VW Polo..

Benutzer15875 

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Mein erstes Auto war ebenfalls ein Polo 6N mit 60PS. Den habe ich nicht geschenkt bekommen, sondern mir selber von meinem eigens gesparten Geld gekauft. Der Wagen war damals 6 Jahre alt, hatte aber nur 27.000km gelaufen (Rentnerauto) und war halt dementsprechend auch optisch und von den Abnutzungsspuren in einem verhältnismäßig neuwertigen Zustand.

Ich habe dieses Auto gut 4 Jahre und ca. 100.000km lang gefahren und habe jeden Kilometer mit diesem Auto genossen. Die 60 PS empfand ich auch nie als wirklich untermotorisiert und der günstige Unterhalt hat meinen Geldbeutel einigermaßen geschont.

Ich habe mir dann mein jetztiges Auto gekauft, einen Skoda Fabia 1,9TDI mit 105PS. (Oh Gott, wieder ein Frauenauto!) Dieses Auto fühlt sich schon eine klasse wertiger an als der alte Polo und selbst als der Polo 9N auf dessen Basis der Fabia ja basiert. Das Auto ist im Normalbetrieb mit ca. 4,5l/100km recht sparsam und wird auch bei Bleifußetappen nicht wirklich übermäßig durstig. Ich fahren nun seit ca. 1,5 jahren mehr oder weniger hautpsächlich im Hamburger Stadverkehr herum (wo rein objektiv betrachtet der ÖPNV auch recht gut ist) und ca. alle 3 bis 4 Wochen die A1 Richtung Süden bis Ahlhorn.

1. In der Stadt ist weder Leistung nach Größe es Autos für die Geschwindigkeit des vorankommens von Bedeutung. Leider muss ich jetzt selbst als Wahlhamburger sagen, dass die meisten Hamburger fahren wie die besenkten Säue. Also ich wüsste z.B. nicht, dass die allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50km/h innerhalb geschlossener Ortschaften nicht auch auf Hamburg zutreffen sollte. Auch wenn hier auf einigen Strecken 60km/h gilt und auch die gut ausgebauten mehrspurigen Straßen zum schneller fahren verleiten, sollte man sich immer in einem gewissen Rahmen bewegen. Aber selbst wenn ich mit 10 bis max 20 km/h über der max. erlaubten Geschwindigkeit fahren werde ich von recht vielen noch mit einer deutlich höheren Geschwindigkeit überholt. Gewonnen hat der andere dann aber meistens nur den Vorsprung bis zur nächsten roten Ampel an der er dann steht und bestimmt nervös wartet, dass es wieder grün wird, während ich es durch vorausschauendes Fahren recht häufig schaffe die nächste Grünphase ohne anzuhalten zu erreichen.

Letzens kam ich wieder aus Richtung Süden und bin über die Elbbrücken über die B5 nach Hamburg rein. In Hamburg klebte dann auf einmal ein 3er BMW in meinem Heck und ich konnte im Rückspiegel das genervte, angespannte Gesicht des Fahrers erkennen. Vor mir fuhren Autos (ich war auf der llinken Spur) und rechts auch. Wir bewegten uns alle mit ca. 60km/h. Dann wurde vor uns die Ampel rot. An der Ampel entstand auch eine zusätzliche Spur für Linksabbieger. Wir kamen zum Stehen und der BMW wollte an der Ampel wohl links abbiegen. Er zieht auf die Abbiegerspur, beschleunigt noch einmal voll und geht dann vor der roten Ampel voll in die Eisen. Ich habe weder etwas gegen BMWs noch gegen ihre Fahrer, aber sehr wohl etwas gegen mangelnde Voraussicht.

2. Meine Autobahnstrecke A1 Hamburg - Ahlhorn und zurück. Durch die vielen Baustellen und auch sonst in großen Teilen Geschwindigkeitsbegrenzt. Also nützt mir da auch kein 300PS Auto wirklich etwas. Was ich aber dort und auch generell auf Autobahnen wieder beobachte, dass viele einfach nicht vorausschauend genug fahren. Ich fahre mit einer Geschwindigkeit X und sehe vor mir einen Überholvorgang der insgesamt <X ist. (LKW überholt LKW und auf der Überholspur hat sich somit eine kleine Schlange gebildet). Dann nehme ich doch als vorausschauender Autofahrer rechtzeitig den Fuß vom Gas und bleibe auch erstmal noch auf der rechten Spur. Was schießt links an mir vorbei? BMW, Mercedes, Audi etc. und meist obere Mittelklasse oder größere SUV. Man sieht dann am Ende der überholenden Schlange immer recht abrupt die Bremslichter dieser Autos aufleuchten. In meinen Augen absolute Idiotie und unnötig hoher Verschleiß am Fahrzeug. Es scheint halt doch etwas dranzusein dass die Intelligenz einiger Autofahrer umgekehrt proportional zur Leistung ihres Fahrzeugs steht. (Achtung: Nicht verallgemeinert oder gar als Beleidigung gedacht).
 

Benutzer82687 

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Mein Freund hat auch nen Polo, weiß aber nicht, ob der 50 oder 60 PS hat. Er reicht aber vollkommen aus, um von A nach B zu kommen und alle Einkäufe und Besorgungen zu erledingen. Ich werd mir später vermutlich, selbst wenn ichdas Geld hätte, kein viel größeres und schnelleres Auto zulegen, da sich für mich der Sinn einfach nicht erschließt und ich es für mich als ausreichend empfinde. Mit Kindern wärs natürlich was anderes, wegen dem Platz. Aber für eine Person: freu dich doch einfach :smile:
 
1 Monat(e) später

Benutzer93343 

Verbringt hier viel Zeit
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Soviel zu deinem Einwand:

Klick

Dieser RS6 dürfte schon an die 10 Jahre alt sein und der Mensch ist ohne Verletzung aus diesem Wrack gekommen. Technik, egal wie viel schützt. Ob der Fahrer nun zu blöd ist steht auf einem anderen Blatt da kann ein Auto aber nichts für.

