Warum nicht Veganer, wenn schon Vegetarier?

Benutzer78109 

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Hallo :smile:

Ich werde in letzter Zeit immer wieder mit den Themen Veganismus und Vegetarismus konfrontiert und stelle mir nun die Frage, wieso Menschen Vegetarier sind, weil sie z.B. die Massentierhaltung abschreckt oder sie generell kein totes Tier essen wollen, sie dann aber Eier und Milch zu sich nehmen, die doch auch von denselben Tieren stammen, wofür diese ausgebeutet werden. Zudem kenne ich auch zwei, die waren Vegetarierinnen, weil ihnen die Tiere so leid taten, die haben dann aber Lederschuhe getragen. Wiederspricht sich das nicht alles? Wenn man schon Vegetarier ist, müsste man dann nicht gleich Veganer werden?

Wie steht ihr zu dem Thema? Seid ihr vielleicht Vegetarier/Veganer? Wie konsequent zieht ihr das durch und warum? Oder könnt ihr euch sowas vielleicht gar nicht vorstellen?
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:
ohjeeee, krieg ichn Eis wenn ich die Richtung dieser erneuten Vegetarier Diskussion vorhersage und richtig liege?


Nein ich bin kein Vegetarier, und werds auch nie werden. Nicht weil mir Fleisch so unverzichtbar ist, ich ess eh kaum welches, sonder weil mich auch diese Herumheuchelei und Doppelmoral nervt und weil ich etwas gegen Prinzipientreue aus Prinzip habe^^ UND weil ich Verzicht nicht mag. Ich mag dann, wenn ich will, das essen, worauf ich Lust und und was mir schmeckt. Punkt.
Sehr unmoralisch meinetwegen, aber ich weiß ziemlich genau wie Produktion von tierischen Produkten läuft und ich für mich kann damit leben.
 

Benutzer103901 

Öfters im Forum
Die Gründe um Vegetarier zu werden sind nicht unbedingt mit Fragen der Tierhaltung verbunden. Es gibt ganz viele unterschiedliche Gründe dafür. Eine Vegetarierin hat mir mal erzählt sie würde kein Fleisch essen, weil sie, seit sie Vegetarierin geworden ist, ein viel besseres Hautbild entwickelt hat, dass nach kurzzeitigem Fleischgenuß wieder einbrach. Ich selbst war mal über zwei Jahre Vegetarier, weil das vegetarische Essen im Internat einfach sorgfältiger gekocht wurde (die Zielgruppe war viel kleiner als die der "Normalesser"), hat somit oft auch besser geschmeckt, und nach der Zeit blieb ich dann aus Gewohnheit noch lange vegetarisch ..

Ich finde, die Versuchung, Veganer zu werden, liegt sehr nahe, wenn man sich intensiv mit Ernährung auseinander setzt. Andererseits rückt man damit auch immer weiter von dem Konzept ab, dass Essen nicht nur gesund sein sollte, sondern eben auch Spaß machen sollte. Vor lauter Verantwortung ständig Schuldgefühlen gegenüber gequälten Tieren zu umgehen indem man immer "bewußter" ißt, ... also der Pfad führt, konsequent weiter gedacht, in ein Zuhause in Form einer Regentonne im Wald. Das ist einfach nicht mein Ding.
 

Benutzer77893 

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ohjeeee, krieg ichn Eis wenn ich die Richtung dieser erneuten Vegetarier Diskussion vorhersage und richtig liege?


Nein ich bin kein Vegetarier, und werds auch nie werden. Nicht weil mir Fleisch so unverzichtbar ist, ich ess eh kaum welches, sonder weil mich auch diese Herumheuchelei und Doppelmoral nervt und weil ich etwas gegen Prinzipientreue aus Prinzip habe^^ UND weil ich Verzicht nicht mag. Ich mag dann, wenn ich will, das essen, worauf ich Lust und und was mir schmeckt. Punkt.
Sehr unmoralisch meinetwegen, aber ich weiß ziemlich genau wie Produktion von tierischen Produkten läuft und ich für mich kann damit leben.

