Vorgetäuschte Vergewaltigungen , das Übel für richtige Betroffen !

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Mir geht die Galle hoch wenn ich sowas immer wieder mitbekomme.

Was denkt ihr zu Vorgetäuschten vergewaltigungen ? Schädigt es nicht merh die Opfer ?

Hierzu ein artikel zu einem Vorfall bei mir um die Ecke : Sexualdelikt am Bahnhof Dillingen mutmaßlich vorgetäuscht


PS Liebe Admins und Mods wenn es ehr in den Politikbereich gehört nach eurer Meinung verschiebt es bitte.
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
Was soll man dazu denken? Wie soll man eine Vergewaltigung mit einer falschen Anschuldigung vergleichen? Aufregen kann man sich über beides?

Ermittlungen zu Sexualdelikten sind sehr schwierig, da die Anzeigen oft zu spät (wenn überhaupt) erfolgen, selten Zeugen zu finden sind und dann oft Aussage gegen Aussage steht. Da zum Glück unser Justizsystem auf der Unschuldsvermutung basiert, sollten falsche Anschuldigungen, die nicht belegt werden können, dahingehend zu keiner Verurteilung führen, da solche Verfahren eingestellt werden.

Ist das immer der Fall? Nein, natürlich nicht, aber post factum lässt sich das leider nicht vermeiden. Wenn daran gearbeitet wird, Vergewaltigungen zu verhindern, erledigt sich das Problem falscher Anschuldigungen gleich mit. Ansonsten ist es für das Opfer (einer falschen Anschuldigung) möglich, Strafanzeige zu erstatten, was allerdings viel zu selten in der Praxis geschieht. Würde davon mehr Gebrauch gemacht werden, könnte das eine abschreckende Wirkung auf Individuen haben, welche eine falsche Anschuldigung "planen".

Generell (also auch für Opfer von sexueller Gewalt) werden Anzeigen oft zu selten oder zu spät erstattet. Um dies zu verhindern hilft nur Aufklärung über die eigenen Rechte und die Natur der Sache.
 
G

Benutzer

Gast
Ich empfinde es als ein Unding, jemanden für etwas anzuzeigen, das er wissentlich nicht getan hat. Ob es sich hierbei um Vergewaltigung, Mord, Diebstahl oder üble Nachrede handelt, ist grundsätzlich mal sekundär meiner Meinung nach.

Im Falle der Vergewaltigung, wo es für Opfer meist schwierig ist, nachzuweisen, dass es tatsächlich geschehen ist (wie Fuchs Fuchs es bereits richtig erwähnt hat), ist das natürlich noch einmal schlimmer.

In der Folge kann es sehr schnell geschehen, dass tatsächlichen Opfern nicht mehr geglaubt wird, gerade, wenn sie erst nach längerer Zeit sich dazu bereit fühlen, Anzeige zu erstatten.

Sexuelle Belästigung, Missbrauch, Vergewaltigung - das sind irgendwie für mich viel schwerere Vergehen als etwa Diebstahl oder eine ansonsten folgenlos gebliebene Geschwindigkeitsübertretung. Meiner Meinung nach müssten körperliche Vergehen viel härter bestraft werden.

Und wenn ich einem Menschen nachweisen kann, dass mit einer Wahrscheinlichkeit von tatsächlich 100 % gesagt werden kann, dass der eine Falschaussage macht und jemanden der Vergewaltigung beschuldigt, obwohl das nicht stimmt... Dann muss das auch bestraft werden, und zwar meiner Meinung nach nicht zu milde.
 

Benutzer3277 

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Lisa Eckhart (Comedian) sagte mal satirisch (sinngemäß): "Angenommen ein Mann baggert mich an. Wenn ich einen guten Tag habe, gehe ich drauf ein und mache Sex mit ihm. Wenn ich einen schlechten Tag habe, zeige ich ihn an."
 

Benutzer12216 

Sehr bekannt hier
Lisa Eckhart (Comedian) sagte mal satirisch (sinngemäß): "Angenommen ein Mann baggert mich an. Wenn ich einen guten Tag habe, gehe ich drauf ein und mache Sex mit ihm. Wenn ich einen schlechten Tag habe, zeige ich ihn an."

Das is ja heute aktueller den je, als Mann is man da ja heute ganz schnell am arsch
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Habe mal ne Doku gesehen, wo gesagt wurde, dass sowas dauernd in Israel passiert, und da auch noch dadurch unterstützt wird, dass Frauen immer als Opfer gesehen werden und automatisch ihnen eher geglaubt wird als Männern. Das ist so ein bisschen ein Fehler der Progressiven, dass sie vergessen, dass die Schwachen nur deswegen ihr Arschlochtum nicht raushängen lassen, weil sie keine Macht dazu haben. Aber das heißt nicht, dass es unter den Schwachen keine Arschlöcher gibt. Sobald sie die Macht haben, lassen sie es in großen Zügen raushängen. Dass Frauen beschissen gegenüber Männern sein können, kommt -- plakativ gesagt -- erst raus, wenn sie die Macht bekommen, überhaupt als Arschlöcher auftreten zu können.

Ist ne blöde Sache und bereitet auf beiden Seiten Kummer. Was man machen müsste, wäre, falsche Anschuldigungen viel stärker zu bestrafen, sodass man hier für mehr Abschreckung sorgt. Und die Medien/Gesellschaft sollte aufhören, sofort Partei zu ergreifen, wenn solche Anschuldigungen in den Raum geworfen werden.

Und es ist auch so: Man darf einfach nicht mehr sagen, dass man AUTOMATISCH dem Opfer IMMER glauben soll. Leider leider haben die Leute, die falsche Anschuldigungen tätigen, null Skrupel, und denen ist das vollkommen egal, was deren Handlungen für echte Opfer bedeutet.
 

Benutzer3277 

Beiträge füllen Bücher
Was man machen müsste, wäre, falsche Anschuldigungen viel stärker zu bestrafen, sodass man hier für mehr Abschreckung sorgt. Und die Medien/Gesellschaft sollte aufhören, sofort Partei zu ergreifen, wenn solche Anschuldigungen in den Raum geworfen werden.

Das ist richtig, nur ist man sich oft nicht einig, ob nicht doch ein Körnchen Wahrheit an den falschen Anschuldigungen ist, so dass man meist auf harte Bestrafungen verzichtet.
Was die Medien betrifft: Das kann man nicht ändern. Die sind süchtig nach Schlagzeilen, egal ob wahr oder halbwahr. Hauptsache Auflage und Quote. Der Kunde aber sollte nur die Zeitungen/Zeitschriften kaufen, die sachlich und seriös berichten. Leider mag der Kunde das aber nicht, sondern kauft das Reißerische, egal ob wahr oder nicht.
 

Benutzer164526 

Verbringt hier viel Zeit
Da zum Glück unser Justizsystem auf der Unschuldsvermutung basiert, sollten falsche Anschuldigungen, die nicht belegt werden können, dahingehend zu keiner Verurteilung führen, da solche Verfahren eingestellt werden.

Ich vertrete ja die Auffassung (aber ich weiß, dass andere das anders sehen), dass ein unschuldig Verurteilter ein schwerwiegenderes rechtstaatliches Versagen darstellt als ein eine ungesühnte Straftat. Ganz einfach weil halt schon im rechtstaatlichen Grundsatz "im Zweifel für den Angeklagten" die Wertung zum Ausdruck kommt, dass eine ungesühnte Straftat im Zweifelsfall das geringere Übel darstellt.

Das ist so ein bisschen ein Fehler der Progressiven, dass sie vergessen, dass die Schwachen nur deswegen ihr Arschlochtum nicht raushängen lassen, weil sie keine Macht dazu haben. Aber das heißt nicht, dass es unter den Schwachen keine Arschlöcher gibt. Sobald sie die Macht haben, lassen sie es in großen Zügen raushängen. Dass Frauen beschissen gegenüber Männern sein können, kommt -- plakativ gesagt -- erst raus, wenn sie die Macht bekommen, überhaupt als Arschlöcher auftreten zu können.
Wow, so klare Worte dazu hätte ich ehrlich gesagt nicht von Dir erwartet.

Ich möchte aber noch einen weiteren Aspekt hinzufügen: Falsche Anschuldigungen müssen keineswegs immer und ausschließlich auf "Arschlochtum" basieren. So bin ich zum Beispiel felsenfest davon überzeugt, dass die Frau, die den Kachelmann angezeigt hat, sich tatsächlich *subjektiv* von ihm vergewaltigt gefühlt hat. Natürlich wusste sie höchstwahrscheinlich, dass keine Vergewaltigung im Sinne des Gesetzes vorlag, aber ihrem Empfinden nach war *er* das Megaarschloch, das sie über Jahre hinweg arglistig getäuscht hatte, um sich ihre Einwilligung zum Sex zu erschleichen. Und nachdem der Schwindel aufgeflogen war, empfand sie es als Vergewaltigung, weil die Vorbehalte, unter denen sie eingewilligt hatte, in Wirklichkeit niemals eingehalten wurden.
 
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