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Benutzer11466
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Boykotte wegen Israels Teilnahme: Der ESC wird auch das überstehen
Israel darf weiterhin am ESC teilnehmen, Spanien, Irland, Slowenien und die Niederlande wollen 2026 deshalb fernbleiben. Damit ist der Wettbewerb endgültig zu einem politischen Kampfplatz geworden.
Das Gezerre um die Teilnahme Israels (wer die Lage dort diskutieren will, möge das in einem eigenen Faden tun!) ist ja nur der Schlusspunkt andauernder politischer wie inhaltlicher Peinlichkeiten. Russland wird wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine ausgeschlossen (selbstverständlich zu Recht - auch wenn die Trällerer aus Putins Reich nix für den Krieg können), der Sultan verabschiedete sich schon vor Jahren, weil ihm der ESC zu schwul ist, die Veranstalter haben kein Problem mit der Austragung in der Operettendiktatur Aserbaidschan und, und, und.
Die Nummer kostet Millionen an Gebührenkohle, das "künstlerische" "Niveau" ist eher seit Jahrzehnten statt nur Jahren bescheiden, ebenso wird seit Jahrzehnten geunkt, dass die Juroren aus Osteuropa nicht nach Talent, sondern Herkunft votieren, wie sich auch Deutschland fast immer auf die volle Punktzahl aus Österreich verlassen kann - gleich, wie bescheiden der Beitrag ausfällt.
Musikalisch ist die Nummer ohnehin bedeutungslos - wenn man sich die Geschichte anschaut, sind mit dem ESC mal gerade drei Künstler bekanntgeworden, die man vorher nicht auf dem Schirm hatte - ABBA, Céline Dion und Udo Jürgens. Andere prominente Künstler waren schon vor ihrer ESC-Teilnahme etabliert. Mittlerweile machen diese ja eher um die Veranstaltung einen Bogen, weil eine ESC-Niederlage auch mal die Karriere knicken kann...
Sing Sang Song – Wikipedia
Die ARD bezeichnete den Titel rückblickend als "einfallslos und langweilig". Es war die letzte chartplatzierte Single der Gruppe, die sich noch im selben Jahr auflöste.