Warum vergeht Liebe?

Benutzer36810 

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Nun ja,dat war zwar nicht direkt auf mich bezogen,aber ich sehe es so,dass auch Liebe irgendwann vergehen kann.Das heisst ja nach deiner Meinung,dass ich auch nie richtig geliebt haben dürfte.Nun ja du wirst es wissen....
Allerdings glaube ich nicht an das romantische Mär von der ewigen Liebe,dazu müsste ich ja meine Erlebnisse verleugnen.
 

Benutzer48223 

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Canis lupus schrieb:
Nun ja,dat war zwar nicht direkt auf mich bezogen,aber ich sehe es so,dass auch Liebe irgendwann vergehen kann.Das heisst ja nach deiner Meinung,dass ich auch nie richtig geliebt haben dürfte.Nun ja du wirst es wissen....
Allerdings glaube ich nicht an das romantische Mär von der ewigen Liebe,dazu müsste ich ja meine Erlebnisse verleugnen.
muss man jetzt nur noch unterscheiden zwischen

liebe vergeht, WEIL...der andere dauernd fremdgeht, kein feuer mehr in der beziehung steckt, man sich in jemand anderen verschaut hat (etc. pp)

oder aber

liebe vergeht, obwohl man die zeit trotzdem schön findet, nur stimmt halt die liebe, aus unerfindlichen gründen nicht mehr.

Zu Punkt Eins, die Liebe vergeht wegen diesem und jenen, ok, ist auf jeden Fall nachvollziehbar...

Aber Punkt Zwei? Naja ich weiss nicht, es muss doch einen Auslöser (o.ä.) geben. Findet man den einen auf einmal nicht mehr attraktiv, ist er doch nicht mehr der richtige für einen?!...
 

Benutzer36810 

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Natürlich gibt es dafür eine Reihe von Möglichkeiten,die die Liebe abschwächen oder vergehen lassen kann.Aber das ist doch unerheblich,trotzdem wird sie irgendwann vergehen (spätestens dann wenn beide tot sind).Allerdings tritt das bei den jüngeren (bzw mittleren) Generationen nicht mehr so häufig auf.
Klar kann man Liebe zwar am Leben erhalten,aber manch einer kann die Störfaktoren aus welchen Gründen auch immer nicht mehr rechtzeitig erkennen und das kommt meist einem Todesurteil für die Liebe gleich.
 

Benutzer10932 

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HAY-Deez schrieb:
nur handelt es sich nach z. b. 3 Jahren noch um Verliebtheit?
Ich meine nicht, sondern schon um richtige Liebe...

nach 3 jahren kann man sicher schon von liebe reden... und wie waschbär sagt, vergeht diese nicht!
 

Benutzer48223 

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Canis lupus schrieb:
Natürlich gibt es dafür eine Reihe von Möglichkeiten,die die Liebe abschwächen oder vergehen lassen kann.Aber das ist doch unerheblich,trotzdem wird sie irgendwann vergehen (spätestens dann wenn beide tot sind).Allerdings tritt das bei den jüngeren (bzw mittleren) Generationen nicht mehr so häufig auf.
Klar kann man Liebe zwar am Leben erhalten,aber manch einer kann die Störfaktoren aus welchen Gründen auch immer nicht mehr rechtzeitig erkennen und das kommt meist einem Todesurteil für die Liebe gleich.
wieso ist es deiner meinung nach denn zu 100 Prozent klar, das Liebe vergehen wird? Das ist meines Erachtens nur möglich, wenns irgendwelche plausiblen Gründe gibt. Naja, also mit dem am Leben erhalten...Wenn ich mit wem zusammen bin, von dem ich weiss, das ich mit ihm durch dick und dünn gehen kann, das er alles für mich tun würde, das ich sexuell befriedigt bin, wenn die chemie am anfang stimmte, warum sollte sowas auf einmal irgendwann aufhören? Das die Liebe mit dem Tod aufhört, ist ja eh ne ganz andere Schneise :zwinker:
Aber ich mein, wenn ich merke, das ich DEN menschen meines lebens getroffen habe, warum sollte sich diese einstellung irgendwann mal ändern? Wenn man oder der Partner sich verändern würde, ok, kann ich nachvollziehen, aber sonst?!
 

Benutzer36810 

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Nun nicht bei jedem muss der Fall eintreten,dass die Liebe vergeht,aber es gibt auch keinerlei Garantien,dass die Liebe lebenslang besteht.Man weiss nie,was die Zukunft so bereithält,selbst wenn du meinst,dass du die "Liebe deines Lebens" getroffen hast.
 
