Warum glauben so viele an Homöopathie?

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Gast
Es glauben ja doch mehr Menschen wider jeder Vernuft an Homöopathie als mein meinen möchte. Woran denkt ihr kann das liegen? Es wurde ja schon x Fach belegt, dass es nicht wirkt. Sehnen sich die Leute so sehr nach Zauberei und Übernatürlichem? Ich kann das nicht ganz nachvollziehen.

Ich meine natürlich nicht die erwiesene Wirkung durch den Placebo Effekt!
 

Benutzer148012  (33)

Öfter im Forum
Homöopathie ist ja pflanzlich.. unsere Medikamente sind stark verstärkte Homöopathie Mittel..

Warum viele Leute dran glauben? Warum glauben viele an Gott oder Feng Shui?
die Kraft des Geistes :smile:
das ist die Antwort, der Glaube kann berge versetzen heißt es so schön. Ähnlich des placebo effekts
 

Benutzer130914  (36)

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Sowas wirst du erst dann nachvollziehen können, wenn es dir selbst einmal so geht dass dir die Schulmedizin nicht mehr helfen kann und du dich mit all deinen Gedanken an etwas festhältst.

Es ist scheißegal, WAS genau dem Menschen hilft. Und wenn er sich nur einbildet dass es ihm besser geht, das ist ja auch schon was. Der Glaube versetzt den Berg. Die Leute tun damit ja keinem weh.

Das schlimme daran ist eher dass verzweifelte Leute leichte Beute für "Scharlatane" sind und das absolut Blinde vertrauen mancher Leute.

Wenn eine Mutter ihr aus dem Ohr blutendes Kind nicht zum Arzt bringt und meint das mit Zuckerkugeln lösen zu können dann ist das scheiße, ja. Aber wenn man meint dass das Kopfweh dadurch erheblich besser wurde - warum nicht? Die Mischung machts, wie immer. Immer noch besser als Medikamente zu futtern wie Smarties.
 

Benutzer137374  (50)

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Es glauben ja doch mehr Menschen wider jeder Vernuft an Homöopathie als mein meinen möchte. Woran denkt ihr kann das liegen? Es wurde ja schon x Fach belegt, dass es nicht wirkt. Sehnen sich die Leute so sehr nach Zauberei und Übernatürlichem? Ich kann das nicht ganz nachvollziehen.
Ich meine natürlich nicht die erwiesene Wirkung durch den Placebo Effekt!
1. Die Behandlung ist denkbar angenehm (nicht invasiv, voellig ohne Nebenwirkungen, nicht eklig)
2. die Verschreibungsprozedur verlaeuft oft in einem erweiterten Wohlfuehlrahmen.
3. Es wirkt scheinbar (die Erkaeltung geht nun einmal vorbei)
4. durch Verwendung grenzlaecherlicher Fremdwoerter wird Wissenschaftlichkeit suggeriert.
5. die Existenz von urban legends (hilft auch Tieren nachweislich usw).
6. wird oft synonym mit wirksamen Methoden gebraucht (Substanzen aus der Pflanzenheilkunde zB).
7. wird von Aerzten angewendet (wer glaubt dem Gott in weiss nicht?)
8. steht als gesunde Alternative gegen die boese "Chemie"
 
V

Benutzer

Gast
Viele glauben wohl daran, weil es ihnen hilft - logisch, oder? :zwinker:
Ob es letztlich tatsächlich der Wirkstoff ist, der hilft oder doch eher der Placebo-Effekt, ist für mich eigentlich unerheblich.
Wenn ich an Gott glaube und mir dieser Glaube hilft, ist es schließlich auch irrelevant, ob Gott tatsächlich existiert, für mich zumindest.
 

Benutzer137374  (50)

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Homöopathie ist ja pflanzlich.. unsere Medikamente sind stark verstärkte Homöopathie Mittel..

Warum viele Leute dran glauben? Warum glauben viele an Gott oder Feng Shui?
die Kraft des Geistes :smile:
das ist die Antwort, der Glaube kann berge versetzen heißt es so schön. Ähnlich des placebo effekts

Habe ich es nicht geschrieben :zwinker: Homoeopathie und Pflanzenheilkunde haben nichts miteinander zutun.
 

