Warum gehen Männer in den Puff?

Benutzer120843  (33)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich glaube viele stört dieses Denken, das man auch hier abundzu antrifft:
Männer - ONS - Wow ein Hengst, Männer - Puff - Wow ein Loser.

Das aber beides Blödsinn ist, weil nicht vergleichbar und weil die Ansprüche auch ganz verschieden, kommt nur den etwas klügeren Köpfen in den Sinn.

Folgendes Beispiel warum ich Bordelle auch für etwas weniger gutaussehende Herren (die längst keine Loser sind) für gut befinde und die Existenz seit Jahrtausenden das bestärkt:

Stärken und Schwächen werden ausgetauscht. Es gibt sehr kluge und talentierte Männer, die es wirtschaftlich zu etwas bringen, aber von der Natur mit einem schlechten Aussehen gesegnet sind. Dann gibt es Damen, die heißer sind als jeder Elektroherd, aber in der Birne hohler als jede Frucht (dazwischen ist die Abstufung übrigens grenzenlos).

Sollte die Dame denn jetzt deswegen in Armut leben? und sollte es dem Herren verwehrt bleiben, eine richtig Heiße Nacht zu verbringen?

Beides wäre ohne Pay6 wohl nur schwer realisierbar. So aber kommt es zu einem Geschäft, wo beide Seiten ihren Profit herausziehen und im Normal am Ende des Tage zufrieden sind.

:grin:
 
S

Benutzer

Gast
Geld spielt bei Bezahlsex eine Rolle. Ohne dass Geld die Hände wechselt würde er nicht stattfinden. Die Behauptung, bei ONS liefe es grundsätzlich und immer genauso (Männe blecht bis sie endlich mitgeht) ist nicht haltbar, weil Humbug. Ansonsten: Siehe meine Posts, da steht meine Sicht dazu schon drin.

Gut der Vergleich mit dem ONS ist echt nicht wirklich Standfest. Was aber, wenn dem Kerl das Geplänkel bis zum ONS zuviel ist? Angenommen ich empfinde eine Frau als äußerst attraktiv und könnte mir vorstellen mit ihr zu schlafen. Ist es nicht irgendwo heuchlerisch den Abend über einen auf vermeidlich interessiert zu machen damit es dann später zum ONS kommt? In wie vielen Fällen wird der Sex am Anfang einer Konversation gleich klargestellt? Angenommen das Geld ist im Endeffekt das Mittel für Denjenigen das Vorgeplänkel weglassen zu können, die Prostituierte tut es nicht nur des Geldes wegen und der Freier ist sich immer noch bewusst das es eine Dienstleistung ist. Es also auch bedeutet das die Person nicht nur mit ihm schläft weil er toll aussieht? Das es vielfach andere Szenarien in der Branche gibt, da muss man nicht drüber streiten, das viele der Arten höchst fragwürdig ist ebenso wenig. Den Kam nun aber ansetzen un in der Einheit zu scheren ist ja auch irgendwo, nichts anderes als das Beispiel mit dem ONS.
 

Benutzer120843  (33)

Sorgt für Gesprächsstoff
Die Prostituierte tut es IMMER des Geldes wegen, was aber nicht ausschließt, dass sie den Herren in dem Moment auch attraktiv findet und evtl. sogar heiß auf ihn ist :zwinker:
 

Benutzer10802 

Planet-Liebe Berühmtheit
@Brainie: das was du schreibst klingt wirklich toll, aber das ist ein rosaner Ponyhof der weitab der Realität liegt. Aber schön, dass du immer so auf die Männer draufhaust.
Da verstehst Du was falsch. Ich haue nicht "immer so auf die Männer drauf". "Die Männer" als homogene alle-sind-und-denken-so-Masse gibt es bei dem Thema - wie so ziemlich immer, ausser man fragt nach herausstechenden biologischen Merkmalen und einer Gruppe die diese gemein hat - nicht, sondern einen Haufen Individuen. Ich kritisiere Verhaltensweisen. Und btw - das Verhalten von Frauen die aus Angst vor Veränderung still halten und eben gegebenenfalls dauerhaft ihre Männe betrügen finde ich auch nicht besser oder sinnvoller. Ich gebe halt Denkanstöße und sage meine Meinung. Und ich sehe Betrug halt nicht als sonderlich praktikable Lösung für Beziehungsprobleme an. Mit Ponyhof hat das wenig zu tun - eher damit dass man tatsächlich einiges verbessern könnte, wenn man den Arsch hochkriegen würde und wirklich etwas ändert, statt sich hintenrum zu holen was man braucht. Könnte sich tatsächlich lohnen, oder nicht?

