Würdet ihr euren Urlaub spenden für Kollegen, die ihn wegen Schicksalsschlägen brauchen?

Wütrdet ihr Bedürftigen Kollegen Urlaub spenden ?

  • Ja

    Stimmen: 21 61,8%
  • Nein

    Stimmen: 9 26,5%
  • Nur leihen , dass er ihn qausi irgendwann zurückzahlt in Stücken

    Stimmen: 4 11,8%
  • Weiterverkaufen

    Stimmen: 0 0,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    34

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Hallo die Geschichte dahinter habe ich egrrade in Galileo big Picturs gsehen. Da ging es um eine Familienvater mit einer leukämieerkrankten Tochter. Dieser stellte Antrag bei seiner Spedition, auf Unbezahlten Urlaub.


Als Antwort bekam er, dass er 289,95 Tage oder so , gespendet bekam von den Kollegen. Das geht in Fankreich dank einem Gesetz.


Würdet ihr soetwas auch für kollegen in der Firma tun, Urlab /Überstunden für bedürftige Kollegen aus solidarität spenden ?

Wie steht es mit unseren Arbeitgebern/Personalchefs usw wie unser Firebird Firebird . Was haltet ihr von dieser Idee ?

Ich z.b als Singelmann mit mehreren Sonderurlaubskonditionenen würde da vielleicht mal einem Elternteil in der Truppe ein paar Tage spenden !
 

Benutzer58449  (31)

Planet-Liebe ist Startseite
Und was passiert dann wenn einer der Kollegen der seinen Urlaub gespendet hat dann einen ähnlichen Schlag erleidet? Wessen Urlaub bekommt er dann?
 

Benutzer96776 

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Ja, würde sicherlich ein paar Tage abtreten, aber ich bin sicher, dass sich im Fall der Fälle besser geeignete Lösungen finden würden.
 

Benutzer140528  (50)

Meistens hier zu finden
Vorausgesetzt er / sie steht mir nahe, dann ohne eine Sekunde darüber nach zu denken.
Ja, ohne Wiedergutmachungsgedanken.
 

Benutzer150418 

Verbringt hier viel Zeit
Nein, würde ich nicht.
Bei Geld- und Sachspenden bin ich nie knauserig. Aber bei Urlaub? Nein. Der ist sowieso so knapp bemessen und als Arbeitsnehmer ist man doch selbst dankbar für und angewiesen auf jeden Tag und geht gegen Ende des Jahres auf den Brustwarzen am Rande des Burn-out. Wenns auf Kosten meiner eigenen Gesundheit geht, in dem Fall meine psychische, kenne ich keine Solidarität.
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Und was passiert dann wenn einer der Kollegen der seinen Urlaub gespendet hat dann einen ähnlichen Schlag erleidet? Wessen Urlaub bekommt er dann?
Naja, es wird ja nur der Urlaub eines Jahres gespendet. Wenn der Kollege im nächsten Jahr also einen ähnlichen Schlag erleidet, kann er auf das gleiche hoffen. Wenn's ihm gleichen Jahr passiert, keine Ahnung – aber dass im selben Jahr zwei Kollegen etwas derartiges widerfährt und auch noch alle Kollegen ihren Urlaub schon gespendet haben, ist wohl selten.

Ich find die Regelung gut. Bei einer mir nahestehenden Person würde ich das sowieso machen, und auch bei weniger gut bekannten Kollegen sicher im Umfang von ein paar Tagen. Wenn das Unternehmen einige Mitarbeiter hat, die das auch so machen, kommt ja schon schnell etwas zusammen.
 

Benutzer137391  (46)

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ja würde ich!!
spendet jeder nur einen tag.. in einer großen firma käme mühelos viel zusammen!
ich fand das toll.. der beitrag ist aber alt, das kam schon einmal und damals musste ich fast weinen vor rührung..
 

Benutzer18889 

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Ich finde die Idee an sich gut und würde natürlich auch einige Tage spenden, wenn ich die entsprechende Person erstens mag und zweitens weiß, dass sie das auch für mich tun würde. Bei Kollegen, die dauernd krank feiern, käme das auf keinen Fall in Frage. Wer nicht zuverlässig ist, hat auch keine Unterstützung verdient.

Aber bei Urlaub? Nein. Der ist sowieso so knapp bemessen und als Arbeitsnehmer ist man doch selbst dankbar für und angewiesen auf jeden Tag und geht gegen Ende des Jahres auf den Brustwarzen am Rande des Burn-out.

