Würdet / Werdet ihr euren eigenen Kindern zu Monogamie oder zu Promiskuität raten?

Benutzer96881 

Benutzer gesperrt
Ich würde ihnen erklären, warum ich Monogamie gut finde. Ist ja auch Sinn der Erziehung, Kindern Werte zu vermitteln. Entscheiden sollen sie das aber letzten Endes bitte selbst.
 

Benutzer50283 

Sehr bekannt hier
Ich werde ihnen zu gar nichts raten. Meine Einstellung bekommen sie im Alltag ohnehin mit. Solange sie sich ihren Mitmenschen gegenüber nicht blöd verhalten, hoffe ich, dass ich sie einfach machen lassen werde.
 

Benutzer115263  (35)

Sorgt für Gesprächsstoff
solange sie sich selbst und ihren mitmenschen nicht schaden ist der umgang mit ihrer sexualität bzw. mit den geschlechtern von jedem selbst zu erleben und zu erfahren. ich möchte und werde darauf aktiv keinen einfluss nehmen. passiv lebe ich ohnehin monogamisch vor mich hin :smile:
 

Benutzer97250 

Meistens hier zu finden
Danke für die Beiträge bisher.

Ich hätte vielleicht an meine Frage anhängen sollen "...wenn die Kinder um Eure Meinung dazu bitten".
 

Benutzer29410 

Beiträge füllen Bücher
Wenn mich die Kinder um meine Meinung bitten, könnte ich ja nur von mir ausgehen. Und für mich ist die Geborgenheit einer festen Beziehung wesentlich befriedigender und beglückender als mich unverbindlich und massenhaft durch die Lande zu poppen. Letzteres ist m.M. nach auch nicht unbedingt psychisch und physisch förderlich, insbesondere in sehr jungen Jahren. Eine 30jährige kann darüber anders entscheiden, als sagen wir eine 17jährige.
Ich wäre auch irgendwie bestürzt, wenn meine Tochter im Alter von 16 oder 17 Jahren schon mit dem halben Dorf oder ihrer Stufe gepennt hätte, ehrlich gesagt.

Und: damals wie heute sind junge Menschen, die sowas tun, bei ihren Altersgenossen alles andere als gut angesehen. Das würde ich ihr gern ersparen.
 

Benutzer29206  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Zu keins von beidem, es sei denn, die Frage bezieht sich auf eine/n mögliche/n Partner/in. Dann werde ich sicher meinen Senf dazugeben, ob es mit dem oder der monogam oder promisk funktionieren könnte, insofern ich genügend Informationen an der Hand habe.
Sicher lebe ich meinem Kind (in zehn Jahren ist er 14) eine bestimmte Partnerschaftsform (monogam in der Lebensführung, sexuell ab und an seitenspringend) vor, deren Wahl ich in der Lage bin zu begründen. Aber weder halte ich das, was für mich gut ist, auch für andere zielführend, noch gehören Monogamie oder ihr Gegenteil zu zu vermittelnden Werten. Was ich aber schon bemerke, ist ein sozialer Druck zur Monogamie hin, der einen dazu bringen kann, in diesen Fragen weniger auf sich und was einem gut tut zu schauen und mehr auf die Meinung der Umwelt. Also werde ich in so einem Gespräch mit meinem Kind nicht nur versuchen, die situative und individuelle Seite zu besprechen, sondern auch auf gesellschaftliche Ideale und ihre mögliche Wirkung auf das persönliche Glück aufmerksam machen.
 
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