Würdet ihr die FHM offen im ZUG LESEN?

Benutzer42166  (37)

kurz vor Sperre
[..] und daher finde ich das genauso erbärmlich wie Mario Barth, Sex and the City und was weiß ich.
Ich glaube einfach, dass du den Sinn von Unterhaltung nicht verstanden hast. Kein Mensch erwartet von FHM die journalistische Aufarbeitung der Nah-Ost-Kriese, genau wie kein Europäer erwartet, dass CNN die Wahrheit spricht.

Mario Barth, Sex and the City und und und sind Unterhaltung. Wo ist das Problem?

#Hannes#
 
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@neverknow:
In einer Hälfte deines Offtopic-Satzes steht eigentlich die Lösung für alle Aufregung. Comedy ist Übertreibung, ein Extrem. Comedy hat schon immer mit Vorurteilen gearbeitet, da hat Mario Barth das Rad nicht neu erfunden. Er drückt es nur profaner als z.B. Loriot aus. Der hat Dinge wie "Frühstücksei" gemacht, ein Ehepaar, das aneinander vorbeiredet. Nur darüber regt sich keiner auf. Und letztlich beschreiben sie alle Situationen, die es tatsächlich gibt/geben könnte. Nur eben im Extrem.

neverknow schrieb:
Hachja, das muss wirklich eine liebevolle Beziehung sein, in der man sich gegenseitig respektiert, zuhört, den anderen als Seelenverwandten wahrnimmt und einander wirklich versteht.

Und das ist ein Problem des Verständnisses. Barth möchte doch nur den Eindruck erwecken, als erzähle er Stories aus seinem Leben. Einen Autor mit der Figur im Roman gleichzusetzen ist bei der Interpretation schlichtweg falsch. Comedy sagt's: Nicht alles so ernst nehmen, dann geht der Sinn von Entertainment verloren.

Und warum du nun Leute als doof bezeichnest, die das gucken, verstehe ich nicht. Es gibt sicherlich Typen, die meinen, sie würden sich 100% in Barths Sprüchen wiederfinden oder Frauen, die Sex and the City als Lebensideal verstehen. Aber genauso gibt es Menschen, die total in irgendeiner Elfen- oder Star Trek-Welt leben. Extreme sind in der Realität immer für Außestehende schwer zu fassen, aber andrerseits sollte man den Leuten ihr Hobby lassen bzw. ihren Charakter. Das macht uns letztlich verschieden und ein bisschen spinnen tun wir alle. Außerdem dürfte die Zahl der nicht-Barth-Typen genauso hoch sein wie die der "Machos". Denn der Mann polarisiert, was ihm den Erfolg sichert. Zum Thema: und das macht die FHM auch. :grin:
 
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Ich hätte theoretisch nichts dagegen, wenn jemand Sex and the City sieht und dabei darüber nachdenkt, weshalb sich promiskuitives Verhalten vielleicht kontraproduktiv auf das persönliche Seelenheil auswirken könnte. Nur tut das ja keiner.

Warum sollte das jmd auch tun? Solche Sendungen dienen zur Unterhaltung, mehr nicht.

Wenn ein Weibchen Sex and the City schaut, hält sie das gezeigte für toll und glamourös und möchte dem im TV gezeigten "Ideal" nacheifern -- zumindest in der überwiegenden Mehrheit der Fälle.

Und? Ist das Dein Problem? Nein. Ich zB habe das zwar erst 3-4 Mal gesehen, weil ich kein Fernsehfan bin, aber würde nie auf die Idee kommen, einem Ideal nachzueifern.

Gleiches gilt für Mario Barth, um bei dem anderen Beispiel zu bleiben. Über dessen Witze kann man doch eigentlich nur lachen, wenn man tatsächlich der Meinung ist, dass Männer nichts anderes im Kopf haben als Fußball und Frauen nichts anderes als Schuhe. Und wenn man eben das denkt ... dann disqualifiziert man sich eigentlich selbst als Homo sapiens.

Es gibt auch Menschen, die Ironie verstehen, und deswegen darüber lachen können. Ich renne nun mal nicht immer ernst durchs leben, würde Dir vl auch mal gut tun :zwinker:

Aber naja, wie gesagt, Zensur ist auch keine Lösung, und so hab ich mit Sex and the City, Mario Barth und vielen anderen Dingen wenigstens gute Kriterien um zu wissen, dass ich mit Anhängern dieser Medienprodukte höchstwahrscheinlich nichts zu tun haben möchte :smile: kann auch hilfreich sein.

