Vermieter - wie sind die so?

Benutzer18265  (34)

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Da ich im Haus meiner Eltern aufgewachsen bin, habe ich bisher kaum Erfahrung mit Mietwohnungen und dazu gehörigen Vermietern bzw bisher nur 2 Erfahrungen:

Eine Zeit lang lebte ich in meiner Unistadt in einer Studenten WG.
Als ich die Wohnung kündigte, wollte der Vermieter natürlich möglichen Nachmietern die Wohnung zeigen. Das war auch für mich erstmal kein Problem. Nach vorheriger Anmeldung war ich gerne bereit die Wohnung zu zeigen. Der Vermieter dachte sich das allerdings etwas anders. Nämlich dass man als Student wohl kein Recht auf Privatsphäre hat und ich 24/7 Tag der offenen Tür veranstalte. Ich fuhr also an einem Wochenende zu meinen Eltern - es waren keine Besichtigungen für das WE angekündigt. Der Vermieter rief mich an und sagte, dass in 2 Stunden jemand vorbei kommen würde um die Wohnung anzusehen. Ich sagte ihm, dass ich das ganze WE nicht da sei und das deshalb nicht möglich wäre. Außerdem habe ich nicht aufgeräumt und es wäre mir daher nicht Recht. Er versuchte mich zu überreden, aber ich blieb hart und untersagte ihm ausdrücklich für dieses WE die Wohnung zu betreten.
Ein paar Tage später erfuhr ich, dass er trotzdem da war mit Interessenten. Er hat sogar mit einem Zweitschlüßel von dem ich nichts wußte mein seperat abgeschlossenes Schlafzimmer aufgeschlossen und Fremden gezeigt. :eek:
Ich war wirklich erschüttert und konnte mich seither keinen Tag mehr in dieser Wohnung wohl fühlen. Der Schutzmamtel der eigenen Wohnung war irgendwie durchbrochen, denn Privatsphäre hatte ich ja offensichtlich keine mehr.

Aktuell ist es so, dass ich halb bei meinem Freund, halb bei meinen Eltern wohne. Seine Wohnung ist zu klein für uns beide und deshalb werden wir uns auch bald was Gemeinsames suchen.
Nur ist jetzt wohl sein Vermieter am Lästern, wie ich mitbekommen habe (Dorf- man kennt sich...). Er möchte bald in die Wohnung um sich davon zu überzeugen, dass die Wohnung auch sauber sei, WEIL die Fenster seien nicht geputzt!
ÄHm bitte was?! :ratlos::mad:
Ich fühle mich schon wieder in der Privatsphäre völlig eingeschränkt. Ich fühle mich kontrolliert und beobachtet. Der Vermieter wohnt garnicht in dem Haus. Was also soll das? Fährt er täglich am Haus vorbei und notiert sich ob die Fenster geputzt sind oder nicht? Guckt er am besten noch durchs Fenster in die Wohnung, ob die Spülmaschine schon ausgeräumt wurde oder was soll das?

Dieser Vermieter kann uns im Grunde egal sein, weil wir wie gesagt eine andere Wohnung suchen werden. Aber ich habe Angst wieder an einen Vermieter zu geraten, der nicht kapiert hat, dass andere Leute in der Wohnung leben und ein Recht auf Privatsphäre haben.

Ist euch so etwas auch schon passiert?
Ich fühle mich so beobachtet... und will mich in der zukünftigen Wohnung wohl fühlen können.
 

