Warum ist das Penetrieren für den Mann so wichtig, der Orgasmus geht doch auch anders

Benutzer109643  (29)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich habe woanders berichtet, wie ich mit dem ersten Mal Probleme habe, wenn er in mich eindringen will, hier:
erstes Mal Sex mit ihm, ja ich möchte, aber ich tau mich nicht! - Planet-Liebe Forum
erstes Mal Sex mit ihm, ja ich möchte, aber ich trau mich nicht.


Warum ist es für den Mann so wichtig, ihn die Frau einzudringen und in ihr abzuspritzen. Ist es der Naturtrieb, sich zu vereinigen damit ein Kind gemacht wird?

es gibt doch so viele Möglichkeiten für den Mann den Orgasmus zu bekommen. Lecken, streicheln, zwischen den Busen usw.
Auch die Frau bekommt ihren Orgasmus mehr beim streicheln der Klitoris als beim vaginalen in sie eindringen und rein raus.

Ist es nicht eher so, dass es beim Mann auch etwas mit Macht zu tun hat, der etwas mit männlicher Macht zu tun hat?

Bitte nicht auslachen, vielleicht müsstet ihr meine Geschichte lesen, wie oben der Hinweis wo die ist, um meine Frage zu verstehen.

Liebe Grüße
Franzi
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Vielleicht ist es in eurem Alter eher das "Sex gehört doch dazu" Denken und seine Kumpels fragen sicher schon, wie du im Bett bist und er möchte nicht ewig sagen, dass noch nix gelaufen ist, da kommt er sich wie ein Loser vor.
 

Benutzer100759 

Sehr bekannt hier
Ich lache nicht, aber den "Sinn" des vaginalen Verkehrs in Zweifel zu ziehen oder diesen als männliches Machtspielchen abzutun, weil du an ein unsensibles Arschloch geraten bist, hinterläßt einen unguten Nachgeschmack.

Naheliegend ist, daß es sich einfach besonders toll anfühlt, und ein besonderes Nähegefühl erzeugt.

Das tut es nämlich für mich als Frau auch.

Die Argumentation "der Orgasmus geht doch auch anders" ist sowieso total verquer. Dann bräuchten wir alle gar kein Lecken, Blasen, Fingern, Handjob, oder sonst gemeinsames sexuelles Treiben mehr, weil dafür reicht Selbstbefriedigung ja schließlich auch.

Das ist etwa gleich sinnvoll wie vorzuschlagen, daß alle von Wasser und Brot leben. Wozu überhaupt gekochtes Essen, wozu Vorspeisen, Suppen, Hauptgerichte, Desserts, Salate - den ganzen Plunder? Brot und Wasser geht ja auch!
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Moin,

(ich spreche jetzt mal nur von Beziehungen)

Du magst durchaus Recht haben, es gibt Männer, für die die Penetration (was ein Wort... :rolleyes:) auch etwas mit Macht zu tun hat. Die gibt es, aber es gibt auch Männer (und ich würde sagen, bedeutend mehr), für die es einfach schön ist, mit der Partnerin vereint zu sein, ihr körperlich so nahe zu sein, wie es anders kaum geht. Ob man dann in ihr kommt ist, glaube ich, eher zweitrangig, jeder Mensch hat halt gerne einen Orgasmus... (nur, um mal ein "extremeres" Gegenbeispiel zu nennen: es gibt nicht wenige Männer, für die es das Größte ist, der Partnerin ins Gesicht zu spritzen)

Ich denke eher, Du bist da an ein Exemplar Mann (sollte ich besser Junge sagen?) geraten, der Dir nicht gut tut, der Dich unter Druck setzt, den Du Dir auch ohne ihn schon machst und er ihn noch verstärkt. Anstatt, daß er Dir alle Ruhe und Zeit gibt, nennt er Dich "frigide". Sorry, daß ich das so deutlich sage, aber das sollte für Dich eigentlich das Ende der achso tollen Beziehung sein, das geht gar nicht!

Hast Du mit ihm eigentlich schonmal so richtig über Deine Ängste geredet?

Mark11
 

Benutzer97250 

Meistens hier zu finden
Oh Mann, die Frage erinnert mich an die Feministinnen der 70er(?) Jahre.
Damals wurde doch tatsächlich Penetration beim Sex als männliches Machtgehabe gedeutet, das zu überwinden sei.

