@w Habt ihr euch jemals prostituiert?

Habt ihr euch schonmal Prostituiert?

  • Ja, nur zum Geld verdienen

    Stimmen: 5 7,5%
  • Ja, weil es mir auch Spaß macht

    Stimmen: 4 6,0%
  • Nein, könnte ich mir aber vorstellen

    Stimmen: 12 17,9%
  • Nein

    Stimmen: 46 68,7%
  • Im privaten Rahmen

    Stimmen: 6 9,0%
  • Professionell

    Stimmen: 0 0,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    67

Benutzer163489  (23)

Ist noch neu hier
ich hatte mal eine Sex Beziehung mit einem erwachsenen Mann gehabt der mich auch finanz. unterstützt hat.Bin nicht stolz drauf ,bereue es auch nicht.
 
3 Woche(n) später

Benutzer163957 

Öfters im Forum
Uh, eigentlich wollte ich gerade schreiben, warum die Prostitution nichts für mich ist oder jemals sein wird, aber als ich eben den Eingangspost gelesen habe, fiel mir was ganz anderes ein.
Es wurde in letzter Zeit von einigen wenigen männlichen Usern öfter mal angedeutet, dass sie weibliche Bekannte hätten, die sich im Studium ihr Geld durch Prostitution verdient haben. Ich persönlich kenne niemanden, der das getan hat und vor allem niemanden der damit hausieren gehen würde
Off-Topic:
Vor ca. 3 Jahren, als ich im Studentenwohnheim gewohnt habe, hatte ich mal einen netten handschriftlichen Brief im Briefkasten, korrekt mit Namen adressiert aber ohne Briefmarke, in dem ich in schlechtem Englisch nach meinen Konditionen gefragt wurde. Weil der Schreiber wohl von Bekannten erfahren hätte, dass ich nebenbei meine Dienste anbieten würde. Ne 0815 Emailadresse war als Kontakt angegeben. Ich muss mal bei Gelegenheit meine alte Festplatte durchforsten ob ich davon noch einen Scan habe. Ich fand das damals richtig gruselig und hab bei meinen Nachbarinnen nachgefragt, ob die auch sowas im Kasten hatten, weil ich erst dachte, dass das vll so ein Massen-Spam/Versuchs-Dingens war (Namen kann man ja auch vorm Briefkasten ablesen und dann draufschreiben). Weil die keine solchen Briefe bekommen hatten, hatte ich ein Bild vom Brief (mit ausgeschwärzter Anschrift) und die Frage, ob sonst noch wer sowas bekommen hat oder was davon weiß, auf der gemeinsamen Facebookseite der Wohnheime gepostet. Traurigerweise haben sich aber keine anderen Mädels dazu geäußert, ich durfte mir dafür aber viele blöde Kommentare von Typen geben, die das unfassbar lustig fanden (es gab aber auch 2 nette, die mich privat angeschrieben haben und meinten ich solle das anzeigen). Zur selben Zeit hat es dann ein paar mal ziemlich spät bei mir geklingelt, wobei ich da sogar zu feige war die Gegensprechanlage zu benutzen. Hab mich dann die nächsten Wochen zuhause (und sogar beim Betreten und Verlassen des Gebäudes) ziemlich unwohl gefühlt und mich gefragt ob das ein merkwürdiges Missverständnis war oder ein schlechter Scherz sein sollte oder jemand gezielt scheiße über mich erzählt hat. Dann bin ich sowieso umgezogen (war vorher schon geplant) und die Sache war somit gegessen.

Übrigens kenne ich auch niemanden, nicht mal vom Hörensagen (was eh mit Vorsicht zu genießen ist, siehe OT), der sich auf diese Weise während des Studiums Geld verdient hat, auch wenn hier an der Uni immer wieder Stellenangebote für "Masseurinnen der besonderen Art". o.ä. am schwarzen Brett hängen.
 
D

Benutzer

Gast
Ich habe noch nie Geld bekommen aber je nachdem wie weit man den Begriff fasst habe ich es vielleicht schon gemacht. Ich hatte einen Chef der fast jeden Nachmittag, nach Arbeitsende, eine Angestellte zum persönlichen Gespräch bat. Das habe ich anderthalb Jahre mitgemacht bis ich was neues gefunden hatte.
 
