Wart ihr in der Quarterlife Crisis?

Benutzer129692 

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Angeregt durch einen anderen Thread würde mich interessieren, ob ihr in der Quarterlife Crisis (Quarterlife Crisis – Wikipedia) wart? Wie hat sich das auf eure Beziehung ausgewirkt? (z.B. Habt ihr euch getrennt? Habt ihr eure Beziehung geöffnet? etc.)
 

Benutzer133456  (49)

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Und wie ich da drin war.

So sehr, dass es gar nicht zu richtigen Beziehungen kommen konnte.
Ich war so der Typ "krisengebeutelter Zweifler mit dunklen Wolken ueberm Haupt." Mit mir hielt es darum auf Dauer auch niemand aus. Furchtbar war das. Sowas will ich nie wieder erleben.

Es dauerte so ca. von 26 bis 40. Nach dieser Rechnung kann ich vermutlich davon ausgehen, ca. 150 zu werden.
 

Benutzer71015 

Planet-Liebe-Team
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Ich habe mich im Laufe dieser Phase aus zwei Beziehungen gelöst. Ob man das nun als "Crisis" bezeichnen muss, wage ich zu bezweifeln. Man weiß einfach tendenziell noch nicht so viel über sich und seine Vorstellung von passenden Beziehungspartnern, sodass man leichter "danebengreift" und neu wählt. Natürlich war es so auch eine Phase der Selbstfindung und ja, das führt auch dazu, dass sich das auf Beziehungen auswirkt, weil man feststellt, ob man dauerhaft zusammenpasst oder nicht.
 

Benutzer27300  (44)

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Braucht man für jeden Lebensabschnitt eine eigene Sinnkrisenbezeichnung? Pubertät, "Quarterlife-Krise", Midlife-Krise? Was kommt als nächstes? Retirement-Krise?

Jeder Lebensabschnitt hat seine eigenen Sorgen und Nöte die je nach Person und Lebenssituation variieren, aber halt doch auch durch die jeweilige Lebensphase geprägt sind. Mit Mitte 20 sind das halt Zukunftssorgen bzgl. beruflicher Ziele & Familienplanung, usw.. Mit Anfang 40 ist die Grundsatzfrage, ob man im beruflichen & privaten Leben das erreicht hat, was man sich mit Mitte 20 vorgenommen hatte...

Aber ob man dafür jetzt unbedingt wieder einen neuen Begriff benötigt?

Zitat: Ein Begriff aus der "Populärpsychologie"... Klingt für mich nach einem Bulls...-Begriff den sich zwei depressive Psychologinnen ausgedacht haben, um ihr Buch besser verkaufen zu können...
 

Benutzer71015 

Planet-Liebe-Team
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... den sich zwei depressive Psychologinnen ausgedacht haben, um ihr Buch besser verkaufen zu können...
Bis zu dem Punkt wollte ich dir absolut zustimmen. Warum das aber nun ausgerechnet depressive Psychologinnen erfunden haben sollen, erschließt sich mir nicht und auch ohne eine sehr feministische Grundhaltung finde ich so eine geschlechtsspezifische Negativbeschreibung ziemlich unangemessen.

[Edit] Ok, im Leitartikel übersehen, dass es Autorinnen waren. Depressive Psychologinnen aus ihnen zu machen war vielleicht trotzdem nicht nötig. Den Drang zur Kategorisierung kann man ja aus verschiedensten Beweggründen haben.
 
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Benutzer58558 

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Bei mir ist es eine vorgezogene Midlife-Crisis! :tongue:
 
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Bis zu dem Punkt wollte ich dir absolut zustimmen. Warum das aber nun ausgerechnet depressive Psychologinnen erfunden haben sollen, erschließt sich mir nicht und auch ohne eine sehr feministische Grundhaltung finde ich so eine geschlechtsspezifische Negativbeschreibung ziemlich unangemessen.

"Popularisiert wurde der Begriff von den amerikanischen Autorinnen Abby Wilner undAlexandra Robbins. Beide befanden sich in der Mitte ihrer Zwanziger in einer Lebenskrise."


Steht so in dem Wiki-Dings.
Ich weiß es deshalb, weil ich ihn ankeifen wollte. :smile:
 

Benutzer27300  (44)

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Bis zu dem Punkt wollte ich dir absolut zustimmen. Warum das aber nun ausgerechnet depressive Psychologinnen erfunden haben sollen, erschließt sich mir nicht und auch ohne eine sehr feministische Grundhaltung finde ich so eine geschlechtsspezifische Negativbeschreibung ziemlich unangemessen.

