Würdet / Werdet ihr euren eigenen Kindern zu Monogamie oder zu Promiskuität raten?

Benutzer97250 

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Es kommt häufiger vor, dass Menschen, die recht monogam gelebt haben, den eigenen Kindern zu einer Ausprobierphase raten.
Andere, die eine sehr bewegte Vergangenheit hatten, möchten ihren Nachwuchs dahingehend beeinflussen, monogam(er) zu leben.

Wie würdet oder werdet ihr das halten und warum?
 

Benutzer114120  (29)

Benutzer gesperrt
Ist zwar noch 20-30 Jahre hin, bis ich meinen zukünftigen Teeny-Kindern überhaupt was raten kann, aber ich bin der Meinung, jeder soll es so machen, wie er/sie es für richtig meint.
 
M

Benutzer

Gast
Ich würde ihnen dazu raten, die richtige Form für sich selbst zu finden - unabhängig davon, was ich gelebt habe/auslebe.
 

Benutzer111070 

Team-Alumni
Das muss jeder für sich selbst herausfinden.

Hätte ich allerdings eine (egal ob männliche oder weibliche) Schlampe zum Kind, die mit Gefühlen und Körpern anderer Leute spielt, würde ich da wohl mal meine Meinung sagen, solange er/sie damit nicht bis zur Volljährigkeit wartet, womit es zwar immer noch nicht schön, aber auch nicht mehr mein Bier wäre. :hmm:
 

Benutzer4590 

Planet-Liebe ist Startseite
Wie meine zukünftigen Kinder mal ihr Beziehungs-/Sexleben gestalten, bleibt ihnen selbst überlassen. Und solange sie nichts tun, was ihnen oder anderen Schaden zufügt, würde ich mich da möglichst raushalten und keine Ratschläge geben - es sei denn, sie werden gewünscht. :zwinker:
 

Benutzer100759 

Sehr bekannt hier
Raten ist nicht gleich vorschreiben.

Würde ich gefragt, riete ich zu Monogamie. Von gezieltem Ausprobieren halte ich nicht sonderlich viel; ich finde es persönlich sinnvoller, jede Beziehung ganz und gar zu leben. Abgesehen davon, daß ich mit Monogamie persönlich doch gut gefahren bin und meine fiktiven Blagen ihre Existenz dieser Monogamie verdanken würden.
 

Benutzer65590 

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Mal gucken, wie sich die kleinen Scheißer entwickeln. Ich würde im Stande meiner heutigen Weisheit sagen, dass ich es generell mit altersangemessener Aufklärung sowie dem Hinweis, sich nicht in allzu große Schwierigkeiten zu bringen, belassen und ansonsten angemessene Toleranz üben würde, wenn Töchterchen irgendwelche selbstverliebten Dorfstecher oder Söhnchen irgendwelche blondierten und lackierten Dorffahrräder anschleppen würden. - Da ich allerdings im erweiterten Familienkreis schon erlebt habe, dass junge Menschen TROTZ moderner Erziehung und allem elterlichen Vertrauen und Hinweisen darauf, was man besser bleiben lassen sollte in der Lage sind, sich das Leben wirklich selber sehr schwer zu machen, würde ich wohl schon immer ein halbes Auge drauf haben und die Kinder nicht einfach machen lassen.

Lieber einmal zu vorsichtig als einmal zu locker. Klar müssen die Kinder ihre eigenen Fehler machen, das gehört gerade in Liebesdingen dazu. Aber es gibt solche und solche Fehler, und vor den fatalen ("Nein Papa, der Justin ist zwar schon 25, aber er hat gesagt, er liebt mich voll und will mit dem Sex warten, bis ich 13 bin") sollte man seine Kinder, so lange sie Kinder sind, durchaus bewahren, finde ich.
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
Rudelgründung steht außen vor, aber mal hypothetisch gesprochen weiß ich nicht, ob ich bei meinen eigenen Wurf so objektiv und abgeklärt wäre, wie das meinem Ideal entspricht und einfach sagen könnte: "die werden schon herausfinden, was richtig für sie ist". Wenn man mal vom besorgten Elternstereotyp ausgeht, gestaltet sich die Frage aber einfach: gegen Monogamie ist nicht viel zu sagen, da das einfach viel stabiler und auch überschaubarer ist. Wenn jetzt mein hypothetisches Töchterchen das Modell für sich auswählt und damit glücklich ist, wäre es also schwachsinnig, ihr zu raten, sie müsse mal mehr Männer ausprobieren als nur diesen einen langweiligen Kerl.

Was ich jetzt machen würde, wenn meine Tochter jeden Abend wen anders mit nach Hause schleppt, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ihr etwas mehr Monogamie ans Herz zu legen, wäre in dem Fall aber auch schwachsinnig.

Inwieweit sich Eltern in die sexuelle Entwicklung und auch in die sexuelle Auslese ihrer Kindern einmischen sollten ist aber auch ein zu komplexes Thema, um erschöpfend beantwortet zu werden. Das einzige, was ich definitiv für meinen Wurf tun würde, wäre:

1. Frühzeitig aufklären (!)
2. Sex nicht zum Tabuthemen machen
3. Offenen Umgang mit Sexualität ausleben
4. Gleichzeitig aber auch Privatsphäre für die Ausübung von Sexualität gewähren
 

Benutzer31690 

Meistens hier zu finden
Generell würde ich meinen Kindern halt vielfältige Möglichkeiten zeigen/erklären wollen. Dass es eben Monogamie gibt, aber auch andere Beziehungsformen und dass jeder auf eine andere Art und Weise glücklich wird.
Je nach Alter und meinem eigenen Beziehungsstatus würde ich dann eben auch erklären, dass die Mama nicht nur den Papa liebhat, sondern auch den x. Dass sie das aber nicht so handhaben müssen, sondern dass ich es voll und ganz verstehe, wenn sie lieber monogam sein möchten.
 

Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
Redakteur
Ich möchte, dass mein Kind ein glücklicher Mensch wird. Dazu gehört meiner Meinung nach auch, dass man den für sich richtigen Weg findet - da werde ich nicht reinpfuschen.
Was er wissen will, soll er wissen - die Möglichkeiten werden wir ihm aufzeigen. Entscheiden muss und soll er das dann selbst.
 

Benutzer79116 

Meistens hier zu finden
Ich glaube ja nicht, daß ich noch zu Kindern komme, denen ich dann irgendwas raten kann/muß. Aber ich würde dahingehend gar nix raten. Das heißt natürlich nicht, daß ich meine, Eltern sollten sich bei diesem Thema komplett raushalten und gar nicht äußern. In beiden Möglichkeiten steckt ja das Potential dazu, unglücklich zu werden, und dafür sollten sich Eltern dann natürlich schon interessieren.
 

Benutzer101233  (39)

Planet-Liebe Berühmtheit
Natürlich kann man raten, mach dieses und mach jenes, aber im Endeffekt machen sie das, was ihnen gefällt. :rolleyes:
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Ich werde meinen Kindern über beides aufklären, ihnen aber zu nichts raten. So halte ich es u.a. auch mit der Religion, usw ...
 

Benutzer88899 

Verbringt hier viel Zeit
Raten ist nicht gleich vorschreiben.

Würde ich gefragt, riete ich zu Monogamie. Von gezieltem Ausprobieren halte ich nicht sonderlich viel; ich finde es persönlich sinnvoller, jede Beziehung ganz und gar zu leben. Abgesehen davon, daß ich mit Monogamie persönlich doch gut gefahren bin und meine fiktiven Blagen ihre Existenz dieser Monogamie verdanken würden.
Sehe ich auch so. Ich würde jetzt ebensowenig meinen fiktiven Kindern wie eben auch anderen Leuten im engen Umfeld verschweigen, dass ich Monogamie toll finde und es noch nie bereut habe, mich nicht "ausprobiert" zu haben. Die Teenie-Tochter meines Freundes bekommt das ja auch mit, ohne dass man etwas vorschreibt oder eintrichtert, aber man redet schon mal über so was und da sage ich dann frei heraus, was ich präferiere und immer präferiert habe.
Ich kann mir dennoch vorstellen, auch wenn es für mich fremd ist, dass man auch mit einem gänzlich anderen sexuellen Lebenswandel glücklich wird, deswegen würde ich die Kinder wohl nicht um jeden Preis davon abbringen wollen.
 
K

Benutzer

Gast
Darüber mach ich überhaupt noch keine Gedanken, da kein Kinderwunsch. Aber wenn es mal dazu kommen sollte, werd ich versuchen neutral zu sein und mein Kind seine Erfahrungen machen lassen.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich würde meinen Kindern nicht mit sowas auf die Nerven gehen wollen, das wird nur peinlich :grin:

Und aufgeklärt sind sie, wenn ich mal welche habe in der Zukunft, dann wahrscheinlich durch Internet 4.0 schon bevor ich da auch nur die Chance hätte es zu tun.
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Weder raten, noch etwas vorschreiben. Auch wenn es mein Kind wäre, so kann mein Rat aus MEINER Sicht sinnvoll erscheinen, aber auf mein Kind überhaupt nicht passen. Von daher macht es überhaupt keinen Sinn, da etwas zu raten.

Davon abgesehen bin ich ohnehin der Meinung, dass die heutigen Kinder schon genug zur Unselbständigkeit erzogen werden, da sollen die doch wenigstens selber rausfinden, ob sie nur mit ihrem Partner oder nebenbei noch mit fünf anderen vögeln wollen.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Meine Eltern haben mir eine weitestgehend harmonische und 100%ig treue und monagame Beziehung vorgelebt, ohne mir irgendwie einzutrichtern, dass das der einzig wahre Weg ist.
Und genau so möchte ich das bei meinen Kindern auch mal handhaben, sofern ich noch das Glück habe, eine dauerhafte Partnerin zu finden, mit der ich dann eine Familie gründen kann.
Allerdings könnte ich wohl nicht ganz so ruhig und neutral bleiben, wenn sich meine Kinder munter durch die halbe Weltgeschichte vögeln würden... genau wie meine Eltern das auch nicht gekonnt hätten.

Und wenn sie mich um meine Meinung fragen sollten, bekommen sie natürlich die ehrliche Antwort, dass ich selbst die Monogamie bevorzuge und das auch für den besten Weg halte, aber sie trotzdem selbst herausfinden sollen und müssen, ob das auch der beste Weg für sie ist.
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Ich bin selber monogam, ich kann mir für mich auch nichts anderes vorstellen. Unsere Kinder werden meine Einstellung mitbekommen, und wenn sie (wie ich bei meinen Eltern) meine Ehe positiv erleben wird sie das sicher beeinflussen.
Wenn sie einen anderen weg suchen, werde ich ihnen helfen immer wenn sie meine Hilfe wollen.

Wenn sie ein Leben führen dass andere Menschen in ihren Gefühlen verletzt, dann werde ich mich aber schon fragen: hast du etwas falsch gemacht?

Ich finde die Zweierkiste das beste Modell zum Zusammenleben, ob glech- oder verschieden-geschlechtlich.
 
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