Mir gruselt immer, wenn Ideologien bis ins Intimleben hineinregieren wollen.

Bitte, fallen wir nicht in die Diskurse dieser Zeit zurück. Meine Generation und alle Jüngeren, die damals nicht dabei waren, leiden noch heute unter dem gehässigen und von Konfrontation geprägten Geschlechterkampf, der zwischen den Geschlechtern Einiges kaputt gemacht hat.

Wir wollen miteinander auf Augenhöhe glücklich sein und nicht in der Beziehung einen ständigen Machtkampf führen oder gleich homosexuell leben obwohl wir es nicht sind.

Ein Beispiel dafür ist Frau Schwarzer, dieser unglaublich verhärmte Mensch, ein damals konserviertes Mahnmal einer auf andere Art hochgradig verwirrten Zeit. Als ob sich eine heterosexuelle Frau von einer homosexuellen Frau vorschreiben lassen müsste, wie sie ihren Sex zu genießen hat.

Ihr merkt, das nervt mich heute noch. :zwinker:
 

Benutzer105719  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Was heißt hier Macht? Wenn einer die Macht hat, dann ja wohl die Frau, immerhin umschließt sie "ihn" ja mit ihrer Muschi, er ist dem Schlund der Wollust hilflos ausgeliefert, unsere Mumu ist wohl eine unserer stärksten Waffen. :zwinker: Ein bisschen mehr Selbstbewusstsein könnte nicht schaden...wenn wir uns selbst zu Opfern machen, dann sind wir auch Opfer, egal was der Mann tut.
 

Benutzer97250 

Meistens hier zu finden
Was heißt hier Macht? Wenn einer die Macht hat, dann ja wohl die Frau, immerhin umschließt sie "ihn" ja mit ihrer Muschi, er ist dem Schlund der Wollust hilflos ausgeliefert, unsere Mumu ist wohl eine unserer stärksten Waffen. :zwinker: Ein bisschen mehr Selbstbewusstsein könnte nicht schaden...wenn wir uns selbst zu Opfern machen, dann sind wir auch Opfer, egal was der Mann tut.

Genau. Außerdem kann Frau viel öfter Sex haben, wenn sie will und dabei oft auch noch mehr Orgasmen genießen als der Mann.
Dazu wählt sie in unserem Kulturkreis in der Regel auch noch den Mann aus und kann sehr viel leichter an bloßen Sex gelangen, als der Mann.
:smile:

Heute bei uns ist die Frau in Sachen Beziehungsanbahnung und Sex das starke Geschlecht, wenn sie es denn so haben will. :jaa:


Hab' grade nochmal drübergegoogelt:
die waren anscheinend wirklich so extrem, die Feministinnen:
Feminismus: Alice und der wunde Punkt - Inland - Politik - FAZ.NET
 

Benutzer107327 

Planet-Liebe Berühmtheit
Warum ist es für den Mann so wichtig, ihn die Frau einzudringen und in ihr abzuspritzen. Ist es der Naturtrieb, sich zu vereinigen damit ein Kind gemacht wird?

Ich glaube, da tust du Männern im allgemeinen Unrecht. Du hast halt schlechte Erfahrungen mit einem Exemplar gemacht, der dich respektlos und arschig behandelt hat. (Was ist jetzt mit dem eigentlich? Aus?) Das bedeutet noch lange nicht, dass es beim Sex dem Mann hauptsächlich darum gehen würde die Frau zu "unterwefen", so ist überhaupt nicht.

Ich kann dir z.B. aus meiner eigenen Erfahrung berichten, dass der Akt an sich "eindringen/ vereinigen" wie du sagst, oft für meine Partnerin noch wichtiger war als für mich. Und das teils auch wenn sie dabei deutlich seltener zum Orgasmus kam, als bei anderen Praktiken.

Also herzliche Bitte: Tu dir selbst einen Gefallen und fange nicht an alle Männer in einen Topf zu schmeißen und dann alle insgesamt abzuwerten. Verletzt hat dich nur ein einzelner Mensch!
 

Benutzer105719  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Genau. Außerdem kann Frau viel öfter Sex haben, wenn sie will und dabei oft auch noch mehr Orgasmen genießen als der Mann.
Dazu wählt sie in unserem Kulturkreis in der Regel auch noch den Mann aus und kann sehr viel leichter an bloßen Sex gelangen, als der Mann.
:smile:

Heute bei uns ist die Frau in Sachen Beziehungsanbahnung und Sex das starke Geschlecht, wenn sie es denn so haben will. :jaa:

Naja so einfach ist es für uns dann doch nicht, wie ihr Jungs euch das gerne einbildet. :tongue:
 

Benutzer105719  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:
:tongue: Die Tendenz stimmt aber schon. Ihr habt halt meistens zusätzliche Ansprüche und seid zum Großteil dann doch "kulturell gehemmt". :zwinker:
Ach komm, "zum Großteil"? Das sind vielleicht persönliche Erfahrungswerte aber von einem Großteil würde ich jetzt nicht sprechen. Männer haben genauso Ansprüche, nur unterscheiden sich Ansprüche halt von Fall zu Fall. "Kulturell gehemmt" finde ich einen schönen Ausdruck und umschreibt einige Eigenarten, die ich aber auch bei Männern finde (zB warum schrecken "meiner Erfahrung nach" so viele Männer davor zurück, wenn die Frau baggert und gezielt versucht zu bekommen,w as sie bekommen will :zwinker: ). Mir fällt es schwer solche geschlechtsspezifischen Generalisierungen ernst zu nehmen, gibt es doch wie wir noch heute im Thread sehen den Mann, der Ansprüche an Frauen in puncto "Heimchen" stellt als auch die Frau, die nur einen Mann mit repräsentablem sozialen Status will. Es gibt aber auch genug Männlein wie Weiblein, die einen Menschen zum lieben suchen, egal was er ist, tut oder wo er herkommt. Genauso wie es genug Exemplare beider Geschlechter gibt, die Poppen wollen. Alle anderen Eindrücke sindn un mal subjektiv und werden einem Individuum nie gerecht. :smile:
 

Benutzer44777  (38)

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Also mit Macht des Manns hat das glaub ich nicht viel zu tun. Dazu haben die anderen ja schon viel geschrieben.

Was aber hier noch nicht steht: es ist unglaublich schön und fühlt sich toll an. Und damit meine ich nicht den Orgasmus sondern wirklich die ersten Momente beim Sex. Dabei muss ich nicht mal der "aktive" Part sein - auch wenn sie sich auf mich draufsetzt und ich "nur" da liege, ist das so.

Macht hat beim Sex überhaupt nichts zu suchen. Man kann vielleicht Macht-"Spielchen" machen wie ihn oder sie erst scharf zu machen und dann wenn er/sie voller Lust ist den eigentlichen Sex hinauszögern.


Warte ein wenig, such dir einen richtigen Mann der dich begehrt und dich nicht nur im Bett haben will. Geniess dann dein erstes Mal und überleg dir danach wieder ob da irgendwas mit Macht dabei war :zwinker:
 

Benutzer97250 

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Off-Topic:
@Kerstinku
Ich meine das natürlich rein statistisch. Natürlich gibt es fast alles in allen Ausprägungen, das merkt man ja hier im Forum. Ich kenne halt mehr Männer als Frauen, denen es reicht, wenn das Gegenüber einfach nur attraktiv ist. :zwinker: (Und die das dann auch ausleben...).

PS. Schnapp' dir mal deinen attraktivsten Freund und lass' ihn gezielt in einer Bar nach ONS fragen. Ein Wochenende darauf probierst du dasselbe. Du weißt, worauf ich hinaus will...
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich kann dir z.B. aus meiner eigenen Erfahrung berichten, dass der Akt an sich "eindringen/ vereinigen" wie du sagst, oft für meine Partnerin noch wichtiger war als für mich. Und das teils auch wenn sie dabei deutlich seltener zum Orgasmus kam, als bei anderen Praktiken.
Exakt das. Es ist uns beiden wichtig, aber mir ist es durchaus wichtiger. Dieses Gefühl des Eindringens meines Partners macht für mich einen großen Teil der geistigen Befriedigung aus, weil es an Innigkeit und Intensität für mich persönlich kaum zu überbieten ist. Diese rhythmischen Bewegungen, Rein-Raus-Spiele und intensive Blicke währenddessen würde ich nicht missen wollen!
Ginge es nur ums Körperliche, um die bloße Befriedigung beider, würde mein Freund grundsätzlich OV vorziehen. Effizient, wirkungsvoll, geiles Gefühl - aber das allein macht guten Sex ja nicht aus. :zwinker:

Also herzliche Bitte: Tu dir selbst einen Gefallen und fange nicht an alle Männer in einen Topf zu schmeißen und dann alle insgesamt abzuwerten. Verletzt hat dich nur ein einzelner Mensch!
Auch hier hat Theoderich Recht: es ist unschön, was dir passiert ist, aber von einem Mann, der sich wie ein Vollidiot benommen hat, kannst du unmöglich auf alle anderen schließen.
 