M

Benutzer

Gast
Off-Topic:

(es gab aber auch 2 nette, die mich privat angeschrieben haben und meinten ich solle das anzeigen).
Hattest Du Dir überlegt das zu tun?
Denn ich überlege gerade, welcher Tatbestand angezeigt werden sollte. Oder war damit nicht die Polizei, sondern eine Stelle an der Uni gemeint? (Gibt es so etwas überhaupt?)
 

Benutzer163957 

Öfters im Forum
Off-Topic:
Off-Topic:


Hattest Du Dir überlegt das zu tun?
Denn ich überlege gerade, welcher Tatbestand angezeigt werden sollte. Oder war damit nicht die Polizei, sondern eine Stelle an der Uni gemeint? (Gibt es so etwas überhaupt?)
Einer der mich angeschrieben hatte, meinte ein Geldangebot für Sex erfülle den Tatbestand der Beleidigung (gibt dazu glaub ich auch Präzedenzfälle) und falls das mit dem "Hörensagen" stimme, sei eventuell auch üble Nachrede (hoffe das heißt so) erfüllt. Der andere hatte eher vermutet, dass es sich um beginnendes Stalking handeln könne und je eher ich Vorfälle melde/dokumentiere, desto besser. Polizei hab ich nicht wirklich in Erwägung gezogen - mit den wenigen Anhaltspunkten (zum Täter und gesamten Sachverhalt) - und weil mir ja auch nichts "passiert" ist. Stelle an der Uni ist mir auch keine eingefallen, die sowas interessieren könnte - und ein Wohnungswechsel war da ja eh schon in absehbarer Zeit angedacht. Wenn das Klingeln an der Haustür massiver geworden wäre, tatsächlich mal jemand mit einem derartigen Angebot vor meiner Wohnungstür gestanden (oder mich sonstwo angequatscht hätte) oder nach Umzug nochmal was gekommen wäre, dann hätte ich rechtliche Schrittte erwogen.
 

Benutzer163910 

Benutzer gesperrt
Nur Beziehungs- oder Affären- Intern. Aber da würde ich das nicht als Prostitution sehen. Als arme Schülerin kann man sich halt manchmal den teuren Wintermantel nicht leisten. Und wenn der Freund da netterweise einspringt... :engel:
 

Benutzer86938 

Verbringt hier viel Zeit
Nur Beziehungs- oder Affären- Intern. Aber da würde ich das nicht als Prostitution sehen. Als arme Schülerin kann man sich halt manchmal den teuren Wintermantel nicht leisten. Und wenn der Freund da netterweise einspringt... :engel:
... Dann schläfst du mit ihm, was du in einer Beziehung aber sowieso getan hättest :zwinker: Wo ist da der Zusammenhang? :smile:
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Nein, eigentlich nicht. Geld war nie im Spiel.

Ich verachte Menschen nicht die sich aus Not prostituieren müssen. Ich verachte die Umstände die sie dazu zwingen.
Für die welche es freiwillig machen, und es gut machen und dabei glücklich sind habe ich irgendwie insgeheim Bewunderung.
 
G

Benutzer

Gast
Nur Beziehungs- oder Affären- Intern. Aber da würde ich das nicht als Prostitution sehen. Als arme Schülerin kann man sich halt manchmal den teuren Wintermantel nicht leisten. Und wenn der Freund da netterweise einspringt... :engel:

meinst du mit "Freund" den festen Freund oder einfach nur einen normalen? :tongue:
 

Benutzer163657  (45)

Ist noch neu hier
Habt ihr euch, aus welchen Gründen auch immer, schonmal prostituiert?
Ja
Wenn ja, was waren die Gründe?
Ein bisschen Geld für ein paar Anschaffungen
Hattet ihr auch Spaß daran oder war es eben Arbeit?
Manchmal auch Spaß, aber oft Arbeit. Wobei ich schon sortiert habe.
In welcher Form (Bordell, Internet, Straßenstrich, etc.) habt ihr diesen Job ausgeübt?
Bekannte deutsche Internetseite dafür, nichts professionelles.