Ansonsten, zu Deinem folgenden Post: Nochmal - ich habe kein grundsätzliches moralisches Problem mit der Existenz, dem Angebot oder der Inanspruchnahme von Bezahlsex an sich, auch wenn es für mich nichts wäre. Solange die Unterstützung von Zwangsprostitution und die Prostitution Minderjähriger ausgeschlossen werden - und kein Partner in einer gleichzeitig existierenden, geschlossenen monogamen Beziehung betrogen wird. Und ich will auch kein "ONS für coole Hengste - Bordellbesuch für Loser"-Fass aufmachen. Wie anfangs schon geschrieben - für mich wäre es nichts und ich kann den Reiz daran maximal theoretisch nachvollziehen. Über Freier an sich (auch das sind Individuen mit den verschiedensten Motiven und Hintergründen, darum ging's hier ja mal in dem Thread) zu werten steht mir nicht zu und ist wohl auch kaum möglich, genausowenig wie jeder ONS dieser Erde in Entstehung und Durchführung einen Pokal wert sein dürfte, den alle Beteiligten stolz vor sich hertragen. :zwinker: Ich wollte auf die Unterschiede aufmerksam machen, die eine totale Gleichsetzung wie hier teils postuliert für mich nicht zulassen und eben den Ausschlag geben können, dass man das eine für sich durchaus praktikabel findet, das andere aber für sich ausschließt - ohne dabei gleich an moralische Aspekte zu denken. Abseits von besser und schlechter. Argumente und Äußerungen kritisiere ich aber durchaus wie auch hier geschehen, wenn sie mir nicht plausibel, absurd oder unnötig provokativ erscheinen. Deshalb: Ein Hoch auf die Abschaffung der zu großen Schubladen (in die will ich auch nicht gesteckt werden) und den sachlichen Austausch von nachvollziehbaren Argumenten. Der schadet selten.
Gut der Vergleich mit dem ONS ist echt nicht wirklich Standfest. Was aber, wenn dem Kerl das Geplänkel bis zum ONS zuviel ist? Angenommen ich empfinde eine Frau als äußerst attraktiv und könnte mir vorstellen mit ihr zu schlafen. Ist es nicht irgendwo heuchlerisch den Abend über einen auf vermeidlich interessiert zu machen damit es dann später zum ONS kommt? In wie vielen Fällen wird der Sex am Anfang einer Konversation gleich klargestellt? Angenommen das Geld ist im Endeffekt das Mittel für Denjenigen das Vorgeplänkel weglassen zu können, die Prostituierte tut es nicht nur des Geldes wegen und der Freier ist sich immer noch bewusst das es eine Dienstleistung ist. Es also auch bedeutet das die Person nicht nur mit ihm schläft weil er toll aussieht? Das es vielfach andere Szenarien in der Branche gibt, da muss man nicht drüber streiten, das viele der Arten höchst fragwürdig ist ebenso wenig. Den Kam nun aber ansetzen un in der Einheit zu scheren ist ja auch irgendwo, nichts anderes als das Beispiel mit dem ONS.
Wenn der Kerl nur auf den Sex aus ist und Aussehen der Partnerin nebst angebotenen Praktiken und handwerklichen Fähigkeiten und überzeugender Performance das einzige Auswahlkriterium ist (und er sich ein entsprechendes Angebot leisten kann) und wohl kaum ganz auszuschließende Faktoren wie ob sie wirklich geil auf ihn ist, eventuell wirklich nur des Geldes wegens mit ihm poppt oder ihm Lust&Leidenschaft nur vorspielt für ihn unwichtig oder zumindest nicht störend sind oder er sie ausblenden kann - dann ist Prostitution für ihn vermutlich in diesem Fall die bessere Wahl.

