und hohen Sympathiepunkten einlassen.

Aber das ist nichts was man ändern könnte.

Und wie macht man es dann? Soll ich einfach eine Beziehung mit irgendeiner Frau eingehen, für die ich nicht die geringsten Gefühle empfinde, die mich nur nerven würde und die nicht einmal als Herzeigeobjekt taugen würde, weil sie so wenig zu mir passt? Die Antwort darauf kann eigentlich nur negativ sein.

Und Fakt ist: Nur die Beziehungen, bei denen beide auch zusammenpassen, sind auch noch nach mehreren Jahren glückliche Beziehungen.

Die Frage ist also: Wie kann ich in meiner Situation eine Freundin finden? Du hast ja selbst gesagt – und das sehe ich auch ein –, dass die Auswahl im Gegensatz zu vielen Behauptungen doch sehr beschränkt ist. Denn zu den von dir genannten Kriterien kommt ein weiteres – und nicht das Geringste!- hinzu: Die Frau muss auch noch Single sein.

Mehr als sich selbst zu lieben und sein Leben trotz Partnerlosigkeit zu genießen, kann man nicht machen.

Das MUSS anderes gehen können! Ich weiß, dass ich nicht mein ganzes Leben ohne Partnerin sein kann. Früher hätte ich das anders gehen, jetzt aber nicht mehr.

Handlungsfreiheit, an sich selbst etwas zu verändern. Man kann schließlich lernen, aus sich selbst das beste herauszuholen. Ein Mann muss kein Schönling und kein Womanizer sein, um eine Frau abzubekommen. Wer das denkt, ist realitätsfern.

Da würde sogar ich dir zustimmen. ;-)

Zum ersten Punkt: Es stimmt tatsächlich, dass man das beste aus sich selbst herausholen kann, dass man seine positiven Eigenschaften, sei es charakterlich oder körperlich, besser zur Geltung bringen kann. Daran arbeite ich momentan. Dadurch wird man zwar kein vollkommen anderer, sprich perfekter Mensch, aber auf seine Mitmenschen zumindest einen ganz anderen Eindruck machen.

Zum zweiten Punkt: Es entspricht auch der Wirklichkeit, dass man kein perfekt aussehender Frauenheld sein muss, um eine Freundin zu finden. Ich habe sogar schon erwähnt, dass ich in meinem Leben auf jeden Fall schon zwei Freundinnen hätte haben können. Allerdings – und das ist eine wichtige Einschränkung – geht es mir nicht nur darum, unter meinem Single-Leben einen Strich zu ziehen. Eine Frau muss mehrere Voraussetzungen erfüllen, damit sie für mich überhaupt als Freundin in Frage kommt: Wir müssen zumindest ein paar gemeinsame Interessen haben, sie muss sich für das, was ich mache, interessieren, und ohne perfekt aussehen zu müssen, muss es etwas geben, was mir an ihr rein optisch gefällt (hier geht es wieder um die bereits mehrfach erwähnte sexuelle Anziehung).

Alle drei genannten Aspekte sind wichtig. Ich habe nämlich zu viele Paare erlebt, bei denen die Frau dem Mann intellektuell offensichtlich unterlegen war und sich an gewissen Diskussionen deswegen nicht beteiligen konnte, was dazu führte, dass sie ihn die ganze Zeit schweigsam und voller Bewunderung anstarrte. Ich habe auch Paare gesehen, bei denen die Interessen so unterschiedlich waren, dass beide sich nur noch über ganz banale Sachen aus dem Alltag unterhalten konnten und kaum noch was zusammen unternehmen konnte, ohne dass gleich ein Streit entbrannt ist.

Selbstverständlich kann es keine Garantie dafür geben, dass eine Beziehung lange hält. Allerdings gibt es Beziehungen, bei denen von vornherein feststeht, dass sie zum Scheitern verurteilt ist. Und das liegt meistens an ganz rationalen Sachen, über die man sich Gedanken machen sollte, bevor man eine Beziehung eingeht.

Bei dem TS und ähnlichen Kandidaten hingegen denke ich, dass sie sich tatsächlich selbst im Wege stehen, aus Angst vor Blamage folgt Passivität und Schwerfälligkeit. Ich würde sogar behaupten, dass ich als nicht unattraktive, auf dem Partnermarkt proaktiv-offensive Frau bisher mehr Körbe eingesackt habe, als der TS. Allerdings werte ich einen Korb nicht als Blamage, nehme ihn allerseltenst persönlich und vor allem kassiere ich ihn wenn, dann zu so einem frühen Zeitpunkt, dass er subtil kommuniziert wird, ich ihn kaum als Korb wahrnehme und ihn gut akzeptieren kann. Mit anderen Worten: Bei mir geht keine Welt deswegen unter.

Du nimmst einen Korb nicht persönlich, weil du genau weißt, dass es andere Männer gibt, denen du gefällst. Bei mir ist das aber ganz anders. Ansonsten hast du natürlich vollkommen Recht: Du hast auf jeden Fall mehr Körbe bekommen, als ich. Aber das ist eigentlich gar nicht das Entscheidende: Da ich mich nur äußerst schwer verliebe (ich sage es immer wieder, aber zwischen meinem 15. und meinem 23. Lebensjahr habe ich mich kein einziges Mal verliebt), bekomme ich als logische Konsequenz nur äußerst selten Körbe. Ich komme ja nur in die Situation, wenn ich mich für eine Frau interessiere, die selbst für mich nichts empfindet.

Selbstbewusstsein das nicht aus oberflächlichen Erfolgen, die man andern zeigen kann, sondern aus sich selbst, weil man sich MAG resultiert hat ein ganz andres Fundament und damit eine ganz andre Ausstrahlung.

Selbstverliebtheit ist aber auch wieder zum Kotzen. Man darf sich selbst nicht zu toll finden, sonst wird man für Andere unausstehlich. Aber diese Gefahr besteht bei mir nicht. Und wenn ich es ein bisschen provokant formulieren müsste: Wenn man sich selbst liebt, braucht man ja keinen Partner mehr. Man könnte ihn dann auch gar nicht mehr lieben. Wichtiger ist aber die Frage: Was sind Gründe, sich selbst zu lieben oder meinetwegen zu mögen?

Ich persönlich denke, dass es mit 23 noch nicht zu spät ist. Allerdings ist der TS tatsächlich selbst am Zug. Wenn er nur da sitzt und grübelt, sich wundert, aber weitermacht wie bisher, dann wird das einfach nichts. Ich finde, wir haben hier genügend Tipps und Ratschläge gegeben, die alle mehr oder weniger ausgeschlagen wurden. Oder aber der TS setzt die anderen Sachen gerade um, die er nicht sofort abgelehnt hat. Ich würde es ihm wünschen.