Off-Topic:
Das ist wohl äußerst individuell. Ich habe noch 9 Wochen Urlaub von diesem Jahr übrig, obwohl ich auch mehr als 4 Wochen genommen hatte. Dafür habe ich den Rest des Jahres aber fast immer über Soll gearbeitet und so ein dickes Plus angehäuft. Meine Mutter erzählte auch erst gestern, dass sie noch über 50 Tage hat. Ich kenne überwiegend Leute, die am Ende des Jahres noch gut was übrig haben und so überhaupt nicht gestresst sind.

In Deutschland bekommt man, verglichen mit beispielsweise den USA, ohnehin sehr viel bezahlten Urlaub. Meine Freunde drüben sind froh, wenn sie 10 Tage pro Jahr haben.
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Ich bin da nicht knauserig. Zurzeit sind viele Kollegen krank, damit nicht alles liegen bleibt arbeite ich zurzeit bei halber Stelle bis zu 10 Std die Woche mehr. Ich kann mir das grad "leisten" und weiß, dass sollte bei mir mal Not am Mann sein, die Kollegen genauso reagieren würde. Das ist für mich eben Teamwork.
 

Benutzer71335  (53)

Planet-Liebe ist Startseite
Ja kein Problem, meine Arbeit ist eh so schön, das ich keinen Urlaub brauche.
Und meine Kolleginnen allesamt so lieb und mir ans Herz gewachsen , dass ich das liebend gern tun würde.

Denke aber das man das nicht unbegrenzt darf, oder?
 

Benutzer141862 

Sehr bekannt hier
Ja, würde ich tun.

Off-Topic:
Allerdings hätte ich vom Arbeitgeber erwartet, dass der diese Aktion seiner Angestellten auch unterstützt und dem betroffenen Mitarbeiter eine gewisse Anzahl der Urlaubstage schenkt. Hätte die Firma die Aktion nach dem Motto "oh wie kollegial sind doch unsere Mitarbeiter - ist doch süß" einfach zugeschaut und von sich aus nix gemacht, würde ich meine Loyalität ihr gegenüber verlieren.
 

Benutzer18889 

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Ja kein Problem, meine Arbeit ist eh so schön, das ich keinen Urlaub brauche.

Off-Topic:
Das geht mir sehr ähnlich. :grin: Ich nehme eben Urlaub, wenn ich verreisen möchte, aber ansonsten gehe ich echt gern zur Arbeit und als ich gerade zwei Wochen nicht dort war, habe ich trotzdem von den Kolleginnen alles wichtige per Whatsapp mitbekommen. Es würde mich schon etwas nerven, wenn ich so lange keine News bekäme. :tongue:

Entsprechend bleibe ich auch fast immer länger als ich müsste, komme früher zum Dienst und mache so gut wie jeden Dienst für kranke Kollegen, sofern ich Zeit habe. Eine Arbeit, zu der ich mich aufraffen muss, wäre ein Alptraum. Klar gibt's auch doofe Sachen, z.B. den Fahrtweg oder Dienst an Silvester, aber die positiven Aspekte machen den Großteil aus und das ist wichtig.
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Bei uns auf der Arbeit ging das nicht so einfach wegen Personalnot und unterschiedlichen Abteilungen in einer relativ kleinen Firma.
 

Benutzer150418 

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:
M Maria88 Hätte ich so viel Urlaub wie du, dann würd ich davon auch locker drei Wochen abgeben - leider hatte ich noch nie mehr als 30 Tage (oft weniger) und die bräuchte ich leider für mich selbst.
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Wie steht es mit unseren Arbeitgebern/Personalchefs usw wie unser Firebird Firebird . Was haltet ihr von dieser Idee ?
Ich finde sowas nicht gut. Bei aller Solidarität der übrigen Mitarbeiter, wäre genau diese mein Problem. Solche Schicksalsschläge sind hart, aber die übrigen können da genau so wenig für, wie der Betroffene selbst. Mitarbeiter brauchen ihren Urlaub - ob sie das nun gerade einsehen oder nicht. Ich sähe die Gefahr der Überforderung bei den anderen.

In Deutschland ist das nicht möglich und das finde ich auch richtig so.
 

Benutzer114808  (34)

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Wir wissen manchmal nicht, wie wir unseren Resturlaub los werden sollen (vor allem die Kinderlosen, die ihren Urlaub nicht wegen Schul- und KiGa-Ferien "verbrauchen"). Nehmen wir den alten Urlaub mit ins neue Jahr, landen wir Mitten in unserer Hochsaison, da er bis Ende März oder April genommen sein soll...

