Würdet ihr auf eure Vorlieben verzichten, wenn...

Benutzer71335  (53)

Planet-Liebe ist Startseite
Stimmt schon. Man kann einiges am Anfang abechecken.

Dummerweise ändern sich Menschen aber in sehr großen Zeiträumen (5, 10, 20 oder 30 Jahren).
Ganz häufiger Fall: wenn eine 20 jährige Analverkehr hasst, heißt das ja nicht das sie mit 40 nicht plötzlich voll das analgeile Luder wird, gerade Frauen entwickeln ihre Neigungen und Vorlieben ja erst später.
Heißt das dann für denn Mann 20 Jahre stillhalten und abwarten? Oder sich gleich trennen und nach 20 Jahren zufällig wieder treffen und sich zu Tode ärgern, dass man die Traumfrau vor 20 Jahren fälschlich ziehen lassen hat.:grin: :ratlos:

Das Leben ist schon fies.:grin:

Wissen kann man das nie, man muss halt immer daran arbeiten oder damit umgehen können, wie mit allen Dingen in der Beziehung.

ärghhh *

Wahrscheinlich bin zu alt für dieses Forum :geknickt: ... wenn ich mir die Umfrageergebnisse anschaue :eek:

Wieso? Die Mehrheit der Frauen antwortet doch in deinem Sinne.
Nur die Männer halten sich vornehm zurück.:tongue:

Diese Diskrepanz ist nicht unerwartet, aber dennoch immer wieder interessant.:grin:
Ich weiß, ihr armen Männer habt auch mehr unter uns zu leiden, als wir unter euch. :rolleyes::grin: Glaubt ihr zumindest.:cool1:
 

Benutzer70314  (37)

Verbringt hier viel Zeit
Ich würde mich nur trennen, wenn er so Dinge wie Küssen, Kuscheln oder Sex an sich nicht mag. Wenn es dabei nur um einzelne Praktiken geht - kein Problem. Mein Ex wollte z.B. nicht lecken. Und ich konnte mich eigentlich gut damit arrangieren. So was ist ja kein Muss.
 

Benutzer31535 

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:
Jetzt hab ich das Falsche angekreuzt, weil die Frage im Titel anders ist als die Frage in der Abstimmung *grummel* :grin:
Wäre mir auch fast passiert. Sweety oder ein Mod sollten das noch mal schnell ändern.

Zum Thema: Nein, wäre für mich kein Trennungsgrund. Da müsste es schon etwas ganz Grundsätzliches sein, z.B. Asexualität bei ihr oder so. Ansonsten kann ich da getrost auf vieles verzichten. Mir ist das, was ich habe wichtiger und wertvoller als das, was ich nicht habe.

Viel gravierender wäre der umgekehrte Fall. Also wenn sie irgendetwas von mir erwartet, was ich aber nicht mag, z.B. Dirty-Talk, NS oder BDSM. Damit hätte ich dann ein Problem.
 

Benutzer50955 

Sehr bekannt hier
Wenn sonst alles prima läuft (auch im Bett), dann könnte man doch auch auf die Dinge einfach verzichten, die der Partner nicht mag, oder?

Für diejenigen, die sich eine bestimmte Sache beim Sex sehr stark wünschen (was auch immer im Einzelfall) wäre dies wohl schon nicht logisch, da sie ja nicht sagen würden "Meine Partnerin will xy nicht...aber im Bett ist alles super" :zwinker:

Es kommt da wohl ganz drauf an, welchen Stellenwert diese Sache hat...wenn es nur etwas ist, was man "ganz interessant" findet und sich vorstellen könnte, es evtl. mal probieren zu wollen und der Partner es nicht will, ist es ja kein Problem zu verzichten. Wenn der Wunsch allerdings sehr stark ist, aber der Partner ganz klar verneint, kann ich mir nicht vorstellen, dass es dauerhaft in der Beziehung funktionieren kann. Ich würde eher vermuten, dass sich dann Frust und Unzufriedenheit aufbauen, die sich auch auf andere Teile der Beziehung auswirken usw.

