villeicht schwanger ?

T

Benutzer

Gast
Da muss ich littleLotte zustimmen: Mit 15 war ich auch ziemlich unterinformiert, was hormonelle Verhütung betrifft (hatte damals allerdings auch keinen Freund). Und wenn mein Gyn mir dann die DMS empfohlen hätte, hätte ich wahrscheinlich einfach auf seine Kompetenz vertraut, anstatt sie zu hinterfragen. Daraus würde ich der TS jetzt auch keinen Vorwurf machen - eher dem Arzt!
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Nö die Schuld gebe ich ihr auch nicht, aber eine Teilschuld.
Man sollte doch wissen wollen, was einem der Arzt da spritzt. Da sagt man doch nicht einfach "Ist mir völlig egal, Hauptsache ich kann ohne Kondom Sex haben".
Und grade bei einer 15jährigen muss doch auch die Eltern interessieren, was der Tochter verabreicht wird.
Also da fehlt mir wirklich Verständnis. :ratlos:

Natürlich hat der Gyn Mist gebaut und augenscheinlich wichtige Informationen verheimlicht, aber wir wissen ja auch nicht, was und ob die TS überhaupt gefragt hat. Wenn man natürlich in der Praxis sitzt und die Lippen nicht auseinander bekommt, dann wirds schwierig. Erst recht in Kombination mit einem inkompetenten Gynäkologen.

Aber zumindest meine Mutter hätte mich nach dem Termin gefragt "Was hat der Gyn gesagt?" und wenn ich geantwortet hätte, dass mir die 3Monatsspritze empfohlen wurde, dann hätte meine Mutter sicher irgendwas dazu gesagt, sich informiert bzw. mir geraten, mich zu informieren o.ä.
 

Benutzer4590 

Planet-Liebe ist Startseite
Off-Topic:
Man sollte doch wissen wollen, was einem der Arzt da spritzt. Da sagt man doch nicht einfach "Ist mir völlig egal, Hauptsache ich kann ohne Kondom Sex haben".

Wenn ich mit 15 zum Arzt gehe und sage, dass ich ein Verhütungsmittel brauche, weil ich Sex haben will, und mein Arzt empfiehlt mir dann die 3-Monats-Spritze - aus welchem Grund sollte ich das anzweifeln, was mir der Arzt rät?

Bei aller Liebe, aber man kann doch als Patient nicht grundsätzlich immer erst mal davon ausgehen, dass der Arzt keine Ahnung von dem hat, was er da tut. Und man kann auch nicht voraussetzen, dass der Patient immer mindestens genauso viel oder mehr wissen muss als der Arzt, und ihm ansonsten gleich mangelnde Informiertheit vorwerfen. Ich weiß nicht, wie's dir geht, aber ich setz mich nicht nach jedem 08/15-Arztbesuch erst mal 1 Stunde vor den PC und recherchiere im Internet, ob der Doktor seinen Job auch richtig gemacht hat. :zwinker: Und meine Eltern haben das auch nicht getan, wenn mir früher ein Medikament verschrieben wurde.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Off-Topic:


Wenn ich mit 15 zum Arzt gehe und sage, dass ich ein Verhütungsmittel brauche, weil ich Sex haben will, und mein Arzt empfiehlt mir dann die 3-Monats-Spritze - aus welchem Grund sollte ich das anzweifeln, was mir der Arzt rät?

Off-Topic:
Anzweifeln nicht, aber zumindest an Informationen interessiert sein.
Auch mit 15 weiß man doch, dass jedes Medikament Nebenwirkungen haben kann, und wenns nur Kopfschmerztabletten sind. Und zumindest über die Wirkungsweise muss man doch auch mit 15 was wissen wollen. Ich kann mir nicht vorstellen bzw. ich hoffe nicht, dass das so oft vorkommt, dass 15jährige einfach den Arm hinhalten und sich was injizieren lassen, von dem sie absolut keine Ahnung haben, was es überhaupt ist. Also die Vorstellung finde ich dann doch ziemlich gruselig. :hmm:
 

Benutzer102949 

Beiträge füllen Bücher
[/OT]
Off-Topic:
Anzweifeln nicht, aber zumindest an Informationen interessiert sein.
Auch mit 15 weiß man doch, dass jedes Medikament Nebenwirkungen haben kann, und wenns nur Kopfschmerztabletten sind. Und zumindest über die Wirkungsweise muss man doch auch mit 15 was wissen wollen. Ich kann mir nicht vorstellen bzw. ich hoffe nicht, dass das so oft vorkommt, dass 15jährige einfach den Arm hinhalten und sich was injizieren lassen, von dem sie absolut keine Ahnung haben, was es überhaupt ist. Also die Vorstellung finde ich dann doch ziemlich gruselig. :hmm:

Off-Topic:
Auch wenn etwas verspätet, aber findest du nicht, dass du übertreibst? Wie gesagt, sie ist 15. Was meinst du denn wieviele in ihrem Alter zum FA gehen, um sich die Pille zu holen, damit sie bedenkenlos mit dem 1. Freund ins Bett können? Glaubst du wirklich, dass die meisten wissen wie die Pille funktioniert?
Du bist doppelt so alt wie sie und hast in der Hinsicht sicher mehr Erfahrung. Wie gesagt, in ihrem Alter hätte ich genauso gehandelt, schließlich ist man noch halb Kind. Und es ist und bleibt die Aufgabe des Arztes (junge) Patienten umfassend aufzuklären und zu beraten. Wenn dabei etwas ausgelassen oder gar falsch informiert wird ist das nicht die Schuld der Patientin!
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Off-Topic:
Auch wenn etwas verspätet, aber findest du nicht, dass du übertreibst? Wie gesagt, sie ist 15. Was meinst du denn wieviele in ihrem Alter zum FA gehen, um sich die Pille zu holen, damit sie bedenkenlos mit dem 1. Freund ins Bett können? Glaubst du wirklich, dass die meisten wissen wie die Pille funktioniert?
Du bist doppelt so alt wie sie und hast in der Hinsicht sicher mehr Erfahrung. Wie gesagt, in ihrem Alter hätte ich genauso gehandelt, schließlich ist man noch halb Kind. Und es ist und bleibt die Aufgabe des Arztes (junge) Patienten umfassend aufzuklären und zu beraten. Wenn dabei etwas ausgelassen oder gar falsch informiert wird ist das nicht die Schuld der Patientin!
Off-Topic:
Ja mag schon sein, dass viele junge Mädchen ohne Bedenken das schlucken oder sich spritzen lassen, was der Arzt eben vorschlägt, damit man möglichst schnell Sex haben kann. Das muss doch aber deshalb noch lange nicht gut und richtig sein. :hmm:
Nur die Schuld der Patientin ist es natürlich nicht, wenn schlecht aufgeklärt und informiert wird! Aber Desinteresse an der Wirkungsweise des Verhütungsmittels ist doch auch nicht die Schuld des jeweiligen Arztes.
 

Benutzer102949 

Beiträge füllen Bücher
Off-Topic:
Ja mag schon sein, dass viele junge Mädchen ohne Bedenken das schlucken oder sich spritzen lassen, was der Arzt eben vorschlägt, damit man möglichst schnell Sex haben kann. Das muss doch aber deshalb noch lange nicht gut und richtig sein. :hmm:
Nur die Schuld der Patientin ist es natürlich nicht, wenn schlecht aufgeklärt und informiert wird! Aber Desinteresse an der Wirkungsweise des Verhütungsmittels ist doch auch nicht die Schuld des jeweiligen Arztes.

Off-Topic:
Sage ich ja auch alles nicht. Aber es ist eben noch relativ "normal", dass man in dem Alter noch ein Bild vom Arzt hat, in dem man sich voll und ganz auf ihn verlassen kann und alles was er sagt wird schon stimmen. Man ist eben noch leicht naiv und da kannst du einer 15jährigen keinen Vorwurf machen. Das sind idR die ersten Monate bis höchstens Jahre, in denen man sich das erste Mal mit Verhütungsmitteln auseinandersetzt. Studiert hat das aber der Arzt und nicht die Patientin. Wenn sie falsch aufgeklärt wird und sich darauf verlässt ist es die Verantwortung des Arztes, wenn etwas schief läuft.
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren