Warum heiratet eigentlich Gott und die Welt?

Benutzer20882 

Verbringt hier viel Zeit
Wollte mal einfach eine Frage loswerden, die mich speziell seit gestern (07.08.09) schon irgendwie beschäftigt.

Warum heiratet eigentlich Gott und die Welt?

Ich meine, okay, vielleicht ist es altmodisch, wie früher zehn Jahre zu warten, bevor man "ja" sagt.

Aber was ich gestern erlebt habe... Da sind teilweise Paare, die haben es nicht einmal geschafft, mit dem aktuellen Partner ununterbrochen länger als 3 Monate zusammen zu sein.
Von den ganzen Affairen will ich garnicht reden.
Aber dann heiratet man eben mal.

Nächstes Beispiel: Sie mit 15 ein Kind bekommen, er vor einem Jahr geschieden.
Zehn Jahre Altersunterschied, seit einem halben Jahr zusammen.
Und gestern geheiratet.

Finde ich ganz schön krass.

Und überall auf den Feiern die Frage: Ihr seid doch jetzt auch schon sooo lange zusammen (1 Jahr), wann heiratet ihr denn?

Krass...

Wie geht euch das? Gibts bei euch auch solche Hochzeiten, wo ihr nur unverständlich mit dem Kopf schütteln könnt?
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
In meinem direkten Umfeld gibt es Gott sei Dank keine solcher Hochzeiten. Meine deutschen Freundinnen, meist 1, 2 Jährchen älter, also 23, 24 Jahre alt, führen Beziehungen über 4,5, 6 Jahre und keiner spricht über's Heiraten. Wenn ich mir da allerdings meine amerikanischen Freundinnen anschaue, die sind im Alter von 20 bis 24 und 60% sind verlobt oder verheiratet. Und wie war das noch gleich, 65% der Paare, die am 02.02.2002 in Berlin geheiratet haben, sind bereits geschieden ?! ...
 

Benutzer92403 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ist doch eigentlich ziemlich egal was die anderen machen. Natürlich haben die meisten dieser Ehen sowieso keine Chance, aber das ist doch dann auch egal. Wenn die Leute denken sie brauchen das dann kann mir das wirklich egal sein. Wenn ihr noch nicht dazu bereit seit dann lasst euch nicht drängen. Macht es wie ihr wollt und lasst euch von keinem anderen reinreden.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Ist doch eigentlich ziemlich egal was die anderen machen. Natürlich haben die meisten dieser Ehen sowieso keine Chance, aber das ist doch dann auch egal. Wenn die Leute denken sie brauchen das dann kann mir das wirklich egal sein. Wenn ihr noch nicht dazu bereit seit dann lasst euch nicht drängen. Macht es wie ihr wollt und lasst euch von keinem anderen reinreden.

Ich finde das nicht egal, ich meine, was steckt dahinter und was sagt das über uns, über unsere Gesellschaft aus ?
 

Benutzer20882 

Verbringt hier viel Zeit
Klar lass ich mir da von keinem reinreden.
Darum gehts ja auch garnicht.

Aber was ist denn in die Leute/Gesellschaft gefahren, dass wirklich fast alle die ein paar Monate zusammen sind heiraten?

Manche heiraten, kriegen ein Kind, kaufen ein Haus... Und das mit 22!
Das ist ein Programm, das nehmen sich andere fürs Leben vor...
 

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
Klar lass ich mir da von keinem reinreden.
Darum gehts ja auch garnicht.

Aber was ist denn in die Leute/Gesellschaft gefahren, dass wirklich fast alle die ein paar Monate zusammen sind heiraten?

Manche heiraten, kriegen ein Kind, kaufen ein Haus... Und das mit 22!
Das ist ein Programm, das nehmen sich andere fürs Leben vor...
heiraten ist cool und zu einem trend verkommen ohne das sich viele wirklich damit beschäftigen, worum es bei einer hochzeit eigentlich geht.
hat man keinen bock mehr, läßt man sich eben scheiden, so als wenn man sich ohne trauschein einfach trennt. da wird häufig kein unterschied mehr gemacht.

warum man das pensum bis 22 erreicht haben muß?
was derandere kann, kann ich auch, aber viel früher und viel besser.
neid, eifersucht und das wetteifern besser zu sein als andere.
 