Ich gebe mir Mühe. Ich muss aber gestehen, dass mir manchmal die Lust vergeht, eine Freunin zu finden, wenn ich sehe, wie schwierig das bei mir ist. Fakt ist, dass es viele meiner Freunde deutlich leichter gehabt haben. Sie haben einen Partner gefunden, ohne sich große Mühe zu geben, irgendwie hat es sich von selbst ergeben, und zwar durch Zufall. Und ich bleibe dabei, dass ich viel Pech hatte: Wenn ich sehe, um nur ein Beispiel zu nennen, dass eine Freundin gleich in ihrem ersten Studienjahr ihren Freund kennengelernt hat, mit dem sie nun seit 6 Jahren zusammen ist und wenn man bedenkt, dass nur sehr wenige Leute dieses Fach studieren (viel Auswahl gab es da nicht), dann kann man sich schon sagen, dass sie verdammt Glück hatte. Ich hatte dieses Glück nicht, obwohl ich mit deutlich mehr Frauen zusammengekommen bin, als sie mit Männern.

Wenn ich dann noch Frauen kennenlerne, die mich von Anhieb an interessieren (nicht, dass ich mich gleich in sie verliebe, aber ich könnte mir zumindest vorstellen, dass sich da was entwickelt), dann aber sofort erfahre, dass sie vergeben sind, dann ist es wirklich zum Verzweifeln. Vor drei Wochen war ich auf einer Exkursion, bei der ich im Vorfeld nur eine einzige Person kannte, und weißt du, was mir da aufgefallen ist? Alle Frauen, aber wirklich alle, die mir gefallen haben, waren bereits vergeben. Und es ist nicht das erste Mal, dass mir das auffällt.

Aber vielleicht habe ich in Zukunft mehr Glück, als bisher. Ich werde zumindest versuchen, dafür zu sorgen, noch mehr Frauen kennenzulernen. Wenn es dann aber immer noch nicht geklappt hat, dann weiß ich auch nicht. Vielleicht sollte ich dann versuchen, bevor ich mich umbringe, schwul zu werden! Wer weiß, vielleicht hätte ich da mehr Glück! :grin:Aber hoffentlich kommt es nicht soweit! Du hast mir ja zahlreiche Ratschläge gegeben, und es sind auf jeden Fall welche dabei, die interessant und umsetzbar sind und zu mir passen!

Was muß herauskommen?:
- eine Zielstellung, die zeitlich, quantitativ und qualitativ fixiert ist
( dafür gibt es auch Kriterien: Erfüllbarkeit, Abrechenbarkeit, Transparenz ... ),
- mögliche Zwischenetappen müssen ebenfalls fixiert werden,
- Wissen und das sogenannte Handwerkszeug muß bereitgestellt sein,
- die wichtigsten Umgebungsbedingungen müssen definiert sein.

Diese Strategie muß einfach verständlich und kurz in Text gebracht werden.

Ich bin dir sehr dankbar dafür, dass du versuchst, mir mit konkreten Vorschlägen zu helfen. Allerdings bin ich da eher skeptisch. Eigentlich bin ich ein Mensch, der Strategien liebt und ständig welche entwickelt. Ich musste aber auch feststellen, dass sie nicht gelingen können, wenn die Ziele zu genau definiert werden. Abgesehen davon, dass man sich da unnötig Druck aufbaut, der einen womöglich lähmt, gibt es Dinge, auf die man eben keinen Einfluss hat. Schließlich habe ich ehrlich gesagt nicht die geringste Ahnung, wie eine solche Strategie aussehen könnte. Das Hauptziel ist eigentlich klar: Ich möchte eine Freundin (wenn es aber noch lange so weitergeht, wie jetzt, weiß ich nicht, ob ich überhaupt noch Lust dazu habe!). Ich kann mir doch jetzt keine quantitativen und qualitativen Ziele setzen, oder? Aber vielleicht meintest du auch etwas ganz Anderes.
 

Benutzer114418 

Verbringt hier viel Zeit
Bitte noch einmal genau lesen - ohne Hass und Frust.

Das habe ich bereits gemacht, aber für mich ist "Arschloch" zwangsläufig äusserst negativ besetzt, ganz unabhängig davon, wie man den Begriff definiert. Anders formuliert: Es gibt keine guten Arschlöcher.

Abgesehen davon waren deine Beiträge zumindest missverständlich: Du hast stets den Eindruck vermittelt, dass du Männer, die etwas weniger selbstbewusst auftreten und sensibler sind, einfach nur verachtest. Vielleicht habe ich dich falsch verstanden, aber daran bis du auf Grund deiner auf diese Weise ausgedrückten Aussagen auch nicht ganz unschuldig.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Grundsätzlich hast du schon Recht, aber wenn du wüsstest, wie lange ich brauche, um mich sicher zu fühlen und um demzufolge locker zu werden, würdest vielleicht ein wenig anders reagieren. Für mich ist das schon ein großer Sieg, wenn ich endlich locker werde. Wobei es nicht mehr so lange dauert, wie noch vor wenigen Jahren. Und das ist schon ein gewaltiger Fortschritt.
Manchmal muss man auch Dinge tun, bei denen man sich überhaupt nicht sicher fühlt, um voran zu kommen.
Ich weiß selbst, dass das verdammt schwer ist. - Aber ich glaube nicht, dass ich mal Erfolg bei der Partnersuche haben werde, ohne dabei ins kalte Wasser springen zu müssen.

Es ist leichter gesagt, als getan. Und es handelt sich jetzt nicht bloß um eine Ausrede meinerseits. Es ist nämlich so: Wenn man etwas kann, gut kann, kann man sich oft nicht mehr vorstellen, wie schwierig es für Leute ist, die es eben nicht können, weil sie a) die Technik nicht beherrschen und b) keine Erfahrung haben. Beides kann man natürlich lernen, wie man auch Schwimmen oder Radfahren lernen kann. Der Unterschied ist aber, dass man es bei Flirten stets mit Menschen zu tun hat, da kann man nicht einfach ohne Weiteres Sachen ausprobieren, um zu schauen, ob es funktioniert oder nicht, weil man dabei die Gefahr eingeht, den Anderen zu verletzen. Nur an sich und an seine eigenen Fortschritte zu denken, wäre egoistisch und würde einen sofort zum Arschloch machen. Das ist der erste Punkt.
Naja... zumindest ich glaube nicht, dass ich es schaffen könnte, mit irgendwelchen zaghaften, unbeholfenen Flirtversuchen eine Frau ernsthaft zu verletzen... :zwinker: - Und zu mehr bin zumindest ich definitiv noch nicht fähig.

Aber vielleicht kannst du mir mal kurz erklären, wie man überhaupt flirtet, sprich: wie man sich da verhalten und was man sagen soll.
Ich glaube kaum, dass man Flirten wirklich erklären kann. Dafür muss man wohl eher ein Gefühl entwickeln, um spontan und ohne langes Nachdenken etwas halbwegs Passendes zu sagen.
Wenn man da lange nachdenken muss, ist der Zug schon längst wieder abgefahren. - Und gerade das macht zumindest für mich das Flirten so schwer, weil mir dafür jegliches Gefühl fehlt und weil fast mein gesamtes Handeln auf rationalen Überlegungen basiert, die für Dinge wie Smalltalk oder Flirten einfach viel zu langsam sind.
 