Benutzer72433 

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Es glauben ja doch mehr Menschen wider jeder Vernuft an Homöopathie als mein meinen möchte. Woran denkt ihr kann das liegen? Es wurde ja schon x Fach belegt, dass es nicht wirkt. Sehnen sich die Leute so sehr nach Zauberei und Übernatürlichem? Ich kann das nicht ganz nachvollziehen.

Ich meine natürlich nicht die erwiesene Wirkung durch den Placebo Effekt!
zum beispiel weil es selbst bei tieren hilft - und bei denen glaube ich nicht an einen placebo-effekt, zumindest nicht bei tieren die keine enge soziale bindung zu menschen pflegen.

es gibt eine art das umzusetzen ("ach, immer erstmal nen paar bachblütentropfen, dann wird alles wieder gut") die ich restlos albern finde. es gibt aber auch die zielgerichtete anwendung aufgrund von fachwissen und dabei habe ich schon sehr oft ausgesprochen gute erfolge gesehen.

ich wiederum kann nicht nachvollziehen wieso es menschen gibt die - aufgrund von ein paar studien oder was auch immer - strikt der meinung sind dass es "zauberei und übernatürlich" wäre und nicht funktionieren könne. das ist für mich auf der ebene "die erde ist flach und wird auch immer flach bleiben weil das mal wer behauptet hat" - ohne worte :zwinker:

natürlich kann homöopathie kein antibiotika ersetzen, aber das behauptet auch kein mensch mit verstand. die wirkungsweise beruht allein darauf dem körper eine information zu geben womit er es zu tun hat - die handlung muss er selber umsetzen. wenn er dazu nicht die kraft hat bleibt der erfolg natürlich aus.


ich muss aber zugeben dass ich früher auch extrem kritisch war was das anging, eben weil ich nur die komischen leute mit ihrem allheilmittel bachblütentropfen kannte - aber auf der basis von "schaden kanns nicht" hat mans dann eben mal versucht und erfolge haben motiviert, weiter zu machen - ab einer gewissen anzahl von erfolgen konnte mans auch nicht mehr guten gewissens dem zufall zuschreiben.
 

Benutzer149315 

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Wegen dem Placeboeffekt.
Und genauso weil Leute an Gott, Kinesiologie, Germanischen Neuen Medizin, Anthroposophie, Quantengeschwurbel, Hellseher, usw. glauben.

Der grösste Clou den diese Quacksalber geschafft haben ist ja, diese Dinge zuweilen als "erweiterende Medizin" zu etablieren. Das dumme ist nur, dass die meisten Konstrukte völlig inkomaptibel zur evidenzbasierten Medizin sind.

Das Problem liegt meiner Ansicht weniger darin, dass die Leute das nehmen, sondern das die Leute mit Unwahrheiten andere Leute dazu verleiten, dies zu nehmen. Es wird ein Wirkstoff propagiert, der nachweislich nicht vorhanden ist. Das ist das Problem.

Es gibt ein einfaches Sprichwort: Wenn etwas von dem ganzen wirkt, so kennen wir es unter dem Namen Medizin.
 

Benutzer137374  (50)

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Viele glauben wohl daran, weil es ihnen hilft - logisch, oder? :zwinker:
Ob es letztlich tatsächlich der Wirkstoff ist, der hilft oder doch eher der Placebo-Effekt, ist für mich eigentlich unerheblich.
Wenn ich an Gott glaube und mir dieser Glaube hilft, ist es schließlich auch irrelevant, ob Gott tatsächlich existiert, für mich zumindest.
Diese Einstellung birgt aber erhebliche Risiken. Erstens die Antwort auf die Frage der Kausalitaet. Wenn nicht nachpruefbar ist, ob es hilft, weiss man es nicht. Nehmen wir an, jemand lutscht die Zuckerkugeln und es geht ihm danach besser, laesst sich nicht sagen, ob es an dem Globuli lag oder es ihm nicht ohnehin besser gegangen waere. Nun kann man das vielleicht konditionieren, aber da waere es sinnvoller und billiger, das auf einem selbst erdachten Weg zu machen (Milch mit Honig?) Zweitens die hohe Missbrauchsanfaelligkeit. Wenn ich Dir jetzt schriebe, Du moegest mir bitte pro Woche 100 Euro ueberweisen, weil ich dann taeglich meinen Astralleib zu Dir rueberschweben lasse und Dich so vor Krankheit und Unfaellen bewahre, waere das auf jeden Fall gut fuer mich :zwinker: Und wenn es Dir hilft, waere das dann ok?
 

Benutzer72433 

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Es wird ein Wirkstoff propagiert, der nachweislich nicht vorhanden ist. Das ist das Problem.
das problem ist das allgemeine verständnis von medizin: dass sie selber aufgrund eines wirkstoffes direkt etwas ändern muss.

in anderen bereichen sind menschen doch auch schon weiter, haben kapiert dass es mehr bewirkt jemanden beizubringen wie er selber getreide anbauen, ernten und verwenden kann als ihm nur einmal essen zu geben - wieso wird dieser ansatz in der medizin von so vielen leuten verweigert? warum ist eine medizin die das problem direkt aufgrund eines wirkstoffes beseitigt in irgendeiner hinsicht besser als eine information, die dem körper ermöglicht das selber zu schaffen?
 

Benutzer137374  (50)

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zum beispiel weil es selbst bei tieren hilft - und bei denen glaube ich nicht an einen placebo-effekt, zumindest nicht bei tieren die keine enge soziale bindung zu menschen pflegen.
Und das waere mein Punkt Nummer 5 :zwinker:

es gibt eine art das umzusetzen ("ach, immer erstmal nen paar bachblütentropfen, dann wird alles wieder gut") die ich restlos albern finde. es gibt aber auch die zielgerichtete anwendung aufgrund von fachwissen und dabei habe ich schon sehr oft ausgesprochen gute erfolge gesehen.

ich wiederum kann nicht nachvollziehen wieso es menschen gibt die - aufgrund von ein paar studien oder was auch immer - strikt der meinung sind dass es "zauberei und übernatürlich" wäre und nicht funktionieren könne. das ist für mich auf der ebene "die erde ist flach und wird auch immer flach bleiben weil das mal wer behauptet hat" - ohne worte :zwinker:
Dass das mal jemand behauptet hat, ist zutreffend aber als akzeptiertes Wissen in der Historie auch eine urban legend.
 

Benutzer149315 

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zum beispiel weil es selbst bei tieren hilft - und bei denen glaube ich nicht an einen placebo-effekt, zumindest nicht bei tieren die keine enge soziale bindung zu menschen pflegen.

Ob du daran glaubst oder nicht ist unerheblich. Die Fakten zählen. Das ist ja das tolle an der wissenschaftlichen Methodik: Man muss nicht daran glauben.

Der Placeboeffekt bei Tieren ist nichts neues.

http://www.sciencebasedmedicine.org/is-there-a-placebo-effect-for-animals/


es gibt eine art das umzusetzen ("ach, immer erstmal nen paar bachblütentropfen, dann wird alles wieder gut") die ich restlos albern finde. es gibt aber auch die zielgerichtete anwendung aufgrund von fachwissen und dabei habe ich schon sehr oft ausgesprochen gute erfolge gesehen.

Du meinst so wenig restlos albern wie das Verwässern eines Wirkstoffes das gar kein Molekül mehr nachweisbar ist, dadurch aber die Wirksamkeit potenziert wird?
Die völlige Ignoranz im Bezug auf Schadstoffe die auch mitpotenziert werden müssten? Aber zufälligerweise wird ja nur der gewünschte Wirkstoff potenziert.

Die rein auf Symptomen beruhende Auslese des ursprünglichen Wirkstoffes?

Wobei man der Homöopathie, zumindest bei niedrigen Potenzen, zu gute halten kann, dass diese durchaus wirken können. Aber nicht anders als der normale Wirkstoff in genau der gleichen, vorhandenen Menge.

