Würdet ihr wissen wollen, wenn euer partner fremdgegangen ist?

wollt ihr es wissen?

  • ja

    Stimmen: 113 76,4%
  • nein

    Stimmen: 35 23,6%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    148

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
nein, ich wills nicht wissen.
warum sollte er sein gewissen erleichtern, ihm gehts besser und mir dafür scheiße?

Mhm, aber irgendwie kann ich das gar nicht nachvollziehen. xoxo hat es so schön beschrieben: "Polly-Pocket-World".
Die gibt es doch nicht - das Leben ist Realität - will man nicht lieber die Wahrheit wissen, als sich so "verarschen" zu lassen?
 

Benutzer2160 

Beastialische Beiträge
Mhm, aber irgendwie kann ich das gar nicht nachvollziehen. xoxo hat es so schön beschrieben: "Polly-Pocket-World".
Die gibt es doch nicht - das Leben ist Realität - will man nicht lieber die Wahrheit wissen, als sich so "verarschen" zu lassen?
ich glaube irgendwie nich an ''lebenslange'' treue. (wenn ich eine beziehung eingehe, dann schon mit der prämisse, dass es für immer is.. auch wenn ich weiß, dass das nahezu unmöglich ist)
und ich trenne liebe und sex.

wenn es mir passieren würde, würde ich es ebenfalls nicht sagen.
es hätte nichts zu bedeuten - es war nur sex

und warum sollte ich mich bzw er mich mit etwas belasten, was ich sowieso verzeihen würde (und dass ich das tue weiß ich, weil hab ich schon durch)
 

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
ich glaube irgendwie nich an ''lebenslange'' treue. (wenn ich eine beziehung eingehe, dann schon mit der prämisse, dass es für immer is.. auch wenn ich weiß, dass das nahezu unmöglich ist)
und ich trenne liebe und sex.

wenn es mir passieren würde, würde ich es ebenfalls nicht sagen.
es hätte nichts zu bedeuten - es war nur sex

und warum sollte ich mich bzw er mich mit etwas belasten, was ich sowieso verzeihen würde (und dass ich das tue weiß ich, weil hab ich schon durch)

Also diese Einstellung finde ich ja gut, aber wieso geht man dann nicht einfach eine offene, und vor allem EHRLICHE Beziehung ein?
 

Benutzer2160 

Beastialische Beiträge
ja, also der grund is schon ein bischen doof, weil er so gar nicht zu dem rest meiner einstellung passt. aber eigentlich WILL ich ja NICHT, dass er fremdgeht. und eine offene beziehung provoziert es meiner meinung nach dann doch schon.

wir haben aber o. g. deal. also keine offene beziehung.. aber wenn einer fremdgeht, behält er es für sich und schmiert es dem anderen nicht aufs brot.. eben wegen o.g. gründe
 
K

Benutzer

Gast
Ja, natürlich. Erstens, weil man sowas früher oder später doch merkt - dann ist es noch bitterer. Zweitens, weil ich generell nicht angelogen werden will, egal wie schmerzhaft es ist. Drittens, führe ich keine monogame Beziehung wenn ich das Bedürfnis habe andere zu ficken.
 

Benutzer36171 

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Aha. Sehr interessant was du alles in einen Satz reinliest. Wie kann denn eine Schätzung arrogant sein?
Weil du damit sagst: ihr alle, die hier so geantwortet habt, würdet es doch hinterher sowieso anders sehen und ich weiß das, weil ich das besser einschätzen kann. Wenn du das nicht so gemeint hast, dann tut's mir leid, aber genau so liest sich dein Satz (und ich bin nicht die einzige, die das so sieht).

Für deine unverarbeiteten persönlichen negativen Erfahrungen bei dem Thema kann weder ich noch irgendwer sonst hier etwas. (Achtung! Aus der Luft gegriffene Spekulation!)
Richtig. Aus der Luft gegriffen. :smile: Ich habe noch nie negative Erfahrungen mit Betrug gemacht. Ich bin auch niemand, der sexuelle Treue für sehr wichtig hält. Aber Ehrlichkeit.
 