Benutzer114418 

Verbringt hier viel Zeit
Manchmal muss man auch Dinge tun, bei denen man sich überhaupt nicht sicher fühlt, um voran zu kommen.
Ich weiß selbst, dass das verdammt schwer ist. - Aber ich glaube nicht, dass ich mal Erfolg bei der Partnersuche haben werde, ohne dabei ins kalte Wasser springen zu müssen.

Grundsätzlich stimme ich dir schon zu, auch wenn man unter dem Ausdruck "ins kalte Wasser springen“ viel verstehen kann, aber darauf komme ich nachher noch einmal zurück. Wenn sich deine Aussage jedoch auf das Problem der fehlenden Lockerheit bezieht, dann muss ich dir jedoch widersprechen, weil das meines Erachtens zwei Paar Schuhe sind. Selbstverständlich kann man versuchen, sich und seine natürlichen Hemmungen zu überwinden, aber das hilft einem nicht unbedingt dabei, lockerer zu werden. Ganz im Gegenteil. Ein Beispiel: Wenn jemand, der ein geringes Selbstbewusstsein hat, den Versuch unternimmt, „cool“ zu wirken, wenn er sich also bemüht, über seinen Schatten und ins kalte Wasser zu springen, besteht die Gefahr, dass das bei den Anderen sehr schlecht ankommt, und dass er ausgelacht oder nicht mehr ernst genommen wird. Für einen ersten Eindruck ist das nicht sehr gut. Zwar kommt es nicht zwangsläufig so weit, aber die Gefahr besteht durchaus. Das konnte ich zumindest bei mehreren Leuten beobachten, zuletzt bei meiner Exkursion nach Rom.

Wenn du dein „ins kalte Wasser springen“ wirklich vorrangig auf die Partnersuche bezogen hast, gebe ich dir vollkommen Recht: Wenn man nur Dinge tut, bei denen man sich 100%ig fühlt, kommt man nicht unbedingt sehr weit. Wobei es natürlich immer Leute gibt, die großes Glück haben und die Liebe ihres Lebens finden, ohne sich in irgendeiner Weise überwinden zu müssen. Aber das sind leider nur die wenigsten. Andererseits ist es auch wieder hier so, dass man zwar ins kalte Wasser springen muss, aber dabei doch stets darauf achten muss, nichts zu tun, was seine Chancen vernichten könnte. Aktionen, die dazu da sind, die „Frau seiner Träume“ zu beeindrucken, können manchmal glatt in die Hose gehen.

Naja... zumindest ich glaube nicht, dass ich es schaffen könnte, mit irgendwelchen zaghaften, unbeholfenen Flirtversuchen eine Frau ernsthaft zu verletzen... :zwinker: - Und zu mehr bin zumindest ich definitiv noch nicht fähig.

Unterschätze dich mal nicht. ;-) Eine Person zu verletzen, ist leichter getan, als es auf den ersten Blick erscheint. Und das beziehe ich bei Weitem nicht nur auf das Thema „Partnersuche“.!

Ich glaube kaum, dass man Flirten wirklich erklären kann. Dafür muss man wohl eher ein Gefühl entwickeln, um spontan und ohne langes Nachdenken etwas halbwegs Passendes zu sagen.
Wenn man da lange nachdenken muss, ist der Zug schon längst wieder abgefahren. - Und gerade das macht zumindest für mich das Flirten so schwer, weil mir dafür jegliches Gefühl fehlt und weil fast mein gesamtes Handeln auf rationalen Überlegungen basiert, die für Dinge wie Smalltalk oder Flirten einfach viel zu langsam sind.

Das würde aber bedeuten, dass wir beide NIE eine Partnerin finden werden. Ist das nicht eine wenig zu pessimistische Sicht der Dinge? Zwar glaube ich kaum, dass ich jemals zu einem Flirtmeister werden kann (das würde ich im Übrigen gar nicht wollen), aber ich hoffe schon, dass ich eines Tages eine Freundin finden werde – und da nicht wenige Frauen ein sehr widersprüchliches Verhalten haben (einerseits wollen sie mit Männern gleichberechtigt sein und sich von ihnen emanzipieren und andererseits halten sie an jahrhundertalte Traditionen fest und vergessen dabei, auf welchen Vorstellungen von Mann und Frau sie beruhen), werde ich wohl keine andere Wahl haben, als zumindest ein paar Fortschritte zu machen.
 

Benutzer78662  (33)

Meistens hier zu finden
Wenn jemand, der ein geringes Selbstbewusstsein hat, den Versuch unternimmt, „cool“ zu wirken, wenn er sich also bemüht, über seinen Schatten und ins kalte Wasser zu springen, besteht die Gefahr, dass das bei den Anderen sehr schlecht ankommt, und dass er ausgelacht oder nicht mehr ernst genommen wird.
Aktionen, die dazu da sind, die „Frau seiner Träume“ zu beeindrucken, können manchmal glatt in die Hose gehen.

In beiden Fällen hast Du recht. Über seinen Schatten zu springen bedeutet aber nicht, sich zu verstellen und anderen etwas vorzuspielen, was man nicht ist - damit hängt man sich ja nur eine Maske vor die Friese und bewegt man sich genau genommen keinen Schritt weiter. Es geht eher darum, Dinge auszuprobieren und für Neues zu öffnen. Etwas zu tun, was man sich bisher nie getraut hat. Dabei muß, und sollte man auch, keinen Hehl daraus machen, daß man gerade Neuland betritt und dementsprechend unsicher ist. (Wobei für den ein oder anderen vielleicht schon das Eingestehen der eigenen Unsicherheit anderen gegenüber enorme Überwindung kostet...)

Letztendlich ist es dann für alle einfacher - wenn Du bspw. ein Date hast und vor Aufregung nicht weißt, wo oben und unten ist, hilft es Deiner Datepartnerin, wenn Du das offen zugibst - weil sie dann eventuelles seltsames Verhalten Deinerseits richtig einordnen und auch so agieren kann, daß Du Dich langsam sicherer fühlst. Nur als Beispiel, das gilt vermutlich für alle Lebenssituationen.

Hätte so ein Typ von Deiner Exkursion sowas gesagt wie "Hey, ich bin neu hier und kenn noch niemanden, darf ich mich mal zu euch gesellen?", anstatt den Clown zu spielen und sich zum Horst zu machen, wär das vielleicht nicht in die Hose gegangen.

Unterschätze dich mal nicht. ;-) Eine Person zu verletzen, ist leichter getan, als es auf den ersten Blick erscheint. Und das beziehe ich bei Weitem nicht nur auf das Thema „Partnersuche“.!

Ja...aber das lässt sich nunmal nicht immer vermeiden. Punkt.

