Vorwürfe vom Arbeitgeber wegen Krankheit - Wie viel muss ich mir gefallen lassen?

Benutzer27403 

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scheiße ist das...
sag mal, meint die das denn auch so hart wie sei es sagt? bei einer freundin zB ist es so, dass sie auch "ständig" angemacht wird bei ihrer arbeit - meist auch absolut unangebracht, aber kurz danach ist ´s auch wieder "gut", sie drückt sich halt immer so furchtbar aus. inzwischen hat meine freundin gelernt damit umzugehen, weil sie erstens weiß dass sie im recht ist und das nicht mehr so an sich ran kommen lässt, zweitens, weil ihre chefin das auch nicht so doll meint, wie´s rüber kommt.
ok - das ist nun keine hilfe, möchte damit nur sagen, dass es sowas LEIDER häufiger gibt...

dass du deinen ausbildungsplatz nicht wechseln möchtest, kannich aboslut nachvollziehen.
sicher, es wäre das beste - aber ich würde es auch nicht tun, auch wenn man es begründen kann.
aber ich würde an deiner stelle auch, solange du nicht dran kaputt gehst, versuchen deine ausbildung dort durchzuziehen.

und sicher, es kann sein dass du woanders von tuten und blasen keine ahnung hast (wer hat das noch gemeint?), aber dass kann dir immer passieren, weil viele eine andere ablage haben, mit anderen systemen arbeiten, etc.pp., das sollte nicht der vorderste grund sein.

wegen der fehlzeiten, ob nun viel oder normal. du bist seit fast vier einhalb monaten da und hast schon dreimal gefehlt. wenig finde ich persönlich das auch nicht - aber es kommt immer darauf an, was man hat. wenn man nun wegen einem schnupfen zuhause bleibt, dann würde ich als arbeitsgeber das mit der zeit auch erwähnen, aber wenn es um ERWIESENE krankheiten geht mit denen auch nicht zu spaßen ist, hat man sich darüber auch kein urteil zu bilden.
 

Benutzer4590 

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Das ist doch schlimmer, als wenn du jetzt was besseres suchst (mit Hilfe von der Gewerkschaft, der IHK, den zuständigen Beratungsstellen, der Schule etc). Man lässt dich sicher nicht hängen!

Kann mich dem nur anschließen. So, wie es bei dir grade ist, kann es einfach nicht weitergehen, das schadet sowohl deiner Gesundheit als auch der Qualität deiner Ausbildung (und damit womöglich auch deiner späteren beruflichen Laufbahn).

Aus dem mehrfachen Wechsel der Ausbildungsstelle wird dir später bestimmt niemand einen Strick drehen, da du ja dafür plausible Begründungen vorweisen kannst (zu große Distanz zum Betrieb im ersten Fall und die unhaltbaren Zustände im zweiten).

Bemüh dich neben deiner jetzigen Arbeit intensiv um eine andere Stelle und wechsle sofort, sobald du was in Aussicht hast, das ist wohl das beste, was du tun kannst.
 

Benutzer20882 

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wegen der fehlzeiten, ob nun viel oder normal. du bist seit fast vier einhalb monaten da und hast schon dreimal gefehlt. wenig finde ich persönlich das auch nicht - aber es kommt immer darauf an, was man hat. wenn man nun wegen einem schnupfen zuhause bleibt, dann würde ich als arbeitsgeber das mit der zeit auch erwähnen, aber wenn es um ERWIESENE krankheiten geht mit denen auch nicht zu spaßen ist, hat man sich darüber auch kein urteil zu bilden
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Wie gesagt, das eine Mal fehlen war wegen der Beerdigung. Das andere Mal weil ich im Krankenhaus zur Darmspiegelung war. Und das letzte Mal, weil ich nur noch am kotzen war.
Ich meine, das passiert mir öfter, dass mein Körper wieder alles von sich gibt. Aber meistens nach der Arbeit. Und hier war es halt den ganzen Tag über, deswegen konnte ich nicht arbeiten kommen.
 