D

Benutzer

Gast
Ich glaub es wird irgendwann einfach nur ein "gemeinsames Alltags-Meistern". So in 10 - 20 Jahren ist es nicht mehr die Liebe, die man sich in jungen Jahren wünscht. Aber trotzdem schön und man wills dann auch nicht mehr anders. Der Partner ist dann ein "Teil des Lebens", ohne den man nicht kann und will. Wer ist im Alter schon gern allein...
 

Benutzer26627 

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Nennt mich naiv aber ich kann einen Menschen, den ich liebe, nicht plötzlich nicht mehr lieben! Liebe, wirkliche Liebe, ist etwas, das eigentlich nicht vergeht... Und das denke ich, obwohl ich es schon anders mitbekommen habe.
Aber so empfind eich das.
 
D

Benutzer

Gast
Liebe ist kein HI-Virus, den man nie los wird... :zwinker:

Ich denk auch, dass es vergänglich ist.
z. B. wenn es ZU glatt läuft oder zu steinig ist.

Naja... das muss jeder selbst wissen.
 

Benutzer49027 

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drop on schrieb:
aaaahhh wollt ihr einem angst machen??? also das mit der bio halte ich für schwachsinn, klar haben hormone einfluss aba trotzdem glaub ich (oder hoff ich), dass bei liebe mehr hintersteckt als nur ein gefühl das ein jahr anhält. mit wissenschaft kann man vieles erklären aber noch viel mehr kaputt machen. liebe is liebe, aus die maus. außerdem finde ich das man da nicht sagen kann, dass manche gefühle bei frauen stärker sind als bei männern. vielleicht lässt sich eine frau eher auf eine bezi ein, aber beenden können frauen diese genauso schnell wie männer und sich dabei auch manchma wie richtige arsch****** verhalten. das spricht finde ich dagegen dass sich bei ner frau eher Abhängigkeitsgefühle entwickeln als bei uns. ich glaub nur das das von typ zu typ verschieden is. ich häng an meiner freundin sonst hätte ich schon lange schluss gemacht, is manchma wie ne droge, ich brauch das und wenn ichs nich kriege oder sie lange nich sehe werd ich wahnsinnig (damit is nich sex gemeint) (ok ein bisschen auch).... hmm ich lgaub auf das "warum" gibts nie ne antwort und wenn dann wäre liebe nichts geheimnisvolles, aufregendes und spannendes mehr. dann spritzt man sich irgendein scheiss hormon, haut davon ein bisschen in tasse des potentiellen partners und zack die große liebe. das fänd ich echt scheisse

Das hat mit Angst machen nicht viel zu tun, was ich damit sagen möchte, ist, das man an einer guten Beziehung auch arbeiten muß.
Ich kenne zig Pärchen, die um einander zu bekommen die wahnsinnigsten Dinge unternommen haben und nachdem sie dann zusammen waren, ebbte das ganze dann immer mehr und mehr ab, bis sie sich gegenseitig total angeödet haben und einer von beiden dann mal links und rechts geschaut hat, was es noch so auf dem freien Markt gibt.

DDeswegen Bio hin Bio her, muß man an einer dauerhaften, glücklichen Beziehung auch arbeiten. Ist für mich auch die schönste Form von Arbeit die ich gerne mache. :zwinker:
 
D

Benutzer

Gast
Ich arbeite dieses Wochenende wieder - ich fahre nämlich mit meinem Freund ein Wochenende zum Wellness :zwinker:
 

Benutzer44072 

Sehr bekannt hier
"dass auch Liebe irgendwann vergehen kann."

"Klar kann man Liebe zwar am Leben erhalten,aber manch einer kann die Störfaktoren aus welchen Gründen auch immer nicht mehr rechtzeitig erkennen und das kommt meist einem Todesurteil für die Liebe gleich."

Das die Liebe irgendwann nicht mehr da sein kann, heisst ja noch lange nicht, dass sie vergeht. Schon mal dran gedacht, das man etwas auch "abstellen" kann? Der Mensch bildet sich ein, alles im Universum steuern und beeinflussen zu können. Aber seine direkten Handlungen offenbar nicht, sobald er sie diesem ominösen "Gefühl" Liebe zuordnet.

Meiner Meinung nach gehört die Vorstellung von der romantischen Liebe, so wie sie oft verstanden wird, zu einem der größten Beziehungskillern überhaupt.

Gruß

m
 

Benutzer11128 

Beiträge füllen Bücher
Ich korrigiere mal meinen obigen post:

Liebe vergeht nicht von alleine, sie kann sich aber stetig ändern.
Deshalb kann auch keiner eine halbwegs vernünftige Definition des Wörtchens "Liebe" erstellen.
 

Benutzer36810 

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metamorphosen schrieb:
"dass auch Liebe irgendwann vergehen kann."

"Klar kann man Liebe zwar am Leben erhalten,aber manch einer kann die Störfaktoren aus welchen Gründen auch immer nicht mehr rechtzeitig erkennen und das kommt meist einem Todesurteil für die Liebe gleich."