Das würde aber bedeuten, dass wir beide NIE eine Partnerin finden werden. Ist das nicht eine wenig zu pessimistische Sicht der Dinge? Zwar glaube ich kaum, dass ich jemals zu einem Flirtmeister werden kann (das würde ich im Übrigen gar nicht wollen), aber ich hoffe schon, dass ich eines Tages eine Freundin finden werde – und da nicht wenige Frauen ein sehr widersprüchliches Verhalten haben (einerseits wollen sie mit Männern gleichberechtigt sein und sich von ihnen emanzipieren und andererseits halten sie an jahrhundertalte Traditionen fest und vergessen dabei, auf welchen Vorstellungen von Mann und Frau sie beruhen), werde ich wohl keine andere Wahl haben, als zumindest ein paar Fortschritte zu machen.

Ich glaube nicht, daß man tatsächlich Meister im Flirten sein muß, um eine Freundin zu finden. Vielleicht erhöht es die Chancen, im Bezug auf die Mehrheit der Frauen - andererseits fällt man damit ggf. auch auf die Nase, wenn man es mit Frauen zu tun hat, die überhaupt gar nicht auf sowas stehen.

Wenn man mal etwas mehr ins Detail geht, steht ja grundsätzlich etwas anderes hinter der Fähigkeit zu Flirten: Die Fähigkeit, Dinge einfach mal auf einen zukommen zu lassen, nicht alles zu hinterfragen, sondern auszusprechen, was einem in den Sinn kommt, mit dem Gegenüber eine emotionale Verbindung aufzubauen, auf die entsprechenden (v.a. nonverbalen) Signale eingehen zu können. Fehlen diese "social skills" ganz oder größtenteils, tut man sich wohl ziemlich schwer. Sicher hängt es auch vom Charakter ab, dem einen liegt das mehr und dem anderen weniger, aber es hat mindestens genausoviel mit Erfahrung zu tun. Damit haben wir wieder den bekannten Teufelskreis: Unsicherheit - keine Erfahrungen - mehr Unsicherheit - noch weniger Erfahrungen usw. Womit wir wieder beim Thema "Über den eigenen Schatten springen" wären :zwinker:
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Grundsätzlich stimme ich dir schon zu, auch wenn man unter dem Ausdruck "ins kalte Wasser springen“ viel verstehen kann, aber darauf komme ich nachher noch einmal zurück. Wenn sich deine Aussage jedoch auf das Problem der fehlenden Lockerheit bezieht, dann muss ich dir jedoch widersprechen, weil das meines Erachtens zwei Paar Schuhe sind. Selbstverständlich kann man versuchen, sich und seine natürlichen Hemmungen zu überwinden, aber das hilft einem nicht unbedingt dabei, lockerer zu werden. Ganz im Gegenteil. Ein Beispiel: Wenn jemand, der ein geringes Selbstbewusstsein hat, den Versuch unternimmt, „cool“ zu wirken, wenn er sich also bemüht, über seinen Schatten und ins kalte Wasser zu springen, besteht die Gefahr, dass das bei den Anderen sehr schlecht ankommt, und dass er ausgelacht oder nicht mehr ernst genommen wird. Für einen ersten Eindruck ist das nicht sehr gut. Zwar kommt es nicht zwangsläufig so weit, aber die Gefahr besteht durchaus. Das konnte ich zumindest bei mehreren Leuten beobachten, zuletzt bei meiner Exkursion nach Rom.

Wenn du dein „ins kalte Wasser springen“ wirklich vorrangig auf die Partnersuche bezogen hast, gebe ich dir vollkommen Recht: Wenn man nur Dinge tut, bei denen man sich 100%ig fühlt, kommt man nicht unbedingt sehr weit. Wobei es natürlich immer Leute gibt, die großes Glück haben und die Liebe ihres Lebens finden, ohne sich in irgendeiner Weise überwinden zu müssen. Aber das sind leider nur die wenigsten. Andererseits ist es auch wieder hier so, dass man zwar ins kalte Wasser springen muss, aber dabei doch stets darauf achten muss, nichts zu tun, was seine Chancen vernichten könnte. Aktionen, die dazu da sind, die „Frau seiner Träume“ zu beeindrucken, können manchmal glatt in die Hose gehen.
Mit "locker werden" habe ich gemeint, dass man beim zweiten mal keine so großen Hemmungen mehr hat, weil man es ja vorher schon mal geschafft hat, über seinen Schatten zu springen.
Und prinzipiell kann Alles, was man versucht, um der Angebeteten näher zu kommen, auch irgendwie in die Hose gehenn. Genau diese Tatsache dürfte ja auch ein wichtiger Grund, wenn nicht sogar der einzige Grund für diese Hemmungen sein: Es ist nicht möglich, die Folgen des eigenen Handelns wirklich abzuschätzen.
Aber trotzdem ist es prinzipiell sinnvoller, etwas zu tun, das evtl. in die Hose geht, aber evlt. auch erfolgreich ist, anstatt überhaupt nichts zu tun, so dass definitiv nichts aus der Sache wird.

Und mit "über seinen Schatten springen" meinte ich nicht, sich irgendwie zu verstellen, um z.B. "cool" zu wirken, was bestimmt total lächerlich wäre, sondern ich meinte damit, dass man etwas macht, das man sich dank irgendwelcher Hemmungen vorher noch nie getraut hat.
Unterschätze dich mal nicht. ;-) Eine Person zu verletzen, ist leichter getan, als es auf den ersten Blick erscheint. Und das beziehe ich bei Weitem nicht nur auf das Thema „Partnersuche“.!
Sicherlich ist es immer möglich, jemanden irgendwie ungewollt zu verletzen...
Aber ich dachte eher daran, dass man sich bei einem kleinen, netten Flirt mit einer Frau, die man gerade erst kennengelernt hat, wohl kaum Sorgen machen muss, ob man sie nicht verletzt, indem man ihr falsche Hoffnungen macht, falls man beim Näheren kennenlernen feststellen sollte, dass man sie doch nicht mehr so toll findet.
Ein solcher Flirt ist ja doch erst mal nicht mehr als ein erstes lockeres Beschnuppern ohne jegliche Verpflichtung.
Aber trotzdem bringt mein Kopf in einer solchen Situation ganz häufig solche bescheuerten Gedanken, die ich dann im Eifer des Gefechts auch nicht einfach so abschalten und bekämpfen kann, sondern die mich erst mal sehr stark hemmen und jegliche Spontanität verhindern, weil ich erst mal nachdenke, ob ich ihr damit jetzt falsche Hoffnungen machen könnte, sie verletzen könnte, usw.

