Vorstellung von einer Beziehung

Benutzer67627  (51)

Sehr bekannt hier
nunja...

ich kann z.b. verstehen, dass er am wochenende auch gern mal mit seinen freunden etwas unternimmt ohne dich mitnehmen zu wollen.
unter der woche ist es ja kaum möglich.
ich kann auch verstehen, dass er nicht so der "kuschler" ist.

aber irgendwie klingt das ganze so, als ob nicht wirklich die große liebe dahintersteckt. was ich z.b. gar nicht abkann sind vergleiche mit der ex-freundin. er berührt dich kaum, von ihm geht keine initative aus, er versucht sich von dir zu lösen etc..

wie ist denn sein verhalten abseits der couch? verhält er sich liebevoll dir gegenüber? wie ist dein bauchgefühl?

von der liste halte ich im übrigen nicht viel. ich spreche sowas immer persönlich an und schreibe es nicht auf. aber da ist jeder anders und da es für dich eine enorme überwindung ist (vermutlich weil du befürchtest, dass er die beziehung beenden könnte, weil es zu stressig für ihn ist mit dir darüber zu reden), dann ist es vielleicht eine möglichkeit.
wobei ich nicht glaube, dass es etwas bringt.

aber wie gesagt.. es hängt viel davon ab, wie er sich sonst in der beziehung dir gegenüber verhält.
 

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich denke, über vieles kann und muss man in einer Beziehung dann und wann ein klärendes Gespräch führen.

Doch die Dinge, die Du ansprichst, sind so schwer zu greifen ... es ist nichts wirklich konkretes.

Hat man unterschiedliche Auffassungen von Zärtlichkeit, Zuwendung, Zuneigung und Begehren zeigen, ist das sehr schwierig auf einen Nenner zu bringen - denn es sind Dinge, die einfach da sein müssen, freiwillig ... und tun sie das eben nicht ... kann man sie auch durch noch so viele Gespräche nicht herbeizaubern. Ganz im Gegenteil, man kann viel kaputt machen.

Die zweite Sache, dass er auch gerne mal einfach nur für sich - also ohne Dich was unternehmen möchte, finde ich legitim. Ihr seid jung, man muss auch mal alleine losziehen dürfen und wollen. Da wäre ich sehr sehr vorsichtig, ihm da "Auflagen" zu machen. Klammern, wo jemand frei sein will, auch da kann viel kaputt gehen und das vollkommen unnötig. Nutze die Zeit, Dich unabhängig von ihm auch für andere Dinge und Menschen zu interessieren. Glaub mir, es gibt eine ganze Menge, wo Du ihn auch nicht für brauchst und ihn auch nicht unbedingt dabei haben willst.

Worte sind was gutes - aber Taten zählen im Endeffekt. Von daher würde ein Gespräch über solche Dinge kaum was nützen ... lass ihn an der langen Leine und warte ab, was zurück kommt, was er tut, nicht was er Dir bei einer Diskussion vielleicht verspricht ...

Sei also klug, mache keinen Druck wo er nicht hingehört, achte eher auf Dein Bauchgefühl ... Beobachte aufmerksam Eure Beziehung - so als würdest Du neben Euch stehen und stelle irgendwann fest: Komme ich mit ihm klar oder nicht ... liebe ich diesen Mann und fühle mich so geliebt, wie ich es haben möchte?
 
C

Benutzer

Gast
Also, ich bin die Sorte Freundin, die selbst sehr gern weggeht und meinem Freund auch niemals sagen würde, dass er bei mir zu Hause bleiben soll. Dennoch würde es mich stutzig machen, wenn mein Freund so pauschal ohne Anlass verlangen würde, dass wir uns weniger sehen. Klar, wenn etwas bevorsteht und er sagt zu mir: "Samstag mach ich das und das" oder auch gerne mal spontan, dann hab ich damit kein Problem, aber mich nicht sehen wollen, weil er faulenzen will oder eigentlich noch gar nichts anderes geplant ist, fände ich merkwürdig.

Mein Freund ist auch kein Mensch der vielen Worte. Musste ich mich auch erstmal dran gewöhnen. Liebe Worte krieg ich auch eher seltener zu hören, aber ich hab gelernt, seine Zuneigung aus anderen Sachen abzulesen. Gesten, Blicken, Berührungen... Gibt es bei deinem Freund sowas gar nicht?!

Ich würde auf jeden Fall mal ein klärendes Gespräch einfordern, wie dus machst, ist deine Sache, ob mit Liste oder direkt...

Achja: Was ich dir noch raten wollte: Wie wärs, wenn du selbst einfach mal weggehst? Ihn vor vollendete Tatsachen stellst und sagst: "Wie heut wolltest du was machen? Ne, ich bin heut abend unterwegs"
 

Benutzer90253 

Öfter im Forum
Das, was du von deiner Beziehung erzählst, klingt leider nicht sehr gut.

Dein Freund will weniger Zeit mit dir verbringen, ist nicht zärtlich zu dir, sagt dir nach einem halben Jahr immer noch nicht „ich liebe dich“ oder wenigstens „ich hab dich lieb“. Das sind durchaus ernst zu nehmende Warnsignale. Womöglich ist er sich deiner zu sicher und beginnt, sich zu langweilen oder er ist einfach nicht davon überzeugt, dass du die Richtige für ihn bist.

Daran hat sich seit dem Gespräch nichts verändert und ich möchte es wieder ansprechen.

Wo ist hier die Logik? Du hast selber gesehen, dass dieses Mittel (Gespräch) zu keinerlei Erfolg führt, möchtest aber wieder das gleiche erfolglose Mittel einsetzen, anstatt andere Wege zu probieren?

Es geht auch noch weiter nach dem selben Schema:

Allerdings hat auch das mit dem Sehen am Wochenende ganz schön in mir gearbeitet und das möchte ich auch wieder ansprechen.

Jetzt hab ich mir überlegt, mal ein grundlegendes Gespräch über seine und meine Vorstellungen von einer Beziehung zu reden.

Es ist bekannt, dass „Frauen immer über die Beziehung reden wollen und den Männern das tierisch auf den Sack geht“. Ich rate dir von all diesen Gesprächen, die du dir vorgenommen hast, ab. Ich kenne keine einzige Frau, die sich bei ihrem Partner darüber beschwert hat, dass er zu wenig Zeit mit ihr verbringt und ihr zu wenig Zärtlichkeit gibt und damit dauerhaften Erfolg hatte. Dagegen kenne ich aber eine Menge Frauen, die nach solchen Aktionen und evtl. einem daraus resultierenden kurzfristigen Erfolg, von ihren Partnern verlassen wurden. Wenn ein Mann nicht aus freien Stücken öfter bei dir sein möchte und dir näher sein möchte, kannst du ihn durch Worte nicht dazu bewegen. Er würde das höchstens dir zuliebe machen, damit du Ruhe gibst, aber da seine Zuwendung nicht aus eigenem Antrieb und vom Herzen kommt, sondern weil er sie geben muss, wird ihm dadurch die Lust, ebendieses zu tun, erst recht vergehen.

Die Sprache, die die Männer (und nicht selten auch die Frauen) viel besser verstehen, ist die Sprache der Taten. Du musst versuchen, ihm das Gefühl, dass er dich sicher in der Tasche hat, wegzunehmen. Denn solange er dieses Gefühl hat, wird er sich nicht bemühen. Was ich für richtig halte und an deiner Stelle tun würde:

Kein Kommentar mehr, wenn er mich zu dieser oder jener Party nicht mitnimmt. Dann mache ich mir einen lustigen Mädchen-Abend oder nutze auf anderer Weise die Zeit für mich. Nicht beschweren, dass wir zu wenig Zeit miteinander verbringen. Nicht um Zärtlichkeiten betteln. Kein „ich hab dich lieb“ mehr von mir. Ohne jegliche Vorwarnung oder Erklärung würde ich mich zurückziehen – ihn nicht mehr aus eigener Initiative kontaktieren und in den nächsten 2 Wochen keine Zeit für ein Treffen mit ihm haben – weder am WE, noch unter der Woche. Dennoch würde ich meinem Freund gegenüber freundlich bleiben, nicht beleidigt sein, nicht zicken, und falls er mich sehen möchte, ihm freundlich, aber etwas kühl sagen, dass ich leider sehr viel zu tun habe und schon so viele Verabredungen ausgemacht habe. Würde auch dafür sorgen, dass ich tatsächlich verplant und beschäftigt bin. Er soll sich fragen, was mit mir los ist, sich sorgen ob ich ihn noch will und darum bitten, dass er mich öfter sehen darf!
 

Benutzer15848 

Meistens hier zu finden
Gar so viel kommt von ihm anscheinend wirklich nicht, das würde mich auch stören und da es eine Sache ist, die sich nach einem Gespräch nicht im gerinsten geändert hat, und du damit sowieso immer unglücklich bleiben wirst...
Ich würde da ehrlich gesagt kein Gespräch über Beziehungserwartungen führen, sondern ihn aufrichtig ernst und doch nett fragen, ob er an der Beziehung überhaupt Interesse hat und sich eine Zukunft vorstellen will und bereit ist, etwas dafür zu tun. Das ist hart für dich und vielleicht auch für ihn, aber möglicherweise sind es bei ihm einfach wirklich nicht gerade große Gefühle. Es hört sich irgendwie nicht so an... Und dann wärs ja doch besser, es jetzt deutlich zu klären und gegebenenfalls die Beziehung auch zu beenden.
 

Benutzer93180 

Verbringt hier viel Zeit
Kein Kommentar mehr, wenn er mich zu dieser oder jener Party nicht mitnimmt. Dann mache ich mir einen lustigen Mädchen-Abend oder nutze auf anderer Weise die Zeit für mich. Nicht beschweren, dass wir zu wenig Zeit miteinander verbringen. Nicht um Zärtlichkeiten betteln. Kein „ich hab dich lieb“ mehr von mir. Ohne jegliche Vorwarnung oder Erklärung würde ich mich zurückziehen – ihn nicht mehr aus eigener Initiative kontaktieren und in den nächsten 2 Wochen keine Zeit für ein Treffen mit ihm haben – weder am WE, noch unter der Woche. Dennoch würde ich meinem Freund gegenüber freundlich bleiben, nicht beleidigt sein, nicht zicken, und falls er mich sehen möchte, ihm freundlich, aber etwas kühl sagen, dass ich leider sehr viel zu tun habe und schon so viele Verabredungen ausgemacht habe. Würde auch dafür sorgen, dass ich tatsächlich verplant und beschäftigt bin. Er soll sich fragen, was mit mir los ist, sich sorgen ob ich ihn noch will und darum bitten, dass er mich öfter sehen darf!

Die Strategie des Rückzugs mag in manchen Fällen sinnvoll sein und helfen aber ich glaube nicht, dass sie ein Patentrezept gegen jegliche Beziehungsprobleme ist.

In diesem Fall kann ich mir nämlich eher vorstellen, dass ihn so ein kleiner Rückzug zufrieden stellt. Er hat sich gewünscht mehr alleine mit Freunden zu machen und dass man sich nicht das gesamte Wochenende sieht. Mit einem solchen oben beschriebenen Rückzug kommt sie ja seinen Wunsch nach und dann wird er sich wohl eher denken "oh gut, sie hat es verstanden was ich möchte und es ist ok für sie" und wird keinerlei Anlass sehen irgendwas zu verändern, während die TS weiter unglücklich ist. Und wenn es dann, nach ein paar Wochen alles herausbricht und sich herausstellt, dass sie ganz und garnicht zufrieden mit der Situation ist wird das Geschrei aber groß sein.

@TS

ich ginde die Idee, dass du dir aufgeschrieben hast was dir nicht gefällt prinzipiell gut. Ob du ihm dann den Zettel zum lesen gibst oder es ihm selber sagst (mit dem Geschriebenen als Unterstützung für dich, damit du nichts vergisst) kannst du dir ja noch überlegen.
Ich denke, dass es in diesem Fall besser ist gleich den Mund aufzumachen, wenn man merkt, dass etwas nicht stimmt. Ich habe das in meiner Beziehung nicht gemacht und mittlerweile bereue ich es, dass ich nicht klipp und klar gesagt hat was mich stört. Sicher besteht immer die Gefahr, dass sich letztendlich nichts verändert und man irgendwann die Konsequenzen daraus ziehen muss.
Du sagst ihr habt schonmal darüber geredet, wie "ernst" war das Gespräch? Konntest du wirklich vollständig und verständlich zum Ausdruck bringen was dich stört? Wenn nicht würde ich auf jeden Fall nochmal mit ihm reden. Es kann ja sein, dass er den Ernst der Lage von deiner Seite aus (noch) nicht verstanden hat. Dass du dazu bereit bist Kompromisse einzugehen finde ich gut und das solltest du ihn auch wissen lassen. Es geht ja bei einer Beziehung schließlich nicht darum mit dem Kopf durch die Wand zu rennen, sondern eine gemeinsame Basis zu finden. Sicher kann es sein, dass man feststellt, dass es nicht möglich ist aber wenn einem was an der Beziehugn liegt kann man es wenigstens versuchen und für mich hört es sich nicht so an, als hättet ihr es bereits ernsthaft versucht.