Benutzer2160 

Beastialische Beiträge
Hm, ist das Fremdgehen für jemanden, der Liebe und Sex trennt und dem Fremdvögeln nichts bedeutet, überhaupt eine große Belastung? Wenn da beide die selbe Einstellung haben, sollte es doch kein großes Ding sein.
ich sag ja, es widerspricht sich irgendwie.

und es is ja auch kein großes ding. wir haben beide am anfang gesagt, dass wir keine körperliche treue versprechen, aber trotzdem nich wissen wollenl, wenn der andere sex mit anderen hat. und gut.
keiner fragt den anderen, ob er treu is/war

aber vrie hat mich ja explizit gefragt :smile:
 

Benutzer115625 

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Weil du damit sagst: ihr alle, die hier so geantwortet habt, würdet es doch hinterher sowieso anders sehen und ich weiß das, weil ich das viel besser einschätzen kann, als ihr. Wenn du das nicht so gemeint hast, dann tut's mir leid, aber genau so liest sich dein Satz (und ich bin nicht die einzige, die das so sieht).

Also selbst wenn ich mal ganz engstirnig bin, sind 90% niemals alle, sondern eben nur 9 von 10. Zweitens schrieb ich: "Ich schätze (=ich stelle die Vermutung an)". Eine absolute Aussage machst erst du daraus. Auch die von dir unterstellte Motivation hinter dieser Aussage, geht aus meinen Texten überhaupt nicht hervor, ist also letztlich eine totale Entfremdung meiner Aussagen. Keine Gute Diskussionskultur. Mein Text liest sich im übrigen nur so für dich, weil du ihn so lesen willst.

Richtig. Aus der Luft gegriffen. :smile: Ich habe noch nie negative Erfahrungen mit Betrug gemacht. Ich bin auch niemand, der sexuelle Treue für sehr wichtig hält. Aber Ehrlichkeit.
Du sträubst dich also vehement dagegen, dass an meiner Aussage etwas dran ist, ohne eigene Erfahrung dahinter? Verstehe ich das richtig, dass du dir also lediglich vorstellst, wie du dich fühlen würdest? Genau da ist aber eben der Knackpunkt. Darauf habe ich meine These überhaupt erst aufgebaut ... auf der Annahme, dass viele noch garnicht in der Lage waren, dass der Partner ihnen ein Fremdgehen beichtet. Dieser extreme Zwiespalt bei einem Vertrauensbruch eines geliebten Menschen gehört nämlich zu den Lebenslagen, die man sich nicht theoretisch vorstellen kann.

Ich bin auch niemand, der sexuelle Treue für sehr wichtig hält. Aber Ehrlichkeit.
Kannst du das genauer erläutern? Wenn jemand fremdgeht, dann war er nicht ehrlich, weil er seinen Wunsch nach Sex mit anderen nicht offen kommuniziert hat, sondern dem heimlich nachgegangen ist. Auch wenn er im Nachhinein "beichtet". Die Beziehung ist also in jedem Falle eines wichtigen Grundpfeilers beraubt. Letztlich eine paradoxe Aussage, denn ich verstehe dich so, dass Fremdgehen für dich nicht schlimm ist, solange man im Nachhinein ehrlich ist.

Allerdings wären deine Aussagen dazu irgendwie auch nicht ganz ernstzunehmen, wenn du selbst noch garnicht die Erfahrung gemacht hast.

Grüße,

Ali Mente
 

Benutzer36171 

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Also selbst wenn ich mal ganz engstirnig bin, sind 90% niemals alle, sondern eben nur 9 von 10. Zweitens schrieb ich: "Ich schätze (=ich stelle die Vermutung an)". Eine absolute Aussage machst erst du daraus. Auch die von dir unterstellte Motivation hinter dieser Aussage, geht aus meinen Texten überhaupt nicht hervor, ist also letztlich eine totale Entfremdung meiner Aussagen. Keine Gute Diskussionskultur. Mein Text liest sich im übrigen nur so für dich, weil du ihn so lesen willst.
Sorry, ich meinte fast alle.
Dein Satz hat mich deswegen geärgert, weil ich ihn schon häufig als Ausrede gelesen habe und weil man ihn so missbrauchen kann. Dass du das tun willst/wolltest/getan hast, wollte ich nicht unterstellen.

Trotzdem empfinde ich die Aussage nach wie vor als ein wenig überheblich. Das klingt so wie "Ich wette, 90 Prozent der Beamten sind zu doof, um etwas Richtiges zu studieren!" oder so etwas in der Art, verstehst du? Es betrifft zu viele Menschen - eben (so gut wie) alle. Eine solche Vermutung ist immer auch ein gewisses Statement; das zieht sich durch alle Bereiche der Kommunikation.