Das würde aber bedeuten, dass wir beide NIE eine Partnerin finden werden. Ist das nicht eine wenig zu pessimistische Sicht der Dinge? Zwar glaube ich kaum, dass ich jemals zu einem Flirtmeister werden kann (das würde ich im Übrigen gar nicht wollen), aber ich hoffe schon, dass ich eines Tages eine Freundin finden werde – und da nicht wenige Frauen ein sehr widersprüchliches Verhalten haben (einerseits wollen sie mit Männern gleichberechtigt sein und sich von ihnen emanzipieren und andererseits halten sie an jahrhundertalte Traditionen fest und vergessen dabei, auf welchen Vorstellungen von Mann und Frau sie beruhen), werde ich wohl keine andere Wahl haben, als zumindest ein paar Fortschritte zu machen.
Nein. Das bedeutet es nicht.
Erstens glaube ich, dass nicht jeder Beziehung notwendigerweise ein solcher Flirt voraus gehen muss...
und zweitens glaube ich auch, dass es durchaus möglich ist, durch Erfahrung zumindest ein rudimentäres Gefühl für solche Situationen zu entwickeln, wobei ich sicherlich auch nicht damit rechne, jemals richtig gut flirten zu können - egal, wie viel Übung ich damit irgendwann mal haben sollte.
 
2 Woche(n) später

Benutzer114418 

Verbringt hier viel Zeit
Aber trotzdem ist es prinzipiell sinnvoller, etwas zu tun, das evtl. in die Hose geht, aber evlt. auch erfolgreich ist, anstatt überhaupt nichts zu tun, so dass definitiv nichts aus der Sache wird.

Ja und Nein. Auf der einen Seite hast du natürlich vollkommen Recht: Das Motto „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ kommt ja nicht von ungefähr. Andererseits ist es aber auch so – und ich bin mir sicher, dass es bei dir genau so ist –, dass man sich in manchen Situation lieber zweimal überlegen sollte, etwas zu tun, was „in die Hose“ gehen könnte. Das lässt sich anhand eines Beispiels sehr gut veranschaulichen. Wenn sich innerhalb einer WG jemand in einen Mitbewohner verliebt und einen deutlich zu erkennenden Annäherungsversuch unternimmt, der aber gnadenlos scheitert, hat er unter Umständen ein riesiges Problem: Wie soll er mit besagter Person nämlich weiterhin zusammenleben können? Wird es der Andere überhaupt dulden? Nun wirst du bestimmt erwidern, dass keine Gefahr besteht, dass mir das jemals passiert, da ich mich erst vor Kurzem erneut gegen eine WG entschieden habe. Das Problem lässt sich aber auf jede Situation erweitern, in der man sich in jemanden verliebt, mit dem man auch im Falle einer Ablehnung weiterhin zu tun haben muss, sei es im Rahmen des Studiums, des Berufs oder irgendeiner Freizeitaktivität. Besteht nicht die Gefahr, dass die Atmosphäre danach vergiftet ist und jegliche Zusammenarbeit unmöglich wird?

Aber gut, damit das passiert, müsste ich mich erst verlieben. Und aus Erfahrung kann ich sagen, dass das leider Jahre dauern kann…

Und mit "über seinen Schatten springen" meinte ich nicht, sich irgendwie zu verstellen, um z.B. "cool" zu wirken, was bestimmt total lächerlich wäre, sondern ich meinte damit, dass man etwas macht, das man sich dank irgendwelcher Hemmungen vorher noch nie getraut hat.

Dann sind wir einer Meinung. ;-)

Nein. Das bedeutet es nicht.
Erstens glaube ich, dass nicht jeder Beziehung notwendigerweise ein solcher Flirt voraus gehen muss...
und zweitens glaube ich auch, dass es durchaus möglich ist, durch Erfahrung zumindest ein rudimentäres Gefühl für solche Situationen zu entwickel

Hoffentlich hast du Recht!

Im Moment fange ich aber wieder an, zu verzweifeln, weil ich einfach keinen Schritt vorankomme. Noch nie in meinem Leben bin ich gleichzeitig mit so vielen Frauen zusammengekommen, aber leider scheint es mir schier unmöglich, sie überhaupt näher kennenzulernen – von einer Beziehung spreche ich gar nicht! Die meisten Frauen lerne ich an der Uni kennen, sei es als Kommilitoninnen oder als Studentinnen durch einen Lehrauftrag, und in beiden Fällen komme ich einfach nicht an sie heran (gut, im zweiten Fall ist es sogar besser). Und ich habe so viel Arbeit, dass ich neben den Treffen mit meinen Freunden und meinen Hobbys (Lesen, Radfahren, Schwimmen, usw.) gar keine Zeit mehr habe, andere Sachen auszuprobieren. Ich weiß echt nicht mehr, was ich tun soll… Wenn ich irgendeine Kommilitonin frage, ob wir mal einen Kaffee trinken gehen könnten, wird sie gleich denken, dass ich etwas von ihr will und meinen Vorschlag ablehnen. Was soll ich denn tun, um überhaupt die Gelegenheit zu bekommen, neue Frauen kennenzulernen? Bei mir ergibt sich NIE zufällig etwas…
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Ja und Nein. Auf der einen Seite hast du natürlich vollkommen Recht: Das Motto „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ kommt ja nicht von ungefähr. Andererseits ist es aber auch so – und ich bin mir sicher, dass es bei dir genau so ist –, dass man sich in manchen Situation lieber zweimal überlegen sollte, etwas zu tun, was „in die Hose“ gehen könnte. Das lässt sich anhand eines Beispiels sehr gut veranschaulichen. Wenn sich innerhalb einer WG jemand in einen Mitbewohner verliebt und einen deutlich zu erkennenden Annäherungsversuch unternimmt, der aber gnadenlos scheitert, hat er unter Umständen ein riesiges Problem: Wie soll er mit besagter Person nämlich weiterhin zusammenleben können? Wird es der Andere überhaupt dulden? Nun wirst du bestimmt erwidern, dass keine Gefahr besteht, dass mir das jemals passiert, da ich mich erst vor Kurzem erneut gegen eine WG entschieden habe. Das Problem lässt sich aber auf jede Situation erweitern, in der man sich in jemanden verliebt, mit dem man auch im Falle einer Ablehnung weiterhin zu tun haben muss, sei es im Rahmen des Studiums, des Berufs oder irgendeiner Freizeitaktivität. Besteht nicht die Gefahr, dass die Atmosphäre danach vergiftet ist und jegliche Zusammenarbeit unmöglich wird?

Deswegen lebst du nicht in einer WG?

Abgesehen davon: Es passiert immer wieder mal, dass man sich in wen verguckt, mit dem man näher zu tun hat. Und es passiert immer wieder mal, dass man da dann eine Abfuhr bekommt. Oder dass man mal was hatte, und danach eine Abfuhr bekommt. Das ist schon oft passiert, wird noch oft passieren, und die Welt steht immer noch. Man kann schließlich mit sowas umgehen. Wenn du drüber nachdenkst, ist es ja auch komplett harmlos. Man gewöhnt sich an sowas. Und klar, man hat Hemmungen, sich etwas mit einer Person anzufangen, die im nahem Umkreis ist. Und man MUSS es ja auch nicht unbedingt machen. Dieses "unsterbliche Verlieben" ist mMn schon bisschen pathologisch. Ein normaler Mensch kann bei anfänglichem Verknalltsein überlegen, ob er sich drauf einlassen will oder ob er seine Gefühle besser woanders investiert. Und irgendwann ist es dann auch vorbei. Muss nicht immer zu Drama führen. Ich denke, du siehst das alles recht eindimensional und reimst dir etwas basierend auf deinem Weltwissen zusammen, weil du selbst noch nicht solche Erfahrungen gemacht hast. In der Realität hab ich in der Tat schon viel abenteuerlichere Verhältnisse erlebt, als ein Mitbewohner, der was vom anderen wollte. Nicht, dass man das provozieren muss, aber selbst wenn es passieren soll: Davon geht die Welt nicht unter.