Benutzer65590 

Beiträge füllen Bücher
Warum ist es für den Mann so wichtig, ihn die Frau einzudringen und in ihr abzuspritzen. Ist es der Naturtrieb, sich zu vereinigen damit ein Kind gemacht wird?

Fun fact: bei mir ist es genau umgekehrt, ich könnte gut ohne ständigen vaginalen Penetrationssex auskommen, und ohne interne Ejakulationen. Allerdings findet meine Freundin diese Variante am schönsten und möchte quasi gar nichts anderes haben.

Weiblicher Muttertrieb? Ihre Art, Macht über mich auszuüben, indem sie meinen Samen kontrolliert?

Oder könnte es einfach daran liegen, dass ihr Sex so am meisten Spaß macht?

...

Ne, quatsch. Muss was sozio-psychologisches dahinterstecken!

...

Ernsthaft, jetzt. Ich bin ganz stark dagegen, irgendwelche Ideologien oder abstrusen Theoriegebilde, die sich irgendwer ausgedacht hat, um das Sexleben anderer Leute zu beeinflussen, ins eigene Schlafzimmer zu lassen. Von Religion über Feminismus bis hin zu Pick-Up: nein danke.

Die meisten sexuellen Probleme lassen sich erkennen und lösen, wenn man sich mehr mit dem Menschen beschäftigt, und weniger mit der Ideologie...
 

Benutzer100184  (35)

Öfters im Forum
Wenn wir beide Kuscheln oder einfach reden und uns dadurch körperlich und emotional sehr nahe sind, habe ich (und auch er) manchmal das Gefühl dem anderen kaum genug zeigen zu können, wie sehr man ihn liebt und wie nah man dem anderen sein möchte. Dann ist nichts nah genug. Ich sage dann manchmal im Spaß, dass ich am liebsten in ihn reinkriechen würde. Ich bin dann immer froh, dass wir Sex haben können, da kann wenigstens ein Teil von ihm in mich reinkriechen *lach* Es ist ja auch ein starker Vertrauensbeweis seine sensibelsten Körperteile zusammen zu tun.

Außerdem fühlt es sich für den Mann und auch für die Frau unheimlich schön an vaginalen Verkehr zu haben, da geht es nicht nur um den Orgasmus. Also laut den Beschreibungen meines Freundes soll es da drin wirklich geil sein und ich würde auch ungern auf den angenehmen Druck und die Stimulation verzichten :zwinker:
 
M

Benutzer

Gast
Es gibt sicherlich auch ein paar Exemplare, für die das ein Macht-Ding ist. Dann gibt es Menschen, die sich so ihrem Partner ganz besonders nahe fühlen.
Und andere (wie ich und mein Partner) genießen einfach das Gefühl. Ich mag Penetration, weil es sich einfach toll anfühlt. Ganz unabhängig vom Orgasmus.
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Das relativiert sich mit zunehmendem Alter und zunehmender Reife und Erfahrung. Mit 18 oder 19 war ich auch noch der Meinung, dass richtiger Sex nur dann richtiger Sex ist, wenn der Kreuzer versenkt wurde. Im Nachhinein schade, denn es war doch eine sehr kurzsichtige Denkweise und hat einem einiges an Möglichkeiten verschlossen.

Je mehr Erfahrungen man hat, umso mehr probiert man auch die zunächst unscheinbaren Dinge aus. Und man stellt fest: Es kann ohne das klassische Rein oder Raus sogar besser sein.

Von daher glaube ich nicht, dass das bei jedem Mann so ist. Klar gibts auch hier überzeugte Rammler, aber die dürften nicht die Mehrheit ausmachen - abgesehen von den Probierphasen am Anfang einer jeden sexuellen Karriere.
 
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