[Edit] Ok, im Leitartikel übersehen, dass es Autorinnen waren. Depressive Psychologinnen aus ihne zu machen war vielleicht trotzdem nicht nötig. Den Drang zur Kategorisierung kann man ja aus verschiedensten Beweggründen haben.

Sollte nicht diskriminieren, war wirklich rein auf die Begriffserklärung von Wikipaedia bezogen.

Und ja, ich habe das wiedermal etwas provokant formuliert. Hätte ich auch anders ausdrücken können, aber so passt mMn am ehesten zu meiner Einstellung zu dem Begriff. Daher lass ich das auch so stehen :teufel: Wer mag, kann mich dafür dann gerne anfeinden :cry:
 
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Benutzer137391  (46)

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ja hatte ich.. schlimm sogar
und ja, hab nochmal einiges geändert in meinem leben und find es GUT so!
die neuorientierung war für mich wichtig und richtig....
 

Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
Redakteur
Ja, war ich damals ganz, ganz derbe. Ich stand damals vor dem Abschluss meines Studiums, wusste noch nicht, wohin mit mir. Ich hab mich zu dem Zeitpunkt dann auch tatsächlich getrennt, war erst mal eine Zeit lang alleine, hatte meine erste Affäre und war insgesamt in allen Lebensbereichen auf der Suche.
Letztlich hab ich das aber gut genutzt und bin gestärkt und gefestigt daraus hervorgegangen.
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich hatte so eine kleine Krise kurz vor 30. Gegen meine fiese Midlife-Crisis, die jetzt schon ein paar Jährchen andauert, für die ich keinerlei Lösungsansatz habe und die deswegen immer schlimmer wird, war das damals aber nur ein Witz.

Quarterlife Crisis ist Kindergarten:zwinker:.
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Ja, hatte ich. Kurz nach dem Abi, an der uni liefs scheiße und ich musste mich neu ordnen.
 

Benutzer160853  (34)

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Gerade wenn man studiert, ist diese Zeit aufgrund des Abschlusses meist sehr komplex. Ich mag das Wort nicht und ich weiß nicht, ob es hilfreich ist jede ""Krise" zu psychologisieren. Für den Handel mit allerhand Ratgeberlektüre ist es natürlich nützlich.
Leben ist eigentlich nie gleichförmig und gradlinig.
Hatte ich eine "Quarterlife Crisis"? Ich weiß es nicht, aber tendenziell eher nein. Ich habe mir Fragen gestellt, was und wo ich nach dem Studium machen wollte und dann versucht den Plan umzusetzen. Dinge, die nicht funktionierten, waren meist keine Lebenskrise. Dafür war mein Umfeld zu gut und ich zu stur-protestantisch.

Wie auch die Generation Me finde ich es wahnsinnig affig, wenn eine Beratungsindustrie sich mit halbwissenschaftlichen Floskeln sich tot reflektiert.
Die Merkmale, die die Wikipedia anführt sind doch nicht an ein Alter gebunden. Auch mit 56 kann ich Zukunftsangst haben oder mit 84 einsam sein.
 

Benutzer71335  (53)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich irgendwie nicht, zumindest kann ich mich nicht erinnern.
In den 20ern wurde ich ja schleichend ruhig, brav, bieder und sesshaft, da hat sich bei mir eigentlich zur Abwechslung mal absolut nix geändert.
 

Benutzer138875 

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Mir ist der Begriff Quarterlife-Crisis neu, aber ja, das kommt zu Teilen hin. Mit 27 Jahren erfuhr ich etwas, das mir später jemand 'vom Fach' als endogene Depression erklärte.

Ich wusste allerdings selbst nicht, was passiert war und stand dieser Veränderung des Wesenszustandes hilflos gegenüber. Vor allem aber, wollte ich niemanden belasten und schon gar nicht solche, die mir eine solche Störung gar nicht zugetraut hätten. Es erschien mir sicherer, mich rar zu machen und zu versuchen mich selbst zu therapieren, bzw. auf Besserung zu hoffen, die nach Monaten auch eintrat. Heute würde ich jedem, der in sich in einer ähnlichen Situation befindet raten, sich
zu öffnen und Hilfe zu suchen.
 
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