Wir haben ein tolles Team, sehr viel Stress und jeder einzelne trägt eine ordentliche Portion Verantwortung und trotzdem kriecht keiner am Ende des Jahres auf den Brustwarzen Richtung Burn-Out. Da passen unsere Chefs schon auf. Manchmal müssten wir eher auf sie aufpassen - die sind selbstständig und bringen es im Jahr oftmals nicht auf 20 Tage Urlaub.

Ich denke aber, dass ein Arbeitgeber auch auf anderen Weg etwas machen kann, ohne dass der einzelne Angstellte eine Veränderung zu spüren bekommt. Jedem einzelnen einen Tag Urlaub mehr gewähren, der dann gespendet wird. Je nach Größe der Firma sicherlich realisierbar.
 

Benutzer137391  (46)

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Mitarbeiter brauchen ihren Urlaub - ob sie das nun gerade einsehen oder nicht. Ich sähe die Gefahr der Überforderung bei den anderen.

.

ich glaube, es ging um je einen tag und nicht den verzicht auf vielen/ alle tage? ;-)
ich finde sowas in einem team fast schon normal.. bei uns wären sicher alle sofort dabei...
es kann jeden treffen und etwas solidarisch sollte man schon untereinander sein, wenn man jahrelang zusammen arbeitet?!
 

Benutzer141862 

Sehr bekannt hier
Ich finde sowas nicht gut. Bei aller Solidarität der übrigen Mitarbeiter, wäre genau diese mein Problem. Solche Schicksalsschläge sind hart, aber die übrigen können da genau so wenig für, wie der Betroffene selbst. Mitarbeiter brauchen ihren Urlaub - ob sie das nun gerade einsehen oder nicht. Ich sähe die Gefahr der Überforderung bei den anderen.

In Deutschland ist das nicht möglich und das finde ich auch richtig so.
Sehe ich anders. In der Situation kann zwar keiner das urspründliche Probem - die Kreinkheit des Kindes - beeinflussen, aber dem Vater zu ermöglichen, mit seiner krebskranken Tochter möglichst viel Zeit zu verbringen ist schon eine sehr große Hilfe für sie.

Aus der Management Perspektive hätte ich diese Initiative als eine perfekte natürliche Team Bulding Aktion betrachtet. Die Mitarbeiter fühlen sich ja dadruch einig, stellen unter Beweis, sie sind füreinaner da, sogar wenn etwas opfern müssen und sind im Endeffekt ihrem Unternehmen loyaler. Ein Traum.

In Anbetracht der Geldsummen, die die meisten Firmen fürs Team Building, Employer Branding und diverse Motivationsprogramme ausgeben, die meistens doch nur wie ein Muss und "ach schon wieder?.." rüberkommen, wäre es viel schlauer (und günstiger) so eine interne Initiative zu unterstützen.
 

Benutzer150280 

Verbringt hier viel Zeit
Nein, würde ich auf gar keinen Fall. Ich gehe zwar die meiste Zeit gerne zur Arbeit, aber in dem Fall ist mir meine freie Zeit dafür zu viel zu wichtig, als das ich davon etwas abgeben würde.
 

Benutzer145807 

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:

als Arbeitsnehmer ist man doch selbst dankbar für und angewiesen auf jeden Tag und geht gegen Ende des Jahres auf den Brustwarzen am Rande des Burn-out
Die Pauschalisierung ist hier viel zu negativ. Hört sich fast so an, als wäre die gesamte Arbeitnehmerschaft in Deutschland völlig unzufrieden mit ihrem Job! Ich bin mir ziemlich sicher, dass es nicht so ist, auch wenn das an einigen Stellen so vermittelt wird.

Zur Frage: Wie auch hier schon geschrieben wurde: Das hängt stark davon ab, ob mir der Kollege nahe steht. Wenn das so ist, hätte ich kein Problem damit.
Falls nicht, hängt es von der Anzahl der Tage ab. Bei mir im engsten Arbeitsumfeld sind es ca. zehn Kollegen. Wenn jeder nur einen Tag spendet, sind das schon zwei Wochen Urlaub für den Betroffenen. Das tut mir nicht weh. Wenn ich alleine allerdings die zehn Tage spenden sollte, wäre das schon eher eine Überlegung wert, ob ja oder nein!
 
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