Für mich persönlich wäre sie das halt nicht - ich ticke da schlicht anders, ich gehe auch nicht in Singlezeiten nur weg um zwanghaft nen ONS zu suchen - die entstanden bei mir bisher eher organisch, liefen also tendenziell eher nach dem Muster "man hat Spaß beim Feiern, quatscht ein bißchen, findet sich gegenseitig sympathisch und attraktiv, merkt das beide nicht abgeneigt wären und eins führt zum anderen" als nach dem großen "Ich brauch heute was zum Ficken!"-Plan. :zwinker: Liegt vermutlich daran, dass ich weniger "abstrakte" Lust auf Sex, als eben Lust auf Sex mit der bestimmten Person, die da vor mir steht und mit mir verbales Ping-Pong spielt, tanzt oder feiert entwickle. Und das mir auch das "Vorspiel" des Kennenlernens, Flirtens und Co - und sei es je nachdem noch so kurz - durchaus etwas gibt, das ich massiv vermissen würde, genauso wie das Gefühl, dass sie eben auch mit mir in die Falle will, einfach so. Nur irgendjemand ficken um halt gefickt zu haben gibt mir persönlich nichts. Obwohl ich Liebe und Sex in Single-Zeiten trennen kann.
 

Benutzer3277 

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Bei vielen ONS ist es doch auch so, dass er erstmal Geld ausgeben muss für Getränke. Wenn sie dann ordentlich betrunken ist (und sie vorher sonst keinen besseren gefunden hat) geht sie dann mit. Manche Männer haben darauf einfach keinen Bock und zahlen lieber gleich.

Aus meiner Sicht völlig richtig. Außerdem spare ich mir beim ONS das Lügen ("Du siehst echt gut aus"), was vor allem am nächsten Morgen äußerst unangenehm ist ("Oh mein Gott, wen hab ich mir da gestern abend nur mitgenommen").
:eek: Das kann im Bordell niemals passieren.

Und noch was (leider mehrfach erlebt): Erst ist sie total heiß - dann lade ich sie "auf eine Flasche Rotwein bei Kerzenschein" :zwinker: zu mir nach Hause ein - sie kommt mit - und dann sagt sie dort: "Du hast nur von Rotwein gesprochen. Müsst ihr Männer denn immer gleich Sex wollen? Gehts auch mal ohne, nur mit reden über Probleme und so? Mir ist heute nicht nach Sex." :cry: Das kann im Bordell niemals passieren.
 

Benutzer117428 

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Äh, nö? Klar gibt es sowas, aber es wäre mir neu, dass ONS grundsätzlich nur zustande kommen können wenn Männe Frau vorher ordentlich was ausgibt, oder Madame am besten gleich ganz betrunken macht. Als klassisches, eindeutiges Merkmal für nen ONS (ohne Einladen und/oder "abfüllen" geht's nicht) würde ich das also schon mal nicht hernehmen - eigene Erfahrungen sagen da halt was anderes, der gesunde Menschenverstand eigentlich auch. Ich würde auch keinen ONS mit einer fast willenlosen Schnapsleiche wollen, anregend stelle ich mir das nicht vor - und es ginge dann tatsächlich in Richtung moralisch bedenklich bis hin zur Quasi-Vergewaltigung (dann der Fall, wenn sie so voll ist, dass sie wirklich keine Gegenwehr mehr leisten kann), wenn man Madame abfüllt um dann Ihren mehr oder weniger benebelten Zustand auszunutzen. Als klassischen ONS sehe ich sowas sicher nicht. Wer glaubt nur so zu ONS kommen zu können, geht tatsächlich besser zu einer Prostituierten.

Ja, sicherlich gibt es unterschiedliche Formen von ONS. Ein ONS wäre ja auch wenn man sich über ne Sex-Website sich zu einem Sexdate trifft. Trotzdem spielt oft Geld und Alkohol ne Rolle. Es gibt einfach mehrere Gründe warum manche Männer (manchmal) lieber bezahlen. Ich halte weder das eine noch das andere für besser oder schlechter.
 