Benutzer50283 

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Nee. Sowas kenne ich nicht, nicht mal aus dem Studentenwohnheim, wo die Vermieter absolute Arschlöcher waren. Das geht gar nicht. Bei Mietsrechtsgeschichten kenne ich mich nicht aus, weil ich bisher immer eigene Vereinbarungen mit den Vermietern hatte. Solange sich beide Seiten daran halten und man miteinander reden kann, klappt das doch eigentlich auch. Auch wenn ich dauernd miese Vermietergeschichten höre von Freunden habe ich bisher (abgesehen von besagtem Studiheim) nur gute Erfahrungen gemacht. Bei nem blöd wirkenden Typen würde ich gar nicht erst einziehen, da wäre mir das Stressrisiko zu hoch. Naivling der ich bin vermute ich jedoch, dass man das beim Einzug bereits abschätzen kann.
Mein Vermieter zuhause ist ganz ok, auch wenn wir ihm immer nahelegen bzw. verhandeln müssen, damit er auch den Kram bezahlt, den er zu bezahlen hat. Naja, trotzdem klappt alles ganz gut, die Wohnung ist toll und man kann mit dem Mann reden. Einen Zweitschlüssel hat er nicht mal. Das weiß ich sicher, weil wir uns mal sonntags gemeinsam zu 4. ausgeschlossen haben (Geniestreich!) und das Schloss auswechseln lassen mussten. Also bekommt er ein Plus.
Mein Vermieter hier ist absolute Spitzenklasse: Er fühlt sich für alles zuständig, kommt immer mal vorbei zum Kaffeetrinken (er ist Mitte 30, geht mit uns feiern etc.) und repariert alles sofort ohne Murren, ist absolut zuverlässig und engagiert, echt genial. Gleichzeitig ist er mehr "Bekannter, Freizeitgefährte" und halt gleichzeitig Vermieter und für die andere WG auch gleichzeitig nahezu gleichberechtigter Mitbewohner. Nee, wir sind alle ganz vernünftig (finden wir^^), das klappt bestens. Er bekommt ein fettes Plusplusplus.
 

Benutzer67771 

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Naja, es gibt auch bei Vermietern solche und solche. :zwinker:

Schlechte Erfahrungen habe ich mit Wohnungen gemacht, die direkt vom Vermieter (Alter 65+) auch verwaltet worden sind, die waren nämlich ähnlich wie deine und wollten regelmäßig kontrollieren, ob denn in der Wohnung auch alles in Ordnung sei und ob dort auch brav geputzt wird und hatten, wie ich dann erst kurz vor meinem Auszug erfahren habe, auch Zweitschlüssel, mit denen sie einfach mal in die Wohnungen gegangen sind, ohne dass vorher anzukündigen oder sie gar wieder zu verlassen, wenn der Mieter nicht da war. Abgesehen davon hatten sie natürlich keine Ahnung von Mietrecht und waren der Meinung, weil es sich um ihre Immobilie gehandelt hat, dürften sie sich alles erlauben.

Weitaus besser bin ich mit einer Hausverwaltungsgesellschaft gefahren, da wirkte alles wesentlich professioneller und es gab auch keine mieterseitigen Schikanen wie die oben geschilderten.
Allerdings möchte ich nun natürlich nicht sagen, dass das immer so sein muss, es ist wohl einfach vom jeweiligen Menschen abhängig.
 
M

Benutzer

Gast
Einfach die Wohnung eines Mieters betreten geht gar nicht! Ich bin zwar kein Anwalt, aber m.E. ist das schon Hausfriedensbruch.
Das mit den Fenstern sehe ich schon eher ein. Schließlich hat ein Vermieter ein berechtigtes Interesse daran, dass sein Haus / Wohnung ordentlich aussieht (vor allen Dingen auf dem Dorf, wo jeder weiß, dass es sein Haus / Wohnung ist). Oft gibt es auch Klauseln in einem Mietvertrag wonach mindestens alle halbe Jahr die Fenster zu reinigen sind. Ob das rechtens ist, weiß ich allerdings auch nicht.
Ansonsten kann ich dich gut verstehen, dass du dich in deiner Privatsphäre verletzt fühlst und nun ein ungutes Gefühl hast. Allerdings kann ich dich beruhigen: Es sind bei weitem nicht alle Vermieter so drauf. Mit meinen bisherigen bin ich eigentlich immer recht gut ausgekommen (und ich hatte schon Einige:smile:
Am besten läuft es immer mit einer Hausverwaltung; die sieht man wenn man einzieht und wenn man auszieht und ansonsten ist Ruhe.
Vielleicht habt ihr die Möglichkeit euch vor Anmietung einer neuen Wohnung bei anderen Mietern oder dem vorherigen Mieter zu erkundigen, wie es in der Wohnung so gelaufen ist und wie der Vermieter so drauf ist?
 

Benutzer100759 

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Private Vermieter sind allerunterste Kanone. Nie wieder!

Gibt hier auch einen stadtbekannten Anwalt und Immobilienhai, 70+, der sich mehreren Mieterinnen des Nachts dank Zweitschlüssel überfallsartig im Schlafzimmer im Adamskostüm präsentiert hat. Eine dieser Mieterinnen kenne ich persönlich - die ist mit Sack und Pack noch in der selben Nacht ausgezogen.