*gerad den Einwand entdeckt, wenn auch etwas älter :grin:*
Also wenn du das als Garantie fürs Überleben nimmst, dann viel Spass. Ich würd nicht drauf wetten....*hust* Und wie ja schon erwähnt wurde, alle anderen wären in dem Auto tot gewesen....Glück für ihn, dass niemand sonst dabei war. Wär das Auto anders aufgekommen, hätte er es wohl auch nicht überlebt. Naturgesetzmässigkeiten schaltest du nicht mit teureren Autos ab.
 

Benutzer117858 

Sorgt für Gesprächsstoff
Hammer, was hier manche für Ansichten haben..
In erster Linie ist ein Auto für mich ein Gebrauchsgegenstand.
Ich bin suuuuuper happy, dass ich den ollen Lupo meiner Eltern mit 50 PS fahren darf.
So komm ich wenigstens pünktlich und zuverlässig zur Arbeit.

Mein Traumauto ist ein Mazda MX-5 aber nicht, weil der mehr PS als mein jetztiger hat, sondern weil ich dieses Auto einfach so schön finde.

Gerade bei Fahranfängern finde ich es wichtig, dass sie nicht gleich die geilste und schnellste Kiste unterm Arsch haben. Das führt schnell zur Selbstüberschätzung und dadurch zu Unfällen. Oft mit schweren Folgen und das leider nicht nur für sich selbst...
 

Benutzer100557 

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Sei mal lieber Froh das du in dem heutigen Zeitalter bei Spritpreisen um die 2 € pro Liter einen Polo mit "nur 50" ps hast. Das dürfte bald der Traum von jedem sein :zwinker:

Das reicht meiner Meinung nach definitiv aus, ich hatte in dem Alter auch nicht wirklich besseres, solange es rollt & einen von A nach B bringt ist doch alles im Lot.
 
P

Benutzer

Gast
Mach Dir ma keine Gedanken, die 50PS reichen satt für nen Anfänger aus,
und ja, es ist wirklich ein kleines bißchen undankbar, wenn Du dich über die
kleine Motorisierung ärgerst.
Andere dürfen als Führerhsceinneulinge dankbar sein, wenn sie Pappas Auto
vielleicht ma nutzen dürfen, wenn er daneben sitzt, war bei mir damals zumindest so.

Mein erster Golf hatte auch nur 50 PS, und der hat mir, und war schon immer ein
Gern- und Schnellfahrer, jahrelang sehr wohl ausgereicht.
 
A

Benutzer

Gast
Ja klar ist der Polo ein super Anfängerauto. Nicht zu schnell und nicht zu langsam.
Mein erstes Auto war der "Dampfhammer" aus Turin, ein 1000er Fiat Panda mit 45 PS:zwinker:

Also freu dich einfach darüber.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Sei mal lieber Froh das du in dem heutigen Zeitalter bei Spritpreisen um die 2 € pro Liter einen Polo mit "nur 50" ps hast. Das dürfte bald der Traum von jedem sein :zwinker:
Der alte Polo mit 50PS wird auch keinen geringeren Spritverbrauch haben als ein für heutige Verhältnisse moderat motorisiertes Auto, das insgesamt deutlich bessere Fahreigenschaften hat, sowie bequemer und sicherer ist.
Bei den Verbrennungsmotoren gibt es enorme Fortschritte in Sachen Spritverbrauch im Verhältnis zur Leistung. (Dass Downsizing, Direkteinspritzung und Aufladung ein enormes Spritspar-Potential haben, wurde mit Dieselmotoren eindrucksvoll gezeigt... und jetzt wird das Gleiche auch mit Benzinmotoren gemacht. - Siehe z.B. die TSI-Motoren von VW.)

Das Problem ist nur, dass diese Entwicklung weniger dazu verwendet wird, um den absoluten Spritverbrauch zu senken, sondern dass die Autos bei gleichbleibendem bis leicht sinkendem Spritverbrauch immer größer, schwerer, sicherer und komfortabler werden und somit auch immer stärkere Motoren verbaut werden.
 
S

Benutzer

Gast
(Dass Downsizing, Direkteinspritzung und Aufladung ein enormes Spritspar-Potential haben, wurde mit Dieselmotoren eindrucksvoll gezeigt... und jetzt wird das Gleiche auch mit Benzinmotoren gemacht. - Siehe z.B. die TSI-Motoren von VW.

Die Technik mag sich verändert haben aber ob das nur Vorteile hat bezweifel ich. Die heutige Bauart der Motoren hin oder her, für mich bleiben sie aufgeladene Rasenmähermotoren... Und ich bezweifel stark, dass die Motoren der Alterung so stand halten wie es größere Agregate zu leisten vermögen. Die anfänglichen Probleme der "tollen" TSI Motoren sind ja bekannt und kleine Rückrufwellen gab es ja nun auch nicht. Hinzu kommt die Ahnungslosigkeit der Besitzer im Umgang mit einem Turbo z. B. Ich bewege mein 3,0L auf der AB auch bei 9-10 L und wenn es um Spritersparnis im Stadtverkehr geht, dann können wir die Autoklassen an einer Hand abzählen die das überhaupt sinnig leisten können. Vorallem sind die ganzen Werkangaben eh nichts als Beschönigung.
 
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