Benutzer27403 

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Wie gesagt, das eine Mal fehlen war wegen der Beerdigung. Das andere Mal weil ich im Krankenhaus zur Darmspiegelung war. Und das letzte Mal, weil ich nur noch am kotzen war.
Ich meine, das passiert mir öfter, dass mein Körper wieder alles von sich gibt. Aber meistens nach der Arbeit. Und hier war es halt den ganzen Tag über, deswegen konnte ich nicht arbeiten kommen.

ich hab´s ja auch unterschieden!
wie gesagt, es gitb mitarbeiter, auch "leicht leidende" freunde, die bei einer kleinigkeit zuhause bleiben - das würde mir als arbeitgeber auch negativ aufstoßen.
aber es gibt sachen, wo es nicht geht!
was sollst du bei deiner arbeit auf der toilette hocken um zu kotzen und danach zwei tage krank zu sein - eine darmspiegelung hast du sicher auch nicht freiwillig gemacht - und die beerdigung ist auch keine angenehme sache...
von daher finde ich deine chefin sehr ungerecht!! (nicht dass du mich aus dem vorherigem post mißverstanden hast :zwinker: )


edit -
was ich noch mal erwähnen wollte, wegen wechseln des arbeitsplatzes... wie gesagt, BEVOR du daran kaputt gehst, MUSST du das tun!
aber sonst eher zähne zusammen beißen und durch - ich zumindest würde das tun. und man muss auch mal sagen und erwähnen, dass man nicht weiß, wie es in dem nächsten betrieb wird und soweit ich das in erinnerung habe(als du den rewe thread hattest habe ich das gefragt), kommst du mit deinen kollegen sehr gut zurecht und die sind nett - sowas ist auch nicht selbstverstandändlich...
 

Benutzer20882 

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Oki, sorry.

Bin einfach gereizt, fertig,...
 
M

Benutzer

Gast
Ok, wie lange hast du den noch zu lernen?

Wenn es nicht mehr lang ist, dann schalte einfach auf Durchzug, wenn sie halt wieder meint sowas zu machen. Nochmal wechseln wirst du nicht können bzw. sieht das dann auch nicht gut aus im Lebenslauf.
Und wegen Krankheit kann sie dir nicht kündigen, das geht nur in ganz bestimmten Ausnahmefälle und auch nur dann, wenn der Vertragszweck durch häufig bzw. längere Krankheit oder aufgrund der Krankheit gefährdet ist. Du hast weder häufig, noch lange gefehlt, noch hast du eine Krankheit, die den Vertragszweck gefährdet. Außerdem ist es mehr als zweifelhaft, ob eine Kündigung aus diesem Grund bei Azubis überhaupt eine Chance auf Gültgkeit hat, in der Regel nicht. Deshalb Kopf hoch und lass sie einfach schwätzen und nimm dir das nicht so arg zu Herzen.
 

Benutzer20882 

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Das sagt sich so leicht...
Klar, ich denke mir das auch jeden Tag, aber so ganz ignorieren krieg' ich einfach nicht hin, schließlich sitze ich jeden Tag bis 18 Uhr hier...

Ich bin im 2. Lehrjahr, also Mitte nächsten Jahres fertig.
 

Benutzer55230 

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Tja, Lehrjahre sind keine Herren/Damen-Jahre.
Ich hab damals aufm Bau die Lehre gemacht, was meinst du wie das abging.

Gefallen lassen musst du dir natürlich nicht alles. Aber wenn du deiner Chefin höflich, aber direkt die Meinung sagst, sollte sie doch damit klarkommen. Eine Magen/Darmgrippe ist schon ein triftiger Grund und auch der Tod eines Verwandten.
 