Würde mich da inzwischen, aber nicht mehr anbieten. Ist nicht wirklich was für mich.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer163957 

Öfters im Forum
Würde mich da inzwischen, aber nicht mehr anbieten. Ist nicht wirklich was für mich.
Ui, magst du da ein bisschen mehr erzählen ?(wenn nicht, isses auch in ordnung!)
Ich kann mir das - allein logistisch - gar nicht vorstellen...
ich möchte dir auch gar nicht zu nahe treten, aber es würde mich einfach interessieren (und ich bin furchtbar neugierig:ashamed:)

Inwieweit konntest du da vorsortieren und gab es (trotzdem) auch böse Überraschungen? Wo hat das ganze überhaupt stattgefunden, im Hotel, bei dir oder dem Kunden zuhause?
Wie hast du dich abgesichert, dass dir nichts passieren kann?
Weiß/wusste jemand in deinem Umfeld darüber bescheid und wenn ja, wie hat der/diejenige darauf reagiert?
Was waren deine Gefühle davor/dabei/danach?
 

Benutzer163657  (45)

Ist noch neu hier
Inwieweit konntest du da vorsortieren und gab es (trotzdem) auch böse Überraschungen? Wo hat das ganze überhaupt stattgefunden, im Hotel, bei dir oder dem Kunden zuhause?
Man konnte Käufer einschränken, also die haben sich vorgestellt und ich hab sie auf so eine Liste gesetzt, dass sie Angebote von mir überhaupt erst kaufen können.
Und ja im Hotel oder bei der anderen Person zu Hause.
Wie hast du dich abgesichert, dass dir nichts passieren kann?
Also erstmal einer Freundin bescheid gesagt, dass ich mich nachher melde wenn nicht soll sie was unternehmen. Also mit Adresse etc
Die Käufer mussten ja auch ihre Persos bei der Seite hinterlegen.
Weiß/wusste jemand in deinem Umfeld darüber bescheid und wenn ja, wie hat der/diejenige darauf reagiert?
Ein paar Freundinnen und Verwandte. Sie fanden es ok.
Was waren deine Gefühle davor/dabei/danach?
Ein bisschen unwohl, aber es war okay. Ich möchte es nur einfach nicht mehr machen.
 

Benutzer63164 

Verbringt hier viel Zeit
20% Studentinnen?

Unser Lieblings-Professor erzählte bei geselligen Gelegenheiten im Kreis der HiWis und der Fachschaft (war u.a. ich dabei) immer wieder gern die Anekdote, wie er im Bordell war. Also wie er als bereits Promovierter einen Freund zur Feldforschung begleitete, dessen Doktorarbeit auch das Thema Prostitution beackerte. (Dessen Doktorvater verlangte eine zweite Person, zur Sicherheit und sah in dem Dr.theol. eine gute Absicherung)

Tatsächlich brachten dessen Ergebnisse wohl belastbare bis zu 20% Studentinnen, allerdings gab unser Prof zu, dass es da zwei dicke "aber" bei gibt:

1. Das ganze war Ende der 60er in noch etwas vertrockneteren Zeiten wo es noch als anrüchig galt, wenn eine Frau in der Woche mehr als eine Verabredung und das noch mit mehreren Männern hatte.
Also allein das "Kaffeetrinken gehen", könnte man da schon drunter fassen (in dieser konservativen katholischen Stadt Ende der 60er)

2. Unter die 20% fällt halt auch das, was nicht direkt Prostitution ist. Beispiel meines Profs war der TÜV.

Er meinte, dass es sich so manche Studentin wohl überlegt, ob sie 2 Monate vor dem neuen TÜV ihrer Studenten-Karre eine Liebelei mit diesem Automechaniker eingeht oder eben doch mit dem netten Mitstudenten mit den 2 linken Händen, der aber alles über Marcel Proust weiß.

Abhängig sei das ganze aber von der wirtschaftlichen Situation der Stadt. Unser Prof meinte, dass damals wie heute keine Studentin, oder zumindest die wenigsten, einen auf Bordsteinschwalbe macht.

Der Einstieg sei häufig der Kontakt zu einer finanzkräftigen kultivierten Klientel, über Jobs auf Messen oder in feineren Hotels.
 
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