Vorstellungsgespräch (+Zusage): Wie erklären, dass man auf andere Ergebnisse wartet?

Benutzer18780 

Geheimdienstchef
Wie antwortet man geschickt auf die Frage des Gesprächspartners, warum man nach einer Zusage noch auf die Ergebnisse anderer Vorstellungsgespräche wartet?

Als Bewerber ist ja klar, dass man mögliche Angebote vergleichen will und sich die Rosine rauspickt.

Andererseits hat man jedem der Unternehmen motiviert, warum gerade dieses Unternehmen optimal für einen ist. Aus Sicht des Unternehmens ist das also entweder eine unrationale Entscheidung des Bewerbers oder die Aussagen bezüglich des "warum-hier-beworben" waren nicht so ganz korrekt.


Was würdet ihr in einer solchen Sitation sagen? Wie würdet ihr die Bitte nach einer Bedenkzeit anbringen?
Muss ich die Sache anders sehen?
 

Benutzer18889 

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Da du ja normalerweise überall mit einer Probezeit beginnst, die du von einem auf den anderen Tag beenden kannst, würde ich erstmal zusagen bzw. den Vertrag unterschreiben und im Falle einer "besseren" Zusage die Kündigung innerhalb der Probezeit formulieren.
 

Benutzer18780 

Geheimdienstchef
Danke, das ist auf jeden Fall eine Idee.
 
H

Benutzer

Gast
Hm, also ich würde wohl eher in dem Unternehmen auf dessen Ergebnis ich noch warte anrufen und fragen wie lange das noch dauert und ob sie schon was wüssten.
Und ich würde mit dem Unterschreiben des Arbeitsvertrags von dem ersten Unternehmen wohl so viel Zeit wie möglich schinden :tongue: NAtürlich ohne etwas von dem anderen Unternehmen zu erzählen :grin:
 

Benutzer56700 

Meistens hier zu finden
Ich habe- wenn ich in dieser Situation war- auch einfach mal zugesagt. Absagen kann man bei besseren Angeboten immer noch. Wenn du den Arbeitgeber warten lässt, läufst du Gefahr selbst eine Absage zu bekommen, und dann womöglich beim Ausbleiben anderer Angebote "ohne alles" dazustehen.
 
H

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Gast
Ich habe- wenn ich in dieser Situation war- auch einfach mal zugesagt. Absagen kann man bei besseren Angeboten immer noch. Wenn du den Arbeitgeber warten lässt, läufst du Gefahr selbst eine Absage zu bekommen, und dann womöglich beim Ausbleiben anderer Angebote "ohne alles" dazustehen.

Hm, stimmt auch wieder. Kommt aber wieder auf die Branche und auf die Arbeitsmarktsituation an, die der TS so hat. Wenn die Situation schlecht ist würd ich meinen Vorschlag wohl eher nicht beherzigen...
Wenns bei mir wieder mit bewerben losgeht ist mir das hoffentlich immernoch schnurzpiepsegal, wenn ich ein Angebot verlier :tongue:
 

Benutzer70986  (51)

Verbringt hier viel Zeit
Hm, also ich würde wohl eher in dem Unternehmen auf dessen Ergebnis ich noch warte anrufen und fragen wie lange das noch dauert und ob sie schon was wüssten.
Und ich würde mit dem Unterschreiben des Arbeitsvertrags von dem ersten Unternehmen wohl so viel Zeit wie möglich schinden :tongue: NAtürlich ohne etwas von dem anderen Unternehmen zu erzählen :grin:

Das ist aus meiner Sicht auch die richtige Vorgehensweise.
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
Das ist aus meiner Sicht auch die richtige Vorgehensweise.

..und aus meiner Sicht die Falsche!
Ich würde niemals im Unternehmen anrufen und da versuchen Druck zu machen indem ich frage, wie lange das noch dauert. Da liegt ja sowieso auf der Hand, dass ich wohl ein anderes Angebot habe, das ich gerne zusagen würde.
Kommt sicher nicht so gut an.
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich würde auch eher beim 1. Angebot zusagen und dann in der Probezeit kündigen, falls doch noch ein besseres Angebot auftaucht.
 