Ich selbst hatte zu Studentenzeiten auch schon einen Privatvermieter und nur Scherereien. Ebenfalls total spionagegeil, keine Ahnung von Tuten und Blasen, ich war gottfroh um meine Rechtsschutzversicherung. Seither nurmehr institutionell vermietete Objekte!
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Einfach die Wohnung eines Mieters betreten geht gar nicht! Ich bin zwar kein Anwalt, aber m.E. ist das schon Hausfriedensbruch.

Es ist Hausfriedensbruch!!
Die TS hätte ihn also anzeigen können, zumal die Mietinteressenten ja auch noch Zeugen waren.

Wir wohnen jetzt seit fast 2 Jahren in unserer Wohnung und haben unsere Vermieterin inzw. einigermaßen erzogen. :grin: Anfangs war es ganz schrecklich. Sie kam auch ständig, hat geschaut, ob alles in Ordnung ist, wollte wissen ob wir auch genug lüften in dem Zimmer, in dem sich unser Hund aufhält usw. :kopfwand
Sie ist Ü70, also die von Vetinari erwähnte Kategorie, die gerne alles kontrolliert. :grin:
Inzw. ist sie ein bisschen ruhiger geworden. Mein Freund hat da viel Arbeit geleistet. Er kann mit Menschen einfach ziemlich gut umgehen, besser als ich.
Ab und an schaut sie vorbei. Immer dann, wenn keiner zuhause ist. Sie kommt nur, wenn draußen kein Auto steht. Das nervt mich ziemlich, aber was will ich machen?
Im Großen und Ganzen weiß sie nach fast 2 Jahren, dass sie sich drauf verlassen kann, dass sie jeden Monat ihre Miete bekommt und das beruhigt sie. Ihr Mann muss da noch schlimmer gewesen sein. Das wissen wir von den anderen beiden Mietern im Haus, die hier schon über 20 Jahre wohnen. Der hat auch oft ohne Absprache die Wohnungen betreten. Na ja der ist nun nicht mehr...

Meine vorherige Vermieterin war einfach toll und wir haben auch heute noch Kontakt. Wir haben uns nie persönlich kennengelernt, hatten trotzdem immer einen super Draht. :smile:

Mein allererster Vermieter war auch eher zum in die Tonne kloppen, wobei sich das erst beim Auszug rausgestellt hat. Da hat er plötzlich rumgezickt und ich könnte ihn heute noch dafür erwürgen. :grin:
Da war ihm eine weiß gestrichene Wand nicht weiß genug, er wollte für einen uralten kaputten Stuhl Ersatz in unrealistischer Höhe und am Ende auch noch 50 Euro, weil angeblich eine Putzfrau noch mal den Kühlschrank putzen musste. :schuettel:
 

Benutzer30735 

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Ohje, das kenne ich. Ich habe ja in einem Dorf studiert und da war den meisten Vermietern scheinbar langweilig. Ich habe unabhängig voneinander von so vielen Studienkollegen Geschichten gehört. Dass Vermieter dort die Wohnungen/Zimmer betreten haben, war irgendwie normal :ratlos: Meine Vermieterin hat da auch gar kein Geheimnis draus gemacht, mir Zettel hinterlassen, etc.
Einmal hat sie Sonntag abends um halb 11 oder so angeklopft, sie würde mir den Boiler einschalten damit ich am nächsten Tag warmes Wasser habe (oh, wie nett, dass die den ausgeschaltet hatte wusste ich gar nicht).
Naja, ich hab ihr dann mal klargemacht, dass sie nichts in meinem Zimmer verloren hat, ihre Verteidigung war dann "es hätte ja brennen können" - aja :rolleyes:

War dann froh, dass ich nach einem Jahr dort wegkonnte, die 2. Vermieterin war aber auch nicht viel besser. Wollte uns vorschreiben, wann wir die Rollos runterlassen können, etc.

Hier in der Stadt haben wir zum Glück keinen privaten Vermieter, das läuft über eine Hausverwaltung, die uns in Ruhe lassen.

EDIT: Achja, Besuch durfte ich auch nicht empfangen, nur bis 22 Uhr und meinen Müll hat sie auch durchsucht. Das war so abartig dort.
 
R

Benutzer

Gast
Ich würde auch Wohnungsbaugesellschaften o.ä. Privatvermietern vorziehen.

Unsere ehemaligen Vermieter waren Privatvermieter und wir hatten nie wirklich Probleme mit ihnen, aber sie hatten selber keine Ahnung von der Materie und das machte das Verhältnis manchmal schon echt schwer.
Jetzt sind wir bei einer Baugenossenschaft und da ist eben alles geregelt und übersichtlich, wenn es Probleme gibt, geht man zum Hausmeister und muss nicht warten, bis der Vermieter einen befreundeten Handwerker vorbeischickt usw.
 