Was mich an ähnlichen Diskussionen z. B. mit Bekannten allerdings stört, ist das pseudo-moralisierende "An sowas wie Sex darf eine Beziehung doch nicht zerbrechen". Ich stelle mal die These auf, dass so etwas nur Leute sagen, die entweder mit dem Sex (wie auch immer der im Einzelfall aussieht) zufrieden sind, den sie haben oder aber Sex für sie überhaupt keine oder zumindestens nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt. Dann bitte sollen sie aber nur für sich sprechen, und nicht so einen verallgemeinnernden Unfug sagen. Ich sage ja im Umkehrschluss nicht, dass Sex alles ist...aber einfach mal moralisierend zu "fordern", dass diejenigen, die dauerhaft sexuell unglücklich sind, sich damit halt arrangieren sollen, geht wirklich nicht.
 

Benutzer75021 

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Tut mir leid, hab die Fragen blöd gestellt.

Kann mir da bitte ein Mod (mal wieder :-D) helfen? Das die Frage bei der Umfrage mit der Threadtitelfrage übereinstimmt??
Danke

ärghhh *

Wahrscheinlich bin zu alt für dieses Forum :geknickt: ... wenn ich mir die Umfrageergebnisse anschaue :eek:

Aber auch mit 16 war es mir schon völlig egal, ob mir eine Frau komplett meine sexuellen Bedürfnisse erfüllt hat.

Entweder ich liebte sie im "Gesamtpaket" oder nicht,
Und so ist es heute auch noch.
Das sehe ich auch so. Man muss doch nicht alles ausleben.
Ich hab nen Partner der alles mitmacht und leicht reden, jaja :schuechte
Aber ich hatte auch schon Beziehungen, in denen der Partner nicht so war. Klar ist das erst mal gewöhnungsbedürftig, aber ich fand das nie schlimm.
 

Benutzer31535 

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Editier doch einfach deinen Beitrag, Sweety. Die Umfrage selbst kann man jetzt wahrscheinlich nicht mehr so einfach ändern, dann müsste man ja auch die Ergebnisse "umdrehen".
 

Benutzer65590 

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Hm, ein harmonisches Sexleben ist schon wichtig - für mich jedenfalls; wenn ich sexuell unzufrieden bin, kann das die Beziehung schon beeinträchtigen. Und wenn ich "die" Beziehung fürs Leben suche, dann achte ich natürlich schon drauf, dass es möglichst keine offensichtlichen Dinge gibt, die einer langfristig glücklichen Partnerschaft im Wege stehen könnten.

Nun muss man natürlich einschränkend fragen, was denn ein "harmonisches" Sexleben beeinträchtigen kann. Die Verweigerung irgendwelcher extremer Spielereien sicher nicht, jedenfalls in meinem Fall. Ein bisschen Phantasie und Kopfkino kann man auch im nichtrealen Bereich lassen, man muss nicht alles ausleben. Und, davon abgesehen, habe ich die Erfahrung gemacht, dass mit der Zeit so einiges geht, was zu Anfang absolut nicht drin war :zwinker:
Sollte die Partnerin aber ganz elementare Dinge kategorisch und dauerhaft ausschließen, dann zeigt das für mich, dass wir sexuell nicht dieselbe Gesinnung haben, und das wäre dann ein Zeichen dafür, dass es auf Dauer eben nicht harmonisch funktionieren würde. Ein solcher Zustand wäre dann für mich keine Grundlage für eine echte, erwachsene Beziehung, also ein Trennungsgrund.
 

Benutzer37900 

Teammitglied im Ruhestand
Off-Topic:
Ich habs geändert, obwohl ja nun einige auch korrekt auf die Frage abgestimmt haben. Von daher ist das Umfrageergebnis so oder so verfälscht. :zwinker:
 

Benutzer75021 

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Editier doch einfach deinen Beitrag, Sweety. Die Umfrage selbst kann man jetzt wahrscheinlich nicht mehr so einfach ändern, dann müsste man ja auch die Ergebnisse "umdrehen".
so??? Den Threadtitel kann man nicht ändern...:ratlos:

Off-Topic:
Ich habs geändert, obwohl ja nun einige auch korrekt auf die Frage abgestimmt haben. Von daher ist das Umfrageergebnis so oder so verfälscht. :zwinker:
na toll, ist ja doof-egal. Trotzdem danke. :zwinker:
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Ich finds schon wichtig, sexuell so einigermaßen auf der gleichen Wellenlänge zu liegen, aber nur weil mein Partner irgendeine Praktik nicht mag, würde ich wohl nicht Schluss machen. Käme natürlich noch drauf an, was es genau ist, aber ich bin da eigentlich sehr flexibel und wenns nicht der Sex an sich wäre, dann könnte ich mich da gut arrangieren.