Du kannst dir ja vor einem Gespräch auch schonmal Kompromissvorschläge überlegen. zum Beispiel, dass ihr euch nicht das gesamte Wochenende durchgehend seht, sondern meinetwegen Freitagabend, bis Samstagmittag, er dann abends was mit seinen Freunden macht und ihr euch dann Sonntag nochmal seht (nur als Beispiel, so muss es natürlich nicht jedes Wochenende sein). Versuch dich ein wenig in ihn hineinzuversetzen, in sein denken, vielleicht fällt es dir dann auch leichter.
 

Benutzer90253 

Öfter im Forum
Die Strategie des Rückzugs mag in manchen Fällen sinnvoll sein und helfen aber ich glaube nicht, dass sie ein Patentrezept gegen jegliche Beziehungsprobleme ist.

Das ist natürlich richtig.

Wenn der männliche Part sich zurückzieht, mehr Freiraum fordert und nicht liebevoll und aufmerksam genug ist, kenne ich aber leider keine effektivere Lösung.

In diesem Fall kann ich mir nämlich eher vorstellen, dass ihn so ein kleiner Rückzug zufrieden stellt. Er hat sich gewünscht mehr alleine mit Freunden zu machen und dass man sich nicht das gesamte Wochenende sieht. Mit einem solchen oben beschriebenen Rückzug kommt sie ja seinen Wunsch nach und dann wird er sich wohl eher denken "oh gut, sie hat es verstanden was ich möchte und es ist ok für sie" und wird keinerlei Anlass sehen irgendwas zu verändern, während die TS weiter unglücklich ist. Und wenn es dann, nach ein paar Wochen alles herausbricht und sich herausstellt, dass sie ganz und garnicht zufrieden mit der Situation ist wird das Geschrei aber groß sein.

Schon möglich, dass er sich zunächst darüber freut, dass er in Ruhe gelassen wird. Hält aber seine Zufriedenheit an, obwohl er seine Freundin kaum noch sieht, dann kann es ihm wohl nicht wirklich viel an ihr liegen. So erlangt man auch Gewissheit über die Gefühle des Partners. Ich kann es mir kaum vorstellen, dass es ihm gar nicht auffällt, dass sie auf einmal kein Widerstand mehr leistet, wenn er sein Ding ohne sie machen will, dass sie sich nicht mehr meldet und plötzlich wochenlang keine Zeit für ihn hat. Wenn sie ihm wirklich etwas bedeutet, wird das ihn schon beunruhigen und zum nachdenken bringen.

Natürlich wäre alles für die Katz, wenn sie den Rückzug zähneknirschend 2 Wochen lang gerade noch durchhält, um anschließend vor Wut zu platzen und ihm ihren Frust heulend und vorwurfsvoll an den Kopf zu werfen. Diese Aktion erfordert schon Selbstbeherrschung und Selbstvertrauen.
 

Benutzer102211 

Öfter im Forum
Hey, Ihr kennt die Männer wohl nicht richtig.
Wenn ein Mann eine Partnerin hat, dann ist folgendes normal
bzw. typisch:
er unternimmt alles, um mit ihr so viel Zeit wie möglich
zu verbringen,
er zeigt ihr so oft es geht seine Liebe und findet je nach
Intellekt auch die passenden Worte,
er ist stolz auf sie, zeigt sich mit ihr, integriert sie in
seinen Freundeskreis.

Wenn es anders läuft, dann stimmt etwas nicht, z.B.:
er ist noch nicht reif für eine niveauvolle Beziehung,
er kommt mit seiner latenten Homosexualität nicht klar,
er hat noch eine andere, will noch weiter probieren usw.
er ist gefühlskalt,
er hat Angst vor größerer Annäherung ...

Fazit:
Wenn er sich aus der Beziehung zurückziehen oder sich in kleinen
Schritten ausklinken will, dann ist es zwecklos, zu versuchen,
ihn zu binden.
Jegliche Versuche, ihn zur Rede zu stellen, treiben ihn nur
in die Enge und dementsprechend reagiert er dann.
Soll er sich ruhig entfernen. Wenn er irgendwann die nötige
Reife hat, kommt er zurück und zeigt dann ein anderes Verhalten.