Benutzer40201 

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Sexuelle Unzufriedenheit - wer was anderes behauptet lügt (meiner Meinung nach)
 

Benutzer12529 

Echt Schaf
Erst ist sie total heiß - dann lade ich sie "auf eine Flasche Rotwein bei Kerzenschein" :zwinker: zu mir nach Hause ein - sie kommt mit - und dann sagt sie dort: "Du hast nur von Rotwein gesprochen. Müsst ihr Männer denn immer gleich Sex wollen? Gehts auch mal ohne, nur mit reden über Probleme und so? Mir ist heute nicht nach Sex." :cry: Das kann im Bordell niemals passieren.
Das würd dir aber auch nicht passieren, wenn du konkreter fragst/sagst, was du willst. Ne Flasche Rotwein bei Kerzenschein klingt nunmal eher nach gemütlichen Abend und nicht nach wilden ONS-Sex.
 

Benutzer49751 

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Zum Lachen wie naiv manche Männer sind..:ROFLMAO:
 

Benutzer54069 

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Naja , ich würde sagen es gibt genügend männer die aus welchem grund auch immer keine chance haben jemals eine Frau im realen Leben kennen zu lernen mit der mehr läuft als zb weg gehen , kino , Essen usw . viele dieser Männer haben auch das bedürfniss nach nähe und Zärtlichkeit und natürlich auch nach Sex , und wo sollen sie das bekommen , bleibt nur das bordell
Dann gibts Männer die zu Hause bei ihrer Frau zu wenig bzw unbefriedigten Sex bekommen ( aus welchen Grund auch immer , sei es die Frau hat keine Lust mehr bzw zu wenig oder will gewisse praktiken nicht machen ) . Auch diese werden ihre bedürfnisse sofern sie die nicht über Affairen oder so befriedigen können im Bordell ausleben .
Und es gibt bestimmt auch noch mehr , warum Männer in den Puff oder zu Hobbymädels gehen
 

Benutzer3277 

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Das würd dir aber auch nicht passieren, wenn du konkreter fragst/sagst, was du willst. Ne Flasche Rotwein bei Kerzenschein klingt nunmal eher nach gemütlichen Abend und nicht nach wilden ONS-Sex.

Ich hab schon mehrere Male konkreter gefragt. Jedes Mal war die Reaktion Empörung: "Sag mal spinnst du?" Das bringt gar nichts. Und: Wenn ich eine Frau nach einer Party nachts zu mir nach Hause einlade und sie kommt mit, muss sie doch damit rechnen, dass man(n) mehr möchte. Welcher Mann nimmt denn eine Frau nachts zu sich mit, um ihr dann seine Büchersammlung zu zeigen und über Politik zu reden??? :schuettel:

Darum ist das Thema ONS für mich abgeschlossen. Bordell ist um Längen effektiver. Keine Enttäuschung, nur Genuss. Obwohl ich schon gerne mal ne heiße Frau finden würde, die es nicht für Geld tut.
 

Benutzer21537  (41)

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Darum ist das Thema ONS für mich abgeschlossen. Bordell ist um Längen effektiver. Keine Enttäuschung, nur Genuss. Obwohl ich schon gerne mal ne heiße Frau finden würde, die es nicht für Geld tut.
das ist vielleicht der einzige grosse nachteil gegenüber den vorteilen, die ich bereits aufgezählt habe. die frauen, die es für geld machen sind - abgesehen von ein paar ausnahmen - vor allem am finanziellen interessiert und spielen etwas vor, diejenigen beim ons machen es in erster linie weil sie selber lust darauf haben. aber für männer in einer beziehung ist der bezahlte sex schlicht und einfach der sicherste und diskreteste.
 

Benutzer117428 

Benutzer gesperrt
Das würd dir aber auch nicht passieren, wenn du konkreter fragst/sagst, was du willst.
So nach dem Motto: "Ficken?"

Ihr Frauen seid doch sonst auch immer so indirekt. Und bei sowas soll Mann dann direkt sein? Nee, also Mann sagt dass doch lieber nur andeutungsweise und hofft, dass sie versteht wie's gemeint ist.
 

Benutzer3277 

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Ich zum Beispiel.... Kaffee gibts auch noch dazu...