Im Moment fange ich aber wieder an, zu verzweifeln, weil ich einfach keinen Schritt vorankomme. Noch nie in meinem Leben bin ich gleichzeitig mit so vielen Frauen zusammengekommen, aber leider scheint es mir schier unmöglich, sie überhaupt näher kennenzulernen – von einer Beziehung spreche ich gar nicht! Die meisten Frauen lerne ich an der Uni kennen, sei es als Kommilitoninnen oder als Studentinnen durch einen Lehrauftrag, und in beiden Fällen komme ich einfach nicht an sie heran (gut, im zweiten Fall ist es sogar besser). Und ich habe so viel Arbeit, dass ich neben den Treffen mit meinen Freunden und meinen Hobbys (Lesen, Radfahren, Schwimmen, usw.) gar keine Zeit mehr habe, andere Sachen auszuprobieren. Ich weiß echt nicht mehr, was ich tun soll… Wenn ich irgendeine Kommilitonin frage, ob wir mal einen Kaffee trinken gehen könnten, wird sie gleich denken, dass ich etwas von ihr will und meinen Vorschlag ablehnen. Was soll ich denn tun, um überhaupt die Gelegenheit zu bekommen, neue Frauen kennenzulernen? Bei mir ergibt sich NIE zufällig etwas…

Damit sich Gelegenheiten ergeben, musst du erstmal herausbekommen, was potenzielle Gelegenheiten wären. Dafür musst du dich mit den Leuten unterhalten und idealerweise über etwas reden, was nicht mit Beruf/Studium zu tun hat (Stichwort: Smalltalk). Dabei kannst du herausfinden, was die Leute für Interessen haben und vllt ist da ja was dabei, was dich auch interessiert (z.B. sie spricht davon, dass sie den Film XY sehen will, der bald raus kommt. sie erzählt von ihrer Begeisterung für Fotografie. sie erzählt dir von dem neuen Club, in dem sie letztens war. sie erzählt dir, dass sie eigentlich jetzt im Frühling mehr Sport machen will, aber sich gar nicht so recht dafür motivieren kann, sie erzählt dir, dass sie in ihrer Heimatstadt mit ihren alten Freunden immer Billard spielen war, sie erzählt dir, dass sie soooo gerne Indisch essen geht, aber hier irgendwie noch kein gutes Restaurant gefunden hat oder whatever. Überleg dir mal als Übung, was du auf jeweilige Informationen hin als gemeinsame Aktivität vorschlagen kannst, und vor allem, WIE du das machst.). Und so kommst du dann zu den Gelegenheiten, die sich ergeben. Dabei musst du natürlich schon auch ein bisschen kreativ sein, die Informationen schnell verarbeiten. Am besten auch ein bisschen deine Stadt kennen. Und ein bisschen ein Gefühl haben, was situationsadäquat ist und was nicht.

Und dann ergibt sich eigentlich immer irgendetwas. Wichtig ist einfach, dass du es schaffst, mit ihr über private/persönliche Sachen zu reden. Ansonsten bliebe keine andere Gelegenheit, als sich mal zum Lernen oder Referat-Vorbereiten zu treffen. Aber das ist dann eigentlich auch immer noch zu uni-bezogen.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ja und Nein. Auf der einen Seite hast du natürlich vollkommen Recht: Das Motto „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ kommt ja nicht von ungefähr. Andererseits ist es aber auch so – und ich bin mir sicher, dass es bei dir genau so ist –, dass man sich in manchen Situation lieber zweimal überlegen sollte, etwas zu tun, was „in die Hose“ gehen könnte. Das lässt sich anhand eines Beispiels sehr gut veranschaulichen. Wenn sich innerhalb einer WG jemand in einen Mitbewohner verliebt und einen deutlich zu erkennenden Annäherungsversuch unternimmt, der aber gnadenlos scheitert, hat er unter Umständen ein riesiges Problem: Wie soll er mit besagter Person nämlich weiterhin zusammenleben können? Wird es der Andere überhaupt dulden? Nun wirst du bestimmt erwidern, dass keine Gefahr besteht, dass mir das jemals passiert, da ich mich erst vor Kurzem erneut gegen eine WG entschieden habe. Das Problem lässt sich aber auf jede Situation erweitern, in der man sich in jemanden verliebt, mit dem man auch im Falle einer Ablehnung weiterhin zu tun haben muss, sei es im Rahmen des Studiums, des Berufs oder irgendeiner Freizeitaktivität. Besteht nicht die Gefahr, dass die Atmosphäre danach vergiftet ist und jegliche Zusammenarbeit unmöglich wird?

Aber gut, damit das passiert, müsste ich mich erst verlieben. Und aus Erfahrung kann ich sagen, dass das leider Jahre dauern kann…
Sicherlich gibt es Situationen, in denen ein erfolgloser Annäherungsversuch weitere unangenehme Konsequenzen nach sich ziehen würde, wodurch man sich dann gar nichts mehr traut.
Eine solche Situation habe ich auch mal erlebt.
Aber ich wage nicht, zu sagen, dass es in dieser Situation im Nachhinein betrachtet gut oder schlecht war, dass ich mich nicht getraut habe. - Einerseits habe ich es dadurch nicht riskiert, als Neuer in meinem Sportverein gleich Ärger mit einem langjährigen Vereinsmitglied zu bekommen, aber andererseits habe ich damit jegliche Chance aufgegeben, meiner damaligen Traumfrau näher zu kommen.

Aber es gibt doch auch Situationen ohne solche mögliche Komplikationen - also dass man sich einfach in eine Frau verliebt, mit der man nicht in einer WG lebt, o.Ä.
Und wenn wir uns nicht mal in solchen unproblematischen Situationen trauen, die Initiative zu ergreifen und uns notfalls zu blamieren, lohnt es sich doch gar nicht, sich großartige Gedanken über Situationen zu machen, in denen es über die Blamage bei einer Abfuhr hinaus noch weitere unangenehme Folgen geben könnte.