Und das von einer Frau. :zwinker:

Sehe ich mittlerweile auch so, darum habe ich das Diskutieren darüber aufgegeben. Es gibt kein höher oder bessere Moralvorstellung nur eine Doppelmoral! Und die Diskussion von wegen Tierquälerei bin ich auch schon leid, ich weis nur nicht wie ich solche Leute gut abwimmeln soll. Denn letztens ist mir einer nach dem Einkaufen nachgelaufen, hatte schon das Gefühl ich müsste mich beschimpfen lassen, nur weil ich Fleisch bzw. Eieruhren gekauft habe.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Es ist leichter, auf Fleisch zu verzichten, als auf sämtliche tierische Produkte. Ich persönlich stehe bei vegetarischem Essen z.B. auch nicht auf diese Ersatzfleischprodukte, sondern mag es dann einfach schön fleischlos, mit Linsen, mit viel Gemüse, etc. Aber bitte keine Tofu-Würstchen.

Daher finde ich es schwierig, mit Sojasahne zu arbeiten und beim Backen auf Margarine zurückzugreifen. Keinen Käse mehr essen zu dürfen und einen Kuchen mit irgendwelchen Eierersatzprodukten zum Aufgehen zu bringen.

Das ist einfach nicht meine Vorstellung vom Kochen. Ich bin allerdings auch kein Vegetarier. Ich esse selten, aber doch gerne ein schönes medium-rare Steak von einem Bio-Rind. Und ich habe damit auch moralisch gesehen kein Problem.
 
D

Benutzer

Gast
Ich bin Vegetarier. Milch trinke ich aber auch nicht (vetrage ich nicht so richtig, hab aber keine Lactoseintolleranz), esse aber pro Woche ca. 200g Käse und esse Eier. Alles Bio bzw. Demeter. Das ist mir schon wichtig, es bringt ja nix kein Fleisch zu essen und dann normale Milch zu trinken, wo die Kühe genauso gequält werden, entzündete Euter haben und ihr Leben auch nur permanent leiden.
Ich habe dazu auch nix gegen Fleischverzehr. Würden die Tiere ordentlich gehalten werden und würden die Menschen ein mal die Woche Fleisch essen, wäre das völlig in Ordnung, dann würde ich es wahrscheinlich selber auch essen.
Lederschuhe trage ich auch nicht, generell keine Ledersachen. Kunststoffe sind natürlich auch nicht viel umweltfreundlicher.
Dazu kommt, dass so ziemlich jede seriöse Studie zu dem Thema kommt, dass Vegetarismus gesund ist. Mindestens so gesund, wie einmal die woche gutes Fleisch zu essen. Sowas gibt es zum Veganismus und hohen Fleischverzehr jedoch nicht.

Es scheint mir auch nicht ethisch falsch zu sein, Tiere zu nutzen. Ich will sie nur nicht um jeden Preis ausnutzen, bloß weil ich selbst lieber meinen Egotrip fahren muss.
Verzicht ist hin und wieder gut. Es stärkt den Willen und den Geist und ich will mich auch nicht permanent dem kapitalistischen Grundgedanken unterwerfen, den ich eh als katastrophal falsch ansehe: Konsum, permanenter Konsum.

---------- Beitrag hinzugefügt um 13:47 -----------

Off-Topic:
ohjeeee, krieg ichn Eis wenn ich die Richtung dieser erneuten Vegetarier Diskussion vorhersage und richtig liege?
Off-Topic:

Kein Wunder, wenn du in einem Thread, in dem es darum geht, warum man als Vegetarier nicht Veganer wird etwas darüber schreibst, warum du beides doof findest. :rolleyes:
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Ich esse kein Fleisch. Seit 20 Jahren. Und inzwischen verzichte ich seit einigen Jahren darauf, mich gegenüber irgendwelchen Nachfragern zu rechtfertigen oder zu erklären, warum ich kein Fleisch esse, aber Milch trinke und Eier esse und Honig mag oder warum ich Lederschuhe trage. Mir gehts gut mit meiner Ernährung, ich will niemanden zu irgendetwas bekehren und von niemandem zu irgendetwas bekehrt werden. Ich habe immer mit Fleischessern zusammengelebt und komme damit auch gut klar. Nicht jeder Vegetarier hat eine Mission, hält sich für etwas Besseres und/oder will die Welt verbessern, indem er kein Fleisch ist.

Ich kenne auch Veganer, die sich einfach ernähren, wie sie eben wollen, ohne daraus eine Ersatzreligion zu machen oder andere damit zu behelligen.
 

Benutzer50955 

Sehr bekannt hier
Wer dachte, das Veganismus die extremste Form der bewussten Ernährungseinschränkung ist, liegt übrigens falsch: Es gibt da auch noch den Frutismus...gesehen hab ich das in einem Ausschnitt, der bei TV Total gezeigt wurde (der Ausschnitt war echt, und kam wohl vom MDR). Es geht darum, nur die dinge zu essen, die die Natur uns "freiwillig" gegeben hat. Sprich: Fällt der Apfel vom Baum, "darf" man ihn essen. Nimmt man die Kirsche einfach so vom Baum, kommt dies Gewalt am Baum gleich, da er die Kirsche noch nicht "freiwillig" hergegeben hat. :totlach:

Und jetzt darf mir mal einer sagen, wie man so einen Unsinn ernst nehmen soll :zwinker:

Siehe auch hier: Auch mit Pflanzen essen wir fühlende Wesen | My Vegan World . de
 
D

Benutzer

Gast
Off-Topic:
Wie war das mit dem Eis.....Erinnert mich an den Thread, indem es um die Definition "Haustiere=Nutztiere" ging.......


Ich bin auch kein Vegetarier, das ist eine Weltanschauung, muss jeder mit sich selber ausmachen und danach leben.
Ich bin frei genug, mir anzumaßen, zu Essen was ich möchte und wie ich es möchte. Tiere sind eben Nutztiere.
Die Art und Weise wie sie gehalten werden und dass man sich als mündiger Mensch selber aussuchen möchte OHNE angegangen zu werden und "bekehrt zu werden wollen", wie weit man geht und ob man ganz darauf verzichtet.

Der Mensch ist in allen Bereichen ein Heuchler, solange ihn selber etws nicht betrifft, sind es gerne immer die Anderen.Es gibt sehr, sehr wenige Menschen, die wirklich Konsequent sind OHNE dadurch auch anderen Menschen zu Schaden oder sie zu beeinflussen ohne VON ihnen abhängig zu sein.....:zwinker:

Ich habe in meinem Leben einige Male ohne Fleisch gelebt, ist mir auch gut bekommen, aber WENIGER ist hierbei auch mehr und vor allem nicht wie selbstsvertändig IMMER Fleisch auf n Teller zu haben.....

Ich habe aber auch vom Schlachthof bis zum Großbetrieb in eineigen Nahrungsmittel-Betrieben gearbeitet....
Horrormeldungen wie sie immer wieder auftauchen sind nirgens bestätigt worden.....

Wie gesagt, der Focus liegt auf Nutztier - nicht Ausnutztier.
Und da kann ich einige durchaus verstehen, die - weil der Mensch eben Maßlos und Gierig ist - für sich aus überzeugung einen "kleinen Beitrag" dazu leisten möchten.

Zwar haben meine Kinder nicht gefragt, "was ich denn gegen Tierquälerei" usw unternommen habe....Aber, ich habe ihnen durchaus die anderen Möglichkeiten aufgezeigt und sie frei entscheiden lassen, was sie tun und was sie glauben sollen. Das aber auch anderen zugestehen.
 

Benutzer77893 

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Und jetzt darf mir mal einer sagen, wie man so einen Unsinn ernst nehmen soll :zwinker:

Ich kenne diese Bewegung. Und streng genommen machen die das auch richtig, wenn es um Moralvorstellungen geht. Ich habe aufgehört sowas zu belächeln und ich würde das an deiner Stelle auch nicht als Unsinn abtun. Den damit machst du dich lächerlich und weist du warum?Weil es um friedliches Leben und Leben lassen geht, Toleranz und das solltest du auch beachten.
 

Benutzer50955 

Sehr bekannt hier
Ich kenne diese Bewegung. Und streng genommen machen die das auch richtig, wenn es um Moralvorstellungen geht. Ich habe aufgehört sowas zu belächeln und ich würde das an deiner Stelle auch nicht als Unsinn abtun. Den damit machst du dich lächerlich und weist du warum?Weil es um friedliches Leben und Leben lassen geht, Toleranz und das solltest du auch beachten.

Ähem...letztlich spricht diese Argumentation dem Baum, der Möhre, der Kartoffel usw. einen "eigenen Willen" zu, und sowas kann ich wirklich nicht ernst nehmen. Liberal eingestellt sein bedeutet nicht, jeden Unsinn glauben zu müssen.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Liberal eingestellt sein bedeutet nicht, jeden Unsinn glauben zu müssen.
Es bedeutet aber, andere an jeden Unsinn glauben zu lassen und sich nicht abwertend darüber zu äußern :zwinker:
 

Benutzer50955 

Sehr bekannt hier
Es bedeutet aber, andere an jeden Unsinn glauben zu lassen und sich nicht abwertend darüber zu äußern :zwinker:

Ich lasse ja andere an Unsinn glauben, bleibe aber Fan des Grundrechtes auf freie Meinungsäußerung...gerade gegenüber Leuten, die glauben, das Kartoffeln einen eigenen Willen haben :zwinker:
 
C

Benutzer

Gast
Ich bin Vegetarierin, esse aber auch nur Bio Eier und trinkke Milch von einem Bauern den ich guut kenne und deren Kühe sehr guut gehalten werden.
 

Benutzer77893 

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Ich lasse ja andere an Unsinn glauben, bleibe aber Fan des Grundrechtes auf freie Meinungsäußerung...gerade gegenüber Leuten, die glauben, das Kartoffeln einen eigenen Willen haben :zwinker:

Wenn es nur Meinungsäußerung ist hat niemand was dagegen, ich hatte aber den Eindruck, dass du dich abwertend darüber zu äußern willst!

---------- Beitrag hinzugefügt um 14:12 -----------

Ich bin Vegetarierin, esse aber auch nur Bio Eier und trinkke Milch von einem Bauern den ich guut kenne und deren Kühe sehr guut gehalten werden.

Und das weist du, weil du schon mal eine Kuh warst? Nein keine Beleidigung, ich frage mich nur woher Menschen wissen sollen, was für eine Kuh gut ist?
 

Benutzer50955 

Sehr bekannt hier
Und das weist du, weil du schon mal eine Kuh warst? Nein keine Beleidigung, ich frage mich nur woher Menschen wissen sollen, was für eine Kuh gut ist?

...und wenn man danach geht, wissen natürlich auch weder Vegatarier, noch Veganer oder Frutarier, was für ein Tier oder eine Pfanze gut ist, was die Einstellung dieser Gruppen damit ad absurdum führt.

Danke für dieses schöne Eigentor :zwinker:
 

Benutzer97974 

Sorgt für Gesprächsstoff
Nein keine Beleidigung, ich frage mich nur woher Menschen wissen sollen, was für eine Kuh gut ist?

Genauso wie Menschen nicht ihr lebenlang eingesperrt sein wollen, sind Kühe die draußen sein dürfen bestimmt glücklicher als die, die ihr ganzes Leben am Strick an der gleichen Stelle stehen und ihren Dreck an den Füßen und Hintern kleben haben...
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich esse jetzt seit guten 2 Jahren extrem wenig Fleisch und teste seit einem Monat komplett fleischlos. Ich möchte mich nicht mit irgendwas "etikettieren", weil sowas immer nur Grundlage von Anfeindungen auf allen Seiten ist.

Als wir so gut wie kein Fleisch gegessen haben, gab es nämlich Vorwürfe von einem Fleischesser, wieso es bei uns einmal (!) ein vegetarisches Buffet gibt - aber auch Anfeindungen von einer Vegetarierin, wieso wir dann nicht gleich komplett vegetarisch leben. Mir sind solche Diskussionen im Alltag zu anstrengend, auch wenn ich mich doch zum Teil darauf einlasse :zwinker:

Und genau so ein Gedanke ist ja dann auch Grundlage dieser Umfrage hier: Wenn du wenig Fleisch ist, wieso dann nicht gleich Vegetarier? Und wenn schon Vegetarier, wieo dann nicht gleich Veganer? Ich finde nicht, dass das eine notwendig auf dem anderen basiert.

Ich esse im Moment nicht deshalb kein Fleisch, weil ich alle Tierchen ach so süß finde und nicht möchte, dass für mich ein Tier stirbt. Für mich sterben Tiere, das weiß ich und damit kann ich auch in gewissen Grenzen leben. Ich kann nicht mit der Art und Weise leben, wie einige Produkte gewonnen werden.

Für mich ist die logische Folge eine Rückkehr zu einer möglichst "natürlichen" Ernährung - sprich, 1-2 Mal die Woche Fleisch, 1mal die Woche Fisch, sehr viel Obst und Gemüse, gute Kohlenhydrate (Vollkorn und dergleichen), ausgewählte Milchprodukte und wenig Süßigkeiten und Alkohol.

Dass es trotzdem im Moment vegetarisch wird, ist weniger Grundüberzeugung, als Selbsttest - um zu gucken, wie lange mir das gefällt. Als ich vor 2 Jahren mal sowas getestet habe, ging es mir damit nicht gut - mir schmeckte nichts, mir fehlte bei jedem Gericht was - das ist durch eine Umstellung beim Kochen und bessere Planung schon deutlich besser geworden.

Um die Frage aber noch zu beantworten: Für mich ist Veganismus keine gesunde Lebensform. Ich weiß, dass sie für mich nicht funktioniert, da mir dann einfach zuviel fehlen würde. Ich habe auch kein Problem damit, mal ein Ei von einem zufriedenen Huhn vom Bauernhof zu essen. Auch bei Bienen habe ich kein Problem. Zumal sich auch die Frage der Grenzziehung stellt, z.B. bei Medikamenten, die mit Tierversuchen gewonnen wurden.

Ich halte es für mich jedenfalls für eine nicht praktikable Ernährungsweise und aufgrund meiner chronischen Krankheiten auch für mich persönlich zu gefährlich. Ich habe heute nach ein Blutbild machen lassen, um die fleischlose Ernährung auf den Prüfstand zu stellen - mein Körper ist bei Umstellungen sehr empfindlich. Ich traue mir nicht zu, dass auf veganer Grundlage zu riskieren - davon abgesehen möchte ich es auch nicht. Es wäre mir zu einschneidend, auch im privaten Bereich, auf soo vieles zu verzichten. Und das für eine Vorstellung, die mir häufig zu extrem ist.


Weil es um friedliches Leben und Leben lassen geht, Toleranz und das solltest du auch beachten.
Das sollte man sich in Gold über alle diese Threads pinnen :zwinker:

Ähem...letztlich spricht diese Argumentation dem Baum, der Möhre, der Kartoffel usw. einen "eigenen Willen" zu, und sowas kann ich wirklich nicht ernst nehmen.
Tjoa, manche Leute glauben an Gott, andere Leute an Tarotkarten. Alle predigen Toleranz, aber wehe, einer ist mal ein bisschen anders, als man selbst. Ich kann Leute nicht Ernst nehmen, die so ein beschränktes Weltbild haben, dass sie alles als unsinnig abtun, was sie anders sehen.

...und wenn man danach geht, wissen natürlich auch weder Vegatarier, noch Veganer oder Frutarier, was für ein Tier oder eine Pfanze gut ist, was die Einstellung dieser Gruppen damit ad absurdum führt.
Ich denke schon, dass man auch anhand wissenschaftlicher Grundlagen sagen kann, was jedenfalls nicht gut für ein Tier ist. Dass Tiere Schmerzen und Todesangst empfinden, dass bestimmte Hormone ausgeschüttet werden, wenn man ihnen Schmerzen zufügt und dass sie Schreien, wenn man sie ohne Betäubung z.B. kastriert. Ich denke schon, dass man als denkender Mensch da in der Lage sein sollte, sagen zu können, dass das jedenfalls etwas ist, was nicht so gut für die Tiere ist. Ob man daraus Konsequenzen für den eigenen Konsum zieht, sei jedem selbst überlassen, aber immer so zu tun, als würden Tiere nichts spüren und als wisse man nicht, was gut für sie ist, nur weil man sie nicht direkt fragen kannst, zeugt schon von einem etwas eingeschränkten Weltbild.
Mit meiner Katze führe ich auch keine politischen Diskussionen, trotzdem sehe ich, ob es ihr gut oder schlecht geht.
 

Benutzer77893 

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...und wenn man danach geht, wissen natürlich auch weder Vegatarier, noch Veganer oder Frutarier, was für ein Tier oder eine Pfanze gut ist, was die Einstellung dieser Gruppen damit ad absurdum führt.

Danke für dieses schöne Eigentor :zwinker:

Du hast es nicht kapiert oder? Es geht um Toleranz ich mach mich darüber nicht Lustig und daher ist es auch kein Eigentor!

---------- Beitrag hinzugefügt um 14:27 -----------

Genauso wie Menschen nicht ihr lebenlang eingesperrt sein wollen, sind Kühe die draußen sein dürfen bestimmt glücklicher als die, die ihr ganzes Leben am Strick an der gleichen Stelle stehen und ihren Dreck an den Füßen und Hintern kleben haben...

Und wieder misst du mit menschlichen Maßstab und auch wenn ich nicht eingesperrt bin so halte ich mich lieber in der Wohnung auf, als draußen zu frieren oder zu schwitzen. Verstehe mich nicht falsch, ich gehe gerne raus etc. aber hast du mal eine Kuh fragen können?

---------- Beitrag hinzugefügt um 14:36 -----------

Ich denke schon, dass man auch anhand wissenschaftlicher Grundlagen sagen kann, was jedenfalls nicht gut für ein Tier ist. Dass Tiere Schmerzen und Todesangst empfinden, dass bestimmte Hormone ausgeschüttet werden, wenn man ihnen Schmerzen zufügt und dass sie Schreien, wenn man sie ohne Betäubung z.B. kastriert. Ich denke schon, dass man als denkender Mensch da in der Lage sein sollte, sagen zu können, dass das jedenfalls etwas ist, was nicht so gut für die Tiere ist. Ob man daraus Konsequenzen für den eigenen Konsum zieht, sei jedem selbst überlassen, aber immer so zu tun, als würden Tiere nichts spüren und als wisse man nicht, was gut für sie ist, nur weil man sie nicht direkt fragen kannst, zeugt schon von einem etwas eingeschränkten Weltbild.
Mit meiner Katze führe ich auch keine politischen Diskussionen, trotzdem sehe ich, ob es ihr gut oder schlecht geht.

Damit ich hier nicht missverstanden werde. Ich ich glaube das Tier schmerzen spüren können und ja das es nicht gut für Tiere ist wenn sie Stress haben. Aber wie viel Stress hat ein Tier wenn es sofort tot umkippt? Oder wie gut geht es einer Kuh die ständig auf der Weide steht? Das ist was ich mich frage und ehrlich zu sein auch die Bauern wollen das es den Tieren gut geht und das schon aus rein Finanzieller Sicht. Und das ist ein Argument das viele nicht glauben wollen, nun ja ich halte mich jetzt lieber raus...
 

Benutzer103134  (43)

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Wer unbedingt meint Vegetarier oder Veganer sein zu müssen, soll das tun. Mich interessiert das nicht. Finde der Fleisch- und Fischverzehr gehört zum menschlichen Dasein einfach dazu.
 
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