Benutzer26682  (41)

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Laß dich nicht unterkriegen!!!
Sagst ihr halt das du ja nicht mit Absicht krank warst.
Mein Chef meinte auch motzen zu müssen weil ich
neulich 2 Tage gefehlt habe.
Und doch vorher die Woche 2 Tage frei hatte.
Aber es ist mir egal ich war in den letzten 3 Jahren nie krank.
Hör nicht darauf was sie sagt sie kann sich eh nicht helfen
wenn du fehlst.
Krank ist krank!
Vielleicht solltest du mal Abfürmittel kaufen damit sie mal den ganzen Tag am Wc verbringt:zwinker:
 

Benutzer55230 

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Also für 26 Lenzen is der Vorschlag doch ziemlich unreif (ganz ohne dich angreifen zu wollen)
Was soll das bringen, ausser dem Rauswurf?
 
M

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Gast
Mein Gott wie ich diesen Spruch hasse. "Lehrjahre sind keine Herrenjahre". Ja toll und deswegen darf ihre Chefin sich alles gegenüber ihr erlauben oder was? Wenn ihre Chefin sie also schlägt, dann soll sie einfach das mit den Spruch begründen oder was? Ich glaub es tickt ja nicht mehr. Mit dem Spruch ist bestenfalls gerechtfertigt, dass der Azubi halt auch mal die Scheißarbeiten macht, aber auch nur dann, wenn sie mit der Ausbildung im Zusammenhang stehen, darünter fällt dauerhaftes abspülen nicht, sie lernt ja nicht Putzfrau oder?

Die gute Dame verstößt gegen ihre Pflichten aus dem Ausbildungsverhältnis. Sie hat die Fürsorgepflicht. Diese verletzt sie, wenn sie ihre Azubine anweist nicht mehr krank zu sein als könnte man das einfach so abstellen. Ich könnte es noch verstehen, wenn es jetzt häufig vorkommen würde bei ihr, das ist aber nicht der Fall.
Sie verstößt gegen ihre Ausbildungspflicht, wenn sie ihr nicht erlaubt an Nachhilfe zu nehmen und wenn sie von ihr dauerhaft Aufgaben verlangt, die nichts mit ihrer Ausbildung zu tun haben.

@ Ambergray

Ich weiß, dass es nicht einfach ist, aber he nochmal wechseln wird wohl kaum drin sein und wenn es dir zu bunt wird, dann bist du halt einfach krank. Bevor jetzt wieder was kommt, ich bin nicht der Meinung, dass man einfach mal so immer krank machen darf, aber dies ist hier nicht so, weil wenn auf jemand so rumgehackt wird wie auf sie, dann wird man davon eben tatsächlich krank.
Du hast es ja bald geschafft, dass Jahr packst du jetzt auch noch.
 

Benutzer4590 

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Ich weiß, dass es nicht einfach ist, aber he nochmal wechseln wird wohl kaum drin sein und wenn es dir zu bunt wird, dann bist du halt einfach krank.

Warum sollte nochmal wechseln nicht drin sein? Vor allem bei einem so guten Grund wie in diesem Fall. Und einfach immer krank spielen, wenn's zu arg wird, bringt ja mal so überhaupt nichts, außer dass es das Verhältnis zur Chefin weiter verschlechtert und womöglich noch ernstere Schwierigkeiten nach sich zieht.
 

Benutzer55230 

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Ich hab aber auch andere Vorschläge gemacht.

Davon abgesehen sollte man nicht gleich durchdrehen, wenns mal Knatsch gibt, als Lehrling bist du eben mal am unteren Ende der Nahrungskette, aber sowas kann sich ändern.
 
