Wann abtreiben?

Benutzer23730  (36)

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Thyrsos schrieb:
Ich muss mal als Mann einen zwischen haun.

Das Argument "du tötest ein Leben" halt ich fürn Witz - ab wann das als Leben gilt ist ja sowieso noch nicht geklärt abgesehen davon - schon mal Yoghurt gegessen - da haste auch Lebewesen in ungefähr der Größe gegessen *überspitzt*

Herzlichen Glückwunsch, damit bist du in die Endrunde des dümmsten Posts
des Monats eingezogen *augenroll*

Eigentlich reicht es für dieses Thema, sich einfach gründlich hier umzuschauen,
aber da sich hier ja eh niemand die Mühe machen wird, fass ich mal kurz die
Punkte, die auf mich am überzeugendsten wirkten, zusammen:

- Bei einer Abtreibung stirbt ein Kind
Es gibt praktisch keine Abtreibung, die vor der 8. Woche stattfindet.
Bis dahin sind bereits sämtliche Organe im Körper des Kindes vorhanden;
es braucht nur noch Zeit und Nahrung zum Wachsen.
Seit dem 22. Tag hat das Herz des ungeborenen Kindes bereits begonnen zu schlagen.
Seit der 6. Woche nimmt das Kind bereits erste Informationen aus seiner
kleinen Umgebung wie etwa die Lage in der Gebärmutter, den Druck auf den
Körper und die Temperaturunterschiede auf.
Seit der 9. Woche ist das Kleinstkind körperlich voll ausgebildet. Es versucht
zu greifen, wenn seine Handfläche berührt wird. Um Störungen zu vermeiden,
kann es den Kopf wegdrehen. Die Finger zeigen zarte Fingernägel. Hände,
Arme und Beine werden bewegt. Bei Berührung der Wangen und Lippen zuckt
das Kind, als wolle es lächeln.

- Das Kind erlebt seinen Tod
Das Kind hat Todesangst und Schmerzen, wenn ihm das Leben genommen
wird. Bereits am 28. Tag existiert der Nervus trigeminus mit allen drei Ästen
im Gesichtsbereich. In der 6. Woche sind in den Händen feine Nerven-
Endigungen nachweisbar, wie sie für schmerzleitende Fasern charakteristisch
sind. Ultraschall-Aufzeichnungen zeigen, wie der Puls des Kindes auf 200
schnellt in dem Augenblick, da der Mutterleib gewaltsam geöffnet wird.

- Seelische Folgen der Abtreibung für die Mutter
2 Aussagen von 2 werdenden Müttern:
"Seit der Abtreibung bin ich unglücklich. Ja, ich bereue meine Entscheidung so
sehr, daß ich es nicht mit Worten ausdrücken kann. Ich sehe immer wieder
den sieben Zentimeter großen Embryo vor mir, wie er mit seinen Ärmchen
und Beinchen strampelte."

"Ich wollte mein Leben leben. Durch die Abtreibung habe ich es verloren. Ich
habe meinen inneren Frieden verloren, den Mann, den ich heiraten wollte und
mein erstes Kind. Ich verschaffte mir Drogen, um mich von meinen Gefühlen
zu befreien und wurde drogenabhängig."
 

Benutzer21318  (38)

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Aua, da wird einem ja richtig übel!
Gerade bei Argument eins...also ich denke dann würde ich wenn überhaupt- aber wie oben gesagt wahrscheinlich eh nicht- nur bis zur 3. Woche höchstens abtreiben und das ist wohl in den seltensten Fällen möglich
 

Benutzer505 

Team-Alumni
Die oben angegebene Seite ist eine reine Propaganda-Seite und sollte als solche mit Vorsicht genossen werden. Als Quelle ist sie eher ungeeignet.
 

Benutzer20305 

Meistens hier zu finden
wildchild schrieb:
- Seelische Folgen der Abtreibung für die Mutter
2 Aussagen von 2 werdenden Müttern:
"Seit der Abtreibung bin ich unglücklich. Ja, ich bereue meine Entscheidung so
sehr, daß ich es nicht mit Worten ausdrücken kann. Ich sehe immer wieder
den sieben Zentimeter großen Embryo vor mir, wie er mit seinen Ärmchen
und Beinchen strampelte."