Benutzer92403 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich finde das nicht egal, ich meine, was steckt dahinter und was sagt das über uns, über unsere Gesellschaft aus ?

Was soll das schon über unsere Gesellschaft aussagen? Ganz einfach: Beziehungen funktionieren halt meistens nur für eine bestimmte Zeit; Frauen sind nicht mehr so abhängig von Männern und haben eigene Karrieren und nicht vollkommen verloren, wenn sie sich scheiden lassen und natürlich ist es halt einfach nicht mehr so verpönnt sich scheiden zu lassen.
Ich halte nicht besonders viel von Ehe. Ich bin schon seit 7 Jahren mit meinem Freund zusammen und wir wollen zwar auch heiraten, aber vor allem weil man dadurch steuerliche Vorteile hat. Ich liebe ihn ja nicht mehr nur weil ich ein Stück Papier unterschrieben hab.
 

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
Was soll das schon über unsere Gesellschaft aussagen? Ganz einfach: Beziehungen funktionieren halt meistens nur für eine bestimmte Zeit; Frauen sind nicht mehr so abhängig von Männern und haben eigene Karrieren und nicht vollkommen verloren, wenn sie sich scheiden lassen und natürlich ist es halt einfach nicht mehr so verpönnt sich scheiden zu lassen.
Ich halte nicht besonders viel von Ehe. Ich bin schon seit 7 Jahren mit meinem Freund zusammen und wir wollen zwar auch heiraten, aber vor allem weil man dadurch steuerliche Vorteile hat. Ich liebe ihn ja nicht mehr nur weil ich ein Stück Papier unterschrieben hab.
es sagt wesentlich mehr über die gesellschaft aus.
beziehungen gehen nicht auseinander weil der eine oder andere selbstständiger ist, beziehung gehen auseinander weil eigenschaften nicht mehr vorhanden sind oder vermehrt einfach nicht mehr gelernt oder gelebt werden.

in einer beziehung (egal ob partnerschaft oder ehe) muß man kompromisse eingehen können, auch mal zurückstecken, aber kompromisse können viele nicht eingehen, weil man mit seinem eigenen schädel durch die wand muß. läuft es nicht so, wie man es selber will pech gehabt.
ich denke das ist einer der hauptgründe, keiner will zurückstecken, auf der anderen seite ist aber auch keiner mehr bereit für seine beziehung zu kämpfen. gibt es auch nur kleine probleme, dann wird die flinte ins korn geworfen.

zum anderen werden aber auch gerade ehen viel zu schnell und viel zu unüberlegt geschlossen. nach 3 monaten zu heiraten und zu glauben, das hält ein leben lang ist einfach nur utopisch. sicher es gibt nie eine garantie. aber in zeiten wo die riesige rosarotebrille da ist, gibt es wesentlich mehr unsicherheiten, als wenn man eine gewisse zeit zusammen ist, man den alltag kennen gelernt hat, die macken des partner kennengelernt hat und auch die ersten tiefen durchgestanden hat
 

Benutzer92403 

Sorgt für Gesprächsstoff
es sagt wesentlich mehr über die gesellschaft aus.
beziehungen gehen nicht auseinander weil der eine oder andere selbstständiger ist, beziehung gehen auseinander weil eigenschaften nicht mehr vorhanden sind oder vermehrt einfach nicht mehr gelernt oder gelebt werden.

Bist du auch einer jener Menschen die sagen, früher war alles besser. Die Menschen haben früher noch viel jünger geheiratet und waren sicher nicht zufriedener mit ihren Beziehungen als heute. Aber es wurde halt nicht so viel darüber geredet. Damals gab es halt auch einfach andere Prioritäten. Familie stand ganz vorne, heute sieht das ein bisschen anders aus.
Ich verstehe nicht, warum das alles überhaupt so wichtig ist. Ist die Ehe für euch so wichtig vor Gott oder warum? Es ist eigentlich einfach eine überholte Instiution die aus Traditionsgründen immer noch am Leben erhalten wird.
 