Das die Liebe irgendwann nicht mehr da sein kann, heisst ja noch lange nicht, dass sie vergeht. Schon mal dran gedacht, das man etwas auch "abstellen" kann? Der Mensch bildet sich ein, alles im Universum steuern und beeinflussen zu können. Aber seine direkten Handlungen offenbar nicht, sobald er sie diesem ominösen "Gefühl" Liebe zuordnet.

Meiner Meinung nach gehört die Vorstellung von der romantischen Liebe, so wie sie oft verstanden wird, zu einem der größten Beziehungskillern überhaupt.

Gruß

m


Irgendwie steige ich bei deinem Posting gerad nicht dahinter.Das mag daran liegen,dass ich gerad noch an andere Sachen denke.
Aber wenn Liebe nicht mehr da ist,dann ist sie vergangen.So seh ich das zumindest.Was du da noch ansprichst,hört sich nach einem Schalter oder ähnliches für die Liebe an.
Nun man kann sowas zu einem gewissen Teil (nicht komplett!)mit mehr oder weniger Erfolg unterdrücken.
Was deine Meinung bezüglich Beziehungskiller betrifft,so könnte das gut sein.Wie gesagt,ich glaub auch nicht an die landesläufige Vorstellung von romantischer Liebe (sie hält ewig usw.).
 

Benutzer12616  (32)

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waschbär2 schrieb:
"Verliebtheit" verschwindet nach einem gewissen Zeitraum.

Liebe nicht.
Das denk ich nich.
Dann hätte ich meinen Ex nie geliebt.
Aber von Verliebt sein konnte man nach einer Weile definitiv nich mehr sprechen.
Wir waren über 2,5 Jahren zusammen und sind jetzt knapp ein halbes Jahr getrennt. Ich mag ihn noch sehr, aber ich liebe ihn nicht mehr.
 

Benutzer44072 

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Aus meiner Sicht vergeht sie nicht von selber. Sie wird tatsächlich quasi "ausgeschaltet", wobei das im normalfall nicht auf einen Schlag passieren kann, sie wird eher langsam "abgedreht".

Zur romantisch verklärenden Sicht der Liebe zähle ich genauso die Auffassung, das Liebe plötzlich vorhanden und irgendwann schwuppdiwupp plötzlich wieder verschwunden ist. Man muss nicht nur an der Beziehung arbeiten, sondern auch die Liebe selbst ist im wesentlichen eine Aktivität.

Die biologische Sichtweise auf solche Phänomene lässt sich sicher nicht leugnen, die ist aber nicht im geringsten ausreichend um das ganze zu erklären.

Angenommen wir haben eine Versuchsperson in einem geschlossenen Raum und ein paar Wissenschaftler die eine ganze Menge Daten bekommen, wie EKG, Hautwiderstand, Konzentrationen von ein paar Neurotransmittern, etc. könnten die tatsächlich sagen, was in dem Raum vorgeht.

Ob der dort die Liebe seines Lebens trifft und hemmungslosen Sex mit ihr hat oder ob er von einem Sizilianer mit langem Messer verfolgt wird, weil er dessem Tochter geschwängert hat, könnten die höchstwahrscheinlich nicht unterscheiden. Physiologisch gesehen liegen da doch höchstens Nuancen dazwischen, die zumindest heute doch noch niemand entschlüsseln kann.

Gruß

m
 

Benutzer36810 

Verbringt hier viel Zeit
metamorphosen schrieb:
Aus meiner Sicht vergeht sie nicht von selber. Sie wird tatsächlich quasi "ausgeschaltet", wobei das im normalfall nicht auf einen Schlag passieren kann, sie wird eher langsam "abgedreht".

Zur romantisch verklärenden Sicht der Liebe zähle ich genauso die Auffassung, das Liebe plötzlich vorhanden und irgendwann schwuppdiwupp plötzlich wieder verschwunden ist. Man muss nicht nur an der Beziehung arbeiten, sondern auch die Liebe selbst ist im wesentlichen eine Aktivität.
Gruß

m
Ah ich glaub ich versteh,was du meinst.Meine Ausführung hört sich so an,als wäre es ein passiver Prozess,während du die Liebe als Aktivität beschreibst.
Nun ich weiss nicht,ob die Liebe sich so direkt steuern lässt oder ob sie sich aufgrund der Umstände und Handlungen passiv verändert.Das war meinerseits schlecht ausgedrückt.Vielleicht sollte ich sagen,sie vergeht bzw. wird abgedreht.

Dem Umstand,dass Liebe plötzlich da ist oder auch plötzlich wieder verschwindet,stimme ich auch net zu.Liebe muss sich entwickeln bzw wird entwickelt,und das brauch Zeit.
 
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