"Ich wollte mein Leben leben. Durch die Abtreibung habe ich es verloren. Ich
habe meinen inneren Frieden verloren, den Mann, den ich heiraten wollte und
mein erstes Kind. Ich verschaffte mir Drogen, um mich von meinen Gefühlen
zu befreien und wurde drogenabhängig."

Das ist wohl eine eher Anti Abtreibungsaussage! Es gibt auch andere Meinungen.

JEDER Frau die ein Kind nicht austrägt und es brutal aus sich heraussaugen lässt, ist sich klar darüber was sie macht! Sie lässt sich schließlich einen Teil ihres eigenen Körpers entfernen. Sie informiert sich darüber, wie es gemacht wird und welche Folgen es für die Seele und den Körper haben kann und hat!

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Frauen gibt die zur Abtreibung gehen, als wäre es ein Frisörtermin aber nicht alle müssen auf einmal Drogen nehmen um weiter leben zu können.

Ich meine, wenn man sich nicht sicher ist und nicht meint, dass man zu dieser Entscheidung 100 %tig stehen kann, lebenslang, sollte einen anderen Weg als die Abtreibung wählen. Denn das wäre verantwortungslos gegenüber der eingenen Seele.

Dass dieses kleine etwas das da im Bauch wächst lebt, darüber muss man nicht streiten, was nicht lebt kann nicht wachsen. Nur wie man es darstellt und auslegt, darüber kann man sich sehr wohl streiten.
 
T

Benutzer

Gast
Ja du hast schon Recht der Vergleich war mir hinterher auch nimmer so ganz Wohl.

Trotzdem find ich dieses

Irgendwie komme ich mir vor, wie in der Kirche!? Ich finde es alle mal besser, wenn sich jmd gewissenhaft mit dem Thema auseinandersetzt und für eine Abtreibung entscheidet, weil ich mir nicht vorstellen kann dass jmd der sein Kind nicht austragen möchte mit ihm so umgeht, wie es ihm gebührt und wie es notwendig ist um ein glückliches Kind groß zu ziehen.

am deutlichsten.

Dass dieses kleine etwas das da im Bauch wächst lebt, darüber muss man nicht streiten, was nicht lebt kann nicht wachsen.
Und das stimmt nicht so ganz - weil der Fötus noch nicht eigenständig leben kann.
 
G

Benutzer

Gast
wenn man WIRKLICH nicht in der lage ist ein kind großzuziehen, gibt es noch immer andere möglichkeiten, zb. adoption

ich habe mich damals, und ich befand mich in einer dieser situationen, in der die häufigsten abtreibungen vorgenommen werden, weil einfach nichts passte, was man gemeinhin als guten voraussetzungen betrachtet, als ich mein kind gesehn habe und es ein vollständiger mensch war.... übrigens weiß man, dass kinder bereits in diesem alter versuchen dem mordinstrument, der nadel, auszuweichen versuchen....

ich finde, dass das recht auf abtreibung eine wichtige sache ist, aber der unreflektierte umgang damit und dass es praktisch kein bewußtsein dafür gibt, dass da ein leben, eine zukunft ausgelöscht wird, finde ich furchtbar.
ich frage euch, würdet ihr eure katze/euren hund ertränken oder anderweitig umbringen, weil ihr umzieht und das tier dort keinen platz mehr hat? nein? ins tierheim? aber euer eigenes kind würdet ihr töten?

trotzdem finde ich die militanten abtreibungsgegener, die vor kliniken herumstehen genauso schlimm, wie die frauen, die derart verantwortungslos handeln und abtreibung für sie bloß eine notfall-verhütungsmaßnahme ist...
 

Benutzer20305 

Meistens hier zu finden
Thyrsos schrieb:
Und das stimmt nicht so ganz - weil der Fötus noch nicht eigenständig leben kann.

Geht es um die Eigenständigkeit oder um das Leben an sich? Ein Baby kann auch noch nicht eigenstänig leben, oder?
 
T

Benutzer

Gast
Hmm doch? Ich rede jetzt mal vom atmen - das sich ein Baby nicht selbstständig füttert ist klar. Aber das ist ja das wo die Ärzte davon reden ob eine Frühgeburt überleben kann.
 