Bevor wir versuchen, in einer solchen besonders schwierigen Situation über unseren Schatten zu springen, sollten wir es vielleicht erst mal in einer einfacheren Situation probieren, wo wir uns bisher genau so wenig trauen, obwohl die Hemmschwelle nicht ganz so hoch ist.
Im Moment fange ich aber wieder an, zu verzweifeln, weil ich einfach keinen Schritt vorankomme. Noch nie in meinem Leben bin ich gleichzeitig mit so vielen Frauen zusammengekommen, aber leider scheint es mir schier unmöglich, sie überhaupt näher kennenzulernen – von einer Beziehung spreche ich gar nicht! Die meisten Frauen lerne ich an der Uni kennen, sei es als Kommilitoninnen oder als Studentinnen durch einen Lehrauftrag, und in beiden Fällen komme ich einfach nicht an sie heran (gut, im zweiten Fall ist es sogar besser). Und ich habe so viel Arbeit, dass ich neben den Treffen mit meinen Freunden und meinen Hobbys (Lesen, Radfahren, Schwimmen, usw.) gar keine Zeit mehr habe, andere Sachen auszuprobieren. Ich weiß echt nicht mehr, was ich tun soll… Wenn ich irgendeine Kommilitonin frage, ob wir mal einen Kaffee trinken gehen könnten, wird sie gleich denken, dass ich etwas von ihr will und meinen Vorschlag ablehnen. Was soll ich denn tun, um überhaupt die Gelegenheit zu bekommen, neue Frauen kennenzulernen? Bei mir ergibt sich NIE zufällig etwas…
Wenn du glaubst, dass jede Frau gleich schreiend davon rennt, wenn sie merkt, dass du irgendwie an ihr interessiert bist, kannst du dir jeglichen Annäherungsversuch nun wirklich gleich sparen.
Aber warum sollte jede Frau das tun? - Vielleicht findet sie dich ja auch sympathisch und hat Lust, dich näher kennenzulernen.

Aber statt sie einfach mal auf einen Kaffee einzuladen, wäre die von Lotusknospe vorgeschlagene Vorgehensweise (also erst mal sich miteinander unterhalten, herausfinden, was sie interessieren könnte und dann gezielt etwas vorschlagen) sicherlich erfolgversprechender.
 

Benutzer18889 

Beiträge füllen Bücher
Eine direkte Einladung auf einen Kaffee finde ich irgendwie klischeehaft, erinnert mich an diverse Filme oder Serien. Schöner finde ich das, was Lotusknospe vorgeschlagen hat. Wirkt der jeweiligen Situation angemessen und vor allem nicht so übetrieben. Bei der Frage nach dem Kaffeetrinken käme ich mir wahrscheinlich überrumpelt vor.

Ich persönlich wurde übrigens noch nie so direkt nach einem Date gefragt oder erinnere mich zumindest nicht mehr daran. :grin:


Bezüglich WGs: Ich wohne seit Jahren in WGs, immer gemischte Geschlechter, und das Problem des Verliebens kann man doch ganz einfach umgehen, indem man vorher guckt, wo man einzieht oder wen man bei sich einziehen lässt. Ich kann sowas von sicher garantieren, dass ich mich nie und nimmer in einen meiner männlichen Mitbewohner verliebe... einfach weil keiner von denen auch nur ansatzweise mein Typ war!
 

Benutzer106045 

Sorgt für Gesprächsstoff
Wieso soll die Frau nicht wissen, dass man sie näher kennen lernen möchte?


So wie es prinzipiell nie schief gehen sollte, wenn der Gesprächspartner nicht abgeneigt ist:

- Blickkontakt suchen und sympathisch Lächeln
- Sie erwidert es
- Ohne zu zögern auf sie zu gehen, zb mit "Du hast ein schönes Lächeln"
- ???
- Profit!
 
1 Woche(n) später

Benutzer114418 

Verbringt hier viel Zeit
Deswegen lebst du nicht in einer WG?

Natürlich nicht. ;-) Das war nur ein Beispiel. Im Übrigen wäre es für mich gerade ein Grund, in eine WG zu ziehen: So würde ich zwangsläufig mit anderen Leuten zusammenkommen. Und wenn es in der WG auch noch hübsche Frauen gäbe… Aber dafür bin ich einfach nicht der Typ: Selbst wenn ich Freunde in ihrer WG besuche, merke ich, dass mit das viel zu stressig wäre, und dass ich dafür zu schamhaft bin. Aber das ist ein anderes Thema.

Muss nicht immer zu Drama führen. Ich denke, du siehst das alles recht eindimensional und reimst dir etwas basierend auf deinem Weltwissen zusammen, weil du selbst noch nicht solche Erfahrungen gemacht hast.

Wie gesagt: Ich habe lediglich ein Beispiel genannt; und es war ja auch eine Antwort auf eine ganz bestimmte Aussage von „banane0815“. Inhaltlich würde ich dir nämlich im Großen und Ganzen zustimmen.

Und dann ergibt sich eigentlich immer irgendetwas. Wichtig ist einfach, dass du es schaffst, mit ihr über private/persönliche Sachen zu reden. Ansonsten bliebe keine andere Gelegenheit, als sich mal zum Lernen oder Referat-Vorbereiten zu treffen. Aber das ist dann eigentlich auch immer noch zu uni-bezogen.

Du hast mir wieder einmal sehr nützliche Tipps gegeben: Danke dafür! Ich muss gestehen, dass ich nicht selbst darauf gekommen wäre. Daran zeigt sich, wie unerfahren und schlecht ich auf diesem Gebiet bin.

Eine Frage ergibt sich dennoch: Wie schafft man es, dass es zu einem solchen „Smalltalk“ kommt? Die Frage klingt vielleicht dumm, aber bisher hat noch nie eine Frau – und übrigens auch kein Mann – spontan mit mir über private Dinge geredet. An der Uni wird über das Studium gesprochen, beim Schwimmkurs über das Schwimmen … oder über das Studium, wenn ich neue Leute kennenlerne, fragen sie mich, was ich studiere, usw. Irgendwie komme ich von diesem Thema nicht weg. Ist es nicht so, dass man sich schon eine Weile kennen muss, bevor man überhaupt über Privates spricht? Oder vielleicht kommt es einfach auf die Leute an. Weißt du, irgendwie ist es ein wenig blöd. Nehmen wir die Uni als Beispiel: Wenn ich jemand kenne, den ich sympathisch finde und der das gleiche Seminar besucht, wie ich, möchte ich mich natürlich mit ihm unterhalten, um den Kontakt zu intensivieren. Andererseits lerne ich dadurch weniger neue Leute kennen, zumindest nicht näher. Hinzu kommt was anderes: Es gibt Frauen, mit denen ich Referat gehalten habe, und die wirklich sehr sympathisch waren; ohne so weit zu gehen, zu sagen, dass ich mir eine Beziehung mit ihnen hätte vorstellen können (das wäre zu jenem Zeitpunkt absurd gewesen), hätte ich sie schon gerne näher kennengelernt. Anscheinend bestand auf ihrer Seite jedoch kein sonderlich großes Interesse.

