Warum sterben Menschen?

Benutzer132217  (28)

Ist noch neu hier
Eine interessante Frage..
Zufälligerweise erlebte ich vor einigen Wochen etwas sehr Ähnliches, mein Chef hatte an einem Montag voller Vorfreude angekündigt, dass seine Freundinn schwanger sei und am darauffolgenden Freittag nahm er frei weil der Vater seiner Freundinn vollkommen plötzlich starb.
Tod und Leben hängen sehr zusammen...wie praktisch alles im Leben.. alles spielt in gegenseitiger Abhängigkeit zueinander, ansonsten würde unsere Erde nicht existieren können..
 

Benutzer131863  (24)

Sorgt für Gesprächsstoff
Wir sterben,wenn wir unsere Bestimmung erfüllt haben und jemand auf uns wartet.
 

Benutzer10752 

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Ich glaube Unendlichkeit wäre erschreckend langweilig.

Jeder von uns kennt doch Situationen, in denen wir mehrere Stunden am Stück irgendwas tun konnten, auf das wir uns tierisch gefreut haben (Computer spielen, lesen, faulenzen, etc.) und dann irgendwann merken, dass es langweilig wird. Die spannendsten Beschäftigungen sind doch immer diejenigen, von denen man weiß, das man sie bald wieder beenden muss (und dann erst vielleicht morgen oder nächsten Monat wieder Zeit hat).

Insofern glaube ich, dass es gut ist, dass das Leben irgendwann zuende ist. Das gibt dem Leben selbst mehr Sinn, mehr Anspannung, mehr Lebenslust.

In ein paar Generationen wird sicherlich die Lebenserwartung auf 100+ Jahre hochgeschraubt, mit medizinischem Fortschritt und allem, irgendwann vielleicht auf 150+ Jahre. Aber es wird immer ein Ende geben. Und ich glaube, wenn es kein Ende gäbe, dann würde das für uns alle komplette Lethargie und kompletten Stillstand bedeuten. ("Ach, ich muss nicht nach Spanien reisen, das kann ich auch noch in 100 Jahren machen.")
 

Benutzer123064  (25)

Verbringt hier viel Zeit
Ich glaube Unendlichkeit wäre erschreckend langweilig.

Jeder von uns kennt doch Situationen, in denen wir mehrere Stunden am Stück irgendwas tun konnten, auf das wir uns tierisch gefreut haben (Computer spielen, lesen, faulenzen, etc.) und dann irgendwann merken, dass es langweilig wird. Die spannendsten Beschäftigungen sind doch immer diejenigen, von denen man weiß, das man sie bald wieder beenden muss (und dann erst vielleicht morgen oder nächsten Monat wieder Zeit hat).

Insofern glaube ich, dass es gut ist, dass das Leben irgendwann zuende ist. Das gibt dem Leben selbst mehr Sinn, mehr Anspannung, mehr Lebenslust.

In ein paar Generationen wird sicherlich die Lebenserwartung auf 100+ Jahre hochgeschraubt, mit medizinischem Fortschritt und allem, irgendwann vielleicht auf 150+ Jahre. Aber es wird immer ein Ende geben. Und ich glaube, wenn es kein Ende gäbe, dann würde das für uns alle komplette Lethargie und kompletten Stillstand bedeuten. ("Ach, ich muss nicht nach Spanien reisen, das kann ich auch noch in 100 Jahren machen.")



sehr schöne Antwort. Danke :smile:
 

Benutzer129530 

Verbringt hier viel Zeit
Unter anderem wegen der körperlichen Alterung. Mit jeder Zellteilung und durch Umwelteinflüsse "verschleißt" die genetische Information etwas und der Bauplan für die nächsten Zellen wird damit "ungenauer". Weil das so ist, bekommen wir auch Falten etc.
Dadurch, dass damit allgemein das Regenerationspotential abnimmt, reduziert sich sozusagen die Lebensfähigkeit des Organismus und er wird anfälliger für allerlei Krankheiten. Wir nennen sowas dann Alterserscheinungen/-schwäche.
Und dann gibt es Teile des Körpers, die sich einmal abschließend aufgebaut kaum regenerieren und ab diesem Zeitpunkt "verbraucht" werden. Bspw. das Skelett.

PS: Soweit mein Halbwissen. :rolleyes:
 
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Benutzer131863  (24)

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Was gibts es daran nicht zu verstehen?
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Was gibts es daran nicht zu verstehen?

Welche Bestimmung? Von wem bestimmt? Warum bestimmt da jemand über mich? Wer soll denn auf mich warten? Warum wartet der? Wo wartet der? Warum hat sein Warten Einfluss auf mein Leben?

Ich ziehe die Antwort von Kuno vor, ähnliches Halbwissen habe ich auch darüber.
 

Benutzer132064  (55)

Klickt sich gerne rein
Hier gib es viele Meinungen, dass finde ich gut! Jedoch habe ich das Gefühl , dass hier der Anwesenden noch nicht direkt mit dem Tod konfrontiert wurde! Für die wo zurückbleiben ist es schlimm, für denjenigen der Stirb ist es womöglich eine Erlösung. Wer direkt mit einem kranken Familienmitglied leb oder gelebt hat weis was ich damit meine.
In meinem Fall war es so, dass mein Mann Lungenkrebs hatte. Die Metastasen waren auch im Kopf. Er wurde Blind und Taub und die Metastasen verdrängten das Gehirn. Für meinen Mann war es eine Erlösung zu sterben.

Denk bitte darüber auch mal nach!
 

Benutzer131863  (24)

Sorgt für Gesprächsstoff
Welche Bestimmung? Von wem bestimmt? Warum bestimmt da jemand über mich? Wer soll denn auf mich warten? Warum wartet der? Wo wartet der? Warum hat sein Warten Einfluss auf mein Leben?

Ich ziehe die Antwort von Kuno vor, ähnliches Halbwissen habe ich auch darüber.
Du musst meine Meinung ja auch nicht teilen:smile:.Jeder kann man Antwort deuten,wie er möchte.Jeder kann das selbst für sich bestimmen.:smile:[DOUBLEPOST=1369585977,1369585943][/DOUBLEPOST]*meine Antwort
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Du musst meine Meinung ja auch nicht teilen:smile:.Jeder kann man Antwort deuten,wie er möchte.Jeder kann das selbst für sich bestimmen.:smile:

Du hast doch gefragt, was man daran nicht verstehen kann. Das waren die Fragen, die mir als erstes durch den Kopf geschossen sind.
 
K

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Benutzer123064  (25)

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Keiner weiß, was nach dem Tod ist.
Fabienne ist der Meinung, dass etwas (eine höhere Macht vlt?) auf einen wartet. Wenn diese (nennen wir sie so) höhere Macht dann findet, dass ein Mensch lange genug gelebt hat, dann ruft ihn diese höhere Macht und der Mensch stirbt.

Welche Bestimmung?
Die höher Macht bestimmt den Menschen vielleicht dazu, die Pferde zu putzen oder die Kunden zu betreuen, was weiß ich.
Wer wartet?
Die höhere Macht wartet auf den Menschen.
Wo wartet die höhere Macht?
Vielleicht ist sie dieses mysteriöse weiße Licht, wovon so viele nahtoderfahrene Menschen sprechen.
Warum diese Person/dieses Wesen?
Weil es vielleicht nur dieses eine Etwas gibt (oder auch nicht).

Ich hoffe, wir haben dieses Diskussion hiermit beendet. Das ist Fabiennes Meinung, teilt sie mit ihr oder nicht. Ich habe den Anschein, Fabienne hat keine Lust mehr, sie auf die Nachfragen einzulassen. Vielleicht ist sie selbst damit überfordert und hat ncoh nie so weit gedacht.
 

Benutzer131863  (24)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich bin ganz und gar nicht mit meiner Aussage überfordert,Krokoschnapp.
Jeder hat eine eigene Bestimmung,die jedoch niemand kennt.Nicht mal die Person selbst.Diese Bestimmung "bestimmt" die Macht,die alles erschaffen hat,die die entschieden hat,warum und wofür wir leben.Die Person,die auf uns wartet,vermisst und vielleicht oder braucht uns.Wir werden aus einem bestimmten Grund vom leben verabschiedet,weil eine andere Sache,zu der wir etwas beitragen müssen,durchaus wichtiger ist.Das ist,warum wir sterben,weil wir unsere Bestimmung erfüllt haben und weil jemand auf uns wartet.[DOUBLEPOST=1369671278,1369671208][/DOUBLEPOST]*vermisst uns
 
1 Monat(e) später
S

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Gast
Es ist immer schwer einen menschen gehen zu lassen den man liebt :'(
 

Benutzer58449  (31)

Planet-Liebe ist Startseite
Da wo Licht ist, ist auch Schatten.
Alles was nach oben geworfen wird, kommt auch wieder runter.

Und alles was lebt, stirbt auch irgendwann.
So ist das nunmal. Das ist einfach ein Naturgesetz das man nicht brechen sollte.
 

Benutzer133456  (49)

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Ich glaube mittlerweile, dass das Sterben einfach ein logisches Resultat der Dynamik unseres Universums ist. Alles hier faengt mit Schwung an, und verliert dann einfach mehr und mehr Energie, bis es irgendwann mal stehen bleibt. Und der Tod von Menschen ist nichts anderes. Es ist wie das Rollen eines Balls, der mal angestossen wurde. Irgendwann bleibt er stehen.

Und ich glaube, dass das nur die physische Seite ist. Da ist noch ganz viel anderes, das wir nicht sehen, und nicht wissen, aber ahnen. Manches davon ahnen wir vielleicht falsch. Aber da ist noch mehr als das, was wir sehen, wenn der Ball stehenbleibt, oder ein Mensch stirbt. Was das ist? Wer weiss, aber wir werden's wohl irgendwann mal gesagt bekommen, im "Debriefing".

:ups:
 

Benutzer131866 

Benutzer gesperrt
Ich denke es ist gut das wir alle irgendwann mal sterben. Denn wenn niemand stirbt, kann auch niemand neues geboren werden. Hätte man vor 200 Jahren die Unsterblichkeit entdeckt, wäre keiner von uns hier.

Das Problem ist, das es extrem hart ist für die, die zurück bleiben. Ich denke Mascha Kaleko hat es am besten gesagt.
"Den eigenen Tod, den stirbt man nur. Mit dem Tod der anderen muss man leben."
 
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