Benutzer3015 

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gwyneth schrieb:
ich frage euch, würdet ihr eure katze/euren hund ertränken oder anderweitig umbringen, weil ihr umzieht und das tier dort keinen platz mehr hat? nein? ins tierheim? aber euer eigenes kind würdet ihr töten?

bei einem tier stelle ich vor der anschaffung überlegungen an bezüglich unterbringung etc..
um es zu vergleichen: keine kinder->pille..

außerdem: gesetz den fall, ich würde ungewollt schwanger werden und trage das kind aus...erstmal ist es nicht wirklich gewünscht..dann kommt vielleicht die belastung dazu..tja, und dann schlage ich wegen der überbelastung zu...
tolles leben!...
 

Benutzer21318  (38)

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Du schlägst wegen Überlastung zu?!Meinst du im Ernst, dass du dein eigenes Kind schlagen würdest, nur weil du "im Streß" bist?
Egal was wäre, ich könnte doch nie nie nie mein eigenes Kind schlagen!
Es kann doch nichts dafür, dass es zu einem ungünstigen Zeitpunkt entstand?!
 

Benutzer3015 

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Catharine schrieb:
Du schlägst wegen Überlastung zu?!Meinst du im Ernst, dass du dein eigenes Kind schlagen würdest, nur weil du "im Streß" bist?
Egal was wäre, ich könnte doch nie nie nie mein eigenes Kind schlagen!
Es kann doch nichts dafür, dass es zu einem ungünstigen Zeitpunkt entstand?!

ich weiß es nicht...sicherlich könnte ich jetzt behaupten, daß ich das nie und nimmer machen würde...aber gerade ein baby bzw. kleinkind ist sehr sehr anstrengend und das leben wird umgekrempelt..und wenn man selber noch probleme hat und einem alles über den kopf wächst...
man schaue sich die nachrichten an...dort wird über mütter berichtet, die ihre kinder misshandelt bzw. totgeprügelt haben...und mit welcher begründung:
"das baby hat immer so geschrien und nicht aufgehört"..usw...
 

Benutzer7971 

kurz vor Sperre
*speedy zustimm*
ich kriege ja schon bei fremden Kindern Aggressionen und gehe dann lieber weg bevor ich ausraste....
 

Benutzer21318  (38)

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Ok, ich versteh ja was du meinst.
Aber das ändert doch nichts daran..also das ist doch kein Argument abzutreiben, oder? Man weiß ja schließlich nicht vorher, wie man als Mutter klarkommt.
Und ganz ehrlich: Wenn man sein Kind totprügelt hat man meiner Meinung nach ne psychischen Schaden!
Sicher kann es sein, dass einem mal die Hand ausrutscht, wenn es nur am Schreien ist, was schon schlimm genug wäre, aber ich hätte hinterher so ein schlechtes Gewissen, dass das nie mehr passieren würde, da bin ich mir ganz sicher!
 

Benutzer12616  (32)

Sehr bekannt hier
Ich glaube jeder behauptet, er würde niemals sein Kind schlagen.
Aber wenn man mit den Nerven am Ende ist und man nicht weiter weiß und dann der kleine Quälgeist schreiend ankommt.. es gibt sicher viele, die sich dann nicht mehr beherrschen können. Vermute ich mal.
Das hat gar nichts damit zu tun, wie sehr man ein Kind liebt.

Und das heißt auch nicht, dass ich damit jemanden in Schutz nehmen will oder das gar gutheiße.
 
G

Benutzer

Gast
tja, wenn man nicht schwanger werden will, dann kann man vorkehrungen treffen, pille, kondom etc. und wenn man es wichtig nimmt und vorsichtig ist ist die wahrscheinlichkeit schwanger zu werden ungefähr so groß, wie zwei mal hintereinander den lottojackpott zu knacken.
MIR wird es nicht nochmal passieren, auch wenn man nie zu 100% sicher sein kann. und diese ganzen pillenkinder, tja...
wenn man schon verantwortungslos mit der verhütung umgeht, dann kann man wenigstens die konsequenzen tragen. und zwar nach bestem wissen und gewissen.
 

Benutzer11578 

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Thyrsos schrieb:
.....
Und noch was - Tom Cole und TimetoLive - ihr seit bestimmt auch die ersten die die Todesstrafe für Kinderschänder vordern. (Mord und so ihr wisst...)

