Verlobt-wann heiraten?

Benutzer48909 

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es ist doch glaube rechtlich so geregelt, dass verlobt sein anzusehen ist wie verheiratet sein. Korrigiert mich bitte, wenn ich da falsch liege. Aber gilt das dann nur eine zeitlang oder auch wenn man 5 Jahre verlobt ist?

Nein, verlobt sein ist nicht gleichzusetzen mit dem Status verheiratet. Als Ehepaar hast du weit mehr Rechte und Pflichten. Aber eben auch aus der Verlobung heraus entstehen schon gewisse Rechte und Pflichten.

Im Gesetz ist keine Zeit bestimmt, wie lange man verlobt sein "darf". Ich könnte mir aber vorstellen, dass es dazu schon Rechtsprechungen gegeben hat. Spannend, wie lange man verlobt sein "darf" wird die Frage ja erst, wenn du tatsächlich Rechte gegenüber deinem Partner einklagen wisst. Sonst ist es ja eigentlich rechtlich völlig egal ob du 1, 2 oder 10 Jahre verlobt bist.

Ich bin mir auch nicht sicher, wo das eine Jahr herkommt, das die meisten von uns als angemessen empfinden für eine Verlobungszeit. Ich könnte mir aber vorstellen, dass das einfach aus der Historie erwachsen ist. Früher machte man ja keine solchen Mätzchen wie heute mit "Verlobungsantrag" u. ä.
Da wurde gefragt und dann auch in absehbarer Zeit geheiratet.
 

Benutzer38203 

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Ich wohne mit meinem Freund auch nicht zusammen, wir sind aber 4 Jahre ein Paar und ja, ich würde behaupten, dass ich ihn so gut kenne um zu behaupten, dass ein Zusammenwohnen kein Problem wäre!
Es geht ja nicht darum dass zusammenwohnen kein Problem ist, sondern dass man sich soweit kennen sollte dass man heiraten kann.
Und wenn ich mit dem Partner bisher nur zweimal im Urlaub war, kann man das noch lange nicht mit zusammenwohnen vergleichen. Denn Urlaub ist eine begrenzte Zeit von vielleicht 3 Wochen und dann ist man ja auch meist woanders z.B. im Hotel und nicht zuhause mit seinem Haushalt und dem Arbeitsalltag.
 

Benutzer48909 

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Es wird ja auch in jedem Gespräch was zur Hochzeit beiträgt z.B. beim Standesamt oder beim Pfarrer immer von "Sie und Ihr Verlobter" gesprochen und nicht "Sie und Ihr Partner".
Echt? Das wurde bei euch benutzt?

Bei uns hat das keiner gesagt. Ich wüsste nicht, dass jemand mal das Wort Verlobter uns gegenüber in den Mund genommen hätte. Grundsätzlich muss ich auch sagen mag ich das Wort nicht. Ich habe auch nie "mein Verlobter" gesagt, sondern entweder "mein Freund" oder eben den Vornamen benutzt.
 

Benutzer38203 

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Echt? Das wurde bei euch benutzt?

Bei uns hat das keiner gesagt. Ich wüsste nicht, dass jemand mal das Wort Verlobter uns gegenüber in den Mund genommen hätte. Grundsätzlich muss ich auch sagen mag ich das Wort nicht. Ich habe auch nie "mein Verlobter" gesagt, sondern entweder "mein Freund" oder eben den Vornamen benutzt.
Ich mag es auch nicht so gerne sagen. Aber bei uns haben die das auf dem einen, als auch auf dem anderen Standesamt gesagt und der Pfarrer auch.
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
mein Freund hat vor dem Zusammenziehen auch immer erzählt, dass er alles im Haushalt machen würde und jetzt muss ich ihn immer dazu drängeln. Er meinte, Putzen würde ihm nichts ausmachen, aber er hat nicht erwähnt, dass er es nur so alle 2 Monate als nötig empfindet ;-)

Vielleicht kommt es auch wirklich auf den Partner und seine Gewohnheiten an.
Ich kann es einfach relativ gut einschätzen, da er auch zu Hause oft aufräumt und wenn er mal etwas kocht, immer gleich alles aufräumt. Klar gibt es auch immer Schwachpunkte aber die kennt man ja schon, zumindest wenn man ein paar Jahre zusammen ist.