Das nenne ich Borniertheit.

Bist du auch der Meinung, dass das lustige an Mario Barth ist, dass seine Witze auf Realsituationen beruhen?Das hab ich nämlich schon häufig von Barth-Fans gehört. Und es stimmt mich wirklich traurig bzw. bedenklich, dass so anscheinend die Realität vieler Leute aussieht.

Ironie versteht nicht jeder :rolleyes:

Und wie gesagt, "Niveau oder nicht" ist das falsche Kriterium, eher "Mensch oder Steinzeitmensch".

Geil, wenn man über andere Menschen anhand von deren Medienkonsum urteilen kann. Ist es Dir angeboren oder wo hast Du das gelernt?

Das ist kein direkter Angriff auf dich, sondern nur meine allgemeine Sicht auf Leute, die die Witze von Mario Barth lustig finden.

Aja. Dann urteilst Du also sehr schnell.

Btw lese ich Wissenschaftsmagazine, Schiller, Shakespeare, eigentlich alles, was mir in die Hände fällt... aber das kann doch gar nicht sein, da ich ja kein Mensch bin und sowas gar nicht verstehen kann. :rolleyes:

Off-Topic:
Klar, Comedy ist immer Übertreibung, aber auch wenn man hier die Übertreibung wegnimmt, sieht die Realität echt düster aus.

Eben, Comedy ist Übertreibung. Vl sieht bei einigen die Realität düster aus, aber Du kannst doch nicht gleich auf alle Leute schließen. Es gibt übrigens nicht "die Realität", denn Mensch macht sich ein eigenes Bild davon, das nennt man subjektive Realität.
 

Benutzer66580 

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Ich glaube einfach, dass du den Sinn von Unterhaltung nicht verstanden hast. Kein Mensch erwartet von FHM die journalistische Aufarbeitung der Nah-Ost-Kriese, genau wie kein Europäer erwartet, dass CNN die Wahrheit spricht.

Mario Barth, Sex and the City und und und sind Unterhaltung. Wo ist das Problem?

#Hannes#

Ich kenn den Sinn von Unterhaltung durchaus, ich lasse mich oft genug unterhalten :zwinker: nur gibt es eben Arten von Unterhaltung, die ich nur schwer tolerieren kann. Nicht, weil ich es nicht lustig finden würde (das auch, aber das wär ja egal), sondern weil es eben irgendwo so was wie eine "Gürtellinie", einen "guten Geschmack", "moralisches Empfinden" ... ja, sowas in der Art, gibt. Daher find ich das genannte moralisch genauso fragwürdig wie extrem rassistische Witze, die auch "nur Unterhaltung" sind, aus denen aber eben doch eindeutig Verachtung klingt. So als Beispiel.
Wie gesagt, ich bin ja absolut nicht für Zensur, dennoch darf ich mir ein Urteil bilden und tue das.



@neverknow:
In einer Hälfte deines Offtopic-Satzes steht eigentlich die Lösung für alle Aufregung. Comedy ist Übertreibung, ein Extrem. Comedy hat schon immer mit Vorurteilen gearbeitet, da hat Mario Barth das Rad nicht neu erfunden. Er drückt es nur profaner als z.B. Loriot aus. Der hat Dinge wie "Frühstücksei" gemacht, ein Ehepaar, das aneinander vorbeiredet. Nur darüber regt sich keiner auf. Und letztlich beschreiben sie alle Situationen, die es tatsächlich gibt/geben könnte. Nur eben im Extrem.

Das ist es ja, das hab ich ja gemeint. Um eine Situation übertrieben darstellen zu können, muss diese Situation erst einmal vorhanden sein. Das heißt, damit Mario Barth seine Freundin als völlig debile, im realen Leben so natürlich nicht existierende Schachtel darzustellen ( = Übertreibung), muss er mindestens eine halbdebile Schachtel daheim haben. Im Sketch versteht er kein Wort von dem, was sie sagt und es interessiert ihn auch nicht, in der Realität versteht er nur die Hälfte bzw. interessiert ihn nur die Hälfte. Oder ein Viertel. Ist ja wurscht.


Und das ist ein Problem des Verständnisses. Barth möchte doch nur den Eindruck erwecken, als erzähle er Stories aus seinem Leben. Einen Autor mit der Figur im Roman gleichzusetzen ist bei der Interpretation schlichtweg falsch. Comedy sagt's: Nicht alles so ernst nehmen, dann geht der Sinn von Entertainment verloren.