@Thyrsos:

Da muss ich dich leider enttäuschen. Ich verurteile Mord aufs schärfste. Kein Mensch hat das Recht über den Tod eines anderen Menschen zu bestimmen.

Auch wenn sich manche Staaten sich durch solche Aktionen immernoch als "Retter der Menschheit sehen" (Todesstrafe/Kriegsführung).
 

Benutzer3015 

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Catharine schrieb:
Aber das ändert doch nichts daran..also das ist doch kein Argument abzutreiben, oder? Man weiß ja schließlich nicht vorher, wie man als Mutter klarkommt.

ja eben!..ich weiß nicht wie ich als mutter klarkommen würde...aber ich kann doch nicht ein kind austragen und es sozusagen als "testobjekt" betrachten...sprich, so nach dem motto "schauen wir mal ob ich es hinkriege"...
wenn das kind einmal da ist, dann ist es für immer da und ich kann die schwangerschaft nicht mehr rückgängig machen..
es mag hart klingen, aber das risiko ist mir einfach zu hoch...
es ist ja nicht so, daß ich kinder nicht mag...ich möchte einfach nur nicht ein eigenes haben...
 
G

Benutzer

Gast
@ speedy
warum gehst du dann überhaupt irgendein risiko ein jemals schwanger zu werden?
man kann nie wissen, wie es mit kind wird, alles was man machen kann, wie überall im leben, ist sein bestes zu geben.....
 

Benutzer21318  (38)

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Gut, verstehe.
Das ist und bleibt dann eben Ansichtssache. Ich persönlich würde eher das Risiko eingehen, es zu bekommen und nicht damit fertig zu werden - wobei ich mir nicht wirklich vorstellen kann, dass das nicht möglich ist, wenn man alles dafür tut, eine gute Mutter zu sein- als es abzutreiben, damit etwas zu töten und den Rest meines Lebens darunter zu leiden
 

Benutzer23730  (36)

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Serenity schrieb:
Die oben angegebene Seite ist eine reine Propaganda-Seite und sollte als solche mit Vorsicht genossen werden. Als Quelle ist sie eher ungeeignet.

Ich will hier jetzt gar nicht abstreiten, dass die Quelle vielleicht nicht
unbedingt zu 100 Prozent sachlich verfasst wurde, aber in meinen Augen
ist sie genau so überzogen, wie die euphemistischen Verharmlosungen, auf
die man hier in diesem Beitrag gestoßen ist. Deshalb dachte ich mir, dass
diese Quelle als Gegenpol zu all diesen Aussagen, dass man mal eben
abtreiben lässt, wenn einem die Rahmenbedingungen grad nicht passen
und man dabei ja nicht wirklich einen Menschen tötet, angebracht ist.
Die Wahrheit liegt wohl mal wieder irgendwo dazwischen... in der
goldenen Mitte sozusagen, aber selbst das wär Grund genug für mich,
ein Kind nicht abtreiben zu lassen, sondern auf die Welt zu bringen.

Dass die Aussagen der Mütter allerdings nicht ernst genommen werden,
will ich hier allerdings nicht unkommentiert stehen lassen.
Eigentlich wäre ich das vierte Kind meiner Mutter, allerdings ließ sie 2 Kinder
abtreiben... eben weil sie die Rahmenbedingungen als ungünstig betrachtet
hat.
Meine Mutter ist ein sehr abgestumpfter und ignoranter Mensch, aber selbst
bei so jemanden wie ihr haben die beiden Abtreibungen Spuren hinterlassen.
Einmal hat sie das Thema selbst von sich aus angesprochen und gesagt,
dass ich 2 Geschwister haben könnte... ihr Kopf war dabei gesenkt, sie hat
es kaum gewagt es mir ins Gesicht zu sagen. Sie hat dieses Kapitel ihres
Lebens vollständig verdrängt, aber wer sich schon einmal etwas tiefer mit
der menschlichen Psyche aus einander gesetzt hat, weiß, dass sowas nicht
möglich ist und es doch irgendwo bei ihr zum Tragen kommt, dass sie 2
ihrer Kinder hat abtreiben lassen, ob sie es will oder nicht.
Ganz objektiv betrachtet finde ich, dass meine Mutter ziemlich labil wirkt...
sie meint, früher war das nicht so...
 
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