Wären 2 homosexuelle Mütter oder Väter gut für Kinder?

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Benutzer56624  (32)

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Einige homosexuelle Pärchen möchten Kinder haben, etwa durch Adoption. :gruppe: Das ist rechtlich auch möglich, wenn ich mich nicht täusche.
Aber glaubt ihr, dass es für Kinder gut wäre, wenn ihre Eltern nur Mütter oder nur Väter wären? Hätte eine Tochter nicht Probleme, wenn sie bei der Erstmenstruation wie der Ochs vor dem Berg steht und ihre Väter ihr wenig helfen können? Fehlt einem Sohn nicht eine Vaterfigur, wenn er nur Mütter hätte?
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Nix Neues: Nein, es wäre definitiv kein Problem. Warum auch...

Im übrigen können homosexuelle Paare nicht gemeinsam adoptieren, aber einer von ihnen kann.
 

Benutzer56624  (32)

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Ich denke, Kinder brauchen einen Elternteil mit weiblichen Zügen und einen mit männlichen Zügen, damit sich ihre Persönlichkeit voll entwickelt. Söhne ohne Vater leiden häufig an Mutterkomplex, Töchter ohne Mutter haben in der Pubertät Probleme. Es sei denn sie hat eine ältere Schwester oder so.
Homosexuelle Eltern sollten das sehr gut berücksichtigen.
 
Ü

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Gast
nun - man könnte auch die gegenfrage stellen: gibt es erkenntnisse, das gleichgeschlechtliche "eltern" nicht gut für die kinder sind?

eine antwort auf solche fragen könnten wohl nur betroffene kinder geben.

Gruß
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich bin überzeugt davon, dass es für Kinder am besten ist, sowohl eine direkte männliche, als auch eine direkte weibliche Bezugsperson zu haben, die beide permanent verfügbar sind (also im Sinne von täglich sehen und gemeinsam an der Erziehung beteiligt sein).

Alle anderen Varianten (alleinerziehend - auch mit Wochenend-Besuchen beim anderen Elternteil, homosexuelles Paar, etc.), wo eben nicht beide Bezugspersonen direkt verfügbar sind, halte ich für nicht optimal.
Das heißt nicht, dass es unbedingt negative Auswirkungen auf jedes betroffene Kind haben muss, aber ich sehe doch eine gewisse Wahrscheinlichkeit für negative Auswirkungen, die nur auf der nicht-Verfügbarkeit einer männlichen oder weiblichen Bezugsperson beruht.
 

Benutzer87179 

Verbringt hier viel Zeit
Ich denke, Kinder brauchen einen Elternteil mit weiblichen Zügen und einen mit männlichen Zügen, damit sich ihre Persönlichkeit voll entwickelt.

Das kommt drauf an, was man unter solchen "Zügen" versteht. Sind es tatsächlich lebenswichtige Eigenschaften oder handelt es sich lediglich um ein Klischee, also um eine Eigenschaft, die die Gesellschaft eben von einem Mann oder einer Frau erwartet?

Wenn Eltern sich liebevoll und einfühlsam um ihre Kinder kümmern, sehe ich keine Wichtigkeit im Geschlecht der Eltern.
 

Benutzer56624  (32)

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Das wäre eine Untersuchung wert.

Das sollten die betroffenen Kinder selber aussagen. Nicht die homosexuellen Eltern oder heterosexuelle Eltern.
 

Benutzer70315  (32)

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ich glaube, es wäre ganz gut, wenn das kind welches bei zwei männchen oder weibchen aufwächst, einen draht zum jeweils anderen geschlecht hat. das kann aber in meinen augen auch die oma, die tante, der onkel etc. sein.
 

Benutzer26398 

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Das kommt drauf an, was man unter solchen "Zügen" versteht. Sind es tatsächlich lebenswichtige Eigenschaften oder handelt es sich lediglich um ein Klischee, also um eine Eigenschaft, die die Gesellschaft eben von einem Mann oder einer Frau erwartet?

Sicher ist das keine lebenswichtige Eigenschaft jedoch entspricht es "der Natur" d.h. der biologischen Logik das ein Kind ein weibliches Elternteil und ein männliches Elternteil hat um überhaupt entstanden sein zu können.

Alleine durch "unntürliche" Handlungen kann man dies umkehren das wäre für mich bspw. durch eine Adoption durch homosexuelle Paare. Auch alleinerziehende Mütter/Väter entsprechen nicht dem was die Natur einst für uns vorgesehen hatte - jedoch hat der Mensch gelernt die Natur zum teil zu überwinden...

Meiner Meinung nach besteht das Idealbild einer Familie auch in der heutigen Zeit noch aus der harmonischen Beziehung zwischen Vater, Mutter und Kind...

Und deshalb halte ich Adoptionen durch homosexuelle Paare nicht für besonders glücklich da hierdurch bewusst dieses Idealbild von vorn herein nicht gegeben ist...

Letztlich geht es meiner Ansicht nach zu Lasten des Kindes bzw. KANN diese Gefahr bestehen was sich für mich nur durch den "Eigensinn" erklärt unbedingt ein Kind haben zu wollen... das widerspricht der Natur und der "Nachteil" kein Kind haben zu können sollte in dem Falle hingenommen werden.