Und warum du nun Leute als doof bezeichnest, die das gucken, verstehe ich nicht. Es gibt sicherlich Typen, die meinen, sie würden sich 100% in Barths Sprüchen wiederfinden oder Frauen, die Sex and the City als Lebensideal verstehen. Aber genauso gibt es Menschen, die total in irgendeiner Elfen- oder Star Trek-Welt leben. Extreme sind in der Realität immer für Außestehende schwer zu fassen, aber andrerseits sollte man den Leuten ihr Hobby lassen bzw. ihren Charakter. Das macht uns letztlich verschieden und ein bisschen spinnen tun wir alle. Außerdem dürfte die Zahl der nicht-Barth-Typen genauso hoch sein wie die der "Machos". Denn der Mann polarisiert, was ihm den Erfolg sichert. Zum Thema: und das macht die FHM auch. :grin:

Ich lass den Leuten ja auch ihre Hobbies und ihren Charakter, nur muss ich jene ja nicht gutfinden :tongue: ich würde wohl auch nicht mit einem "Elfenwesen", das den ganzen Tag über nix anderes macht als Rollenspiele zu spielen und Elbisch zu lernen, befreundet sein wollen. Eben weil da einfach kein Bezug vorhanden ist.

Und natürlich weiß ich, dass Comedy =/= Realität, aber wie oben geschrieben: in Comedy muss zum Teil Realität stecken, und das allein reicht hier schon aus, um furchtbar zu sein. Denn wenn eine real existierende Beziehung auch nur ein Quäntchen Ähnlichkeit mit Mario Barths Bühnenshow hat ...... ich red lieber nicht weiter, sonst krieg ich noch ne Verwarnung :engel:

Und natürlich sind nicht alle Leute Barth-Fans, zum Glück :tongue: Aber geb mal bei der studivz-Gruppensuche "Freundin" und M.B. ein, da gibt es unzählige Gruppen nach dem Schema "Hihihi, ich bin genauuu wie die Freundin von Mario Barth". Und da kommt mir echt das kaltze Kotzen. Geschlechterklischees und Frauenfeindlichkeit sind schon schlimm genug, aber wenn das auch noch Frauen selbst machen und sich dabei toll vorkommen ... :wuerg:



Warum sollte das jmd auch tun? Solche Sendungen dienen zur Unterhaltung, mehr nicht.

Hab oben was zum Stichwort "Unterhaltung" geschrieben. "Big Brother" ist auch "Unterhaltung", genauso wie Jackass oder Schönheits-OP's im TV. Wie jetzt schon oft gesagt, verbieten kann und will ich das nicht, aber ich erlaube mir dennoch, ein gewisses Urteil über die Leute zu fällen, die sich dadurch "unterhalten" fühlen.


Und? Ist das Dein Problem? Nein. Ich zB habe das zwar erst 3-4 Mal gesehen, weil ich kein Fernsehfan bin, aber würde nie auf die Idee kommen, einem Ideal nachzueifern.

Das ist gut :tongue: ich kenn aber genug Sex and the City - Weibchen, die keine Folge verpasst haben, sondern sich jedes Mal mit Prosecco zum SatC-Abend getroffen haben, "totaaaaaal" fasziniert von dem coolen "Lifestyle" waren und auch der Meinung sind, dass man nie genug Schuhe oder Ex-Lover haben kann.
Und auch, wenn man Extreme weglässt: wenn jemand diese Sendung mag, hat er offensichtlich eine völlig andere Weltanschauung als ich, ergo: eine nähere Bekanntschaft oder Freundschaft wird wohl nicht zustande kommen.

"Mein Problem" ist das nicht. Höchstens das der Frauen, die sich durch sowas beeinflussen lassen.


Es gibt auch Menschen, die Ironie verstehen, und deswegen darüber lachen können. Ich renne nun mal nicht immer ernst durchs leben, würde Dir vl auch mal gut tun :zwinker:


Ironie versteht nicht jeder :rolleyes:

Wie ich oben bei Lenny84 geschrieben habe: damit etwas Ironie oder Übertreibung sein kann, muss erstmal eine Realsituation vorhanden sein. Wenn jemand lauter Witze darüber machen würde, wie er seine Frau schlägt, könnte ich das auch nicht lustig finden. Denn das müsste nicht heißen, dass er das tatsächlich ständig macht, aber dass er zumindest mit dem Gedanken spielt, usw. Ich hoffe man versteht, was ich meine.