Das Faultier
 
C

Benutzer

Gast
Gut Faultier.. Du hast gerade DIE Definition für "Das männliche Beziehungsverhalten" gefunden. Daran versuchen sich Wisschenschaftler schon seit Jahrzehnten und du kamst, sahst und siegtest.

Also sorry aber über solche Verallgemeinerungen kann ich mich nur aufregen. Ich kenne viele Gegenbeispiele. Mein Onkel beispielsweise kann seine Gefühle auch nicht in Worte fassen und ist mit meiner Tante seit 15 Jahren zusammen. Mensch du.. N bisschen Zeitverschwendung, oder?

Frauen wird auch immer zugesprochen, dass sie sehr gefühlvoll sind. Bin ich auch nur teilweise. Es kommt doch immer darauf an, wie derjenige vom Chrakter ist. Nur weils bei dir vielleicht so ist, heißt es nicht, dass es für die gesamte Männerschaft gilt.

Außerdem würde ich es auch gar nicht so prickelnd finden, wenn mein Freund mir stets und ständig seine Liebe in Worte fassen würde.
 

Benutzer78178 

Meistens hier zu finden
Gut Faultier.. Du hast gerade DIE Definition für "Das männliche Beziehungsverhalten" gefunden. Daran versuchen sich Wisschenschaftler schon seit Jahrzehnten und du kamst, sahst und siegtest.

[...]

Natürlich ist das von Faultier völlig verallgemeinert. Aber ich finde seinen Beitrag dennoch gut, es zeigt schliesslich der TE, dass es auch andere Männder gibt. Andere Männer mit anderen Ansichten.
Es geht doch hier darum, dass die TE eben NICHT damit klarkommt (im Gegensatz zu deiner Tante wahrscheinlich), dass ihr Freund weniger Zeit mit ihr verbringen will. Sie schreibt sogar, sie könnte NOCH MEHR Zeit mit ihm verbringen. Von daher finde ich die Überlegung, seine Vorstellungen von einer Beziehung zu hinterfragen, nicht schlecht.
Die TE wird nie glücklich werden, wenn sie immer nur die "Zweite Wahl" ist. Lieber alleine chillen, lieber alleine mit Freunden machen, etc.
Mein Vorschlag an dich, liebe TE: Du solltest DIR überlegen, was DU willst. Ob du mit so einem Mann glücklich wirst. Die Entscheidung nicht in seine Hände legen. Wenn du mit ihm redest und er sagt "ja, mhh, du bist mir natürlich shcon wichtig aber ich habe halt auch gerne meine freie Zeit"- du wirst dich immer hinten angestellt fühlen.
 
C

Benutzer

Gast
Dass sie die Beziehung hinterfragen soll, entspricht ja auch meiner Meinung. Aber mir ging es darum, dass Faultier nicht verallgemeinern kann, dass wenn ein Mann so und so nicht ist, dann liebt er nicht wirklich und dann kann mans gleich vergessen.

Ich denke auch, dass man einfach jemanden finden muss, der mit den eigenen Vorstellungen von einer guten Beziehung harmoniert. Wie und in welcher Form? Das ist eben von Mensch zu Mensch unterschiedlich!
 

Benutzer96108 

Sorgt für Gesprächsstoff
Wenn es anders läuft, dann stimmt etwas nicht, z.B.:
er ist noch nicht reif für eine niveauvolle Beziehung,
er kommt mit seiner latenten Homosexualität nicht klar,
Das Faultier

ziemlich cool,
wer nicht so tot in seiner beziehung abhaengt wie du ist schwul, und was niveau ist bestimmst du?
und bitte: verallgemeiner nicht, ich kann dir versichern dass du nicht fuer alle maenner sprichst.

fuer den ts: wenn er mal n wochendende fuer sich will ist das voellig normal.
freundschaften sind gerade wenn beziehungen starten extrem gefaehrdet weil man sich im allgemeinen in erster linie um den partner kuemmert und dadurch freunde vernachlaessigt.
irgendwann kommt der alltag, man will mal entspannen und den partner nicht sehen. freunde nach nem halben jahr ausgraben ist nicht so prall.
 
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