Im übrigen finde ich es dennoch viel sinnvoler wenn man vorher zusammengewohnt hat! Ich würde auch niemals heiraten, bevor ich nicht mit ihm in einer Wohnung lebe.

Und wenn ich mit dem Partner bisher nur zweimal im Urlaub war, kann man das noch lange nicht mit zusammenwohnen vergleichen. Denn Urlaub ist eine begrenzte Zeit von vielleicht 3 Wochen und dann ist man ja auch meist woanders z.B. im Hotel und nicht zuhause mit seinem Haushalt und dem Arbeitsalltag.

Ja, damit hast du natürlich Recht!
Es hat sich nur so angehört, als würde man seinen Partner erst kennen, wenn man denn mal zusammenwohnt - und das sehe ich zumindest anders.
 

Benutzer79932 

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Bisschen OT, aber ich muss das jetzt mitteilen :grin: Ein Bekannter von mir, der war mit seiner Freundin 11 (!!!) Jahre zusammen, als sie zusammengezogen sind, da waren sie so irgendwas Mitte 30. Das ging absolut schief und war eine reine Katastrophe und keine 6 Monate danach waren sie getrennt :ratlos: So viel dann zum Thema "ich kenne meinen Partner gut genug"... Ist sicher ein Extrembeispiel, aber ich meine nur: es gibt alles, auch wenn mans nicht für möglich hält
 

Benutzer38203 

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Bisschen OT, aber ich muss das jetzt mitteilen :grin: Ein Bekannter von mir, der war mit seiner Freundin 11 (!!!) Jahre zusammen, als sie zusammengezogen sind, da waren sie so irgendwas Mitte 30. Das ging absolut schief und war eine reine Katastrophe und keine 6 Monate danach waren sie getrennt :ratlos: So viel dann zum Thema "ich kenne meinen Partner gut genug"... Ist sicher ein Extrembeispiel, aber ich meine nur: es gibt alles, auch wenn mans nicht für möglich hält
Off-Topic:
Das finde ich gar nicht so abwegig. Viele reden hier nur von zusammenwohnen im Sinne von man kennt den Partner wie er sich im Haushalt verhält. Das ist ja nur eine Sache. Es geht ja um das ganze Miteinander in einer gemeinsamen Wohnung.
Sicherlich kann er aufräumen und co., dennoch weiß man aber nicht wie er sich verhält wenn er genervt von der Arbeit kommt oder wenn er nur noch vorm PC sitzt, weil er das ja früher auch immer gemacht hat...
 

Benutzer79932 

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Das finde ich gar nicht so abwegig. Viele reden hier nur von zusammenwohnen im Sinne von man kennt den Partner wie er sich im Haushalt verhält. Das ist ja nur eine Sache. Es geht ja um das ganze Miteinander in einer gemeinsamen Wohnung.
Sicherlich kann er aufräumen und co., dennoch weiß man aber nicht wie er sich verhält wenn er genervt von der Arbeit kommt oder wenn er nur noch vorm PC sitzt, weil er das ja früher auch immer gemacht hat...

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Ich muss sagen, ich war damals schon ziemlich baff, weil ich doch auch eher davon ausgegangen wäre, dass man nach 11 Jahren bald einmal die meisten Facetten eines Menschen erlebt hat und sich bewusst ist, worauf man sich einlässt. Offensichtlich nicht.

Natürlich hast du recht, ich denke, da wundern sich noch viele. Plötzlich ist dann der hochgeklappte Klodeckel eben ein Riesenproblem - was vorher, als jeder sein Reich hatte, entweder gar nicht augefallen ist oder nebensächlich war, weil "ist ja nicht meine Wohnung".

Eine Freundin von mir ist ebenfalls nach vielen Jahren mit ihrem Typen zusammengezogen, nachdem sie vorher eigentlich ununterbrochen aufeinandergehockt haben. Man hätte meinen können, sie hätte alles von ihm mitgekriegt - tja, dem war nicht so. In der gemeinsamen Wohnung hat ers tatsächlich fertig gebracht, als sie mal ein paar Tage ihre Eltern besuchen war, sein Geschirr abzuwaschen, ihres aber stehen zu lassen sowie seine Wäsche zu waschen, ihre aber zurück in den Wäschekorb zu werfen. Ich dachte, ich hör nicht recht.
 