V

Benutzer

Gast
Mir ist es offen gestanden egal, was es über unsere Gesellschaft aussagt.
In meinem Freundes- und Bekanntenkreis gibt es eigentlich fast nur sehr stabile Beziehungen; aus meinem Abijahrgang sind 2 Mädels verheiratet: Die eine hat erst kürzlich nach über 8 Jahren Beziehung geheiratet, die andere vor ca. 3 Jahren nach etwa 4 Jahren Beziehung.
Vor 2 Monaten war ich auf der Hochzeit von 2 Freunden, sie ist 27 und er 30. Sie sind seit 6 Jahren ein Paar.

Es geht nicht darum, zu heiraten, weil es "cool" wäre. Ich finde, dass ein Paar, das beschließt, den Bund der Ehe einzugehen, es nicht auch noch nötig hat, sein Entscheidung zu rechtfertigen. Dabei ist es völlig irrelevant, ob man erst 18 oder schon 38 ist, ob man seit 6 Monaten oder 6 Jahren eine Beziehung führt. Eine Heirat ist eine persönliche Sache zwischen 2 Menschen, da hat die Meinung von Außenstehenden nix verloren.

Ja, viele Ehen gehen schon nach kürzester Zeit in die Brüche. Und? Ist das mein Problem? In meinem Umfeld jedenfalls kommt so was nicht vor, da benutzen die Menschen ihr Hirn, bevor sie die Eheurkunde unterschreiben. Und selbst wenn nicht, wüsste ich nicht, was mich das anginge.
 

Benutzer49007  (34)

Sehr bekannt hier
Wir sind 1 1/2j zusammen und ja..wir sind verlobt und ja wir werden heiraten. Ich vermute du würdest nun auch grad noch über uns den Kopf schütteln.

Nun meine Gegenfrage..wieso kümmerst du dich so daraum ob und wann andere heiraten? Naja..man soll die Menschen machen lassen
 

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
Bist du auch einer jener Menschen die sagen, früher war alles besser. Die Menschen haben früher noch viel jünger geheiratet und waren sicher nicht zufriedener mit ihren Beziehungen als heute. Aber es wurde halt nicht so viel darüber geredet. Damals gab es halt auch einfach andere Prioritäten. Familie stand ganz vorne, heute sieht das ein bisschen anders aus.
ich sage sicherlich nicht, früher war alles besser, aber du sagst es doch schon selber, früher gab es andere prioritäten und das war eben nciht der egoismus, der heute in den meisten köpfen der menschen steckt.
früher wurde sich um die familie gekümmert, früher hat die familie sich unterstütz, eltern haben ihre kinder großgezogen und wenn die eltern nicht merh konnten haben sich die kinder um die eltern gekümmert.
und heute?
die familie wird als institution angesehen und wenn sie lästig wird, wird sie abgeschoben, entweder durch scheidung oder durch ein altersheim.

Ich verstehe nicht, warum das alles überhaupt so wichtig ist. Ist die Ehe für euch so wichtig vor Gott oder warum? Es ist eigentlich einfach eine überholte Instiution die aus Traditionsgründen immer noch am Leben erhalten wird.
eine ehe bedeutet eben nicht nur steuerliche vorteile.
eine ehe muß aber auch nicht vor gott geschlossen werden.
eine ehe heißt aber das man sowohl durch höhen, als auch tiefen geht und eine ehe bedeuted eben im ursprung immer noch, bis der tod euch scheidet und solche entscheidungen sollte man eben nicht aus der laune heraus tätigen. aber genau das passiert heute. der wille auch tiefen zu durchleben ist einfach nicht da. nur das gute will mitgenommen werden.