Benutzer82687 

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Ich hatte GsD noch keine Probleme. Die beiden Privatvermieter bei denen ich war, interessierte nur, dass jeden Monat das Geld da war (bzw. den zweiten interessierte nicht mal das, der hatte überhaupt keinen Plan). Mit den ersten hatten wir auch n gutes Verhältnis, da das Freunde von den Eltern meines Exfreundes waren.

Ich bin jetzt aber bei ner Wohnbaugesellschaft und finde es sehr angenehm. Bisher lief alles Reibungslos, bei Problemen schicken die sofort jemanden. Bei dem letzten, den nix interessierte musste ich mich immer ewig oft melden, bis überhaupt mal was passierte.

Ich hab aber auch schon solche Schauergeschichten von Freunden/Bekannten gehört. Bei dem einen gings auch vor Gericht, da der Vermieter sich alles mögliche einfallen lies, was überhaupt nicht stimmte und bei Auszug Geld wollte, das ihm nicht zustand, weil es einfach an den Haaren herbeigezogen war. Der Vermieter bekam natürlich nicht Recht vor Gericht und durfte dann den Prozess und alles bezahlen. Der Witz an der Sache ist noch, dass er immer noch der Meinung ist, dass er der Gute wäre und ihm alle anderen nur Böses wollen..
 

Benutzer87573 

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Ich habe bis jetzt nur positive Erfahrungen gemacht.
Mein letzter Vermieter war sehr nett und hat sich um viel gekümmert, hat nie rumgemeckert und hat mich ohne dass ich die Miete noch weiter bezahlen hätte müssen vor Fristablauf aus dem Mietvertrag und der Wohnung gelassen. Der hat alle drei, vier Monate mal vorbeigeschaut und dann geklingelt. Er hatte gar keinen Zweitschlüssel für meine Wohnung.
Unser jetziger Vermieter schaut zwar ab und an vorbei, klingelt aber auch immer obwohl er auch nen Schlüssel hätte. Er erlaubt auch wirklich viel, wir dürfen hier werkeln wie wir wollen.
 

Benutzer13901  (46)

Grillkünstler
auch bei Privatvermietern ist es wie im Leben es gibt solche und solche man kann an sehr nette geraten oder aber an ein Arschloch
 
G

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Gast
Mein privater Vermieter ist super. Meldet sich nie und wenn ich Fragen habe oder etwas an der Wohnung gemacht werden muss, habe ich quasi freie Hand. Es gibt da also auch Glücksgriffe.
 

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
Seinen Vermieter lernt man erst wirklich kennen, wenn man auszieht ...

Von daher für diesen Fall ALLES genau schriftlich festhalten!

Das teuerste was mir bzw. mir und meinem damaligen Lebensgefähren jemals passiert war:
Wir hatten eine recht umfängliche Einbauküche und ein speziell und aufwendig gestaltetes Bad mit Whirlpool vom Vormieter (der einen Nachmieter suchte) für viel Geld übernommen.

Als wir dann auszogen, mussten wir alles in den Urzustand zurückversetzen - und zwar in den Urzustand VOR der Zeit des Vormieters.

Küche raus, Bad raus, sämtliche Einbauten raus, die Wände waren entsprechend neu zu machen - da der ganze Mist auf wertvollem Parkett stand, musste auch dies aufwendig behandelt und restauriert werden.

Wenigstens den vom Vormieter eingebauten offenen Kamin konnten wir lassen - sonst wär ich endgültig ausgetickt ...

Irgendwie hatten wir bestimmte Klauseln im Mietvertrag nicht korrekt interpretiert. Das hat uns eine Menge Geld gekostet - und auch ein Anwalt konnte da nicht helfen.

Von daher: alles vorher klären und sich Verträge, die von solchen Standard-Miet-Vordrucken abweichen, genauestens unter die Lupe nehmen.