Benutzer44072 

Sehr bekannt hier
In meinen Augen sind die beiden auch nicht verlobt. Aber für diese Aussage kassiere ich wieder Schläge *g*

Ich halte ja meist auch nicht viel vom Verloben und eigentlich auch nicht vom Heiraten. :tongue:

Trotzdem muss man zugestehen:

Wenn die beiden Volljährig sind, nicht verheiratet und beide die Willenserklärung abgegeben haben zu Heiraten, sind sie verlobt.

Das ist dann völlig unabhängig davon, ob sie einen Termin haben oder nicht. Eine zeitliche Befristung existiert nicht.

Ist auch egal wie jemand anders dazu steht und für wie Ernst man das als Außenstehender hält. :zwinker: Da gelten dann halt einfach die Gesetze.

Also, mein Freund und ich haben vor, irgendwann in ein paar Jahren zu heiraten, wenn wir beide in Lohn und Brot stehen.
Es ist also sicher (so sicher wie sowas halt sein kann), dass wir in ein paar Jahren heiraten werden. Aber damit sind wir doch nicht verlobt, oder?

Gilt das gleiche wie oben. Wenn volljährig, unverheiratet und Willenserklärung abgegeben, dann verlobt. Wie die Aussage "wenn wir beide in Lohn und Brot stehen" juristisch gewertet wird, ist wohl eher eine Frage für Experten. Wenn das als Bedingung aufgefasst wird und die Heirat also an das bestehen eines bezahlten Arbeitsverhältnisses geknüpft ist, dann könnte das vielleicht keine Verlobung sein. Frag mal einen Anwalt. :tongue:

Aber es wäre ja auch unsinnig, nen Heiratsantrag zu machen, weil wir ja schon wissen, dass wir heiraten werden. Wenn einer den anderen jetzt in aller Förmlichkeit fragen würde "Willst du mich heiraten?" Dann würd der andere nur sagen können "Ja, das weißt du doch!"

Er kann ja auch was anderes fragen, bspw. "Hast Du nächsten Mittwoch eigentlich schon was vor?"

Also werden wir niemals verlobt sein?

Spätestens sobald jemand auf dem Standesamt den Termin zur Eheschließung ausmacht, ist er verlobt.

Das wäre also der Verlobungszeitpunkt, falls jemand zufällig auf dem Standesamt gelandet sein sollte und sich da spontan entscheidet :tongue: oder falls vorher keine eindeutige Erklärung abgegeben wurde. Etwa: Würdest Du mich vielleicht heiraten wollen, wobei ich selber eigentlich nicht weiß ob ich will? Antwort: Könnte ich mir evtl. vorstellen, da will ich mich aber nicht festlegen. Wir könnten aber trotzdem mal aufs Standesamt gehen. :grin:
 

Benutzer57692  (33)

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Meiner Meinung nach verlobt man sich dann, wenn man in absehbarer Zeit heiraten will. Sprich, wenn man das Geld und alles nötige hat!

Scheinbar ist es ein Trend geworden, sich zu verloben. Finde ich ehrlich gesagt ziemlich doof. Hauptsache man spricht nicht mehr vom "Freund" sondern vom "Verlobten". "Mein Verlobter und ich haben...blabla"
Naja, ich halte da nicht viel davon.

Off-Topic:
Meiner Meinung kennt man seinen Partner nach 2 Jahren sowieso noch nicht genug, um mit ihm den Bund des Lebens zu schliessen. Warum haben es einige Leute da so eilig? Meine Eltern waren 10 Jahre zusammen und haben 6 Jahre zusammen gewohnt, bevor sie heirateten. Manchmal erscheint mir die Ehe mehr wie eine Absicherung. Da braucht es schon mehr Mut auszusteigen, als bei einer "normalen" Beziehung. Aber eben... OT :zwinker: gibt mir einfach immer wieder zu denken
 

Benutzer80842  (39)