Wenn es aber beim Wirkstoff dann um Quecksilber und ähnliches geht, ist bei niedrigen Potenzne sogar die Gefahr einer schädlichen Wirkung da.


ich wiederum kann nicht nachvollziehen wieso es menschen gibt die - aufgrund von ein paar studien oder was auch immer - strikt der meinung sind dass es "zauberei und übernatürlich" wäre und nicht funktionieren könne. das ist für mich auf der ebene "die erde ist flach und wird auch immer flach bleiben weil das mal wer behauptet hat" - ohne worte :zwinker:

Die Homöopathie widerspricht so ziemlich allen physikalischen Erkenntnise die wir haben.
Das ist kein Todesschuss für die Homöopathie, zwingt diese aber dazu doch aussergewöhnliche Ergebnise zu erzielen, die sie seit Entwicklung durch Hahnemann in den 200 Jahren nicht geschafft hat.

Alle zuverlässige Evidenz deutet eben daraufhin, dass nur der Placeboeffekt wirkt.

Das sind nicht nur ein paar Studien sondenr eine Vielzahl.
Das Ziel der Homöopathen ist knapp die statistische Signifikanz zu erreichen 5%. Dies wird dann als Erfolg gewertet. Die anderen 24 Studien die aber ein negatives Ergebnis geliefert haben werden dann mal einfach ignoriert.

Das ist kein sauberes Arbeiten und geht nur darum, etwas nachzuweisen, anstatt zu gucken ob die darunterliegnede Hypothese auch wirklich die Ergebnise liefert, oder nicht.
[DOUBLEPOST=1418827869,1418827618][/DOUBLEPOST]
das problem ist das allgemeine verständnis von medizin: dass sie selber aufgrund eines wirkstoffes direkt etwas ändern muss.

Das allgemeine Verständnis interessiert mich eigentlich in einer fachlichen Argumentation nicht. Da geht es um die korrekte Definition.
Der Placeboeffekt ist bekannt und erforscht und dient zB. beim Goldstandard als Kontrollwert.

Wenn die Homöopathie behaupten würden: Guck ist alles Müll, es wirkt einfach der Placeboeffekt. Dann hätte wohl niemand mehr ein Problem.
 
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Benutzer137374  (50)

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das problem ist das allgemeine verständnis von medizin: dass sie selber aufgrund eines wirkstoffes direkt etwas ändern muss.
in anderen bereichen sind menschen doch auch schon weiter, haben kapiert dass es mehr bewirkt jemanden beizubringen wie er selber getreide anbauen, ernten und verwenden kann als ihm nur einmal essen zu geben - wieso wird dieser ansatz in der medizin von so vielen leuten verweigert? warum ist eine medizin die das problem direkt aufgrund eines wirkstoffes beseitigt in irgendeiner hinsicht besser als eine information, die dem körper ermöglicht das selber zu schaffen?
Der Vergleich hinkt. Bei der Hilfe zur Selbsthilfe geht es ja gerade um Effizienz. Man kann in Medizin durchaus Alternativen akzeptieren, die nicht wirkstoffgebunden sind. Dies sollte aber nicht ratioabschaltend auf einer gelogenen Begruendung basieren. So kann man zB behaupten, dass eine Homoeopath heilsam wirken kann, nicht aber seine Globuli. Eine Kinesiologe kann auch heilend wirken, aber nicht weil er Techniken beherrscht, die fuer sich selbst stehend wirksam sind. Der Homoeopath (wie auch der Kinesiologe) heilen mittels Zuwendung. Aber mal ehrlich, da lasse ich mir lieber von meiner Frau den Ruecken massieren, als von einem Fremden die Hand ueber den Brustkorb halten zu lassen, um mir anhoeren zu muessen, wie meine Energie fliessen. Und da trinke ich auch lieber ein Glas frisch gepressten Orangensaft, als mich verarschen zu lassen und dreimal geschuetteltest Wasser teuer bezahle.
 

Benutzer149315 

Öfter im Forum
Off-Topic:
Eilmeldung: Homöopath nach einem Tropfen Wein volltrunken am Steuer.
 
J

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Gast
die wirkungsweise beruht allein darauf dem körper eine information zu geben womit er es zu tun hat - die handlung muss er selber umsetzen. wenn er dazu nicht die kraft hat bleibt der erfolg natürlich aus.

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Aber genau das ist ja der Humbug. Diese "Information" konnte noch von niemanden jemals bewiesen werden. Das hat einfach mal wer frei erfunden, und viele plappern es nach. Das gleiche mit der angeblichen Wirkung bei Tieren, die konnte auch nie gezeigt werden. Nur der Placeboeffekt, den gibt es (nachweislich) auch bei Tieren und Babies.