Ansonsten haben bisher alle meine bisherigen Vermieter was an der Klatsche gehabt - von daher würde ich zumindest in Zukunft auch darauf achten, dass sie weder im gleichen Haus wohnen noch direkte Nachbarn sind.
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Bei meinem letzten Vermieter war ich um die Rechtsschutzversicherung froh, mit dem spreche ich nur noch per Brief vom Anwalt. :hmm: Die wohnten im Haus, beide an die 70, stockkonservative Schwaben. Drei Jahre lang war alles prima, aber als es dann ans Ausziehen ging, wurden sie garstig. So richtig mit unbegründeter fristloser Kündigung (total bescheuert - dabei habe ich fristgerecht gekündigt...), Auflauern im Treppenhaus, jeden Tag wurde ich aus dem Fenster angeschrien und aufs übelste beschimpft.. Als ich dann meinen Teil des Dachbodens aussortiert habe, sind sie doch tatsächlich hochbekommen und haben mich weiter angeschrien und gemeint ich solle ja nicht auch nur einen Karton auf IHRE Seite des Dachbodens stellen, nicht mal während ich da aufräume. Irre.

Meine Kaution habe ich bis heute nicht zurück, das hab ich auch - trotz Anwalt - mittlerweile abgeschrieben.

Unser aktueller Vermieter ist sehr nett, der hat uns die Vertragserrichtungsgebuehr erlassen und uns die (total saubere) Wohnung selber putzen lassen dafür, hat uns direkt bei Vertragsabschluss einen Schlüssel gegeben obwohl wir erst 14 Tage später offiziell eingezogen sind und Miete gezahlt haben so dass wir vorher alles vorbereiten konnten, als der Ofen kaputt war hat er uns die Wahl gelassen ob wir die Reparatur vorstrecken wollen und er es uns erstattet (das Geld überwies er dann am selben Tag!) oder er es direkt bezahlen soll, und man hört auch nichts von ihm. Er hat auch keinen Schlüssel zur Wohnung und wohnt wo ganz anders in Wien. Alles in Allem - prima.
 

Benutzer89563 

Meistens hier zu finden
Naja....

Das Problem hier ist, daß nun alle ihre Schauergeschichten rauskramen.

Ich denke, generell hat man mit professionellen Vermietern weniger Probleme, weil die eben wissen, was sie dürfen und was nicht.

Neben den ganzen privaten schlechten Vermietern ist der größte Teil aber sicher in ordnung.
Den Kontrollzwang kann ich zum Teil verstehen, denn die Wohnung ist ja persönliches Eigentum, und es liegt dem Vermieter daran, daß die in Ordnung gehalten wird.
Viele Mieter sind da ja gerne mal der Meinung, daß ihnen vieles selbst egal sein könne, weil es ja nicht ihre eigene Wohnung sei. Und das müssen keine Messies oder Mietnomaden sein.

Ungefragt in die Wohnung zu gehen, geht natürlich trotzdem nicht. Ich hab hier auch nen Schlüssel von unserem Mieter liegen, ungefragt ginge ich da nur rein, wenn Wasser unter seiner Tür hervor kommt o.ä.



Also, ich denke, mit privaten Vermietern kann es oft mal Probleme geben, aber es ist sicher nicht so schwarz, wie hier dargestellt wird.
 

Benutzer7157 

Sehr bekannt hier
Mein privater Vermieter ist super. Meldet sich nie und wenn ich Fragen habe oder etwas an der Wohnung gemacht werden muss, habe ich quasi freie Hand. Es gibt da also auch Glücksgriffe.

Ist bei mir genauso.

Ich würde allerdings niemals eine wohnung in einem haus nehmen, in dem auch der vermieter wohnt.
 

Benutzer71796 

Sehr bekannt hier
Mein privater Vermieter war super. Er hatte einen Schlüssel, kam aber nie unabgesprochen in die Wohnung. Bzw. kam er nur 1 Mal unaufgefordert in die Wohnung, als ich arbeiten war, aus versehen ein Fenster offen lies und ein Sturm kam, das wurde mir dann aber mitgeteilt und das fand ich auch mehr als ok.

Zur Ordnung in der Wohnung hat er nie was gesagt.
 

Benutzer505 

Team-Alumni
Den Kontrollzwang kann ich zum Teil verstehen, denn die Wohnung ist ja persönliches Eigentum, und es liegt dem Vermieter daran, daß die in Ordnung gehalten wird.
Ein Argument, was ich nie verstanden habe.

Natürlich ist dem Vermieter daran gelegen, dass seine Wohnung keinen Schaden nimmt - aber was hat das mit Ordnung zu tun? Auch wenn 3 Körbe Wäsche auf dem Boden verteilt sind, die mietereigenen Schränke seit Jahren keinen Staubwedel mehr gesehen haben und sie das dreckige Geschirr meterhoch zur Decke stapelt, nimmt die Wohnung davon keinen Schaden. Zumal ein solcher Zustand auch einfach eine Momentaufnahme sein kann, weil ein Mieter irgendwas gesucht hat (und je nach Panik-Grad verteile ich dann auch schon mal ganze Schubladeninhalte auf dem Boden) und dann in akuter Zeitnot die Wohnung verlässt - eben ohne noch Wäsche aufzuhängen, Schubladen wieder einzuräumen oder das Geschirr zu spülen.


@Thema
3 private Vermieter, 2,5x ins Klo gegriffen (am letzten erziehen wir noch).

Nummer 1 hat meinen Müll durchwühlt, ständig versucht durch die Fenster in meine Wohnung zu sehen und war wohl auch mehrfach in meiner Wohnung, wenn ich nicht da war. Außerdem störte ihn mein Männerbesuch (90% meiner Freund sind halt männlich), ich kehrte ihm nicht oft genug unter meiner Fußmatte und so weiter und so fort.

Da bin ich raus geflüchtet, sobald es ging.

Nummer 2 war mehrfach in meiner Abwesenheit in meiner Wohnung - allerdings weniger aus Kontrollgründen, sondern eher Dinge wie "ich wollte den Schornsteinfeger reinlassen" (der mir gar nicht angekündigt war) und Co., auf Nachfrage hat er das auch bestätigt (ich habs nur gemerkt, weil irgendwas verändert war). Und der ist einmal genau auf eine solche Momentaufnahme gestoßen: Ich hatte meinen Kleiderschrank aussortiert (also jede Menge Kleidungsstapel auf dem Boden), der Auflauf, der als Mittagessen gedacht war, ist volle Möhre im Ofen übergegangen und hatte den Backofen versaut, zum Spülen kam ich seit 2 Tagen nicht weil richtig im Stress und dann musste ich dringend wieder los. Daraufhin hat er sich selbst noch mal bei mir eingeladen, um zu gucken, ob denn auch alles weg ist.

Ich habe ihm gesagt, dass ich keine unangekündigten Besuche möchte (ich lasse unangekündigt nicht mal meine Mutter rein) und schon 3x nicht, dass er allein durch meine Wohnung spaziert - egal wieso, solange es nicht brennt oder Wasser ausläuft. Hat er nicht verstanden.

Nummer 3 war auch schon in meiner Wohnung. Es ist *sehr* klasse, wenn man morgens verpennt im Nachthemd auf dem Sofa sitzt (und eigentlich noch einen Tag im angekündigten Urlaub sein sollte), den Schlüssel im Schloss hört und plötzlich 2 Vermieter und 3 Handwerker in der Tür stehen. "Wir haben Ihnen doch gestern Abend um 23 Uhr noch auf die Mailbox gesprochen, haben sie das nicht abgehört??" Äh, nein, ich habe keine Symbiose mit meinem Handy und bin auch nicht immer erreichbar. Aber da sind wir wie gesagt noch an der Erziehung.


Ich möchte mich in meiner Wohnung sicher und unbeobachtet fühlen. Ich möchte nicht, dass jemand meine Unterhosen auf dem Wäscheständer begutachtet, meine Haushaltsführung bewertet oder womöglich in meiner Nachttischschublade wühlt. Ich habe auch keine Möglichkeit zu überprüfen, was mein Vermieter tatsächlich in meiner Wohnung angesehen und getan hat - also hat er draußen zu bleiben, bis ich dabei sein kann.
 

Benutzer20526 

Verbringt hier viel Zeit
Ich frage mich gerade, warum so viele von euch dem Vermieter einen Schlüssel überlassen, denn der Vermieter muss alle existierenden Schlüssel dem Mieter übergeben. Das steht in jedem normalen Mietvertrag so drin und wird von beiden Parteien unterschrieben.
Einen Ersatzschlüssel für Notfälle deponiere ich immer bei Freunden um die Ecke.
 

Benutzer75021 

Beiträge füllen Bücher
Ist bei mir genauso.

Ich würde allerdings niemals eine wohnung in einem haus nehmen, in dem auch der vermieter wohnt.

Oh ne, ich rate davon auch ab!!
In meiner letzten Wohnung hatte ich eigentlich ganz nette Nachbarn und eine Vermieterin die sich nie blicken ließ...aber dann zog sie im Haus mit ein als eine Wohnung frei wurde.
Das war echt nervig :hmm:
Bin froh das wir mit Vermietern nix mehr zu tun haben. Hab da auch schon viel negatives erlebt.
 
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