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Off-Topic:
Meiner Meinung kennt man seinen Partner nach 2 Jahren sowieso noch nicht genug, um mit ihm den Bund des Lebens zu schliessen. Warum haben es einige Leute da so eilig? Meine Eltern waren 10 Jahre zusammen und haben 6 Jahre zusammen gewohnt, bevor sie heirateten. Manchmal erscheint mir die Ehe mehr wie eine Absicherung. Da braucht es schon mehr Mut auszusteigen, als bei einer "normalen" Beziehung. Aber eben... OT :zwinker: gibt mir einfach immer wieder zu denken

Off-Topic:
Meine Eltern waren ein halbes Jahr zusammen & haben geheiratet & sind dann zusammen in eine fremde Stadt gegangen ( das war auch der Grund des Antrages, mein Vater wurde versetzt, er wollte meine Mama mitnehmen, hat alles gepasst & dann haben sie geheiratet). Also pauschalisieren kann man das nicht. Es kommt auf die beiden Menschen an. Manche merken, nach einem halben Jahr dass es passt & manche erst nach 10 Jahren. :jaa:
 

Benutzer38203 

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Scheinbar ist es ein Trend geworden, sich zu verloben. Finde ich ehrlich gesagt ziemlich doof. Hauptsache man spricht nicht mehr vom "Freund" sondern vom "Verlobten". "Mein Verlobter und ich haben...blabla"
Naja, ich halte da nicht viel davon.
Peinlich wirds dann nur wenn man das schon 5 Jahre lang sagt...

Und zum Thema "drum prüfe was sich ewig bindet" finde ich auch dass 2 Jahre nicht viel sind. Dennoch ist es heutzutage wohl anders.
Da sagt letztens der Pfarrer an unserem Traugespräch zu mir "wenn ihr schon 5 Jahre zusammen seid, warum wollt ihr denn dann noch heiraten?" :ratlos:
 

Benutzer79932 

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Off-Topic:
Meine Eltern waren ein halbes Jahr zusammen & haben geheiratet & sind dann zusammen in eine fremde Stadt gegangen ( das war auch der Grund des Antrages, mein Vater wurde versetzt, er wollte meine Mama mitnehmen, hat alles gepasst & dann haben sie geheiratet). Also pauschalisieren kann man das nicht. Es kommt auf die beiden Menschen an. Manche merken, nach einem halben Jahr dass es passt & manche erst nach 10 Jahren. :jaa:

Off-Topic:
Dito. Ich dachte bei Freunden von mir auch schon öfters mal, die spinnen ja, wie kann man bloss nach einem Jahr heiraten, man kennt sich doch kaum. Aber die Hochzeit ist ja nicht das Ende der Beziehung, sondern ein Anfang, warum also auch nicht? Ich kenne mehrere, die meiner Meinung nach relativ überstürzt geheiratet haben, jetzt aber seit vielen Jahren verheiratet sind und glücklicher sind als die, die seit 10+ Jahren ohne Trauschein zusammenleben, weil sie sich "immer noch nicht sicher sind" (nicht meine Aussage).

Ich habe eher gesehen, dass man ab einem gewissen Alter, wenn man halt seine Erfahrungen gemacht hat, mehrere Beziehungen hatte, eben sehr genau weiss, was sein muss und was nicht, wann es stimmt, und wann eben nicht und entsprechend schnell weiss man auch, ob es stimmt oder nicht. Und warum sollte ich, wenn ich grundsätzlich heiraten will (sonst gilt das logischerweise nicht), 15 Jahre ne Beziehung führen ohne zu heiraten? Nur damit ich zur Not schneller rauskomme? Nö. Ich bin zwar sonst wirklich pragmatisch, aber da kommt der Romantiker in mir durch :tongue:

Meine Eltern haben 1.5 Jahre nach ihrem ersten Kennenlernen geheiratet, da war meine Mum bereits mit mir schwanger. Sie sind jetzt also seit bald 30 Jahren glücklich verheiratet.