M

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Gast
Da wird nichts mehr schlecht werden, weil es jetzt schon unteres Niveau ist was ihre Chefin abzieht.
Und was für ernsthafte Schwierigkeiten? Ihre Chefin kann ihr überhaupt nix, auch wenn sie jetzt anfängt jede Woche einen Tag krank zu machen, weil sie Azubine ist und somit sowieso geschützter ist als jeder Arbeitnehmer und die sind bei Krankheiten schon gut geschützt. Außerdem macht sie nicht krank, sie ist krank. Es macht doch einen krank, wenn man immer und immer wieder sowas zu hören bekommt und sich nicht mal vernüftig dagegen wehren kann und somit immer den Ärger darüber runter zu schlucken, das macht krank, sie tut dann nicht nur so, das ist dann so.

Wechseln ist eine dumme Idee. Wie soll sie das den begründen? Ja, klar sie hat ihre Gründe dafür, aber he Personalchefs denken anders, die denken zu erst, dass jemand sich nur herausreden will und das Problem hat sie eben dann nicht nur beim Wechsel, sondern ihr ganzes Berufsleben über, weil sie immer wieder begründen muss warum sie gleich 3 Ausbildungsstellen hatte.
 

Benutzer12443  (40)

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ich kann mir schon denken, was du für magen-darm-probleme hast, wenn die untersuchungen keine ergebnisse bringen. wenn es das ist, was ich glaube (auch ich habe das), wird das schlechte klima in deinem betrieb das problem garantiert verschlimmern. jeder stress wird es verschlimmern. also ich würde folgendes tun. du machst alle untersuchungen, die möglich sind. vergiss nicht die allergie- und unverträglichkeitstests. sollte es bei keiner untersuchung einen befund geben, wird die diagnose auf reizdarm gestellt. wenn du diese diagnose hast, dann legst du sie deiner chefin inklusive infomaterial vor. sie kann dich als lehrling wegen einer chronischen störung nicht kündigen, auch wenn du häufig fehlen würdest. und dann besorg dir loperamid und duspatal aus der apotheke, wird dir bestimmt auch verschrieben. damit hast du jeden anfall recht schnell unter kontrolle (wegen ohnmächtig vor krämfen etc.).
sollte dich dein betrieb trotzdem so belasten, dass die symptome immer schlimmer werden, musst du ihn wechseln. deine gesundheit ist wichtiger.

es tut mir so leid für dich...:geknickt:
 

Benutzer47083 

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Die gute Dame verstößt gegen ihre Pflichten aus dem Ausbildungsverhältnis. Sie hat die Fürsorgepflicht. Diese verletzt sie, wenn sie ihre Azubine anweist nicht mehr krank zu sein als könnte man das einfach so abstellen.
Gesundes Halbwissen?
Die Chefin kann durchaus sagen, dass ihr die Fehltage zu viel sind!
Wenn Du mir dagegen ein Gesetz zeigen kannst, dann werden sich die Arbeitsgerichte aber freuen. Und Mobbing ist es definitv nicht, falls das jetzt auftauchen sollte.

Will ja jetzt nicht der Buhmann sein, aber ich persönlich finde so eine Äußerung jetzt auch nicht so gravierend. Idioten als Vorgesetzte wird man immer wieder haben, man muss einfach lernen, damit umzugehen. Die Sache mit dem Spitzeln war ja relevant aber das hier ist echt pille palle. Wenn Du mit so etwas nicht lernst umzugehen, dann hast Du ganz schlechte Karten in deinem zukünftigen Berufsleben. Ist traurig, aber leider nun einmal eine Tatsache. Chefs sind nicht immer lieb und freundlich, sondern können des öfteren mal richtig schöne große Quadratärsche sein.
 

Benutzer39771  (46)

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Wechseln ist eine dumme Idee. Wie soll sie das den begründen? Ja, klar sie hat ihre Gründe dafür, aber he Personalchefs denken anders, die denken zu erst, dass jemand sich nur herausreden will und das Problem hat sie eben dann nicht nur beim Wechsel, sondern ihr ganzes Berufsleben über, weil sie immer wieder begründen muss warum sie gleich 3 Ausbildungsstellen hatte.