Benutzer82104  (34)

Verbringt hier viel Zeit
ihr vergesst das so ein arbeitsplatz "blockiert" ist den andere auch brauchen könnten...

kar ich würde es auch so machen aber wenn dann bitte so zügig wie möglich wieder absagen (dann können die noch andere bewerber nehmen und müssen nix neues anleiern)
 

Benutzer70986  (51)

Verbringt hier viel Zeit
..und aus meiner Sicht die Falsche!
Ich würde niemals im Unternehmen anrufen und da versuchen Druck zu machen indem ich frage, wie lange das noch dauert. Da liegt ja sowieso auf der Hand, dass ich wohl ein anderes Angebot habe, das ich gerne zusagen würde.
Kommt sicher nicht so gut an.

Dass man dieses Thema "diplomatisch" angehen muss ist selbstverständlich und setze ich voraus. Aber ansonsten hat das nichts mir Druck zu tun, sondern mit einer Entscheidung die herbeigeführt werden muss. Was ist daran falsch, dass man mehrere alternative Angebote hat. Wenn man gut ist, sollte das der Normalfall sein, oder nicht????
 

Benutzer666 

Verbringt hier viel Zeit
Ich würde auch eher beim 1. Angebot zusagen und dann in der Probezeit kündigen, falls doch noch ein besseres Angebot auftaucht.


Finde das sehr problematisch. Dann steht auf seiner Lohnsteuerkarte wohlmöglich der "abservierte" Arbeitgeber auch mit drauf und das sieht später natürlich der neue Betrieb, sowas kann ganz schön böse Fragen aufwerfen.
UNd was sagt man dann? "Ähm, ich wollte einfach schauen, obs noch bessere Angebote gibt..." Da fühlt sich der neue Arbeitgeber wohl dann auch angeschissen, da Ihm das gleiche ja auch mit dir blühen kann..... kein guter Einstieg!! Wenn erstmal Vertrauen zerstört wurde, dann kanns seeehr seehr schwer werden.
 

Benutzer18889 

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Finde das sehr problematisch. Dann steht auf seiner Lohnsteuerkarte wohlmöglich der "abservierte" Arbeitgeber auch mit drauf und das sieht später natürlich der neue Betrieb, sowas kann ganz schön böse Fragen aufwerfen.
UNd was sagt man dann? "Ähm, ich wollte einfach schauen, obs noch bessere Angebote gibt..." Da fühlt sich der neue Arbeitgeber wohl dann auch angeschissen, da Ihm das gleiche ja auch mit dir blühen kann..... kein guter Einstieg!! Wenn erstmal Vertrauen zerstört wurde, dann kanns seeehr seehr schwer werden.

Das seh' ich anders. Jedem Arbeitgeber ist klar, dass Bewerber so handeln. Man wäre ja schön blöd, würde man sich mit weniger zufrieden geben als man haben kann.
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Finde das sehr problematisch. Dann steht auf seiner Lohnsteuerkarte wohlmöglich der "abservierte" Arbeitgeber auch mit drauf und das sieht später natürlich der neue Betrieb, sowas kann ganz schön böse Fragen aufwerfen.
UNd was sagt man dann? "Ähm, ich wollte einfach schauen, obs noch bessere Angebote gibt..." Da fühlt sich der neue Arbeitgeber wohl dann auch angeschissen, da Ihm das gleiche ja auch mit dir blühen kann..... kein guter Einstieg!! Wenn erstmal Vertrauen zerstört wurde, dann kanns seeehr seehr schwer werden.

Ich finde, dass das irgendwie ein wenig die allgemeine Meinung in Deutschland widerspiegelt. In meiner Branche ist es nicht so, dass ich mich vor dem Arbeitgeber rechtfertigen muss was ich mache. Ich biete meinem Arbeitgeber was und er bezahlt mich dafür. Es ist nicht so, dass ich ihm auf ewig dankbar sein muss, dass er mich für ihn arbeiten lässt und mich bezahlt. Es ist eher andersrum.

Deswegen seh ich es in der Pflicht der Arbeitgebers, dass er es mir eben so angenehm wie möglich macht und ich bei ihm bleiben möchte. Wenn dann ein anderes Angebot besser ist, dann war mein aktueller Arbeitgeber eben nicht gut genug.
 
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