Pauschalisieren lässt sich da also wenig. Das einzige, was ich nicht begreife: mit Anfang 20 nach 4 Monaten Beziehung in ne Verlobung und/oder Ehe reinschlittern. Das ist imho zu früh. Nicht wegen der Dauer der Beziehung, sondern der persönlichen Reife (und jaja, es gibt Ausnahmen blabla, aber solche wären mir noch nicht begegnet)
 

Benutzer80842  (39)

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:
Pauschalisieren lässt sich da also wenig. Das einzige, was ich nicht begreife: mit Anfang 20 nach 4 Monaten Beziehung in ne Verlobung und/oder Ehe reinschlittern. Das ist imho zu früh. Nicht wegen der Dauer der Beziehung, sondern der persönlichen Reife (und jaja, es gibt Ausnahmen blabla, aber solche wären mir noch nicht begegnet)

Off-Topic:
Das frage ich mich allerdings auch. Aber ich fühle mich momentan auch noch nicht reif genug für die Ehe - obwohl ich schon fast 27 bin.


Ich würde auch nicht lange warten wollen oder gar 5 Jahre noch "verlobt" sein, bevor ich heirate.
Wenn ich meinen Antrag bekomme, mag ich auch innerhalb von einem Jahr heiraten (bin dann auch eher altmodisch veranlagt). Vorher möchte ich eine gewisse Zeit mit meinem Partner zusammenleben & wissen, dass es passt.
Verlobt sein, einfach um sagen zu können "ich bin verlobt, schaut her", ist gaaaaar nichts für mich. :kopfschue
 

Benutzer79932 

Verbringt hier viel Zeit
Ich würde auch nicht lange warten wollen oder gar 5 Jahre noch "verlobt" sein, bevor ich heirate.
Wenn ich meinen Antrag bekomme, mag ich auch innerhalb von einem Jahr heiraten (bin dann auch eher altmodisch veranlagt). Vorher möchte ich eine gewisse Zeit mit meinem Partner zusammenleben & wissen, dass es passt.
Verlobt sein, einfach um sagen zu können "ich bin verlobt, schaut her", ist gaaaaar nichts für mich. :kopfschue

Dem kann ich mich nur anschliessen, genau so sehe ich das und bin ich auch :smile:
 
R

Benutzer

Gast
Off-Topic:
mir wars sogar eher peinlich davon zu erzählen eben weil ich erst 21 bin... ich hatte auch schon unterschieldiche reaktionen bekommen... von "loco" bis zu überschwänglicher Freude gabs alles. wer nur wegen den glückwünschen rumerzählt man sei verlobt hat meiner meinung nach den zug nicht abfahren hören...
 

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
Peinlich wirds dann nur wenn man das schon 5 Jahre lang sagt...
sehe ich ganz genauso.
denn dann würde ich als aussenstehender das irgendwann nicht mehr wirklich ernst nehmen.

dafür gibt es dann ein anderes wort: lebensgefährte, aber das ist ja uncool und deswegen nicht mehr mode.

wobei mich da uncool oder nicht herzlich wenig juckt.
man stelle sich nur mal vor. man sitzt in einem vorstellungsgespräch und die frage nach dem partner kommt auf. da von verlobten zu sprechen find ich völlig unpassend, vor allem, wenn man noch nichtmal zusammen wohnt und am besten auch gerade mal 20,21 oder 22 ist.
da finde ich es wesentlich besser, wenn man denn zusammen wohnt, lebensgefährte zu sagen. aber auch das wäre mit 20,21 oder 22 noch reichlich merkwürdig.

es muß und darf nicht immer alles cool sein, sondern lieber auch mal konservativ und beständigkeit ausdrücken.


Und zum Thema "drum prüfe was sich ewig bindet" finde ich auch dass 2 Jahre nicht viel sind. Dennoch ist es heutzutage wohl anders.
Da sagt letztens der Pfarrer an unserem Traugespräch zu mir "wenn ihr schon 5 Jahre zusammen seid, warum wollt ihr denn dann noch heiraten?" :ratlos:
holla.
aber es stimmt schon.
in meinen augen stürzen sich viele, viel zu schnell in eine ehe, da wird nach 3-4 monaten schon geheiratet und nach 2 jahren ist die ehe schon im eimer. :kopfschue
manchmal hab ich das gefühl, die wegwerfmentalität hat auch auf den die menschlichen beziehung übergegriffen. :kopfschue
 
