Verzweiflung, Hilflosigkeit und Enttäuschung

S

Benutzer

Gast
Naja,von der ZVS hab ich schon ne Absage. Nachrückverfahren und so...das sind ja eher sehr kleine Chancen...:geknickt:

Das wundert mich jetzt ernsthaft, ich warte nämlich selbst auf einen Bescheid der ZVS :smile:

Ich kopier mal was rein :zwinker:


11.
August
2006
Versand der Zulassungsbescheide im bundesweiten Auswahlverfahren der ZVS-Quoten für Abiturbeste und nach Wartezeit. Frist für die Erklärung über die Annahme des Studienplatzes:

bis 25. August 2006.

14.
August
2006
Versand der

Ablehnungsbescheide im bundesweiten Auswahlverfahren der ZVS

Mitteilungen über die Teilnahmemöglichkeiten im Auswahlverfahrens der Hochschulen (Vorauswahl).

10. bis 20.
September 2006
Bei mehr als einer Teilnahmemöglichkeit im AdH besteht die Option, in der Zeit vom 10. bis 20. September 2006 die Reihenfolge der Ortswünsche neu festzulegen.



26.
September
2006
Versand der Zulassungsbescheide im Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH).
Im Falle der Zulassung Frist für die Erklärung über die Annahme des Studienplatzes:

bis 2. Oktober 2006.

28.
September
2006
Versand der Ablehnungsbescheide im Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH).

Übers Nachrückverfahren einen Platz zu bekommen ist auch nicht sooo unwahrscheinlich (hängt eben von Note + Studienort ab), aber ich würde es an Deiner Stelle auf jeden Fall noch über's Losverfahren versuchen! Dazu müsste man sich halt dann erkundigen, an welcher Uni das angeboten wird.

Auch wenn die Chancen gering erscheinen, so hast Du es wenigstens versucht...
 

Benutzer62510  (58)

Verbringt hier viel Zeit
Obwohl ich ja eigentlich im Büro an andere Dinge denken müsste, habe ich sehr viel über Dich und Dein Problem nachgedacht, aber ich komme nicht recht weiter. Es gibt wohl keine direkte Lösung und für wirkliche Ratschläge kenne ich zuwenig Umstände und mir fehlt natürlich auch das Fachwissen in jeglicher Hinsicht. Gedanken macht man sich dennoch.

Daß Du zu Deiner Mutter gefahren bist - im ersten Moment dachte ich nur "ohjee, damit fängt alles von vorne an". Aber je länger ich weiterdenke, desto mehr glaube ich auch, daß es gut so war. Zum einen - und das ist das wichtigste - fühlst Du Dich jetzt besser. Maßlose Wut zu haben und die nicht adressieren zu können ist bitter und engt auch die eigenenEntscheidungsfreiräume zu sehr ein. Zum anderen besteht so eine ganz minimale Chance, daß Deine Mutter darauf eingeht, je nachdem, in welcher Phase Du sie erreicht hast. Für sehr wahrscheinlich halte ich das allerdings nicht. Letztlich führt nichts drumherum, die Dinge so auszusprechen, wie sie wirklich sind.

Nur wäre es natürlich fatal, wenn Deine Mutter auf dieses "Gespräch" hin versucht, den Kontakt zu reanimieren. Du hast vielleicht sehr harsch gesagt, daß sie nicht Deine Mutter war. Ich wünsche Dir, daß Du dabei bleiben kannst und Dich so dagegen wehren kannst.

Und ansonsten würde ich wirklich auf Unterhalt klagen, das ist sicher die logische Konsequenz. Aber das muß der Anwalt machen . . .

Ich drück Dir ganz feste die Daumen!