Eigentlich bin ich schon in einer ziemlich komischen Situation, und zwar sowohl im wortwörtlichen als auch im übertragenen Sinne: Noch nie in meinem Leben bin ich mit so vielen Frauen zusammengekommen, als zur Zeit, und doch hatte ich selten zuvor so wenig die Gelegenheit, sie näher kennenzulernen. Zum ersten Mal in meinem Leben gibt es eine Frau, die ziemlich direkt Interesse an mir zeigt, und genau diese Frau ist jemand, den ich gar nicht näher kennenlernen will (weil ihre Art, mir zu zeigen, dass sie an mir interessiert ist, fast schon nervig ist). Selten in meinem Leben habe ich durch meine Freunde so viele neue Leute kennengelernt, als gerade im Moment, und doch handelt es sich um Leute, die ich außer bei Geburtstagen wohl nicht sehen werde. Irgendwie ist es schon komisch, oder?

Bevor wir versuchen, in einer solchen besonders schwierigen Situation über unseren Schatten zu springen, sollten wir es vielleicht erst mal in einer einfacheren Situation probieren, wo wir uns bisher genau so wenig trauen, obwohl die Hemmschwelle nicht ganz so hoch ist.

Da hast du wieder einmal Recht. Nur: Hattest du konkret schon mal die Gelegenheit, es auszuprobieren? Ich, soweit ich es richtig einschätze, bis jetzt nicht sehr oft...

Wenn du glaubst, dass jede Frau gleich schreiend davon rennt, wenn sie merkt, dass du irgendwie an ihr interessiert bist, kannst du dir jeglichen Annäherungsversuch nun wirklich gleich sparen.
Aber warum sollte jede Frau das tun? - Vielleicht findet sie dich ja auch sympathisch und hat Lust, dich näher kennenzulernen.

Ja, klar. Ich habe bei einer Vertreterin des weiblichen Geschlechts wohl den Fehler gemacht, sie auf einen Kaffee einladen zu wollen. Dabei hatte ich nicht einmal so viele Hintergedanken. Sie hat zwar gesagt, dass wir das mal machen könnten, aber an ihrer Reaktion habe ich gemerkt, dass sie nicht sonderlich begeistert war. Und auch wenn wir uns in den Seminaren immer sehr gut verstanden haben, hatte ich den Eindruck, dass sie gar keine Lust hatte, auch außerhalb der Uni etwas mit mir zu tun zu haben. Aus diesem Grund habe ich mich nicht mehr bei ihr gemeldet.

Aber statt sie einfach mal auf einen Kaffee einzuladen, wäre die von Lotusknospe vorgeschlagene Vorgehensweise (also erst mal sich miteinander unterhalten, herausfinden, was sie interessieren könnte und dann gezielt etwas vorschlagen) sicherlich erfolgversprechender.

Auf jeden Fall! Davon hat mich Lotusknospe überzeugt. Aber wie ich es ihr geschrieben habe: Ganz so einfach ist das in der Praxis nicht, da man es erst einmal schaffen muss, so ein „Smalltalk“ überhaupt zu führen.

Wieso soll die Frau nicht wissen, dass man sie näher kennen lernen möchte?

Näher kennenlernen ist eine Sache, aber es gibt anscheinend viele Leute, die abblocken, sobald sie den Eindruck haben, dass man in sie verliebt ist – zumindest, wenn es nicht auf Gegenseitigkeit beruht. Andererseits können sie das gar noch nicht wissen, wenn sie einen noch nicht kennen, aber irgendwie ist es ein Teufelskreis.

So wie es prinzipiell nie schief gehen sollte, wenn der Gesprächspartner nicht abgeneigt ist:

- Blickkontakt suchen und sympathisch Lächeln
- Sie erwidert es
- Ohne zu zögern auf sie zu gehen, zb mit "Du hast ein schönes Lächeln"
- ???
- Profit!

Das werde ich beim nächsten Mal versuchen. Letztes Jahr habe ich es einmal gemacht, und sie hat den Blickkontakt abgebrochen – da wusste ich natürlich sofort, was Sache ist…
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Eine Frage ergibt sich dennoch: Wie schafft man es, dass es zu einem solchen „Smalltalk“ kommt? Die Frage klingt vielleicht dumm, aber bisher hat noch nie eine Frau – und übrigens auch kein Mann – spontan mit mir über private Dinge geredet. An der Uni wird über das Studium gesprochen, beim Schwimmkurs über das Schwimmen … oder über das Studium, wenn ich neue Leute kennenlerne, fragen sie mich, was ich studiere, usw. Irgendwie komme ich von diesem Thema nicht weg. Ist es nicht so, dass man sich schon eine Weile kennen muss, bevor man überhaupt über Privates spricht? Oder vielleicht kommt es einfach auf die Leute an.

Du musst interessiert wirken und vor allem so, als könntest du mitreden. Ich beobachte es an mir selbst. Ich habe vor ein paar Monaten meinen Studienort gewechselt und natürlich hier neue Leute kennengelernt. Da gab's welche, mit denen konnte ich mich von Beginn an über Privates/Persönliches unterhalten. Und welche, mit denen man NUR über Fachliches reden konnte. Zwar auch sehr nett, aber eben nur Fachliches. Das lag u.a. daran, dass sie sich nicht so verhalten haben, als würde es sie interessieren, was ich abends vorhab, wo ich gestern war, wie bescheuert die Frau an der Kasse hinter mir war, etc. Das alles sind Sachen, über die ich eher mit einer Person reden würde, die versteht, wovon ich da rede und mit mir diesbezüglich interagieren kann, sodass ein Gespräch entsteht. Bist du nicht die Person, die so wirkt, als könnte sie auch über etwas anderes als das Studium reden, dann tu ich's auch nicht mit dir. Fertig. Vor allem, wenn sie dich schon kategorisiert haben als jemanden, der kein Interesse an Smalltalk hat, dann wirst du da auch nicht mehr integriert.

Eigentlich bin ich schon in einer ziemlich komischen Situation, und zwar sowohl im wortwörtlichen als auch im übertragenen Sinne: Noch nie in meinem Leben bin ich mit so vielen Frauen zusammengekommen, als zur Zeit, und doch hatte ich selten zuvor so wenig die Gelegenheit, sie näher kennenzulernen. Zum ersten Mal in meinem Leben gibt es eine Frau, die ziemlich direkt Interesse an mir zeigt, und genau diese Frau ist jemand, den ich gar nicht näher kennenlernen will (weil ihre Art, mir zu zeigen, dass sie an mir interessiert ist, fast schon nervig ist). Selten in meinem Leben habe ich durch meine Freunde so viele neue Leute kennengelernt, als gerade im Moment, und doch handelt es sich um Leute, die ich außer bei Geburtstagen wohl nicht sehen werde. Irgendwie ist es schon komisch, oder?

Das zeigt nur, dass es tatsächlich an DIR liegt, dass es nicht klappt. Ein Grund mehr für radikale Methoden :smile: Ich rate dir zu einem Improtanzworkshop o.ä.. Die Leute dort sind sehr offen, sehr nett, integrieren dich bestimmt sofort und außerdem musst du da über deinen Schatten springen. Das ist bestimmt etwas, wo du denkst, es ist überhauuuuuuupt nicht dein Ding. Umso besser.
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren