Warum können Männer ihren Schwanz überall reinstecken und Frauen nicht mit jedem Sex

Benutzer9556 

Meistens hier zu finden
Hallo,

warum ist es eigentlich so dass viele Frauen den Sex besser finden bzw nur Sex haben können wenn sie verliebt sind oder wenn sie ein gutes Vertrauensverhätlnis zu dem Mann haben?

Bitte jetzt keine Evolutionstheorie, bitte erklärt eure persönlichen Emotionen diesbezüglich. Grundsätzlich geht es mir darum zu erfahren warum Männer ihren Schwanz überall reinstecken können und warum Frauen nicht einfach mit jedem schlafen können.

- Bitte erklärt eure persönlichen Gefühle diesbezüglich, also warum es für euch möglich ist oder warum es nicht möglich ist:
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- Hattet ihr schonmal die Situation wo ein Vertrauensverhältnis/Verliebtsein nicht gegeben war und ihr das Gefühl hattet, der Sex ist nicht so gut? Bitte kurze Schilderung der Situation und eurer Gefühle dabei/danach und auch was konkret gefehlt hat.
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Danke...
 

Benutzer92983 

Sorgt für Gesprächsstoff
Männer können ihren schwanz überall reinstekcen, möchten aber trotzdem nicht mit jeder schlafen,.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Ich ficke nicht mit jedem, aber ich brauche auch nicht das allergrößte Vertrauen.

Ich glaube das Ganze gesellschaftlich erklären zu können. Männer steigern durch Sex mit vielen Frauen ihr Selbstbewusstsein und erlangen Respekt und Ehre im Freundes- und Bekanntenkreis. Ein Mann mit vielen sexuellen Kontakten ist ein toller Hecht. Eine Frau mit vielen sexuellen Kontakten ist eine Schlampe. Früher gab es keine Vaterschaftstests und die Männer mussten ja irgendwie die Chance eingrenzen, dass sie ein Kickuckskind großziehen. Also sagte man Frauen sie haben monogam zu leben oder sie sind Schlampen, während Männer ja von "Natur aus" so viele Weibchen wie möglich begatten.

Meiner Meinung nach stehen somit Männer und Frauen unter Druck. Ich glaube nicht, dass die meisten Männer wirklich mit der noch so hässlichsten Tussi im Bett landen wollen und ich glaube auch nicht, dass viele Frauen immer ewig lange Vertrauen aufbauen wollen, bevor sie mit einem Mann Sex haben; aber die Gesellschaft lässt beiden keine andere Wahl, wenn sie nicht ihren Ruf verlieren und als Looser oder Schlampe enden wollen.
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Männer KÖNNEN ihren Schwanz überall reinstecken - aber sie machen es nicht unbedingt. Ich kenne jedenfalls genügend Männer, für die Verliebtheit Voraussetzung fürs Ficken ist.

Ich selbst habe einfach nur dann Lust auf Küssen, Fummeln und Ficken, wenn ich verliebt bin. Ich verzichte nicht aus moralischen Erwägungen auf Sex mit Menschen, in die ich nicht verliebt bin, sondern ich habe dann einfach kein Interesse an Sex.
 
M

Benutzer

Gast
Hat viel mit der Gesellschaft zutun, auch wenn viele sich das nicht eingestehen wollen!
Ist doch genauso wie mit Weihnachten (haha sehr weit hergeholt..ich weiß:smile: )! Es wird gefeiert, weil jeder es feiert und es sich hier doch so gehört! Wer ist denn heutzutage schon christlich, religiös und wirklich gläubig? Man tut es eben, weil es die Gesellschaft einem "vorsetzt"!

Ich bin ganz genau mit diesem "Männer dürfen poppen, wen sie wollen und haben trotzdem noch Würde, aber wenn Frauen das tun dann schwindet ihre!" aufgewachsen! Dieses ungeschriebene Gesetz war einfach irgendwie immer präsent...kein Plan wer damit angefangen hat..Fakt ist, dass ich es nicht übernommen habe-find's irgendwie nicht sinnvoll!

Mir sagt jedenfalls keiner was richtig oder falsch ist, ich bin bereit es für mich selber zu lernen...und dazu gehört auch, darauf zu schei*en, was diese Gesellschaft (wer auch immer das ist) von mir denken wird!

Dennoch bevorzuge ich Sex mit Liebe, naja eigentlich eher weil die Sehnsucht nach dem Gefühl der Liebe so groß ist!

EDIT:
Ich sage nicht, dass Männer mit jeder Sex haben, weil die Gesellschaft ihnen freie Bahn gibt oder Frauen nur aus Liebe Sex haben, da es die Gesellschaft so "vorschreibt"! Ich sage eher, dass dieses Bild, dass der Threadsteller darlegt, weit verbreitet ist...und in meiner Umgebung nicht unbedingt wiederzufinden ist!
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich mache das nicht von der Gesellschaft abhängig, sondern von meinen eigenen Vorstellungen und Empfindungen. Und die sind nunmal, dass ich für intime Handlungen Vertrauen und Nähe brauche. Damit hat es sich. Keine ONs, keine Affären. Wenn ich unkomplizierten Sex möchte, guck ich mir nen Porno an und nehme meinen Vibrator. Aber mit einem anderen Menschen, den ich nicht richtig kenne und nicht liebe, ginge das eben nicht.

Auch bei Männern kenne ich solche und solche. Und auch die, die vielleicht mal eine Phase mit Affären und ONs hatten, und das heute kacke finden. Ebenso, wie es immer Leute gibt, die solche Phasen nicht hatten und es später vielleicht bereuen. Und eben die, die einfach so zufrieden sind, wie sie es haben.

Ganz geheuer sind mir Menschen mit sehr vielen wechselnden Sexpartnern aber nicht. Für mich hat das was mit dem eigenen Empfinden zu tun, mit meiner Vorstellung von Intimitäten. Es ist mir suspekt, dass andere Leute das ablegen können oder sehr viel weniger brauchen, als ich brauche, um mit jemandem körperliche Kontakte auszutauschen. Das habe ich aber auch allgemein, z.B. bei Küsschen-Begrüßungen mit entfernten Bekannten oder sowas. Sowas möchte ich nicht. Bei manchen Leuten habe ich aber auch das Gefühl, dass sie diese Körperlichkeit überbetonen - jeder wird mit Küsschen begrüßt, Sexpartner werden dauernd gewechselt - ich empfinde das als sehr oberflächlich, tiefe Bindungen können m.E. so gar nicht entstehen. Zum Teil tun mir Leute auch leid, die jahrelang in Affären die große Liebe suchen, von einem Bett ins andere huschen und niemals erfüllt werden. Das gilt natürlich nicht für alle, wer damit gut leben kann, soll es selbstverständlich gerne tun, auch wenn es für mich undenkbar ist.

Wenn ich allerdings jemanden liebe und begehre, dann ist sexuell eigentlich alles möglich :zwinker: Man sollte also nicht glauben, nur weil jemand Liebe und Sex nicht trennen kann oder möchte, ist der Sex dann auch öde odernicht abwechslungsreich. Für mich sind das zwei Paar Schuhe - wenn ich vertraue und jemanden liebe, dann kann ich mich ihm komplett hingeben, dann ist mir nicht peinlich, nichts unangenehm - und dann kann ich ungehemmten Sex mit allen möglichen Spielarten haben. Einzig der Dreier wird Phantasie bleiben, da ich das realistisch nicht umsetzen kann.
 

Benutzer73266 

Meistens hier zu finden
Naja, schöner wärs wohl mit Liebe, aber mehr als Symathie hab ich bis jetzt für keinen meiner Sexpartner empfunden........denn die die ich geliebt habe wollten nicht mit mir schlafen, tja :confused:.........ich denke einfach, dass es schöner wäre weil man sich dann mehr vom andern angenommen und vielleicht auch besser verstanden, sicherer fühlt......wenns denn auf gegenseitigkeit beruht :rolleyes:........so stell ich es mir jedenfalls vor :ashamed:......der andere Aspekt ist, dass ich warscheinlich eben dadurch (der Unsicherheit) beim GV meistens Schmerzen hatte ........Männer kriegen wenn dann keine Erektion, haben beim GV selbst aber ehr keine Schmerzen......soweit ich weis.........ist das Erklärung genug? :hmm:
 

Benutzer92211 

Sehr bekannt hier
Ich mache das nicht von der Gesellschaft abhängig, sondern von meinen eigenen Vorstellungen und Empfindungen. Und die sind nunmal, dass ich für intime Handlungen Vertrauen und Nähe brauche. Damit hat es sich. Keine ONs, keine Affären. Wenn ich unkomplizierten Sex möchte, guck ich mir nen Porno an und nehme meinen Vibrator. Aber mit einem anderen Menschen, den ich nicht richtig kenne und nicht liebe, ginge das eben nicht.

Auch bei Männern kenne ich solche und solche. Und auch die, die vielleicht mal eine Phase mit Affären und ONs hatten, und das heute kacke finden. Ebenso, wie es immer Leute gibt, die solche Phasen nicht hatten und es später vielleicht bereuen. Und eben die, die einfach so zufrieden sind, wie sie es haben.

Ganz geheuer sind mir Menschen mit sehr vielen wechselnden Sexpartnern aber nicht. Für mich hat das was mit dem eigenen Empfinden zu tun, mit meiner Vorstellung von Intimitäten. Es ist mir suspekt, dass andere Leute das ablegen können oder sehr viel weniger brauchen, als ich brauche, um mit jemandem körperliche Kontakte auszutauschen. Das habe ich aber auch allgemein, z.B. bei Küsschen-Begrüßungen mit entfernten Bekannten oder sowas. Sowas möchte ich nicht. Bei manchen Leuten habe ich aber auch das Gefühl, dass sie diese Körperlichkeit überbetonen - jeder wird mit Küsschen begrüßt, Sexpartner werden dauernd gewechselt - ich empfinde das als sehr oberflächlich, tiefe Bindungen können m.E. so gar nicht entstehen. Zum Teil tun mir Leute auch leid, die jahrelang in Affären die große Liebe suchen, von einem Bett ins andere huschen und niemals erfüllt werden. Das gilt natürlich nicht für alle, wer damit gut leben kann, soll es selbstverständlich gerne tun, auch wenn es für mich undenkbar ist.

Wenn ich allerdings jemanden liebe und begehre, dann ist sexuell eigentlich alles möglich :zwinker: Man sollte also nicht glauben, nur weil jemand Liebe und Sex nicht trennen kann oder möchte, ist der Sex dann auch öde odernicht abwechslungsreich. Für mich sind das zwei Paar Schuhe - wenn ich vertraue und jemanden liebe, dann kann ich mich ihm komplett hingeben, dann ist mir nicht peinlich, nichts unangenehm - und dann kann ich ungehemmten Sex mit allen möglichen Spielarten haben. Einzig der Dreier wird Phantasie bleiben, da ich das realistisch nicht umsetzen kann.

Das kann ich alles exakt so unterschreiben. :jaa:
 
D

Benutzer

Gast
Es gibt Männer, die sind "Kopfmenschen", Gefühlsmenschen und keine schwanzgesteuerten Monster.

Ich KANN ihn überall reinstecken, egal ob Melone oder Besucherritze. Aber ich möchte nicht.
Ich KANN ihn nicht in jede X-Beliebige Frau stecken, sprich: Mit jeder Frau GV haben.
Dann regt sich garnichts. Weil ich es nicht will.
Lust habe ich immer, Träume und Vorstellungen (Fantasieen) auch. Das aber in die Tat umzusetzen, bedeutet für mich, mir etwas zu nehmen was ich einer Frau nicht vorenthalten möchte. Es muss nämlich so einiges stimmen, diverse "Merkmale" müssen vorhnden sein, die mir sagen: "Ja, die ist es, die möchte ich Erobern und mit ihr schlafen.
Es ist meine Lust - ich möchte niemanden "Mißbrauchen" um diese Lust zu befriedigen. Hat auch etwas mit Respekt und Achtung dem anderen Geschlecht gegenüber zu tun.
Kommt zur Lust "ehrliches Gefühl" hinzu, kann das gerne im "Reinstecken" enden.

- Hattet ihr schonmal die Situation wo ein Vertrauensverhältnis/Verliebtsein nicht gegeben war und ihr das Gefühl hattet, der Sex ist nicht so gut? Bitte kurze Schilderung der Situation und eurer Gefühle dabei/danach und auch was konkret gefehlt hat.

Ja klar. In dem Moment funktionierte ich nicht. Vielleicht ist mir in dem Moment bewusst geworden, dass die Frau MICH auf meinen Schwanz reduziert - genauso wie ich eine Frau nicht auf ihren Körper, Busen oder Schamlippen reduziere, erwarte ich es auch von einer Frau MICH haben zu wollen. Im Ganzen.
Das ist keine Versagensangst oder Angst "nicht gut zu sein".

Eine aufgeschlossene, offene Frau, die sich Befriedigung holt und bekommen möchte, findet sicherlich genug Männer die ihr das geben. Soll sie auch machen, es ist nichts verwerfliches daran.
Aber eben nicht mit mir.
 
L

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Gast
Auch Männer können sich in den ONS, die Affäre, die Freundin verlieben - ich würde nicht alle über einen Kamm scheren.
 

Benutzer88899 

Verbringt hier viel Zeit
Ich finde den Gedanken einfach abschreckend. Ich mag nicht mal normalen Körperkontakt mit Menschen, die mir nicht sehr nahestehen, ich geb nicht gern die Hand etc. Ohne Verliebtheit ist für mich da nichts Reizvolles, einen anderen Menschen über das nötige Maß hinaus zu berühren, geschweige denn Sex mit ihm zu haben. Dabei bin ich nicht konkret so erzogen worden und in meinem Freundeskreis sind so einige Frauen, die ONS haben oder Affären und dergleichen (und sogar ein paar Männer, die eher in meine Richtung tendieren). Aber ich bin, so lange ich zurückdenken kann, immer schon jemand gewesen, der Sex nur mit Liebe bzw mindestens Verliebtheit erleben will.
 

Benutzer38494 

Sehr bekannt hier
ich stecke meinen schniedel nicht überall rein. :tongue:

für mich gehört zum sex ein gewisses maß an vertrauen, respekt und sympathie.
sicherlich kann ich auf liebe dabei verzichten und es ist kein muss, aber gleichzeitig würde ich nicht mit jeder x-beliebigen trulla sex haben wollen.

aber vielleicht spielt ja bei frau auch die tatsache eine rolle, das sie eben NICHT etwas von sich reinsteckt, sondern in sich aufnimmt, wenn sie sex hat. :zwinker:
ich denke mal, das da schon grundsätzlich anderes denken gefragt ist.

grundsätzlich gehen frau und mann sex eben anders an.
das kann man allein an der tatsache feststellen, wenn man mal die ganzen puffs zählt in denen sich männer ausziehen, verrenkungen an einer metallstange machen und dann nackt an der theke stehen und die frauen sabbernd das nächste überteuerte bier ausgeben, um anschließend für x euro in ein zimmerchen zu verschwinden und käuflichen sex haben. :zwinker:

ansonsonsten muss ich xoxo recht geben.
eine frau die jeden an sich ran lässt, ist in den augen der gesellschaft (noch immer) eine schlampe und derjenige der alle rumkriegt, ist ein toller hecht. :rolleyes:
 

Benutzer76802  (30)

Verbringt hier viel Zeit
- Bitte erklärt eure persönlichen Gefühle diesbezüglich, also warum es für euch möglich ist oder warum es nicht möglich ist:

Wenn man in einer Funktionierenden Partnerschaft ist, dann glaubt man nie das man einfach so mit jedem schlafen könnte. Wenn man jemanden richtig liebt.

Allerdings finde ich muss man hier doch unterscheiden, ob verliebt auch zählt weil nur weil man verliebt ist, liebt man den anderen ja nicht. Oder ob es einfach nur Sex ist mit jemanden den man schlichtweg nur Attraktiv findet und nicht verliebt ist.

Ich habe mit jemanden geschlafen da war es am Anfang nur die reinste Attraktivität.. doch in laufe dessen und weil wir uns immer mehr verstanden haben kam Verliebt dazu... Schluss endlich hat aber doch die Liebe gesiegt und ich bin mit diesem Mann nicht mehr zusammen.

Allerdings war von Anfang an da vertrauen mit dabei, weil ich ihn schon Jahre vorher kannte.


- Hattet ihr schonmal die Situation wo ein Vertrauensverhältnis/Verliebtsein nicht gegeben war und ihr das Gefühl hattet, der Sex ist nicht so gut? Bitte kurze Schilderung der Situation und eurer Gefühle dabei/danach und auch was konkret gefehlt hat.

Es war damals genauso gut/schlecht wie als ich in ihn verliebt war. Aber ich würde mich nie wieder auf Sex einlassen, wenn es am Anfang nur Attraktivität ist, denn eine Liebevolle Beziehung ist mir da von Anfang an lieber.

btw. Man kann sowas eh nicht verallgemeinern, dazu sind die Menschen viel zu unterschiedlich und es gibt immer Männer die das können, oder eben auch nicht, und bei Frauen genauso!

LG ViolaAnn
 
M

Benutzer

Gast
Ich brauche kein Verliebtsein oder gar Liebe um guten Sex zu haben.
Selbstverfreilich steige ich nicht mit jedem x-beliebigen Menschen ins Bett, denn ein Grundmaß an Sympathie muss schon vorhanden sein.

Ich hebe Sex nicht auf ein imaginäres Podest, indem ich es als Krönung der Liebe zum Partner ansehe oder als exklusivste Intimität. Ich werte Sex aber auch nicht ab und sehe es als Therapie gegen Langeweile oder reine Triebbefriedigung an, wie es bei einigen Menschen der Fall zu sein scheint.

Sämtliche ficki ficki Aktivitäten sind ne tolle Sache, wenn ihnen eine gewisse Qualität zu Grunde liegt - und die kann es überall geben, in Beziehungen, in Affären oder bei One Night Stands.
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
Ich denke, viele Frauen haben grundsätzliche Probleme damit, Liebe und Sex zu trennen.

Inwieweit das einfach daran liegt, dass sie es nicht wollen oder womöglich auch wirklich nicht können, lässt sich schwer sagen. Das angesprochene klassische Geschlechterbild der Frau, welche sich durch häufig wechselnde Geschlechtspartner in der Öffentlichkeit selbst degradiert mag hier wirklich eine der Ursachen sein.

Diese Einstellung ist auch nicht so meins. Wenn ich jedesmal die große Liebe bräuchte, um ein wenig Spaß an körperlicher Aktivität zu genießen, wäre mir das viel zu selten. Dafür mag ich Sex zu sehr. Um ihn jetzt aber als ein definierende Merkmal und exklusives Privileg einer festen jahrelangen Beziehung zu betrachten, ist er mir ehrlich gesagt zu bedeutungslos im Gegensatz zum Gefühl echter Liebe.

Folglich kann ich mich damit arrangieren, auf den ganzen Beziehungs- und Verliebtheitsapparat zu verzichten, um meine Sexualität nicht zurückhalten zu müssen sondern trotz allem ausleben zu können. Wer dies in seiner festen monogamen Beziehung in vollem Umfang kann, darf sich glücklich schätzen, aber darauf zu hoffen und zu warten, dass sich soetwas kaum greifbares wie Liebe schon in naher Zukunft einstellt, ist in meinen Augen nicht sinnvoll. Schlimm genug, auf die (für mich viel wertvolleren) nicht-sexuellen Intimitäten einer Beziehung dann verzichten zu müssen, aber diese hängen ja auch wirklich untrennbar mit der Liebe zusammen und können ohne sie auch nicht existieren. Sex glücklicherweise schon... :zwinker:

Für guten Sex benötigt man aber auch würdige und niveauvolle Partner, und das ist für mich eine Sache, die auch sehr viel mit Vertrauen, Sympathie und Gefühlen zu tun hat. Ich wäre auch nicht fähig, mit einer x-beliebigen Frau zu schlafen, selbst wenn sie optisch attraktiv auf mich wirkt. Sexuell reizen tun mich viel stärker charakterliche Dinge und darüberhinaus muss gegenseitiger Respekt vorhanden sein, so dass man sich eben auch als Person wahrnimmt und achtet. Das reizt, wohingegen der "Überall-reinsteck-trieb" mir nicht zu eigen ist und auch nicht vermisst wird.

Und um noch mit einer Provokation zu schließen: Ich halte mich in der Auswahl meiner Sexpartnerinnen für selektiver als manch andere Leute in Bezug auf ihre Beziehungspartner. Sowas erspart einige Threads... :zwinker:
 

Benutzer68557  (30)

Sehr bekannt hier
Redakteur
Viel schlimmer finde ich, dass Frauen viel eher als Schlampen abgestempelt werden als Männer.
Mich bezeichnete mal ein Kerl, der mit ~7x sovielen Frauen geschlafen hat, wie ich mit Männern, als 'leicht zu haben' bzw 'Schlampe'...Hallo?

Ich nehm bestimmt nicht jeden, möchte den Typen aber schon kennen. Schließlich habe ich auch so 'hohe Ansprüche', dass ich garnicht jeden ins Bett schlörren kann!
 
C

Benutzer

Gast
Ich mache eher beim Aussehen Abstriche als beim Charakter. Ich muss keineswegs verliebt sein, aber wenn ich eine Frau einfach nicht sympathisch finde, nervig ö.ä., dann kann und will ich einfach nicht. Wogegen Bekannte von mir behaupten, dass ihnen das egal wäre, Hauptsache einmal drüberrutschen.
Frauen, die gerne und viel Sex haben, damit aber umgehen können und daraus keinen Hehl machen, also dazu stehen und keine tieferen Gefühle vortäuschen oder sich irgendetwas, wie materielle Zuwendungen, seien es auch nur Drinks, erwarten, bezeichne ich sicher nicht als Schlampen.
 

Benutzer58366 

Verbringt hier viel Zeit
KÖNNEN? Ich kann meinen Schwanz nicht in jede Frau einfach so reinstecken (bin ja ein friedliebender Mensch), aber der festen Überzeugung, wäre ich ne Frau, super viele Partner in kurzer Zeit finden zu können (und wenn ich auf dem Strich gehen würde :smile: ). Ich glaube du oder ich leben in einer anderen Welt, oder hast du eine 200-Kilo-Frau und einene California-Dream-Man im Kopf?
 

Benutzer53748 

Meistens hier zu finden
Warum ICH es nicht könnte:

weil ich nurmit Kondom verhüte und dann die Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft doch ziemlich groß wäre
weil ich oft Schmerzen beim Sex habe und man nicht absehen kann, wenn man jemanden nur flüchtig kennt, wie der damit umgeht
weil ich vielleicht zwar jemanden "begehren" kann in den ich nicht verliebt bin, aber Sex ist dann einfach too mutch. Da muss schon mehr als bloße Sympathie sein, da muss schon die Aussicht auf eine Beziehung gegeben sein
und ich müsste denjenigen schon näher kennen.
 

Benutzer80385 

Verbringt hier viel Zeit
Ich bin definitiv kein Mann, der ihn überall reinsteckt. Was soll der Quatsch?
 
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