Gregor
 

Benutzer8686 

Sehr bekannt hier
Als ich vorhin erfuhr, dass ich mit meinem zarten Alter wegen einer faulen, alten Frau wirklich Sozialhilfe ( und ich benenne Hartz IV jetzt als das,was es eigentlich ist)beantragen soll, ist bei mir jede Sicherung durchgebrannt.
Ich bin in die Werkstatt zu meinem Vater, habe die Autoschlüssel genommen,weg und drehte mich noch einmal um, um mir einen groen Drehmomentschlüssel zu nehmen - den habe ich auch eingepackt, trotzdem nicht in der Absicht, jemandem damit etwas anzutun. In diesem Moment hätte ich gerne eine Vase o.ä. gehabt, aber ich nahm ihn mit, um irgendwas zu demolieren oder zu zeigen,wie sauer ich bin. Klar ist das töricht,keine Frage.

Ich fuhr los und ich habe am ganzen Körper gezittert, schnell geatmet und mein Herz klopfte wie blöd, aber irgendwo musste ich das tun. Für mich, für mein Gewissen und irgendwie dafür, dass ich daran nicht kaputt gehe oder komplett durchdrehe vor Angst und Wut. Und ich glaube, das war das Beste,was ich in der Situation tun konnte.
Aus dem,was ich so von ihrem Verhalten entnehmen konnte, wird sie sich nicht melden. Das erste Mal in meinem Leben hatte ich keine Angst vor ihr, das erste Mal in meinem Leben musste sie MIR zuhören und das erste Mal im Leben hab ich ihr gesagt, was sie kaputt macht,wie falsch sie ist.
Ob sie das ein Stück weit verstehen konnte, ist aufgrund ihres Krankheitsbildes schwer zu sagen. Aber ich glaube, sie hat verstanden, dass ich es Ernst meinte. Als ich 2 Schritte auf sie zukam, stieg sie wieder verängstigt ins Auto. Sie hat wohl gemerkt, dass ihr letzter kleiner Anker, nämlich die Hoffnung, dass ich nur böse von meinem Vater beeinflusst wurde, totaler Humbug ist. Diese Erkenntnis wird sie zahlreiche Stunden bei ihrem Psychiater kosten - und ja,irgendwo gönne ich es ihr.

Und nach der Szene denke ich nicht, dass sie sich bei mir wieder melden wird, dafür wird sie wohl viel zu schockiert von dem sein, was ihre Tochter nämlich nicht mehr ist. Selbst, wenn sie anrufen würde, ich würde sie wegdrücken, würde ihr aus dem Weg gehen,wenn ich sie auf der Straße träfe. Ich glaube das, was ich heute gemacht habe, hat mich endgültig von meinen Ängsten gegenüber meiner Mutter gelöst, denn seit heute weiß ich, dass sie ein armes,krankes Ding ist, das keinen Boden mehr unter den Füßen hat, wenn man ihr das Wort mal nicht überlässt, genauso autoriär gegenübertritt wie sie sonst und ohne Anwalt keinen gescheiten Satz herausbringt.

Übrigens: der Drehmomentschlüssel blieb im Auto liegen.

Ein großes Dankeschön an Sunny2010, ~Majo~ und dummdidumm für die besondere Anteilnahme...
 

Benutzer55106 

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Du Arme. Jetzt kommt ALLES hoch, was sich in dir anstaute. :geknickt:

Fühl dich gedrückt. :knuddel:
Off-Topic:
Auch wenn ich diese Art von Gefühle "vermittlung" übers Internet mehr als komisch finde, jedoch sollst du merken, das wir bei dir sind.
 

Benutzer39497 

Sehr bekannt hier
Hey, ich verstehe deinen Ärger, du musst deine Mutter wirklich hassen. Ich frage mich nur, welcher Richter der Welt einer alleinstehenden, vitalen Frau so viel Geld zuspricht, obwohl es keinen ersichtlich sinnvollen Grund dazu gibt ?!??

Steht dieser Frau keine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit zu, da ja offensichtlich eine schwere psychische Erkrankung vorliegt?

Von vital bzw. einer gesunden Vitalität kann man bei einer schweren psychischen Erkrankung in der Regel nicht ausgehen, deswegen können das schon gute Gründe für eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit sein.

Obwohl ich von rechtlichen Angelegenheiten nur wenig verstehe, macht mich dieser aus meiner Sicht ungerechte Gerichtsbeschluss auch stutzig. Erstens wurde doch bestimmt der seelische Zustand der Mutter in die Verhandlung und Urteilsverkündung miteinbezogen und zweitens richtet sich doch die Höhe der Summe von Unterhaltszahlungen nach den Einkommens- und Vermögensverhältnissen des Unterhaltszahlers.

Wäre es nicht sinnvoll, bei dieser ja offensichtlich überzogenen Forderung noch einmal in Berufung zu gehen, um damit vielleicht eine Revision des Urteils zu bewirken?

Wie würde die Mutter vorgehen, wenn ihr einfach nicht auf die Forderungen eingehen würdet. Rechtliche Schritte einleiten oder Terror ausüben?

Die radikale Möglichkeit zur Zwangstherapie bzw. Zwangseinweisung bestünde ja nur dann, wenn sie ihr Leben oder das Leben anderer Menschen gefährdet.
 

Benutzer8686 

Sehr bekannt hier
Steht dieser Frau keine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit zu, da ja offensichtlich eine schwere psychische Erkrankung vorliegt?
Doch, im Grunde könnte sie diese Rente beantragen. Warum sie das nicht tut,man weiß es nicht. Es ist noch der Rachgedanke in ihrem Kopf. Sie will meinen Vater wortwörtlich "platt machen", deshalb kämpft sie um sein Geld.

Von vital bzw. einer gesunden Vitalität kann man bei einer schweren psychischen Erkrankung in der Regel nicht ausgehen, deswegen können das schon gute Gründe für eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit sein.
Dem stimme ich sogesehen schon zu, sie geht aber heimlich schwarz arbeiten, was wir durch Zufall erfuhren. Offensichtlich kann sie es ja

Obwohl ich von rechtlichen Angelegenheiten nur wenig verstehe, macht mich dieser aus meiner Sicht ungerechte Gerichtsbeschluss auch stutzig. Erstens wurde doch bestimmt der seelische Zustand der Mutter in die Verhandlung und Urteilsverkündung miteinbezogen und zweitens richtet sich doch die Höhe der Summe von Unterhaltszahlungen nach den Einkommens- und Vermögensverhältnissen des Unterhaltszahlers.
Wie gesagt, wir können es selbst nicht nachvollziehen,die Urteilsbegründung ist immer noch nicht da. Ihr seelischer Zustand wurde zwar immer von ihrer Seite aus mit eingebracht,von wegen,sie könne nicht arbeiten, aber Gutachten,die dieses bescheinigen liegen NICHT vor. Behaupten kann man vieles.

Wäre es nicht sinnvoll, bei dieser ja offensichtlich überzogenen Forderung noch einmal in Berufung zu gehen, um damit vielleicht eine Revision des Urteils zu bewirken?
Wir waren schon beim Oberlandesgericht, da sie ja vorher schon zu viel bekam. Nun wäre der Bundesgerichtshof an der Reihe, wer bezahlt aber die Gerichts- und Anwaltskosten? :kopfschue

Wie würde die Mutter vorgehen, wenn ihr einfach nicht auf die Forderungen eingehen würdet. Rechtliche Schritte einleiten oder Terror ausüben?
Beides. Und der Terror wäre heftig. Wieder tagelanges stalken, Telefonterror,usw. Ich kenne das.

Die radikale Möglichkeit zur Zwangstherapie bzw. Zwangseinweisung bestünde ja nur dann, wenn sie ihr Leben oder das Leben anderer Menschen gefährdet.
Leider, aber sie ist schon beim psychiatrischen Notdienst gemeldet. Sie ist nicht ohne und war vor kurzem laut Anwaltsschreiben für 2 Wochen in einer Klinik. Scheinbar lässt sie sich behandeln, aber aufgrund der Schwere ihrer Störung kann ich für meine Seite keinen Erfolg erkennen. Ein "normal zu handhabender" Mensch wird sie sicher auch nie.
 

Benutzer8686 

Sehr bekannt hier
Also bevor wir dieses Urteil bekamen, waren die Kosten ja noch irgendwie zu tragen. Aber das Geld, was da alles auf einmal gekommen ist, ist definitiv zu viel. Das Problem ist, je länger wir warten und die Scheidung nicht ausgesprochen wird und wir dementsprechend durch andere Termine verzögern, desto länger muss mein Vater dieses Geld zahlen. Der nacheheliche Unterhalt wird ja neu verhandelt.
 

Benutzer13901  (45)

Grillkünstler
Es ist also der Trennungsunterhalt der nur bis zum Zeitpunkt der Scheidung zu tragen ist na dann würd ich zusehen das ich die scheidung so schnell wie möglich mache
 

Benutzer62510  (58)

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Das ist sehr bitter, aber ich bin zumindest froh, daß es nur der Unterhalt bis zur Scheidung ist. Also bestehen für "hinterher" ja noch Chancen. Dann muß natürlich alles sehr gut vorbereitet sein, das wird sicher nicht leicht.

Hmmm - Gut übrigens, daß Du den Schlüssel im Wagen liegen gelassen hast! Dein armer Vater muß ja einen Höllenschreck bekommen haben, wenn Du so durch die Werkstatt gerast bist und dann losgebraust.

Sag uns bescheid, wenn Du neues weißt, ja?

Kopf hoch!

Gregor
 

Benutzer8686 

Sehr bekannt hier
So...irgendwie bin ich seit einigen Tagen wieder mehr als zerrissen. Weiß nicht, wie ich fühlen soll, wo's hingeht. Und ja,ich bin wirklich lebensmüde. Es steht alles bis zum Hals und ich weiß nicht,wie's weitergehen soll. Ich glaube manchmal wirklich, dass es das Einfachste wäre, mir das Leben zu nehmen. Dass das der falsche Weg ist, ist mir schon bewusst.

Ich habe eine Arztpraxis gefunden,die dieses Jahr sogar noch eine Auszubildende sucht. Dann würde ich, falls sie mich nehmen, erst einmal eine Ausbildung und danach das Studium machen. Eine billigere Wohnung habe ich mit Glück auch gefunden (die Frau macht nächste Woche Abnahme und schickt mir dann das Angebot zu).
Naja...wirklich gut aussehen tut's trotzdem nicht. Mein Vater verkauft sein Motorrad. Meine Schwester kann in unserem Betrieb nicht mehr arbeiten, weil man Vater ihr zu wenig Geld gibt. Und ich? Ich hab solche Schuldgefühle...Vielleicht sollte ich einfach im Laden arbeiten, bis es sich bessert, weil sonst niemand hier ist. Aber ehrlich gesagt will ich das nicht. Ich will mein Leben nicht als etwas Ungelerntes verplempern.

Oh Mann...wirre Gedanken, ich weiß. Ich bin so unglücklich.
 

Benutzer43093 

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(...) Es steht alles bis zum Hals und ich weiß nicht,wie's weitergehen soll. Ich glaube manchmal wirklich, dass es das Einfachste wäre, mir das Leben zu nehmen. Dass das der falsche Weg ist, ist mir schon bewusst.

Dieses Gefühl der Hilflosigkeit und Ausweglosigkeit, Haß und Wut, die Gedanken an eine ungewisse Zukunft - in diese Situation kommt jeder irgendwann einmal. Und (fast?) jeder hat so eine Situation bereits erlebt.

Die Antwort ist immer die gleiche - selbst wenn sie wenig emotional und abgedroschen klingt: Zeit heilt Wunden.

Und wo es abwärts geht, da geht es auch wieder aufwärts. In ein paar Jahren spricht man von "damals" - die Angelegenheit ist dann nicht "vergessen", aber der Schmerz und der Haß sind verblaßt.

Es dauert manchmal längere Zeit, das zu verarbeiten, und wenn man zurückblickt, ist man froh, sich eben nicht vom Hochhaus gestürzt zu haben, sondern "gelernt" hat, auch mit solch einer Situation klarzukommen.

Durch "positives Denken" entwickelt sich auch die Situation positiv. Und sehr häufig im Leben ist es so, daß sich Dinge, die sich als fast unüberwindbare Hürde oder Problem darstellen, innerhalb kurzer Zeit völlig verändern.

Das könnte in Deinem Fall z.B. ein Formfehler des Gerichts sein, oder die Tatsache daß die Scheidung Deiner Eltern schon in wenigen Monaten durch sein könnte. Und dann wäre es schade, wenn Du nicht mehr mitbekommst wie es wieder aufwärts geht...

Ich muß gerade an die 18-jährige Österreicherin denken, die 8 (!) Jahre lang gefangen gehalten wurde und ihre Jugend in einem Verlies zugebracht hat. Sie hat sehr stark gelitten, aber (so wie es scheint) nie den Mut verloren. Jetzt ist sie frei und hat noch 60 oder 70 Jahre vor sich. 8 Jahre, die wie eine Ewigkeit sein können, aber trotzdem nur ein kleiner Teil des Lebens.

Sei Dir sicher, auch Du und Dein Vater werdet diese Zeit überstehen. Du bist auch noch so jung, irgendwann hast Du eine Familie, eigene Kinder...

Nimm es mir nicht übel, daß meine Zeilen eher nüchtern oder gefühllos klingen, es sind einfach die Tatsachen, die auch in Deinem Fall zutreffen.

Die Aussicht auf die Lehrstelle und die Wohnung sind ja bereits gute Vorzeichen. "Im Laden arbeiten" würde ich Dir eher nicht raten - geh' Deinen Weg. Das mit der Ausbildung klingt gut!

Gruß o.
 

Benutzer35722 

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hey,

ich hab deinen thread jetzt gelsen und bin wirklich sprachlos. :eek:
aber was ich nicht so ganz verstehe: kann man gegen das urteil mit den 900€ gar nichts mehr machen? und wieso bezahlt dein dad deiner mutter unterhalt? nur, weil sie angeblich nicht arbeiten kann?
ich lebe auch bei meinem vater und da ist es so, dass meine mutter meinem vater unterhalt zahlt, weil er mich ja zu versorgen hat. aberb ei dir ist das ja voll komisch geregelt :geknickt:

oh mann,du arme. fühl dich mal :knuddel:
 

Benutzer8686 

Sehr bekannt hier
Rein theoretisch könnten wir ein letztes Mal gegen das Urteil angehen, aber das wäre dann der Bundesgerichtshof. Das Problen bei der Sache: Wer bezahlt das alles?

Genau,meine Mutter muss keinen Unterhalt bezahlen, weil sie sich auf den Boden schmeißt und schreit "Die sind alle böse,ich bin so depressiv ich kann nicht arbeiten" Das ist unsere Justiz.

Wir haben die Urteilsbegründung bekommen und die haben ein total falsches Einkommen von meinem Vater berechnet. In den 900€ Unterhalt ist angeblich mein Unterhalt abgezogen worden.
Achja und es gibt einen Betreuungsbonus, den mein Vater auch nicht bekommt, weil meine Mutter behauptet hat, mein Vater hätte sich nur zu sich genommen, weil ich bei ihm den Haushalt mache. Schön, dass ich dazu nicht einmal gefragt worden bin :kopfschue

Ich werde sie auf Unterhalt verklagen, dann muss das Einkommen meines Vaters neu berechnet werden und in diesem Verfahren werde ich sie all jener Dinge bezichtigen,die sie mir angetan hat. Das mache ich allein schon vorsorglich deshalb, weil ich Angst hab,ihr irgendwann das Altenheim bezahlen zu müssen. Denn das werde ich niemals tun. Bevor die Frau, die mich jahrelang kaputt gemacht hat, von mir irgendeinen Cent bekommt, wander ich aus - und das meine ich ernst.
 

Benutzer35722 

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Ohje, die Lage ist ja wirklich sehr verzwickt.

Dann verklage sie auf Unterhalt. Ich denke ,das ist mehr als berechtigt. :geknickt: Vor allen Dingen wenn das Einkommen deines Vaters falsch berechnet wurde. Das kann man ja einfach widerlegen, dass das so nicht stimmt ,oder?
 

Benutzer8686 

Sehr bekannt hier
Naja, bei dieser Sache wird's haarig.
Meine Mutter hatte früher jahrelang die Buchhaltung gemacht - und versemmelt. Da waren plötzlich Privateinlagen, von denen keiner wusste, wo die herkamen. Dementsprechend ungeklärtes Einkommen. Daher kam wohl der Fehler der Richterin, ein viel zu hohes Einkommen anzusetzen.
Wird schwer, das zu widerlegen, weil die Buchhaltung schlichtweg falsch ist, aber ich werde dafür kämpfen. Ich will meiner Mutter ihr "glück" nicht gönnen. Ich will ihr nicht gönnen, dass sie auf ihrem faulen Arsch rumsitzt und dick kassiert, während mein Vater und ich dafür arbeiten dürfen. Das hat sie nicht verdient.

Vielleicht kann ich sie ja auf Schmerzensgeld wegen meiner Kindheit verklagen. Genug Zeugen habe ich und ein psychiatrisches Gutachten ist bestimmt auf nicht schwer zu bekommen :geknickt: Ich will ihr nur irgendwie eins reinwürgen. Ich habe so viel Wut und Trauer geladen, dass ich es ihr heimzahlen will.
 
2 Woche(n) später

Benutzer8686 

Sehr bekannt hier
Oh Mann...es gibt so viele neue Dinge, die ich noch gar nicht erzählt hab. Ich dachte, ich belasse es bei diesem Thread, aber heute habe ich Dinge erfahren, die mich komplett verunsichert haben. Verunsichert in dem Sinne, dass ich überhaupt nicht mehr weiß,wie ich fühlen, handeln, denken soll. Ich bin paralysiert und frage mich langsam wirklich, wie krank/gemein jemand sein darf, ohne dass etwas dagegen unternommen wird...:cry:

Vorletzte Woche meldete sich meine Tante bei meinem Vater und mir. Auch sie wurde von meiner Mutter auf übelste Art und Weise hintergangen.
Vorgeschichte: Als mein Vater und ich auszogen, kümmerte sich meine Tante um meine Mutter. Sie hat uns nie einen Vorwurf daraus gemacht und sich regelrecht -sorry- den Arsch für meine Mutter aufgerissen, weil sie ihr Leid tat. Meine Tante war in einer Ehe, die seit aber etwa 10 Jahren schon nicht mehr glänzend lief. Ihr Mann hatte Multiple Sklerose und wurde zunehmend zu einem alten, geizigen Kauz. Vergrätzt und unhöflich. Jedenfalls sagte ihr Mann ihr letztes Jahr im Sommer"Ich lass mich von dir scheiden und werden solche Unterhaltsansprüche stellen, dass du nur noch gerade mal dein Essen zahlen kannst" Ein totaler Schock für meine Tante. Kurz darauf hatte sie keine Schwester mehr. Meine Mutter hängte sich an meinen Onkel und schmiedete mit ihm Gemeinheiten. Meine Tante bekam Anwaltsschreiben, in denen Dinge standen, die sie nur meiner Mutter anvertraut hatte. Jedenfalls setzte sich meine Mutter an die Personen, die ihr nutzen konnten.

Meine Tante erzählte uns die Geschichte und redete mit uns. Sie hatte erfahren, was uns passiert ist und wollte sich mit uns zusammentun. Sie erzählte auch andere Dinge. Wie beispielsweise meine Mutter einen Freund in der Trennungszeit hatte, von dem sie sich aber trennte, nachdem er nicht mehr genug Geld hatte.
Irgendwie wollen wir meine "Mutter" stoppen, ausbremsen. Meine Tante erzählte, dass meine Mutter mehrere Monate schwarz arbeitete auf der Lohnsteuerkarte eines Dritten und legte eine Eidesstattliche Versicherung ab. Diese machte das Urteil wegen "neu aufgekommener Beweismittel" nichtig und mein Vater muss zunächst einmal nicht diesen maßlosen Unterhalt zahlen.
Unser Anwalt rief den Anwalt meiner Austrägerin an und faxte ihm diese eidesstattliche Versicherung. Dieser musste erst einmal schlucken, vermutlich wusste er auch nicht genau, was meine Mutter abzog. Unser Anwalt bot einen monatlichen Ehegattenunterhalt von 500€ an und verlangte, dass meine Austrägerin die Gerichtskosten zu tragen hätte, ansonsten kämen berechtigterweise Anzeigen wegen Prozessbetrug und Sozialversicherungsbetrug auf sie zu (Hartz IV bezog sie ja auch noch).
Ihr Anwalt wollte dem schon zustimmen, aber wollte mit seiner Mandantin Rücksprache halten. Sie interessierte das einen feuchten Kerich. Sie sieht sich immer noch im Recht und schlog das Angebot aus.

Nun gut, meine Schwester und ich riefen beim Zoll für Schwarzarbeit an und gaben die Adresse des Geschäfts durch,wo sie schwarz arbeitete. Der Zoll sicherte uns zu, dass sie dort noch an diesem Tag hinfahren würden und die Buchhaltungen beschlagnahmen würden. Vermutlich taten sie das, denn abends klingelte bei meiner Schwester und mir das Telefon heiß. Ging man ran, wurde sofort wieder aufgelegt.

Nun klingelte am Dienstag bei mir das Telefon, ich hob ab und meine Mutter war dran. Ich hatte mit ihr seit über 2 Jahren kein Wort mehr gewechselt. Was sie mit diesem Telefonat bezwecken wollte, war mir bis gestern nicht klar. Sie erzählte mir, dass meine Worte,die ich ihr an den Kopf warf, sie traurig gemacht hätten und sie niemals wollen würde, dass ich nicht studieren kann, weil das Geld fehlte und sie auf den hohen unterhalt verzichten würde. Sie wolle sich auch die 500€ einlassen, damit es meiner Schwester und mir gut ginge. Meine Mutter hat gesprochen, wie ich sie noch nie hörte. Keine Vorwürfe, eine vernünftige Diskussionsbasis. Ich war danach nachdenklich und irgendwie tat sie mir auf einmal wieder leid.

Gestern klingelte erneut das Telefon. Sie war es wieder. Und da erkannte ich sie plötzlich wieder. Vorwürfe, dummes, gehaltloses Gelaber über die Juristerei...Sie hätte es auch 350€ weniger Unterhalt eingelassen, sie sei nicht mehr diejenige, die alles schwerer mache, das seien mein Vater und dessen Anwalt. Ich sagt ihr, ich hätte keinen "Bock" auf so eine blöde Diskussion. Sagte ihr, dass ich als dritte Partei keine Lust hätte, mir ihre Meinung aufdrücken zu lassen und dass ich unbeteiligt bleiben möchte. Das, was gerade an Streitigkeiten vorherrscht, solle doch bitte Sache der Anwälte bleiben. Sie hat einige Male wieder versucht, einzuhaken und dummes Geschwätz anzufangen, aber ich bremste sie aus und sagte, dass ich das Gespräch beenden möchte. Ich hatte danach verstanden, was sie wollte: Sie wollte sich ins rechte Licht rücken, als Gute dastehen und wieder Mitleid erhaschen. Offensichtlich hatte sie selbst meine Ausraster vor ihr, als Kontaktaufnahme angesehen. Unglaublich krank. Würde mich jemand so -sorry- zusammenscheißen,würde ich mich hüten, mich bei demjenigen zu melden.


Ich tat dieses Gespräch als nichtig ab. Heute morgen rief mich meine Schwester weinend an. Ich solle bitte kommen,sie muss mir etwas sagen.
Gestern bekam meine Tante eine Anzeige von meiner Mutter, weil sie angeblich ihrer Enkel geschlagen hätte. Und auch der Exfreund von meiner Mutter, der uns auch ein paar Infos lieferte, hat jetzt eine Anzeige wegen angelbicher Körperverletzung. Während meine Tante dies meine Schwester erzählte, rutschte ihr etwas heraus, was mich den ganzen tag beschäftigt. Meine Tante schimpfte weinend vor Angst und sagte: "Wie kann jemand nur so Geld fixiert und falsch sein..." und danach sagste sie, dass meine Mutter 5 jahre lang als Hure in einem billigen Puff anschaffen gegangen ist. In diese Zeit zählt auch die Schwangerschaft meiner Schwester. Meine Schwester weiß seit heute nicht mehr, ob der Vater, den sie Papa nennt,auch wirklich ihr Vater ist. Und ich lebe mit der Gewissheit, dass meine Mutter eine geldgeile Hure ist, die jahrelang in Doppelmoral gelebt hatte. Was habe ich an Ärger bekommen,wenn ich eine 3 nach Hause brachte, während sie sich in ihrem Alter nicht annähernd um die Schule kümmerte und - sorry- rumficken gegangen ist? Was zog sie über Leute her, die in ihren Augen asozial seien, während sie aus purer Habgier wahllos mit irgendwelchen Typen ins Bett stieg? Mein Vater hat auch nicht schlecht geschaut, als er das erfahren hat...

Ich weiß gar nicht,wie ich damit umgehen soll. Soll ich weinen? Soll ich kotzen? Ich resigniere und weiß gar nicht,was ich denken soll...Wie kann jemand nur so falsch, habgierig und gemein sein? Ich habe viel Verständnis für psychische Krankheiten. Ich interessiere mich sehr für psychologie und denke, dass viele psychisch Kranke ein Opfer ihrer Umwelt sind, aber das, was meine Austrägerin anrichtet...das geht doch zu weit. Sie vernichtet alles, was ihr quer schlägt. Sie macht langsam Existenzen kaputt. Mein Papa, meine Schwester, mein kleiner Neffe (der von ihr als Kleinkind ein paar Mal geschlagen wurde), meine Tante, dieser andere Mann und zuletzt auch ich. Sie macht einfach alles platt und das ist juristisch alles so in Ordnung bzw. wie schwer ist es, zu widerlegen, dass man keine Enkelkinder bzw. Exfreundinnen schlägt...Diese Frau gehört doch in die Geschlossene - für immer.

Sorry, dass es so lang wurde. Aber das musste raus. Ich weiß sonst gar nicht,wie ich da mit jemandem drüber reden soll. was sollen die Leute denn jetzt von mir denken. Ich bin die Tochter eine psychisch durchgeknallten, geldgeilen Hure...:cry:

EDIT: Ich hab noch eine weitere Frage. durch das Telefonat habe ich erfahren, dass meine Mutter über Kontakte so gut wie alles über mich wusste. Inwiefern kann ich gegen so etwas vorgehen? Das fällt doch schon fast unter Stalking, wo bleibt mein Privatleben?
 

Benutzer35722 

Verbringt hier viel Zeit
Puh..das ist echt mal richtig krass. Bist du dir sicher,dass die Infos deiner Tante auch wirklich stimmen und dass sie das nicht nur aus Wut und Verzweiflung gesagt hat?

Von wem wusste deine Mutter so gut über dein Privatleben Bescheid? Von gemeinsamen Verwandten,Bekannten? Wenn ja, würde ich das nicht als Stalking bezeichnen. Oder hat sie Leute auf dich quasi "angesetzt" ?

Ohje..:geknickt: du Arme..fühl dich mal :knuddel:
 
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