Daher finde ich, dass man mit solchen Aussgen und Prozentzahlen sehr vorsichtig sein muss. Aber du könntest ja mal eine anonyme und repräsentative Umfrage machen ("Hättet ihr es wissen wollen?"). Ist mein Ernst, würde mich auch interessieren.


Du sträubst dich also vehement dagegen, dass an meiner Aussage etwas dran ist, ohne eigene Erfahrung dahinter? Verstehe ich das richtig, dass du dir also lediglich vorstellst, wie du dich fühlen würdest? Genau da ist aber eben der Knackpunkt. Darauf habe ich meine These überhaupt erst aufgebaut ... auf der Annahme, dass viele noch garnicht in der Lage waren, dass der Partner ihnen ein Fremdgehen beichtet. Dieser extreme Zwiespalt bei einem Vertrauensbruch eines geliebten Menschen gehört nämlich zu den Lebenslagen, die man sich nicht theoretisch vorstellen kann.
Ich sträube mich gegen den hohen Prozentsatz, ja. Dass das bei einem gewissen Prozentsatz so sein mag, kann ich mir durchaus vorstellen.

Und natürlich kann es sein, dass sich viele Leute kurz nachdem ihr Partner das Fremdgehen gebeichtet hat, schlecht fühlen und sich wünschen es nie erfahren zu haben, aber frage doch mal nach, wie das nach ein paar Wochen/Monaten/Jahren aussieht. Du wirst sicher sehr viele Antworten erhalten, dass es gut so war, selbst wenn es letztlich zur Trennung kam. (Auch wenn das natürlich alles ein "Was wäre wenn"-Spielchen ist, das man in beide Richtungen spielen kann. Daher plädiere ich ja auch so, sich an Ansprachen mit dem Partner zu halten, denn dagegen zu "verstoßen" entmündigt m.E. den Partner. Leider gibt es oft keine Absprachen, da kann man sich nur versuchen, ehrlich zu überlegen, was wohl der Partner erwarten und wollen würde. Und da setzt meine Kritik an, dass viele sich mit diesem "Es wäre das Beste für sie/ihn, wenn ich schweige" etwas einreden. Damit meine ich nicht dich im Speziellen.)

Du kannst übrigens gerne meinen Beitrag von weiter vorne lesen und da wirst du sehen, dass ich körperliche Untreue nicht als Weltuntergang empfinde. Ich sehe Monogamie nicht als das Maß aller Dinge. Trotzdem lebe ich in einer monogamen Beziehung, weil derzeit ohnehin kein Interesse an Sex mit anderen besteht. Aber ich möchte es natürlich wissen, wenn mein Freund von Sex mit anderen träumt. Vielleicht wäre es dann ja an der Zeit, über eine offene Beziehung nachzudenken. Vielleicht würde ich selbst davon Gebrauch machen. Das sind doch Dinge über die man reden kann.

Schau, meine Beziehung ist sehr "nah" und das ist für mich persönlich auch sehr wichtig. Ich möchte mit meinem Partner mein restliches Leben teilen und ich will wissen, was in ihm vorgeht. Beim Sex. Bei allem. (Natürlich nicht in Details; kleine Geheimnisse behält jeder für sich, aber Sex ist für mich kein kleines Geheimnis - darüber kann man natürlich auch wieder streiten.)

Deswegen kann ich sagen, dass ich mir sicher bin, dass ich es nicht bereuen würde, von einem Betrug erfahren zu haben.


Kannst du das genauer erläutern? Wenn jemand fremdgeht, dann war er nicht ehrlich, weil er seinen Wunsch nach Sex mit anderen nicht offen kommuniziert hat, sondern dem heimlich nachgegangen ist. Auch wenn er im Nachhinein "beichtet". Die Beziehung ist also in jedem Falle eines wichtigen Grundpfeilers beraubt. Letztlich eine paradoxe Aussage, denn ich verstehe dich so, dass Fremdgehen für dich nicht schlimm ist, solange man im Nachhinein ehrlich ist.

"Nicht schlimm" stimmt ja so nicht, aber eben kein automatischer Trennungsgrund, weil ich sexuelle Treue prinzipiell nicht als so wichtig erachte, auch wenn ich sie gern habe.

Du hast recht: ich finde es an sich schon falsch, seine Vorstellungen nicht offen zu kommunizieren und erwarte von meiner Beziehung grundsätzlich, dass eine offene Kommunikation immer statt findet.