Na gut, in diesen Fällen willst du selbst keinen Sex mit dieser Frau. Das hatte ich auch schon, z.B. wenn ich jemandem (w) eine Unterkunftsmöglichkeit bei mir angeboten habe. Das war dann aber klar vereinbart.[DOUBLEPOST=1344289304,1344288730][/DOUBLEPOST]
So nach dem Motto: "Ficken?"
Ihr Frauen seid doch sonst auch immer so indirekt. Und bei sowas soll Mann dann direkt sein? Nee, also Mann sagt dass doch lieber nur andeutungsweise und hofft, dass sie versteht wie's gemeint ist.

Genau. Wenn ich eine Frau erotisch anlächle, sie einlade nach der Party zu mir nach Hause mitzukommen, wo "Rotwein, Kerzenschein und evtl. mehr auf sie warten", dann kriegt doch jede Frau mit, was ich will, ohne dass ich "ficken" oder "Sex" sagen muss. Wenn sie dann doch mitkommt und bei mir überrascht ist, dass ich mehr möchte, kann ich das ehrlich gesagt nicht verstehen. Dann wäre es doch besser, mir gleich auf der Party zu sagen, dass Sex heute nacht absolut nicht drin ist.[DOUBLEPOST=1344289674][/DOUBLEPOST]Da fällt mir noch ein Witz ein. Sagt ein Chef zu seiner Kollegin: "Darf ich sie ganz herzlich heute zum Abendessen und einem excellenten Rotwein bei mir einladen?" Sagt die Kollegin: "Na gut, aber nur mit Gummi." :tongue:
 

Benutzer10802 

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:
So nach dem Motto: "Ficken?"

Ihr Frauen seid doch sonst auch immer so indirekt. Und bei sowas soll Mann dann direkt sein? Nee, also Mann sagt dass doch lieber nur andeutungsweise und hofft, dass sie versteht wie's gemeint ist.
Genau. Wenn ich eine Frau erotisch anlächle, sie einlade nach der Party zu mir nach Hause mitzukommen, wo "Rotwein, Kerzenschein und evtl. mehr auf sie warten", dann kriegt doch jede Frau mit, was ich will, ohne dass ich "ficken" oder "Sex" sagen muss. Wenn sie dann doch mitkommt und bei mir überrascht ist, dass ich mehr möchte, kann ich das ehrlich gesagt nicht verstehen. Dann wäre es doch besser, mir gleich auf der Party zu sagen, dass Sex heute nacht absolut nicht drin ist.
Hm. Irgendwie gibt's doch noch Abstufungen zwischen "Hi, Ficken?" als Begrüßung einer fremden Person und "Nett unterhalten, erotisch anlächeln, auf ein Fläschchen Rotwein zu mir einladen".

Ersteres ist platt, an sich eher ein Zeichen von "naja, mal probieren, aber Mühe geb ich mir nicht für die!", so subtil wie ein Vorschlaghammer und funktioniert höchstens, wenn entweder schon eine enorme Attraktion zwischen Männlein und Weiblein vorhanden ist, oder wenn der Satz mit einem übergroßen Augenzwinkern gesprochen und im Anschluss ausgeschmückt wird, oder als Überrumpelungstaktik. Würde ich nicht unbedingt als Standardspruch empfehlen, obwohl es auf jeden Fall ehrlich und direkt ist. :zwinker:

Proxys Variante B dagegen erscheint mir als zu subtil. Ich versuche mir gerade das eindeutige, umisverständliche erotische Anlächeln vorzustellen - und so richtig kriege ich das nicht hin. Wer also glaubt, dass Frau übernatürliche Kräfte im Erkennen eindeutiger Absichten hat, ist auch ein wenig auf dem Holzweg (sieht man übrigens auch schön an den vielen "will er was von mir?"-Threads die hier immer wieder mal eröffnet werden).