Das nenne ich Borniertheit.

Aja. Dann urteilst Du also sehr schnell.

Geil, wenn man über andere Menschen anhand von deren Medienkonsum urteilen kann. Ist es Dir angeboren oder wo hast Du das gelernt?

Natürlich kann man das.
Und ja, ich urteile schnell, und liege fast immer richtig. Ich irre mich natürlich auch manchmal und nehme ein Urteil wieder zurück, aber ich sehe meine Ansichten fast immer bestätigt.


Btw lese ich Wissenschaftsmagazine, Schiller, Shakespeare, eigentlich alles, was mir in die Hände fällt... aber das kann doch gar nicht sein, da ich ja kein Mensch bin und sowas gar nicht verstehen kann. :rolleyes:

Ich hab ja nicht gesagt, dass Mario Barth - Fans dumm sein müssen. Ich hab nur gesagt, dass sie bzw. die meisten von ihnen höchstwahrscheinlich ein (zumindest latentes) Bild von Mann-Frau / Geschlechterklischees / Beziehungen usw. haben, das ich nicht nachvollziehen kann und möchte.


Eben, Comedy ist Übertreibung. Vl sieht bei einigen die Realität düster aus, aber Du kannst doch nicht gleich auf alle Leute schließen. Es gibt übrigens nicht "die Realität", denn Mensch macht sich ein eigenes Bild davon, das nennt man subjektive Realität.

Zur "Übertreibung" hab ich jetzt schon genug geschrieben :tongue: und wegen dem "auf Leute schließen": warum lacht man über einen Witz, der besagt, dass Männer Frauen nicht richtig verstehen? Wenn man der Meinung ist, dass "Verstehen" von den einzelnen Persönlichkeiten und nicht den Geschlechtern abhängt, findet man das nicht lustig. Denn dann war man als Mann noch nie in der Situation "Häää was labert die denn? ... Typisch Frauen" bzw. als Frau noch nie in der Situation "Oh Mann, warum versteht der mich nicht? ... Typisch Männer", sieht also keine Übertreibung der Realität in einem solchen Witz, sondern findet ihn einfach nur langweilig bzw. im schlimmsten Fall beleidigend.
 
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neverknow schrieb:
Um eine Situation übertrieben darstellen zu können, muss diese Situation erst einmal vorhanden sein. Das heißt, damit Mario Barth seine Freundin als völlig debile, im realen Leben so natürlich nicht existierende Schachtel darzustellen ( = Übertreibung), muss er mindestens eine halbdebile Schachtel daheim haben.

In dem Satz steckt unsere unterschiedliche Meinung: Ich denke, man muss nicht alles erlebt haben, um darüber schreiben, scherzen oder reden zu können. Das wäre ziemlich schlimm. Die Witze, die Barth macht, sind ja nix Neues. In den 90ern waren Blondinenwitze das große Ding, stell dir mal vor, von denen würde die Hälfte real existieren. Oder stell dir vor, Stephen King würde seine Stories selbst auch nur halbwegs erlebt haben. Das ist ja die Kunst der Literatur, des Songwritings, der Comedy: Dinge übertragen zu können, sich Dinge ausdenken, weiterspinnen. Es wird auch wenige Frauen geben, auf die das Barth-Profil komplett zutrifft, aber mindestens jede zweite wird einen der Ticks haben. Gewollt oder ungewollt.
 

Benutzer79116 

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Nö, ich schreibe für ein Magazin, das du in einer anderen Ecke im Kiosk findest. Trotzdem: Wer gibt dir das Recht zu urteilen, wessen Job anständig ist und wer unanständige Sachen macht?
Ich denke, jeder von uns hat ein - völlig subjektives - Empfinden dafür, was anständig ist und was nicht. Ich habe nur meine Meinung gesagt. Wer bist Du, mir dieses Recht nehmen bzw. einschränken zu wollen?
Übrigens:Kritik als versuchte Zensur darzustellen ist nichts weiter als der Versuch, die Kritik zu zensieren.