Du hast auch recht, dass es mir an Erfahrung mangelt, weswegen ich das Zugeständnis mache, dass es ja sein kann, dass man sich dieser Bedürfnisse nicht bewusst war. Es kommt sehr häufig vor, dass Wünsche verdrängt werden, warum also nicht beim Sex? Menschen sind nur Menschen. Fehler sind drin. Nur ist eine dauerhafte (!) Unehrlichkeit ein Fehler, den ich in einer Beziehung nicht haben möchte. Und in meiner Beziehung wäre ein Betrug kaum zu verheimlichen, ohne massiv zu lügen, weil wir sehr häufig über Sex sprechen.
 

Benutzer114624  (25)

Benutzer gesperrt
also ich würde es wissen wollen weil man dann darüber reden kann und vielleicht würde ich ihr dann noch ne zweite chance geben aber wenn ich es selber herausfinde mach ich sofort schluss
 
S

Benutzer

Gast
Ich würde es wissen wollen. Ich gehe eine Beziehung ein und zwar nur unter der 'Bedingung' dass er mir treu ist und ich ihm natürlich auch. Geht er fremd so bricht er dies und dann möchte ich die Möglichkeit bekommen zu entscheiden ob ich die Beziehung unter den gegebenen Umständen weiterführen möchte und kann. Und diese Entscheidung soll er mir nicht abnehmen indem er es verschweigt. Ich finde es eine absolute Frechheit sich anzumaßen dem Partner diese Entscheidung einfach zu nehmen.
 

Benutzer86779  (36)

Sehr bekannt hier
Immerhin 22% würden es nicht wissen wollen. ist schon interessant.
 
S

Benutzer

Gast
Ich würde es wissen wollen.

Ganz einfach aus dem Grunde, dass ich mich nicht verarschen lasse und gerne selber entscheide, inwiefern ich da handle.
 

Benutzer34914 

Meistens hier zu finden
Es ist die Vergangenheit, wenn Sie es mir unbedingt sagen möchte kann Sie es machen, aber ich würde jetzt net aktiv fragen ob Sie schonmal fremdgegangen ist.
 

Benutzer68737  (38)

Sehr bekannt hier
Bei einer einmaligen Sache will ich es definitiv nicht wissen. Vermutlich (unter anbetracht der Umstände) würde ich nämlich einen einmaligen Fehltritt verzeihen, aber wenn ich die Wahl habe, will ich es dann lieber gar nicht wissen um mich mit den Begleiterscheinungen nicht zu belasten. - Meine Meinung -
 

Benutzer114093  (26)

Sorgt für Gesprächsstoff
Also laut meiner Erfahrung beichtet man so etwas nur aus purem Egoismus; man hat ein schlechtes Gewissen und möchte das loswerden, mann könnte es nicht mit SEINEM Gewissen vereinbaren, man fühlt SICH schlecht deswegen. Der Partner ist nicht damit geholfen wenn er weiß dass man ihn in einem Ausrutscher betrogen hat, sowas zerstört nur sehr viel, auch wenn es ein bedeutungsloser Unfall war. Deswegen: ich würds nicht verraten unds auch nich wissen wollen.
 
2 Jahr(e) später

Benutzer113955 

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Ich grabe das nochmal aus, weil mir auch in letzter Zeit aufgefallen ist, dass doch mehr Leute zum Schweigen raten, als ich gedacht hätte.
Vielleicht möchten sich noch weiter User dazu äußern.

Ich persönlich würde es wissen wollen, weil ich die Möglichkeit haben will mich testen zu lassen und um selbst zu entscheiden, ob ich mit diesem Fehltritt leben kann. Würde man mir das verschweigen, wäre das wahrscheinlich viel schlimmer für mich als der Ausrutscher.

Würde ich fremdgehen, würde ich es (hoffentlich, ist ja bis dato nur Theorie) meinem Partner sagen, einfach weil ich das auch von ihm erwarten würde. Ich finde den Gedanken daran, dass ich irgendwann man evtl. meinen Partner betrügen würde so erschreckend, dass ich hoffe, dass ich mich in so einer Situation selbst trennen würde. Damit ich mich selbst wieder auf die Kette kriege, denn wenn ich fremdgehen würde, wäre ich nicht mehr der Mensch, der ich jetzt bin und sein möchte.

Von mir noch die Frage: Sprecht ihr sowas zu Beziehungsbeginn ab? Ob man im Falle des Falles es wissen will oder nicht? Erst zu fragen, wenn es soweit ist wäre ja ziemlich sinnfrei...
 
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