Was also tun? Auf jeden Fall nicht nur reden sondern auch mit Taten signalisieren, in welche Richtung man will. Sprich: nach und nach Berührungen, Körperkontakt, und wenn sie darauf eingeht auch mal der Kuss/das Geknutsche BEVOR man vorschlägt den Ort zu wechseln. Auch ratsam: Flirten. Und eventuell dann auch da die Absichten signalisieren oder das Gespräch ein wenig mehr in die Richtung "erotischerer Themen" lenken. Nach nem 2-stündigen, tiefen, philosophischen Gespräch über Gott, die Welt und gute Mucke hält sich die Lust auf Sex manchmal in Grenzen - der Fokus liegt ganz woanders, da war auch einfach mal das Gespräch gut, da könnte man tatsächlich davon ausgehen, dass man sich nur noch weiter an einem ruhigeren Ort unterhalten will. Vor allem wenn er sonst bis auf den erotischen Blick keine Signale in Richtung anderer Absichten gesendet hat. Kurz: Auf dem vorgeschlagenen Wege merken beide was Sache ist und man vermeidet dass sie später schreiend das Weite sucht, wenn er die Maske, äh, Hose ganz fallen lässt - da wurden eventuell ein paar Stufen zu viel auf einmal genommen. Sprich: Vor der Einladung nach Hause sollte in dem Fall körperlich und/oder verbal klar gemacht worden sein, worum es einem geht, dann spart man sich ne Menge Missverständnisse und Enttäuschungen.

Klar - ist die Dame nicht an Sex mit einem interessiert, wird sie auf verbale und körperliche Annäherungen nicht eingehen und es deutlich signalisieren, aus die Maus - aber mei: besser als wenn Männe dann wie Proxy in seinem Beispiel erst zu Hause aus allen Wolken fällt und sich dann verarscht vorkommt - könnte Frau in der Situation ja auch: Oh Mann, es war so ne gute Unterhaltung und jetzt will der Typ eigentlich doch wieder nur Ficken. Sowas entsteht, wenn zu "subtil" agiert wird, die Signale nicht deutlich genug sind. Bringt keinem was. Und heißt nicht, dass "Ficken?" der ultimative Weg ist. Das ist eine ist schwarz, das andere weiß, dazwischen gibt's meist erfolgsversprechendere Varianten. :zwinker:
 
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Benutzer3277 

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Sprich: Vor der Einladung nach Hause sollte in dem Fall körperlich und/oder verbal klar gemacht worden sein, worum es einem geht, dann spart man sich ne Menge Missverständnisse und Enttäuschungen.

Hm, gut, aber dann wird sicher kaum eine mitkommen. Wenn das nicht ganz eindeutig ist, lebe ich immer noch in der Hoffnung, es könnte zu Sex kommen. Ja, das ist sicher Überrumpelungstaktik, die auch manchmal klappt (besonders unter Alkoholeinfluss).
Insgesamt aber bleibe ich dabei: Bordell ist auf jeden Fall effektiver als ONS.
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Na gut, in diesen Fällen willst du selbst keinen Sex mit dieser Frau.
Nö, entweder man will ficken, dann sollte man das vorher klar kommunizieren. Oder man will halt die Büchersammlung zeigen, dann sollte man das auch kommunizieren. Das Bett dann als Bücherschrank vorzugaukeln, dürfte hingegen einfach nicht gut ankommen.
 

Benutzer10802 

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:
Hm, gut, aber dann wird sicher kaum eine mitkommen. Wenn das nicht ganz eindeutig ist, lebe ich immer noch in der Hoffnung, es könnte zu Sex kommen. Ja, das ist sicher Überrumpelungstaktik, die auch manchmal klappt (besonders unter Alkoholeinfluss).
Gut, wenn Du das meinst - dann darfst Du Dich aber auch nicht beschweren, wenn daraus dann eben öfter mal ein gefühlter Last-Second-Korb wird und Dich dann verarscht fühlen, wenn sie nicht will. Und Du vergisst, dass die Annäherung vorher durchaus als eine Art "Vorspiel" gesehen und empfunden werden kann. Und das - wenn es passt - eine Stimmung und Spannung erzeugt wird, die durchaus den "Erfolg" begünstigen dürfte - ich würde nicht unbedingt Empfehlen das grundsätzlich zugunsten einer Überrumpelungstaktik ersatzlos zu streichen. Zu viele Stufen auf einmal nehmen zu wollen führt eben auch öfter mal zum Sturz auf die Nase. :zwinker:

Insgesamt aber bleibe ich dabei: Bordell ist auf jeden Fall effektiver als ONS.
In Sachen garantiert vollzogener Sexualakt: mit Sicherheit.
 
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