Sicher entsprechen "fremde Eltern" sowieso nicht dem von der Natur vorgesehenen Bild wenn diese jedoch als Frau und Mann bestehen ist das m.M. nach trotz allem einfacher als wenn es sich um zwei gleichgeschlechtliche Personen handelt.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Genau so gut oder schlecht, wie alle anderen Eltern(-teile).
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Bei den Eltern gibt es derart unterschiedliche Qualität!
Ich würde sagen, diese Unterschiede machen weit mehr aus als die Frage, ob die Familie einem "natürlichen, biologisch normalen, harmonischen Familienbild" entspricht.

Darum kann ich die Frage nicht abstrakt beantwortet.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
ich glaube, es wäre ganz gut, wenn das kind welches bei zwei männchen oder weibchen aufwächst, einen draht zum jeweils anderen geschlecht hat. das kann aber in meinen augen auch die oma, die tante, der onkel etc. sein.
Auch wenn es sicherlich für das Kind besser ist, wenigstens eine Bezugsperson des anderen Geschlechts außerhalb der "Kernfamilie" zu haben, als überhaupt keine derartige Bezugsperson zu haben, kann das meiner Meinung nach keine Bezugsperson innerhalb der "Kernfamilie" ersetzen, da der Kontakt einfach nicht so intensiv sein kann.
Man sieht sich nicht täglich, wenn man nicht im gleichen Haushalt lebt.
 

Benutzer49007  (34)

Sehr bekannt hier
Macht doch gleich noch ein Gesetz wo es nicht erlaubt ist als einzel Person ein Kind gross zu ziehen. Zum Beispiel alleinerziehende Mutter oder so. So ein Denken ist doch nicht normal also bitte! Die Bezugsperson zum anderen Geschlecht fehlt..Quatsch mit Sauce! Eine Mutter die allein die Kinder gross zieht hat dann eine Bezugsperson des anderen Geschlechts oder wie?
Die ziehen ihre Kinder genau so gut gross wie "normale" Familien.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Macht doch gleich noch ein Gesetz wo es nicht erlaubt ist als einzel Person ein Kind gross zu ziehen. Zum Beispiel alleinerziehende Mutter oder so. So ein Denken ist doch nicht normal also bitte! Die Bezugsperson zum anderen Geschlecht fehlt..Quatsch mit Sauce! Eine Mutter die allein die Kinder gross zieht hat dann eine Bezugsperson des anderen Geschlechts oder wie?
Die ziehen ihre Kinder genau so gut gross wie "normale" Familien.
Ich habe hier nie zwischen alleinerziehend und einem homosexuellen Paar, das Kinder erzieht, unterschieden.
Beides halte ich gleichermaßen nicht für optimal für das Kind.

Das heißt auch noch lange nicht, dass ich es verbieten möchte - aber ich bleibe bei der Meinung, dass das Optimum für das Kind anders aussieht.
 

Benutzer49007  (34)

Sehr bekannt hier
Ich habe hier nie zwischen alleinerziehend und einem homosexuellen Paar, das Kinder erzieht, unterschieden.
Beides halte ich gleichermaßen nicht für optimal für das Kind.

Das heißt auch noch lange nicht, dass ich es verbieten möchte - aber ich bleibe bei der Meinung, dass das Optimum für das Kind anders aussieht.
ist dies wissenschaftlich belegt? Ist es irgendwo erforscht was für das Kind optimal ist? Nein ist es nicht. Die Gesellschaft mach die optimalen Voraussetzungen für das Kind klar und mehr nicht.

Niergends steht, dass ein Kind bei nur einem Elternteil schlecht erzogen wird oder dem was fehlt oder es einfacht nicht das optimale zu Hause hat.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
ist dies wissenschaftlich belegt? Ist es irgendwo erforscht was für das Kind optimal ist? Nein ist es nicht. Die Gesellschaft mach die optimalen Voraussetzungen für das Kind klar und mehr nicht.

Niergends steht, dass ein Kind bei nur einem Elternteil schlecht erzogen wird oder dem was fehlt oder es einfacht nicht das optimale zu Hause hat.
Ich habe hier keine wissenschaftliche Studie, sondern nur die persönliche Erfahrung einer nahezu perfekten Kindheit, in der es einfach immer Dinge gab, die ich nur mit meiner Mutter oder nur mit meinem Vater machen, besprechen, etc. konnte und wollte.
Insbesondere gab es Gespräche mit meinerm Vater, die ich niemals mit einer weiblichen Bezugsperson oder einer männlichen Bezugsperson, zu der ich keine so intensive Verbindung habe und die mich nicht so gut kennt, geführt hätte und die für mich sehr wichtig waren.
Ich finde einfach, dass es Dige gibt, die am besten "von Vater zu Sohn" oder vermutlich auch "von Mutter zu Tochter" besprochen werden sollten, wobei natürlich auch der andersgeschlechtliche Elternteil in der Erziehung und für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes eine wichtige Rolle spielt.

Dazu gibt es inzwischen doch auch ziemlich viele Indizien für die These, dass in anderen Bereichen (z.B. Kindergarten und Grundschule) insbesondere das Fehlen gleichgeschlechtlicher Bezugspersonen nicht gerade vorteilhaft ist... ("verweiblichte" Kindergärten und Grundschulen, in denen oftmals die Eigenheiten und Bedürfnisse der Jungs kaum beachtet und respektiert oder sogar generell als störend und schlecht angesehen werden)
 
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