Mein Partner mag Lecken zum Beispiel nicht, aber mich störts eigentlich kein bisschen.

:eek: nun ist meine Antwort in der Umfrage falsch
Meine auch.
 

Benutzer46933  (40)

live und direkt
ich verzichte momentan ganz schön. wir haben im moment nämlich gar keinen gv. aber oh wunder, man lernt, damit zu leben. naja, so wichtig war mir der gv auch nicht, aber er scheint es schon zu vermissen. und trotzdem. es funktioniert. gibt noch viele andere sachen.
 

Benutzer67966 

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Ich kann das kaum beurteilen, da ich keine so ausgefallenen Vorlieben habe (als Vorliebe verstehe ich halt etwas, was in besonderem Maße von dem üblichen 08/15-Sex abweicht), auf die ich verzichten müsste.

Sicher gibt es immer mal etwas, was ich ausprobieren möchte. Aber wenn das dann nicht klappt oder uns nicht den erhofften Kick bringt, dann lässt man das halt wieder.

Mir ist keine sexuelle Vorliebe so wichtig, dass ich eine Partnerschaft dafür aufgeben würde.

Ich gebe aber zu bedenken, dass es persönliche Entwicklungen gibt, in denen solche Handlungen zwingend zum sexuellen Programm gehören. Die Wissenschaft ist sich derzeit dahingehend einig, dass so etwas Krankheitswert hat, wenn (am Beispiel Urinspiele) jemand nur noch erschwert sexuell befriedigt werden kann, ohne dass rumgestrullt wird - und derjenige darunter leidet. Einen Leidensdruck würde ich bejahen, wenn die Pinkelei ursächlich für Kopfzerbrechen ist, ob eine Partnerschaft noch Sinn macht. Entsprechend würde die eingangs gestellte Frage in bestimmten Fällen besser "könntet ihr auf eure Vorlieben verzichten, wenn..." heißen. Wobei ich aber auch gleich anmerken möchte, dass wohl kein Leidensdruck besteht, wenn die Partnerin mitstrullt. Somit steht und fällt der Krankheitswert dieser sexuellen Präferenz mit einer glücklichen Partnerschaft, so dass die wissenschaftliche Definition hier m.E. etwas inkonsequent ist. Schließlich endet meine "Krankheit" ja auch nicht, indem ich einen Rollstuhlfahrer zum Partner nehme.
 

Benutzer11128 

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Off-Topic:
@ Dunsti

Könntest du deinen Beitrag etwas weniger wissenschaftlicher formulieren ?

Waschbär kommt da nicht so mit .... :schuechte
 

Benutzer75021 

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Off-Topic:
@ Dunsti

Könntest du deinen Beitrag etwas weniger wissenschaftlicher formulieren ?

Waschbär kommt da nicht so mit .... :schuechte
Auf gut Deutsch: Dunsti würde sich aus solchen Gründen nicht trennen, es sei denn das bestimmte Vorlieben krankhaft werden (er zb immer nur kann, wenn NS oder was anderes) im Spiel ist :zwinker:
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Ich war am Freitag auf einem SM Stammtisch und wollte mal testen, ob ich in einer monogamen Beziehung, in der der Partner nicht auf SM steht, auf SM verzichten kann. Ich könnte … aber ich will nicht. Da baut sich so langsam ein innerer Druck auf, es macht mich selber unglücklich. Was sich auf die Beziehung auswirken würde. Wenn der Partner eine Vorliebe nicht teilt, dann finde ich es vollkommen legitim an der Beziehung zu zweifeln. Ich könnte z.B. auch nie mit einem Mann zusammen sein, der es nicht mag zu Lecken. Das wäre – um ehrlich zu sein – eine mittelschwere Katastrophe und somit ein Trennungsgrund. Sex ist zu wichtig, als das ich mich bloß halbwegs zufrieden gebe.
 

Benutzer31535 

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Off-Topic:
Ich war am Freitag auf einem SM Stammtisch und wollte mal testen, ob ich in einer monogamen Beziehung, in der der Partner nicht auf SM steht, auf SM verzichten kann.
Und wie testet man so was bei einem SM Stammtisch? *verwirrtsei*
 
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