---------- Beitrag hinzugefügt um 23:00 -----------

Mir ist es offen gestanden egal, was es über unsere Gesellschaft aussagt.
In meinem Freundes- und Bekanntenkreis gibt es eigentlich fast nur sehr stabile Beziehungen; aus meinem Abijahrgang sind 2 Mädels verheiratet: Die eine hat erst kürzlich nach über 8 Jahren Beziehung geheiratet, die andere vor ca. 3 Jahren nach etwa 4 Jahren Beziehung.
Vor 2 Monaten war ich auf der Hochzeit von 2 Freunden, sie ist 27 und er 30. Sie sind seit 6 Jahren ein Paar.
deine beispiele zeigen in meinen augen, das der bund der ehe aber überlegt ist.
nach 4, 6 oder 8 jahren kennst man den partner schon sehr gut (sicher nicht zu 100%), kennt die macken, hat sicherlich die ersten tiefen durch etc.

Es geht nicht darum, zu heiraten, weil es "cool" wäre. Ich finde, dass ein Paar, das beschließt, den Bund der Ehe einzugehen, es nicht auch noch nötig hat, sein Entscheidung zu rechtfertigen. Dabei ist es völlig irrelevant, ob man erst 18 oder schon 38 ist, ob man seit 6 Monaten oder 6 Jahren eine Beziehung führt. Eine Heirat ist eine persönliche Sache zwischen 2 Menschen, da hat die Meinung von Außenstehenden nix verloren.
rechtfertigen muß niemand seine entscheidung. das ist mir doch schnuppe was andere machen. wer meint 20mal in seinem leben heiraten zu müssen, soll das machen. aber da frag ich mich eben, ob diese personen denn sinn der ehe überhaupt kennen und verstehen.

Ja, viele Ehen gehen schon nach kürzester Zeit in die Brüche. Und? Ist das mein Problem? In meinem Umfeld jedenfalls kommt so was nicht vor, da benutzen die Menschen ihr Hirn, bevor sie die Eheurkunde unterschreiben. Und selbst wenn nicht, wüsste ich nicht, was mich das anginge.
direkt angehen tut es einen natürlich nicht, was andere mit ihrem leben anstellen. aber ich finde man kann es durchaus als traurig ansehen, wie mit der ehe im endeffkt umgegangen wird.
 
L

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Gast
soll doch jeder machen wie er will... mein Ding wäre es aber nicht (in 3 Jahren dann...) ; -)
 

Benutzer46728 

Beiträge füllen Bücher
In meinem Freundeskreis sind 4 Paare seit letztem Aug verheiratet. Alle am selben WE:eek: 1)3 Jahre zusammen, 28 Jahre alt; 2)23 (m) und 33 (w) Jahre, 2 Jahre zusammen; 3)3 Jahre zusammen, 24 und 23; 4)24 Jahre, 8 Jahre zusammen. Bis auf das 1. und das letzte Paar halten wir es für zu früh. Typ Nr 1, 2 und Frau aus Nr. 4 sind Sandkastenfreunde im Auslad, mit denen habe ich regelmäßig aber selten Kontakt, mit Typ Nr 2 habe ich viel Kontakt.
Sonst leben meine Freunde in eher längeren (1-9 Jahre) Beziehungen oder sind gern Solo. Ein Kommilitone ist schon 1 1/2 Jahre verheiratet, er ist 25, die beiden sind aber seit 11 Jahren zusammen.

In meiner Familie heiraten alle überlegt und es gibt kaum Scheidungen. Aktuell betreffend einiger meiner Cousins: 1) 10 Jahre zusammen, wollen nicht heiraten; 2) 6 Jahre verheiratet, letwas länger zusammen, 2 Kinder, Mitte 30; 3) 5-6 Jahre zusammen, seit kurzem verlobt, 27 Jahre alt
 

Benutzer91770 

Benutzer gesperrt
Mein heiratet heutzutage, um seinen Partner gegen den nächst geileren Partner einzutauschen,der dann noch mehr den aktuellen Idealen entspricht.

Heute wird geheiratet, morgen wird betrogen!!!!!!!!!!!

Ehe bedeutet nichts mehr!Seht euch im Forum um!1000000000Geschichten, wo Leute ihren aktuellen minderwertigen Partner gegen einer geileren Partner sofort eintauschen.Wenn der nächst geilere Paul Walker ankommt, wird der aktuelle Partner in die Mülltonne geworfen.
Es ist nur noch ein Markt, wo das aktuelle Produkt gegen das neue eingetauscht wird.Darum gehts doch heutzutage!!
 