M

Benutzer

Gast
Off-Topic:
Da fällt mir immer die Geschichte meriner Arbeitskollegin ein. Sie Hat an einem Freitag einen Mann kennen gelernt, die beiden verbrachten die Nacht zusammen und am nächsten Morgen meinte er: "Weißt du was? Bleib...!" Ihre Antwort: "Weißt du was? ich bleibe...!" 10 Tage später zogen sie zusammen. In der ersten Nacht wurde ihr Kind gezeugt, nach 6 Wochen sagte sie ihm das. Er: "Also das Kind kommt nicht unehelich zur Welt!". Sie: "War das jetzt n Heiratsamtrag?" Er: "So kann mans auch sehen...". Ein paar Tage später standen sie vorm Traualtar. Will heißen: Die beiden kannten sich 7 Wochen (!!!) bevor sie geheiratet haben. Damals war sie 21, er 23. Heute haben sie 2 Töchter und leben glücklich verheiratet zusammen- seit 10 Jahren. So romantisch :herz:
 

Benutzer77488 

Verbringt hier viel Zeit
da finde ich es wesentlich besser, wenn man denn zusammen wohnt, lebensgefährte zu sagen. aber auch das wäre mit 20,21 oder 22 noch reichlich merkwürdig.

Ganz ehrlich? Als ich 22 war, war ich bereits sechs Jahre mit meinem Ex-Freund zusammen und drei davon haben wir schon zusammen gewohnt. Er hat mich bei jedem Vorstellungsgespräch als seine Lebensgefährtin bezeichnet und auch sonst immer, wenn die Frage danach war.

Wie sollte er sonst zu mir sagen? Irgendwie hat das auch keiner lächerlich oder komisch gefunden.

Nach 2 Monaten Beziehung zu sagen, das ist mein LG, ja, das finde ich auch komisch, aber wenn's wirklich ernst ist mit Zusammenziehen und Co., dann finde ich das okay.

Da fällt mir immer die Geschichte meriner Arbeitskollegin ein. Sie Hat an einem Freitag einen Mann kennen gelernt, die beiden verbrachten die Nacht zusammen und am nächsten Morgen meinte er: "Weißt du was? Bleib...!" Ihre Antwort: "Weißt du was? ich bleibe...!" 10 Tage später zogen sie zusammen. In der ersten Nacht wurde ihr Kind gezeugt, nach 6 Wochen sagte sie ihm das. Er: "Also das Kind kommt nicht unehelich zur Welt!". Sie: "War das jetzt n Heiratsamtrag?" Er: "So kann mans auch sehen...". Ein paar Tage später standen sie vorm Traualtar. Will heißen: Die beiden kannten sich 7 Wochen (!!!) bevor sie geheiratet haben. Damals war sie 21, er 23. Heute haben sie 2 Töchter und leben glücklich verheiratet zusammen- seit 10 Jahren. So romantisch

Ja sowas gibt es wohl hin und wieder doch. Für mich persönlich wäre das Risiko allerdings zu groß, dass der Alltag wieder alles zerstört. Außerdem möchte ich mit meinem Partner zuerst Zweisamkeit genießen, bevor man Dreisamkeit draus macht, denn es ist wichtig auch genügend Zeit für siche selber zu haben und sich richtig kennenzulernen.

Ich finde eine Hochzeit nach ein paar Jahren auch nicht weniger romantisch, als eine nach 5 Monaten! :zwinker:

Allerdings gebe ich zu, dass ich 2 Jahre durchaus genug finde, um sagen zu können, dass man heiratet. Wie gesagt, mit meinem Ex war's nach 7 noch nicht so weit, weil er sich noch immer nicht sicher war, aber meinen Neuen würd ich sofort vom Fleck weg heiraten, wenn er mich fragen würde.
 

Benutzer79932 

Verbringt hier viel Zeit
Ja sowas gibt es wohl hin und wieder doch. Für mich persönlich wäre das Risiko allerdings zu groß, dass der Alltag wieder alles zerstört.

Der Alltag kommt auch sonst irgendwann, so gesehen. Und wenn der etwas zerstört, dann wäre die Beziehung auch sonst zu Grunde gegangen.

Amygdala schrieb:
Außerdem möchte ich mit meinem Partner zuerst Zweisamkeit genießen, bevor man Dreisamkeit draus macht, denn es ist wichtig auch genügend Zeit für siche selber zu haben und sich richtig kennenzulernen.

Da allerdings dito.
 
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