Und was ist die Alternative? Soll sie unter diesen Bedingungen einfach so weitermachen? In einem Familienbetrieb, wo ein Mitarbeiter schon Mobbingopfer wurde und sie diesbezüglich auf übelste Art und Weise instrumentalisiert wurde? :angryfire Noch dazu mit einem gereizten Darm, für den Psychostress Gift ist? :wuerg: Dass die gesundheitlichen Probleme in den nächsten Wochen und Monaten schlimmer werden, dafür braucht man kein Prophet zu sein. :engel: Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts! :zwinker:

Und hör mir bloß auf mit der Denkweise von Personalchefs. Die können mich alle kreuzweise! :wuerg: Krank und arbeitslos müßten sie mal werden wie unsereiner, um von ihren hohen Rössern herunterzukommen! :angryfire Soll ich mich jetzt wegen denen verbuddeln und ein schlechtes Gewissen haben, wenn ich unter etwas ein Schlussstrich ziehe? Die sind doch auch so konsequent und schmeißen überflüssiges Personal raus oder beschäftigen Praktikanten zum Nulltarif, ohne mit der Wimper zu zucken! :angryfire Wieviel Millionen in diesem Land haben denn inzwischen einen nicht perfekten Lebenslauf mit Makeln und Lücken? Eigentlich sollten die Personalchefs selber genug Begründungsprobleme haben ... :mad:
 

Benutzer45117 

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mach dir keinen Kopf --> diese Zeit ist keine lange Zeit wo du krank warst
 
M

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@ audiophil

Nach § 618 Abs. 1 BGB hat der Arbeitgeber bei Dienstleistungen, die unter seiner Anordnung oder seiner Leistung vorzunehmen sind, dies so zu regeln, dass der Arbeitnehmer gegen Gefahr für Leben und Gesundheit soweit geschützt ist, als die Natur der Dienstleistung es gestattet.

Wenn ihre Chefin nun sie auffordert, trotz Krankheiten zu kommen und dies tut sie in dem sie sagt, dass sie die Fehltage abstellen soll, dann verlangt sie von ihr die Arbeitspflicht und innerhalb dieser Arbeitspflicht Dienstleistungen auszuführen, die eine Gefahr für Leben und Gesundheit darstellen, wenn sowieso die Gesundheit des Arbeitnehmers angeriffen ist.

Nach § 618 Abs. 3 BGB macht sich dann der Arbeitgeber schadensersatzpflichtig nach §§ 842 bis 846 BGB.

Ferner regelt § 6 Abs. 1 Nr. 5 BBiG, dass der Ausbildende zu sorgen, dass der Auszubildende körperlich nicht gefährdet wird.
Wenn sie von ihr verlangt, dass sie kommen soll, auch dann wenn sie krank ist, dann verstößt ihre Chefin auch gegen diese Vorschrift. Dies macht sie ebenfalls schadenersatzpflichtig.

Also zusammenfassend für langsam Denker. Wenn ihre Chefin sie so dermaßen mit ihren Äußerungen unter Druck setzt, so dass sie auch dann kommt, wenn sie krank ist, dann hat ihre Chefin enorme Probleme, wenn ihr dabei etwas passiert bzw. ihre Gesundheit nachweislich sich noch mehr gefährdert durch das arbeiten.

Außerdem sollte man in diesem Fall auch berücksichtigen, dass die gute Dame gegen die Vorschriften § 6 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2 BBiG verstößt.
Da wird ausdrücklich hingewießen, dass sie dafür zu sorgen hat, dass der Azubi Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt werden, die zum Erreichen des Ausbildungszieles erforderlich sind und dass dem Azubi nur solche Verrichtigungen übertragen werden, die dem Ausbildungszweck dienen.