Das Problem, das ich mit FHM und Konsorten habe, ist folgendes:
Es wird suggeriert, daß auch Informationen verbreitet werden. Neulich habe ich z.B. einen Bericht (ich glaube in ZAPP/NDR-Fernsehen) über das "Institut für rationelle Psychologie" gesehen, dessen "Studien" wiederholt z.B. von Men's Health publiziert wurden, obwohl ein Mindestmaß an journalistischer Arbeit gezeigt hätte, daß die Ergebnisse dieser "Studien" an den Haaren herbeigezogen waren und wahrscheinlich auch niemals irgendwelche Studien stattgefunden haben.
Journalismus hat nun mal etwas mit Gewissenhaftigkeit und Verantwortung zu tun, und diesem Anspruch werden große Teile der Medien nicht mehr gerecht.
 
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Mr. Hornsman schrieb:
Ich habe nur meine Meinung gesagt. Wer bist Du, mir dieses Recht nehmen bzw. einschränken zu wollen?
Übrigens:Kritik als versuchte Zensur darzustellen ist nichts weiter als der Versuch, die Kritik zu zensieren.
Erstmal: Besonders konstruktiv hast du deine Meinung nicht gesagt, sondern eher im Affekt irgendein Zeug von "Redaktionsräume in die Luft sprengen" geredet. Ich hab ja nichts dagegen, wenn man seine Meinung äußert, aber dieses Gerede von "Schund" und "Affenärschen" halte ich eben für überzogen. "Ich mag's nicht!" reicht völlig, oder nicht?

Und hier im Thread klang teilweise durch, dass solche Zeitschriften wie FHM abgeschafft werden sollten. Was hat das noch mit Kritik zu tun? Man kann doch niemandem mehr den Mund verbieten? Das ist Zensur.

Ich denke, wir haben einfach unterschiedliche Meinungen, was Journalismus angeht. Ich denke einfach nicht, dass die Journalisten immer die bösen Buben sind, die Lügen verbreiten.
 

Benutzer79116 

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Erstmal: Besonders konstruktiv hast du deine Meinung nicht gesagt, sondern eher im Affekt irgendein Zeug von "Redaktionsräume in die Luft sprengen" geredet. Ich hab ja nichts dagegen, wenn man seine Meinung äußert, aber dieses Gerede von "Schund" und "Affenärschen" halte ich eben für überzogen. "Ich mag's nicht!" reicht völlig, oder nicht?

Und hier im Thread klang teilweise durch, dass solche Zeitschriften wie FHM abgeschafft werden sollten. Was hat das noch mit Kritik zu tun? Man kann doch niemandem mehr den Mund verbieten? Das ist Zensur.

Ich denke, wir haben einfach unterschiedliche Meinungen, was Journalismus angeht. Ich denke einfach nicht, dass die Journalisten immer die bösen Buben sind, die Lügen verbreiten.
Wenn sich jemand wünscht, daß es Zeitungen wie FHM nicht mehr gäbe, hat das doch nichts mit einer Forderung nach einem Verbot o.ä. zu tun. Und wenn ich eine Zeitung für Schund halte und ihre Macher für Affenärsche ist das auch nichts weiter als meine Meinung, allerdings nicht sehr konstruktiv formuliert, damit hast Du recht.
Von Lügen habe ich übrigens gar nicht gesprochen, sondern nur von mangelnder Sorgfalt und Verantwortung.

Vielleicht solltest Du etwas weniger empfindlich reagieren, wenn jemand in drastischen Worten seine Ablehnung gegenüber einer Sache ausdrückt, die Du schätzt.
 
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Mr. Hornsman schrieb:
Vielleicht solltest Du etwas weniger empfindlich reagieren, wenn jemand in drastischen Worten seine Ablehnung gegenüber einer Sache ausdrückt, die Du schätzt.

Mir ist die FHM recht egal, nur wie du schon sagst: Ich finde eine "Ablehnung in drastischen Worten" nicht angemessen. Bei sowas schwingt oft eher Neid mit (warum kriegt der für seine Arbeit mindestens so viel Geld wie ich?) als dass es wirklich etwas mit der Sache an sich zu tun hat. Wobei ich nicht sagen möchte, dass es in deinem Fall Neid ist.

Inwieweit ein Männermagazin für Bildung bzw. sorgfältige Informationsbestattung für Berichte verantwortlich ist, weiß ich nicht. Ich denke, das steht bei den Machern eher bestenfalls an zweiter Stelle.
 
2 Woche(n) später

Benutzer86929 

Sorgt für Gesprächsstoff
Die FHM ist ne nette Leichtkostlektüre für die Fahrt zu meiner Freundin...
 
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