Und "die paar Studien", die nach allen erforderlichen Standards durchführt wurden zeigen eben schlüssig, das Homöopathie um nichts mehr wirkt, als der Placeboeffekt. Nur dass sich mit Homöopathie eben vieeeel mehr Geld verdienen lässt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Benutzer149315 

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Nur dass sich mit Homöopathie eben vieeeel mehr Geld verdienen lässt.

Auch wenn die Homöopathie einen netten Umsatz macht, so macht die Medizin (Zum Glück) dann doch noch mehr Umsatz.

Man muss aber auch zur Aufklärung sagen, dass Studien in erster Linie nichts beweisen. Ein Beweis ist nur in einem formalen System möglich. Was Studien aber gut können ist zu zeigen, dass die Hypothese nicht zutrifft. Das wurde bei der Homöopathie oft genug gemacht und die wenigen positiven Ergebnisse waren allesamt mit methodologischen Problemen behaftet.

Bestätigungen an sich sind kein Beweis für die vollständige Richtigkeit. Das sollte man im Kopf behalten.
 

Benutzer137374  (50)

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Aber genau das ist ja der Humbug. Diese "Information" konnte noch von niemanden jemals bewiesen werden. Das hat einfach mal wer frei erfunden, und viele plappern es nach. Das gleiche mit der angeblichen Wirkung bei Tieren, die könnte auch nie gezeigt werden. Nur der Placeboeffekt, den gibt es (nachweislich) auch bei Tieren und Babies.
Und "die paar Studien", die ben nach allen erforderlichen Standards durchführt wurden zeigen eben schlüssig, das Homöopathie um nict mehr wirkt, als der Placeboeffekt. Nur dass sich mit Homöopathie eben vieeeel mehr Geld verdienen lässt.
Ich habe noch zwei gewichtige Gruende fuer Homoeopathie vergessen (eigentlich ein Grund).
Es ist manchmal besser, einfach nichts zutun, als zu versuchen, wirksam zu behandeln. Speziell zu der Zeit der Entstehung der H. Bevor man jemanden vergiftet, ist es besser, wenn er einfach nur Wasser trinkt. Und bevor man einen Menschen am Ruecken operiert, ist es auch fuer die Krankenkassen billiger, er bildet sich ein, die Schmerzen seien geringer, wenn er Globulis isst.
 

Benutzer149315 

Öfter im Forum
H huhngesicht das ist aber kein Grund FÜR Homöopathie, sondern ein Grund gegen einen etwaigen Eingriff.

Das ist ein Fehlschluss, den man nicht machen sollte.

Auch dieser Aspekt ist übrigens in der Medizin bekannt und wird auch beachtet. Grade was die chronische Schmerzen etc. anbelangt.
Der Placeboeffekt ist bei Schmerzen ja zuweilen besonders stark ausgeprägt.

Wenn aber ein Arzt einem Patienten homöopathische Mittel als Placebo verschreibt und es für den Patienten augenscheinlich wirkt, so spielt der Arzt der Homöopathie in die Hände und ist dahingehend genauso angreifbar, da er dem Patienten suggeriert, das ganze Konstrukt der Homöopathie würde funktionieren.
 

Benutzer137374  (50)

Benutzer gesperrt
H huhngesicht das ist aber kein Grund FÜR Homöopathie, sondern ein Grund gegen einen etwaigen Eingriff.
Das ist ein Fehlschluss, den man nicht machen sollte.
Das ist nicht zwingend ein Fehlschluss. Der etwaige Patient leidet und ist verzweifelt. Und man muss sogar (so gruelig das auch ist) davon ausgehen, dass selbst der Arzt an die Wirksamkeit der Homoeopathie glaubt. Nun hat man nur die Wahl:" Sorry Fritz, gegen Deine Schmerzen gibt es keine Hilfe." Oder "Nimm Sulphur rueckheilicum." Es ist nicht unwahrscheinlich, dass man so relativ einfach Leid vermindert. Schmerz ist ja kein objektiver Zustand. Ich zoege andere Methoden als diesen Unsinn vor, aber das heisst nicht, dass dieser keinen Zweck erfuellen kann.
 
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