Wenn ihre Chefin sie dauerhaft zum spülen abstellt oder andere Aufgaben, die nichts mit der Ausbildung zu tun haben und wenn sie es ihr verweigert an einer für den Ausbildungserfolg wichtigen Nachhilfe nicht zu gehen, dann verstößt sie gegen die oben genannten Pflichten, auch damit kann sich ihre Chefin schadenersatzpflichtig machen.

Noch Fragen?

@ spätstarter

Nur übersiehst du, dass es genau dieser von dir heftig kritisierter Personalchef ist, der sie erstmal einstellt. Deshalb ist die Sichtweise von Personalchefs von großer Bedeutung.
Ich mein ok, sie kann es ja versuchen zu wechseln, aber da seh ich wenig Erfolgsaussichten, vorallem dann, wenn man schon einmal gewechselt hat und ich will ihr auch keine falsche Hoffnungen machen, weil das braucht sie jetzt nun wirklich nicht.
Nach meiner Meinung soll sie dies dort durchziehen. Es ist nur noch ein Jahr und die Zeit geht vorbei und wenn sie krank ist, dann ist sie krank und dann geht sie einfach zum Arzt und lässt sich krank schreiben und aus die Maus.
Auch wenn sich manche, dass hier nicht vorstellen können wie audiophil, dass man unter diesem Druck, der auf ihr lastet und durch ihre Chefin verursacht wird krank wird.

Und mal allgemein, wer mit der Einstellung rumläuft, dass der Azubi am ende der "Nahrungskette" steht, sollte lieber niemals in seinem Leben ausbilden. Ein Azubi ist in Deutschland nicht am ende der "Nahurngskette" er wird per Gesetz und durch ständige Rechtsprechung besser geschützt als jeder andere Arbeitnehmer.
 

Benutzer47083 

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@ audiophil


Wenn ihre Chefin nun sie auffordert, trotz Krankheiten zu kommen und dies tut sie in dem sie sagt, dass sie die Fehltage abstellen soll, dann verlangt sie von ihr die Arbeitspflicht und innerhalb dieser Arbeitspflicht Dienstleistungen auszuführen, die eine Gefahr für Leben und Gesundheit darstellen, wenn sowieso die Gesundheit des Arbeitnehmers angeriffen ist.

:grin: Schön abgetippt, aber wie gesagt: Gesundes Halbwissen.

Man muss Paragraphen natürlich auch verstehen und die Arbeitsrealität kennen.
Die Chefin kann sie nun einmal nicht zwingen trotz Krankheit zu kommen. Sie kann es sagen, fordern oder es sich auf die Stirn tätowieren, zwingen kann sie niemanden. Von daher ist sie weder schadensersatzpflichtig *lach* noch sonst irgend etwas. Wenn unsere Threadstarterin trotz Krankheit arbeiten gehen sollte, dann aus reinem Mangel an Wissen über ihre Rechte. Und solange die Chefin nicht explizit droht, dass sie unsere Amber rauswirft, wirst Du einen seeeeehr guten Anwalt und viel Schmiergeld brauchen, um ein Arbeitsgericht von einer Verletzung einer "Fürsorgepflicht" zu überzeugen.

So, genug diskutiert mit einem Melanie, unserer Planet-Liebe- Arbeitsrechts- und Geschichtsexpertin :grin:, morgen vormittag kann ich mir solche Diskussionen mit ernstzunehmenden Leuten antun. :kopfschue Wird weniger lustig, aber bestimmt produktiver. :grin:

EDIT:
Um jetzt mal was produktives zum Thema beizutragen, womit AmberGrey auch was anfangen kann:
Ignoriere den Scheiß von deiner Chefin, wenn Du krank bist, bist Du krank und bleibst zu Hause, kneif die Arschbacken zusammen und such dir nach deiner Ausbildung was Neues. Und Du solltest ernsthaft lernen, mit solchen Sachen leichter umzugehen. Nicht alles an dich ran lassen, besonders wenn es sich eh nur um leere Drohungen handelt. Da muss jeder durch.
 
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