V

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Gast
Off-Topic:
@ Trottel:
Sorry, aber indem du das so verallgemeinerst, macht du deinem Namen wirklich alle Ehre.
Und mich nebenbei wütend.
 

Benutzer25573 

Verbringt hier viel Zeit
Ich habe den direkten Vergleich zwischen meinem amerikanischen und meinem deutschen Freundeskreis.
Alle sind so zwischen 21 und 25 Jahren. Meine deutschen Freunde denken gar nicht ans heiraten, die Amerikaner waren zu 90% alle schonmal mindestens verlobt.

Ich kann mit meinem Freund darüber scherzen, ernsthaft ans Heiraten denken wir jedoch noch lange nicht. Wieso soll man "gleich" heiraten, wenn man doch stattdessen eine "normale" Beziehung führen kann? Ich muss mich doch nach wenigen Monaten nicht so fest an einen Partner binden, dass ich in die Klemme kommen könnte, "aus der Sache nicht mehr herauszukommen".

Ich sag's mal so: Bin ich mit meinem Freund in 4-5 Jahren noch zusammen, würden wir heiraten. Zum einen ist es einfacher, da ich dadurch dauerhaft in seiner Heimat leben könnte, und es mein Leben auch in Deutschland vereinfachen würde... Dies wäre für mich jedoch nicht ausreichend für eine Heirat (ohne von Vorurteilen geprägt zu sein, kann ich behaupten, dass viele Mädels Amerikaner nicht unbedingt aus Liebe heiraten :zwinker: )!

Ich heirate wenn ich meinen Partner liebe, wenn ich das Gefühl habe, mein restliches Leben mit ihm verbringen zu können/wollen. Meiner Meinung nach ist das erst möglich, wenn man seinen Gegenüber sehr gut kennt, seine liebenswerten Seiten, aber auch die Macken. Wenn ich/wir heirate/n, dann weil es ein Leben lang halten soll - ob es das letzten Endes tut, steht in den Sternen geschrieben. Aber meine Überzeugung verlangt von mir, dass ich mindestens mit dieser ehrlichen Intention an die Dinge rangehe.
 

Benutzer11686 

Sehr bekannt hier
Wir sind dreieinhalb Jahre zusammen und haben im Mai standesamtlich geheiratet. Gehöre ich jetzt auch zu "Gott und die Welt"? :grin:

Aber wir sind bis auf ein Pärchen (und bei denen wars etwa genauso wie bei uns und sie sind jetzt schon zweidreiviertel Jahre verheiratet und nach wie vor sehr glücklich miteinander) jetzt die ersten im Freundeskreis.
 

Benutzer91794 

Verbringt hier viel Zeit
Es geht nicht darum, zu heiraten, weil es "cool" wäre. Ich finde, dass ein Paar, das beschließt, den Bund der Ehe einzugehen, es nicht auch noch nötig hat, sein Entscheidung zu rechtfertigen. Dabei ist es völlig irrelevant, ob man erst 18 oder schon 38 ist, ob man seit 6 Monaten oder 6 Jahren eine Beziehung führt. Eine Heirat ist eine persönliche Sache zwischen 2 Menschen, da hat die Meinung von Außenstehenden nix verloren.

Das sehe ich auch so!

Ich werde nächstes Jahr heiraten und wir sind dann auf den Tag genau 10 Jahre zusammen. :smile:
Mich hat bisher Keiner gefragt, warum wir heiraten - die Frage stellt sich wohl für Viele nach so einer langen Beziehung nicht, die Meisten halten es für einen "logischen Schritt".

In meinem Umfeld bekomme ich jedoch mit, dass Paare tatsächlich darauf angensprochen werden, warum sie heiraten bzw. warum sie nicht heiraten. Erstere Frage ist für mich unbegreiflich, da das eigentlich Niemanden etwas angeht und auch Niemand das Recht hat, sich da einzumischen. Letzere Frage wird meist dann gestellt, wenn schon ein gemeinsames Kind da ist und basiert wohl auf den älteren Vorstellungen des Zusammenziehens nur mit Trauschein, des Kinderkriegens nach der Hochzeit etc.
 
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